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EURUSD - wie geht es weiter

EUR/USD unter 1,25er-Marke gefallenEUR/USD hat sich heute zum zweiten Mal unter die 1,25er-Marke bewegt. Das Tagestief liegt bisher bei 1,2479. blush.gif

 

14_05_2010.jpg

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  • Also wenn das kein Kaufsignal ist ... fehlt nur noch die Schlagzeile der BILD-Zeitung: "Euro am Ende!"

  • Ja, das stimmt ich kann aber auch nicht verstehen warum der Euro steigt.Vielleicht weil Amerika so schwach ist?Weil alle Staaten lieber ihre Währungen abwerten um ihre Waren besser auf dem Weltmarkt v

  • Hier ein paar wichtige Termine für den EURUSD in den kommenden Wochen!   http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article108407569/Diese-Daten-sollten-sich-Sie-sich-notieren.html

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Und weiter? Ich habe EURUSD schon irgendwo bei 0,85 gehandelt, aber auch im Bereich von 1,60!

Es gibt eine horizontale Unterstützung im Bereich 1,2335 - das ist das Korrekturtief von 2009. Diese Marke sollte erst einmal halten. Da die Panik im Euro augenblicklich doch recht groß ist, könnte man mal eine Euro Longposition in Betracht ziehen. Die jüngsten Meldungen sind ja für den Euro gar nicht so schlecht:

 

1. Sparbeschlüsse in Spanien und Portugal

2. Zusicherung von Trichet, den Ankauf "maroder" Staatsanleihen nicht als Beginn eines quantitative easing zu sehen, da man die Liquidität am Geldmarkt wieder einsammeln wolle.

 

Also ich bin heute mal Euro long gegangen bei 1,2490.

  • Author
Und weiter?

 

Ja, gerne... :blush:

 

Nach 10:00 Uhr ging es nochmal schön runter...

14_05_2010_18uhr.jpg

 

PS: Handeln zwischen x und y ist ja i.O.; aber die Auswirkungen !!!

Welche Auswirkungen hat ein schwächerer Euro?

 

Negativ: Die Energiepreise und manche Rohstoffpreise steigen

 

Positiv: Die Exportwirtschaft kann ihre Waren und Dienstleistungen wesentlich leichter in nicht EUR Länder verkaufen, das an sich recht bescheidene Wirtschaftswachstum in der EUR Zone -rund 1%, USA rund 3%, BRIC Staaten 5%!- kann endlich wieder in die Gänge kommen, nur ein dauerhaftes und stabiles Wachstum von mehr als 2% senkt die Arbeitslostenquote dauerhaft - EU Durchschnitt aktuell 10%- und nur mit steigender Beschäftigungsquote und damit steigenden Sozialabgaben und Steuereinnahmen können die mehr als angeschlagenen Staatshaushalte zumindest einigermassen in den Griff bekommen werden. Die Binnennachfrage in der EU ist nicht wirklich steigerbar -zumindest nicht in dem Mass, in dem es notwendig wäre- somit sind steigende Exporte der einzige Weg für die Gesamt EU wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen.

 

Schlecht ist der schwache EUR eher für die USA und auch die Eidgenossen werden sich etwas einfallen lassen müssen, gerüchteweise ist ein EURCHF Kurs von 1,30 für die Schweizer Wirtschaft schon der absolut unterste Grenzwert, bei dem sie noch einigermassen gut exportieren kann.

Am Rande möchte dann auch noch anmerken, daß ein EUR/USD Kurs im Bereich von 1,15 bis 1,30 der Kaufkraftparität entspricht. Die Kurse von über 1,30 bis zu 1,62, die wir in der Vergangenheit erlebt haben, waren letztlich nur Euro-Überbewertungen, und die aktuellen Kurse entsprechen dem Normalniveau. Man sollte nicht den Fehler machen, einen EUR/USD von 1,60 als "Normalität" zu betrachten und alles, was darunter ist, als "Euro-Schwäche" zu interpretieren, nur weil der Dollar in den letzten drei Jahren zur Schwäche tendierte.

 

Aber wie es halt so ist - man gewöhnt sich schnell an vieles, und eben auch an den schwachen Dollar. Steht der Euro in den nächsten 12 Monaten im Bereich von 1,20 bis 1,35 USD, wird niemand mehr in Panik geraten und vom "Ende des Euro" sprechen.

Investor Rogers: "Ich setze auf den Euro"

 

"Wenn alle auf einer Seite des Bootes sitzen, wird es normalerweise Zeit, sich auf die andere Seite zu begeben", sagt Investoren-Legende Jim Rogers. Der Euro-Rettungsschirm verschiebe Probleme nur in die Zukunft.

...sagt zumindest der "Investment-Biker"

Die Märkte zappeln zwar, doch über kurz oder lang kommt etwas Vernünftiges dabei heraus. Ein Kursverhältnis, das etwas über den wahren Wert einer Währung für ihre Besitzer aussagt und auch über das wirtschaftliche Kräfteverhältnis zwischen den Ländern, die diese Währungen drucken lassen ...

 

ic.arrow.right.png Euro-Krise: Sie schießen aus der Hüfte

Hi Frank, willkommen an Board :blush: !

 

Auch von mir herzlich willkommen. Irgendwann kommen alle zu TN... :hmmmm:

Deinen Blog finde ich sehr informativ, steht schon seit langem in meiner Favoritenliste...

 

btw: Wie war das mit Forexpros? Sind die an dich herangetreten? linked.gif

Wie war das mit Forexpros?

 

Ach Du lieber Himmel.

Ich hoffe das Angebot war überzeugend, um sich für den Laden zu engagieren.

 

Sorry Frank, dass ich so hart mit der Offshore Bude ins Gericht gehe. Aber die haben in meiner Welt den gleichen Status wie Scammer.

Null Mehrwert für den Kunden, dafür tonnenweise Werbebanner, die nur einen reich machen.

Deinen Blog finde ich sehr informativ, steht schon seit langem in meiner Favoritenliste...

 

Dem kann ich mich nur anschliessen. :blush:

Willkommen bei uns!

@Frank

Herzliche Grüße auch von mir. Ich freue mich auch das Du hier an Bord bist.

 

Zu dem Thread kann ich leider nichts beitragen, da ich das Gewese um den Euro-Verfall nicht wirklich verstehen kann.

Für mich schlicht ein Zeichen wie arg es um die finanzielle und markwirtschaftliche Kompetenz der Politiker steht.

 

Und weiter? Ich habe EURUSD schon irgendwo bei 0,85 gehandelt, aber auch im Bereich von 1,60!

Das trifft es perfekt.

 

Das kann ich mich nur anschließen. Als der Euro vor ca. 6 1/2 Monaten über 1.50 stieg was war das Geschei groß.Der Euro

 

ist zu teuer, böse Spekulanten seien daran schuld. Die Amis werten Ihre Währung ab bla, bla...Was natürlich auch stimmte.

 

Jetzt wird er wieder zu billig. Ja was denn nun? :hmmmm: Also entweder haben die Verantwortlichen keinen Sachverstand, oder sie wollen von der

 

Tatsache ablenken, das Ihnen eine Abwertung gar nicht so ungelegen kommt. Ich befürchte allerdings sie haben keinen

 

blassen Schimmer. Das bereitet mir wieder Angst.

Ich befürchte allerdings sie haben keinen blassen Schimmer. Das bereitet mir wieder Angst.

 

Genau das ist bei der ganzen "Krise" meine einzige Sorge, dass irgendwelche "Volksvertreter" ohne jeden Sachverstand mit populitischen Massnahmen ein an sich funktionierendes System zu Tode regulieren.

 

*Meld*

Mir wäre ein starker Euro/ schwacher Dollar lieber. Insbesondere jetzt, da wir uns bei den Programmierarbeiten fürs neue Forum in der heißen Phase befinden.

Alle Rechnungen werden in USD bezahlt. Da macht sich der Unterschied zwischen 1,50 und 1,22 (Umrechnungskurs von Paypal Stand heute) schon bemerkbar.

Das wäre natürlich anders, wenn wir nicht von 1,60 kämen, sondern von 0,89 .... :hmmmm:

Ich liebe diese Angstchartbilder - für Cutter ein Segen.

 

Motiv : Rodelbahn mit Aufsetzer. Wer fürchtet sich vor der 1,20 ? :ph34r:

Es wird in der letzten Zeit viel über den EurUsd gesprochen keiner der beiden Gruppen (Europa und USA ) sind glücklich über den niedrigen Euro bzw. teuren USD.

Europa will deren Puffer wieder aufbauen und die Wirtschaft in USA können sich das gerade nicht leisten.

Meine Tendenz diesbezüglich wäre entsprechend LONG dort einzusteigen.

 

Schaue ich mir jedoch den Chart.... hmmm.... lässt mich das schon ein wenig zweifeln.

 

eurusd.PNG

Es wird in der letzten Zeit viel über den EurUsd gesprochen keiner der beiden Gruppen (Europa und USA ) sind glücklich über den niedrigen Euro bzw. teuren USD.

Europa will deren Puffer wieder aufbauen und die Wirtschaft in USA können sich das gerade nicht leisten.

 

Heißt das jetzt das in Europa keiner weiß wie Wirtschaft funktioniert oder warum wollen Sie einen starken Euro?

Heißt das jetzt das in Europa keiner weiß wie Wirtschaft funktioniert oder warum wollen Sie einen starken Euro?

 

Man will den Vertrauensverlust nicht den der schwache Euro repräsentiert. Höhere Zinsen für Anleihen würden auf Grund der Verschuldung manchen Staatshaushalt der Eurozone sprengen.

 

Lutz

Man will den Vertrauensverlust nicht den der schwache Euro repräsentiert. Höhere Zinsen für Anleihen würden auf Grund der Verschuldung manchen Staatshaushalt der Eurozone sprengen.

 

Lutz

 

Eine laufende Wirtschaft bräuchte weniger Schulden was die höheren Zinsen wenn sie den kommen bei weitem weg machen würden.

 

Und der Euro ist ja nur schwach wenn ich eine begrenzte Zeit zurück schaue.

http://isht.comdirect.de/html/detail/main....ype=CONNECTLINE

ad Zinsen: Die FED und auch die EZB werden die Leitzinsen sicher noch einige Zeit sehr nieder belassen, allerdings gehe ich davon aus, dass die Politik der FED und EZB -Inflation max. 2%- nicht mehr ewig so weitergehen wird, denn eine höhere Inflation ist noch immer ein probates Mittel um Staatsschulden einfacher abtragen zu können, vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass wir in 3-5 Jahren wohl 4% Inflation haben werden, die Extremschätzungen gehen sogar von bis zu 8% aus, dann folgt natürlich wieder eine Hochzinsphase.

 

Diese Meinung merkt man auch am Anleihenmarkt, gefragt sind Kurzläufer, die ganz Vorsichtigen kaufen aktuell sogar inflationsgebundene Staatsanleihen, und das soll was heissen, das Zeug kauft man nur in der Annahme zukünftig steigender Inflation.

Eine laufende Wirtschaft bräuchte weniger Schulden was die höheren Zinsen wenn sie den kommen bei weitem weg machen würden.

 

Die Schulden sind bei einer ganzen Reihe Staaten in sehr erheblicher Höhe schon da, an Tilgung ist eigentlich gar nicht zu denken. An den zu zahlenden Zinsen führt also kein Weg vorbei, ganz egal wie die Wirtschaft brummt.

 

Die Frage ist zu welchen Konditionen man die nächsten Anleihen plaziert bekommt, und da ist ein Vertrauensverlust sehr hinderlich.

 

Lutz

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