Hoffe, ich bin hier in der richtigen Area, da das Thema doch etwas weiter gefasst ist ;-)
Ich möchte mich gerne an der Entwicklung von automatischen Handelssystemen versuchen, bin aber noch ziemlich "grün" auf dem Gebiet, wenns um die reale Umsetzung der Theorie geht. Sprich, welchen Broker wähle ich (und warum), und welche Entwicklungsumgebung solls überhaupt sein.
Ich habe seit 2 Monaten einen Demo Account bei x-trade brokers (und mich auch schon grundlegend in MQL4 eingearbeitet), habe aber nicht nur Gutes über den Broker gelesen, z.B.
# tw. nur großer Abstand zwischen Kurs und SL möglich
# relativ viele requotes,
# tw. Candles, die erst um 8:05 statt 8:00 beginnen
Nach etwas Recherche im Forum fand ich zunächst Broco recht attraktiv, gewisse Aktivitäten der Firma haben mich dann aber doch abgeschreckt.
Noch spielt das Ganze genaugenommen keine so große Rolle, da ich ja erst noch an den Trockenübungen bin, aber ich möchte gerne sicherstellen, dass das, was ich programmiert haben werde, auch möglichst exakt umgesetzt werden wird (Slippage) und die Komissionen (Spread etc.) moderat sind. Daher will ich mir gerne gleich ne attraktive Umgebung schaffen.
Ich frage mich auch, ob MQL4 überhaupt das Richtige für mich ist. Die IDE bietet kaum debugging-Möglichkeiten. Und die Sprache wirkt von der Entwicklerfreundlichkeit her irgendwie archaisch auf mich. Ich sollte dazusagen, ich bin Python-verwöhnt - im Non-Trading-Kontext.
Vielleicht habe ich mich auch nur noch nicht ausreichend MQL4 eingearbeitet?
Überlege mir auch, evtl. ProStation von WH Selfinvest und die CTL-Sprache genauer unter die Lupe zu nehmen. Ist CTL entwicklerfreundlicher (z.B. Objektorientiertheit, mehr Funktionalität für weniger Code etc.)?
Vor 5 Jahren hatte ich mal Experimente mit Amibroker begonnen, damals aber noch keinerlei Programmiererfahrung gehabt, was die Sache sehr erschwert hat. Zudem hatte ich keinen Broker gefunden, der mir (gratis) Intraday-Quotes dazu liefern konnte. Im Rückblick würde ich vermuten, dass AFL evtl. mächtiger ist als MQL4... allerdings habe ich den Eindruck, MQL4 ist verbreiteter, könnte also mehr "Community" dahinter haben.
Um es auf den Punkt zu bringen, stelle ich hier einfach mal meine Entwickler- und meine Broker-Wunschliste zusammen, ungefähr nach Priorität sortiert:
# Historische Intraday-Daten für möglichst umsonst (und für's spätere Live-Trading natürlich Realtime ;-) ), für FOREX, Aktien und Commodity Futures
# eine möglichst komfortable, hohe Sprache zur Programmierung
# eine gut dokumentierte Sprache (scheint ein Manko von CTL zu sein)
# eine möglichst etablierte Sprache inkl. Community und Codebase
# Broker für FOREX und Aktien-CFD, und am besten auch Commodity Futures
# Broker mit guten Handelskonditionen für Depotgröße max. 10k EUR, eher kleiner für den Anfang (Slippage, Requotes, Spread, sonstige Gebühren)
# (Geplante Haltezeit für Trades einige Stunden bis Tage)
So, dann schon mal Danke für alle kommenden Tipps :-)
Hallo Forum!
Hoffe, ich bin hier in der richtigen Area, da das Thema doch etwas weiter gefasst ist ;-)
Ich möchte mich gerne an der Entwicklung von automatischen Handelssystemen versuchen, bin aber noch ziemlich "grün" auf dem Gebiet, wenns um die reale Umsetzung der Theorie geht. Sprich, welchen Broker wähle ich (und warum), und welche Entwicklungsumgebung solls überhaupt sein.
Ich habe seit 2 Monaten einen Demo Account bei x-trade brokers (und mich auch schon grundlegend in MQL4 eingearbeitet), habe aber nicht nur Gutes über den Broker gelesen, z.B.
# tw. nur großer Abstand zwischen Kurs und SL möglich
# relativ viele requotes,
# tw. Candles, die erst um 8:05 statt 8:00 beginnen
# teils beschränkte historische Kursdaten
--> X-Trade-Brokers-Erfahrungen
Nach etwas Recherche im Forum fand ich zunächst Broco recht attraktiv, gewisse Aktivitäten der Firma haben mich dann aber doch abgeschreckt.
Noch spielt das Ganze genaugenommen keine so große Rolle, da ich ja erst noch an den Trockenübungen bin, aber ich möchte gerne sicherstellen, dass das, was ich programmiert haben werde, auch möglichst exakt umgesetzt werden wird (Slippage) und die Komissionen (Spread etc.) moderat sind. Daher will ich mir gerne gleich ne attraktive Umgebung schaffen.
Ich frage mich auch, ob MQL4 überhaupt das Richtige für mich ist. Die IDE bietet kaum debugging-Möglichkeiten. Und die Sprache wirkt von der Entwicklerfreundlichkeit her irgendwie archaisch auf mich. Ich sollte dazusagen, ich bin Python-verwöhnt - im Non-Trading-Kontext.
Vielleicht habe ich mich auch nur noch nicht ausreichend MQL4 eingearbeitet?
Überlege mir auch, evtl. ProStation von WH Selfinvest und die CTL-Sprache genauer unter die Lupe zu nehmen. Ist CTL entwicklerfreundlicher (z.B. Objektorientiertheit, mehr Funktionalität für weniger Code etc.)?
Vor 5 Jahren hatte ich mal Experimente mit Amibroker begonnen, damals aber noch keinerlei Programmiererfahrung gehabt, was die Sache sehr erschwert hat. Zudem hatte ich keinen Broker gefunden, der mir (gratis) Intraday-Quotes dazu liefern konnte. Im Rückblick würde ich vermuten, dass AFL evtl. mächtiger ist als MQL4... allerdings habe ich den Eindruck, MQL4 ist verbreiteter, könnte also mehr "Community" dahinter haben.
Um es auf den Punkt zu bringen, stelle ich hier einfach mal meine Entwickler- und meine Broker-Wunschliste zusammen, ungefähr nach Priorität sortiert:
# Historische Intraday-Daten für möglichst umsonst (und für's spätere Live-Trading natürlich Realtime ;-) ), für FOREX, Aktien und Commodity Futures
# eine möglichst komfortable, hohe Sprache zur Programmierung
# eine gut dokumentierte Sprache (scheint ein Manko von CTL zu sein)
# eine möglichst etablierte Sprache inkl. Community und Codebase
# Broker für FOREX und Aktien-CFD, und am besten auch Commodity Futures
# Broker mit guten Handelskonditionen für Depotgröße max. 10k EUR, eher kleiner für den Anfang (Slippage, Requotes, Spread, sonstige Gebühren)
# (Geplante Haltezeit für Trades einige Stunden bis Tage)
So, dann schon mal Danke für alle kommenden Tipps :-)