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RAiNWORM

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Alle Inhalte von RAiNWORM

  1. RAiNWORM antwortete auf siscop's Thema in Trading Setups
    Bei einer solchen Strategie sind aus meiner Sicht zwei Parameter sehr wichtig: 1. Bezugsverhältnis (hier 0,01) 2. Fällilgkeitstag (hier 18.06.2010) Dadurch vereinfacht sich die Berechnung erheblich. Ein "Muss" gibt es hier natürlich nicht. Da beide Parameter bei beiden zu kombinierenden Produkten gleich sind, werden gleiche Stückzahlen gekauft. Der Einstandspreis ist also Anzahl * (Preis 1 + Preis 2) oder Anzahl * Preis 1 + Anzahl * Preis 2. Einfache mathematische Umformung (gibt es auch einen Namen für -- Distributivgesetz??). Um die Kombinationsstrategie zu verstehen, sind die möglichen Alternativen am Fälligkeitstag zu betrachten. Variante 1: DAX > 6200 Variante 2: DAX Variante 3: DAX zwischen 5600 und 6200 Daraus ergeben sich unterschiedliche Restwerte der beiden Produkte zum Fällilgkeitstag. Variante 1 Put-Optionsschein wertlos DAX Discount 56 EUR (capped) Rückzahlung sind also 56 EUR * Anzahl Variante 2 Put-Optionsschein = (6200 - DAXStand) * 0,01 DAX Discount = (DAXStand) * 0,01 Hieran sieht man wie wichtig ein gleiches Bezugsverhältnis (0,01) für eine transparente Berechnung ist. Man erkennt, dass der DAXStand hier im Grunde egal ist (bei unter 5600). Für jeden weiteren verlorenen Punkt erhöht sich der Put-Optionsschein genauso, wie sich der DAX-Discount verringert. Damit steht die Rückzahlung fest: 62 EUR * Anzahl Variante 3 Put-Optionsschein = (6200 - DAXStand) * 0,01 DAX Discount = 56 Macht z.B. bei 6000 Punkten eine Rückzahlung von 56+2 = 58 * Anzahl Wenn in der Laufzeit die Barrieren (6200 bzw. 5600) berührt werden, dann ist das am Laufzeitende egal. Es handelt sich nämlich um einen Optionsschein und ein Discount-Zertifikat (i.G.z. einem Bonuszertifikat). Das heißt: minimal: 56 EUR * Anzahl maximal 62 EUR * Anzahl Und das im Verhältnis zum eingesetzten Kapital (Preis1+Preis2)*Anzahl ist deine Plus/Minus-Rendite, die klar begrenzt ist. Du sicherst dir im Grunde über den Optionsschein den Discount. Daher ist der Einstieg nicht ganz unwichtig, da je nach Zeitpunkt und Marktlage die Kurse des Optionsscheins und des Discounters sich stark verändern können und damit die Strategie u. U. nicht mehr sinnvoll wäre. Und solange der Emmitent (BNP Paribas) zahlungsfähig ist, bekommst du dein Geld wieder ;-) Achso, beim Kauf müssen noch die Nebenkosten berücksichtigt werden. Die Rückzahlung geht dann ohne Gebühren, weil die Fälligkeit erreicht ist. Ich mache solche Kombinationen gelegentlich als Depotbeimischung. Ist ganz nett. Puh, war das verständlich?
  2. Tut mir leid, aber ich habe es mir nicht bis zum Ende anschauen können. Der Schmerz war zu groß Aber mal ehrlich, die Aussagen klingen, wie vorab aus dem Internet zusammen recherchiert. Dafür darf er sich auch zwischen "Millionen/Milliarden/Billionen" (was auch immer) irren. @bullsey: ist das dein Footer oder dein Kommentar zu dem Video?
  3. Danke für die schnellen Antworten, aiti und siscop! Zu meiner Frage 1: Im Forum habe ich gerade einen Thread gefunden, in dem Henrik auf die Seite http://ratedata.gaincapital.com/ mit historischen Kursdaten (Tick) verwies. Ich werde diese mal (zumindest für 2010) importieren und vergleichen, was 90% und 99% für einen Unterschied im Endeffekt ausmachen. Ich denke, wie auch siscop, dass 90% reichen sollten. Kommt wahrscheinlich auf die Volatilität zum entsprechenden Zeitpunkt an. Falls ich was über den Unterschied zwischen 90% und 99% herausfinde, werde ich es hier verlauten lassen. EDIT: Der MT4 speichert als kleinste Zeiteinheit nur M1-Daten... Meine EAs gehen ab einem gewissen Spread keine neuen Orders ein, dadurch schließe ich wahrscheinlich News-Zeiten aus, aber das finde ich auch gut so. Da sind die Bewegungen zu heftig und entsprechen nicht meiner (momentanen) Handelsweise. Na dann hab ich ja noch einiges vor Derzeit schaue ich auf den DD, ich suche was (relativ) Konstantes. Inkonsequentes Handeln schaffe ich auch ohne Automatisierung
  4. Tach zusammen! Bisher lasse ich meine EAs nur über Backtests prüfen. Bald kommt jedoch die Zeit, live zu gehen. Und da stellen sich mir folgende Fragen: 1. Ich handele gerne Ausbrücke und daher sind einzelne Ticks relevant. Wenn der Strategietester von Tick-Modellierungsqualität spricht, steht im Bericht momentan 90%. Wie gut sind denn 90%? 2. Wie häufig kommen bei euch reqoutes in der Praxis vor? Sollte bzw. muss ich die im Programmquote selber bearbeiten? 3. Welche Erfahrung habt ihr gemacht, nachdem euer EA im Backtest gut lief und erstmalig live gesetzt wurde? Falls einzelne oder alle Fragen schon einmal hier im Forum beantwortet wurden, bitte ich dies zu entschuldigen. Die Suchfunktion ist bei mir deaktiviert (weil ich wohl weniger als 10 Posts habe). Ansonsten: frohe Ostern!
  5. Hallo Community! Das Schwierigste an meinem ersten Beitrag in diesem Forum war der Thementitel. "Hallo" klingt langweilig. Aber egal Aktien handele ich seit 1999 - damals noch per Telefon über die Sparkasse. Bei Aktien bin ich geblieben (auch wenn diese nur noch online gehandelt werden) und habe vor einigen Jahren meine Handelstätigkeit auf Hebelzertifikate erweitert (überwiegend Positionstrading). Und da das gut lief, dachte ich Anfang 2008: CFDs könnten meine Rendite optimieren. Das können sie sicherlich, aber ich habe es konstant geschafft, Gewinne aus Aktien+Zertifikaten mit CFDs zu verbrennen Das Problem ist, dass ich aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit nur in den Abendstunden handeln kann. Und da geht bei mir Aktionismus anscheinend vor Cleverness. Und so bin ich nun dabei, mich in das Thema "automatisierter Handel" einzuarbeiten. Ich bin in der IT-Branche tätig und gelernter Programmierer. Meinen ersten EA hatte ich nach drei Stunden laufen und entwickele ihn fleißig weiter. Das Programmieren ist nicht das Problem, sondern die Strategien Mein erster EA handelt Ausbrüche (1,2,3 nach Voigt). Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass man auch damit ein Depot vor die Wand fahren kann (laut Backtest). Meine aktuelle Strategie bringt von Januar 2008 bis heute 40% Rendite. Wow, aber die gleiche Strategie braucht in den Jahren 2000 bis 2008 nur jeweils ein einziges Jahr, um den Depotwert auf 0 zu setzen EAs auf Livekonten zu setzen, traue ich mich noch nicht. Und wenn, dann wird es mein eigener sein. Fremde Leute lass ich nicht mit meinem Geld handeln. Mal sehen, was ich in der Community beitragen kann. Das Forum gefällt mir auf jeden Fall jetzt schon Frohe Ostern!

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