Viele kennen mich seit geraumer Zeit bei Tom Next, kennen jedoch nicht meine Zeit vor Tom Next und dies hat auch so seine Gründe.
Bevor ehemalige "Kunden" wieder auf mich aufmerksam werden auch bedingt durch mein Buch, möchte ich hier einige Fakten zu meiner
Historie und wie es so weit kommen konnte aufzeigen und klar legen. Sich seiner Vergangenheit so öffentlich in diesem Forum zu stellen,
hat mich einige Zeit und Kraft gekostet, aber irgendwann kommt der Tag und wie heißt es so schön "Farbe zu bekennen".
Eines möchte ich von vorherein klar stellen:
Alles was da passiert ist geht auf meine Kappe und dafür habe ich auch "bezahlt" und bin dafür gerade gestanden und tue es immer noch.
Es war die schwerste und bitterste Zeit meines Lebens. Schuldfragen sind erledigt sowie meine damalige Finanzmathematik.
In diversen anderen Foren wurde seit 2003 bis Ende 2006 einiges über mich geschrieben/vermutet/zusammengereimt und selten diskutiert.
Fakten kamen zu 99% nie vor. Wie auch, wenn nur ich und der damalige Justiziar der Force Worldwide Investments Inc. alle Details kannten.
Aber nun alles der Reihe nach:
Seit Anfang 2000 habe ich mit Investox und Lisp bis Mitte 2002 an einem Handelssystem für Forex/Futures und Rohstoffe gearbeitet.
Als ich nach unendlichen Test endlich life ging, hatte ich über 8 Monate einen super Lauf. Ich hatte meine ersten Konten bei Refco
und Interactive Brokers. Einigen Freunden und Bekannten hatte ich ja bereits von Anfang an bei diversen Anlässen etwas Einblick gegeben, die,
je besser es lief, auch etwas Geld mit "anlegen" wollten. Ich in meiner damaligen Naivität, ich war immerhin erst knapp 24,
sagte schön brav ja und so ging es schnell, bis ich bei beiden Brokern das "Friends & Family" - Programm voll hatte. Nartürlich hatte jeder
weiter erzählt, obwohl verboten, was die für ne tolle Anlage hatten und pro Monat eine überdurchschnittliche Rendite auf Ihre Einlage erwirtschafteten.
Es riefen immer mehr Leute an, die ich gar nicht kannte und wollten auch Geld bei mir Anlegen. Nach einigen Recherchen und Informationen im Internet,
war mir klar, dass ich einen Fond, eine Bank oder Broker gründen müsste um alle Anfragen zu bedienen.
Nach 2 Monaten eingekaufter Beratung bei "einer der big Four Gesellschaften" für Wirtschaftsberatung hatte ich auf einmal 2 weitere Optionen. Eine Banklizenz aus New York
für knapp 250.000$ oder in Pananma für 50.000$, aber, so wurde mir gesagt, würde diese Wirtschaftsberater mir diese Konstelation nur mit eigenem Anwalt empfehlen.
Gesagt und gesucht. Schnell wurde ich auch fündig. Ein Anwalt im Wirtschaftsrecht, fast jeden Prozess seiner Mandanten gewonnen und extrem Ehrgeizig.
Da ich bereits Anfang 2003 über 1 Mio € nach Steuern auf meinem Konto hatte, warb ich Ihn für mein Projekt als Firmenjustiziar und er willigte nach
2 Wochen Verhandlung ein. 500.000€ Nettosalär pro Jahr + Porsche 911 Tecart Turbo als Firmenwagen incl. Tankkarte.
Da ich schon Anfragen von Kunden über 31 Mio € Einlage hatte, machten wir es fix und die Firma "Force Worldwide Investments Inc." wurde gegründet.
Ich sage meinen 30 Kunden bescheid, dass ich ein Internetportal baue, wo jeder Einzahlen kann und bei Forex mit Hebelwahl (5,10 und 20er Hebel),
Festgeld (1% im Monat) an meinem Handelssystem profitieren kann. Ich habe nur im Gewinnfall jeden Tag 20% für mich abgezogen, was den Kunden aber
mitgeteilt wurde. So weit so gut, den Run auf mein Portal (www.clocklock.com) konnte ich kaum glauben.
Ende 2004 hatte ich über 3.000 Kunden aus aller Welt, sehr hohe Einlagen und verdiente prächtig. Jedem Kunden empfahl ich auch, bei 100% Rendite
die Einlage sofort raus zu nehmen um keine Verluste im Fall der Fälle zu erleiden. Die Rendite sank natürlich mit der Zeit bedingt durch die hohen Kontrakte, aber alle waren zufrieden.
Anfang 2005 flossen auch größer Einzelassets (1 Mio € +) von großen deutschen Banken auf meine Konten.
Hier begannen die Probleme und mein Absturz wurde eingeleitet. Mein Anwalt versicherte bei jeder Präsentation weltweit, dass mein Firmenkonstrukt,
rechtlich einwandfrei sei und er es überprüft hatte. In diesem Vertrauen, nach dem Motto, verdopple dem Firmenanwalt sein Gehalt + Bonus, wird er interessiert
sein, alles zu tun, damit es so weitergeht und noch gesteigert wird. Mein Firmenjustiziar und Ich wurden natürlich mit der Zeit "Freunde", da wir täglich
teilweise 20 Stunden zusammen im Büro, Terminen und weltweit unterwegs waren und auch privat, Situationsbedingt viel gemeinsam unternahmen in der freien Zeit.
Inzwischen hatte er auch die Generalvollmacht, über die Firma und Kontoprokura, da ich oft in der wenigen Freizeit sehr riskant unterwegs war.
Mein Testatment wurde natürlich auch schon gemacht, da ich ein paar extrem gefährliche "Kunden" aus Russland, China, und Afrika hatte, wovon ich teilweise
keine Ahnung mehr hatte, da mein Anwalt alles eingefädelt, aquiriert und verwaltet hat.
2005 dann der Hammer. Refco meldet sich pleite. Über 60% aller Kundeneinlagen unter Chapter 11 und keine Chance auf Auszahlung des Geldes
meiner Kunden. Meine Hausbank hat sofort alle Auszahlungen an meine Kunden gestoppt, da ich per Swift MT 760 bei Refco die Gelder hatte und somit die Summen
bei meiner Hausbank gespeert wurden. Als ich das im Portal postete, zogen alle Kunden, verständlicher Weise, Ihre Gelder ab und ich hatte ein riesiges Problem.
Das Geld bei Interactive Brokers war sicher, soweit und noch genügend vorhanden war. Ich informierte mich bei einigen Banken zwecks eines Powerperformance Programms,
in den informierten Kreisen als MTN bzw. Govermentnotes bekannt. Bei einem englischen großen Geldhaus in London hatte man mir einen fertigen Kontrakt angeboten.
10-100 Mio € Einlage per Swift von IB und pro Monat mit Hebel 100, 200% Netto auf die Einlage. Am 18 November machte ich den Vorvertrag und sollte am 22.11.2005
den Kontrakt dann unterzeichnen.
Soweit kam es leider bzw. zum Glück nicht mehr. Da ich keine Auszahlungen mehr leisten konnte und auch schon mein privates Geld für Auszahlungen zur Verfügung
gestellt hatte, haben einige "Kunden" Anzeige erstattet und die Justiz war hinter mir her.
Am 21.11.2005 war es dann soweit. 8 Uhr morgens klopfte es an meine Wohnungstür und 8 vermummte SEK Polizisten stürmten mit Gewehr und Pistolen meine Wohnung.
Ich wusste gar nicht wie mir geschah. Was ich mittlerweile nicht wusste und erst ca. 1 Jahr später erfahren hatte. Mein Firmenanwalt war Kronzeuge der Justiz .
Ein Dealvorschlag der Staatsanwaltschaft München hiess dann:
Mach ein Teilgeständnis und du bekommst nur 5 Jahre, ohne Geständnis 10 Jahre. Da ich die ungesetzliche 18 monatige U-Haft, normalerweise max. 12 Monate,
endlich durch haben wollte, habe ich eingewilligt.
Mein Fazit:
Ich war einfach zu naiv, gutgläubig und zu oft im "Gott-Modus" in diesem Business und in diesem Alter und habe einfach zu viel falsch und extrem dumme Fehler gemacht.
Viele kennen mich seit geraumer Zeit bei Tom Next, kennen jedoch nicht meine Zeit vor Tom Next und dies hat auch so seine Gründe.
Bevor ehemalige "Kunden" wieder auf mich aufmerksam werden auch bedingt durch mein Buch, möchte ich hier einige Fakten zu meiner
Historie und wie es so weit kommen konnte aufzeigen und klar legen. Sich seiner Vergangenheit so öffentlich in diesem Forum zu stellen,
hat mich einige Zeit und Kraft gekostet, aber irgendwann kommt der Tag und wie heißt es so schön "Farbe zu bekennen".
Eines möchte ich von vorherein klar stellen:
Alles was da passiert ist geht auf meine Kappe und dafür habe ich auch "bezahlt" und bin dafür gerade gestanden und tue es immer noch.
Es war die schwerste und bitterste Zeit meines Lebens. Schuldfragen sind erledigt sowie meine damalige Finanzmathematik.
In diversen anderen Foren wurde seit 2003 bis Ende 2006 einiges über mich geschrieben/vermutet/zusammengereimt und selten diskutiert.
Fakten kamen zu 99% nie vor. Wie auch, wenn nur ich und der damalige Justiziar der Force Worldwide Investments Inc. alle Details kannten.
Aber nun alles der Reihe nach:
Seit Anfang 2000 habe ich mit Investox und Lisp bis Mitte 2002 an einem Handelssystem für Forex/Futures und Rohstoffe gearbeitet.
Als ich nach unendlichen Test endlich life ging, hatte ich über 8 Monate einen super Lauf. Ich hatte meine ersten Konten bei Refco
und Interactive Brokers. Einigen Freunden und Bekannten hatte ich ja bereits von Anfang an bei diversen Anlässen etwas Einblick gegeben, die,
je besser es lief, auch etwas Geld mit "anlegen" wollten. Ich in meiner damaligen Naivität, ich war immerhin erst knapp 24,
sagte schön brav ja und so ging es schnell, bis ich bei beiden Brokern das "Friends & Family" - Programm voll hatte. Nartürlich hatte jeder
weiter erzählt, obwohl verboten, was die für ne tolle Anlage hatten und pro Monat eine überdurchschnittliche Rendite auf Ihre Einlage erwirtschafteten.
Es riefen immer mehr Leute an, die ich gar nicht kannte und wollten auch Geld bei mir Anlegen. Nach einigen Recherchen und Informationen im Internet,
war mir klar, dass ich einen Fond, eine Bank oder Broker gründen müsste um alle Anfragen zu bedienen.
Nach 2 Monaten eingekaufter Beratung bei "einer der big Four Gesellschaften" für Wirtschaftsberatung hatte ich auf einmal 2 weitere Optionen. Eine Banklizenz aus New York
für knapp 250.000$ oder in Pananma für 50.000$, aber, so wurde mir gesagt, würde diese Wirtschaftsberater mir diese Konstelation nur mit eigenem Anwalt empfehlen.
Gesagt und gesucht. Schnell wurde ich auch fündig. Ein Anwalt im Wirtschaftsrecht, fast jeden Prozess seiner Mandanten gewonnen und extrem Ehrgeizig.
Da ich bereits Anfang 2003 über 1 Mio € nach Steuern auf meinem Konto hatte, warb ich Ihn für mein Projekt als Firmenjustiziar und er willigte nach
2 Wochen Verhandlung ein. 500.000€ Nettosalär pro Jahr + Porsche 911 Tecart Turbo als Firmenwagen incl. Tankkarte.
Da ich schon Anfragen von Kunden über 31 Mio € Einlage hatte, machten wir es fix und die Firma "Force Worldwide Investments Inc." wurde gegründet.
Ich sage meinen 30 Kunden bescheid, dass ich ein Internetportal baue, wo jeder Einzahlen kann und bei Forex mit Hebelwahl (5,10 und 20er Hebel),
Festgeld (1% im Monat) an meinem Handelssystem profitieren kann. Ich habe nur im Gewinnfall jeden Tag 20% für mich abgezogen, was den Kunden aber
mitgeteilt wurde. So weit so gut, den Run auf mein Portal (www.clocklock.com) konnte ich kaum glauben.
Ende 2004 hatte ich über 3.000 Kunden aus aller Welt, sehr hohe Einlagen und verdiente prächtig. Jedem Kunden empfahl ich auch, bei 100% Rendite
die Einlage sofort raus zu nehmen um keine Verluste im Fall der Fälle zu erleiden. Die Rendite sank natürlich mit der Zeit bedingt durch die hohen Kontrakte, aber alle waren zufrieden.
Anfang 2005 flossen auch größer Einzelassets (1 Mio € +) von großen deutschen Banken auf meine Konten.
Hier begannen die Probleme und mein Absturz wurde eingeleitet. Mein Anwalt versicherte bei jeder Präsentation weltweit, dass mein Firmenkonstrukt,
rechtlich einwandfrei sei und er es überprüft hatte. In diesem Vertrauen, nach dem Motto, verdopple dem Firmenanwalt sein Gehalt + Bonus, wird er interessiert
sein, alles zu tun, damit es so weitergeht und noch gesteigert wird. Mein Firmenjustiziar und Ich wurden natürlich mit der Zeit "Freunde", da wir täglich
teilweise 20 Stunden zusammen im Büro, Terminen und weltweit unterwegs waren und auch privat, Situationsbedingt viel gemeinsam unternahmen in der freien Zeit.
Inzwischen hatte er auch die Generalvollmacht, über die Firma und Kontoprokura, da ich oft in der wenigen Freizeit sehr riskant unterwegs war.
Mein Testatment wurde natürlich auch schon gemacht, da ich ein paar extrem gefährliche "Kunden" aus Russland, China, und Afrika hatte, wovon ich teilweise
keine Ahnung mehr hatte, da mein Anwalt alles eingefädelt, aquiriert und verwaltet hat.
2005 dann der Hammer. Refco meldet sich pleite. Über 60% aller Kundeneinlagen unter Chapter 11 und keine Chance auf Auszahlung des Geldes
meiner Kunden. Meine Hausbank hat sofort alle Auszahlungen an meine Kunden gestoppt, da ich per Swift MT 760 bei Refco die Gelder hatte und somit die Summen
bei meiner Hausbank gespeert wurden. Als ich das im Portal postete, zogen alle Kunden, verständlicher Weise, Ihre Gelder ab und ich hatte ein riesiges Problem.
Das Geld bei Interactive Brokers war sicher, soweit und noch genügend vorhanden war. Ich informierte mich bei einigen Banken zwecks eines Powerperformance Programms,
in den informierten Kreisen als MTN bzw. Govermentnotes bekannt. Bei einem englischen großen Geldhaus in London hatte man mir einen fertigen Kontrakt angeboten.
10-100 Mio € Einlage per Swift von IB und pro Monat mit Hebel 100, 200% Netto auf die Einlage. Am 18 November machte ich den Vorvertrag und sollte am 22.11.2005
den Kontrakt dann unterzeichnen.
Soweit kam es leider bzw. zum Glück nicht mehr. Da ich keine Auszahlungen mehr leisten konnte und auch schon mein privates Geld für Auszahlungen zur Verfügung
gestellt hatte, haben einige "Kunden" Anzeige erstattet und die Justiz war hinter mir her.
Am 21.11.2005 war es dann soweit. 8 Uhr morgens klopfte es an meine Wohnungstür und 8 vermummte SEK Polizisten stürmten mit Gewehr und Pistolen meine Wohnung.
Ich wusste gar nicht wie mir geschah. Was ich mittlerweile nicht wusste und erst ca. 1 Jahr später erfahren hatte. Mein Firmenanwalt war Kronzeuge der Justiz .
Ein Dealvorschlag der Staatsanwaltschaft München hiess dann:
Mach ein Teilgeständnis und du bekommst nur 5 Jahre, ohne Geständnis 10 Jahre. Da ich die ungesetzliche 18 monatige U-Haft, normalerweise max. 12 Monate,
endlich durch haben wollte, habe ich eingewilligt.
Mein Fazit:
Ich war einfach zu naiv, gutgläubig und zu oft im "Gott-Modus" in diesem Business und in diesem Alter und habe einfach zu viel falsch und extrem dumme Fehler gemacht.