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Gibt es wirklich eine Alternative zum AKW? [Umfrage]

Geschrieben

Vorwort

Ich bitte euch dieses brisante Thema nüchtern zu betrachten und es auch mal zu kommentieren warum und welche Alternativen es zu AKW gibt. Mir ist klar dass es z.Z. ein brisantes Thema ist und es möglicherweise zum Streit kommen mag deswegen bitte nochmal der Hinweis...

Bitte - solange es nur geht - emotionslos und objektiv betrachten. Niemand will hier jemanden persönlich angreifen. Ich will nur Sichtweisen und Alternativen.

 

Bedarf

China braucht viel Energie und will deswegen in den nächsten Jahren 50 weitere AKW bauen. Regenerative Energiequellen können den Bedarf nicht decken und andere Alternativen produzieren mehr Umweltverschmutzung als die Kernkraft und sind weniger effektiv.

 

Alternativen

Ingenieure in Iran haben ja vor Stuxnet bereits verkündet dass sie bis zum Jahre 2020 ein funktionierendes Fusionskraftwerk entwickeln wollen. Fusionskraftwerke produzieren jedoch auch radioaktives Material.

Biomasse?

Anbau? Essen wird teurer.

Solaranlagen? 14 Jahre bis die Produktionsenergie wieder eingeholt werden - mittlerweile eventuell besser aber Nachts brauchen wir auch Strom. Bedarf kann damit nicht gedeckt werden. Auch nicht am Tag.

Windkraftwerke - an den Küsten ok aber im Landesinneren? -Die armen Vögel-

Erdkern anzapfen - Regional bedingte.

Braunkohle - Umwelt adee

 

Deutschland

Steigt Deutschland wirklich aus der Atomkraftwerken aus so muss es Strom vom Ausland einkaufen die wiederum Ihre Energie aus AKW gewinnen. Den Bedarf durch regenerativen Energiequellen kann nicht gedeckt werden. Wollen wir wirklich wieder verstärkt Braunkohle einsetzen? Umwelt adeee.

 

Gefahren

Ich sehe keinen Sinn für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Wenn im Nachbarland so eine Katastrophe passiert sind wir auch davon betroffen.

Deutschland liegt nicht in einem Erdbebengebiet und Tsunamis haben wir auch nicht. Gegen Kleinflugzeuge sind sie geschützt. Es gibt natürlich andere Gefahren die eintreten können.

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Most Popular Posts

  • eigentlich halte ich es wie Henrik - solche Sachen kann man nicht vergleichen.   Die Region um Tschernobyl ist vermutlich erst in Tausenden Jahren wieder bewohnbar und noch heute gibt es mißgebildete

  • Ok, Formulierung war nicht nett und dafür entschuldig ich mich hiermit auch.   Ich bin aber trotzdem der Meinung ein Vergleich von Atomkraft und Straßenverkehr hinkt. Ich kann nicht Äpfel mit Birnen v

  • Das Land mit dem zweitgrößten Anzahl an AKW ist gerade neben uns -> Frankreich. Was nutzt es dann Deutschland aus AKW auszusteigen? Man schrieb hier dass eventuell die Stimmen der AKW Gegner mehr

21 Benutzer abgestimmt

  1. 1. Soll Deutschland aus der Kernenergie aussteigen?

    • Sofort
      9%
      2
    • Ausstieg ja. Wir sollten in den nächsten 5 Jahren die Alternativen nutzen
      38%
      8
    • Ausstieg ja aber nicht um jeden Preis.
      14%
      3
    • Nein erst wenn man wirklich eine echte Alternative gefunden hat. Auch wenn das dauert.
      33%
      7
    • Nein! Unsere AKW verbessern. Deutschland hat bereits ein hohes Standard
      4%
      1
    • Mein Strom kommt aus der Steckdose. Ich bin für mehr Steckdosen
      0%
      0

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Featured Replies

Geschrieben

Hört sich ja sehr vielversprechend an.

 

Nach einer halben Stunde Google eher nach einem Zauberspruch der immer nur einmal geht

Geschrieben
Während Japan wegen des Tsunami auf sechs Prozent seines Stroms verzichten muss, schaltet Deutschland sieben Prozent freiwillig ab. Wir haben ja unsere Intelligenz und die erneuerbaren Energien. So denken viele.Aber Vorsicht, der Schein trügt. Unser Land ist zwar schon heute Weltmeister beim Sonnenstrom und Vize beim Windstrom. Es gibt kaum einen Flecken des Landes, wo nicht die Solardächer glitzern und die Windflügel brummen.

 

Dennoch entfallen gerade einmal acht Prozent des Stromverbrauchs oder winzige 1,6 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs auf den Wind- und Sonnenstrom.

 

Die Franzosen wollen nun sogar ihre Autos mit Atomenergie betreiben. Wenn Deutschland bei den Elektroautos mitmacht, aber keine Atomautos will, muss es Kohleautos bauen. Denn die Erwartung, man könne auch noch den Verkehr mit Wind und Sonnenlicht betreiben, ist abwegig. Dazu müsste man zigmal so viel Wind- und Sonnenstrom herstellen wie heute. Neben dem Wattenmeer müssten große Teile der Fläche Deutschlands dafür geopfert werden

 

Deutschland braucht keine unüberlegten Hauruck-Maßnahmen, die aus der Emotion des Augenblicks geboren werden, sondern wohlüberlegte Strategien zur Sicherung seiner Energieversorgung.

 

 

http://www.handelsbl...ts/3998854.html

 

Ich würde gerne mal hören wo die die Oben für die ersten 2 Sachen gestimmt haben Ihre Energie die nächsten Jahre her haben wollen.

Selbst wenn man die Kosten ausser acht lässt sollte eine halbwegs Funktionierende Versorgung Minimum 10-20 Jahre dauern bis die Voraussetzungen dafür erbracht sind.

Dann noch mal 10-15 bis Sie wirklich ausreicht.

(Vorausgesetzt die Ganze Technik verbessert sich noch extrem)

Geschrieben

Ich würde gerne mal hören wo die die Oben für die ersten 2 Sachen gestimmt haben Ihre Energie die nächsten Jahre her haben wollen.

Naja,

die, die für Oben gestimmt haben, haben das getan, damit sie beim nächsten mal überhaupt noch abstimmen dürfen.

Was passiert, wenn man heute bei populistischen Themen zu spät auf die Meinung umschwenkt, die laut Meinungsumfragen die Meinung des Volkes ist, hat man letztes Wochenende gesehen...

 

Rationalität ist da nichtmehr gefragt...

Geschrieben

Ist schwierig an verlässliche Zahlen zu kommen, hab noch keine gefunden die sich komplett decken.

Muss man immer sehen wer die Zahlen liefert.

Bei erneuerbaren geht das bis 20% oder halt weniger. Aber 1,8% ist Mumpitz, hab ich nich nirgendwo gesehen.

Gut zu wissen, wo das HB steht.

Geschrieben

Ist schwierig an verlässliche Zahlen zu kommen, hab noch keine gefunden die sich komplett decken.

Muss man immer sehen wer die Zahlen liefert.

Bei erneuerbaren geht das bis 20% oder halt weniger. Aber 1,8% ist Mumpitz, hab ich nich nirgendwo gesehen.

Gut zu wissen, wo das HB steht.

 

Was für 1,8% ?

Geschrieben

Hallo;

 

 

erinnert mich irgendwie an die Diskussion über Handy und die dazugehörenden Umsetzer und die damit verbundene Strahlungsbelastung.

Nahezu jeder, der sich zum Streik unter einen Umsetzer gehockt hat, hatte ein Handy in der Jacke. Nun denn.

 

Ok. Es gibt angeblich die Aussage, dass 22 % der Energie in Deutschland von Atomkraftwerken kommt. Fragt mich bitte nicht, wie man so etwas feststellt, das Wissen fehlt mir.

Angeblich wäre dieser Prozentsatz schon zu eliminieren, wenn jeder deutsche Haushalt (auch die Unternehmen?) gezielter mit Energie umgehen würde.

Ich glaube aber, dass hier die - Verzeihung - Erziehung wieder über den Geldbeutel kommt. Sprich: werden die Energiekosten höher, tritt der Umgang damit automatisch stärker ins Bewusstsein.

Umso dünner der Geldbeutel desto früher.

 

- Sorry, wenn ich hier etwas wiederholt habe sollte-

 

Ich kann mich gerne im Hinblick auf Gesundheit und Gefahrenbeseitigung einschränken. Nicht nur für meine Tochter.

 

 

Gruß Paspartout.

Bearbeitet von Paspartout

Geschrieben

Atommüll hinterlässt Spuren über Tausende von Jahren.

Ja, das gilt leider für Abfall wie aus Ihren älteren Meilern. Mit modernen Technologie („fast reactor technolgy") wird der Brennstoff kontinuierlich recycelt. So lässt sich Uran und Plutonium viel effizienter nutzen, infolgedessen sinkt die Strahlung der Abfälle rapide. Abfälle aus „fast reactors" müssen nicht 100.000 Jahre lagern, sondern 300. Dann strahlen sie nicht mehr als ein Felsbrocken.

http://www.faz.net/s...n~Scontent.html

Geschrieben

Frage dich nach den Korrekten Zahlen?

Frage dich warum ein Flugzeug absturz mit mehr als 50 Toten in aller Weltspresse steht, aber die Vielzahl an Toten im Täglichen Strassen verkehr noch nicht mal in der Lokalen Zeitung?

 

Das Problem scheint meiner Ansicht nach ja nicht die Toten zahl auf Jahre zu sein, sondern die Anzahl an Toten bei einem Unfall.

Sonst dürfte ein Flugzeugabsturz bei der Anzahl Verkehrstoter im Strassen verkehr ja gar nicht erwähnenswert sein.

 

Fragt mich einer ob ich genau in der Windrichtung der Ganzen Braunkohlekraftwerke leben will?

 

Die Belastung habe ich und meine Kinder, das steht ausser zweifel.

 

Doch Angst bleibt ein schlechter Ratgeber. Das zeigen die Anschläge vom 11. September 2001, als Terroristen Flugzeuge zu Bomben machten. In den Monaten danach stiegen viele Amerikaner aus Angst vor dem Fliegen ins Auto. Also geschahen mehr Autounfälle. Psychologe Gigerenzer hat gezählt: In den folgenden zwölf Monaten starben auf Amerikas Straßen mindestens 1500 Menschen mehr als üblich - fünfmal so viele wie in den vier Flugzeugen am 11. September.

 

Einem EU-Bericht zufolge fordert der Kohlenstaub, der bei der Förderung für Kohlestrom anfällt, mehr Tote als die Kernkraft. "Die große Mehrheit der Bevölkerung muss nicht weiter in ständiger Sorge um Folgeschäden leben", resümieren die UN-Autoren über Tschernobyl.

http://www.faz.net/s/Rub469C43057F8C437CACC2DE9ED41B7950/Doc~E750EEE3A6E7E492ABD487CE245B8DBB4~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

Bearbeitet von Mythos
leerzeilen im zitat gelöscht

Geschrieben

Ich will doch nur billigen Strom und da ist mir egal:

  • das alle paar Jahre eine radioaktive Wolke über mir abregnet
  • das irgendwo hunderte qkm auf tausende Jahre unbewohnbar sind
  • das hunderttausende Menschen unfreiwillig ihre Heimat verlassen mussten
  • das Jahrzehnte nach Tschernobyl immer noch Kinder mit Missbildungen geboren werden, die selten älter als 3 werden
  • das tausende Menschen ungewollt schwere Krebserkrankungen haben
  • das solche Unfälle statt statistisch alle 10.000 Jahre doch schon alle 20-30 Jahre passieren

Mich betrifft das alles nicht, daß ist doch alles weit weg und wenn ich nichts davon wissen will, verschließe ich meine Augen und genieße mein wunderbares Leben. :laugh:

 

[hidden sarcasm off]

Geschrieben

Ich will doch nur billigen Strom und da ist mir egal:

...........

Mich betrifft das alles nicht, daß ist doch alles weit weg und wenn ich nichts davon wissen will, verschließe ich meine Augen und genieße mein wunderbares Leben. :laugh:

[hidden sarcasm off]

Schönes Statement. Problem daran ist, das passt nicht nur auf AKWs, Strom, Umweltverschmutzung usw.

sondern auf alle Bereiche unseres Lebens.

Ganz genau so ist der Mensch. (Oder zumindest die überwiegende Anzahl)

Geschrieben

Ganz genau so ist der Mensch. (Oder zumindest die überwiegende Anzahl)

Und das ist das Problem. Warum sollte genau dann ein einzelner es anders machen? Damit es ihm schlechter geht, als die überwiegende Anzahl?

Geschrieben

das solche Unfälle statt statistisch alle 10.000 Jahre doch schon alle 20-30 Jahre passieren

 

DAs find ich so genial. Die sagen immer noch ganz offiziell das es statistisch so selten passiert. Irgendwo gabs letztens ein Interview wo der Lobbyist was gemeint hat von "Das Risiko ist in Japan gleich groß wie in Deutschland, statistisch einmal in 10000 Jahren"... Also entweder die haben keine Ahnung von Statisik, oder ich werd statistisch signifikant über 10.000 Jahre alt ...

 

Ganz genau so ist der Mensch. (Oder zumindest die überwiegende Anzahl)

 

Find ich auch schade. Aber wie motivierst du die Mehrheit ihren kleinen Beitrag zu leisten, wenn es immer ein paar schwarze Schafe geben wird? Irgendwie motiviert 1 schwarzes Schaf viel mehr Leute ihre guten Taten aufzugeben als 1000 Leute die mitmachen... scheint zumindest so

Geschrieben

Find ich auch schade. Aber wie motivierst du die Mehrheit ihren kleinen Beitrag zu leisten, wenn es immer ein paar schwarze Schafe geben wird? Irgendwie motiviert 1 schwarzes Schaf viel mehr Leute ihre guten Taten aufzugeben als 1000 Leute die mitmachen... scheint zumindest so

Ja stimmt schon. Motivation ist da vllt. auch der nicht ganz passende Begriff. Das umschalten muß im eigenem Kopf stattfinden, das kann kein anderer für einen mit "Motivation" erledigen.

So wie eine werdende Mutter aus eigenem Antrieb mit dem Rauchen aufhört, ein Extremsportler der Vater wird, sich im Sport etwas zurücknimmt usw.

Bei beiden hat eine Veränderung des denkens eingesetzt.

 

Die angeführten Beispiele haben allerdings einen persönlichen Bezug zur Person (und selbst die Beispiele schafft nicht jeder umzusetzen)

Umso schwieriger ist es dann erst, "irgendetwas" auch noch unter Verzicht aus eigenem Denken zu ändern.

 

Man nehme mal nur den Spruch vor Jahren "Es ist unverantwortlich heutzutage Kinder in die Welt zu setzen"

Na und, die Welt hat sich bisher immer noch weitergedreht, einige haben an dieser Einstellung zwar festgehalten, aber schauen trotzdem manche neidisch auf die, die es anders gemacht haben.

 

Ich persönlich denke das wir den Planeten schon selbst plattmachen und alle Veränderungen, seien sie noch so gut angedacht, das ganze nur um einen Zeitraum x verschieben.

Geschrieben

10.000 Jahre / 500AKWs weltweit = alle 20Jahre Supergau -> wir liegen voll im Plan, Statistik stimmt, weitermachen :correct:

 

 

Geschrieben

Ja stimmt schon. Motivation ist da vllt. auch der nicht ganz passende Begriff. Das umschalten muß im eigenem Kopf stattfinden, das kann kein anderer für einen mit "Motivation" erledigen.

So wie eine werdende Mutter aus eigenem Antrieb mit dem Rauchen aufhört, ein Extremsportler der Vater wird, sich im Sport etwas zurücknimmt usw.

Bei beiden hat eine Veränderung des denkens eingesetzt.

 

Ja schon aber mit der Motivation durch das Kind. Ohne diesen Anreiz wärs vermutlich nicht passiert.

Aber ich versteh was du meinst und geb dir Recht, die "guten" Entscheidungen können/sollen nicht auf Druck von aussen fallen. Sonst ist es kein eigenes Umdenken sondern nur ein anpassen an Regeln und das führt meist zur Suche nach Schlupflöchern etc.

 

10.000 Jahre / 500AKWs weltweit = alle 20Jahre Supergau -> wir liegen voll im Plan, Statistik stimmt, weitermachen

Achso, das is pro AKW... dann machts natürlich Sinn. :palomitas: Es wird ja auch weder Tschernobyl noch Fukushima in den nächsten 10000 Jahren einen SuperGAU haben...

Also alles im Plan. Statistisch gesehen hat ein AKW nur alle 10000 Jahre einen GAU also was regen sich alle so auf?

(Ich steh auf Statistik... wenn man lang genug herumtut hat man sicher eine Zahl die stimmt, die eigene Argumentation voll unterstützt aber eigentlich nix aussagt. Und wieso kommt mir jetzt der Begriff "bewusste Täuschung" in den Sinn? Sachen gibs...)

Geschrieben

Mich betrifft das alles nicht, daß ist doch alles weit weg und wenn ich nichts davon wissen will, verschließe ich meine Augen und genieße mein wunderbares Leben. :laugh:

 

[hidden sarcasm off]

 

Genau,

ich kann mir die Energie auch noch leisten wenn sie doppelt oder 3 mal so teuer ist.

Was Interessieren mich da ein paar hundert Tausend die jedes Jahr verrecken weil sie sich nicht ein Minimum an Energie leisten können.

(um sauberes Wasser zu haben, oder Ihre Grundnahrungsmittel zu produzieren(deren Preis hängt direkt mit den Kosten für Energie zusammen wenn man jetzt nicht nur Strom sieht), oder ein Minimum an ärztlicher Hilfe zu haben)

 

Bauen wir als reiche Nationen doch noch ein paar Öl- und Gaskraftwerke und um den guten schein zu waren verheizen wir dann noch ein paar Lebensmittel. Wir haben ja genug davon, die Bauern werden ja sogar dafür bezahlt das Sie Flächen Stilllegen.

 

Wie schon gesagt, ein Unfall mit mehr als 50 Toten der die Wohlstandsgesellschaft treffen kann ist unvertretbar.

Eine Vielzahl an Toten jedes Jahr die uns wahrscheinlich nicht trift wird zur Gewohnheit und nicht beachtet.

 

Wer hier wirklich die Augen verschlisst stelle ich jetzt mal in Frage.

 

  • das Jahrzehnte nach Tschernobyl immer noch Kinder mit Missbildungen geboren werden, die selten älter als 3 werden
  • das tausende Menschen ungewollt schwere Krebserkrankungen haben

 

 

Wie viele Contergan Kinder gibt/gab es?

Wie viele Menschen sterben Jährlich wegen Medikamenten Unverträglichkeit oder Falsch verschreibung?(Wo bei man die Menge nie erfahren wird weil es eigentlich niemanden Interessiert und gar nicht so genau danach gesucht wird)

Wie viele Menschen sterben bei den einfachsten OPs?

 

Also sollte doch am besten alle Medizin verboten werden, ich kann nie ein Restrisiko ausschliessen das doch einer dran stirbt

und alle Mediziner als Hexen verbrannt werden.

Geschrieben

Wer hier wirklich die Augen verschlisst stelle ich jetzt mal in Frage.

 

Also sollte doch am besten alle Medizin verboten werden, ich kann nie ein Restrisiko ausschliessen das doch einer dran stirbt

und alle Mediziner als Hexen verbrannt werden.

Eigentlich gebe ich dir zu deinen Meinungen oft recht, da ich vieles im Extremen genauso betrachte.

Auch wieder in deinem jetzigem Beispiel hast du imho recht.

 

Das Problem innerhalb einer Diskussion sehe ich eher darin, dass du von einem Extrem zum anderem Extrem argumentierst.

Das Leben spielt sich aber nicht an den Extremas ab, sondern im Regelfall irgendwo dazwischen.

 

Daher sind deine Argumente in meinen Augen zwar richtig, aber sie beleuchten nur die Extreme des Gesamten.

Extreme werden immer und überall wieder vorkommen, das lässt sicht vermeiden, liegt einfach in der Natur der Sache an sich.

Die Natur selbst, macht ja in dieser Vorgehensweise nicht mal eine Ausnahme.

 

Der Mensch hat sich dazu befähigt, teilweise Gott über die Natur zu sein. Wenn er das Wetter dauerhaft verändern könnte, würde er auch dies tun.

Ab und zu zeigt die Natur dann mal, wer die wirkliche Macht hat...

Geschrieben

Wie viele Contergan Kinder gibt/gab es?

Wie viele Menschen sterben Jährlich wegen Medikamenten Unverträglichkeit oder Falsch verschreibung?(Wo bei man die Menge nie erfahren wird weil es eigentlich niemanden Interessiert und gar nicht so genau danach gesucht wird)

Wie viele Menschen sterben bei den einfachsten OPs?

 

Also sollte doch am besten alle Medizin verboten werden, ich kann nie ein Restrisiko ausschliessen das doch einer dran stirbt

und alle Mediziner als Hexen verbrannt werden.

Ich kann deinen Gedankengang schon nachvollziehen. Allerdings ist es halt so, dass es zu den Bereichen aus deinen Beispielen ja kaum eine Alternative gibt.

Keiner wird sagen durch OPs sterben Menschen, deshalb verbieten wir OPs, Selbiges gilt für Medikamente.

Contergan war ein Skandal, der einen mindestens so großen Aufschrei wie Tschernobyl erzeugte.

 

Bei Atomkraft ist es anders. Da gibt es Alternativen. Gut, du kannst jetzt sagen fossil betriebene Kraftwerke belasten die Umwelt und dadurch werden indirekt mehr Menschen geschädigt als durch Atomkraft. Mag stimmen, trotzdem stellen sie nun mal keine unmittelbare Gefahr dar und werden deshalb von der Öffentlichkeit auch nicht als solche wahrgenommen. Generell müßte man wohl sagen, die Menschheit müßte verboten werden, da sie nachweißlich unseren Planeten schädigt und zerstörerische Spuren hinterläßt. Beispiele brauch ich hier wohl keine nennen.

Die Frage ist halt, wie kann man diesen Schaden relativ gesehen am geringsten halten und ein Gau ist ein Ereignis, das über Generationen extreme Schäden hinterläßt.

Ich bin jetzt auch nicht für einen Ausstieg auf Biegen und Brechen, halte den momentan betriebenen Aktionismus aller Politiker für geradezu lächerlich, aber mittelfristig sehe ich für die Atomkraft keine Zukunft. Neue moderne Reaktoren, die kaum mehr radioaktive Abfälle produzieren, sind bei uns gesellschaftlich nicht durchsetzbar und das alte Zeug, was hier rumsteht, produziert nur hochgiftigen Müll und ist meiner Meinung nach einfach zu unsicher.

Geschrieben
Generell müßte man wohl sagen, die Menschheit müßte verboten werden, da sie nachweißlich unseren Planeten schädigt und zerstörerische Spuren hinterläßt.

 

Vielleicht ein bissl :ot: aber ich denk mir bei den hardlinern aus dem umweltschutz teils auch warum die nicht den Löwen die Jagd verbieten weil das für die Gazellen lebensbedrohlich ist.

Jedes Lebewesen (inkl. Pflanzen) greift in die Natur ein und verändert sie. Und jede Veränderung hat Vor- und Nachteile für alle. Man muss nur aufpassen das man den Rest der Natur nicht zusehr ausbeutet.

Wir können nicht überleben ohne die Natur zu beeinflussen. Wenn wir von Umweltschutz reden, gehts eigentlich nicht um Umweltschutz sondern darum die Umwelt so zu erhalten wie wir sie gerne haben/hätten.

Alles hat seinen Preis und wir müssen uns einfach fragen ob es uns den Preis Wert ist. Bei Kohlekraftwerken etc. wird massiv an verbesserten Filtern etc. gearbeitet. Die gesamte Medizin rettet in Summe deutlich mehr Menschen als sie schadet.

In diesem Sinne ist die Frage bei AKWs einfach: Gibt es Hoffnung das wir das ganze in den Griff kriegen (SuperGAUs ausschließen (auch nicht alle 10000 Jahre), Atommüll-lösung etc) oder würde es nicht Sinn machen ernsthaft an Alternativen ohne diese scheinbar unlösbaren Probleme zu arbeiten?

 

noch ein schönes :ot: : Leserbrief den ich in einem Roadhouse in Oz an der Wand entdeckt hab. War angeblich aus einer Zeitung in LA oder so (frei aus dem englischen und Gedächnis übersetzt):

"Ihr bösen Jäger! Hört endlich auf sinnlos Tiere zur quälen nur um Fleisch zu essen! Kauft euer Fleisch im Supermarkt wo keine Tiere zu schaden kommen, so wie alle anderen auch!"

... Und so jemand darf wählen und hat sich möglicherweise schon reproduziert (Originalkommentar im Roadhouse)

Geschrieben

Eigentlich gebe ich dir zu deinen Meinungen oft recht, da ich vieles im Extremen genauso betrachte.

Auch wieder in deinem jetzigem Beispiel hast du imho recht.

 

Das Problem innerhalb einer Diskussion sehe ich eher darin, dass du von einem Extrem zum anderem Extrem argumentierst.

Das Leben spielt sich aber nicht an den Extremas ab, sondern im Regelfall irgendwo dazwischen.

 

Daher sind deine Argumente in meinen Augen zwar richtig, aber sie beleuchten nur die Extreme des Gesamten.

Extreme werden immer und überall wieder vorkommen, das lässt sicht vermeiden, liegt einfach in der Natur der Sache an sich.

Die Natur selbst, macht ja in dieser Vorgehensweise nicht mal eine Ausnahme.

 

Der Mensch hat sich dazu befähigt, teilweise Gott über die Natur zu sein. Wenn er das Wetter dauerhaft verändern könnte, würde er auch dies tun.

Ab und zu zeigt die Natur dann mal, wer die wirkliche Macht hat...

 

Erst mal danke das meine Argumente nicht einfach wieder als Schwachsinn abgetan wurden.

(Wäre für mich aber einfacher gewesen und hätte mir eine menge Zeit gespart. So muss ich doch noch was dazu schreiben)

 

Auf Extreme Postings muss man Extrem Antworten, oder nicht?

Vergleiche Posting

http://www.tom-next....post__p__115063

mit

http://www.tom-next....post__p__115631

 

Ich kann nicht beurteilen wer mehr Recht hat.

Aber mir war eigentlich auch der obere Teil meines Postings wichtiger.

http://www.tom-next....post__p__115646

 

Ich werde die Texte einfach so Zitieren ohne Namen, macht mir zu viel arbeit und jeder der hier mit liest wird ja die Stelle und den Schreiber selbst finden.

Ich werde auch keine Reihenfolge beachten sondern jetzt einfach von hinten nach vorne beantworten so das vielleicht das erste Post auf das letzte aufbaut.

Aber Ihr sollt ja selber denken.

 

In diesem Sinne ist die Frage bei AKWs einfach: Gibt es Hoffnung das wir das ganze in den Griff kriegen (SuperGAUs ausschließen (auch nicht alle 10000 Jahre), Atommüll-lösung etc) oder würde es nicht Sinn machen ernsthaft an Alternativen ohne diese scheinbar unlösbaren Probleme zu arbeiten?

So wie es heist sollte der Super Gau bei den neusten AKW nicht mehr eintreten können. Also auch da wird massiv an der Sicherheit und Ausnutzung gearbeitet.

Das größte Risiko liegt in unseren alten AKWs

Ich glaube auch kaum das jeder der sagt er kann mit AKWs leben gegen den ausbau von anderen Energiequellen ist. Es geht in erster Linie um die Reihenfolge und die Geschwindigkeit.

Bei Atomkraft ist es anders. Da gibt es Alternativen.

Kommt drauf an was ich unter Alternativen verstehe.

Klar gibt es Alternativen zur Energieerzeugung.

Aber kann ich hier nur den alleinigen Grund zur alternative in Vermeidung eines Super Gaus suchen?

Oder muss ich nicht auch schauen was die Alternative sonst noch bringt?

Ich sehe das Energie-Problem nun mal nicht nur Deutschland weit sondern als Globales Problem,

von daher wäre für mich nur eine wirkliche Alternative eine Sache die in der Lage ist genauso viel Energie herzustellen mit vergleichbaren Risiken und kosten wie die AKWs.

Wenn ich durch den abbau der AKWs gezwungen werde andere knappe Energie Reserven(Öl,Gas, Kohle) zu verstromen mache ich Energie insgesamt teurer was einen großen Rückschritt für die Ganze Menschheit bedeutet.

Ein Post von mir bei Facebook

Angenommen durch den umstieg von Atomkraft auf Kohle-Gas-Ölkraftwerke(die man sicherlich dann noch einige Jahrzente braucht) sterben weitere 100.000 Menschen Jährlich in Ländern wo Energie heute schon nicht bezahlbar ist Dagegen stehen X Tote ale paar Jahre die vielleicht kommen.

Wofür würdest Du dich entscheiden wen Du aus einem Land kämst wo es Energie nicht im Überfluss und zu billigen Preisen gäbe?

 

 

 

Ich bin jetzt auch nicht für einen Ausstieg auf Biegen und Brechen, halte den momentan betriebenen Aktionismus aller Politiker für geradezu lächerlich, aber mittelfristig sehe ich für die Atomkraft keine Zukunft. Neue moderne Reaktoren, die kaum mehr radioaktive Abfälle produzieren, sind bei uns gesellschaftlich nicht durchsetzbar und das alte Zeug, was hier rumsteht, produziert nur hochgiftigen Müll und ist meiner Meinung nach einfach zu unsicher.

 

Reine Spekulation, bzw. zeigt es nur auf das wir im allgemeinen glauben was uns die Medien verkaufen und wir uns eigentlich von einer Minderheit vorschreiben lassen was getan werden muss.

 

Das wir keine Politiker mehr mit Rückrat haben sondern nur noch welche die an Ihrem Stuhl hängen ist natürlich ein großes Problem. Was aber vielleicht auch daher kommt das sich kaum einer selber Gedanken macht sondern einfach den Medien glaubt.

Ich finde da diesen Satz sehr passendcorrect.gif

die laut Meinungsumfragen die Meinung des Volkes ist,

http://www.tom-next....post__p__115561

 

Die letzten beiden Wahlen wurde uns als Energie Wende verkauft?

Die CDU würde wegen Ihrem verhalten total abgestraft?

Das ist das was die Mehrheit der Deutschen zum ausdruck bringen wollte mit Ihrer Wahl?

Schaue ich mir die Ergebnisse an kann ich das nicht wirklich nach vollziehen.

http://www.wahlergebnisse.info/

 

Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Die CDU hat 1 mal dazu gewonnen und 1 mal verloren und dann in einer Größe die normal ist, wenn nicht sogar gering für die Ereignisse.

Aber ich sehe kein abstrafen für Ihre Atom Politik.

Die SPD hat beides male verloren, obwohl sie doch auch eine andere Meinung zur Energie Politik hat.

Hier kann also dieser Faktor eigentlich keine Rolle gespielt haben.

Die FDP leidet an Hausgemachten Problemen, deren Ergebnis gibt daher eh keine Auskunft.

Die Grünen haben gewonnen, kommen aber im Schnitt nur auf 20% der Wähler und sind somit nicht die Mehrheit des Volkes, verkaufen aber Ihre Meinung als Meinung der Mehrheit oder willen des Volkes.

Aber eigentlich lassen wir uns hier nur eine Politik der Minderheit aufdrücken.

Schaue ich mir die Wahlbeteiligung an, kann ich da auch folgendes hinein interpretieren.

Die großen Parteien verlieren Wähler(durch nicht wählen) durch Politik Verdrossenheit,

die Grünen konnten sehr stark durch eigentliche nicht Wähler profitieren was die höhere Wahlbeteiligung erklärt.

sind bei uns gesellschaftlich nicht durchsetzbar

von daher halte ich diesen Satz für sehr zweifelhaft und würde hier gerne einen Bürgerentscheid sehen der rein diese Frage beantwortet.

 

unterstelle ich das alle Grünen Wähler gegen AKWs sind,

alle CDU Wähler für AKWs sind

und die SPD Wähler sich aufteilen kann die Mehrheit der Deutschen mit AKWs leben.

 

Es sollte noch mehr kommen, aber leider fehlt die Zeit.

Geschrieben

Erst mal danke das meine Argumente nicht einfach wieder als Schwachsinn abgetan wurden.

(Wäre für mich aber einfacher gewesen und hätte mir eine menge Zeit gespart. So muss ich doch noch was dazu schreiben)

:nictation:

Das hast du nun davon - alles hat seinen Preis :grin:

Wie bereits erwähnt, liegt für mich oft gar nicht an deinen Argumenten sondern an der Ausdrucksweise die manchmal provoziert.

Das der Beitrag arbeitet gemacht hat, glaube ich gerne - bei all den Links :doubleup:

Geschrieben

So wie es heist sollte der Super Gau bei den neusten AKW nicht mehr eintreten können. Also auch da wird massiv an der Sicherheit und Ausnutzung gearbeitet.

Und das heißt genau das er sicher eintreten wird. Solange die theoretische Chance besteht, muss man damit rechnen das es passiert. Vor 25 Jahren hätten wir ein "tritt statistisch nur alle 10000 Jahre auf" auch als "kann eigentlich nix passieren" abgetan. Heute sieht man was es bedeutet.

 

Natürlich wird dran gearbeitet, hab ich nie bestritten. Die haben ja die Förderungen und das Kapital dahinter.

Geschrieben

Wahrscheinlich gibt es doch Dokumente die die Auswirkungen der AKW Unfälle ziemlich genau vorhersagen.

Wird zwar sicherlich keiner öffentlich lesen können, aber man hat sicherlich Buch drüber geführt.

 

Schon krass zu was der Mensch fähig ist.

Abertausende Arbeiter, Anwohner und Farmer wurden sogar teils absichtlich verstrahlt - zu Testzwecken. Am 3. Dezember 1949 jagten Hanford-Physiker eine hochradioaktive Wolke durch den Schornstein des T-Werks, des damals weltgrößten Plutoniumwerks. Die Strahlung übertraf die des späteren Reaktorunfalls von Harrisburg fast ums Tausendfache. Das Experiment hieß "Green Run", Fallout wanderte bis nach Kalifornien.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,752346,00.html

Geschrieben

Und das heißt genau das er sicher eintreten wird. Solange die theoretische Chance besteht, muss man damit rechnen das es passiert. Vor 25 Jahren hätten wir ein "tritt statistisch nur alle 10000 Jahre auf" auch als "kann eigentlich nix passieren" abgetan. Heute sieht man was es bedeutet.

 

Natürlich wird dran gearbeitet, hab ich nie bestritten. Die haben ja die Förderungen und das Kapital dahinter.

 

Wie sieht das leben eigentlich bei Leuten aus die nur Sachen machen/nutzen die zu 100% sicher sind?

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