WarrenBuffet Posted February 24, 2010 Report Posted February 24, 2010 Meine Tradingstrategie :K.I.S.S. Prinzip Ich handle nur den Dax-Future mit CFD`s.Ich gehe mit Limits in den Markt .Ich handle in Richtung des primären Trends.Ich handle Unterstützungen und Widerstände .Ich benutze keine Indikatoren oder EMA`s.Ich setze enge stops.Ich riskiere max -1R pro Trade.Ich habe keine Emotionen vor oder während des Tradings.Ich habe mein System und ziehe dieses jeden Tag gleich durch.
Vola Posted February 24, 2010 Report Posted February 24, 2010 Meine Tradingstrategie :K.I.S.S. PrinzipIch handle Unterstützungen und Widerstände .Ich benutze keine Indikatoren oder EMA`s.Ich setze enge stops.Ich habe keine Emotionen vor oder während des Tradings.Das erste Zitat entspricht weitestgehend meinem Ansatz. Zum zweiten Zitat würde mich der Zeitrahmen und der daraus enstehende Stop interessieren.Du schreibst das du maximal 1 R riskierst, daher würde mich interessieren ob du immer die gleiche Kontraktzahl handelst und deinen Stop dannje nach Posi_grösse anpasst oder bei immer gleicher Posi-grösse den Stop verkleinerst. Zum dritten ZitatHhmm, hört sich stark an, aber wie setzt du das um ??Wenn beim Nachbarn der Sohn stirbt, interessiert mich das auch nicht so stark, als wenn es mein eigener ist.Wenn du aber vom Trading lebst oder Leben willst, dann ist man teilweise schon mit Positionen im Markt die einen sehr wohl interessieren.Ich meine jetzt aber kein 500K Konto das mir jeden Monat 2 K generieren soll, sondern sagen wir mal ein 50K Konto von dem ich sparsam leben möchte.
lutzs Posted February 25, 2010 Report Posted February 25, 2010 Zum zweiten Zitat würde mich der Zeitrahmen und der daraus enstehende Stop interessieren.Du schreibst das du maximal 1 R riskierst, daher würde mich interessieren ob du immer die gleiche Kontraktzahl handelst und deinen Stop dannje nach Posi_grösse anpasst oder bei immer gleicher Posi-grösse den Stop verkleinerst. Der Stop sollte sich am Markt orientieren, je nachdem ob man Trend, Bewegung oder Ausbruch handeln will liegt er verschieden weit weg. Die Positionsgrösse errechnet sich dann nach dem Risiko 1R, mit CFDs lässt sich das ja gut skalieren. Zum dritten ZitatHhmm, hört sich stark an, aber wie setzt du das um ??Wenn beim Nachbarn der Sohn stirbt, interessiert mich das auch nicht so stark, als wenn es mein eigener ist.Wenn du aber vom Trading lebst oder Leben willst, dann ist man teilweise schon mit Positionen im Markt die einen sehr wohl interessieren.Ich meine jetzt aber kein 500K Konto das mir jeden Monat 2 K generieren soll, sondern sagen wir mal ein 50K Konto von dem ich sparsam leben möchte. Das kontinuierlich zu erreichen ist schon recht anspruchsvoll. Ich würde mich nicht so unter Druck setzen, lieber erstmal mit kleinerem Risiko handeln so dass man die Ruhe behält und wenn es funktioniert langsam erhöhen, bei Rückschlägen das Risiko auch wieder etwas reduzieren. Das Thema ist z.B. bei Schäfermeier beschrieben. Lutz
WarrenBuffet Posted February 25, 2010 Author Report Posted February 25, 2010 Ich möchte kein Profi Trader werden und hatte das auch noch nie vor.Aber ich betreibe das Trading wie ein Geschäftsmodell: Zeitaufwand 3-4h täglich Mo-Fr Ausgaben :Computer + InternetanschlussSpreadVerlusttrades Einnahmen:Gewinntrades Ich trage mir jeden Trade in eine Excel Tabelle ein und speichere mir die dazugehörigen Charts ab.Ich beschäftige mich mit meinen Trades und mit meinen Emotionen vor ,während und nach einem Trade und schreibe diese nieder. Ich führe Buch über meine Geschäftsidee und habe ein Controlling so wie jede andere Firma das auch tut. Ich stell mir vor jeden Trade folgende Fragen :Welchen Erwartungswert hat dieser TradeIn welcher Zeiteinheit willst Du diesen Trade handelnAb wann kann es sinnvoll sein seinen Stop auf Einstand oder in den Gewinn nachzuziehenIch riskiere nie !!! never !! nie !! mehr als -1R pro TradeDie Chancen sind immer 50:50 ,ich kann nur an Hand der Markttechnik meinen Einstieg sinnvoll wählen.Ist es vielleicht gleich 14:30 Uhr oder 16:00 Uhr so das durch News unerwartete Bewegung in den Markt kommt. Wenn euch noch etwas sinnvolles einfällt postet es bitte
lutzs Posted February 26, 2010 Report Posted February 26, 2010 (edited) Aber ich betreibe das Trading wie ein Geschäftsmodell: So logisch das klingt, es braucht einiges an Zeit um dahin zu kommen. Ist es vielleicht gleich 14:30 Uhr oder 16:00 Uhr so das durch News unerwartete Bewegung in den Markt kommt. Versuchst du die dann zu nutzen oder gehst du ihnen aus dem Wege? Lutz Edited February 26, 2010 by ronner Zitat gekürzt
johannes Posted February 28, 2010 Report Posted February 28, 2010 Deine Beiträge klingen nach dem "trader-Coaching" ganz frisch gelesen. Ist ein gutes Buch.Eine Sache beunruhigt mich allerdings: wie kann man mehr als 1R riskieren? Wenn R doch das Risiko ist. Meinst du damit Sachen wie SL verschieben oder "verbilligen"?Zum Glück sind die CFD Plattformen mit allen möglichen Orderarten ausgestattet, das macht es leichter... Die Stopp Thematik wurde ja schon angesprochen, ein unendliches Thema... Aber meine eigentliche Frage: - Ohne Indikatoren, ohne GDs wie bestimmst du da den Trend? "Einfach mal drauf schaun"??? Weiterfúhrend wáre dann, was ist der Primärtrend, 1h, 1d, .. ? Frage zum Broker, gibt der dir das echte FDAX Volumen in realtime? Sehr gut finde ich den relativ festen Zeitplan, so umgeht man das Risiko sich "tot zu handeln" falls einen mal der Teufel reitet.
lutzs Posted March 1, 2010 Report Posted March 1, 2010 Aber meine eigentliche Frage: - Ohne Indikatoren, ohne GDs wie bestimmst du da den Trend? "Einfach mal drauf schaun"??? Weiterfúhrend wáre dann, was ist der Primärtrend, 1h, 1d, .. ? Steigende Hochs und steigende Tiefs in der betrachteten Zeiteinheit-->AufwärtsFallende Hochs und fallende Tiefs in der betrachteten Zeiteinheit -->Abwärts Jeder Trend besteht aus Bewegung und Korrektur, die Bewegung oder Korrektur der übergeordneten Zeiteinheit ist wieder ein Trend in der darunterliegenden Zeiteinheit. Dow-Theorie In der Praxis ist das nicht immer eindeutig, aber man muss ja nicht immer handeln. Lutz
johannes Posted March 1, 2010 Report Posted March 1, 2010 oh, klar, da merke ich mal wie "verzettelt" ich schon bin... Allerdings gehe ich mehr auf Indikatoren weil ich dann meinen Tradingplan (oder Handlungsanleitung) sehr viel deutlicher definieren kann, zB ADX>30 ist ein einfaches ja oder nein Kriterium, Hochs und Tiefs zählen ist wesentlich subjektiver. Aber egal, das ist nicht der diskusion wert. Ich warte dann mal auf einen Bericht von WarrenBuffet, mal schauen wie es läuft!
WarrenBuffet Posted March 2, 2010 Author Report Posted March 2, 2010 @johannes : Du hast das missverstanden ich hab geschrieben :"Ich riskiere nie !!! never !! nie !! mehr als -1R pro Trade" .Damit ist gemeint maximaler Verlust ist 1% vom Tradingdepot pro Trade .Trends erkennt jeder mit blossem Auge ,wenn der Handel trendlos verläuft mussman nur in die nächst höhere Zeitebene schalten. Von Indikatoren + GD`s halte ich persönlich wenig ,für andere Trader kann es nützlich sein mir bringen die allerdings nichts. Das wesentliche beim Trading ist das managen der Position wenn sie in denGewinn läuft.Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen.Der Einstieg ist unwesentlich ,ich behaupte sogar er könnte zufällig per Münzwurfl (Long/Short) entschieden werden ,vorausgesetzt man beachtet einstriktes Stopsetzungsregelwerk. Es geht also beim Trading primär um das entwickeln einer Strategie + Stopsetzungsregelwerk die zu der Persönlichkeit des Traders passt.Diese Strategie muss dann konsequent ohne Emotionen durchgezogen werden.Am besten wäre ja ein vollautomatisches Handelssystem ,aber da steh ich leider noch ganz am Anfang mit meinen Recherchen.
goso Posted March 3, 2010 Report Posted March 3, 2010 Der Einstieg ist unwesentlich ,ich behaupte sogar er könnte zufällig per Münzwurfl (Long/Short) entschieden werden ,vorausgesetzt man beachtet einstriktes Stopsetzungsregelwerk. Aber nur mit Pyramiding, ich kenne Leute, die das schon sehr ausführlich getestet haben, ohne "Überwasserpyramiding" funktioniert es definitiv nicht dauerhaft.
ibelieve Posted March 3, 2010 Report Posted March 3, 2010 Aber nur mit Pyramiding, ich kenne Leute, die das schon sehr ausführlich getestet haben, ohne "Überwasserpyramiding" funktioniert es definitiv nicht dauerhaft. Wo bei der Einstieg dann nicht mehr Zufällig ist,sondern an der Entwicklung meines ersten Einstiegs hängt.Zumindest mit der Masse des Geldes das ich in den Markt gebe.
goso Posted March 3, 2010 Report Posted March 3, 2010 Genau das ist der Punkt, denn nur der erste Einstieg wird zufällig gewählt, die Vergrösserung der Position erfolgt nicht mehr nach dem Zufallsprinzip.
ibelieve Posted March 3, 2010 Report Posted March 3, 2010 Genau das ist der Punkt, denn nur der erste Einstieg wird zufällig gewählt, die Vergrösserung der Position erfolgt nicht mehr nach dem Zufallsprinzip. Hier frage ich mich immer wie viel der "erste Trade" zum Ergebnis bei tut. Nach dem ich im Markt bin sollte ja alles nach festen Regeln ablaufen,wann kaufe ich nach,wie setze ich meine Stopps,wann kommt eine Gewinn Mitnahme. Sollten ja wahrscheinlich so klare Regeln sein das ich Sie selbst einem dummen PC beigebracht kriege. Wenn jetzt der 1 Trade nicht so viel zum Ergebnis beiträgt,sollte es ja eigentlich möglich sein dem PC zu sagen öffne in Gedanken einen Long und einen Short Trade,und fange Real an zu Handeln so bald die Nachkauf regeln ziehen.
lutzs Posted March 3, 2010 Report Posted March 3, 2010 Wenn jetzt der 1 Trade nicht so viel zum Ergebnis beiträgt,sollte es ja eigentlich möglich sein dem PC zu sagen öffne in Gedanken einen Long und einen Short Trade,und fange Real an zu Handeln so bald die Nachkauf regeln ziehen. Das entspricht dann etwa dem Vorgehen erst in einen Trend einzusteigen wenn er sich klarer abzeichnet und nichts hineinzudeuten was sich vielleicht entwickeln könnte. Lutz
Aurelius Posted March 13, 2010 Report Posted March 13, 2010 @WarrenBuffet Ich kann dem noch nicht so ganz folgen, bzw. mir fehlt ein bißchen die Anschauung. "Ich handle in Richtung des primären Trends.""Ich handle Unterstützungen und Widerstände .""Zeitaufwand 3-4h täglich Mo-Fr""ich kann nur an Hand der Markttechnik meinen Einstieg sinnvoll wählen." Für mich ergeben sich hier einige entscheidende Fragen:- Wie viel potentielle Trade-Kandidaten wird es geben? (Ich vermute nach dem obigen Setup in entsprechenden Kompressionen und beschriebenen Zeitaufwand nur wenige). - Wenn es wenige gibt, wird dann eine kleinere Kompression gewählt?(Hier gibt es sicher mehr Trade-Möglichkeiten, aber die Opportunitätskosten und Trefferquoten werden sich verändern; eine steigende Anzahl an Fehltrades hätte eine massive Auswirkung auf die Psyche). - Hat in der kleiner gewählten Kompression Markttechnik noch eine signifikante Berechtigung?(Funktioniert der markttechische Ansatz in allen Kompressionen gleichwertig? Derzeit bei großer Volatilität sicher sehr schwer - IMHO). Letzten Endes ist das Regelwerk ja sehr gut, nur lässt sich damit definitiv noch keine Aussage für den Erwartungswert treffen. Für ein vollständiges "Geschäftsmodell" fehlen hier noch einige Details :) LG Aurelius
WarrenBuffet Posted March 19, 2010 Author Report Posted March 19, 2010 @Aurelius : Danke Du hast sehr viel sinnvolles geschrieben. Ich glaube das handeln an der Börse sehr einfach zu sehen ist :Gewinne mehr Geld als Du verlierst,das ist das Prinzip des Tradings und um das geht es. "Ich handle in Richtung des primären Trends.""Ich handle Unterstützungen und Widerstände .""Zeitaufwand 3-4h täglich Mo-Fr""ich kann nur an Hand der Markttechnik meinen Einstieg sinnvoll wählen." Das sind so pauschal Regeln die ich mir auf hoher Zeitebene aufgestellt habe.(Monatschart,Wochenchart,Tageschart, aber auch im Abgleich bis zum 1h Chart).Ich handle auch sehr oft in kleineren Zeitebenen 15min + 5min.Dort versuche ich dann in Richtung des Haupttrends zu handeln . Ich habe immer Emotionen beim Trading,nur weiss ich mittlerweile diese zu kontrollieren.Ein emotionaler Zustand ist ja immer gegeben selbst wennich hier ein paar Zeilen schreibe.Und ich weiss das man sich nicht auf die Charttechnik und auch nichtauf die Markttechnik verlassen kann.Ich weiss das Dir niemand sagen kann , was das ultimative Signal ist für Short oder Long ist.Kein Voigt ,kein Gräfe ,kein Ross kann Dir das sagen.Aber dein Depotkontostand der spricht mit Dir der sagt Dir ob Du erfolgreich bist oder nicht.Gewinne sind abzusichern ,stops sind zum nachziehen da ,hohe Gewinne werden unter gar keinen Umständen mehr abgegeben.Meine duplizierbare Regel lautet verliere max 1% vom Depot pro Trade und pro Tag.Ich nehme auch Gewinne gerne mit ich ,den die Börse hat kein Gedächtnis,und auch keine Ordnung. Ich halte nicht viel von Regeln und starren Systemen,die Börse funktioniert auch nicht nach Chartmustern sondern folgt dem purem Chaos.Der Trader der seine Emotionen ,Stärken und Schwächen gut kennt undmit ihnen umzugehen weiss ,der wird auch erfolgreich handeln.
Rumpel Posted March 19, 2010 Report Posted March 19, 2010 Ich halte nicht viel von Regeln und starren Systemen, .... Sehr nett was du da schreibst, aber dieser teil stört mich ein wenig. Du sagst ja das du nie mehr als 1% pro Tag und pro Trade verlieren willst. Das ist doch eine klar abrechenbare Regel oder nicht? Ausserdem bildet es so die Grundlage für ein System, deinem Money Management. Deswegen denke ich sind Regeln sehr wichtig denke ich, und auf keinen Fall zum Vernachlässigen da. Viele Grüße,Rumpel
goso Posted March 20, 2010 Report Posted March 20, 2010 Beim Money- und Riskmanagement muss es feste Regeln geben, sonst ist die Kontoschrottung vorprogrammiert, bei den Ein- und Ausstiegen halte ich es wie WB, es gibt ohnehin kein ultimatives Signal.
Aurelius Posted March 20, 2010 Report Posted March 20, 2010 Den letzten beiden Kommentaren kann ich nur zustimmen, habe das selbst letzte Woche im Thread von ibelieve ähnlich beschrieben: Natürlich sind starre Regeln ein Nachteil, man sollte daher unterschieden auf was sich die Regeln beziehen:- Ohne absolut feste Regeln im RM ist man schnell weg, - im MM kann ich da schon flexibler sein und darf variieren. - Im Einstieg, Ausstieg und Trademanagement hat man die meisten Freiheiten - man kann unter Berücksichtigung von RM/ MM beliebig anpassen und verbessern. @WarrenBuffetVon daher kann ich auch Deiner Aussage im Grunde folgen. Ich habe vielmehr das Problem eine nachvollziehbare Methodik und Erwartungswerte aus Deinem Kiss-Ansatz zu ziehen, was nicht heisst, dass ich ihn nicht gut finde. Selbstverständlich gibt es keine perfekten Signale aber was ist an Deinem Ansatz reproduzierbar, wie kannst Du z.B. zwei Trades innerhalb dieses Ansatzes vergleichen, oder noch detaillierter: wann wird ein Widerstand (innerhalb eines erkannten Trends) nicht mehr als Bounce sondern als Break gehandelt?
WarrenBuffet Posted March 20, 2010 Author Report Posted March 20, 2010 Erstmals ein grosses Kompliment an dieses Forum.Viele Threads im Forum sind sehr anspruchsvoll und zeigen auf ,das sichhier viele fortgeschrittene Trader herumtummeln.Das Forum hat Qualität ! @Aurelius:Der Erwartungswert ist für mich der Profitfaktor ,also der durchschnittliche Gewinn pro Trade dividiert durch den durchschnittlichen Verlust pro Trade.Da sollte eine Zahl grösser als 1 herauskommen. Mein Trading Ansatz ist für mich selber sehr leicht reproduzierbar ,da ichim Chart immer nach Chancen suche die das CRV von 2,5-3 haben.Ich glaube das jeder Trader den Chart ein bisschen anders sieht undauch anders interpretiert,also ist es immer schwer ein Trading System zu übernehmen. Man braucht ein System das zu einem selber passt ,das auf seine eigenePsyche zugeschnitten ist,mit dem ich persönlich zurecht komme. Ich weiss welche persönlichen Stärken ich habe und welche persönlichen Schwächen.Daraus habe ich mir ein Trading System zurechtgebastelt.Jedes Trading System lebt vom MM und von der psychischen Verfassung des Traders. Ich habe früher auch so starre Systeme probiert aber die waren alle nicht so erfolgreich wie mein jetziges Chaossystem.Für einen anderen Trader kann das Chaossystem unprofitabel sein und er kommt mit diesem psychisch nicht zurecht. Ich weiss um die Funktion der technischen Analyse bescheid aberich lasse mich nicht von ihr unter Druck setzen oder ich generiere aus Ihrkeinen Erwartungswert.Früher dachte ich oft :"ich habe einen Fehler gemacht ,ich habe den Chartverlauf falschinterpretiert, ich muss noch mehr lernen über die technische Analyse".Oder: "Durch diesen CLusterwiderstand kommt der Dax nie durch ,da geh ich shortda können höchstens temporäre Peaks drübergehen.Der muss ja einfach fallen". Diese Anschauungen haben bei mir nur einen unnötigen Druck erzeugt,und mir die Sicht auf das wesentliche versperrt.Voigt beschreibt das recht gut :"Überlegt wo Bewegung im Markt enstehen kann ,wo liegen die Stops der anderen Marktteilnehmer.Oft ist es so ,das es doch profitabler ist das eineUnterstützung bricht oder ein Widerstand fällt anstatt das dieser hält". @Aurelius:2 Trades des gleichen Ansatzes miteinander vergleichen.Ich weiss ehrlich gesagt nicht was es da zu vergleichen gibt.Der eine war vielleicht erfolgreich der andere nicht so oder sogar ein glatter Verlust.Daraus aber irgend etwas abzuleiten liegt mir fern.Ich glaube nicht das man auf Grund der Vergangenheit dieZukunft prognostizieren kann.Das aber genau versucht aber die Charttechnik und lockt damit viele Trader auf den Holzweg und bedient nebenbei noch eine ganze Industie der Technischen Analysten. @Aurelius:wann wird ein Widerstand (innerhalb eines erkannten Trends) nicht mehr als Bounce sondern als Break gehandelt?Entscheide das doch selber für Dich ,ich glaube dafür gibt es keine gültige Regel,so wie in der Straßenverkehrsordung:"der Rechtskommende hat Vorrang. Klar halte ich auch Ausschau nach Umkehrstäben ,oder Trendbrüchen innerhalb einesintakten Trends und handle diese Signale auch ,aber ich weiss das nur mein MM über Erfolg oder Misservolg entscheidet .
Vola Posted March 20, 2010 Report Posted March 20, 2010 @Aurelius:wann wird ein Widerstand (innerhalb eines erkannten Trends) nicht mehr als Bounce sondern als Break gehandelt?Entscheide das doch selber für Dich ,ich glaube dafür gibt es keine gültige Regel,so wie in der Straßenverkehrsordung:"der Rechtskommende hat Vorrang.Ich bin zwar nicht Aurelius, aber ich schreibe auch gern Aurelius seine Frage verstehe ich so, das er schon weiß das es dafür keine allgemeingültige Antwort gibt, sondern er meintewie du über diese Situation in denem persönlichen Ansatz entscheidest.Sollte ich Aurelius da falsch verstanden haben, nehme ich alles zurücl und behaupte das Gegenteil.
ibelieve Posted March 20, 2010 Report Posted March 20, 2010 Hmmmmmmmmmmm Mein Trading Ansatz ist für mich selber sehr leicht reproduzierbar ,da ichim Chart immer nach Chancen suche die das CRV von 2,5-3 haben. Ich weiss um die Funktion der technischen Analyse bescheid aberich lasse mich nicht von ihr unter Druck setzen oder ich generiere aus Ihrkeinen Erwartungswert. Daraus aber irgend etwas abzuleiten liegt mir fern.Ich glaube nicht das man auf Grund der Vergangenheit dieZukunft prognostizieren kann. Wie bestimmst Du das Du meinst auf ein CRV von 2,5-3 zu kommen?Nimmst Du einfach Deinen Stopp und sagst der Trade muss nun bis an diese Stelle laufen wo dein 3 facher Gewinn ist? Das CRV ist kein Erwartungswert? Wenn ich die Vergangenheit nicht zur Hilfe nehme,wie kann ich dann überhaupt bestimmen wo ein Stopp oder ein Ziel sein könnte? Ohne eine Erwartung kann ich doch gar keinen Trade machen.Ich zumindest habe eine bestimmte Erwartung das was passiert,was genau passiert weiss ich im voraus leider nicht,aber ich habe auf Grund meiner Erwartung genaue Regeln(Stopps, TP) was wann mit meinem Trade passiert.
conglom-o Posted March 20, 2010 Report Posted March 20, 2010 Erstmals ein grosses Kompliment an dieses Forum.Der Erwartungswert ist für mich der Profitfaktor ,also der durchschnittliche Gewinn pro Trade dividiert durch den durchschnittlichen Verlust pro Trade.Da sollte eine Zahl grösser als 1 herauskommen.Du meinst sicher etwas anderes, denn das was Du schreibst ist so nicht korrekt. Neben dem Verhältnis von durchschnittlichem Gewinn zu durchschnittlichem Verlust musst Du auch die Trefferquote (bzw. Anzahl der Trades) berücksichtigen, um Erwartungswert (und Profitfaktor) zu berechnen. Im übrigen reicht Dir ein positiver Erwartungswert, um langfristig erfolgreich zu sein - der Profitfaktor hingegen muss über 1 liegen. Das CRV ist kein Erwartungswert?Nein (zumindest nicht im mathematischen Sinne), Du kannst aber über das CRV und Deine Trefferquote den Erwartungswert berechnen. Wer ernsthaft ein verstärktes Interesse an dieser Thematik hat, kann mich gerne nochmal direkt ansprechen.
Aurelius Posted March 20, 2010 Report Posted March 20, 2010 Ich bin zwar nicht Aurelius, aber ich schreibe auch gern Aurelius seine Frage verstehe ich so, das er schon weiß das es dafür keine allgemeingültige Antwort gibt, sondern er meintewie du über diese Situation in denem persönlichen Ansatz entscheidest.Genau das meinte ich. Danke :) @WarrenBuffetJa klar entscheide ich das selber für mich. Aber man lernt nie aus und mich interessiert immer was andere als Entscheidungskriterium heranziehen; denn entscheiden muss man sich immer irgendwann :). Ich habe in den letzten Jahren definitiv meine Systematik kontinuierlich angepasst, verändert und im Durchschnitt erheblich verbessert - ursächlich durch den Kontakt mit anderen Tradern und das Analysieren unterschiedlicher Ansätze. Natürlich kann ich auch zufällig die Richtung wählen und dann den Trade managen, das ist mir jedoch ein wenig zuviel "KISS". Ich entscheide nach Orderbuch, Volumenverlauf, den Widerstands-Verlauf in verschiedenen Kompressionen etc. und lasse mir das gerne durch Indikatoren bestätigen. Ich wollte eigentlich auch keine Details dazu wissen, sondern nur Ansätze. Wie sind Deine Gedankengänge beim Handeln von Sup. und Res. worauf achtest Du zur Bestätigung etc. Vielleicht drücke ich es anders aus: Deine KISS-Regeln widersprechen in keiner Weise meiner Vorstellung von den Prinzipien des Tradings jedoch kann ich daraus noch keinen Tradingansatz erkennen und das Thread-Thema heisst "Strategien & Handelsansätze" und nicht "Gundlagen und Voraussetzungen des Tradings". Ich erkenne hier noch keine Strategie und habe daher auch so viele, auf den ersten Blick, einfach anmutende Fragen.
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