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Gibt es wirklich eine Alternative zum AKW? [Umfrage]

Geschrieben

Vorwort

Ich bitte euch dieses brisante Thema nüchtern zu betrachten und es auch mal zu kommentieren warum und welche Alternativen es zu AKW gibt. Mir ist klar dass es z.Z. ein brisantes Thema ist und es möglicherweise zum Streit kommen mag deswegen bitte nochmal der Hinweis...

Bitte - solange es nur geht - emotionslos und objektiv betrachten. Niemand will hier jemanden persönlich angreifen. Ich will nur Sichtweisen und Alternativen.

 

Bedarf

China braucht viel Energie und will deswegen in den nächsten Jahren 50 weitere AKW bauen. Regenerative Energiequellen können den Bedarf nicht decken und andere Alternativen produzieren mehr Umweltverschmutzung als die Kernkraft und sind weniger effektiv.

 

Alternativen

Ingenieure in Iran haben ja vor Stuxnet bereits verkündet dass sie bis zum Jahre 2020 ein funktionierendes Fusionskraftwerk entwickeln wollen. Fusionskraftwerke produzieren jedoch auch radioaktives Material.

Biomasse?

Anbau? Essen wird teurer.

Solaranlagen? 14 Jahre bis die Produktionsenergie wieder eingeholt werden - mittlerweile eventuell besser aber Nachts brauchen wir auch Strom. Bedarf kann damit nicht gedeckt werden. Auch nicht am Tag.

Windkraftwerke - an den Küsten ok aber im Landesinneren? -Die armen Vögel-

Erdkern anzapfen - Regional bedingte.

Braunkohle - Umwelt adee

 

Deutschland

Steigt Deutschland wirklich aus der Atomkraftwerken aus so muss es Strom vom Ausland einkaufen die wiederum Ihre Energie aus AKW gewinnen. Den Bedarf durch regenerativen Energiequellen kann nicht gedeckt werden. Wollen wir wirklich wieder verstärkt Braunkohle einsetzen? Umwelt adeee.

 

Gefahren

Ich sehe keinen Sinn für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Wenn im Nachbarland so eine Katastrophe passiert sind wir auch davon betroffen.

Deutschland liegt nicht in einem Erdbebengebiet und Tsunamis haben wir auch nicht. Gegen Kleinflugzeuge sind sie geschützt. Es gibt natürlich andere Gefahren die eintreten können.

  • Antworten 109
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Top-Benutzer in diesem Thema

Most Popular Posts

  • eigentlich halte ich es wie Henrik - solche Sachen kann man nicht vergleichen.   Die Region um Tschernobyl ist vermutlich erst in Tausenden Jahren wieder bewohnbar und noch heute gibt es mißgebildete

  • Ok, Formulierung war nicht nett und dafür entschuldig ich mich hiermit auch.   Ich bin aber trotzdem der Meinung ein Vergleich von Atomkraft und Straßenverkehr hinkt. Ich kann nicht Äpfel mit Birnen v

  • Das Land mit dem zweitgrößten Anzahl an AKW ist gerade neben uns -> Frankreich. Was nutzt es dann Deutschland aus AKW auszusteigen? Man schrieb hier dass eventuell die Stimmen der AKW Gegner mehr

21 Benutzer abgestimmt

  1. 1. Soll Deutschland aus der Kernenergie aussteigen?

    • Sofort
      9%
      2
    • Ausstieg ja. Wir sollten in den nächsten 5 Jahren die Alternativen nutzen
      38%
      8
    • Ausstieg ja aber nicht um jeden Preis.
      14%
      3
    • Nein erst wenn man wirklich eine echte Alternative gefunden hat. Auch wenn das dauert.
      33%
      7
    • Nein! Unsere AKW verbessern. Deutschland hat bereits ein hohes Standard
      4%
      1
    • Mein Strom kommt aus der Steckdose. Ich bin für mehr Steckdosen
      0%
      0

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Featured Replies

Geschrieben

Wie sieht das leben eigentlich bei Leuten aus die nur Sachen machen/nutzen die zu 100% sicher sind?

LOL, sehr langweilig....

Trotzallem können diese jeden Tag theoretisch von einem Flugzeug in ihren eigenen sicheren 4 Wänden erschlagen werden.

Oder vom Meteoriten... Oder von verirrten Kidnappern getötet werden...

 

Mich bekommst du mit dieser Art der Fragen nicht mehr aus der Reserve :laugh:

 

btw.

Aber die Frage driftet auch wieder sehr vom eigentlichem Thema ab.

Man muß auch nicht bei jedem Stromschlag an der Steckdose getötet werden, trotzallem versucht man sich davor zu schützen.

Geschrieben

 

 

Man muß auch nicht bei jedem Stromschlag an der Steckdose getötet werden, trotzallem versucht man sich davor zu schützen.

 

Ich bezweifele das solche Leute Strom haben, das Restrisiko ist eigentlich viel zu groß.

 

Das Kind spielt mit dem Hund,

der Hund pinkelt über die Steckdose,

der FI klemmt,

das Kind steht in der Pfütze vom Hund

cross.gif

 

 

Aber die Frage driftet auch wieder sehr vom eigentlichem Thema ab.

 

 

Die meisten Gegenargumente auch,

1 kann man Sie wo andres auch nicht ausschliessen,

2 sind sie so wie Sie hier von einigen hochgespielt werden eigentlich nicht haltbar oder Richtig.

 

Aber ich bin wieder wech,

es dreht sich eh nur im Kreis und wirkliche Lösungen sind eh nicht zu erwarten.

Geschrieben

 

Jürgen Liebhart sagt:

30. März 2011 um 16:17

 

Wir müssen uns damit abfinden, dass wir von der Atomlobby betrogen und belogen werden. Wenn es zu einem Schadenfall kommen sollte, dann kann der Betreiber für die vorhersehbaren Schäden und ihre Folgen überhaupt nicht aufkommen. Wie schon bei den Banken muss dann der Staat für Kosten aufkommen. Und was heisst da Kosten? Wie viel darf Gesundheit kosten, wer lindert die Schmerzen, wenn durch die Verstahlung Folgeschäden beim Menschen und bei den Tieren auftreten? Und noch etwas, wer zahlt in 100 oder 1000 Jahren für die Endlager, für die abgebrannten Brennstäbe? Darüber wird überhaupt nicht gesprochen. Auch dafür wird der Mann von der Strasse aufkommen müssen. Und die Atombosse zahlen sich Bonis und hohe Dividenden. Quelle aus obigem Link

 

Denke da ähnlch, aber wie bereits hier diskutiert, DIE Lösung wird es dazu nicht geben.

Haben wir uns selber eingebrockt..

 

So klappt der Ausstieg mit Sicherheit: KLICK :correct:

Tja, da fällt einem dann auch nichts mehr ein - ist ja schließlich nicht so, das diese Solardächer nicht irgendwann mal genehmigt werden mussten.

Oder irre ich da ?

Geschrieben
Wenn es zu einem Schadenfall kommen sollte, dann kann der Betreiber für die vorhersehbaren Schäden und ihre Folgen überhaupt nicht aufkommen.

 

Auch diese Satz halte ich rein für Propaganda der nur Leuten verkauft wird die es hören wollen oder sich selber keine Gedanken machen.

 

Ein Betreiber kommt nie für irgend welche Folgekosten auf, es bezahlt immer der Verbraucher.

(und hat somit keinen direkten Einfluss auf den Gewinn eines Unternehmens so weit die Rahmenbedingungen für Alle gleich sind)

 

 

Entweder weil er Rücklagen bildet oder eine Versicherung abschliesst die direkt auf seine Preise umgelegt werden oder wie hier wo es sehr schwierig ist eine Wahrscheinlichkeit eines Unfalls und dessen Höhe abzuschätzen über ein einspringen des Staates.

Bedingt dadurch das alle Lebenhaltungskosten vom Säugling bis zum Greis direkt im Zusammenhang mit den Energiekosten stehen halte ich die Lösung hier nicht für Falsch. (Bei den Banken aber ja)

 

Und was heisst da Kosten? Wie viel darf Gesundheit kosten, wer lindert die Schmerzen, wenn durch die Verstahlung Folgeschäden beim Menschen und bei den Tieren auftreten?

 

Ist natürlich auch ein Problem bei den Jährlich wiederkommenden Ölunfällen.

Alle Erfindungen des Menschens bringen doch irgend wie mehr oder weniger Opfer.

 

und noch etwas, wer zahlt in 100 oder 1000 Jahren für die Endlager, für die abgebrannten Brennstäbe?

Endlager oder Zwischenlager?

Ich wollte es schon geschrieben haben wo man den "Müll" ins All schicken wollte.

Wir haben hier auf der Erde nur begrenzte Energiereserven, von daher kann ich mir gut vorstellen das der heutige "Müll" in 200-300 Jahren ein wertvoller Rohstoff ist.

 

Und die Atombosse zahlen sich Bonis und hohe Dividenden.

Das ist jetzt auch kein Problem der Atombosse sonder ein allgemeines Problem unserer Wirtschaft. Würde ich Alle Unternehmen verbieten wo das so ist hätte ich sicherlich viel zu tun. Geht aber an der diskussion AKWs ja/nein vorbei.

Geschrieben

Man könnte noch fragen wer denn die Kosten des Klimawandels der z.b durch Kohlekraftwere, Industrie etc. zahlen wird.

Das zahlt letztlich auch der Steuerzahler und vermutlich in den ärmeren Ländern x-Millionen mit z.B dem Hungertod.

Geschrieben

TEPCO zahlt 3500 Euro pro Schicht http://www.news-im-blick.de/2011/04/japan-riss-in-reaktorwand-in-fukushima-tepco-zahlt-3500-euro-pro-schicht/ :correct:

Also, dann lasst uns alle dorthin fahren und dann räumen wir mal ordentlich auf. Da ja laut offiziellen Verlautbarungen in Tschernobyl damals nur ein paar hundert Leute drauf gegangen sind, kann ja insgesamt das Risiko nicht so hoch sein. Vielleicht kann ja mal einer das CRV für die Aktion berechnen :laugh: .

Geschrieben

Hallo;

 

meiner Meinung nach sollte jede Entwicklung eine gewisse Zeit erhalten, in der sie sich optimieren kann, die Fehler und Gefahren also bestenfalls auf Null reduziert werden.

 

Sollte die Zeit verstrichen sein, ohne das bedrohliche Argumente ausgeschaltet werden konnten, dann sollte man ein Projekt sterben lassen.

 

Das ist aber im Bereich AKW nicht der Fall, wofür es sicher genug Gründe in der Politik und Wirtschaft gibt. Man muss nur an den Fäden der Marionetten empor schauen

 

um zu sehn, wer sie führt. Ausserdem kann eine kranke Kuh auch noch Milch geben.

 

 

Persönlich sehen ich das Problem aber in einer zu stark gewordenen Uniformität unserer Gesellschaft. Was der tut tu ich auch und was die sagt sage ich genauso. Und die Zeit

 

sich mit etwas auseinanderzusetzen, schlau zu machen, und sich eine eigene Meinung zu bilden - so mein Eindruck - nehmen sich immer weniger Menschen. Vielleicht weil Beruf und

 

Familie nüchtern betrachtet Stressfaktoren geworden sind, auf die mit dem Wunsch nach Ruhe und Alleinsein reagiert wird.

 

 

Gruß,

 

 

Paspartout

Geschrieben

Ich war ja stark in Versuchung für mehr Steckdosen zu stimmen.....:D

 

(..und als part-time Grammar-Nazi meine ich: "Nein! Unsere AKW verbessern. Deutschland hat bereits ein hohes Standard" ist irgendwie suboptimal formuliert....)

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