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[ Umfrage ] Warum tradest Du?

Geschrieben

Dies ist eine ehrlich gemeinte Umfrage. Ich freue mich auf Eure Antworten.

Falls keine Antwort auf Dich zutrifft, fände ich das besonders interessant.

Die Umfrage ist privat, Du kannst also anonym abstimmen.

Bearbeitet von whipsaw
Titel um [ Umfrage ] ergänzt, wegen Sticky

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  • Natürlich will ich eine Rendite von >100%. Sonst würde ich nicht jede freie Minute testen, traden, beobachten, analysieren, coden und alles von vorn. Deswegen sage ich jedem der mich fragt ob sich

  • Kategorisieren wir doch mal die Nebenberufstrader… Jetzt mal durch Schicksal geschlagene Ausnahmefälle wie Arbeitslosigkeit, Erbschaft usw. ausgenommen kann man sie in folgende einordnen.   Arbeitnehm

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22 Benutzer abgestimmt

  1. 1. Warum tradest Du?

    • Ich will eine Rendite von mindestens 100% pro Jahr erzielen.
      59%
      13
    • Ich will eine Rendite von mindestens 10% pro Jahr erzielen.
      40%
      9

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Featured Replies

Geschrieben

100 %, was sonst!

 

Wenn ich nur 10 % haben will, brauche ich kein Trading. Das kann ich als Anleger/Investor mit 2-3 mal Depot umschichten im Jahr ebenso gut haben, ohne Stress, ohne die ganze Zeitverschwendung. Wenn schon so viel meiner kostbaren Zeit für die Rumtraderei investiert wird, soll auch was dabei rumkommen.

 

Mein wirklicher Wunsch: 100 % ohne Trading. Sondern durch Aufspüren der großen Trends auf allen Märkten (Aktien, Bonds, Currencies, Commodities). Hat in der Vergangenheit leider nicht immer geklappt. Aber das sollte weiterhin das Ziel sein.

Geschrieben

Wenn ich nur 10 % haben will, brauche ich kein Trading. Das kann ich als Anleger/Investor mit 2-3 mal Depot umschichten im Jahr ebenso gut haben, ohne Stress, ohne die ganze Zeitverschwendung. Wenn schon so viel meiner kostbaren Zeit für die Rumtraderei investiert wird, soll auch was dabei rumkommen.

Also wenn du das nachweisen kannst (10%, 2-3 mal Depot umschichten), würde ich dir einiges an Geld anvertrauen. :call:

Geschrieben

Ohne Stress verursachen zu wollen muss ich aber mal sagen das solche aussagen wie 2-3 mal Depot umschichten reicht um mal eben 10-20% zu machen ist er Blödsinn wenn man das einfach mal so könnte würdest du einen ganz fett bezahlten Job haben, denn so was wird gesucht wie Sand am Meer musst nur mit deinen Unterlagen die es belegen zu den Fonds Banken etc gehen und brauchst nicht mal fragen ob sie dich nehmen wollen sondern nur was Sie bereit sind für dich zu zahlen ;-)

 

Trading ist Arbeit viel Arbeit die meisten werden niemals an der Börse Geld verdienen und hier bekommt man das gefühl das 10-20% so gut wie nichts ist !!!! Das ist Unsinn ich will mal einen sehen der über 10 Jahre beständig 10-20% im Jahr macht da gibt es nicht viele.

 

Ist nicht Böse gemeint :-)

Geschrieben

Ohne Stress verursachen zu wollen muss ich aber mal sagen das solche aussagen wie 2-3 mal Depot umschichten reicht um mal eben 10-20% zu machen ist er Blödsinn wenn man das einfach mal so könnte würdest du einen ganz fett bezahlten Job haben, denn so was wird gesucht wie Sand am Meer musst nur mit deinen Unterlagen die es belegen zu den Fonds Banken etc gehen und brauchst nicht mal fragen ob sie dich nehmen wollen sondern nur was Sie bereit sind für dich zu zahlen ;-)

 

Trading ist Arbeit viel Arbeit die meisten werden niemals an der Börse Geld verdienen und hier bekommt man das gefühl das 10-20% so gut wie nichts ist !!!! Das ist Unsinn ich will mal einen sehen der über 10 Jahre beständig 10-20% im Jahr macht da gibt es nicht viele.

 

Ist nicht Böse gemeint :-)

 

Alles richtig, allerdings ist die Frage ob sich der ganze Aufwand des Tradens für 10% im Jahr lohnt. Eigentlich kann das nicht das Ziel sein, dann lieber Tagesgeld mit 2% und mit der restlichen Zeit etwas anderes anfangen.

 

Aber man sollte aber auch bedenken wo heute die Vorteile des 'kleinen' Traders liegen:

 

- Kosten für Transaktionen sind gegenüber früher verschwindend gering geworden

- Informationen zum Tradinghandwerk und Kurse stehen kostengünstig und in riesigem Umfang zur Verfügung

 

Und das entscheidende: der 'kleine' Trader kann Marktbewegungen nutzen mit denen die 'Grossen' nicht allzu viel anfangen können.

 

Also:

 

- das eigene Know How systematisch entwickeln

- Screen Time sammeln, eigene Gedanken machen

- Strategien entwickeln die die Bewegungen nutzen die die 'Grossen' erzeugen, mit den Übertreibungen der anderen 'Kleinen' dann noch die Ein- und Ausstiege optimieren.

 

All das braucht Zeit. Aber dann können 100 % im Jahr bei überschaubarem Risiko möglich sein denke ich.

 

Lutz

Geschrieben
Wenn ich nur 10 % haben will, brauche ich kein Trading. Das kann ich als Anleger/Investor mit 2-3 mal Depot umschichten im Jahr ebenso gut haben, ohne Stress, ohne die ganze Zeitverschwendung. Wenn schon so viel meiner kostbaren Zeit für die Rumtraderei investiert wird, soll auch was dabei rumkommen.

Viele Leute, die Anlagetipps folgen, werden abgezockt. Gerade weil Sie umschichten und nicht wissen, wo hinten und vorne ist..

Geschrieben

100 %, was sonst!

 

Wenn ich nur 10 % haben will, brauche ich kein Trading. Das kann ich als Anleger/Investor mit 2-3 mal Depot umschichten im Jahr ebenso gut haben, ohne Stress, ohne die ganze Zeitverschwendung. Wenn schon so viel meiner kostbaren Zeit für die Rumtraderei investiert wird, soll auch was dabei rumkommen.

Hättest du dazu ein Beispiel ?

Gerne auch aus der Vergangenheit, ich kann`s mir einfach nicht vorstellen. Wenn es sooo einfach wäre, setzt das ja eine 100ige TQ voraus. Denn wenn man beim ersten Depot schon falsch liegt, wird es danach ja meistens noch schlimmer. Liegt man àber erst beim zweiten oder dritten umschichten falsch, ist die Performance futsch.

Geschrieben
wenn man das einfach mal so könnte würdest du einen ganz fett bezahlten Job haben, denn so was wird gesucht wie Sand am Meer musst nur mit deinen Unterlagen die es belegen zu den Fonds Banken etc gehen und brauchst nicht mal fragen ob sie dich nehmen wollen sondern nur was Sie bereit sind für dich zu zahlen ;-)
Das kann ich mir nicht vorstellen. Allerdings habe ich diesbezüglich keinerlei Erfahrungen.

 

 

Das ist Unsinn ich will mal einen sehen der über 10 Jahre beständig 10-20% im Jahr macht da gibt es nicht viele.
Die Zusicherung, jedes Jahr eine stabile Rendite von was auch immer zu erzielen, kann ich nicht geben. Aber machen wir doch mal die Rechnung auf:

 

10 % pro Jahr bringen mit Zinseszins nach 10 Jahren einen Vermögenszuwachs von ca. 160 %. Wenn ich im ersten Jahr den Betrag von 10.000 Euro anlege, habe ich einen Zuwachs auf 26.000 Euro, nach 10 Jahren wohlgemerkt. Findest Du das wirklich so sensationell viel?

Geschrieben
wenn man das einfach mal so könnte würdest du einen ganz fett bezahlten Job haben, denn so was wird gesucht wie Sand am Meer musst nur mit deinen Unterlagen die es belegen zu den Fonds Banken etc gehen und brauchst nicht mal fragen ob sie dich nehmen wollen sondern nur was Sie bereit sind für dich zu zahlen ;-)

 

Das kann ich mir nicht vorstellen. Allerdings habe ich diesbezüglich keinerlei Erfahrungen.

Wenn du es nachweisen kannst, wird es interessant.

 

Siehe Post #7 und #19

http://www.tom-next.com/community/topic/62039-umfrage-warum-tradest-du/page__view__findpost__p__131355

 

Meistens scheitert es allerdings an dem Lückenlosen Nachweis, Problem ist einfach das niemand etwas glaubt wenn 1 oder 2 Jahre zwischendurch fehlen und mit Urlaub oder Auszeit begründet werden.

Nicht auf dich gemünzt sondern allgemeines Problem dieser Nachweise.

 

Aber einen Fuß in der Tür zum "zeigen und Traden" hättest du recht sicher bei einigen Vermögensberatern.

Geschrieben

 

10 % pro Jahr bringen mit Zinseszins nach 10 Jahren einen Vermögenszuwachs von ca. 160 %. Wenn ich im ersten Jahr den Betrag von 10.000 Euro anlege, habe ich einen Zuwachs auf 26.000 Euro, nach 10 Jahren wohlgemerkt. Findest Du das wirklich so sensationell viel?

 

Viel ist es schon jeh nach Anlagesumme wenn ich 10.000 Anlege für mein sohn ich die garantie bekomme 10% im Jahr zu bekommen dann würde sich mein sohn mit 18 Jahren mehr als freuen und ich mich mit ihm ;-)

Geschrieben

Ich kann es nachweisen. Aber, wie ich schon beschrieb, nicht im Sinne einer stabilen jährlichen Rendite. Darauf kommt es aber doch auch gar nicht an. Maßgeblich ist doch viel mehr, was - um es mit den Worten unseres Alt-Bundeskanzlers zu formulieren - hinten dabei rauskommt. Wie es am Ende erzielt wurde, ob mit Urlaub, großen Drawdowns etc. ist doch egal, oder nicht? Doch wie relevant ist das denn letztlich?

 

Ich gehe nicht davon aus, daß hier im Forum alle als Millionäre begonnen haben, sondern beim Start vielleicht eher so eine Größenordnung von 10 - 20.000 Euro hatten, zumindest war es bei mir mal so. Nun kommt jemand zu mir und sagt:

 

"Du, ich kann Dir ein Anlagekonzept vorlegen, bei dem Du nach 10 Jahren 150 % Gewinn machen kannst."

 

Sage ich dem dann wirklich: "Prima, dann werde ich ab sofort mal die Beine hochlegen und von meinen 1-2000 Euro Gewinn im Jahr prima leben?"

 

Nein, das sage ich natürlich nicht. Ich sage ihm vielmehr: "Ich gehe jetzt erstmal arbeiten, das bringt mir relativ erheblich mehr, und wenn ich in 30 Jahren dann 250.000 bis 300.000 Euro gespart haben sollte, dann unterhalten wir uns nochmal. Denn im Moment bin ich nicht reich genug, damit sich das lohnt, aber in 30 Jahren..."

 

Dummerweise ändern sich in diesem Zeitraum jedoch auch die Lebensziele und Planungen. Möchte ich als angehender Rentner mit 60 Jahren wirklich jetzt das große Faß aufmachen und an den Finanzmärkten mal so richtig loslegen, damit ich dann mit 80 Jahren vielleicht die Million erreicht habe um mir am Ende die Frage zu stellen: was will ich denn jetzt damit? Mit 80 Jahren? Wenn ich das Alter überhaupt erreiche? Da will ich doch nicht mehr reich werden, sondern überlege mir eher, wem ich mein Geld, wenn ich denn noch welches habe, vermachen soll.

Geschrieben

Ich will den Wunsch nach mehr nicht schlecht reden und schon gar nicht für unmöglich hinstellen aber man muss einsehen das um die 90% Verlierern ich habe auch sehr viel Geld verloren über 120.000 DM, wenn man das erlebt hat und dennoch weitermacht dann muss man an was glauben ich glaube daran das mehr möglich ist aber nicht jedes Jahr > 100%.

 

Und noch was wenn mir jemand sagt er hat ein System mit dem ich jedes Jahr 10 % machen kann bei einem Max DD von 10% dann würde ich das einem Super Scalper mit 1000% im Monat vorziehen und das aus gutem Grund. Bei dem 10% Systeme kann man bei einem MaxDD von 20% Not Stoppen der Verlust wäre hinnehmbar bei dem Scalper sind 20% MaxDD und mehr wohl er die Tagesordnung und wahrscheinlich noch deutlich unter trieben.

 

Wenn man der Meinung ist mehr haben zu wollen und auch Risiko zu nehmen ist das ja auch ok ich habe auch Systeme die mit wenig Geld und Ordentlich Risiko je Trade Richtig Gas geben können. Aber das mache ich nur mit Geld das bei der Überweisung bereits abgeschrieben ist aber auch das fällt nicht immer so leicht wie es sich anhört.

 

Egal wie jeder so wie er denkt ich wünsche jeden das er mehr als 100% schafft :-)

 

LG ST

Geschrieben
ich habe auch sehr viel Geld verloren über 120.000 DM,

...und bist danach bescheiden geworden.

 

Diese Erfahrung ist mir durchaus vertraut, nur waren es bei mir nicht 120.000 DM, sondern mehr als zehnmal so viel, und ich wurde anschließend so bescheiden, daß ich mich aus dem aktiven Börsengeschäft - sprich beraten und selber investieren - für fünf Jahre komplett zurückgezogen habe. Beraten tue ich bis heute nicht und werde es auch nicht mehr, investieren tue ich wieder, aber nicht mehr, um großes Geld zu machen, dafür fühle ich mich auch schon viel zu alt.

Geschrieben

... ich glaube daran das mehr möglich ist aber nicht jedes Jahr > 100%.

 

So sehe ich das auch. Eine Rendite von 3 Prozent pro Monat stellt schon ein sehr ordentliches Ziel dar. Man muss sich das mal vor Augen halten und mit ein oder zwei Prozent (jährlich) fürs Tagesgeld vergleichen. Selbst gute Fonds liegen auf Dauer deutlich unter dieser Rendite, was aber auch der mangelnden Flexibilität großer Assets geschuldet ist. Selbst wenn dort der Sachverstand vorhanden ist, kann ein Fondsmanger nicht mal eben sein komplettes Volumen umschichten, ohne eine Lawine loszutreten, von der er wahrscheinlich selber überrolt wird.

 

Unser Vorteil ist, dass unsere "Nadelstiche" vom Markt kaum registriert werden, solange wir uns in hochliquiden Instrumenten bewegen.

 

Selbstverständlich sind auch 100 Prozent drin. Nicht nur auf Jahressicht. Aber einhergehend damit ist das Eingehen enormer Risiken, wie es ja schon geschrieben wurde. Diese Powertrader bewegen sich emotional meistens zwischen totaler Euphorie und tiefer Agonie. Für mich ist das nichts. Lieber überschaubare Risiken bei ebenfalls überschaubaren Gewinnen. Diese Gefühlswechselbäder lassen mich zu schnell altern. :-)

 

Das Rezept zum erfolgreichen Trading besteht neben dem Handwerklichen Verständnis vor allem aus Risiko- und Moneymanagement. Und dies gelingt in der Regel nur dann, wenn man nicht zu aggressiv hebelt. Selbst wenn dann mal etwas schief läuft und man eine Position nicht sofort aufgeben möchte, wenn diese nicht gleich in den Gewinn spurtet, kann man diese Situation entspannt aussitzen, ohne das Depot zu riskieren. Und man hat auch noch genug Margin, um dem Tagesgeschäft weiter nachgehen zu können, auch wenn man mit ein paar falschen Positionen gerade unter Wasser baut.

 

Eigentlich macht man sowas ja nicht...aber gelegentlich macht man es halt doch. Das hat bestimmt jeder hier schon erlebt. Disziplin ist wichtig aber manchmal driften Vorsatz und Realität etwas auseinander. :-) Das macht aber wie gesagt nichts, wenn der Hebel nicht zu groß ist. Es kostet keine Sekunde gesunden Schlaf.

 

Verrückt machen sich immer nur diejenigen, die sich im Nachhinein einbilden, dass eine Marktbewegung absolut voraussehbar war und dass sie natürlich am perfekten Punkt mit Hebel 400 All In gegangen wären. Es gibt eine Menge Leute, die immer noch nicht verstanden haben, dass jeder Trade ein potenzieller Verlierer werden kann, egal, ob ich die besten Mittel zur "Vorausschau" nutze oder nicht.

 

Ich habe vor einigen Jahren auch 50 Prozent pro Woche gemacht. Alles Kein Problem. Als ich dann mit dem Gefühl der Unverwundbarkeit zum Mittagessen fuhr und natürlich mit maximalem Hebel aber ohne Stopploss investiert war ereilte mich gerade beim Hühnchen in Kokossauße der Margincall. Als ich wieder im Büro war, war das Konto fast platt. So ist das halt. Wichtig ist, dass man aus seinen Fehlern lernt und nicht meint "Das passiert mir beim nächsten Mal nicht wieder..." ohne die Arbeitsweise zu ändern. Denn dann wird das immerwieder passieren.

 

Also: Hebel runter. Erwartungen runter. Geduldig auf klare Setups warten. Dann macht Trading sogar Spaß...

 

Beste Grüße

Christian

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