Alle Inhalte von Lucky_1
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Backtest mit eigenen Daten (MT5)
Danke für die schnelle Antwort - den Thread hab ich nicht gefunden. Dann wird das in allzunaher Zukunft wahrscheinlich auch nicht möglich sein. Das ist dann wohl das endgültige KO Kriterium - dann freunde ich mich mal mit dem Gedanken an, nicht auf MetaTrader zurückzugreifen. Aber Ninja Trader klingt ja auch nicht schlecht ;-). Damit kann ich aber kein in MQL geschriebenen EA testen, oder? Das scheint ja "nur" für Strategien zu sein - die möchte ich mit den synthetischen Daten ja nicht testen...
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Backtest mit eigenen Daten (MT5)
Hi zusammen, ich überlege gerade wie ich gewisse Funktionalitäten in einem EA zukünftig testen möchte und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich unbedingt ein Zugriff auf eigene (synthetische) Testdaten benötige. Nun habe ich im MT5 mal ein bisschen geschaut, und es scheint keine Möglichkeit zu geben, andere als die vom Server erhaltenen Testdaten zu nutzen. Bin ich einfach nur blind? Ich habe schon überlegt, die Testdaten im History Folder zu kapern, aber die haben ein seltsames, komprimiertes Format. Kann ich irgendwie eigene Testdaten im MT5 für einen Backtest nutzen? Im MT4 gabs ja das History Center, das gibts nun nicht mehr. Ich müsste zwei Märkte/Symbole gleichzeitig simulieren können. Ich befürchte, dass ich doch noch beim Ninja Trader landen werde. Der scheint da zumindest ein wenig flexibler zu sein. Schonmal Danke !
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[abgetrennt] PriceAction-Performance
Jetzt erwischt es mal einen Etablierten - wundert mich ein wenig. Goso, das erinnert mich eine meine Situation vor knapp einem Monat. Als nächstes kommt die Zensurmaschine, du wirst kommunikativ bevormundet und der Thread wird im Interesse der Allgemeinheit geschlossen. Äußern darfst Du dich dann nicht mehr und verwunderte Anfragen bzgl. des "Warum eigentlich" werden nicht beantwortet (wie du eben schon geschrieben hast). Das scheint hier Bestandteil der "höherwertigen" Kommunikation zu sein. Gesunde, interessante und sachliche Diskussion sind nicht erwünscht, zur Not wird es mit (technischer) Gewalt unterdrückt. Interessanter Ansatz für ein Forum, was eigentlich von Mitgliederbeiträgen lebt. Aber Ipad & Co haben hier derzeit anscheinend Priorität. Das SilentReading scheint hier wirklich der bessere Ansatz zu sein. Ein bisschen traurig, da das Know-How hier eigentlich wirklich hervorragend ist....
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@Rompel: Oki, da hab ich wieder überreagiert, sorry - ich schaffs derzeit nicht mit diesem implziten "du hast keine Ahnung/Erfahrung" klar zu kommen . Bzgl. dieses Ausprobieren-Vorgehens: Ja, du hast Recht, damit kommt man sehr weit. Ich habe dieses Vorgehen auch immer bevorzugt, weil es viel schneller ist und mehr Spaß macht - außerdem sieht man schneller Ergebnisse. Aber es besteht leider auch ein ziemliches Risko, grundlegende Sachen zu übersehen - deswegen wird dieser Ansatz fast nirgendwo in der Industrie genutzt und es wurde mir "aberzogen". Von Herzen bin ich aber eigentlich Techie und jetzt hin und hergerissen zwischen "einfach mal loslegen" und "du willst dem Ding dein Geld anvertrauen, also mache es bitte so vernünftig, wie Du es bei einem Kunden machen würdest". Ich werde micht jetzt wirklich am besten erstmal um den EA kümmern, ich melde mich dann wenn es was zu berichten gibt. Dann ist das alles auch nicht mehr so theoretisch sondern praxisorientierter. Also weniger Konfliktpotential Auch wenn MT5 erstmal nicht die finale Technologie sein wird - dann kanns wenig schlampig programmiert werden ;-). Danke für den Tip, es wird um Forex gehen. Kannst Du das programmatisch machen, gibt es dafür im MetaTrader irgendeinen Befehl?
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Du kennst mich schon - wie hast du das nur antizipiert ;). Proaktive Intervention . Ich werde mich zurückhalten, aber ganz kann ich meine Klappe nicht halten.. @Rumpel: Du hast bei ein paar Punkten vollkommen Recht, aber ich muss doch 2-3 Anmerkungen machen. Es geht bei dem EA um ein System, was vollautomatisiert mit über lange Zeit erarbeiteten Geld handeln soll. Da bin ich leider ein bisschen anspruchsvoll und sicherheitsbewußt, wie gesagt ist mein Ziel, das ich das EA am Montag früh starten kann und mir bis Freitag keine Gedanken machen muß. Dieses Ziel muß ich mir von Anfang an setzen, sonst werde ich es nicht erreichen. Und bzgl. Planung: Was würdest Du mit Deinem Architekten machen, wenn Du ihn ein Haus bauen läßt, und er Dir nach Fertigstellung des Rohbaus sagt: "Oh, sorry, ich hab die Abflußrohre vergessen. Ich hab am Anfang nicht nachgedacht. Wir müssen alles nochmal abreißen. Kostet halt ein bisschen mehr, wir können den Zeitplan nicht halten, aber stört Sie das wirklich?". Wir haben bei unseren Projekten so viel Papier produzieren, dass ist nicht mehr feierlich war. Und spätestens wenn Du ein X-tausend Manntage Projekt in ein Umsetzungszentrum in Indien schicken willst, muss jeder kleinste Mist vorher sauber in einem Dokument drin stehen. Und das funktioniert, in Theorie und in Praxis. Bzw. gerne auch extremer ausgedrückt: Anders funktioniert es ab einer gewissen Größe definitiv nicht mehr, weil das Ausmerzen von konzeptionellen Fehlern viel zu teuer ist. Wenn Du Dir Post #1 und Post #20 anschauest, siehst Du, dass ich da schon einiges programmiert habe und auf Basis der im Excel definierten Strategien Signale genieren und Kauf anstossen kann. Das waren um die 1.500 Zeilen Code, die ich programmiert habe, um das Tool MetaTrader 5 und die Sprache MQL einschätzen zu können. Sie tut das, was sie soll, genau wie alle anderen Programmiersprachen (VB, SQL, PLSQL, JAVA, C++, C#, ...). Und das von Dir genannte Kreuzen von 2 Indikatoren lässt sich im Excel definieren und wird dann automatisch erkannt. Natürlich muss ich den EA sicher noch verbessern, aber was ist falsch daran, sich nun erst konzeptionell mit den restlichen Punkten auseinander zu setzen? --- Eine Frage hätte ich noch: Wie würdet Ihr programmatisch die "Liquidität" auf einem Server ermitteln? Ich würde gerne bei Bedarf gerne automatisiert auf einen anderen Server wechseln, dafür muss ich aber erstmal einen entsprechenden Mess-Faktor finden. Kann ich das an der Ausführungsgeschwindigkeit fest machen?
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Ist eigentlich immer noch so, wie das Schaubild, was ich hier gepostet hatte (#66). Es ist noch eine Simulationmodul dazu gekommen, um eine Strategy auch bewerten zu können, wenn sich der Investmentmanager dagegen entschieden hat. Aber ansonsten passt das noch ziemlich genau..
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Ich wünsch Dir auf jeden erstmal Fall viel Erfolg mit der 4.0. - Gratulation dazu. Ich bin immer noch in der Konzeptionsphase - das könnte auch noch ein bisschen dauern. Vielleicht hab ich zu hohe Ziele, aber es ist auf jeden Fall so komplex, dass ich es für falsch halte, jetzt schon mit dem Coding anzufangen. Das wurde mir in meinem Arbeitsleben so eingetrichert und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es in vielen Fällen wirklich gar keine so schlechte Methode ist. Es müssen nicht hunderte Seiten Konzeptpapiere geschrieben werden, aber das grundlegende Zeug sollte abgedeckt sein (ich darf keine Fragezeichen mehr im Kopf haben). Deswegen muss ich noch ein bisschen grübeln, und dann leg ich irgendwann mal los. Aber das bekommst Du dann sicher mit, und ich komm Dich auch besuchen ;).
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Hier geht es erstmal um das Grundprinzip und das Auslagern der "Überlebenswichtigen" Funktionen wie Money Management, Ausfallsicherheit. Streng nach Divide/Conquer Prinzip. Kannst Du z.B. bei einem mit Ninja Trader oder AmiBroker programmierten EA die Strategie während des Betriebes ändern? Oder neue hinzufügen? Das sind für mich nämlich die Flugstrecken, und die müssen alle ohne Code-Änderungen abgedeckt werden. Und das ist nur die Initialversion, danach soll das mit einigen funktionen ausgebaut werden. Quasi alles was unabhängig von Entry- und Exit Criteria ist (der Flugstrecke, mit der Geld verdient wird). Später kommt dann auch noch ein Flugplaner der Lufthansa hinzu, der automatisiert entscheidet, welche Routen geflogen werden, wie profitabel diese sind, Routen rausschmeisst, automatsiert umdreht... Schau mal in den nächsten Kommentaren, da wirds hoffentlich deutlich. Genau das soll es sein. Wenn der Pilot permanent sche*** baut, dann soll das Framework dafür sorgen, dass es z.B. 10 Tage dauert, bis das Flugzeug abgestürzt ist (siehe das Moneymanagement oben). Egal auf was für eine Flugstrecke. Und zusätzlich wird der Pilot wird auch gleich noch vom Dienst suspendiert. Das aus meiner Sicht ein unabdingbarer Vorraussetzung für ein vollautomatisierten Betrieb. "Nur" halte ich für sehr gewagt, weil dieses Framework über Erfolg/Misserfolg der ganzen Operation entscheidet. Ich denke, dass die Hauptkomplexität in genau diesem Framework liegt - das soll nämlich so sicher sein, dass ich dem einen großen Batzen Geld in die Hand gebe, und es dann unbeaufsichtigt läuft. Egal welche Strecken geflogen werden, welche Piloten verfügbar sind, wie das Wetter ist (Marktsituation). Wenn ich morgens das Haus verlasse, will ich mit Garantie sagen können, dass ich abends zurückkomme bspw. maximal 15% weniger Kapital habe. Das ist die Aufgabe von dem Framework und der Infrastruktur. Selbst wenn ein Rechenzentrum ausfällt, soll das System automatisiert in einem Zweitrechenzentrum weiterlaufen (was ja nicht so schwer ist). Ruhigen Gewissens aus dem Haus gehen können ist die Devise. Ich glaube viel den den Sachen aus Phase 2 kann man schon antizipieren. Die Piloten/Streckenbeurteilung ist eingeplant (wie gut effizient ist die Flugstrecke, wieviel Profit, wie oft geht es schief), die automatische Suspendierung, die Risikominimierung (die Erfolgswahrscheinlichkeit eines Fluges sinkt, dann lass ich nicht mehr so viele Leute einsteigen) .... Es gibt doch eigentlich eine Menge Steuerungmöglichkeiten, die unabhängig von der Flugstrecke/Strategie sind. Mir geht es darum, genau diese zu identifizieren. Nur man muss sich gedanklich erstmal von Flugstrecke (Strategy) trennen. Im Excel sind Einstiegsignale, Austiegssignale, Trailings und ggf. Hinweise für das Riskmanagement. Alles was zum Geldverdienen/Geldverlieren gehört. Und neue Befehle kommen dann sicher noch hinzu, dass ist dann nicht mehr so schwierig (den Teil hab ich im Metatrader 5 ja sogar schon umgesetzt, diese ganze Befehlsinterpreationsgeschichte) Jep, das Framework muss funktionieren. Deswegen meine ich ja, dass die Komplexität in den o.g. Punkten liegt (zumindest wenn das Ziel wirklich die vollautomatiserte Abwicklung ist). Das meine ich aber mit meinem Ansatz - weil mir wurde hier schon ein paar Mal gesagt, dass alles von der Strategie abhängig ist. Ich würde das Gegnteil behaupten - unabhängig von der Strategy muss es immer funktionieren. Und da liegt der Hund begraben...
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iPad Taskmanager
Schau Dir bzgl. der PDFs mal die App GoodReader an (kostet glaub ich was, aber net viel). Die hat WiFi Transfer, DropBox, WebDav, FTP und den ganzen Krams.... Von WebOS keine Ahnung, das EIPad lastet mich erstmal aus. Mal schauen, wann ich es kaputt kriege - hab ich bisher noch nicht geschafft. Habs aber auch noch net lang.. Man kann zumindest sehr viele PDFs drauf ablegen, u.a. ne schöne kleine Forex-Bücherei ;-).
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Ist es bei einem EA wirklich so komplex ? Natürlich muss es entwickelt und gestestet und noch ein bisschen nachjustiert werden. Aber vom Grundpzinzip soll das EA - starten (kaufen/Position aufbauen), - landen (Positon schliessen), - die Überwachungsfunktion (Fluglotsen) innehaben (MM und RM, also es dürfen nicht zu viele Passagiere an Board, es sollte nicht mit jemand zusammenstossen) - für den Notfall gerüstet sein (z.B. Infrastrukturausfallwahrscheinlichkeit minimieren durch redundante Betriebsführung in zwei Rechenzentren / ist mit dem Flugzeug jetzt schlecht darstellbar, es müsste eine zweites Flugzeug nebendran fliegen, in das notfalls alle umsteigen können ;). Bei welchem dieser Funktionen ergibt sich eine Rückkopplung (jetzt gerne auch konkret in Börsenwording) ? Und wie? Ich bilde mir gerade ein, das man diese Funktionen komplett entkoppeln kann. Die genannten Funktionen sollten sich doch automatisieren lassen. Und das sollte sich doch eigentlich sehr sauber von einem Einstiegs- und Ausstiegskriterien (Flugstrecke) trennen lassen, oder?
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iPad Taskmanager
das dritte Icon oben links im Safari kennst Du aber, oder? Da kannst Du ja auch neue Browser-Instanzen öffnen bzw. schließen...
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iPad Taskmanager
Kommst du über den Druck auf die Hometaste nicht zurück zu den ganzen Icons? Versuch einfach mal in ne andere App zu gehen, dann sollte der Safari auch im Taskmanager auftauchen...
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iPad Taskmanager
den Homebutton zweimal schnell hintereinander drücken, dann bist Du bei dem Taskmanager. Dann mit dem Finger lange auf dem Icon bleiben, dann fängts an zu wackeln. Und dann wieder das Kreuzchen links oben...
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Ich werde die Spuren von KB mal verfolgen, da kann man sicher einiges finden. Bei MT4 bin ich wie wie oben geschrieben halt skeptisch, vielleicht ist es in einer Kombination mit einer DLL ok. Das muss ich mir mal anschauen ;).
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Hat leider nichts mit der aktuelle Börsensituation zu tun, aber vielleicht ists eine kurze Abwechslung... Nach soviel Offtopic Diskussionen (danke an Ronner/Mythos fürs intervenieren) ist es Zeit für die Rückkehr zu der inhaltlichen Diskussion und dem eigentlichen Thema. Da kamen bisher immer so schön viele Ergebnisse heraus ;-). Und ich versuche die Posts jetzt auch mal kürzer zu halten. Ich möchte konzeptionell bei dem gesamten Thema nochmals zwei Schritte zurück gehen – denn es wird, wie Ihr an vielen Stellen zurecht angemerkt habt, ein bisschen schwierig und Fundament und Grundkonzept müssen wirklich sehr solide sein, sonst bricht es alles irgendwann wie ein Kartenhäuschen zusammen. Deswegen möchte ich auch noch nicht mit der eigentlichen Umsetzung anfangen. Vor allem da wie oben gesagt die Technik noch nicht mal klar ist. Aber fürs Konzept ist die Technik zum Glück aber auch erstmal irrelevant. Die Diskussion bzgl. Autopilot hatten wir zwar schonmal, das möchte ich aber nochmal aufleben lassen. Jetzt hab ich auch ein klein bisschen Live-Erfahrung gesammelt - würde aber trotzdem gerne an dem ursprünglichen Ansatz festhalten. Also, zur Validierung der grundsätzlichen Strategie am besten wieder eine Analogie, diesmal ein Flugzeug. Im ersten Schritt wird das Flugzeug gebaut (Boeing/Airbus) und im zweiten Schritt kann man damit dann vielleicht Geld verdienen (Lufthansa). Ich bin projektmäßig immer noch am Reißbrett der ersten Phase. Und ich möchte keinen Prototypen bauen und mir dann in der Luft überlegen, wie ich jetzt eigentlich wieder landen soll. Oder was ich mache, wenn mir ein Flugzeug entgegenkommt. Oder wie ich eine Schlechtwetterfront erkenne und umfliege. Wie mache ich eine Notlandung auf dem Meer. Oder mit welchem Fallschirm ich notfalls abspringe. Ich möchte das Risiko minimieren. Und zwar soweit, das ich mich gemütlich in das Flugzeug setzen kann, einschlafe, und dann ausgeruht an meinem Ziel angekommt. Natürlich mit einem Autopiloten, ohne sich ständig sorgen machen, ob das jetzt nicht plötzlich abstürzt. Die eigentliche Strategy zum dauerhaften Geldverdienen/verlieren ist in der zweiten Phase mit diesem Flieger dann Passagiere von A-B zu befördern – und das sollte für die primäre Zielsetzung aus dieser ersten Phase irrelevant sein. Natürlich muss es Sitze und sowas wie einen Ein- und Ausgang geben, aber die Anforderungen sind überschaubar. Und ob in dem Flugzeug jetzt alle Sitze oder nur die Hälfte belegt sind ist zweitrangig. Ob die Strecke Berlin-Zürich oder Frankfurt-München lukrativer ist ebenso. Es beinflußt nur die Phase 2. Dieses Bild repräsentiert das von mir angedachte Konzept ziemlich genau und ich würde es gerne stringent verfolgen – das ausführende System (der EA) ist das Flugzeug und die Methodik zum Geldverdienen sind die Flugpläne (in Excel). Ich konzipiere deswegen im ersten Schritt den Flieger und zwar so, dass ich das Flugzeug technisch nicht umbauen muss, nur weil ich eine andere Flugroute wähle. Und das es auch bei einem Triebwerksausfall noch eine ganze Strecke weiterfliegt und nicht direkt abstürzt (=> kein Geld mehr hat).Vielleicht läßt sich mit dem Bild vermeiden, dass Ihr mir sagt: Aber auf der Flugstrecke von Frankfurt nach München kann man kein Geld verdienen, nur weil dort gerade alle dahin rennen (ist für mich grad das passendste Bild in Bezug auf den Herdentrieb und die Situation von Freitag). Die Flugstrecke ist mir derzeit immer noch völlig egal, meine Gedanken drehen sich eher um die o.g. Punkte. Ist dieses Bild/Prinzip aus Eurer Sicht in einem EA abbildbar? Wenn es nicht abbildbar ist, würde mich sehr interessieren, warum? Danke für den Input P.S.: Ist das Flugzeugbeispiel schon zu absurd? Ich möchte nur weg von der Technik. Und bei den Diskussionen in EA Sprache (Money Management, RM, Entry- und Exit-Criteria, ...) hab ich es in der Vergangenheit irgendwie nicht geschafft, mein Konzept (die Trennung zwischen EA und Strategy) sauber zu kommunizieren. Vielleicht ist es so deutlicher...
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Das sind ja fast ungewohnte Töne ;-). Und meine 14 Jahre IT/Beratungs/Entwicklungserfahrung sagen mir halt, dass man die Wartung schon irgendwie in den Griff bekommt. Ist alles nur eine Frage der Zeit. Zum Thema Zeitgeist:Was meinst Du woher ich meine Motivation bekomme? Von dem Ausblick Geld zu verdienen sicher nicht. Ich brauch kein neues Auto, das was ich habe fährt mich von A nach B. In meiner Wohnung kann ich leben, ich kann mir esssen kaufen und ich kann mir ab und zu einen Urlaub leisten. Was brauch ich mehr..... Wenn das Ganze so funktionieren sollte, wie ich mir das vorstelle, dann wird folgendes passieren: 1. Ich werde mich tagelang vor lachen nicht mehr einkriegen, da muss mir dann sicher irgendjemand eine Beruhigungsspritze setzen, 2. Ich setze mich in einen Flieger und mache das, was sie im letzten Zeitgeist am Schluss machen (aber nur mit 1 Dollar Noten, die sind bis dahin eh nichts mehr wert) 3. Ich überleg was es ich sinnvolles mit meiner Zeit anfangen kann (unabhängig von dem Druck "Ich muss arbeiten um Geld zum Leben zu haben") 4. und wie man die Zeitgeist Idee weiterführen könnte Der kleine Revoluzzer in mir (wie an den letzten Posts zu erkennen ist der zur Zeit hyperaktiv) hüpft vor Freude bei dem Gedanken, das kapitalistische System ein bisschen ad absurdum zu führen. Wäre doch ein tolles Zeitgeist Argument: Schaut Euch an, wie großartig dieses System ist. Man kann inzwischen vollautomatisiert Geld verdienen - man muss nicht mal mehr arbeiten gehen ;) Und aus dieser Idee ziehe ich eine höllische Motivation. Und wenns nicht klappt. Naja, dann geh ich halt in ein paar Jahren wieder arbeiten.....ich habs ja wenigstens mal versucht....
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passt alles, wunderbar moderiert, danke, alles easy ;) Bei den meisten Sachen kann ich es nachvollziehen. Nur denkt bitte auch dran, das ich hier glaub ich inzwischen auch nach gefühlt hundert Posts immer noch gegen eine Wand aus Tom-Nextlern diskutieren muß (auch wenn es z.T. provoziert ist) - da werd ich naturgemäß etwas defensiv. Du schreibst es in Deinen Posts inzwischen auch regelmäßig ("Wir bei TN denken" vs. "Du"). Ich möchte gar nicht so viel Contra. Es wäre nichts schöner, als alles jegliche negative Formulierung aus diesem Thread rauszunehmen und durch postive Formulierungen wie "Es gibt folgende Herausforderung / folgendes Problem" zu ersetzen. Hatte ich glaub ich schonmal irgendwo geschrieben. Es gibt nämlich keine bessere und wertfreiere Diskussion - und es ist schwierig bis unmöglich, sich gegenseitig auf die Füße zu treten, Und es wundert mich ehrlich gesagt, warum hier überhaupt jemand EAs schreibt oder automatisiert handelt. Funktioniert doch eh nicht und ist viel zu kompliziert ;-) Naja, ich hab später nochmal was für den Hauptthread. Gehört ggf. nicht dahin, aber sag einfach Bescheid wenn es verschoben werden soll.. Ich verstehe Euer System noch nicht ganz - was jetzt zu EA gehört, zu dem inhaltlichen Weg dorthin, etc. Das nächste Posting wird nämlich wieder 5 Schritte zurück gehen...
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Genau die Erfahrung will ich ja machen. Mir gefällt halt diese Unterstellung, dass ich es mir so leicht vorstelle bzw. mache, nicht. Ich beschäftige mich wirklich ausführlich theoretisch mit dem Thema, habe den Aktiencrash vor 10 Jahren mitgemacht, habe Wirtschaft+IT studiert, habe an der Deutschen Börse gearbeitet, habe mir mit Turbo-Zertifikaten innerhalb von Sekunden schon ziemlich die Finger verbrannt (mit nicht allzu kleinen Summen), durfte ziemlich große IT-Systeme in Finanzabteilungen von großen deutschen und internationalen Unternehmen aufbauen, und bin zur Zeit auf einem Leave-of-Absence, weil ich mit allein 3000 Überstunden sehr nah an einem Burnout war. Und auf dem Weg habe ich einige Federn lassen müssen. Da fällt es mir leider ein bisschen schwer, Sätze wie "Du hast ja keine Erfahrung von der Börse" (stand da mal Ahnung?) oder "Du unterschätzt das alles", einfach so runter zu schlucken. Nur weil ich hier die ganze Zeit erzähle, dass es möglich ist (was eigentlich nichts abwegiges ist, ein HFT Programm erzielt beim Dow hat laut irgendner Reportage in 3 Monaten an keinen einzigen Tag Verlust) wird gleich unterstellt, dass ich mir das alles zu einfach vorstelle. Ich habe quasi eine 14 jährige Ausbildung mit IT/Beratung & Co in hauptsächlich Finanzunternehmen hinter mir - was ist denn daran bitteschön einfach? Und ich bin mir völlig darüber im Klaren, das es trotzdem fehlschlagen kann. Das habe ich diverse Male ausrdücklich gesagt ! Das sind keine Drohungen oder Seitenhiebe auf das Alter. Es geht einzig um Erfahrung. Und was ich mir hier schon anhören durfte, weil ich ja keine "Erfahrung" habe (e.g. "nun meldet sich endlich mal jemand der Ahnung hat"). Ich generalisiere das nicht auf alle Leute und wenn ich die Gesprächskultur nicht schätzen würde, dann wäre ich wie gesagt sicher nicht hier. Aber fragwürdige Aussagen sind ein paar Mal vorgekommen - und ich bewerte es aus meiner Sicht auch nicht über. Ist das "kritische" (für mich aus emotionaler Sicht z.T. an "unverschämt" grenzende) etwa denen vorbehalten, die hier schon länger unterwegs sind? Die Frage kannst Du mir als Moderator sicher am besten beantworten. Und das, was ich hier schreibe, muss natürlich nicht gelöscht werden. Ich stelle doch nichts ins Internet, was ich irgendwann später bereuen würde. Es ging nur darum, dass wen Rumpel es gerne will, es aus meiner Sicht problemlos raus könnte. Der Punkt zwei ist aus meiner Sicht aber überhaupt nicht Off-Topic: Ich habe am Samstag meine Beobachtung vom Freitag beschrieben. Neben sinnvollen Punkten (Slippage) habe ich - wie du schon selbst angemerkt hast - wieder sehr oft "Das geht doch alles nicht" als antwort bekommen. Durch eine Umstellung der Fragetechnik komme ich vielleicht eher zu dem Ergebnis, ob der Ansatz von den Leuten hier als zuverlässig empfunden wird. Auf inhaltlicher Basis der veröffentlichten Arbeitslosenzahlen hat sicherlich keiner die Entscheidung getroffen - das funktioniert zeitlich einfach nicht. Aber die Frage, ob das Herdenverhalten so zuverlässig ist, dass Tom-Next Teilnehmer selber damit handeln, ist aus meiner Sicht durchaus valide. Die technische Abstraktion dieser Tatsache übernehme ich gerne selber. Und auf diese Antwort warte ich seit Samstag. Wieso ist das denn Off-Topic? Liebend gerne. Ich hoffe nur, dass es nicht nur für mich gilt. Mir wäre nichts lieber, als zu der inhaltlichen Diskussion zurück zu kehren. Und ich bin bei vielen Punkten noch nicht soweit, dass ich jetzt einfach das EA fertig baue und ausprobiere. Beim traditionellen IT Projekt wird das gesamte Projekt erst auf Papier gebaut, und dann schreibt man die erste Zeile Code. Das machen Architekten beim Häuser bauen auch so. Von Projekten wie einer Raumfähre mal ganz abgesehen. Soll ich mich wirklich zurück ziehen, bis ich das konzeptionell irrelevanteste (den eigentlichen Programm-Code), fertig habe?
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Meinst Du mit Reibereien die Rumpel Geschichte? Das mußte ich nur mal so in den Thread schreiben und hoffe das Ihr das löschen könnt. Und natürlich das ich Rumpel noch nicht ganz vertrieben habe. Seine Kommentare waren wirklich extrem - ich finds in der Situation aber unfair, jemandem das nicht mitzuteilen. Das hab ich bei meinen Leuten auf der Arbeit genauso gehandhabt. Feedback ist das wichtigste von Welt, sowohl nehmen als auch geben. Es sollte nur sachlich und fair sein, und ich hoffe mal, dass ich hier keine Grenzen überschritten habe...
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Der von Dir rausgesuchte 1. Kommentar ist zugebenermaßen in bisschen kindisch, der zweite ist zwar mit einem Smiley versehen aber eine ernstgemeinte Frage. Bewerte ich wirklich über, wenn ich mich mit dem auseinandersetze, was Leute schreiben (und es wirklich lese)? Dankenswerter Weise nehmen sich Leute Zeit, in diesem Thread Beiträge zu erstellen. Ich versuche, zu fast alle, was hier geschrieben wird, Stellung zu nehmen - immerhin hab ich den Thread gestartet. Aber ich nehme die Kritik gerne an, was empfindest Du noch als Nebendiskussion? Alles was nichts mit dem EA zu tun hat? Mit dem ursprünglichen Posting und der Überschrift hat es derzeit nämlich nur noch begrenzt was zu tun... Und Du bist der Chef...
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@Rumpel: Mein letzter Post war ein bisschen gemein, Entschuldigung. Gut das Du nicht darauf geantwortet hast, das wäre wahrscheinlich nach hinten losgegangen. Du kannst nämlich ganz schön provozieren - ich weiss leider nicht, ob Du das bewußt einsetzt. Neben sinnvollen Hinweisen (e.g. Slippage) waren da nämlich eine ganze Menge Unterstellungen und implizite persönliche Angriffe dabei (du kannst das nicht, das nicht, und das sowieso nicht...). Das ist äußerst selten diskussionsfördernd (destruktive Kommunikation) - sei es im Internet oder in Meetings o.ä. Ich habe die meisten davon in den ersten Posts einfach ignoriert. Nach der Aussage mit dem Poker und der bzgl. des Risikos musste ich dann gestern morgen doch mal schauen, was "Youngster" bedeutet. Bei Deinem tatsächlichen Alter ist mir dann der Kragen geplatzt (von wem ich mich z.B. über "harte" Arbeit belehren lasse). Deswegen mußte ich leider zu einem etwas drastischeren Mittel greifen und einfach mal Oberlehrer spielen.... Ein Tipp: Du hättest meinen Post ganz einfach mit einem "Sorry, war nicht so gemeint" entkräften können, dann hätte nämlich ich das schlechte Gewissen gehabt (wenn es denn nicht ganz so gemeint war, wie ich es in dem letzten Post dargestellt habe).Licens hat mich berechtigterweise auch dezent(er) zurecht gewiesen ;). Es würde mich freuen, wenn Du Dich hier ab und zu trotzdem noch beteiligst, ich möchte Dir Deine Erfahrung nicht absprechen. Aber bitte auf die Kommunikationsform aufpassen - ich beisse nämlich viel zu gerne zurück (das muss ich mir noch irgendwie abtrainieren) und mir wurden da ein paar unfaire Mittelchen beigebracht ;). Ich achte sehr darauf, dass ich hier niemanden persöhnlich angreife. Gerne Systeme, Berufszweige, Banken, o.ä. Aber nie konkret eine Person (das fällt aus meiner Sicht nicht mehr unbedingt unter freie Meinungsäußerung). Falls mir das doch mal passiert, sagt mir bitte sofort Bescheid. Und das ich mich hier als Physiker darstelle ist übrigens ein wenig abstrus. Ich habe in der 13ten Physik abgewählt und seitdem eigentlich nichts mehr damit zu tun gehabt ;-). Ich bin nur ein kleiner Wirtschafsinformatiker.... @Ronner: Könntest Du - Rompels einverständnis vorrausgesetzt - den Pranger abbauen (Post 137 einfach löschen)? Das ist nicht ganz fair gewesen,die drei Fragen lassen sich kaum beantworten, ohne dass die Schlinge enger wird. Und das trägt nicht unbedingt zu dem von Licens berechtigterweise propagierten fairen Miteinander bei. oder auch einfach weil es Spaß macht ;-). Das würde Dir als Supermarktkassierer nie passieren - einfach nochmal ein bisschen weiterzumachen. Wenn man hier 30 Sekunden nach Ladenschluss in den Netto reinwill, dann wird man unter Garantie von 2 Kassierern gleichzeitig angefaucht. Und wie... Die genannten Wege halte ich für sehr repräsentativ - genau das hatte ich ja an diesem Bartlett "bewundert", der hat sich eindeutig für den Weg Freiheit entschieden. Das schöne ist doch eigentlich, dass man auch mit Weg 2 anfangen kann, und irgendwann einfach auf Weg 1 wechseln kann. Irgendwann sollte doch auch jeder diesen "Reifesprung" zumindest in Erwägung ziehen. Stress muss auf Dauer nicht sein... Vielleicht muss ich mir das mit dem diskretionären Trading doch noch mal überlegen, wenn es automatisiert nicht klappen sollte ;). Ui, da kann ich mich jetzt wieder auslassen (sry, ich hab grad zuviel Zeit ;-). Mein dreistes Hartz IV Statement mit dem "das kann ja nicht so schwer" sein hat mir sicher direkt den "was isn das für eingebildetes A**"- Award eingebracht ;-). Ich versuchs nochmal kurz ein bisschen neutraler zu formulieren. Also, diese Riesensysteme in den Großunternehmen sind oft wirklich ein Chaos. ein paar meiner Kollegen waren bei einem großen deutschen Finanzdienstleister auf diversen Projekten mit mindestens 500-1000 Leuten. Nicht mehr feierlich, wie oft ich von denen gehört habe: "Wenn Du wüßtest, was hier abgeht?", "Also inzwischen bin ich mir ziemlich sicher, wo ich mein Geld nicht anlegen werde" bzw. "Es ist mir ein Rätsel, wie dieses System immer noch funktionieren". Es ist einfach ein Faktum, das diese Riesen-IT Systeme wahnsinnig kompliziert und sogut wie unmöglich zu kontrollieren sind. Dadurch gibt es immer automatisch "Lücken". Sehr prominente Beispiele sind ja im sicherheitsbereich in den letzten Monaten durch die Presse gegangen. Lücken bei Sony, beim Pentagon, beim Militär, bei der Polizei, beim BND, ....... eine schier unendlich lange Liste von Leuten, die das ja eigentlich können müßten. Diese "Probleme" gelten nicht nur für den Sicherheitsbereich. Ich durfte sowas vor ein paar Jahren auch bei einem als unternehmenskritisch Einzustufenden System machen. Und an was für Informationen man da über das Internet rankommen kann und was man durch einen Eingriff in ein transaktionales System anrichten könnte. Angsteinflößend. Und 95% der Probleme kennt man ja noch nichtmal... Diese Situation besteht sicher nicht, weil die Leute, die sowas entwickeln, alle so doof sind (oder die Hacker halt so gut). Das Zeug ist einfach so komplex, entwickelt sich rasend schnell weiter, veraltet in der gleichen Geschwindigkeit und ist allem von der "Evolutionsstufe" wahnsinnig neu, so dass noch keine wirklich vernünftigen Qualitätssicherungsmaßnahmen existieren. Bei Autos gibt es Crash-Tests, TÜV, Pannendienst, usw. Bei IT-Systemen, die inzwischen die halbe Welt betreiben, kocht jeder sein eigenes Süppchen und das wird noch für eine ganze Weile ein Riesenchaos bleiben. Warum sollte das ausgerechnet bei Handelssystemen in Banken anders sein? Und das traurige im Kapitalismus: Es gibt in diesen ganzen Firmen ja jede Menge kompetente und sehr intelligente Leute, die dann auf Optimierungspotential oder Mißstände aufmerksam machen. Dann heisst es aber sofort: Chef: Wie hoch ist die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos? Angestellter: Hmm, vielleicht 6 %. Chef: Ok, und was würde die Risikomaßnahme kosten? Angestellter: Hmm, 7,5 Mio. Euro... Chef: Abgelehnt, mit dem Risiko können wir leben.. Vor allem bin ich mir ziemlich sicher, das genau so ein scheiss die Finanzkrise ausgelöst hat. Das hochbzahlte Management der Bankinstitute - im folgenden Gelddruckmaschinen genannt (Institut verleiht Geld und bekommt mehr Geld (Geld+Zinsen) zurück) - wurde darauf trainiert, die Maschine über Jahre immer schneller laufen zu lassen. Vor zwei Jahren ist eine von den Gelddruckmaschinen (obwohl jede Menge Warnzeichen da waren) einfach mal explodiert. Kapitales Managementversagen - es ging ja nur um Riesengehälter und mehr und mehr Gier. Und damit hat die Welt plötzlich etwas einmaliges geschaffen. Dafür muss man dem ganzen Management auch wirklich Respekt zollen, dass ist nämlich wirklich eine innovative Leistung und das gab es vorher noch nicht (im letzten Jahrtausend hätte die Äußerung einer solchen Idee in der Irrenstallt geendet): Eine sozialhilfeabhängige Gelddruckmaschine. Wie goldig. Auf der ganzen Welt springen die kleinen Dinger nun rum. Und die zweitgrößte Gelddruckmaschine in Deutschland ist nach zwei Jahren immer noch abhängig..... Einfach nur köstlich. Ich für meinen Teil habe seitdem riesiges Problem, in meinem Kopf eine Assoziation zwischen "Hartz IV abhängige Geldruckmaschine" und Begriffen wie "Kompetenz, Vertrauen, Know How, Intelligenz" herzustellen. Mein Gehirn weigert sich einfach, dafür irgendwelche Synapsen zu bilden - da kann ich mich noch so sehr anstrengen. 1. Menno, Spielverderber, ich find die Diskussion wieder lustig ;-). Und die Nebendiskussionen sind ja auch nicht schlecht.... 2. Da fehlen mir noch ein paar Argumente/Infos. Wer von Euch hat denn mit den News am Freitag 14:30 gehandelt? Erfolgreich(Ja/Nein)? Fänd ich mal sehr interessant... 3. Das sollte sich doch vermeiden lassen 4. Ist das ein Diskussionverbot in einem Diskussionforum ;-) ? 5. Jep, ich werd Euch auf jeden Fall auf dem laufenden halten. Aber wie schonmal irgendwo gesagt, ich bin zur Zeit in der sehr luxuriösen Situation, es nicht eilig zu haben.. Ich hab wie gesagt ja die Excelinterpretationsbasis und einige Logik im Metatrader 5. Nachdem ActivTrades das "GoLive" aber nun schon wieder auf unbestimmte Zeit verschoben hat, habe ich grad so meine Zweifel, ob das das richtige Pferd ist. Wenn ich das Grundgerüst habe, möchte ich nämlich wg. Slippage u.ä. das mit niedrigen Beträgen direkt im Live-System ausprobieren. Den Leuten bei ActivTrades konnte ich kein Datum entlocken, deswegen wirds dieses Jahr glaub ich nichts mehr (ich kenn das mit den IT-Projekten irgendwoher...). Mit dem Metatrader 4 möchte ich nicht anfangen, da die Umsetzung durch fehlende Objektorientierte Programmierung unnötig verkompliziert wird und es nicht genug Indicator-Buffer u.ä. gibt. Deswegen sträube ich mich derzeit mit der Weiterentwicklung. Aber recht hast Du, Ihr könnt da ja em ehestens weiterhelfen !!!! Was könntet ihr den als Alternatives Systeme /Broker empfehlen? Ich würde zu einer C# DLL tendieren (oder halt C++ oder Java, bei C# könnt ich halt direkt auf mein schönes Excel zugreifen). Nur mit welchem Broker und auf Basis von welcher Plattform. Gibt es noch vernünftige "All-In-One" Plattformen, die folgendes ermöglichen: - Anlieferung diverser Signale - Handel mit allen Währungspaaren - CFDs für Gold / Silber / Dax / Dow o.ä. - niedrige Spreads / Slippage - vernünftige Tickdaten - schnelle/efiziente Backtesting Möglichkeiten Die Signale könnten natürlich auch gerne zugeliefert werden (t.B. Multichart / ESignal), aber nen gescheiten Broker brauch man ja trotzdem. @Goso: yep, q.e.d. (du meinst doch sicher "quite easily done", oder ;-) wird angegangen. Bei welchem Broker bist Du den unterwegs? Dann könnte mir wenigstens jemand, denn ich kenne, mein Geld wegnehmen ;-)
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Nun muss ich doch hier noch kurz Stellung beziehen, nachdem ich gerade rausgefunden habe, das Rumpel auf die zwanzig zugeht ;-). Ein Bundestrainer mit 20 Jahren Erfahrung in der Forex ist so schwierig zu finden. Aber wir haben ja Goso.... @Rumpel: Ich war schon ziemlich geladen, aber sei Dir verziehen. Aber glaub mir, du kannst noch einiges lernen. Die folgenden Aussagen sind wirklich ziemlich harter Tobak. Vielleicht kannst Du mir noch ein kurzes Feedback geben? Darf ich fragen, wieviele Jahr Du in Deinem Leben schon gearbeitet hast? Und ich meine so, wie 99% der Arbeitnehmer in Deutschland. Morgens mit einer Anfagszeit und dann mindestens 8 Stunden schaffen? Ich bin so bei 14 Jahren, seit ich 14 bin - Studium abgezogen. Was soll ich an mir arbeiten? Hast Du im Metatrader schonmal die Indikatoren benutzt? RSI -> Strength -> Physik Momentum -> Physik Oscillator -> Physik Force Index -> Physik Power -> Physik Das ist da alles nicht unbegründet aufgenommen worden. Deswegen bin ich auch ziemlich sicher, das ich mit meiner Theorie NICHT so falsch liege. Und man kann sich bei Ausnutzen von physikalischen Tricks sehr wohl an ein mit 200km/h vorbeifahrendes Auto dranhängen (e.g. ein sehr weiches Bungee-Seil). Das umgekehrte Beispiel wäre ein Fangseil auf einem Flugzeugträger, damit bring man Flugzeuge zum stehen. Diese Aussage ist wirklich heftig, wenn man sie interpretiert. Könntest Du in anderen Worten erklären, was Du mir damit sagen willst? Versuchs einfach mal, ich nehms Dir wie gesagt nicht übel. @All: Übertreibe ich hier?
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Das wäre ja auch noch schöner, wenn das wirklich immer funktionieren würde . Mir gehts eher darum, dass man sich ein eigenes Tagesziel setzen kann. Mit ein bisschen Glück setzt man sich morgens an den Rechner, arbeitet 5 Minuten und das wars. Im Normalfall sollte es aber mit maximal einem Vormittag Arbeit erledigt sein. Und wenn es jetzt ausnahmsweise mal nicht so "gut" läuft, Gott bewahre, dann muss man halt auch mal 8-10 Stunden arbeiten. Das machen andere Menschen immerhin jeden Tag. Ich bin nur der Meinung, das es möglich ist, das Traderleben so zu gestalten (die Geschichte mit den Tageszielen hab ich zumindest auch in einigen Büchern gelesen). Und einen solchen Luxus haben wirklich nur sehr wenige Leute. Das sollte man nur nicht aus den Augen verlieren, ist halt ein typisch deutsches "Jammern auf recht hohem Niveau". Oder liege ich da völlig falsch? Hmm, das mit der Schwarmintelligenz und Bildung ist so ne Sache. Mußtest Du etwa vor 2 Jahren zum Staat und Hartz IV beantragen, weil Du dich kaputt gewirtschaftet hast und Dein eigenes Geschäft nicht verstanden hast? Also ich nicht, ich denke mal niemand aus diesem Forum . Das können nicht viele Banken von sich behaupten. Deswegen kann ich mir auch nicht vorstellen, dass man Einstein sein muss, um den Jungs ein bisschen Geld abzuknöpfen. Ist auf jeden mal ein Versuch wert ;). Den Oskar kannte ich bisher nicht - den muss ich mir morgen mal in Ruhe anschauen. Ich halte die Energie von dem grad nicht aus ;). Sehr seltsam, hast Du ne Erklärung zu der Zeile? Bei wem handelst Du eigentlich (Forex)?
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Ich werd sicher nicht so schnell mit 500 DAX CFDs rummachen, genausowenig wie ich mit 50 LOTs handele. Das werd ich ja nicht mehr los . 500 * 200 war nur so ne schöne Zahl. Und ich wollte eigentlich nur mal schauen, wie goso drauf reagiert. Der liebt sowas ja, z.B. 180er Hebel ;-) Die Thematik mit dem "Nichtlaufen" ist irgendwo ein ganzes Stück weiter oben ja schon angedacht, das sind diese Geschichten mit "automatisiert Swappen" und Einsatz erniedrigen, sobald die Gewinnchance sich Richtung 50% bewegt. Konzeptionell (vom Grundgerüst) bin ich recht weit - jetzt muss ich mich nur noch für ne Technik entscheiden. Metatrader 5 scheint noch ewig zu dauern, Metatrader 4 ist mir eigentlich zu umständlich, vielleicht such ich doch noch was anderes...
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