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Henrik

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Alle Inhalte von Henrik

  1. Es gibt 3 Systemgrundtypen: - Anarchie (alle machen was sie wollen, ohne Regeln, kaum Fortschritt möglich) - wenige steuern alles (Planwirtschaft, Kommunismus, DDR, Diktatur) kann nicht funzen, da jeder andere Bedrüfnisse hat die ein Einzelner oder eine Gruppe nicht für alle vorhersehen kann - Kapitalismus (freier Markt, Angebot & Nachfrage). Letzteres ist nicht das beste System, aber das kleinste Übel. Damit geht es im Durchshcnitt den (mehr) Menschen besser. Das ist der springende Punkt. Jeder Mensch ist anders und hat andere Vorlieben, Neigungen, Bedürfnisse etc. Jeder Mensch ist anders und dementsprechend bereit, nur einen bestimmten Preis für ein Produkt zu zahlen. Es gibt da so eine Kurve, hab vergessen wie diese heißt...da geht es um ein Produkt und um Menschen, die bereit sind einen bestimmten Preis dafür zu bezahlen. Die Kurve ist Hügelförmig. Erläutere ich später Beispiel: Auto. Für manch einem kann die Kiste noch so hässlich sein, es ist ein reine Transportobjekt. Manch einer lebt für sein Auto,ohne 300 PS läuft da nix. Manch einer will qualität, manch einer möglichst billig von a nach b kommen. Man kann niemanden zwingen nur noch Mercedes zu kaufen da die Quali stimmt. Ein anderer sagt, ich kauf lieber 3 Opels von dem Geld nacheinander und verschleiße sie. Aber die Wahl zu haben, innerhalb seiner finanziellen Möglichkeiten, das macht den Kapialismus aus.
  2. Da muss ich Dir teilweise wiedersprechen. Eine zu große Wohnung wird 6 Monate voll bezahlt (nach Eintritt in ALG II). In dieser Zeit muss man sich eine kleinere Wohnung suchen (oder Arbeit finden). Eine zu teure Wohngegend gibt es nicht, man darf nur nicht hinziehen, und die Wohnung muss der Größe und Art angemessen sein. Die Wohnung richtet sich u.a. nach dem Mietspiegel. Wenn der Mietspiegel einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 12 € kalt hat, dann wird das auch bezahlt. Der Satz ist (alleinstehend, Kinderlos) tatsächlich bei 359 €. Ich bitte um Nachsicht (hatte das nur noch grob im Kopf). Waschmaschine & klamotten gibt es nach wie vor, man darf dafür aber keine Rücklage haben und muss es u.U. abstottern. Das aber eher selten. Dafür, dass man quasi keine Kosten hat, ist das alles nicht viel (aber nicht zu wenig). Ich habe mal einen Kontoauszug eines ALGII- Empfängers gesehen. Dauerauftrag 49 € an Premiere World. Das fand ich dann schon heftig... @ ibelieve Wenn man die Näherinnen auf einmal so bezahlt, wird das nix. Deswegen schrieb Mythos aus, dass muss Schritt für Schritt gehen...das wird uU Generationen auch dauern. Und die Regierung muss das auch wollen.
  3. Zur Ausbeutung: Das hier ist Ausbeutung. In Deutschland wäre so etwas nicht möglich. Hier bekommt ein Langeitarbeitssuchender 380 € netto + Wohnungskalt und -warm Kosten. Dazu außerordentliche Kosten (Klassenfahrt vom Kind, Waschmachine kaputt, Klamotten weg, ...) - die werden auch erstattet, und Kosten die im Rahmen einer Weiterqualifizierung anfallen. Das ist sehr viel finde ich. Das reicht für einen TV in jedem Zimmer... PS: oben stand was über den Lohn von Aldi-Kassierer(innen): die bekommen mehr als jede® andere in der Branche und auch mehr als zB der Großteil davon im öffentlichen Dienst. Aldi beutet seine Angestellten jedenfalls nicht aus (zumindest nicht aus objektiver Sicht).
  4. Ach so, Mythos, gut dass wir drüber geredet haben. Du meinst das soziale Ausbeuten, also Protmaximierung, koste was es wolle. Da hast du natürlich recht! Ich hatte Ausbeutung etwas genereller gesehen. Aber jetzt verstehe ich was du meinst. Ja, "deine" Ausbeutung - das ist Aufgabe des Staates, dem entgegenzuwirken. Ab Anfang der 90ziger gab in in den modernen Indstriestaaten die Phase des "Intrapreneurings", das heißt, die Menschen (= Arbeitnehmer) wurden nicht als Kapital, sondern als zu pflegendes Primärwirtschaftsgut (mir fällt grad kein anderer Name ein...quasi Personalmanagement als Unternehmensbeitrag) angesehen. Das heißt, sie wurden sehr gut versorgt, es wurde in (Fort-)Bildung investiert, es wurden haufenweise Modelle entwickelt um den Arbeitnehmer zu halten und die Arbeit "lebenswert" zu machen, zB Teilzeitmodelle, Haus-Arbeitsplätze (also von zuhause arbeiten..) etc pp. Davor (um 1980 bis 1990) war die Phase der Ökonomisierung, der Arbeitnehmer wurde als lästiger Kostenfaktor angesehen. Ich habe in letzter Zeit den Eindruck, dass die Phase des Intrapreneurings zugunsten der Ökonomisierung nachlässt. Dem muss der Staat entgegensteuern, macht er ja auch (das geht aber auch nur langsam). Im Zuge der Weltwirtschaftskrise ist das ganz passend, weil die Staaten global zusammenarbeiten (jedenfalls versuchen sie das). So kann man gleichzeitig gegen diese Ökonomisierung des Arbeitnehmers angehen, schrittweise und zum Teil auch nur verbal. Schon jetzt oder bald werden Firmen auch damit werben müssen, nicht nur "grün", also ökologisch, zu produzieren sondern auch sozialverträglich, da dass immer mehr ein Verkaufsargument ist. Würde man durch zB zu hohe Mindestlöhne das Nicht-Ausbeuten erzwingen, verschiebt sich wieder der Wettbewerb zugunsten des (nicht-)europäischen Auslandes. Und dann hat niemand was gekonnt, da die Firmen durch zu hohe Personalkosten nicht mehr wettbewerbsfähig gegenüber anderen Firmen ist. Mir persönlich ist es egal, dass Manager oder die Leitungsebene 30 Millionen € Jahresgehalt bekommen. Sollen sie doch, sie stellen ja auch eine Kaufkraft dar. Ich finde nur, sie sollten ein kleineres Grundgehalt bekommen und dafür mehr Boni. Und damit die Manager nicht mit Gewalt auf Kosten der Arbeitnehmer das Unternehmen schrumpfen um ein besseres Ergebnis zu erzielen um dann ihre hohen Bonis zu kassieren ... ja da müsste man etwas gegen tun. Aber was? Grundgedanke: Firma muss langfristig gut da stehen, nicht kurzfristig (innerhalb der Managerzeit quasi). Wie wie das regeln? Das ist m.E. dringenste Aufgabe des Staates, es liegt aber auch viel mehr in der Verantwortung der Unternehmen. ----- Zu der Entlohnung der Näherinnen in Indien... Ja so richtig habe ich auch keine Meinung dazu. Aber rein logisch müssten die Staaten zunächst sozial-demokratisch-kapitalistisch werden. Dann hätten die Näherinnen mehr Freiraum und würden zB zur Konkurenz abwandern. Das soziale Netz wird durch den Staat gestellt. Aber das kann nur Stück für Stück passieren. Man ich tipp mir die Finger wund und muss eigentlich lernen für die Orga-Prüfung am Montag
  5. Genau da ist der Knackpunkt, durch die "Ausbeutung" entsteht erst Wettbewerb und durch Wettbewerb werden erst Entwicklungen vorangetrieben. In dem Moment, wo es um die Grundbedürfnisse geht (Essen, Schlafen, Wohnen), werden alle an einem Strang ziehen (die Fischer in dem Dorf - es wurde so genug gefangen um alle satt zu machen). Da funktioniert das noch mit den Erfindungen. Deutlich erkennt man das auch hierzulande, da brauch man nichtmal ins (kommunistische oder diktatorische) Ausland zu schauen: bei Monopolen. Monopole sind immer schwerfällig und passen sich selten der Nachfrage an. Es gibt ja keinen Anreiz, zu investieren, die Menschen sind gezwungen den einen Anbieter zu nehmen. Kundenzufriedenheit? Egal. Früher war das die Post und etwas auch die Telekom. Erst durch den Wettbewerb versucht ein Unternehmen das andere zu übertrumpfen (um zu überleben!), und das geht nur mit Investitionen und Verbesserung. Die bahn gehörte auch dazu. Mieser Service, unpünktlich etc. erst wenn Konkurenten vorhanden sind (und zwar in gewisser präsenz, nicht wie bei der Bahn) wird sich was bewegen. Aber wenn es um Güter über den lebensnotwendigen Bedarf hinaus geht, muss Wettbewerb vorhanden sein um die Entwicklung zu fördern. Sonst gibt es keine Anreize. Auf Dauer funktioniert das leider nicht (alle teilen alles). Klar wird an den Unis gemeinschaftlich geforscht. Die eigentlichen Erfindungen etc. werden aber von Firmen (bzw. deren Angestellten) entwickelt. Die Aufgabe von Unis ist es deswegen auch, eher die Grundlagenforschung zu betreiben (behaupte ich mal). ZB Arzneimittel: Die Entwicklung von Arnzeimitteln ist unglaublich aufwändig und teuer. Würden nicht mehrere Pharmariesen nebeneinander versuchen, das bessere Mittel gegen die XY-Krankheit zu finden...wäre es nur ein (Staats-)unternehmen, würde es ein Mittel geben und das reicht aus. Verbesserung? Brauchen wir nicht, geht doch. Die Nebenwirkungen - naja halb so wild. Der wachsende 3. Arm bildet sich vielelicht wieder zurück. Deswegen ist es so wichtig, dass in dem Dorf einer "besser" ist als der andere. Der andere sieht das nicht ein und will noch besser werden. Das hebt das Niveau und die Qualität. Natürlich ist in dem Moment der schlechtere doof dran. Aber seine Grundbedürfnisse sind erfüllt (essen, schlafen ,trinken). Deshalb geht es ihm eigentlich sehr gut. Er fühlt sich subjektiv nur schlechter.
  6. Dann bleibt vielleicht noch die Variante, die Umstellungstage in die Strategie einzubinden. Also hier unten rechts schauen wann in den nächsten 5 Jahren die Umstellungstage sind, und dann in der Strategie die darauffolgenden Montage einzutragen mit dem entsprechenden Befehl, für den letzten Handelstag die Zeit um 1 h vor oder zurück zu berechnen... Oder Variante B: per Input eingeben können ob es der erste Tag nach der Zeitumstellung ist (2 Inputs, für Sommer/Winterzeitumstellung) und er dann den letzten Handelstag um die entsprechende Stunde "verschiebt". Wäre fast einfacher zu programmieren. Input: 1. Tag Sommerzeit = false (Standard) 1. Tag Winterzeit = false (Standard) Und wenn du true eingibst in der Strategie, dann rechnet er den letzten Schlusskurs + oder - eine Stunde (ich gehe davon aus dass du im Code stehen hast dass er . Aber ob der Aufwand lohnt?
  7. Ich bin dafür, dass du deinen Amazon-Bereich erweiterst. Wie? Indem du zB ganz unten in dem schwarzen Bereich einen Amazonbanner einbaust mit dem Text "Wenn du das Board supporten willst, bestelle hier über diesen Amazonlink" - so nach dem Motto. Heut hab ich mir bei Amazon für 399 einen selbst fahrenden Staubsauger bestellt und auch sonst kaufe ich recht viel über Amazon, ich würde Dich und das Board so gerne unterstützen! Amazon bietet zwischen 5 bis 10 % Provision und ich schätze, die werden die auch auszahlen (die sitzen ja nicht in Island...).
  8. Vor allem, ohne dass sich die Beteiligten mit virtuellen Bierflaschen gegenseitig die Köpfe einschlagen Das wäre in meinem Freundeskreis nicht möglich
  9. Nicht alle versuchen zu sparen, Mythos. Der große Teil wird das Geld eher investieren. Firmen wachsen auch nur, wenn sie investieren. Eine Eigenkapitalquote von 100 % wäre für eine Firma tödlich, obwohl das erstmal gut klingt. So viel kann eine Firma nicht verdienen, wie sie durch die doppelte Buchführung (Abschreibung etc) an "fiktiven Kosten" wieder reinholen muss. Luxusgüter sind auch schon jetzt eingeschränkt. Sonst wären es keine Luxusgüter. Die Definition sagt im Prinzip schon aus, dass es sich um knappe, ob künstlich oder natürlich knappe, Güter handelt. Zu den künstlichen Märkten: Die bauen sich leider nach und nach auf, so dass kein realer Preis mehr entsteht. Die Milch muss zB weggeschüttet werden weil sonst die Preise extrem billig werden - das ist gut für den Verbraucher, aber nur kurze Zeit. Dann gehen die Milchbauer aber pleite (es gibtr keine Milch mehr...oder nur noch welche zu Mondpreisen) oder müssen subventioniert werden. Und dann fängt die Spirale an. Deswegen ist es wichtig, die Subventionen LANGSAM zurückzunehmen. Ein anderes Beispiel, warum es wichtig ist (global gesehen), "Luxus" langsam kommen zu lassen. Mir hat ein Entwicklungshelfer aus Kongo mal erzählt (ja, ich war auf so einer Infoveranstaltung in Berlin vor ein paar Jahren, ich wollte mal Entwicklungshelfer werden), wie das mit den Spenden und der Förderung abläuft. Nicht immer, wenn wir denken wir tun etwas Gutes, ist es auch gut. Es gab ein kleines Dorf mitten im Kongo, wo er verantwortlich war (Installateurmeister als Entwicklungshelfer). Das Dorf hatte kein fließend klares Wasser, die Frauen mussten immer mit Töpfen auf dem Kopf (wie man das aus dem Fernsehen kennt) zum 3 km entfernten Fluss und Wasser holen, das haben die den ganzen Tag gemacht. Tja, dann wurde mittels Spenden und Entwicklungshilfe dieses Dorf unterstützt, indem ein Trinkwasserbrunnen mit allem pipapo installiert worden war (dafür war der Entwicklungshelfer verantwortlich). Das Dorf war begeistert, alle waren begeistert. Nach ein paar Jahren schaute der Entwicklungshelfer sich das im Rahmen der Nachbereitung des Projektes an und stellte dabei fest, dass alle unzufrieden waren, Kinder wegwollten, Ältere mürrisch, das halbe Dorf hatte sich zerstritten. Was war passiert? Die Frauen wurden von ihrer Arbeit (Wasser holen) entlastet. Sie waren am unzufriedensten. Sie hatten keine Aufgabe mehr und waren außer zum kochen und Kinder kriegen aus Sicht der Männer nicht zu mehr fähig. Die Männer waren unzufrieden weil die Frauen pausenlos "zuhause" waren. Das Wasserholen hatte auch religiöse Gründe, es gehörte zum Ritual, Wasser mit anderen Frauen zu holen etc. etc. pp. Mit dem Brunnen hat man dem Dorf mehr geschadet als genützt. So etwas muss langsam wachsen. Deswegen wird heute auch mehr Wert bei der Entwicklungshiolfe darauf gelegt, in diesem Fall nicht einen Brunnen zu bohren sondern das Trinkwasser im Fluss gesünder (also von Schadstoffen zu befreien) zu machen. ...aber jetzt weiß ich nicht mehr was ich damit sagen wollte. Mh. Hoffe dieser kleine Ausflug war nicht ganz fehl am Platze. Das Wirtschaftssystem, was wir haben, ist in der Summe gesehen das sozialste. Niemand muss hungern oder erfrieren. Wir sind ein demokratischer, sozialer Rechtsstaat. Natürlich könnte man alle "Luxusgüter" auf alle verteilen. Dann hätten wir aber einen Kommunismus und der funktioniert mit seiner Planwirtschaft nicht, wie man an allen Beispielen in der Weltgeschichte gesehen hat oder noch sieht. Es fehlen die Leistungsanreize, um dauerhaft viele "Luxusgüter" produzieren zu können. Was hier passiert, wenn einer sagt es gehe ihm schlecht, ist jammern auf sehr hohem Niveau. EDIT: mir ist wieder eingefallen, was ich mit der Geschichte sagen wollte: es ist nicht damit getan, einfach alle überschüssigen Luxusgüter an arme Länder zB zu verteilen. Das Grundproblem ist, eine Markwirtschaft einzuführen, demokratisch und uU sogar sozial, und die Länder dabei zu fördern. Also Hilfe zur Selbsthilfe quasi.
  10. Die einzige "billige" Variante wäre, da NT immer die Rechnerzeit nimmt, die Windowsuhrzeit konstant auf Winterzeit zu lassen (auch im Sommer), also die automatische Sommezeitumstellung zu deaktivieren. Evtl. nimmt man auch die GMT-0 - Zeit oder die Zeit, wo das eigene Handelsinstrument immer handelt (GMT => EST zB bei ...). Nutzt man den Rechner auch so für anderes ist das blöd. Nutzt man den Rechner aber nur fürs Traden mit NT könnte man sich vielleicht daran gewöhnen...?
  11. Stimmt, so herum habe ich das noch gar nicht betrachtet (im Ergebnis denke ich genauso). Aber das sind "moderne" Ansätze, rein betriebswirtschaftlich und ohne Ansatz von KLR (wozu Motivation auch zählt!). Wobei es einigen Arbeitgebern auch nicht egal ist, was der AN kostet, sondern daran interessiert ist, dass ein AN möglichst zufrieden ist und viel netto hat (Stichwort: Leistungsentgelt). Ein wenig zur Debatte passt auch dieser Artikel dazu: FAZ.net Frühkritik Anne Will Besonders interessant sind immer die Kommentare
  12. Ich gehe ja davon aus, dass die digitale Gesundheitskarte gestoppt wird und insgesamt das Gesundheitswesen etwas billiger wird und/oder mehr Wettbewerb zwishcen den Kassen entsteht. Für den AG ist das jetzt erstmal, in der Wirtschaftskrise, kalkulierbar. Man kann es sich nicht so vorstellen, aber ich glaube, dass für jedes % Nebenkosten einige Zehntausend Arbeitsplätze ins Ausland ausgelagert werden. Hoffentlich reformen die schwarz-gelben von Grund auf und und ändern nicht nur am bestehenden.
  13. Ich bin nicht sicher, ob die AGBs einer eingehenden richterlichen Überprüfung standhalten würden. Da stehen schon sehr viele Sachen zum Nachteil des Kunden drinne. Im Prinzip kann der Broker ja jeden Gewinnertrade stornieren mit Verweis auf die Marktlage. AGB-Punkte sind unwirksam, wenn sie einen für den Vertragspartner überraschene und so nicht zu erwartende Klausel enthält. Das heißt, von AGBs kann man erwarten, dass sie übliches Geschäftsgebaren schriftlich fixieren und im Detail beschreiben. Man kann aber nicht, ich überspitze mal um es zu verdeutlichen, hereinschreiben, dass man mit Kauf eines Mixers im Haushaltswarenladen automatisch ein Abo abschließt, mit dem Inhalt, jedes Jahr ab jetzt einen neuen Mixer hier kaufen zu müssen. Das ist einfach nicht erwartbar und vorhersehbar, und deswegen unwirksam. Ähnlich sehe ich das schon hier: der Broker kann beim Scalpen, beim Newstraden, bei kurzer Haltedauer und bei besonderer Marktlage die Trades rückabwickeln. Wenn da stehen würde, dass der Spread in der Zeit erhöht würde, ist das erwartbar. Aber so kann man ja nie sicher sein, überhaupt nur einen einzigen Trade richtig durchführen zu können. Wenn Trades rückabgewickelt werden, weil im Chart fehlerhafte Spikes aufgetreten sind, ist das auch gerade so noch vertretbar. Aber nicht das. Die armen Kunden... ??? ich dachte immer, Börse ist gleich Wette...eine Wette auf die Entwicklung des Kursverlauflaufes.
  14. Henrik antwortete auf Henrik's Thema in Chit Chat
    Angeblich klettern die an den Ecken gerne hoch. Ich habs noch nicht live gesehen. Sowas ist dann immer traurig Hast du noch Molche?
  15. Henrik antwortete auf Henrik's Thema in Chit Chat
    Ein 80ziger...also 2/3 Wasser ca 50 l Wasser. Man sagt, pro cm Molch soll 1 Liter rein, minimum. Angenommen, die Molche sind (werden) alle 10 cm groß, passen also 5 Molche rein. Aber das wäre das Maximum, ich würde da eher 3 nehmen. Wichtig ist ein Deckel, da sie wohl gerne nachts ausbrechen (hab ich noch nicht erlebt, bei mir fühlen die sich drinne wohl :-)) Achtung: Molche werden sehr alt, 10-35 Jahre (je nach Sorte und Pflege) - sind halt kleine Dinos :-) Ich empfehle ein 120 l - Aquarium mindestens. Das finde ich schon fast zu klein - also so eins habe ich momentan und will mir ein größeres zulegen, wenn ich Zeit habe. Aber wenn du schon ein 80ziger hast und nur schauen willst, ob die Molche auf Dauer was für dich sind, nimm es ruhig. Umsteigen kann man später immer noch auf ein größeres. Wenn du wirklich Molche halten willst, empfehle ich das Buch: "Feuerbauchmolche: Pflege und Zucht" von Hr. + Fr. Franzen http://www.amazon.de/gp/product/3936180156...x_ya_oh_product Zwar recht teuer für so ein dünnes Buch, aber da steht viel wissenswertes drinne.
  16. Naja, auf jede blöde Frage muss man nun nicht antworten. Ein paar von meinen Leuten genießen auch mein Vertrauen auch wenn die mal Mist gebaut haben, deswegen kann und muss ich das aber nicht erklären. Seid froh, schwarz-gelb ist das kleinste Übel. Von der SPD und Linken propüagierte soziale Kälte? Merkt da schon einer was? Ich nicht, und andere auch nicht. Die Linken haben kein Konzept und sind immer gegen alles, und die SPD weiß selber nicht was sie will. Bis jetzt kann man doch zufrieden sein, und schlechter wirds uns allen sicher nicht gehen.
  17. Henrik antwortete auf Henrik's Thema in Chit Chat
    Ah, interessant, gut zu wissen!
  18. Henrik antwortete auf Henrik's Thema in Chit Chat
    Ja, das wäre wirklich etwas. Pflegeleicht und günstig. Man sollte nur wissen, dass man die Tierchen nicht streicheln kann, sondern nur beobachten. Es kommt jetzt drauf an, wie die Kinder drauf sind. Auch sollten die Kinder die nicht unnötig anfassen, weil Molche bei Gefahr ein leicht reizendes Sekret absondern. Und man brauch Lebendfutter, also Tubifex, rote und weiße Mückenlarven etc., also 1x die Woche muss man in Tierladen und für ca. 2,50 € - 3,50 € Futter kaufen. Das ist nichts gegenüber der Dose Hundefutter am Tag bei einem Hund Ach ja, Wasserwechsel kann zu einer Sauerei werden wenn man nicht die nötige Erfahrung hat. Ich sage mal, der Pflegeaufwand beträgt 2 Stunden in der Woche, je nach größe und Biologie des Aquariums. Aber Molche wird man im Zweifel wieder los (ich nehme sie gerne ) was bei einem Hund nicht ganz so einfach ist. Und man sollte sie nicht mit anderen Arten vergesellschaften (Fische etc.), es gibt nur einige Garnelensorten die noch dieselben Anforderungen haben und Schnecken. Den Fischen ist es meistens zu kalt (Molche wollen nicht mehr als Zimmertemperatur) und die werden auch von den Molchen angeknabbert.
  19. Henrik antwortete auf Henrik's Thema in Chit Chat
    So, hier noch ein paar Bilder weil die so süß sind
  20. Danke für die Rückmeldung!
  21. Ja jetzt wo du es sagst, kenne ich die Antwort. Es ist der Grund, warum ich MT4-Brokern den Rücken gekehrt habe. Der Fall zeigt wieder, Riskmanagement ist das A und O und Kapitalerhalt steht vor Gewinnmaximierung. Ich glaub ich lass meine 2. Überweisung an IB ausfallen ^^
  22. Wovon leben die eigentlich? Die haben keine Kommissionen, Swap etc, sondern verdienen nur am Spread, der nach eigenen Aussagen um die 2c meistens liegt.
  23. OK, da würde mir besseres einfallen, als aus langeweile zu traden (wenn ichs nicht nötig hätte). Aber der Mensch will ja noch Geld verdienen selbst wenn er 500 Millionen auf dem Konto hat.
  24. Euro oder Dollars? Na welche Szenarien gibt es denn? a) der Trader ist gut und handelt mit der Lotzahl erfolgreich, dann wird er kaum Monat für Monat Geld hinüberweisen, es sei denn, er hat genug auf der hohen Kante um sich das zu leisten und diese 2k $ als Zusatzeinnahme sieht b) der Trader ist nicht gut dann fällt er auf Silberstatus zurück (und damit entfallen die Zuschüsse bei der Einzahlung). Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für a) mit regelmäßigem Geldeingang? Wozu tradet er dann?
  25. Das Kapital ist nicht abgesichert. Also ist ein Broker/Bank auf den Bahamas oder sonstwo am Ende der (unregulierten) Welt. Und wenn, ist das auch nicht schlimm, da kaum ein Nutzer in den Goldstatus kommen wird, und wenn, er dann die hohe Lotzahl nicht überlebt oder er genug Geld hat und wegen der paar $-Zuschuss den Aufwand nicht macht. Ist also eine Marketingmasche. Wenn ich mal nicht antworten soll, sag Bescheid!!

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