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Interactive Brokers - Additional Account

Geschrieben

500 € als Erfahrungsgeld einzuzahlen, ist denke ich ne gute Idee, dann warst du zumindest ne Zeitlang schon mal dabei und konntest spüren was es heisst wenn es um wirkliches Geld geht.

Richtig interessant wird es dann später, selbst wenn du schon Gewinne eingefahren hast und es um noch mehr geht, weil du die Posi Größe erhöhst.

 

Ich kenne übrigens auch keinen der sein erstes Konto nicht verbrannt hat, bzw. besser gesagt keinen der dann heute noch dabei ist und jetez erfolgreich tradet....

 

Gehört wohl irgendwie dazu, wie das Kind mit der heißen Herdplatte.....

 

Ich möchte zukünftig den DAX-Future handeln. Dafür habe ich bei IB ein Konto eingerichtet und 10k € eingezahlt. Diese möchte ich natürlich nicht bei meinen ersten Versuchen schreddern. Durch eine Stopsetzung kann das Risiko ja nur theoretisch auf einen bestimmten Betrag begrenzt werden. Man kann bei IB zu seinem Konto einen "Additional Account" erstellen. Weiß jemand, ob es reicht, einen geringeren Betrag als 10k auf das Konto einzuzahlen. Oder gibt es (bei IB) noch ein anderes Verfahren um das Risiko 100%ig zu begrenzen.

 

Eddy

Featured Replies

Geschrieben
"Additional Account"

weis ich jetzt nicht was das sein soll?

 

inen geringeren Betrag als 10k auf das Konto einzuzahlen.

viel weniger geht nicht mehr.

Selbst damit kannst Du wegen der Margin Anforderung schon nicht über Nacht halten.

 

Oder gibt es (bei IB) noch ein anderes Verfahren um das Risiko 100%ig zu begrenzen

 

Bei Futures?

Hast DU meines wissens immer eine Nachschuss Pflicht.

Von daher ist es Ganz egal was Du auf dem Konto hast.

Geschrieben

Also 10k € auf dem Tradingkonto und dann den FDAX handeln ist schon ganz schön mutig und wird nicht funzen.

100 DAX-Punkte sind dann 2500 €.

Warum bei 10K gleich den FDAX und nicht vllt. doch den Euro Stoxx handeln ?

 

Euro Stoxx Margin ca. 2500 €, Punktwert 10 €

Geschrieben
  • Autor

Bei Futures?

Hast DU meines wissens immer eine Nachschuss Pflicht.

Von daher ist es Ganz egal was Du auf dem Konto hast.

Soweit ich die Doku von IB verstanden habe, verkauft IB die Position sofort, falls die Margin aufgebraucht ist. Was passiert aber, wenn am nächsten Bar mit einem Gap in die falsche Richtung eröffnet wird?

Werde ich aber bei IB nochmls nachfragen.

Geschrieben
  • Autor

"Additional Account"

Das ist ein Unterkonto vom Hauptkonto. Man kann darin andere Tradingbedingungen als im Hauptkonto festlegen.

Geschrieben
  • Autor

Warum bei 10K gleich den FDAX und nicht vllt. doch den Euro Stoxx handeln ?

 

Euro Stoxx Margin ca. 2500 €, Punktwert 10 €

Ich denke, du hast Recht. Bisher habe ich den DAX-Future bei HSBC über Day Turbos gehandelt. Deshalb die Idee, den DAX-Future direkt zu handeln.

 

Allerding habe ich im direkten Handel von Futures und Forex noch keine Erfahrung. Deshalb habe ich bei IB das Konto eingerichtet. Z.Z. nutzte ich allerding nur das Papertrading.

Geschrieben

Soweit ich die Doku von IB verstanden habe, verkauft IB die Position sofort, falls die Margin aufgebraucht ist. Was passiert aber, wenn am nächsten Bar mit einem Gap in die falsche Richtung eröffnet wird?

Das meinte Hendrik unter anderem mit der Nachschusspflicht,

deine Order wird dann eben erst am Gap ausgeführt, zum "besten" Kurs.

 

Es gibt zwar bei einigen Broker diese "Garantierten Stops" aber erstens weiß ich nicht

ob IB das so überhaupt anbietet, bzw. ob es diese Art der Stoporder im Futures Handel überhaupt gibt,

ist ja schließlich kein CFD..

 

Der FDAX rennt dir zum Handel ja nicht weg, wenn du Euro Stoxx erst mal mit 10 € pro Punkt handelst,

damit gut klar kommst wächst das Konto ja eh..

 

So kannst du dich allmählich auch an größere Positionen mental rantasten.

Du wirst sicher schnell merken wo deine Schmerzgrenzen liegen, dazu bedarf es nicht unbedingt 25 € pro Punkt.

Geschrieben
  • Autor

Das meinte Hendrik unter anderem mit der Nachschusspflicht,

deine Order wird dann eben erst am Gap ausgeführt, zum "besten" Kurs.

Gibt es die Nachschusspflicht eigentlich auch beim FX-Handel?

Geschrieben

Soweit ich die Doku von IB verstanden habe, verkauft IB die Position sofort, falls die Margin aufgebraucht ist. Was passiert aber, wenn am nächsten Bar mit einem Gap in die falsche Richtung eröffnet wird?

Werde ich aber bei IB nochmls nachfragen.

 

palomitas.gif

 

Du erkennst die Probleme nicht.

Ist zwar jetzt schon einige Jahre her wo ich mich mehr mit Future beschäftigt habe bzw. Sie verfolgt und gehandelt habe aber ein Beispiel was zwar nicht oft vorkommt aber vorkamm.

 

Damals im YM (Dow Mini) 5$ pro Punkt.

Die Börse lief auf einmal nicht mehr, egal wo Deine Order lag Sie wurde nicht ausgeführt.

Wenn ich mich recht erinnere dauerte es über 1 Stunde mit einer Bewegung > 600 Punkte bis wieder was ging.

Wenn Du dann nicht irgend wo anders auf der Welt noch ein Konto hast um eine gegenläufige Position ein zu gehen kannst Du dich für die nächsten Wochen auf trocken Brot mit Wasser einstellen.scare3.gif

 

Da ist ein kleines Gap von 50 Punkten harmlos und selten gegen.

Geschrieben

Gibt es die Nachschusspflicht eigentlich auch beim FX-Handel?

Grundsätzlich schon:

Das Risiko beim Devisenhandel: Fällt der Wechselkurs der gekauften Währung so stark, dass die notwendigen Sicherheiten nicht mehr aus dem Guthaben im Tradingaccount gedeckt werden können, stellt der FOREX Broker die Position glatt. Für den Devisenhändler kann dies nicht nur einen Totalverlust bedeuten, sondern schlimmsten Falls auch eine Nachschusspflicht herbeiführen, zu der es immer dann kommt, wenn die Position aufgrund der Marktumstände nicht rechtzeitig glattgestellt werden kann und die Währung weiter verliert.

Quelle

 

 

Aber es gibt auch Broker die dies in den Vertragsbedingungen ausschließen.

Bei all diesen Feinheiten ist natürlich dann wiederum auf die !Qualität" des Brokers zu achten..

 

Nachschusspflicht:

Durch GCIs ausgereifte Handelsprozeduren, können Händler zu keinem Zeitpunkt mehr als die von ihnen hinterlegten Einlagen verlieren. Sollte es beispielsweise durch starke Kursrutsche dazu kommen, dass das Konto eines Händlers nach dem Margin Call einen Sollsaldo aufweist, besteht hierbei zu keiner Zeit eine Nachschusspflicht seitens des Händlers. Eventuell auftretende Sollsalden werden umgehend kostenlos glattgestellt.

Quelle

 

 

In jedem Fall ist es also wichtig sich vorher über diese Prozeduren beim jeweiligem Broker zu erkundigen (Vertrag)

 

Es gibt auch Broker die der Nachschusspflicht so entgegenwirken, das sie deine Position z.B.

wenn nur noch 25% der Marginanforderung vorhanden sind, automatisch schließen.

Diese 25% sind dann dein Puffer bis zum eigentlichen Nachschuss.

 

btw.

Grundsätzlich wird es "bessere Quellen" als meine auf die schnelle gefundenen geben, aber letztendlich

zählt eh nur was in DEINEM Vertrag steht.

Geschrieben
  • Autor

palomitas.gif

Damals im YM (Dow Mini) 5$ pro Punkt.

Die Börse lief auf einmal nicht mehr, egal wo Deine Order lag Sie wurde nicht ausgeführt.

Wenn ich mich recht erinnere dauerte es über 1 Stunde mit einer Bewegung > 600 Punkte bis wieder was ging.

Wenn Du dann nicht irgend wo anders auf der Welt noch ein Konto hast um eine gegenläufige Position ein zu gehen kannst Du dich für die nächsten Wochen auf trocken Brot mit Wasser einstellen.scare3.gif

 

Da ist ein kleines Gap von 50 Punkten harmlos und selten gegen.

Danke. Krasser kann das nicht dargestellt werden.

Geschrieben

Es gibt keine garantierten Stops bei Futures, schon gar nicht im FDAX. IB ist recht streng mit seinen Margins und wie ibelieve schon sagt ist 10K quasi ein absolutes Minimum. Unterkonten gabe es definitiv mal, ob es sie derzeit noch gibt müsste ich auch erfragen. Die Kontogröße selbst sollte aber nicht als "Notstop" dienen; dass ist nicht nur wenig professionell, sondern kann auch zu Konsequenzen führen (Brokervertrag lesen, manche erhöhen bei mehrfachen Margin-Calls den initialen Margin).

IMHO für den Futurehandel sind nur bestimmte wenige Werte geeignet. YM, NQ, ES gehen auch über Nacht, da die Märkte nur ein Gap von ein paar Minuten haben. Märkte mit echtem Overnight würde ich mit so einem Konto nie handeln (vielleicht noch FGBS). Selbst FESX würde ich overnight nicht halten. IB schliesst meines Wissens nach den Trade, bevor die Margin überschritten ist, bei wieviel Prozent vorher weiss ich nicht genau.

Und ja, eine Nachschußpflicht gibt es bei Futures IMHO in der Regel immer. Wenn Ein FDAX Kontrakt über Nacht das Konto ins Minus treibt wird die Bank die Kosten kaum erstatten insbesondere wird sie niemandem die Schulden erlassen. Garantierte Stops gibt es bei einigen "Buden", i.d.R nur gegen erhöhte Gebühren - und ob die Order dann jemals den Broker verlassen hat könnte man bezweifeln.

Wer Futures handeln möchte, sollte sich unbedingt Intensiv sachkundig machen; der Handel ist im juristischen Sinne ein ziemlich straffer Vertrag.

Geschrieben

Eddy, lass es sein, wenn du nur 10.000 Euro hast, um den FDAX zu handeln. Du brauchst mind. das Zehnfache davon, mind., um vernünftig arbeiten zu können. Du kannst nicht einfach losgehen und sagen "Hey, i bin der Eddy, ne. Tradinggott. Nu hab' i 10k. I freu mi. Endlich hab i die Mind.vorrausetzung für den EUREX Handel parat. Let's rock!" No, forget it! Außer du bist freiwilliger Selbstmordtester. :correct: :esis:

 

Selbst wenn du nur intraday agieren willst und nicht overnight, ist es zu wenig Kapital, um mit einem Kontrakt zu hantieren. Die Mathematik wird dir ein Schnippchen schlagen.

 

Und zu den von Ibelieve angeprochenen Gaps habe ich unten ein Bildchen der up und down Gaps des FDAXes schwarz auf weiß bzw grün, seit 1997. Insgesamt um die 3500, wenn man die Mikrobengaps mit dazuzählt.

 

top 4 gaps up

 

DX 12.03.1999 232.5

DX 28.10.2008 217.5

DX 13.10.2008 187

DX 17.03.2000 186

 

 

top4 gaps down

 

DX 28.10.1997 300

DX 17.04.2000 245

DX 26.06.2002 239

DX 15.09.2008 229.5

 

ohne Gewähr

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Geschrieben
  • Autor

Danke an alle für die Antworten.

 

Ne, ein Tradinggott und ein Selbstmordtester bin ich nicht (und werd ich auch hoffentlich nicht!).

 

Ich habe mich was die Kontogröße angeht von folgendem Link leiten lassen Gedanken zum Mindesttradingkapital. Aber so langsam glaube ich das Future doch etwas zu früh für mich kommen.

 

Auf welche Assets sollte man denn die Aussage von goso anwenden (siehe goso). Aktien, CFD, Forex, ...?

 

Ist wohl so, und vorzugsweise nicht nur ein Konto. Ich würde -wenn ich heute in dieses Business einsteigen wollte- einen Betrag festlegen, den ich bereit bin pro Quartal als Lehrgeld zu akzeptieren, dieser Betrag sollte mindestens 4 Mal zur Verfügung stehen -eher noch öfter- und eben jedes Quartal diesen Betrag aufs Konto überweisen und den dann ggf. verzocken.

Geschrieben

Ich denke das die Assetklasse dabei fast egal ist.

Diese Aussage bezog sich ja eher auf das Trading beginnen überhaupt.

Sicher werden mir viele recht geben das ein Konto eh zerschossen wird, daher diese super Idee von goso sich das Kapital auf 4 mal 3 Monate einzuteilen.

Erstens hast du ein Zeitziel, wie lange das Konto "halten muß", zweitens viele kleine Einzeltrades um Erfahrungen zu sammeln und drittens hast du im Hinterkopf

das noch "3 Konten nach dem Konto" vorhanden sind.

Druck wirst du Live genug spüren, daher ist dieses einteilen in 4 mal 3 sicher nicht hinderlich.

 

Wenn dir Aktien mehr liegen als andere Märkte (Weil du z.b. Unternehmensdaten etc. gut einschätzen kannst, Bilanzen lesen usw.)

dann eben Aktien oder CFDs

Ich trade selbst keine Aktien daher gibt es dort sicher bessere Ansprechpartner, trotz allem würde ich als

Beginner nun nicht grade die kleinsten Pennystocks handeln, da in diesem Bereich die Technische Analyse oft nicht

so funktioniert wie z.B.in liquideren Märkten wie Futures, FX (Majors) und CFDs der "Großen" Aktien, Beispiel Apple usw.

 

Wenn dir Technische Analyse und überwiegend stetiges Volumen wichtig ist, dann würde ich persönlich FX handeln.

Geschrieben

Ich denke das die Assetklasse dabei fast egal ist.

Diese Aussage bezog sich ja eher auf das Trading beginnen überhaupt.

Sicher werden mir viele recht geben das ein Konto eh zerschossen wird, daher diese super Idee von goso sich das Kapital auf 4 mal 3 Monate einzuteilen.

 

Die Assetklasse ist nicht egal.

Ich habe schon oft probiert FX zu handeln. Komme ich einfach nicht mit zurecht. Für mich sind sie immer in einer großen Seitwärtsbewegung.

Von daher wäre es Interessant was Eddy bis jetzt gehandelt hat.

Welchen Zeitrahmen und welches Ziel er hat.

Warum will er auf Future gehen.

Damit und der Ansage was für ein Risiko er fahren will kann man dann anfangen das passende Instrument zu suchen.

IntraDay kann ich bei IB 3 Fach hebeln, kann also auch Aktien in kleinem Fenster mit großem Kapital handeln.

Es gibt also schon genug Möglichkeiten sich weiter zu entwickeln.

 

Wenn ich mich jetzt nicht vertue ist Eddy kein Anfänger mehr?

Von daher halte ich das ausgehen davon das das Konto zerlegt wird für Falsch.

(Ich habe noch kein Konto auf Null gefahren und werde es auch sicherlich nie tun. Wenn man von Anfang an sein Risiko im griff hat sollte es kein Problem sein)

Edit.

Hoffe ich zumindest so Gott mir keinen Strich durch meine Rechnung macht

 

Eddy, lass es sein, wenn du nur 10.000 Euro hast, um den FDAX zu handeln. Du brauchst mind. das Zehnfache davon, mind., um vernünftig arbeiten zu könne

 

Ok der FDAX ist ein Schwergewicht, aber einen YM,ES oder NQ oder den Bund(habe ich mich noch nie für Interessiert da es nicht meine Handelszeiten sind) kann ich sicherlich mit 10K handeln.

Meine Ausführungen gingen nicht dahin was passieren wird, sondern was passieren kann und ich den nötigen Respekt vor den Dingern bekomme.

In 99% der Fälle bekomme ich meinen Kurs,

in 0,9% der Fälle habe ich eine kleine Abweichung die mich nicht Umbringt,

0,1% könnte mich Richtig Geld kosten. Wo bei ich bezweifele das es über die Margin Anforderung geht. Aber das Konto könnte Handelsunfähig werden.

Geschrieben

Die Assetklasse ist nicht egal.

Ich habe schon oft probiert FX zu handeln. Komme ich einfach nicht mit zurecht. Für mich sind sie immer in einer großen Seitwärtsbewegung.

 

Wenn ich mich jetzt nicht vertue ist Eddy kein Anfänger mehr?

Von daher halte ich das ausgehen davon das das Konto zerlegt wird für Falsch.

(Ich habe noch kein Konto auf Null gefahren und werde es auch sicherlich nie tun. Wenn man von Anfang an sein Risiko im griff hat sollte es kein Problem sein)

Morje, habe echt mies geschlafen daher muß ich hier mal was los werden.

 

@ibelieve

Ich benutze Wörter wie fast, eventuell, unter gewissen Umständen usw. nicht als Füllwörter um den Text länger zu machen, sondern um gewisse Sachverhalte

ins möglichst beste Licht zu rücken, bzw. klarzustellen das es kein 100% richtig oder falsch zu gewissen Fragen gibt.

Es ist nicht so einfach zu sagen die Assetklasse spielt eine Rolle oder sie spielt keine.

 

Trading ist insgesamt ein sehr persönlicher Prozeß,(In dem xxx Faktoren eine Rolle spielen) da ist es nicht einfach mal damit getan,

so wie aus dem Fenster zu gucken und sagen zu können, es regnet oder es regnet nicht.

Daher wäre es schön wenn du bei meiner Aussage die Assetklasse ist fast egal das Wort fast auch mit berücksichtigst.

Wenn ich sage das es bei einigen Brokern Garantierte Stops gibt, ich aber nicht weiß ob IB diese anbietet und ich bei den Brokern die diese Stops

wiederum anbieten dann auf die Qualität des Brokers hinweise, hat das seinen Grund. Ich weiß etwas, weiß aber auch das ich nicht alle Einzelheiten kenne.

 

Wenn Aurelius dann schreibt, es gibt keinen Stop dieser Art bei IB und auch nicht im FDAX dann weiß er das zu 100%.

Das ist ein großer Unterschied zu einer Aussage die Wörter wie fast, oder ich weiß nicht beinhaltet.

Daher ist deine Aussage, die Assetklasse ist nicht egal, genauso falsch wie sie ist egal, nur mit dem kleinen Unterschied das mein Satz

das Wörtchen fast verwendet.

Im Netz werden so dermassen viele Halbwahrheiten verbreitet, das es einem Sachkundigen oft schon beim lesen wehtut,

daher achte ich meist sehr sehr genau auf das was ich von mir gebe, um mich nicht in diese Spezies mit einzuordnen.

 

Zu deinem Satz, für Dich ist FX immer in einer großen Seitwärtsphase, bleibt mir nur zu sagen das sind fast alle Märkte, wenn ich mir z.B.einen Monatchart

aufmache, dann sehe ich dort einen Trend, der sich in den kleineren Zeitrahmen immer als Seitwärtsphase innerhalb des Monats Trends bewegt.

Wenn du die Trends im FX nicht siehst, dann kann ich nur vorsichtig bemerken das Trends schon im Tick Chart vorhanden sind, diese Trends dannn erfolgreich

zu handeln hängt vom Zeitrahmen, vom Spread und vom Gewinnziel ab. Nicht mehr und nicht weniger.(Emotionen unbeachtet)

Der Rest dazu ist in der Trendbestimmung zu finden.

 

Das du noch kein Konto zerlegt hast, spricht für dich, das mit dem Risiko im Griff haben ist sicherlich richtig, aber viele, viele Trader die heute vom Trading leben

haben schon 1 oder mehrere Konten zerlegt. Darauf hingehend war goso seine Aussage ja unter anderem angelegt, EIN Konto in vier Teile zu teilen.

Wenn ein Teil verbrannt wurde sind die anderen 3 Teile noch vorhanden. Aus dieser Sichtweise hast auch du sicherlich schon ein Konto von 4 verbrannt,

oder hattest du noch nie einen Gesant Drawdown von 25% ?

 

Das Eddy kein Anfänger ist, habe ich übersehen, sorry.

 

btw.

Das mit dem Live Chart einzeichnen, können wir gerne mal machen, wenn ich demnächst mal mehr Zeit habe (Ab Januar/Februar) schicke ich dir einfach mal ein paar Real

Time Screenshots die gezeichnet sind. Eventuell auch schon früher, kann das momentan nicht so genau im Vorfeld sagen.

Geschrieben
Das Eddy kein Anfänger ist, habe ich übersehen, sorry.

 

Habe ich auch etwas falsch gesehen, dass liegt aber vielleicht an der unglücklichen Fragestellung:

Oder gibt es (bei IB) noch ein anderes Verfahren um das Risiko 100%ig zu begrenzen.

Es gibt bei keinem Broker dieser Welt die Möglichkeit das Risiko 100%ig zu begrenzen!

Bevor man Eddy Instrumente für den Future-Handel empfiehlt sollte man erst seinen Handelsstil hinterfragen. Overnight Futures mit 10K ist einfach nicht uneingeschränkt zu empfehlen, intraday geht da mehr. Ebenso wenig rechnet sich Forex bei IB auf Grund der Kommissionen und der Mindestpositionsgröße. Und von 10K leben geht imho gar nicht. Also vielleicht kannst Du eddy uns ein bisschen mehr zu Deiner beabsichtigten Tradigfrequenz erzählen, dann können wir auch gezielter empfehlen - sonst ist's einfach schwer.

Geschrieben

Morje, habe echt mies geschlafen daher muß ich hier mal was los werden.

 

 

palomitas.gif

Geschrieben
  • Autor

Dann will ich mal sagen, wie ich bisher so gemacht habe:

 

2006: Mit dem Handeln von Zertifikaten bei comdirect angefangen. War ein Erfolgreiches Jahr. (in der Nachbetrachtung: ZUFALL!!!!)

2007: Zertifikate bei citibank gehandelt. Ausgeglichenes Jahr.

2008: Zertifikate bei citibank gehandelt. Relativ hohe Verluste.

2009: Optionsscheine, Aktien bei Flatex; Nutzung von tradesignal: Leichte Verluste. Einsatz von MM und RM über eigenentwickelte Java-Anwendung.

 

In dieser Zeit habe ich im Wesentlichen nach "Nachrichten von Analysten" gehandelt.

 

Seit Ende 2009 beschäftige ich mich sehr intensiv mit 'Tradingliteratur' und Techn. Analyse. Die wichtigtste Erkenntnis war, NICHT auf Analysten zu hören.

Anfang 2010 habe ich das Trading vollständig gestoppt. Seit Mitte des Jahres beschäftige ich mich mit Swing-, Ross- und Markttechnik-Strategien.

 

Da ich ohne Emotionen Traden möchte, versuche ich mit NinjaTrader mir ein Handelssystem (mit MM und RM) zu entwickeln. Und da Interactive Brokers und NT zusammen können, habe ich halt IB als Broker genommen. Da ich mit NT und IB erst mal Erfahrung sammeln muss, habe ich auch nur 10k eingezahlt.

 

Mein Ziel ist, in kleinen Zeitfenstern zu handeln (15 und 60 Min.) und alle Positionen am Abend zu schließen. (Habe mal mit einem KO-Schein auf VW erlebt, was ein Overnight-Ereignis ist).

 

Wenn mein HS im Backtest relativ stabile Ergebnisse bringt, werde ich es im Papertrading (auch deshalb IB) über einen Zeitraum von 1-2 Monaten betreiben.

Wenn dann immer noch positive Ergebnisse vorhanden sind, will ich es mit kleinen Positionsgrößen im Live-Trading versuchen (unter Beachtung von MM / RM).

 

Ich weiss, das allein NT, IB und das HS sehr viel Zeit verschlingen. In der Literatur, die ich zum Thema 123-Strategien durcharbeite, wird immer gesagt, die Assetklasse spielt bei dieser Tradingstrategie eine eher untergeordnete Rolle. In den Beispielcharts werden aber meistens Futures oder Forex verwendet. Deshalb meine (etwas zu früh erfolgte) Frage nach Futures (denn damit habe ich mich noch nicht beschäftigt).

 

Aber als hochmotivierte (relativ junger) Rentner habe ich die Zeit und die Muße die genannten Aufgaben anzugehen. Mein mittelfristiges Ziel ist, Trading als Business zu betreiben.

 

Jedoch ist mir auch klar, alleine im Elfenbeinturm kan mann ein solches Vorhaben schwer umsetzten. Deshalb bin ich auch hier im Forum.

 

So genug vorerst. Gehe jetzt zum Friedhof.

 

Eddy

Geschrieben
Dann will ich mal sagen, wie ich bisher so gemacht habe

 

hi Eddy,

 

ich würde ebenfalls stark davon abraten, Futures zu nehmen. Besser wäre, einen normalen CFD-Account o.ä. eröffnen und mit dem Minimaleinsatz beginnen. Da kannst Du bei Deinem finanziellen Hintergrund nichts falsch machen und hast genug Reserve.

 

Steigere Dich regelmäßig wenn Du Erfolg hast bis zum äquivalenten Dax-Future-Einsatz (wenn Minimaleinsatz beim Dax-CFD 1 = 1 EUR ist, also bis 25 CFDs), alternativ auch etwas früher (15 aber wenigstens). Dann kannst Du aufgrund der besseren Kosten auf den Future umsteigen.

 

Wenn Du Fragen nach einem passenden Broker hast, können wir gerne weiterhelfen. Gleich den Future zu nehmen wäre 1. nicht gut fürs Herz und 2. fürs Konto. Mit obiger Beschreibung wächst Du stetig mit Deinen Erfolgen mit und gewöhnst Dich an hohe Positionsgrößen.

Geschrieben

Seit Ende 2009 beschäftige ich mich sehr intensiv mit 'Tradingliteratur' und Techn. Analyse. Die wichtigtste Erkenntnis war, NICHT auf Analysten zu hören.

Anfang 2010 habe ich das Trading vollständig gestoppt. Seit Mitte des Jahres beschäftige ich mich mit Swing-, Ross- und Markttechnik-Strategien.

 

Da ich ohne Emotionen Traden möchte, versuche ich mit NinjaTrader mir ein Handelssystem (mit MM und RM) zu entwickeln. Und da Interactive Brokers und NT zusammen können, habe ich halt IB als Broker genommen. Da ich mit NT und IB erst mal Erfahrung sammeln muss, habe ich auch nur 10k eingezahlt.

 

Mein Ziel ist, in kleinen Zeitfenstern zu handeln (15 und 60 Min.) und alle Positionen am Abend zu schließen. (Habe mal mit einem KO-Schein auf VW erlebt, was ein Overnight-Ereignis ist).

 

Wenn mein HS im Backtest relativ stabile Ergebnisse bringt, werde ich es im Papertrading (auch deshalb IB) über einen Zeitraum von 1-2 Monaten betreiben.

Wenn dann immer noch positive Ergebnisse vorhanden sind, will ich es mit kleinen Positionsgrößen im Live-Trading versuchen (unter Beachtung von MM / RM).

 

Ich weiss, das allein NT, IB und das HS sehr viel Zeit verschlingen. In der Literatur, die ich zum Thema 123-Strategien durcharbeite, wird immer gesagt, die Assetklasse spielt bei dieser Tradingstrategie eine eher untergeordnete Rolle. In den Beispielcharts werden aber meistens Futures oder Forex verwendet. Deshalb meine (etwas zu früh erfolgte) Frage nach Futures (denn damit habe ich mich noch nicht beschäftigt).

 

Aber als hochmotivierte (relativ junger) Rentner habe ich die Zeit und die Muße die genannten Aufgaben anzugehen. Mein mittelfristiges Ziel ist, Trading als Business zu betreiben.

 

Jedoch ist mir auch klar, alleine im Elfenbeinturm kan mann ein solches Vorhaben schwer umsetzten. Deshalb bin ich auch hier im Forum.

 

So genug vorerst. Gehe jetzt zum Friedhof.

 

Eddy

 

 

Von unten nach oben das Fettgedruckte.

 

Ich hoffe zu jemanden der seine Zeit auf der Welt hatte und nicht zu einem geliebten Menschen für den es viel zu früh war.

(Wenn es den in Zeit ausgedrückt werden kann und Ihr hoffentlich versteht wie ich es meine)

 

Meine Erfahrung ist das es schwierig wird jemanden zu finden der wirklich hilft.

Jeder handelt doch zu unterschiedlich und auch der austausch ist meist sehr schwierig.

Tips holen ja, aber am Ende wird es doch ein einsamer weg.

 

Leute mit Zeit zu kennen ist immer gutnictation.gif

 

Wenn es keine reine Ausbruchsstrategie ist würde ich jetzt mal behaupten muss ich beim 60Min schon davon ausgehen das ich die Position über Nacht halte.

Nehme ich aber US Future sehe ich darin auch kein Problem wegen der kurzen Zeit wo die Börsen geschlossen sind.

 

 

Ich halte die 10k für ausreichend. Egal was Du handeln willst, wenn Du nicht gerade die schwersten Futures nimmst.

 

Handelssystem ja,

Vollautomatisches Handelssystem ist meiner Meinung nach schwierig.

Emotionen jein,

nicht weil Deine Position so groß sind das Du aus Angst handelst,

ja weil Dir irgend was nicht passt was kein Handelssystem erkennt.

 

Wie Du Ross Techniken in ein automatisches System packst möchte ich gern sehen.

Es gibt 100te 123 auf dem Chart,

liegt die Kunst nicht darin zu erkennen welches ich handele und welches nicht?

Ich arbeite zwar mit AmiBroker, wäre hier aber an einem Austausch wie Du das umsetzt interessiert.

 

Die schönsten Trades sind die wo der Chart was anderes wie die Analysten sagt und die dem Kurs immer hinter her rennen.

 

Was ich an Deiner stelle machen würde,

Ich halte jetzt Future nicht unbedingt für ungeeignet, was Du aber schauen musst ist ob Du da überhaupt mit Deinem Risiko hinkommst.

Beim Handel auf dem 60 Min musst Du wahrscheinlich bei jedem einen Stopp von einigen 100€ setzen.

Kannst Du aber mit Deinem System Stopps wählen die in Deine Risikobereitschaft fallen halte ich sie schon für geeignet.

Man muss nur im Hinterkopf behalten das wenn alles gegen einen läuft man schon einiges verlieren kann.

 

Vielleicht wären ja auch einfache Aktien EOD am Anfang eine Alternative bis man wirklich weis das das System läuft.

Denn Zeitrahmen und das Underling zu wechseln ist ja dann recht einfach. Aber man kann das Risiko einfacher einteilen.

 

Oder mal hier schauen

http://www.tom-next....post__p__105466

Geschrieben
  • Autor
Meine Erfahrung ist das es schwierig wird jemanden zu finden der wirklich hilft.

Jeder handelt doch zu unterschiedlich und auch der austausch ist meist sehr schwierig.

Tips holen ja, aber am Ende wird es doch ein einsamer weg.

Da hast du recht. Aber Helfen tut man sich ja gegenseitig, in dem Fragen und Antworten hier eingestellt werden. Und die Anregungen die ich bisher bekommen habe, habe mir schon sehr viel geholfen.

 

Wenn es keine reine Ausbruchsstrategie ist würde ich jetzt mal behaupten muss ich beim 60Min schon davon ausgehen das ich die Position über Nacht halte.

Nehme ich aber US Future sehe ich darin auch kein Problem wegen der kurzen Zeit wo die Börsen geschlossen sind.

So wie ich die Markttechnik bisher verstanden habe, kann man in kleinen Zeitfenstern auch Trends gut handeln. Am Anfang werde ich mich auf den Handel der Bewegung beschränken.

 

Wie Du Ross Techniken in ein automatisches System packst möchte ich gern sehen. Es gibt 100te 123 auf dem Chart,

liegt die Kunst nicht darin zu erkennen welches ich handele und welches nicht?

Zur Zeit implementiere ich die 1-2-3-Erkennung nach Ross gemäß "THE LAW OF CHARTS". Die Erkennung in einem Zeitfenster ist glaube ich nicht das Problem. Wenn ich im 10m-Chart eine Bewegung handeln will, soll die Bewegung im 60m-Chart bestätigt werden. Ob ich (das HS) einen Trade eingeht, soll aber entscheidend von der Ausstiegsregel abhängig sein. Und hier bieten Voigt (Markttechnik) und Ross schon interessante Vorschläge. (Was PriceAction hier bietet, weiß ich noch nicht. Habe ich erst mal (doch Zeitmangel) zur Seite gelegt). Die Positionsgröße wird allerdings ausschließlich von MM/RM bestimmt.

 

Ich halte jetzt Future nicht unbedingt für ungeeignet, was Du aber schauen musst ist ob Du da überhaupt mit Deinem Risiko hinkommst.

Das ich Futures und Forex als Assetklasse in Betracht gezogen habe, liegt an der geplanten Tradingstrategie: Handel der Bewegung im kleinen Zeitfenster. Damit die Kosten den Ertrag nicht auffressen, müssen sich die Kurse schon um einige Punkte bewegen. Lt. meinen Tradingbüchern ist der Forex-Markt der "ehrlichste" Markt (was das auch immer heißen mag). Vielleicht wäre das eine Alternative zu Futures.

 

Handelssystem ja,

Vollautomatisches Handelssystem ist meiner Meinung nach schwierig.

Emotionen jein,

nicht weil Deine Position so groß sind das Du aus Angst handelst,

ja weil Dir irgend was nicht passt was kein Handelssystem erkennt.

Das das keine leichte Aufgabe ist, glaube ich auch. Aber mein HS soll ja nicht der Heilige Gral sein (wäre zwar schön). Wichtig ist mir nicht, das jedes Signal gehandelt wird, sondern das das dabei eingehende Risiko minimiert wird. Und wenn ich mich auf mein HS verlasse, MUSS ich mich auf die Ergebnisse für eine gewisse Zeit verlassen. Wenn es nur Verluste produziert, muss es eben außer Betrieb genommen und überarbeitet werden.

Geschrieben

Lt. meinen Tradingbüchern ist der Forex-Markt der "ehrlichste" Markt (was das auch immer heißen mag). Vielleicht wäre das eine Alternative zu Futures.

 

Muss man für sich selbst herausfinden.

Ich bin von FX weg Richtung Stocks und Indizies.

FX hat zu viele Einflussfaktoren noch. Das ist wesentlich globaler als Stocks oder Indicies.

FX geht auch quasi unbegrenzt hoch oder runter, wohingegen Stocks / Indicies tendenziell eher lieber in eine Richtung streben.

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