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US-Spezialkräfte töten Osama Bin Laden

Geschrieben
Er war der meistgesuchte Mann der Welt: Osama Bin Laden, der Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida, ist tot. Er wurde nach einem Schusswechsel im Pakistan von US-Spezialkräften getötet, hat US-Präsident Obama in einer Rede an die Nation bekanntgegeben.

 

Quelle:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,760021,00.html

Featured Replies

Geschrieben
Der Aufschlag der Trümmer der kollabierenden Gebäude erschütterte den Boden so sehr, dass starke Schwingungen entstanden und die Fundamente nahe gelegener Gebäude schädigten. Eines (Gebäude Nummer 7 des WTC) stürzte bereits ein, mehrere andere müssen nach Angaben von Experten auf Grund von Rissen im Fundament und anderen Schäden in der Bausubstanz vermutlich abgerissen werden.

 

Quelle: Klick

 

Interessant, wenn man das heute im Nachhinein so liest, was die Experten damals so meinten. Wieviele Gebäude wurden denn nachher abgerissen?

Meines Wissens keines, ausser WTC7, das schon am 11.9. zusammenbrach. Alle anderen Gebäude blieben unversehrt.

Ich weiss nicht warum Sprengmeister Wochen damit verbringen ein Gebäude, das abgerissen werden soll, zu präparieren, nur damit es nicht umliegende Häuser beschädigt, wenn es doch so einfach geht: man legt ein Feuer in den oberen Etagen, wartet ein bischen und es fällt sauber in sich zusammen.

Warum wochenlang bohren, Leitungen verlegen und viel Geld für Sprengstoff ausgeben, wenn es doch so einfach geht?

 

Dass im WTC7 die SEC ihre Aktenräume hatte wißt ihr ne?

Dort lagerten ua. Akten zu diversen Insideraktivitäten und Akten zum Fall Enron.

Also wenn Bin Laden der "Sprengmeister" war, dann hat er zumindest einigen Leuten indirekt einen riesen Gefallen getan.

Dass ausgerechnet WTC7 zusammenbrach ist aber bestimmt auch nur ein Zufall.

Und wenn es aussieht wie eine Ente, wie eine Ente schwimmt ... dann ist es mit Sicherheit auch keine Ente.

Aber sind ja alles nur Verschwörungstheorien die sich irgendwelche Spinner aus den Fingern saugen ...

Es gibt ja wie gesagt einige Experten, die das alles etwas anders sehen.

Z.B. hier zum Thema Statik mit einigen interessanten Videos: Klick

Geschrieben

Ein Foto vom " lustigen" Videoabend der Hinrichtung. Fehlt eigentlich nur noch der Big-mäc und Chips dazu !

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/obama-live20893011mfb-quer-17708226/2,h=343.bild.jpg

Hier sieht sich Obama an, wie Osama bin Laden stirbt

 

Quelle: bild.de

 

Bundeskanzlerin Merkel: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, Bin Laden zu töten."

 

"Dieser Satz der Kanzlerin, der gegen elementare Grundwerte unserer Verfassung verstößt, ist kennzeichnend für den Absturz rechtsstaatlichen und für die Verbreitung alttestamentarischen Rachedenkens anlässlich der Erschießung des zum Mythos des Terrorismus erhobenen Usama Bin Ladens.

 

Die Missachtung der aufklärenden und friedensstiftenden Funktion des Rechts führt zu einer Eskalation der Rache. Legendenbildung und Verschwörungstheorien werden durch die Umstände des Todes des angeblichen „Hauptes" von al-Qaida neue Nahrung erhalten. Die westliche Begeisterung über die Lynchjustiz bereitet neuer Gewalt den Boden."

 

Wolfgang Lieb

 

 

Quelle. NachDenkSeiten.de

 

http://www.youtube.com/watch?v=MFY22RpQFJc

 

Geschrieben

Ein Foto vom " lustigen" Videoabend der Hinrichtung. Fehlt eigentlich nur noch der Big-mäc und Chips dazu !

 

Dümmliches Geschwafel.

Geschrieben

bitte den guten Ton nicht vernachlässigen.

 

Ansonsten hier mal ein gut geschriebener Artikel auf WO:

 

Das deutsche Zartgefühl für einen Massenmörder
Gepaart wird das mit einer pazifistischen Grundstimmung, die noch jede militärische Gewaltaktion für irgendwie anrüchig hält. Weshalb oft darauf verzichtet wird, eingehendere Fragen über Tathergang, Moral und Legalität im Anti-Terror-Kampf zu stellen.
Dabei ist die rechtliche Bewertung dieser Kommandoaktion keineswegs so eindeutig, wie manche von den Medien vernommene deutsche Juristen glauben machen wollen.

 

Was mich dabei stört, ist, das viele scheinbar vergessen haben, das auch Deutsche damals vor knapp 10 Jahren in den Fliegern bzw. Gebäuden waren und ums Leben kamen.

Geschrieben

Also ich bin sicher auch kritisch gegenüber so einigen Aktionen Amerikas, aber diese in Deutschland hochkommende Diskussion von Alt-68ern, ob man sich freuen darf, dass ein Verbrecher zur Strecke gebracht wurde, da kommt’s mir echt hoch.

 

Wer sagt denn übrigens, ob das alles Christen sind, die sich da in bspw NY über den Tod Bin Ladens freuen. Das ist ein Melting Pot. Dort freuen sich Leute aller Coleur, …. Christen Muslime, Atheisten, Gays, Lesben, mit Taschentuch mastubierende Alleinstehende etc. Eine Gruppe freut sich mehr, die andere hat stille Genugtuung. Mein Gott, wenn jemand von meinem engen Kreis dort verreckt wäre, würde ich sicher auch stärkere Genugtuung empfinden. Ich würde zwar nicht springend und hüpfend durch die Gegend laufen, aber wenn jemand Anderes sich so fühlt, dann hätte ich für derartige Gefühlsausbrüche sicher Verständnis.

 

Aber dieses Moralaposteltum hier in Dt. geht mir echt gegen den Strich. Da werden wieder in guter alter Manier die Täter zu Opfern gemacht. Oh Gott der arme Binie, jetzt hatte er sogar keine Waffe. Wie kann man sich bei der mitternächtlichen Hektik und dem Durcheinander, die bei einem solchen Einsatz an der Tagesordnung sind, nur erdreisten einen Schuß abzugeben. Es könnte doch jemand verletzt werden, wie kann man nur. Das muss doch erst mal im Bundestag genauestens diskutiert werden, ob man das auch so darf oder man sich nicht doch lieber gleich mit Lutschern verteidigen sollte, denn „Ladi“ ist doch eigentlich ein ganz Süßer mit seinem Zuckerwattebart. Da muss doch erst mal ein genauer feinfühliger Pussycatplan erstellt und Pflaster sowie ordungsgemäß grünpünktlich recycelte Taschentücher für Claudia Rothsche Tränendrüsen bereit gelegt werden.

 

Irgendwann kommt noch so ein oberschlauer Streichelzoo Germane auf die Idee, die sich Freuenden anzuzeigen und vor den internationalen Gerichtshof zu zerren.

Geschrieben

Oh Gott der arme Binie, jetzt hatte er sogar keine Waffe.

Offensichtlich haben die, die so etwas von sich geben vergessen, daß die Opfer der Terroranschläge auch nicht bewaffnet waren, genauer gesagt sogar großteils Zivilisten, sogenannte weiche Ziele. Von daher muss man den Gotteskriegern eigentlich Feigheit unterstellen, daß sie sich außerhalb Afgahnistan nicht mal im offenen Kampf gegen echte Soldaten stellen und selbst dort meistens nicht. :boxing:

Geschrieben

Ob die Aktion nun klug war oder nicht, eines ist auch klar, dass Bin Ladens Tod keinen großen Einfluß auf die Funktionsweise des Al Kaida Netzwerkes haben wird. Gefährlicher oder harmloser werden sie deshalb auch nicht. Gibt es noch eine Steigerung zu gefährlich? Bei der Aktion ging es um Zeichen setzen und Wunden lecken.

 

Natürlich war es für Obama wohl auch zusätzlich eine politisch wichtige, für Ablenkung sorgende Aktion genauso wie die Merkel Aktion nach Fukushima.

 

Den Leuten in NY oder anderswo ist das zu dem Zeitpunkt sicher egal. Aber da Obama auch nur ein Mensch ist wie du und ich, kaufe ich es ihm durchaus ab, dass es ihm um die Sache ging, nämlich ihn, Bin Laden, für die ebenso verbrecherischen Aktionen endlich zur Rechenschaft zu ziehen. Ja mir ist bewusst, dass auf der Welt jeden Tag Tausende sterben (auch durch den Westen) wie auch Tausende am 11.09 gestorben sind. Aber unwirkliche Bilder wie diese an jenem Tag sind halt visuell einprägender. Wir im Westen sind halt mediale Wesen und wenn etwas Gigantisches wie 911 vorm Bildschirm passiert und unseren Kulturraum beeinflusst und ins Wanken bringt, dann wirkt das halt mehr auf unseren immer noch einfach denkenden Geist, als etwas genauso Schlimmes oder „noch Schlimmeres“, das außerhalb unseres naiven Raumes passiert und uns nicht vorgezeigt wird.

 

Ich bin natürlich auch nicht so blauäugig, zu glauben, dass es allen Mächtigen Amerikas darum ging, Gerechtigkeit für die toten Zivilisten vom 11.09 und anderen Ereignissen zu üben. Der Bin Laden war halt eher jemand, der zu einer Gruppe fanatischer Wespen gehörte, die den Mächtigen der anderen Seite ans Bein pinkelte und beim Erobern und Interessen durchsetzen störte. Mir wäre als Friedliebender auch lieber, die Amerikaner, der Westen würde komplett aus dem Arabischen Raum verschwinden, aber natürlich geht das nun nicht so einfach, denn man würde damit wieder Schwäche zeigen und anderen das Territorium überlassen, und aus wirtschaftl Sicht ist es auch nachvollziehbar, dass, wenn man einmal mit dem Hintern im gemachten Nest sitzt, dort wo der Honig fließt ( Honig = Öl), dann wäre es dumm, den Honigtopf wieder aus den Händen zu geben, den man kontrollierte. In Deutschland wäre dann auch wieder das Geheul am größten, wenn der BMW in der Garage bleiben müßte und der Dildo von Claudia Roth nicht mehr vibrieren würde.

 

Und natürlich hat sich der Westen die Wut der Araber selbst zuzuschreiben, aber genauso wie die Amis sich über wutentbrannte Gegenaktionen in amerik. Raum nicht wundern sollten oder der Westen allgemein, sollte es auch für Leute wie Bin Laden nicht verwunderlich sein, wenn sie gejagt werden, nachdem sie Zivilsten ermordeten (was die Amis natürlich auch machen). Wie in jedem Krieg. Und am Ende schreibt der Sieger wieder die Geschichtsbücher. Hauptverlierer ist am Ende aber immer das einfache Volk

 

Mir wäre es aber auch lieber, der Arabische Raum würde westlicher werden, als dass der westliche Raum Arabischer werden würde (von der gesellschaftl. Funktionsweise her gesehen). Noch lieber wäre es mir, wenn der Arabische Raum beim westlicher oder nennen wir es lieber beim von sich aus aufgeklärter werden (vor allem was z.B. die Rechte der arab. Frauen angeht), aus den Fehlern des Westens lernen würde und die Schwächen des Westens nicht nachahmen würde. Mir wäre es auch lieber alles ginge überall superduper gerecht zu, alle hätten sich lieb und allen ginge es gut. Leider gibt es kein und wird es kein Paradies geben.

 

Eines wäre mir mit am Allerliebsten. Wenn dieser Schwachsinn namens Religion komplett und mit Einsicht aller von sich aus aus der Welt verschwinden würde. Mit Logik hat dieser aus meiner Sicht totale Märchen Blödsinn, den irgendwann mal jemand erfunden hat, weil es kräftig donnerte und blitzte, nichts am Hut. Auch wenn man darüber streiten mag, ob nach dem Tod etwas ist oder alles ein „big nothing“ ist. Ja von mir aus soll man darüber oder über den Sinn des Lebens philosophieren. Aber was bringt es, sich zu echauffieren, ob Jesus nun Mohamed heißt oder der Bauch des Weihnachtsmanns dicker als der von Buddha ist. Hauptgrund für die Existenz von Religion war doch seit Menschengedenken immer der, Andere kontrollieren und beeinflussen zu können.

 

Worauf wollte ich mit meinem Geschwafel jetzt eigentlich hinaus? Keine Ahnung. Weil die Welt so kompliziert ist und jedes Für ein Wider hat und es Dutzende davon gibt.

Geschrieben

Gutes Statement joshsmi :correct:

 

Nur damit wir uns hier nicht falsch verstehen: es geht nicht darum jetzt Bin Laden als armes Opfer hinzustellen, der von den USA kaltblütig liquidiert wurde!

Ich möchte mal darauf hinweisen, dass es vor langer Zeit eine enge Kooperation zwischen den USA und diesem Mann gegeben hat. Es wurde ausgebildet (meines Wissens auch wie man richtig Terroranschläge verübt), es wurden Waffen geliefert und zwar von den USA an Bin Laden und seine Leute.

Er war der Handlanger, der in Afghanistan gegen die Russen kämpfte, weil man offiziell nicht auftreten wollte.

Der Afghanistankrieg war vorbei, die Camps aber wurden weiterhin geduldet.

Hätte ja sein können, dass man die Dienste nochmal benötigt, wer weiss.

Dann kommt der 11.9. und seit dem Tag kennt jeder im Westen seinen Namen, vorher fast niemand.

Soweit die Kurzfassung.

Das Ganze ist für mich wie mit einem Kampfhund den ich auf andere Leute abrichte und eines Tages greift er mich und die eigene Familie an.

Weil er eine Gefahr für die Umwelt darstellt, muss ich ihn leider töten.

Aber: trage ich keine Mitschuld?

Hätte ich ihn nicht scharf gemacht bzw. zu dem gemacht was er dann ist, er hätte vllt nie jemand angefallen.

Vielleicht ist es aber auch so wie in Afghanistan gegen die Russen: es wurde wieder ein Handlanger benötigt, dem man nach Vollendung der Tat sogar noch die ganze Schuld in die Schuhe schieben kann, was wissen wir schon?

Die Situation jetzt erinnert mich an den Irak, als man Saddam Hussein (übrigens auch ein Ex-Verbündeter der USA) habhaft wurde und der US General auf der PK stolz verkündete: "We got´em" und ganz Amerika jubelte, als seien damit alle Probleme endlich gelöst, weil die Bestie gefasst ist.

Die Lügen die den 2. Irakeinmarsch rechtfertigen sollten, wurden danach von einigen Involvierten zugegeben.

Vielleicht werden wir das eines Tages auch mit dem 11.9. erleben, die Hoffnung stirbt ja zuletzt.

Wie gesagt: die Story ist für mich noch nicht komplett erzählt, da fehlt noch einiges ...

Geschrieben

Gutes Statement joshsmi :correct:

 

Nur damit wir uns hier nicht falsch verstehen: es geht nicht darum jetzt Bin Laden als armes Opfer hinzustellen, der von den USA kaltblütig liquidiert wurde!

Ich möchte mal darauf hinweisen, dass es vor langer Zeit eine enge Kooperation zwischen den USA und diesem Mann gegeben hat. Es wurde ausgebildet (meines Wissens auch wie man richtig Terroranschläge verübt), es wurden Waffen geliefert und zwar von den USA an Bin Laden und seine Leute.

Er war der Handlanger, der in Afghanistan gegen die Russen kämpfte, weil man offiziell nicht auftreten wollte.

Der Afghanistankrieg war vorbei, die Camps aber wurden weiterhin geduldet.

Hätte ja sein können, dass man die Dienste nochmal benötigt, wer weiss.

Dann kommt der 11.9. und seit dem Tag kennt jeder im Westen seinen Namen, vorher fast niemand.

Soweit die Kurzfassung.

Das Ganze ist für mich wie mit einem Kampfhund den ich auf andere Leute abrichte und eines Tages greift er mich und die eigene Familie an.

Weil er eine Gefahr für die Umwelt darstellt, muss ich ihn leider töten.

Aber: trage ich keine Mitschuld?

Hätte ich ihn nicht scharf gemacht bzw. zu dem gemacht was er dann ist, er hätte vllt nie jemand angefallen.

Vielleicht ist es aber auch so wie in Afghanistan gegen die Russen: es wurde wieder ein Handlanger benötigt, dem man nach Vollendung der Tat sogar noch die ganze Schuld in die Schuhe schieben kann, was wissen wir schon?

Die Situation jetzt erinnert mich an den Irak, als man Saddam Hussein (übrigens auch ein Ex-Verbündeter der USA) habhaft wurde und der US General auf der PK stolz verkündete: "We got´em" und ganz Amerika jubelte, als seien damit alle Probleme endlich gelöst, weil die Bestie gefasst ist.

Die Lügen die den 2. Irakeinmarsch rechtfertigen sollten, wurden danach von einigen Involvierten zugegeben.

Vielleicht werden wir das eines Tages auch mit dem 11.9. erleben, die Hoffnung stirbt ja zuletzt.

Wie gesagt: die Story ist für mich noch nicht komplett erzählt, da fehlt noch einiges ...

 

 

@Bull68

 

da gebe ich dir auch recht. Ich finde, dass Obama jetzt einiges tun musste um wiedergewählt zu werden und von den Problemen Amerika´s in jeglicher Hinsicht ablenken will, sei es hinsichtlich des Finanzhaushalts, Arbeitslosenquote etc. Vielleicht hilft ihm ja die Euphorie hier etwas um den Fokus wieder auf andere Länder zu richten, die weniger Probleme haben und so hier Sympathien für seinen

nächsten Anlauf zum Präsidenten nehmen kann. Mal sehen was passiert, weil Patrioten werden ja hoch im Kurs in Amerika gehandelt, gelle? :nutcracker:

Geschrieben
Eines wäre mir mit am Allerliebsten. Wenn dieser Schwachsinn namens Religion komplett und mit Einsicht aller von sich aus aus der Welt verschwinden würde. Mit Logik hat dieser aus meiner Sicht totale Märchen Blödsinn, den irgendwann mal jemand erfunden hat, weil es kräftig donnerte und blitzte, nichts am Hut. Auch wenn man darüber streiten mag, ob nach dem Tod etwas ist oder alles ein „big nothing“ ist. Ja von mir aus soll man darüber oder über den Sinn des Lebens philosophieren. Aber was bringt es, sich zu echauffieren, ob Jesus nun Mohamed heißt oder der Bauch des Weihnachtsmanns dicker als der von Buddha ist. Hauptgrund für die Existenz von Religion war doch seit Menschengedenken immer der, Andere kontrollieren und beeinflussen zu können.

:top:

 

Meine Hoffnung war, daß im Zuge einer immer mehr um sich greifenden Verwissenschaftlichung und Technisierung der Welt dieses Relikt vergangener Jahrhunderte nach und nach zurückgedrängt wird, bis es schließlich ganz ausstirbt. Leider sieht es im Moment aber nicht unbedingt danach aus.

Geschrieben

Bohhh Religion - böses Thema

 

Kapitalismus kann man auch als eine Art Religion bezeichnen und da ist mir die Nächstenliebe und die dazugehörigen Ehrenamtlichen Tätigkeiten - was leider immer mehr ausstirbt dank des Kapitalismus - viel lieber.

Die Religion unterrichtet den Leuten immer noch die Moralwerte wozu die Schulen hier im Lande leider immer weniger in der Lage sind.

Nicht jeder kommt aus einem guten Haus und wird zwangsläufig von der Straße aufgezogen. Die Kirche ist eine Institution wo Jugendliche noch Zuflucht finden und auch lernen dass es was anderes gibt als Geld.

Extremen sind immer schädlich da ist die Religion nicht ausgenommen.

 

Ich möchte nicht in einer Welt leben wo die einzige Religion der Kapitalismus ist - ungewöhnlich für einen Trader... ich weiß.

 

EDIT:22:06: Ich kenne sehr viele Leute (ich incl) die der Kirche viel zu verdanken haben - sogar sehr viel.

Geschrieben

:top:

 

Meine Hoffnung war, daß im Zuge einer immer mehr um sich greifenden Verwissenschaftlichung und Technisierung der Welt dieses Relikt vergangener Jahrhunderte nach und nach zurückgedrängt wird, bis es schließlich ganz ausstirbt. Leider sieht es im Moment aber nicht unbedingt danach aus.

Wird glaube ich niemals passieren, da der Mensch "etwas" benötigt an dem er sich festhalten kann.

Für einen ist es Religion, für einen anderen Materialismus, für den nächsten Perversion wieder ein anderer findet Befriedigung in der Qual des Leidens.

Ein jeder benötigt einen Zufluchtspunkt.

Aber Religion ist von all dem genannten am einfachsten und für jeden sehr schnell erreichbar. Hinzu kommt dann noch die Gruppendynamik, und so ist es dann sehr schnell ein

nicht mehr zu untergrabender Fortgang des weiteren Denken und Handelns....

 

Die westliche Welt ist imo nur deshalb weniger religiös, weil sie ihre Wertvorstellungen und Ansichten weitestgehend auf das Materielle verlagert hat.

Nur daher sind wir imo weniger fanatisch als manche Fundamentalisten.

 

 

Ich möchte nicht in einer Welt leben wo die einzige Religion der Kapitalismus ist - ungewöhnlich für einen Trader... ich weiß.

Hut ab, das spricht aus meiner Sicht für dich.

Ich habe in der Vergangenheit einiges "neureiches Pack" berufsbedingt "geniessen" dürfen. (Teilweise über Jahre, seit ihrem Start -> Erfolg -> Ar....loch werden usw.

Es ist teilweise sagenhaft (bei einem gewissen Menschenschlag) wie "viel" Geld haben, einen Menschen innerhalb kurzer Zeit verändern kann

Geschrieben

Ich erinnere mich schon mal gelesen zu haben dass mit Bush die bewaffneten Drohnen kamen und er selbst innerhalb seiner Amtszeit 7 gezielte Tötungsbefehle mit den Drohnen abgab.

Es gibt schon verdammt verrückte Berufe, Trader ist einer davon.

Aber Drohnen Pilot ist auch nicht ohne...

 

Hier ein Interview eines "Piloten" irgendwie weit weg das ganze von der "normalen" Welt eines Otto Normalverbrauchers.

Drohnen Pilot

Geschrieben

man könnte meinen, das der Einsatz an sich schon spektakulär genug wäre.

 

Aber das ganze geht noch zu toppen:

 

Doch offenbar nutzten die Navy Seals bei ihrer Kommandoaktion auch bisher unbekannte Tarntechnologie, um einer möglichen Radar-Ortung zu entgehen. Diese Vermutung legen neue Aufnahmen des verunglückten Hubschraubers nahe

 

spiegel.de

 

Wenn man sich das Bild so anschaut, ist da was dran.

 

Heli.png

Geschrieben

Kapitalismus kann man auch als eine Art Religion bezeichnen

Kann man eigentlich nicht. Kapitalismus ist eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordung. Religion ist eine Weltanschauung, die sich in der Regel auf übernatürliche Phänomene stützt. So etwas ist dem Kapitalismus völlig fremd.

 

Selbstverständlich gibt es Leute, die den Kapitialismus zum Dogma erheben und diesen dann gleichsam - umgangssprachlich formuliert - mit "religösem Eifer" vor sich hertragen. Das kann man aber letztlich mit allen Dingen tun.

 

Das Problem bei Religionen - also den "richtigen" - besteht darin, daß sie apodiktischen Charakter haben. Damit tragen sie eine gewisse Intoleranz und Abgrenzung zu Anders- bzw. "Ungläubigen" ebenfalls in sich. Insofern überrascht es nicht, daß immer wieder radikalreligöse Strömungen aus den Religionen erwuchsen und erwachsen, die die Menschheit ins Unglück stürzen. Diese Entwicklung ist quasi in den Religionen immanent angelegt. Das heißt soviel wie: wer A sagt, muß auch B sagen. Wer Christentum sagt, muß auch Kreationismus sagen. Wer Islam sagt, muß auch islamistischen Fundamentalismus sagen. Wer hilfsbereiter und aufopfernder Pfarrer sagt, muß auch Haßprediger sagen. Das eine ist ohne das andere leider nicht zu haben. Und dieser Preis ist mir zu hoch.

 

Bedarf es wirklich einer Religion, um Menschen zu solidarischen, hilfs- und opferbereiten Menschen zu erziehen, die sich an Regeln halten und nicht nur an sich selber denken? Ich denke: nein.

Geschrieben

Hm, Religion - schwieriges Thema...

 

Bedarf es wirklich einer Religion, um Menschen zu solidarischen, hilfs- und opferbereiten Menschen zu erziehen, die sich an Regeln halten und nicht nur an sich selber denken? Ich denke: nein.

 

Okay, und wie bringst du den Leuten die Wertvorstellungen, Respekt, Achtung des anderen usw. bei ?

 

Irgendwo her muß die Motivation ja kommen, wenn nicht aus einem Glauben an eine "Sache" woher dann ?

Geschrieben

Irgendwo her muß die Motivation ja kommen, wenn nicht aus einem Glauben an eine "Sache" woher dann ?

Jeder der sich ernsthaft dafür interessiert, dem kann ich folgendes Buch wärmstens empfehlen.

Lehnert.jpg

Es ist beileibe keine Hetzschrift, sondern ein sehr neutrales Werk das sich sehr objektiv u.A. mit dem Thema beschäftigt, warum Christ-Sein und Wertvorstellungen nicht das Geringste miteinander zu tun haben...

  • 2 Jahre später...
Geschrieben

Und wo ich grad dabei bin: Der Typ aus bull's Video am Ende. Ich hab ja sehr gelacht. Der sagt mir er wäre Sprengmeister mit knapp 30 Jahren Berufserfahrung aber hat sich das Video zum ersten Mal angesehen? Natürlich. Sehr glaubwürdig der Mann.

 

Es ging um dieses Video:

 

Update: habe gerade zufällig gesehen, dass der Mann nach dem Interview plötzlich gegen einen Baum fuhr und verstarb.

Aber bestimmt wieder nur ein komischer Zufall, ja so wird es sein.

 

http://www.dailypaul.com/172140/danny-jowenko-is-dead-3-days-after-sabrosky-interview-implicates-cia-mossad-in-911

Geschrieben

Bestimmt auch wieder nur ein Zufall, dass das Video nicht mehr Online ist.

Bei mir lief es 10 Sek, dann ist ein Fehler laut Player aufgetreten, jetzt ist es nicht mehr zu öffnen...

 

Ich kann doch nicht alle 12 Stunden ne`Sicherheitskopie vom Internet machen...

Geschrieben

Hmh, bei mir läuft es aber noch, das wird echt Zufall sein.

 

Hmm, sehr eigenartig, andere Videos bei youtube laufen einwandfrei, nur das besagte bricht immer nach 10 sec ab.

Naja, wahrscheinlich ist meine IP schon auf irgendeiner Liste vangry.gif

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