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FOREX Anfänger + EA? Bitte um Review / Meinung von Profis ;). Danke.
Langsam, ich habe niemals behauptet das Trading einfach oder anspruchslos ist. Ich glaube, dass ich einfach ein anderes Verständnis von "harter Arbeit" habe. Für mich wäre bspw. an einer Supermarktkasse wirklich harte Arbeit. Das Consulting, was ich die letzten Jahre gemacht habe, ist so ein zwischending zwischen Arbeit und Hobby. Man muss zwar im Büro sein und hat einige Aufgaben, man kann sich die Zeit aber recht gut selber einteilen. Man ist aber täglich mindestens 10 Stunden unterwegs. Das Traden (privat) ist meistens ebenfalls so ein Sache zwischen Arbeit und Hobby. Natürlich muss es erstmal lernen und das ist harte Arbeit, Danach hat man aber unglaubliche Freiheitsgrade - wenn man Sie den will und Geiz und Gier auschalten kann. Wie schon gesagt, dieser John Bartlett (Forex Scalper aus UK) macht das aus meiner Sicht genau richtig. Wenn man es alles mal gelernt hat, dann kann man den Job so was von tiefenentspannt angehen. Der schaltet seinen Rechner an, schaut sich die Charts kurz an und wenns ihm nicht passt, dann erstmal frühstücken. Ein Stündchen später nochmal reinschauen. Wenn er ne gute Konstellation sieht, da macht er den Trade. Davon macht er im Normalfall zwei am vormittag. Wenn er sein 15 PIPs erscalped hat, dann hat sich die Arbeit erledigt. Also nochmal, ja, traden ist anspruchsvoll. Aber ich kenne sehr wenige Jobs, bei denen man (wenn mans kann) in ein bis zwei Stunden sein "Tagespensum" abarbeiten kann. Eine solche Arbeit als "hart" zu bezeichnen erscheint mir allen gegenüber unfair, die von ihren Arbeitgebern gezwungen sind, für weniger Geld über 8 Stunden täglich irgendeine Art von physikalischer Arbeit zu machen. Aber das ist nur meine Einstellung.... Falsch. Deswegen habe ich Excel Sheets, Formeln für MM usw. Ich werde beim automatisierten Trading nur nicht blind alle Regeln übernehmen, die für das diskretionäre Trading aufgestellt sind Und wenn ich sie denn doch übernehme, stelle ich sie nochmal in Frage und stelle Sie hier zur Diskussion. Und das funktioniert wuinderbar - vor allem in diesem Post mit der Anreicherung durch 500 DAX CTDs. Ich entwickele einfach mein eigenes System. Du reißt die Themen aber leider dem Kontext und verallgemeinerst ungültigerweise. Es geht darum, in einer "theoretisch" sicheren Chance das MM aufzulockern (in der Überschrift steht 99%). Das ist ein Hypothese die zur Diskussion steht. Wenn die Annahme geändert wird (es ist keine 99%ige CHance), dann gilt das ganze nicht mehr. Scheint irgendwie schwierig zu sein. Wieso sollte ich mir vorher was schönrechnen, versteh ich nicht? Der Einstieg ist ja erstmal egal, das Risiko ist nur, das man zu schnell an fahrt verliert und so früher als erhofft wieder raus muss. Die Diskussion wird wieder ein bisschen kontraproduktiv, ich stürz mich glaub ich mal auf das EA.
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Tja, muss ich wohl durch. Licens, KleinerBroker - ist nicht so gemeint, das war nicht auf Euch bezogen. Da wollte ich glaub ich erst mit einem anderen Thema anfangen, bitte ignoriert Eure Namensnennung...
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Mea culpa, ich hab den Absatz grad nochmal gelesen und das kommt völlig falsch rüber. Hat sowohl mit Dir als auch mit KB nichts zu tun - ihr hattet bei ja wirklich sehr nette und vernünftige Beiträge geschrieben. Der erste Satz ist da völlig fehl am Platze.... Kann ich das noch irgendwie editieren?
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Hm, da läßt sich glaub ich vortrefflich drüber streiten.Wenn man als Angestellter bei einer Bank tradet - ja, harte Arbeit. Wenn man das initial notwendige Vermögen erstmal aufgebaut hat, dann bin ich da nicht so sicher. Ich hab im Juni bei meinen ersten Schritten eine Einführung von John Bartlett gesehen. Der sitzt gemütlich in seinem Haus in der Bretagne und sagt, dass er morgens halt mal so ein bis zwei Stunden am Bildschirm sitzt, sich seine 15-20 PIPs ertradet, und den Rest der Zeit halt etwas anderes macht. Da brauch ich hier nur in den nächsten Supermarkt gehen und sehe Leute, die für Ihr Geld ein bisschen härter arbeiten müssen. Wenn man erstmal die Reife hat, nur das notwendige zu ertraden, dann gibt es glaub ich keinen "leichteren" Job. Gemütlich von zu Hause und einfach die Erfahrung auspielen. Der Weg dahin ist zugegebenermaßen nicht ganz ohne.... Und Du willst mir bitte nicht erzählen, dass man in irgendeinem anderen Job theoretisch so schnell Geld verdienen kann..... Jup, recht hast Du, ist immer noch viel Theorie. Deswegen freue ich mich ja über die Contras. Das mit den Requotes könnte schwierig werden, kann man nicht einfach ne Market Order einstellen? Das ist aus meiner Sicht aber eher ein Service Geschichte - wenn ich handeln will und nicht handeln kann, dann bin ich beim falschen Broker. Punkt. Ich geh auch nicht in einen Supermarkt, in dem ich nicht einkaufen darf - soweit kommts noch. Das mit den Fehlsignalen könnte schwieriger werden. Das ist aus meiner Sicht aber auch eher ein Optimierungsproblem. Das muss ich in der Praxis ausprobieren. Ich bin mir nur sehr sicher, dass sich Verhalten gestern sehr schön durch Beschleunigung und Geschwindigkeit abfangen läßt - ich kanns dir leider nicht beweisen. Ich habs nur beobachtet..... Das meinte ich mit meinen Aussagen im dritten Absatz. Aber ich nehm die Herausforderung gerne an ;-)
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Hallo zusammen, Nach einer längeren Pause muss ich doch nun diesen Thread mal wiederbeleben. Mir sind zwar ein paar andere Themen dazwischen gekommen (und deswegen hinke ich in meinem Zeitplan ein bisschen hinterher), aber das Ziel steht immer noch. Jetzt hab ich nur überlegt, ob ich dieses Post wieder ein bisschen provokativ machen soll – aber nach der Erfahrung bleibt mir fast nichts anderes übrig. @Goso (und natürlich auch alle anderen): ich freu mich auf die Contras – und nehmt es alles nicht so ernst, da sind bewußte Provokationen bei. Das macht die Diskussion einfach viel interessanter... Also, nachdem Ihr mich ja alle so gedrängt habt, selber ein bisschen an der Forex zu spielen, bin ich dem Wunsch in der letzten Woche mal nachgekommen. Es war zugegebenermaßen sehr interessant und ich hab auch meine paar hundert Euronen verschleudert – zum Glück hat sich das durch mein CoBa Investment gestern aber auch schon wieder nivelliert. Bezüglich der unterschiedlichen Strategien bin ich leider nicht viel weiter gekommen, aber ich habe wieder viel über mich, die Psychologie und die prinzipiellen Möglichkeiten gelernt. Also: 1. Die Relevanz der Psychologie Also, wie Ihr alle schon erwähnt habt, die Psychology (Gier, Angst, ...) ist wirklich wichtig. Auf dem Testaccount mit Spielgeld ist es völlig irrelevant, und produktiv ist im Micro- und Minilotbereich alles sehr gemütlich. Das ändert sich dann aber sehr schnell – für den totalen Körperchemiekick muss man wirklich nur mal 5-10 Lot investieren und dann auf die „Gewinn/Verlust"-Spalte im Metatrader schauen. Wenn da hunderte Euro im Zehntelsekundentakt von Gewinn in Verlust (und umgekehrt) springen, kann man sich jegliches Rafting und Fallschirmspringen wirklich sparen. . Der Adrenalinhaushalt übernimmt die Kontrolle, klar denken kann man vergessen und ich hab nur noch Tage/Wochen an Arbeit gesehen, die sich in Luft aufgelöst haben. Wenn man den Kick sucht, dann ist das vielleicht nicht schlecht – ein Fallschirmsprung finde ich da aber trotzdem attraktiver...... Darum ergibt die folgende Bredouille: - Ich kann mit solchen Summen nicht handeln, da ich damit nicht mehr klar denken kann (hatte ich ja schon befürchtet) - Ich muß in bestimmten Fällen mit solchen Summen handeln, weil es mathematisch sinnvoll ist Ergo – es muss vollautomatisiert sein und ich darf nicht zuschauen. Von der Alternative – wie Vola sagt, man wächst mit dem Volumen, d.h. man trainiert es sich an – halte ich überhaupt nichts . Das würde bedeuten, dass ich die über Jahre in meinem Kopf aufgebaute Verbindung „Für Geld muss normalerweise viel arbeiten" auflösen muss. Erst wenn ich bei dem Anblick von minus x-tausend Euro nicht mehr an ein Monat Arbeit denke, könnte ich neutrale und sinnvolle Investitionsentscheidungen treffen. Das will ich mir aber keinesfalls abtrainieren, weil ich das für äußerst bedenklich, menschlich fragwürdig und realitätsfremd halte (und es geht sehr in Richtung des hier schonmal zitierten Artikels bzgl. „Braindamaged Investor"). Die relevante Frage ist aber: Muss ich mich damit auseinandersetzen? Nein, muss ich nicht. Wir leben zum Glück nicht mehr in der Steinzeit – deswegen belasse ich es hier einfach mal bei einer einfachen Analogie: Nur weil ich ab und zu gerne ein Stück Fleisch esse, muss ich mir nicht psychologisch antrainieren, wie ich ein Huhn, ein Schwein oder eine Kuh am besten schlachte (da würd ich Stadtmensch eher Vegetarier werden). Es geht zum Glück auch anders, auch wenn es z.T. ignorant sein mag. Ich muss nicht alles können/wissen/aushalten. Und Mythos, Du sagtest irgendwo etwas bzgl. „man nimmt es anderen Menschen weg". Die Leute, die auf diesen Märkten unterwegs sind, haben alle mehr als genug. Außerdem werde ich auch einen Teufel tun, mit Grundrohstoffen wie Weizen oder Hafer zu handeln (apropos, wieso kann man eigentlich „Orangensaft" handeln). Da trainiere ich mir lieber eine philantrophische Ader an und spiele selber ein bisschen Robin Hood (wenn mein Konzept denn irgendwann funktionieren sollte). Es gibt Regionen und Menschen auf dieser Erde, die es wirklich brauchen könnten.... Weiter mit Punkt 2... 2. Es ist fast unmöglich, eine Situation zu identifizieren, in der man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Geld verdient (>90%) Die Aussage wurde mir in dieseem Thread auch schon einige Male um die Ohren gehauen. Jetzt war diese Woche wirklich mal interessant und sehr ereignisreich. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich allein diese Woche persöhnlich mindestens 3 Situationen gesehen habe, in denen ich bei automatisierter Abwicklung zu 99,9% Gewinn gemacht hätte. Entsprechend der wissenschaftlichen Vorgehensweise (Zeitgeist läßt wieder grüßen) habe ich es bisher nur beobachtet, analysiert/abstrahiert und muss natürlich noch testen, ob es wirklich funktioniert. Aber das Herden/„Lemming"-Prinzip (nicht nur bei News) scheint doch sehr verbeitet zu sein. Außerdem sollte ich bei nem Anbieter wie ActivTrades sein, der neben den Währungspaaren auch noch CFDs auf DAX, Dow, Gold und Silber hat. Vor den Details muss ich mich über die Lächerlichkeit von diesem System auslassen – das ist eigentlich zum heulen. Dagegen hab ich vor dem Kollegen, der die Kernschmelze in seinem Ofen verursachen wollte, ja noch richtig Respekt. Also, gestern nachmittag, 14:30. Arbeitslosenzahlen aus den USA. Uuuiiii, wir haben im Juli 0,09% (!!!) weniger Arbeitslose als erwartet. Also denkt sich der Investmentbanker: „Das ist mal ein richtig guter Grund, Wert zu schaffen. Da drücke ich direkt mal auf das Buy Knöpfchen". Und siehe da, innerhalb von 10 Minuten sind DAX, Dow und wer weiss viele Märkte noch 300 Punkte im Plus. Nach der Spiegel Online Rechnung („2,5 Billionen vernichtet") wurden also durch das Knöpchen drücken in 10 Minuten wieder ~700 Milliarden (!!!) Euro geschaffen. Sehr beeindruckend. Und am Ende des Monats heißts dann „Du bist ja ein ganz toller. Du hast ja diesen Monat wieder viel Wert geschaffen und die Menschheit voran gebracht, hier hast Du Deinen Bonus. Dieses ganze Knöpfchen drücken ist ja wirklich schwierig – es hätte ja im Falle einer negativen Zahl auch der andere Knopf mit Sell sein können. Und das Du es geschafft hast, genau zu dem gleichen Zeitpunkt wie alle anderen den gleichen Knopf zu drücken, hat sicher jede Menge Planung und Vorbereitung gekostet. Wie habt ihr das bloß organisiert? Großer Respekt. Hmm, stimmt die Arbeitslosenzahl jetzt eigentlich? Egal, die 140.000 ohne College Abschluss, zu großen Teilen Afro-Amerikaner, seit weniger als 5 Wochen ohne Arbeit und hauptsächlich aus nichtwirtschaftlichen Gründen arbeitslosen Amerikaner werden sicher parallel zum Tüteneinpacken im Supermarkt ein Facebook / Google gründen. 700 Milliarden Dollar Wertschöpfung sind deswegen schon berechtigt und realistisch. Die 140.000 Leute schaffen locker, wofür 7 Millionen Schweizer über ein Jahr brauchen. Es sind ja immerhin Amerikaner, die sind effizient. Hmmmmmm. Naja, ist ja auch eigentlich auch nicht so wichtig. Denken ist eh doof, kostet viel zu viel Zeit, und dann ist ja alles wieder vorbei. 9,2% minus 9,1% ist positiv, also kaufen (zum Glück hab ich studiert und magna cum laude abgeschlossen). Bei 9,2% minus 9,2% wärs schon schwierig geworden. Auch egal, hauptsache Wert schaffen und Prozente kassieren". By the way, ich für meinen Teil hab dummerweise nicht sofort 100+ Dax-CFDs gekauft, ich war einfach nur baff, was sich da in den nächsten Minuten abgespielt hat. Und ich hätte mich ja vorher als Optimist bezeichnet.... Aber wieso soll man sich aufregen, so schlecht ist das "System" ja eigentlich gar nicht. Sollte sich doch wunderbar analysieren und automatisieren lassen. Also, in der Physik haben wir die Konzepte von Geschwindigkeit, Beschleunigung und Momentum. Das hat sich beim Autofahren bewährt, hat es der Menschheit ermöglicht, zum Mond und sogar zum Mars zu fliegen. Also irgendwie valide. Und ziemlich gut auf eine Herde „(Tiername einfügen)" an der Börse übertragbar. Der Einfachheit halber wechsel ich mal zu dem Sinnbild Auto, das funktioniert in Deutschland besser. Wenn man also jederzeit auf die aktuelle Beschleunigung und Geschwindigkeit vom Auto schaut, sollte man die o.g. Situationen sehr schnell identifizieren können. Ich würde einfach mal sagen, dass ich bei einer „Geschwindingkeit" von mehr 200 km/h (e.g. 30 Punkte pro Sekunde) immer einsteigen würde. Dabei würde ich sogar das Risikomangement übergehen und meine maximalen Einsatz von 5% ignorieren - die Verlustchance ist einfach zu gering (@Goso,, Contra?). Tatsache ist nun mal, dass man von 200 km/h einen gewissen Bremsweg hat – das läßt sich wunderbar auf die Börse übertragen. Und da der Einstieg sowieso nicht relevant, wie hier schon mehrfach erwähnt wurde, ist der Ausstieg umso relevanter, also würde ich ebenfalls bei jedem Tick die Geschwindigkeit messen. Bei unterschreiten einer Mindestgeschwindigkeit (e.g. 50 km/h pro Sekunde) würde sofort verkauft werden. Das Momentum sorgt dafür, dass man locker alles verkaufen kann (der normale Händler reagiert definitiv langsamer). Und dann kann man direkt noch die Gegenbewegung mitnehmen. Ich bin überzeugt, dass dieses Konzept sowohl gestern nachmittag, bei der Intervention der Scheizer NB und auch bei den Japanern gegriffen hätte. Gestern nachmittag hätte ich bei den 300 DAX Punkten soviel wie möglich gekauft. WEIL: Wenn dass Auto erstmal 200 km/h fährt, dann braucht es einfach einen gewissen Bremsweg. Und den kann ein Computer viel schneller ermitteln, als das ein Mensch jemals tun könnte. Mit ein bisschen experimientieren wären das also 99+-prozentige Gewinne. Und dann riskiere ich auch 75% meines Kapitals. Also, mit Hebel 100 bzw. gerne auch 500 DAX Contrakte mal 200 Punkte. Und dann ein Drittel nach Afrika, ein Drittel zum weiter handeln und ein Drittel zum leben. Perfekt. Solange der Herdentrieb/die Herdenpsychologie eine Rolle spielt, sollte diese Strategie IMMER erfolgreich sein. 3. Automatisierung / „Selbstbewußtsein" / Demut Hmm, nun mal hauptsächlich wg. Licens (und natürlich Kleinerbroker, du verkaufst Dich hier nur so demütig;) aufgenommen. Also, das „sehr selbstbewußt" können wir gerne direkt in „arrogant" umwandeln. Mir ist ziemlich klar, das ein paar Themen so rüber kommen. Zum Teil bin ich bei meiner Argumentation allein und da bleibt mir nix anders übrig. Und ich würde das gerne mal umdrehen – und das läßt sich am besten mit einer Analogie zur Leichtathlethik machen. Ich hab schon diverse mal gesagt, dass es für mich kein „Geht nicht" gibt. Hier scheint aber trotzdem dieses Sentiment vorzuhalten. Ich würde mich bspw. nie trauen, zu sagen, dass es nicht möglich ist, 100m in unter 10s zu laufen. Ich schaffe es nicht, und ich kenne auch niemaden, der es schafft. Aber daraus abzuleiten, dass es NIEMAND schafft, würde ich nie wagen. Das würde ich als „zu ausgeprägtes Selbstbewußtsein" bzw. sogar ziemliche Arroganz auslegen. Leider wird genau das hier an vielen Stellen getan. Ich lasse mich gerne als Träumer o.ä. abstempeln – auch wenn ich mit meiner Vorgehensweise recht weit weg vom „träumen" bin. Ich arbeite auf ein Ziel hin und bin mir sehr bewußt, dass es fehlschlagen könnte. But so what – die durch das Ziel ermöglichte Freiheit ist den Versuch mehr als wert. Und die o.g. Methode halte ich bspw. für sehr realistisch – somit wäre „theoretisch" ein vollautomatisierter, profitabler Handel möglich. Das schöne ist, das eine erfolgreiche Methode reichen würde, um es zu beweisen ;). Gegenargumente sind jederzeit wilkommen und sogar explizit erwünscht. Und man findet sicherlich noch viel mehr Strategien. Ich wage mal zu behaupten, dass sicherlich schon einige Leute sehr erfolgreich vollautomatisiert an der Forex handeln. Die sitzen nur sicherlich nicht mehr 10 Stunden am Tag vorm Rechner, im Leben gibt es zum Glück wirklich besseres zu tun. Ich habe ein wahnsinnigen Respekt / Demut vor der Börse – deswegen dauert das ja so lange, bis ich tatsächlich mal da handele. Wovor ich allerdings keinerlei Repekt habe, ist die Technik und die Automatisierung. Das habe ich studiert, damit verdiene ich seit Jahren mein Geld und das ist aus meiner Sicht absolut beherrschbar. Hier wird das alles nur sehr schnell zusammengeworfen. Und es wird gesagt, das ich das Pferd von hinten aufsattle. Völliger Quatsch. Es ist einfach nur ein anderer Ansatz. Ich abstrahiere die Thematik und versuche grad, mein kleines Space Shuttle zu bauen. Ich will mich nur nicht reinsetzen, wenn nicht sichergestellt ist, dass ich Sauerstoff habe und es zwischendurch nicht explodiert. Ich programmiere kein EA, ich programmiere eine Programmiersprache, die auf das nötigste reduziert ist und sich in Excel abbilden läßt.Und wenn es nicht klappt, völlig egal. Das ist ja ein weitere psychologischer Vorteil - mir geht es wirklich nicht um das Geld. Die Herausforderung ist es, ein profitables, vollautomatisiertes Handelssystem auzubauen. Schaut Euch hierzu gerne mal das folgende YouTube an ( ) – Menschen motiviert man nun mal nicht durch Geld sondern durch andere Herausforderungen. Das halbe Internet und auch diese Forum würden ansonsten nicht existieren. Geld war bei allen meinen „Jobs" immer nur ein angenehmes Nebenprodukt. Ich basiere meine Annahme, dass ein profitable und vollautomatisierter Handel an der Forex möglich ist, seit Anfang Juni auf den folgenden Tatsachen: Durch Nutzung von Technischer Analyse kann eine Erfolgswahrscheinlichkeit von >50% erreicht werdenAn der Börse/Forex können mehr Gewinne als Verluste gemacht werdenDie Börse/Forex ist durch Psychologie beeinflußtAn der Börse/Forex agieren langsame menschliche CounterpartsDie Interpretation von Signalen und der An- und Verkauf kann vollautomatisiert abgewickelt werden Solange mir niemend ein ansatzweise valides Gegenargument zu diesen 5 Punkten erbringen kann, werde ich mit dem Projekt fortfahren. Es ist faktisch machbar – der Weg dorthin ist nur möglicherweise nicht ganz einfach. Aber selbst wenn es stufenweise erfolgt – jegliche geleistet Arbeit (e.g. das EA) – kann jederzeit als Basis für die nächste Stufe dienen. Also nochmal, ich bin sehr dankbar für jeglichen Input – kritisiert und zerschmettert mich wir ihr wollt. Nur bitte verhaltet Euch nicht wie Lemminge (Post #55 bis #60 gingen sehr in die Richtung) – so sehr ich Goso schätze hat er in dem Fall mein Posting (aus meiner Sicht) misinterpretiert ;). Und wie oben schon gesagt, ein paar Sachen sind bewußt provokativ oder meinetwegen auch arrogant. Es ist aber nicht bös gemeint, es geht mir hauptsächlich um ne gute Diskussion..... Viele Grüße Lucky P.S.: Ich bin ernsthaft am überlegen, ob nicht einfach noch ein paar Leute mitmachen sollten – vor allem da ActivTrades mit dem Metatrader5 nicht in die Pötte kommt und der Mist dann nicht objektorientiert in MT4 (o.ä.) gemacht werden kann. CXAlgo wär schon dabei. Hätte ansonsten noch jemand Interesse? Ich will das nur nicht ganz öffentlich machen, das wird doch ein bisschen Arbeit werden...
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Schweiz pusht die Fränkli
^^ Warum kündigen die sowas dann überhaupt noch an? Das führt doch nur dazu, das sich alle unter der Gießkanne in Stellung bringen. Es ist aber schon ziemlich pervers, wie abgestumpft man aufgrund dieser ganzen Rettungspakete inzwischen ist. 50 Milliarden Franken Liquiditätserhöhung zur Währungsstabilisierung, so what..... Bei den Japanern war es diese Woche ja nicht anders. Sie scheinen aber noch mehr anzustreben, ich bin gespannt, wie sie den Euro mit Maßnahmen wieder auf 1,20 (bzw. die 1,30+) bringen wollen.... -> http://www.cash.ch/n...gen-1062854-449
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Hobbyforscher baut Atomreaktor....
Einfach nur Köstlich. Irgendwas scheint bei den Skandinaviern da zur Zeit nicht so am richtigen Platz zu sein Quelle: http://www.spiegel.d...,778276,00.html
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skyDSL
Leider keine Erfahrung damit. Hast Du schonmal bzgl. LTE Verfügbarkeit geschaut? Das wird doch derzeit ziemlich gepushed, vor allem müssen die TK-Anbieter es erst in "Randgebieten" ausbauen, bevor sie in die lukrativen Städte dürfen ;). Gehe ich richtig in der Annahme, dass Du nicht im städtischen Einzugsgebiet bist? e.g. http://dslshop.vodaf...f&tsID=af556226 Edit: Die Leutz sind hier immer so fix..
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Google Mail "Einige Dateitypen sind blockiert."
^^ok, unter Linux is es logisch. Da musst Du aber auch tricksen, weil das Executable-Bit sollte bei einer Bild-Datei ja eigentlich nicht gesetzt sein. Aber unter Linux sind auch nicht so viele Leute unterwegs, die einfach auf alles wild drauf los klicken
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Google Mail "Einige Dateitypen sind blockiert."
Das wundert mich ehrlich gesagt auch. Bei meinem Windows funktioniert das nicht - ich hab gerade einfach mal ne EXE in nen JPG umbenannt und meine Bildbetracher (sowohl Picasa als auch Windows Standard) zeigen InvalidPicture. Was für einen Bildbetrachter benutzt Du denn? Das erscheint mir nämlich sehr gefährlich...
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Schweiz pusht die Fränkli
Freut mich doch immer wieder, wie schnell man hier viel qualifiziertes Feedback bekommt ;-). Die Threads in anderen Foren sind da ein bisschen anders. Den wahrscheinlich begrenzten Erfolg der Aktion habe ich mir schon fast gedacht - den schönen Einstiegspunkt habe ich also verpasst. Ich bin trotzdem mal gespannt wie sich dass entwickelt - der Kampf "Schweizer Brauchtum" gegen "verängstigte Lemminge der Weltwirtschaft" ist nur ein bisschen unfair. Den Franken soweit abzuwerten, dass er wieder bei einen akzeptablen Wert liegt könnte nämlich wirklich teuer werden. Schön wärs, so ein Restaurantbesuch in Züri war vorher schon nicht ohne. Und ich habe ein bisschen Mitleid mit den Euro-Europäer, die "günstige" Kredite in CHF aufgenommen haben. Mit ein bisschen Glück wird sich das mittelfristig wird ja hoffentlich wieder legen... Die Aktion der SNB ist also ziemlich nutzlos, oder? Naja, dann muss ich mich wohl wieder auf mein EA konzentrieren - und der sollte halt auch immer brav die Momentum Daten auswerten. Dann kriegt der sowas em ehestens mit und kann auf den Zug noch aufspringen - jetzt hab ich ja wenigstens ein bisschen Daten dazu. Da brauche ich aber noch ein bisschen Zeit...
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Schweiz pusht die Fränkli
Ach goso, das hab ich irgendwie im letzten Monat vermisst . Natürlich hast Du recht, die Fragen sind nicht korrekt gestellt. Dann gestatte mir eine alternative Frage: Würdest Du mir als erfahrener Guru dazu raten, in dieser Situation eine Investition zu tätigen? Eine Investition muss ja auch nicht sein - ich hätte es jetzt nur (gefühlsmäßig) als eine potentiell lukrative Situation eingeschätzt. Aber wie schon öfters erwähnt, da fehlt mir leider noch ein bissi Erfahrung, deswegen frage ich ja ganz neugierig und unterwürfig ;-)
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Hallo Hallo
Herzlich Wilkommen, hier bist Du wirklich richtig. Bin auch erst seit ner kurzen Zeit hier - und ich kann nur bestätigen dass hier sehr nette und äußerst kompetente Leute unterwegs sind . Es macht auf jeden Fall äußerst Spass hier zu diskutieren ;)
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Schweiz pusht die Fränkli
recht hast Du natürlich, der Franken soll künstlich abgewertet werden. Ich bin zwar auch ziemlich skeptisch, ob die Schweiz es mit dem Rest der Welt aufnehmen kann (zumindest dem Euro und Dollar Raum) - aber sie scheinen es ja ernst zu meinen. Aber es ist ja quasi angekündigt, dass da jede Menge Geld mit der Giesskanne verteilt wird, da müßte man doch irgendwie profitieren können...
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Schweiz pusht die Fränkli
Hallo zusammen, nachdem ich mich nun doch ne Weile mit anderen Themen beschäftigt habe, wollte ich mich nun mal mit dem von Euch empfohlenen Live-Handel auseinander setzen, bevor ich weiter an meinem EA bastele. Eigentlich hatte ich nur nach schönen langfristigen Investments gesucht - die CoBa reizt mich ja sehr auf 2 Jahressicht und diese Bärenphase der letzten Tage muss ja irgendwann mal zuende sein. Nun bin ich heute morgen aber über die Tickermeldung der Schweizer SNB gestolpert und mußte doch direkt mal in meine beiden FX Accounts rein und ein bisschen spielen: Nachdem ich ein bisschen Schwierigkeiten habe, die o.g. Meldung zu interpretieren wollte ich bei Euch mal nachhaken, wie Ihr die Sachlage einschätzt. Natürlich war ich nicht leider intelligent/mutig/schnell genug, gleich um 9:10 mit einer vernünftigen Position einzusteigen. Die 250 PIPs in einer Stunde hätte ich ja gern mitgenommen. Und jetzt bei 1.1070 hab ich schon so ein mulmiges Gefühl, dem Gewinn/Verlust beim Schwanken zuzuschauen. Eigenlich sollte man als Anleger von der Situation doch wahnsinnig profitieren können - die Schweiz will ja quasi den Franken wieder stärken und schüttet ne ganze Menge Geld auf den Markt (wenn ich das Richtig interpretiere). Das erinnert ja ein bisschen an China. Deswegen die folgenden Fragen: 1. Was haltet Ihr von der Situation? 2. Würdet Ihr in einer solchen "Ausnahmesituation" mehr als 5% Kapital riskieren? 3. Bis wohin könnte sich das entwickeln? Ich würde ja dazu tendieren, eine größere Position aufzumachen und einfach für ein paar Tage liegen zu lassen, Das erscheint mir aber dann doch wieder ziemlich risky....... Und das Thema interessiert hier doch sicherlich ein paar mehr Leute - sollte doch eigentlich eine ziemlich gute Chance sein... Viele Grüße Lucky
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FOREX Anfänger + EA? Bitte um Review / Meinung von Profis ;). Danke.
Licens, danke für den Kommentar - ich werde am Montag nochmal drauf zurückkommen, du führst ein paar interessante Punkt auf (ein bisschen steht in meinem Post von grad eben). Muss jetzt leider erstmal weg. Also ein schönes Wochenende ;)
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Ich fahr wenn es sein muss auch gern 10 mal dagegen, irgendwann wird der schon umfallen . Da brauch ich nur noch ein entsprechend stabiles Auto ;) Aber Du hast vollkommen recht, es ist utopisch ohne Praxis ein Autopiloten bauen zu wollen. Bei der relevanten Praxiserfahrung handelt es sich aber doch wirklich um die Erfahrung mit dem "Live"-Forex und dem echten Geld. Testfahrten - egal ob die jetzt theoretischer Natur sind es das Handeln auf dem Demo-System ist - sind nur bis zu einem gewissen Grad sinnvoll. Und darum muss ich mich demnächst wirklich mal kümmern. Aber ist schon interessant, inzwischen heisst es ja wirklich "Jetzt schwätz net so viel und sammel mal ein bisschen Erfahrung im Live-Handel" - vor einem Monat klang das noch anders... Es ist schonmal schön das mit dem machbar zu hören. Und diese Geschichte mit dem "aufwandsarm" ist nur meine "Vision" - so falsch/naiv/utopisch sie sein mag, ich halte es nach recht intensiver Beschäftigung mit dem Thema immer noch für machbar und das gibt mir ne ganze Menge Energie ;-). Und selbst wenn das nicht klappen sollte, endet es nicht in einer Katastrophe sondern einfach einer Lebenserfahrung - so dass ich in den nächsten Jahren halt jedem, der mit einer ähnlichen Überzeugung in diesem Forum hier aufkreuzt erzählen kann: "Junge, das ist ne tolle Idee, aber das klappt einfach nicht. Glaub mir, ich habs auch schon probiert".... Nun aber erstmal herzlichen Dank für die ganzen Diskussionen diese Woche - ich habe wieder einiges dazu gelernt. Ich hoffe, dass das nicht nur ne einseitige Geschichte ist. Und selbst wenn, unterhaltsam ists allemal. Nächste Woche geht's dann weiter und dann wird wieder ein bisschen provoziert, so dass den restlichen SilentReadern auch irgendwann der Kragen platzt und sie mitdiskutieren ;)). Ich wünsche Euch allen ein schönes und erholsames Wochenende......
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Und Ausgangspunkt von dieser ganzen Diskussion war ja interessanterweise eigentlich nur die Frage, was ich dem Fizmo jetzt beibringen sollte, um mit dieser Situation klarzukommen. Da werde ich dann mangels Alternativen auf meinen "Diversifikationsquotiotenten" und den "Marktsignalkongruenzfaktor" zurückgreifen müssen. Und natürlich auf das von Rainworm genannte Chancen-Risiko-Profil...
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Wie schon gesagt, ihr habt wahrscheinlich Recht - ich kann hier wirklich nicht Eure Erfahrung anzweifeln.Aber was kann ich mir daraus jetzt ableiten? Soll ich es deswegen jetzt gar nicht erst versuchen? Ich mache es jetzt schon ein Weilchen theoretisch und werde sehr bald praktisch mit einer "Semiautomatik" anfangen und niedrigen Beträgen/Risiken. Was kann ich denn anders machen - außer den Vorschlag mit dem Fahren ohne Automatik nochmal zu überdenken? Genau deswegen heisst es ja "Für jeden seine eigene Strategie"...was anderes macht auch keinen Sinn und die Märkte würden ansonsten ja auch nicht funktionieren.. Wie gesagt, ist alles nicht wirklich ernst gemeint. Wir sind hier ja immerhin in einem Diskussionforum - und ich diskutier ganz gerne, wie Ihr ja anscheinend auch ;). Nur nicht Nachtragend sein - ich finds wirklich eher lustig und interessant. Teilweise muss man auch um der Diskussion willen argumentieren....
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Das muss ich leider nochmal kontern - so mache Ihr mir hier nie Freunde, ich polarisiere ein bissi zu stark, das zeigt schon die "Thanks Verteilung". Aber das macht es wenigstens interessant ;). Die Führerschein-Analogie gefällt mir allerdings sehr gut, die kann man nämlich sehr schön auf meine Art interpretieren: - ich bin halt Amerikaner und mache nur nen Führerschein für Automatik-Schaltungen - und auch da fährt man am Anfang langsam - das ich gleich gewinne, ist völlig irrelevant (wie diverse male geschrieben), erste Priorität ist die Vermeidung von Verlust und Kapitalerhalt Aber wahrscheinlich habt ihr Recht, den Motor muss ich wahrscheinlich ein paar Mal abwürgen. Aber um es nochmals bewußt ignorant zu fragen: Macht es einen Unterschied, ob ich mit einem Automatik- oder manuellen Schaltgetriebe gegen einen Baum fahre? Weil um die Erfahrung gehts ja eigentlich...
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Hm,schade, jetzt wollt ich eigentlich den Kampf eröffnen, aber gleich gegen 3 Leute...ich hab mich schon so auf meine Einleitung "Ich würde mich ja gerne mental mit Dir duellieren, ab leider bist Du ja unbewaffnet" gefreut. Aber so... Es könnte zwar sein, dass Ihr recht habt, aber ich bin mir leider ziemlich sicher, dass der Verlust von 1000€ mir überhaupt nichts beibringen wird (das Thema hatten wir irgendwo schonmal). Vielleicht mach ichs trotzdem mal, ich hab 2 Brokerkonten startbereit, aber ich sehe nicht, was ich mir davon erhoffen soll. Da sehe ich es als sinnvoller an, genau diese Übung mit dem Prototypen von meinem EA zu machen - das sollte ein ganzes Stück effektiver sein (vor allem, weil ich da ganz sicher beim Handeln zuschauen werde). Und das wird eh passieren, weil der das Geld ziemlich sicher früher in die Hand bekommt als er eigentlich sollte.... Bei dem Thema mit "Entscheidungskriterium" bin ich immer noch der Meinung, dass es für verschiedene Bereiche mehr oder weniger "Standardkriterien" gibt, nach denen man beurteilt. Wenn ich danach gefragt werde, wie ich ein IT System beurteile, dann kann ich sicherlich einige Kriterien nennen, auf die jemand Fachfremdes normalerweise nicht ohne weiteres nicht kommen würde (e.g. Relevanz von Wartungskosten, Lizenzkosten, Downtimes, Systemlandschaft, ...). Ich hatte mir erhofft, das dies beim Trading auch der Fall ist. Natürlich werden diese Kriterien dann jeweils anders beurteilt, aber man muss sich der potentiellen Kriterien erstmal bewußt sein. Und das schafft normalerweise nur die Erfahrung (und ich spreche nicht von der o.g. 1000€ verpulvern Erfahrung). Das ist hier ein Beispiel, und es gibt sicherlich noch mind. 20 weitere, die fast jeder Trader im Hinterkopf hat (weil es für Ihn einfach normal ist). Dann wird es aber sehr schnell weniger werden - es gibt aus meiner Sicht einfach keine unbegrenzte Anzahl an Entscheidungskriterien. Kein Sorge, dann wär ich schon längst nicht mehr hier. Es ist nur immer schön, widersprüchliche Aussagen aufzugreifen. An der Forex nicht, aber ich denke das der o.g. Ansatz am sinnvollsten ist.
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Hmm, und was bringt mir das? Dann hab ich plötzlich die Erfahrung, um zu beurteilen was relevant ist (wie Leute hier mit 12.000 Stunden Screentime)? Wäre schön, wenn es so wäre, aber ich wage es das zu bezweifeln... Bei nem Chiurgen, der vorher nicht studiert hat, würdest Du Dich doch auch nicht unters Messer legen. Auf der einen Seite wird hier über Leute rumgelästert, die der Meinung sind, dass sie mit der Forex "so schnell reich werden", und auf der anderen Seite ist es, wenn man sich erstmal theoretisch damit beschäftigt (was ich seit über einem Monat mache), auch wieder falsch. Sehr, sehr seltsam... Wenn man als Mensch Entscheidungen trifft, dann kann man normalerweise begründen, warum man eine solche Entscheidung getroffen hat. Wenn ich mich für eine Wohnung oder einen Job entscheide, dann kann ich Dir Gründe dafür nennen - find ich jetzt nicht so abwegig. Und da heisst es selten "Alles hat dafür gesprochen" oder "das ist alles Kontext und Situationsabhängig". Aber ok, wie gesagt nur meine Meinung.....
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Mein Gott, was für schwachsinnige Begriffe...aber ok, die Idee scheint rüberzukommen ;). Das wäre ein interessanter Ansatz, ein Teil von diesen Bewertungskriterien umzudrehen. Aber wenn ich das mache, dann züchte ich mir gleich von Anfang an einen launischen Gremlin, der alles mal so oder mal so macht. Das stelle ich mir nicht sehr pflegeleicht vor. Das wird so schon schwierig genug werden, den vernünftig zu erziehen und dazu zu bringen, das er das tut was er soll. Ne, eigentlich sollten das ja nur Beispiele sein, wie ich mir als "Nicht-Trader" ein solches Entscheidungskriterium vorstellen würde. Ich kann nur leider nicht per Selbstreflektion herausfinden, auf welcher Basis ich Investitionsentscheidungen normalerweise treffe, da ich wie gesagt leider keine Erfahrung darin habe (wieder schön abstrakt...). Deswegen ja die Frage in diese erfahrene Runde, was für Entscheidungskriterien Ihr normalerweise beim Traden nutzt? Wenn es ein "Tradinggeheimnis" ist, überhaupt kein Problem. Ich wollt nur mal hören, was man noch so bewerten und beurteilen könnte.
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Dir hats der 180er Hebel angetan, oder? Ich werd das in der Praxis dann mal mit einem 1000€ Konto ausprobieren - wenn nicht klappt, dann ist das Pech. Aber ich hab eigentlich schon ziemliches Vertrauen in die Mathematik - du hast nur vollkommen recht, dafür darf man dem System sicherlich nicht beim arbeiten zuschauen. Es soll einfach nur einmal am Tag über die Ergebnisse informieren. Das mit den synthetischen Paaren ist ein guter Hinweis, da muss ich überlegen wie man das abbilden/abfangen kann. Und ich denke, dass ich auch bei maximal 3 offene Positionen erlauben werde, mehr ist wahrscheinlich zuviel und nicht zielführend. Nur automatisch zu entscheiden, wann man was macht, ist wirklich nicht ganz einfach...
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Hmm, irgendwie will sich keiner beteiligen, dann schwätz ich hier einfach mal weiter ;). Das Thema ist nicht ganz ohne – und gerade deswegen sehr interessant. Man könnte beim oben genannten Thema einfach nach den Erfolgswahrscheinlichkeiten der einzelnen Strategien entscheiden, das ist aber eigentlich viel zu simple. Ich befürchte, dass man hier dieses Konzept des „Gefühls für den Markt" ein wenig abstrahieren und mathematisch erfassen muss – sofern überhaupt möglich, aber ich versuchs einfach mal. Und bitte nicht angegriffen fühlen, ich bin mir bewusst, dass dies für ein paar Leute sicherlich ein etwas heikles Thema ist - das ist ja quasi das Wissen und die Erfahrung eines Traders, und so was lässt man sich normalerweise nur sehr ungern "konzeptionalisieren". Andererseits ist sowas immer ein sehr interessantes Gedankenexperiment... Also, ein paar Entscheidungskriterien lassen sich hier sicher ableiten und in Wahrscheinlichkeiten ummodeln – und da kann man sich wieder tolle, total schwachsinnige deutsche Worte aus den Fingern saugen. Und auf Basis der Erfolgwahrscheinlichkeit kombiniert diesen Werten muss man dann eine Entscheidung treffen, um zwischen den oben genannten Alternativen zu entscheiden. Hier mal ein paar Ideen (mich bitte nicht für verrückt erklären, das ist durchaus ernst gemeint ;) – ich versuche zu erraten/abzuleiten, welche Indikatoren/Denkprozesse bei dem Treffen einer Investionsentscheidung durch einen Trader (größtenteils unbewußt/unterbewußt) relevant sind. Also, los geht's mit dem „Bullshit" ;) Diversifikationsquotient -> ein bisschen Diversifikation ist – wie ich in diesem Thread gelernt habe - lt. einem Nobelpreisträger sehr wichtig. Deswegen ist es hilfreich, nicht nur eine Positions offen zu haben. Aber zu viele sollten es auch nicht sein.... Marktsignalkongruenzfaktor -> wie hoch ist die Übereinstimmungsquote des Signals (Short/Long) mit der allgemeinen Markttendenz (Trend kurz/mittel/langfristig). Je höher die Quote, desto besser bewerte ich das Signal. Zielerreichungsgrad -> wieviel % des zu erwartenden Profits habe ich bei einer offenen Position erreicht? Wenn bspw. 80% des TPs erreicht sind, könnte die Positions frühzeitig geschlossen werden und auf ein Alternativinvestment ausgewichen werden. Und irgendwas in Bezug auf die Volatilität muss ich mir auch noch suchen, Und es gibt sicherlich noch hundert andere... Ist das ein total schwachsinniger Ansatz?