hier mal der erste Versuch einer dokumentierten Handelsstrategie. Zu den kurzfristigen besonderen Todos (Broker, Software, Markt) stelle ich an passender Stelle noch einen Thread rein. Für alles andere würde ich mich über Feedback freuen. :-)
Handelsstrategie Tukaram
Ausgangspunkt:
1. Anfänger Trading
2. Langfristiger Berufswunsch: Daytrader.
3. Kapital Aktuell 13 TEUR
4. Einsatz vorläufig nur 10 TEUR
5. Pro Monat wird das Kapital um 1 TEUR aus anderen Quellen erhöht.
6. Gehandelt wird im Augenblick mit Zertifikaten/Optionen
Besondere Todos:
1. Suchen eines besser geeigneten Brokers + Software
2. Überprüfung ob es nicht einen besseren Handelsgegenstand gibt.
Zielstellung:
1. Verdoppelung Kapital innerhalb von 12 Monaten
2. Dazu pro Monat das Kapital um 8% wachsen (Zinseszins-Effekt, abzüglich Steuer)
Risikomanagement:
Risikomanagement ist ein Handeln um finanzielle Verluste eines konkreten Trades zu begrenzen.
1. Maximales Risiko 2% des Kapitals pro Position. Macht im Augenblick 200,- EUR
2. Maximaler Einsatz pro Position: 10% des Kapitals. Macht im Augenblick 1000,- EUR
3. Zur Anpassung an die Kapitalentwicklung Risiko + Einsatz monatlich prüfen
4. Maximal 10 Positionen gleichzeitig offen (sonst wird die Beobachtung zu aufwendig)
5. Statistische Überprüfung, ob sich die zu handelnden Werte (bzw. Basiswerte) möglichst unabhängig zueinander bewegen.
6. Lassen sich keine zur Strategie passenden Werte finden, wird nicht gehandelt
7. Keine Positioneröffnung im Umfeld von planbar wichtigen Ergeignissen (HV, Quartalsberichte)
8. Ggf. Positionsschließung / enger Stopp vor wichtigen Ereignissen.
Qualitätsmanagement
Als Qualität wird die Erreichung persönlicher Handelsziele bezeichnet.
Qualitätsmanagement ist eine Denk- und Arbeitsweise, um das Erreichen von Qualität mess- und prüfbar zu machen.
1. Pro Tag wird maximal eine neue Position eröffnet.
2. Führen eines Kapitaltagebuchs. Neben dem Kapitalstand (eingeteilt in Barbestand, Risikobestand (SL noch unterhalb Gewinnschwelle) und Arbeitsbestand (SL einer Position über dem Kaufbestand) wird die Summe und Entwicklung des Kapitals dokumentiert.
3. Entwicklung einer Methode zur statistischen Erfassung/Auswertung der Tradingqualität. (Welche Methode, welcher Markt, Gewinn/Verlust in wie viel Zeitframes)
4. Führen eines Handelstagebuchs. Inhalt des Buches:
1. Pro Position wird die Kaufmotivation beschrieben. Also Chart + Analyse (Trends, Widerstände, Unterstützungen) + Erwartung/Ziel + Stopp-Marken
2. Tägliche Aktualisierung des Buchs als Dokumentation der Überprüfung. Dabei Prüfen auf Änderungen des Trends. Dokumentation von erkannten Mustern (Candlestick, Chartsignalen)
Methodik:
1. Handel von Optionen und Zertifikaten (wegen der höheren Bewegung)
2. Zeitfenster: 1 Tag. D.h. Die alle offenen Positionen werden einmal am Tag überprüft.
Handelsstrategie
Es sollen ausschließlich Long-Bewegungen gehandelt werden. Dazu diese Strategie:
1. Vor Einstieg in einen Papier, dieses längere Zeit (im Sinne: Einige Tage erst mal gucken), um ein Gefühl für das Papier zu bekommen.
2. Über Zeitraum ein Chart-Jahr die Entwicklung eines Papiers (oder des Basiswertes) betrachten. Trend der letzten Monats bestimmen. Im letzten Monat muss ein bestätigter Long-Trend vorliegen. Dieser muss sich am Ende in eine Korrektur hinein bewegen. Ein bestätigter Long-Trend besteht aus mindestens zwei Tiefs und zwei Hochs. Der Abstand zwischen Tief und Hoch muss dabei mindestens eine Woche sein.
3. Über einen Zeitraum von einem Chart-Monat den aktuellen Trend des Papiers bestimmen. Die Korrektur beobachten und auf Anzeichen eines Korrekturendes achten (Umkehrstäbe etwa)
4. Bei Kaufentscheidung den Tagestrend auf Minutenbasis schätzen und Stopp-Buy an vermuteten optimalen Punkt setzen. Nach Auslösen des SB durch den Broker sofort SL setzen.
5. Tägliche Prüfung des SL und im Rahmen einer Trendfolgestrategie auf etwas unter dem Tief des Vortags setzen. 'Etwas' ist dabei abhängig vom Rauschen des Marktes.
6. SL wird nicht zurückgesetzt, es sei denn ein besonderes Chartmuster vorliegt (Innenstäbe).
Entwicklungsziele
Kurzfristig (3 Monate):
Entscheidung für anderen Broker
Entscheidung für Handelsgegenstand (Forex, CFD, Futures)
Entscheidung für eine Handelssoftware
Mittelfristig (12 Monate)
Prüfung der Strategie auf praktische Eignung.
Entwicklung eines SL-Automaten für die Handelssoftware, um Routineaufgaben zu automatisieren.
Entwicklung eines Kaufautomates, welcher bei Positionseröffnung automatisch die gewählte Risikostrategie in Anzahl von Kontrakten umrechnet.
Verbesserung von Kenntnissen bei der Erkennung von Ein- und Ausstiegssignalen.
Langfristig (24 Monate)
Entwicklung eines SB-Automaten, welcher automatisch Handelspositionen eröffnet.
Entwicklung eines Kontrollautomaten, welcher auf einer Metaebene (Kapitalbestand) Fehler der SL/SB-Automaten erkennt und den Handel schließt.
Hallo,
hier mal der erste Versuch einer dokumentierten Handelsstrategie. Zu den kurzfristigen besonderen Todos (Broker, Software, Markt) stelle ich an passender Stelle noch einen Thread rein. Für alles andere würde ich mich über Feedback freuen. :-)
Handelsstrategie Tukaram
Ausgangspunkt:
1. Anfänger Trading
2. Langfristiger Berufswunsch: Daytrader.
3. Kapital Aktuell 13 TEUR
4. Einsatz vorläufig nur 10 TEUR
5. Pro Monat wird das Kapital um 1 TEUR aus anderen Quellen erhöht.
6. Gehandelt wird im Augenblick mit Zertifikaten/Optionen
Besondere Todos:
1. Suchen eines besser geeigneten Brokers + Software
2. Überprüfung ob es nicht einen besseren Handelsgegenstand gibt.
Zielstellung:
1. Verdoppelung Kapital innerhalb von 12 Monaten
2. Dazu pro Monat das Kapital um 8% wachsen (Zinseszins-Effekt, abzüglich Steuer)
Risikomanagement:
Risikomanagement ist ein Handeln um finanzielle Verluste eines konkreten Trades zu begrenzen.
1. Maximales Risiko 2% des Kapitals pro Position. Macht im Augenblick 200,- EUR
2. Maximaler Einsatz pro Position: 10% des Kapitals. Macht im Augenblick 1000,- EUR
3. Zur Anpassung an die Kapitalentwicklung Risiko + Einsatz monatlich prüfen
4. Maximal 10 Positionen gleichzeitig offen (sonst wird die Beobachtung zu aufwendig)
5. Statistische Überprüfung, ob sich die zu handelnden Werte (bzw. Basiswerte) möglichst unabhängig zueinander bewegen.
6. Lassen sich keine zur Strategie passenden Werte finden, wird nicht gehandelt
7. Keine Positioneröffnung im Umfeld von planbar wichtigen Ergeignissen (HV, Quartalsberichte)
8. Ggf. Positionsschließung / enger Stopp vor wichtigen Ereignissen.
Qualitätsmanagement
Als Qualität wird die Erreichung persönlicher Handelsziele bezeichnet.
Qualitätsmanagement ist eine Denk- und Arbeitsweise, um das Erreichen von Qualität mess- und prüfbar zu machen.
1. Pro Tag wird maximal eine neue Position eröffnet.
2. Führen eines Kapitaltagebuchs. Neben dem Kapitalstand (eingeteilt in Barbestand, Risikobestand (SL noch unterhalb Gewinnschwelle) und Arbeitsbestand (SL einer Position über dem Kaufbestand) wird die Summe und Entwicklung des Kapitals dokumentiert.
3. Entwicklung einer Methode zur statistischen Erfassung/Auswertung der Tradingqualität. (Welche Methode, welcher Markt, Gewinn/Verlust in wie viel Zeitframes)
4. Führen eines Handelstagebuchs. Inhalt des Buches:
1. Pro Position wird die Kaufmotivation beschrieben. Also Chart + Analyse (Trends, Widerstände, Unterstützungen) + Erwartung/Ziel + Stopp-Marken
2. Tägliche Aktualisierung des Buchs als Dokumentation der Überprüfung. Dabei Prüfen auf Änderungen des Trends. Dokumentation von erkannten Mustern (Candlestick, Chartsignalen)
Methodik:
1. Handel von Optionen und Zertifikaten (wegen der höheren Bewegung)
2. Zeitfenster: 1 Tag. D.h. Die alle offenen Positionen werden einmal am Tag überprüft.
Handelsstrategie
Es sollen ausschließlich Long-Bewegungen gehandelt werden. Dazu diese Strategie:
1. Vor Einstieg in einen Papier, dieses längere Zeit (im Sinne: Einige Tage erst mal gucken), um ein Gefühl für das Papier zu bekommen.
2. Über Zeitraum ein Chart-Jahr die Entwicklung eines Papiers (oder des Basiswertes) betrachten. Trend der letzten Monats bestimmen. Im letzten Monat muss ein bestätigter Long-Trend vorliegen. Dieser muss sich am Ende in eine Korrektur hinein bewegen. Ein bestätigter Long-Trend besteht aus mindestens zwei Tiefs und zwei Hochs. Der Abstand zwischen Tief und Hoch muss dabei mindestens eine Woche sein.
3. Über einen Zeitraum von einem Chart-Monat den aktuellen Trend des Papiers bestimmen. Die Korrektur beobachten und auf Anzeichen eines Korrekturendes achten (Umkehrstäbe etwa)
4. Bei Kaufentscheidung den Tagestrend auf Minutenbasis schätzen und Stopp-Buy an vermuteten optimalen Punkt setzen. Nach Auslösen des SB durch den Broker sofort SL setzen.
5. Tägliche Prüfung des SL und im Rahmen einer Trendfolgestrategie auf etwas unter dem Tief des Vortags setzen. 'Etwas' ist dabei abhängig vom Rauschen des Marktes.
6. SL wird nicht zurückgesetzt, es sei denn ein besonderes Chartmuster vorliegt (Innenstäbe).
Entwicklungsziele
Kurzfristig (3 Monate):
Entscheidung für anderen Broker
Entscheidung für Handelsgegenstand (Forex, CFD, Futures)
Entscheidung für eine Handelssoftware
Mittelfristig (12 Monate)
Prüfung der Strategie auf praktische Eignung.
Entwicklung eines SL-Automaten für die Handelssoftware, um Routineaufgaben zu automatisieren.
Entwicklung eines Kaufautomates, welcher bei Positionseröffnung automatisch die gewählte Risikostrategie in Anzahl von Kontrakten umrechnet.
Verbesserung von Kenntnissen bei der Erkennung von Ein- und Ausstiegssignalen.
Langfristig (24 Monate)
Entwicklung eines SB-Automaten, welcher automatisch Handelspositionen eröffnet.
Entwicklung eines Kontrollautomaten, welcher auf einer Metaebene (Kapitalbestand) Fehler der SL/SB-Automaten erkennt und den Handel schließt.