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Der Anfang ist schwer

Geschrieben

Ich möchte nach einigem Ausprobieren mit EA´s und Signalanbietern jetzt endlich selber traden.

 

Ich habe mir dafür mal den Forexmarkt vorgenommen. Wie beginne ich Eurer Meinung nach am Besten?

 

- ich habe einen Broker mit Plattform

- was mir fehlt ist noch das richtige Handelssystem für mich (wie finde ich das am Besten?)

- Brauche ich Software oder reicht die Plattform meines Brokers? Wie handhabt Ihr das?

- Wie lange beschäftigt Ihr Euch täglich mit den Kursen? Den ganzen Tag oder nur Vormittags oder ...???

- Fehlt mir noch ein wichtiger Baustein?

- Wie geht Ihr vor wenn Ihr tradet?

 

:emc2:

 

Viele Grüsse

Jörg

Featured Replies

Geschrieben

Irgendwo versteckt gibt es auch Trading-Regeln. Glaube beim Alpha-Signal lässt er sich an den jeweiligen Bollingerband (das auf dem Kurs gelegte) einstoppen und arbeitet mit einem Stopp von 15 Pips (glaube ich jedenfalls) + Spread. Die Reise geht dann bis zum anderen Bollingerband.

 

Bsp:

 

-Kurs berührt das obere BB-Band, RSI kommt von unten an die mittlere BB-Linie und schlägt just einen Harken nach unten

-Position wird min. solange gehalten, bis der Kurs die untere Bollinger Linie berührt

-sinkt der RSI soweit, dass er aus den BB-Bands nach unten austritt lohnt es sich solange zu warten, bis die RSI-Linie wird eintritt, diese Übertreibungen können sehr lukrativ sein

 

Irgendwo im Blog gibt es ein Metatrader-Indi der für die Underlings auf unterschiedliche TF anzeigt, wie weit der RSI von der Mittellinie weg ist und somit ein potentielles Signal vorliegt. Selber nicht ausprobiert kann ich weiter nix dazu sagen...

 

Ehrlich gesagt habe ich so ein Alpha no nie Live erlebt. Sind scheinbar sehr selten. Sind aber schöne, saubere Bewegungen drin...

 

Wenn ich mal wieder Bock zum programmieren habe werde ich mir einen Scanner für Amibroker stricken. Hab ich schon seit längerem vor.

Geschrieben

Einfaches Handelssystem gesucht...

Hier mal was ganz einfaches, nur ne Trendlinie, dessen Break und warten auf Lower Highs und Lower Lows bzw. vice versa (M15)

Anschließend Einstieg mit relativ geringem Risiko bei einem oftmals guten CRV.

Was aus dem Trade geworden ist, sieht man im ersten Bild auf der rechten Seite in Miniatur.

 

Problem bei dem Ansatz

Ständiges zeichnen von Trendlinien und das warten auf LH und LL, also viel Geduld und Screentime

die dann doch nicht immer belohnt wird.

 

Tre.png > ww.png > ss1.png

 

Der geneigte Betrachter wird sicher noch andere Möglichkeiten der Trendlinien im Chart entdecken......

Geschrieben

Habe Bollingers bisher zwar noch nie in mein Trading mit einfließen lassen, jedoch lassen sich auf 15M im Euro die Volaspikes schnell erkennen und die können dann auch mal einem schönen Swing vorangehen. Als visuelle Unterstützung zumindest gut geeignet in trendigen Märkten. Gerade 2008 und 2009 waren die so gut zu gebrauchen.

Euro übrigens gerade an der 3050, welche auch die Unterstützung auf Tagesbasis ist, aber genaues weiß man nicht:)

Geschrieben

Euro übrigens gerade an der 3050, welche auch die Unterstützung auf Tagesbasis ist, aber genaues weiß man nicht:)

:ot:

Wobei die Unterstützung im Weekly bei 2973 war und wir ein Abwärts 123 im Weekly haben.

Sowohl von den Highs als auch auf die Schlußkurse bezogen.

Geschrieben

@Old

 

Kannst du das System von Rocke mal kurz skizzieren?

 

Wird sicherlich kein Freund von Vola

Man muß sie eben nur sehen und das habe ich sicher vielen Menschen voraus, ich sitze seit 13 Jahren jeden Tag 12-14 Stunden vor dem Bildschirm und studiere Charts. Ich glaube einfach das das mein Vorteil ist und immer sein wird und was man niemals aus meiner Erfahrung tun darf, sind Zeitfenster zu vermischen. Das habe ich am Anfang gemacht und das ging immer in die Hose. Wenn ich im 5 Minuten unterwegs bin interessiert mich kein Tag, keine Woche. Ich bin im 5 Minuten eingestiegen und werde auch in diesem den Ausstieg finden, so verhält es sich mit wochen tag oder stundencharts. Immer nur ein zeitrahmen.

http://www.sr-tradin...tart=425#p14874

Geschrieben

Wird sicherlich kein Freund von Vola

Naja, so unrecht hat er ja nicht, mir gefällt sein nächstes Post als Erklärung besser, dem stimme ich dann auch gerne zu.

 

ich spreche nur von mir, es soll nicht als Allgemeingültigkeit stehen. Wenn du aber im 15 Minunten Chart arbeitest und du ein Setup siehst, siehst aber gleichzeitig im 5 Minunten Chart das das was nicht stimmt und du springst vor lauter Angst wieder aus dem trade wegen dem 5 Minunten Chart und wenn die 15 Minuten Kerze weiterhin in deine Richtung geht. Beißt du dir jedesmal in den Allerwertesten. Das ist mir bestimmt zig mal passiert. Als ich mich auf einen Zeitrahmen konzentriert habe, war die Hektig im Traden völlig verschwunden. Deshalb bevorzuge ich den 15 Minuten chart. Er nimmt das kleine Rauschen aus dem Markt und ist aber dennoch groß genug eine bestimmte Aussage über das Marktgeschehen zu treffen. Für mich ist es der richtige Zeitrahmen. Aber jeder ist anders und das ist auch gut so, sonst gäbe es nichts mehr zu verdienen an der Börse und natürlich nichts zu verlieren.

 

Anekdote: Wenn ich jeden Tag ein paar neue Schuhe anziehen müßte und damit wandern müßte würden meine Blasen an den Füßen nie vergehen. So verhält es sich auch mit den Charts. Ich habe mir durch das ständige wechseln der Charts oftmals Blasen geholt, jetzt auch noch aber viel, viel weniger und die Blasen sind längst verheilt. Jede Information und wenn sie noch so klein ist, nimmt dein Auge und dein Gehirn sofort wahr und es reagiert darauf und wenn du noch in einem Trade steckst, verursacht das nur Stress unnötiger Stress. Den habe ich gelernt mir zu ersparen. Genug geschrieben.

 

Vola mischt ja seine Zeitrahmen nicht von unten nach oben, sondern umgekehrt, immer nur von oben nach unten.

Soll heissen Signlsuche z.B. im H1, dann aber auf die Lauer legen im M5 (Für den Entry)

 

Habe mal auf die schnelle irgendeinen Chart aufgemacht um das zu skizzieren. Hoffe ist soweit verständlich genug.

Widerstand oder Unterstützung im H1 ausmachen und einzeichnen. Diese Linien werden dann im M5 auch angezeigt.

Dann Beobachtung des M5 bis ein 123 kurz vor der Unterstützung auftaucht. Dann Einstieg.

 

Das schöne an diesem Ansatz ist, man kann mit sehr engen Stops agieren da es sehr häufig zu aufkommendem Momentum in Traderichtung kommt.

Der Ausstieg usw. ist natürlich dann jedem selber überlassen, ich nehme Gewinne je nach Posi Größe teilweise sehr schnell mit, andere lassen laufen....

Wobei auch ich meinen Ausstieg in dem Zeitrahmen generiere in dem es zum Entry kam, also in unserem Beispiel dann im M5

 

8801.png

Copyright 2000—2011, MetaQuotes Software Corp.

 

Dieser Ansatz kann eigentlich an jeder Kerze so eingezeichnet werden, da jedes Hoch und jedes Tief einer jeden Kerze einen Widerstand bzw. eine Unterstützung darstellen.

Also beispielsweise jedes Hoch und Tief einer H4 Kerze einzeichnen und dann im M5 oder whatever auf ein kurz davor entstehendes 123 warten.

Geschrieben

Deine Grafiken werden von Tag zu Tag professioneller Vola :yep:

Danke :door: das macht wohl die Übung und das viele Arbeiten mit Snagit.

Und das ich mir Mühe gebe mein teilweise vllt. wirres Zeug für jeden so verständlich wie möglich zu machen..

Geschrieben
Ich mach das ähnlich wie Vola, nur das ich keine 123 handel. Es kommt häufig vor, dass es im 5M zu chaotisch ist. Wenn sich dann also ein Setup im 15M bildet, dann wird dieses auch gehandelt und auch im 15M geschlossen. Was der 5M in der Zwischenzeit macht ist völlig egal für mich, da es ein 15M Signal ist.

Bearbeitet von remon

Geschrieben

[...]Dazu gehört Erfahrung (=Lehrgeld), Steh- bzw. Durchhaltevermögen (Gegenteil von Aufgeben; Kontinuität), Selbstvertrauen, Mut (manchmal gegen die eigene Überzeugung zu handeln) und am Ende das notwendige Kleingeld, um die vielenvielen Experimente finanzieren zu können. Ohne eine ausgedehnte Trainingsphase wird niemand jemals dauerhaft erfolgreich sein. Das mehrfache Durchschreiten des Tals der Tränen gehört dazu.[...]

 

 

oder so... Eine Trader-Ausbildung? © Stockstreet 2011 Jochen Steffens

 

 

http://www.stockstreet.de/de/ :declare:

Geschrieben

oder so... Eine Trader-Ausbildung? © Stockstreet 2011 Jochen Steffens

Imho - endlich mal ein vernünftiges Statement zum "Trading lernen"

bullet_go.png

Will nur fast keiner wahrhaben

Mal völlig davon abgesehen, daß viele das Wissen erfolgreicher Trader unbewußt gar nicht aufnehmen wollen, (Auch nicht 1 zu 1 machbar - Diskretionär)

sondern bedingt durch die eigene Individualität ein jeder dann doch irgendwie sein eigenes Süppchen kochen möchte.

 

Und so wird aus einem erfolgreichen und weitergegebenen > A Basis


     
  • A Helmut
  • A Marianne
  • A Günther
  • A Sabine

usw.

Und jeder hat andere Ergebnisse,

(Turtles waren da ein gutes Beispiel)

Geschrieben

Ein Phänomen, dass sich auch sehr(sehr,sehr, sehr) häufig beobachten lässt: Nur was Geld kostet, ist auch etwas wert. Je :pleasantry: teuerer, desto besser.

 

Es ist ja auch so einfach: Kauf Dir einen Robot und kommenden Monat bist Du reich.

Möchte nicht wissen, wie viele ihr letztes Guthaben für Wegelagerer wie Hahn ausgegeben haben. Outen tut sich bedauerlicherweise keiner.

Das es genügend Suchende gibt, die auf z.B. die Masche von dem Möchtegern Frick PH reinfallen, zeigt sein ständig wachsendes Portfolio an Webseiten. Das ist in der Größenordnung, wie er es betreibt, kein billiger 'Spass'. Das muss irgendwer finanzieren.

Geschrieben
Aber das irre ist ja auch, dass selbst die Leute die es drauf haben falsch verstanden werden... Da stimme ich Vola zu. Kann ich mir gut vorstellen...
Geschrieben

Aber das irre ist ja auch, dass selbst die Leute die es drauf haben falsch verstanden werden... Da stimme ich Vola zu. Kann ich mir gut vorstellen...

Naja, sagen wir mal so - wenn es schon so unglaublich schwer ist, in einer eigenen Verlustposition seine selbst aufgestellten Regeln zu befolgen

wie schwer ist es dann die von jemanden anderem 1 zu 1 auszuführen. Geht eigentlich nicht.

 

Ist in etwa so, als wenn ich sage die Herdplatte ist nicht heiß (Mein empfinden) ein anderer fässt rauf und zuckt duch sensibelere Wahrnehmung von Hitze sofort wieder weg.

Es nutzt ihr/ihm vom Schmerzgefühl reichlich wenig das ich es nicht als Heiß empfinde...

Geschrieben
selbst aufgestellten Regeln zu befolgen

Ok, bei mir hatt's lange gedauert, bis ich mir zu irgend welche Regeln durchgerungen habe. Die schränken nämlich ein... :) Und wenn ich ehrlich bin sind die jetzigen immer noch ziemlich schwammig. Aber im Kurzfristbereich ist es nun mal nicht anders. Aber erst mal da hin kommen, zu der Verpflichtung, Regeln zu sezten und zu befolgen ist schon ein weiter Weg. Dazu gehört Erfahrung. Genug von Herdplatten verbrannte Finger. Diese Erfahrungen kann dir keiner vermitteln außer Du selber oder der Trader den Du beobachtest. Aber wer hat schon die Chance jemanden über Jahre zu beobachten (mit seinen Fehlschlägen).

Geschrieben

Das es genügend Suchende gibt, die auf z.B. die Masche von dem Möchtegern Frick PH reinfallen, zeigt sein ständig wachsendes Portfolio an Webseiten. Das ist in der Größenordnung, wie er es betreibt, kein billiger 'Spass'. Das muss irgendwer finanzieren.

Naja, wenn man sich die Seiten mal etwas näher anschaut, dann kann da keine große Investition erkennen. Das muss alles selbst gebaut sein, da jeder auch nur ansatzweise vernünftige Dienstleister in dem Bereich sich schämen würde, so etwas online zu stellen. Und so eine Domaine kostet ja quasi nix.

Geschrieben

Naja, wenn man sich die Seiten mal etwas näher anschaut, dann kann da keine große Investition erkennen. Das muss alles selbst gebaut sein, da jeder auch nur ansatzweise vernünftige Dienstleister in dem Bereich sich schämen würde, so etwas online zu stellen. Und so eine Domaine kostet ja quasi nix.

 

Ich rechne mal mit 60 €pro Jahr pro Domain+CMS, wenn ich den kleinsten DB/MySQL Vertrag von all-inkl als Vergleich zugrunde lege.

Das mal 60 Webseiten sind 3.600 €. Das ist kein Vermögen, will aber dennoch bezahlt sein. Den Aufwand nimmt jemand mit so einem Business Modell nur dann in Kauf, wenn er sicher ist, dass sich die Investitionen amortisieren. Kann aber auch sein, dass er das Erbe in schlecht programmierte Webseiten mit fragwürdigen bzw. zusammengeklauten Inhalten anlegt.

Geschrieben
  • Autor

Ich rechne mal mit 60 €pro Jahr pro Domain+CMS, wenn ich den kleinsten DB/MySQL Vertrag von all-inkl als Vergleich zugrunde lege.

Das mal 60 Webseiten sind 3.600 €. Das ist kein Vermögen, will aber dennoch bezahlt sein. Den Aufwand nimmt jemand mit so einem Business Modell nur dann in Kauf, wenn er sicher ist, dass sich die Investitionen amortisieren. Kann aber auch sein, dass er das Erbe in schlecht programmierte Webseiten mit fragwürdigen bzw. zusammengeklauten Inhalten anlegt.

 

Die Rechnung geht aber auch anders:

60 Webseiten kosten bei hostgator.com gerade mal 10 Dollar im Monat (bei niedrigster Laufzeit) und wenn ich günstige info Domains von godaddy.com nehme zahle ich pro Domain gerade mal 1,50 Euro (also 90 Euro im Jahr).

 

Zusammen also 90 Euro Domains + 120 Dollar Webspace = Weniger als 200 Euro im Jahr. Das kann sich heutzutage jeder leisten.

 

Gruss Jörg

P.S. Die Wahrheit dürfte wohl irgendwo zwischen den 200 Euro und 3600 Euro pro Jahr liegen! :shakehands:

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