Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

#T/N/X/T

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

Die Märkte ändern sich niemals

Geschrieben

Vola hängt sich jetzt zum Jahresende mal ganz, ganz weit hinaus und stellt folgende These auf:

Hintergrund:

Nach diversen Testreihen mit einem befeundetem Programmierer und vielen Gesprächen mit seit Jahren am Markt agierenden Tradern behaupte ich folgendes:

 


     
  • Die Märkte ändern sich nicht, Positionen müssen "nur" gedreht werden.
  • Das einmal gewählte Signal (Technische Analyse) liefert immer das gleiche Sinal (je nach aufgestellter Regel)
  • Mal liefert das Signal sehr gute Ergebnisse, in "anderen Marktlagen" jedoch schlechtere
  • Das "Geheimnis" ist darin zu finden, aus Positionen rechtzeitig mit kleinem Verlust auszusteigen und die Position bei einem Gegensignal in anderer Richtung zu drehen, vice versa
  • Niemand wirklich bestimmen, wohin der Markt geht. (Auch kein Fibonacci, kein Gann, keine neuronalen Netze usw. imo)
     

Weiterführende Hintergründe (Annnahmen) zu dieser These


     
  • Ein Trend ist ein Trend, ist ein Trend ist ein Trend...
  • Ein Chart ist ein Chart, ist ein Chart ist ein Chart...
  • Massenpsychologie ändert sich niemals (Irgendwann schafft es der Mensch nicht mehr vergangene Verluste zu ertragen und steigt ein)
  • Irgendwann schafft es der Mensch nicht mehr, Verluste zu ertragen und steigt aus)
  • Es ist Quatsch von Seitwärtsphasen zu reden, da diese in kleineren Zeitrahmen immer einen anderen Trend darstellen, der Trend wechselt also schon in den kleineren TFs, daher ist es keine Seitwärtsphase (Nur in den dann höheren sichtbaren (tradenden) Zeitrahmen

 

Da ich bisher nur über ein großes zerschossenes Konto (vor Jahren) und aktuell (danach) nur über Tradingerfahrungen in Positionsgrößen verfüge, die mich mental nicht wirklich überdurchschnittlich bewegen (darum geht es imho eigentlich beim Trading) freue mich über eine rege Teilnahme, grade auch von EA Nutzern und Programmierern die über ausreichend eigene Backtests verfügen.

Diskretionäre Trader mit eigenen Erfahrungen über gute Gewinne und vielen Loosern natürlich eingeschlossen.

 

Henrik natürlich auch (Da er gerne und sehr gut tunnelt, also seitwärts tradet, Kanäle usw.)

 

So - zerreisst mich nur :laugh:

Featured Replies

Geschrieben
Ich bin eigentlich fast bei dir Vola, allerdings kann ich das mit der Seitwärtsphase nicht ganz so stehen lassen. Die Seitwärtsphasen sind meiner Meinung nach in ihren Zeiteinheiten vorhanden. Der Markt befindet sich sogar die meiste Zeit in den Seitwärtsphasen, allerdings sind immer gewisse Trends zu erkennen, egal ob über- oder untergeordnete Zeiteinheiten. Wichtig ist lediglich, in welcher Zeiteinheit man selbst traden will, und in dieser auch dann bleibt. Allerdings sind ebenfalls die Zeiteinheiten unter und über Dir relevant und zu beachten, denn wenn die Großen anfangen in eine Richtung einzuschlagen (und diese meistens den Stunden- oder Tageschart verwenden), sollte man sich nicht entgegenstellen.
Geschrieben

Ich stelle folgende Gegenthesen auf:

 


     

  • Märkte ändern sich permanent bzw. haben sich auch schon erheblich geändert.

     

  • Charts funktionieren vor allem deshalb so gut, weil eine große Anzahl an Marktteilnehmern sich an ihnen orientiert.

     

  • Indikatoren funktionieren vor allem deshalb so gut, weil eine große Anzahl an Marktteilnehmern sich an ihnen orientiert.

     

  • Es gibt kein Geheimrezept, das in allen Marktlagen immer gut funktioniert, auch nicht das Setzen enger Stopps. Mal ist es gut, mal genau verkehrt.

     

  • Seitwärtstrends sind eigenständige Marktphasen und haben mit Auf- und Abwärtstrends nichts zu tun. Es entspricht lediglich einem menschlichen Bedürfnis, alles unter "aufwärts" und "abwärts" subsumieren zu wollen, was aber sachlich nicht korrekt ist.

 

Gut so? :grins-:

Geschrieben
  • Autor

Stimmt schon, die kleineren TFs richten sich fast immer nach den größeren, allerdings kommen in den kleineren grade bei Fehlausbrüchen in den Größeren TFs die besten Sugnale zusstande.

Allerdings wird dabei das Geheimnis sein, diese Fehlsignale, der größeren TFs in den kleineren gut zu filtern.

Geschrieben
  • Autor

Ich stelle folgende Gegenthesen auf:

Märkte ändern sich permanent bzw. haben sich auch schon erheblich geändert.

Falsch, meiner These nach

 

Charts funktionieren vor allem deshalb so gut, weil eine große Anzahl an Marktteilnehmern sich an ihnen orientiert.

 

Indikatoren funktionieren vor allem deshalb so gut, weil eine große Anzahl an Marktteilnehmern sich an ihnen orientiert.

Sehe ich auch so, siehe meine Annahme zur Massenpsychologie

 

Es gibt kein Geheimrezept, das in allen Marktlagen immer gut funktioniert, auch nicht das Setzen enger Stopps. Mal ist es gut, mal genau verkehrt.

Es geht mir bei dieser These nur um den Trand, TF egal.

Ansonsten gebe ich dir 100% recht, aber das ist dann wieder Exit bestimmt (Gewinnmenge/Verlusthöhe)

 

Seitwärtstrends sind eigenständige Marktphasen und haben mit Auf- und Abwärtstrends nichts zu tun.

Oh doch, aber eben in den kleineren TFs

Es entspricht lediglich einem menschlichen Bedürfnis, alles unter "aufwärts" und "abwärts" subsumieren zu wollen, was aber sachlich nicht korrekt ist

Schon richtig, aber in den kleineren TFs wirst du trotzdem den Trandwechsel klar und deutlich erkennen können.

Geschrieben

 

Märkte ändern sich permanent bzw. haben sich auch schon erheblich geändert.

Falsch, meiner These nach

Aber richtig meiner 30-jährigen Erfahrung nach.

 

Seitwärtstrends sind eigenständige Marktphasen und haben mit Auf- und Abwärtstrends nichts zu tun.

Oh doch, aber eben in den kleineren TFs

Also den Zeithorizont mußt Du schon konstant lassen. Wenn es im Wochenchart ein Seitwärtstrend ist, kannst Du nicht sagen, intraday war es aber ein Aufwärtstrend und dann wieder Abwärtstrend. Da werden Äpfel mit Birnen verglichen. Dein System hat doch auch einen konstanten Zeithorizont bzw. sollte es haben.

Geschrieben

Es kommt drauf an, wie man es sieht...

Insgesamt gesehen ändern sich Märkte nicht - es geht hoch, es geht runter. Es geht hoch, usw... ^^

 

Im Detail ändern sich die Instrumente aber mit der Zeit.

Der Beweis: Es gibt kein Handelssystem, welches "immer" funktioniert, egal in welchem TF.

Deshalb meine Meinung: man muss sich seine Nische suchen, sie finden und ausbeuten. So lange bis sich der Markt anders verhält. Dann geht das Ganze von vorne los. Gerne auch parallel.

So gehe ich zumindest heran. Angefangen habe ich mit FX (Tunneln auf den damals typischen Pairs: EURCHF, EURGBP, ...; dass funktionierte eine Zeitlang sehr gut aber von einem Tag auf den anderen nicht mehr). Danach habe ich lange gesucht, und bin bei deutschen Aktien gelandet: DBK. Das klappt bislang auch sehr gut, aber meine Strategie ist diese Aktie nur so lange zu handeln (Tunneln only long) wie sie relativ günstig ist und Luft nach oben hat). Parallel trade ich gerade den FGBL (kommen wir zu den Futures) manuell und arbeite mich dort ein, um ein "zweites Standbein" zu haben wenn DBK zu teuer wird. Das werden nicht die letzten Instrumente gewesen sein. Als nächstes kommen vielleicht US-Stocks oder wieder FX. Who knows?

Geschrieben
  • Autor

Also den Zeithorizont mußt Du schon konstant lassen. Wenn es im Wochenchart ein Seitwärtstrend ist, kannst Du nicht sagen, intraday war es aber ein Aufwärtstrend und dann wieder Abwärtstrend. Da werden Äpfel mit Birnen verglichen. Dein System hat doch auch einen konstanten Zeithorizont bzw. sollte es haben.

Gebe ich dir ausnahmslos recht.

Aber ist der geschwärzte Text nicht genau der Punkt, der viele scheitern lässt ?

 

Wenn ich den M15 Short trade, muß ich eigentlich die Position drehen, wenn der Trend im M15 nach meinen Regeln wechselt. Ob H1 dann noch Long ist, spielt eigentlich keine Rolle, da ich M15 trade.

Das kostet zwar oftmals Geld, allerdings werden die Trendwenden nun mal in den kleineren TFs vollzogen und in den höheren Tfs dann fortgeführt...

 

@Mako

Märkte ändern sich permanent bzw. haben sich auch schon erheblich geändert.

Kannst du dahingehend mal bitte ein Beispiel posten (Kerzen am besten deutlich erkennbar):door:, ich würde mir gerne mal angucken wie du das im Detail meinst.

Glücklicherweise existieren ja viele Meinungen über den Marktverlauf - unser Garant das sie neimals still stehen werden.

Geschrieben

[*]Es ist Quatsch von Seitwärtsphasen zu reden, da diese in kleineren Zeitrahmen immer einen anderen Trend darstellen, der Trend wechselt also schon in den kleineren TFs, daher ist es keine Seitwärtsphase (Nur in den dann höheren sichtbaren (tradenden) Zeitrahmen

 

Ich würde schon sagen dass es Seitwärtsphasen gibt (eigentlich sogar einen grossen Teil der Zeit), nur muss man eben bei der Betrachtung in einer Zeiteinheit bleiben. Zur Optimierung von Ein- und Ausstiegen kann man auch eine Zeiteinheit darunter gehen (und sieht dann dort wieder Trends), weiter hineinzoomen bringt nach meiner Erfahrung dann aber für die höhere Zeiteinheit nichts als Konfusion.

 

Lutz

Geschrieben

Schon richtig, aber in den kleineren TFs wirst du trotzdem den Trandwechsel klar und deutlich erkennen können.

Und wie weit möchtest Du dann runter gehen? Bis in den Tickchart? Ab wann beginnt dann Deiner Meinung nach ein Trend? 2 Pips in eine Richtung oder doch eher 10 oder 20?

Ich bin da also voll auf Mako's Seite, finde aber die Diskussion spannend. Hilft uns eventuell ja auch beim Bau des Community EA weiter.

 

In dem Sinne: frohes Fest an alle :siscop:.

Geschrieben

Das ist ja in erster Linie erst mal eine These ohne Maßstab! Wenn man ein These zu einer Änderung aufstellt muss man erst mal ein Delta bestimmen, dass die Änderung des Marktes beschreiben kann. Hat man ein solches Delta gefunden, so kann man es auf bestimmte Intervalle testen.

 

In diesem Sinne haben oberflächlich gesehen hier alle Recht, da jeder seine eigene Delta-Definition zu Grunde legt.

Jede der oben genannten Teil-Aussagen findet ihren Gegenbeweis, da man immer ein Instrument am Markt finden kann, dass der Aussage widerspricht.

 

Falsch hingegen ist es, seine Erfahrung oder seinen persönlichen Erfolg an der Börse als Delta zu definieren; denn nur weil sich im eigen Konto nichts ändert, lässt dies keine Rückschlüsse auf die Märkte zu. Leider ist unser Gehirn und sind alle Computer der Welt nicht in der Lage solch ein Delta zu errechnen, denn sowohl die Einflussgrößen als auch der Ergebnisraum sind schier unendlich groß.

 

Mathematisch ist die Aussage "Die Märkte ändern sich ständig" wesentlich einfacher zu beweisen als die Aussage "Die Märkte ändern sich nie". Das liegt allein darin, dass ich schnell ein finites Delta definieren kann und ich für dieses finite Delta keinen unendlich großen Lösungsraum finden werde (also Intervalle beliebiger Art) welcher der Aussage von Vola genügt. Insofern ist die Aussage von Vola (so spannend die Grundüberlegung dahinter auch ist) natürlich erst mal gänzlich unhaltbar (insbesondere nicht beweisbar). Für das bisher (oben genannte) grob definierte Delta ist die Aussagen schon durch Gegenbeispiele belegbar.

Geschrieben

Die Märkte ändern sich niemals und deshalb:

 

1. Alles kann passieren, aber erwarten tue ich nichts.

2. Ich muss nicht wissen, was als nächstes passiert, um Geld zu machen.

3. Jeder Moment im Markt ist einzigartig.

Geschrieben

Um zu entscheiden ob sich die Märkte "ändern" müsste man erstmal definieren wie die Märkte "sind".

Und dann hängt es stark vom TimeFrame ab. Auf sehr kleinen TFs ändern sich die Märkte mit der Tageszeit. Etwas höher ändern sich die Märkte mit den Tagen (ein Montag ist meist anders als ein Mittwoch oder ein Freitag). Auf Tagesbasis "ändern" sich die Märkte dann mit den Saisonen und speziellen Zeiten (Verfallstage etc.).

 

Wenn man die Eigenschaft der Märkte auf "es geht rauf und es geht runter" fixiert, dann ändern sie sich nicht. Nimmt man die stärke der Bewegungen dazu, ändern sich die Märkte natürlich wieder ständig. Nimmt man die länge der Bewegungen bzw. Frequenz der Wechsel dazu natürlich erst recht.

 

Ob sich die Muster im Markt ändern wär ich mir jetzt nicht so sicher. (zB was nach einem 1-2-3 passiert etc.) Die Frage ist doch eigentlich, wodurch die Märkte so sind wie sie sind. Der Markt spiegelt eigentlich nur das Verhalten der beteiligten Akteure wider. Wenn nur Trader im Markt sind, werden sich die Muster nur ändern wenn die Trader neu auf sie reagieren. Da sich (wie man hört) inzwischen der Anteil der vollautomatischen Systeme erhöht, ändern sich auch die Muster bzw. wie der Markt auf Muster reagiert. Denn ein Robot reagiert eben anders als ein Mensch.

 

Summasumarum: Eine solche These ist (wie Aurelius schon meinte) eigentlich nichtssagend solang man es nicht genauer definiert. Ich würde aber grundsätzlich sagen die Märkte ändern sich genauso wie sich die Menschen und Umgebungsbedingungen ändern, aber bleiben genau in dieser Eigenschaft konstant. Sprich sie bleiben dynamisch.

Geschrieben

@wh , #12

 

2. Ich muss nicht wissen, was als nächstes passiert, um Geld zu machen.

 

 

Ich wünschte, ich wüßte wenigstens was als nächstes passiert, damit ich dann schon mal Geld mache . Dann würde ich mich damit beschäftigen , wie ich Geld mache, wenn ich "nicht mal " weiss, was als nächstes passiert .

 

Kanst Du bitte näher erklären ? "Wie geht das ? Geld machen ohne die Zukunft zu beurteilen?"

 

KB

Geschrieben

Stimmt schon, die kleineren TFs richten sich fast immer nach den größeren, allerdings kommen in den kleineren grade bei Fehlausbrüchen in den Größeren TFs die besten Sugnale zusstande.

 

FALSCH!! die Basis jeder/s Candel/Bars ist und bleibt die T/S-Liste. Das ist wie Wurst in Därme abfüllen: wenn ich eine kleine Wurst haben will, lass ich den Schalter nur kurz auf, wenn ich eine größere haben will, muß ich den Schalter länger offen lassen.

Oder anders gesagt: wenn der Markt um 9:23 eröffnen würde, sieht ein z.B. 5 min Bar um 10:23 anders aus wie wenn der Markt um 9:00 eröffnet - er könnte aber auch wirklich gleich aussehen, wenn es die Anzahl der Ticks hergeben würde. Es ist absolut simpel: die Zählung beginnt mit der Eröffnung des Marktes - dann jagen die Ticks durch die Pipe und werden nach 1min, ..., 5min, ... , 10min, ... , 1h, ... , 4h u.s.w. abgeschnitten -> daraus entstehen dann Bars oder Candels die wiederum zu einem Chart zusammen gefasst werden. Und diesen Chart "interpretieren" ,"enträtseln", "lesen" dann die Marktteilnehmer.

 

So, wenn diese Informationen nun alle vorliegen, was passiert denn jetzt??? Jetzt beeinflusst dieses "interpretieren" ,"enträtseln", "lesen"plötzlich die Ticks selber, d.h. die Kurse gehen entweder runter oder hoch oder, wenn wenig Volumen im Markt ist, hüpfen die Kurse wie bei einem Gartenzaun hoch/runter und diese sogenannten Seitwärtsphasen entstehen.

Man könnte jetzt dieses "So,wenn dies dann das" solange weiter führen bis man an einer "Schnittmuster"-Konstellation angekommen ist.

 

Fazit: für mich hängt der Erfolg oder Misserfolg einzig und allein von der Intuition ab - d.h. der Fähigkeit über jahrelange Beobachtung der Märkte, Marktphasen einschätzen zu können und entsprechende Entscheidungen - long, short, flat - zu treffen. Ob ich für diese Entscheidungen irgend welche Hilfsmitten verwende oder einfach nur rein der Intuition/Erfahrung vertraue ist ein weiteres Kapitel...

Geschrieben

@wh , #12

Ich wünschte, ich wüßte wenigstens was als nächstes passiert, damit ich dann schon mal Geld mache . Dann würde ich mich damit beschäftigen , wie ich Geld mache, wenn ich "nicht mal " weiss, was als nächstes passiert .

 

Kanst Du bitte näher erklären ? "Wie geht das ? Geld machen ohne die Zukunft zu beurteilen?"

 

KB

 

Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Kannst Du denn wissen, was als nächstes passiert?

Ich kann es nicht. Ich schreibe jetzt nichts über Wahrscheinlichkeiten, Verteilungen und Chancen.

 

Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrüctkt:

 

Ich muss nicht wissen, was demnächst passiert, ...

Ich muss nicht wissen, was in Zukunft passiert, ...

 

JETZT - Trade what you see ... Trade what is happening and not what you think will happen in the future.

 

Und ich denke auch, das man es nicht braucht bzw. gar nicht kann. Vielleicht liege ich auch falsch.

Geschrieben
  • Autor

Schön zu sehen was hier los ist, wenn einfach mal ne These in den Raum geschmissen wird... :laugh:

Ich bin noch dabei, aber für die Stellungnahme zu den einzelnen Statements muß ich erst mal bisschen weiter ausholen, dauert noch nen Moment.

Geschrieben

@Kleinbroker:

 

Vielleicht liegt es daran, dass Du HS handelst und ich diskretionär.

Vielleicht ist da unser Hund begraben. Ich denke jeder hat seine eigene

Sichtweise und verharrt an dieser. Die Märkte werden sich nicht ändern,

und es gibt immer Gewinner und sehr sehr viele Verlierer. Die unterschiedliche

Wahrnehmung der Systeme und Menschen macht es doch erst möglich. Einer

handelt im Tickbereich bzw. im TS, ein anderer scalpt Ausbrüche im Tick

bzw. Sekundenbereich, ... kommen die Momentum und Trendfollowers ...

Geschrieben
Vielleicht liegt es daran, dass Du HS handelst und ich diskretionär.

 

:whiteflag:

Daran und auch daran, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe . Und zwar hatte ich es genauso gemeint, wie ich es geschrieben habe und das hat Raum für Interpretation für den Leser gelassen . Sorry .

 

Hintergrund ist meine "kleine Krise" in meiner Coderei .... der erfolglose Versuch , mit Hilfe der Vergangenheit die Zukunft voraus zusagen .

 

Ich wünschte, ich wüßte wenigstens was als nächstes passiert, damit ich dann schon mal Geld mache .

 

War genauso gemeint :-)

 

Und wenn ich dieses Ziel erreicht hätte, => DANN => würde ich gerne auch noch erforschen , wie man denn

 

Dann würde ich mich damit beschäftigen , wie ich Geld mache, wenn ich "nicht mal " weiss, was als nächstes passiert .

 

Und ich hatte einfach nur gehofft, dass Du schon auf dieser Ebene angekommen bist . :nictation:

 

Auch dazu gibt es einen Hintergrund : Ich tendiere dahin, das mag aber auch an meinem momentanten und sicher temporären Frust liegen, etwas fatalistisch zu sagen :

Aussage : " Ich habe KEINE Ahnung, wohin der nächste Tick geht und das ist mir auch ab sofort egal . Alle Indi´s und Theorien der Charttechnik kloppe ich hiermit in die runde Ablage . Stattdessen lege ich im Abstand X vom aktuellen Preis eine LimitBuy über und eine LimitSell unter den Kurs und warte dann ab wie ein Angler was der Markt macht , welcher Trade aufgenommen wird "

 

Sobald ein Trade dann - rein zufällig aus meiner Sicht - aufgenommen wird, lösche ich den Anderen und konzentriere meinen EA nun ganz auf das RMMM dieses einen kleinen Trades .

 

2. Ich muss nicht wissen, was als nächstes passiert, um Geld zu machen.

 

Und dazu paßt dann Deine 2.These ganz gut ..... daher habe ich nachgefragt ... hatte halt die Hoffnung ......

 

:ifriends:

 

KB

Geschrieben

Auch dazu gibt es einen Hintergrund : Ich tendiere dahin, das mag aber auch an meinem momentanten und sicher temporären Frust liegen, etwas fatalistisch zu sagen :

Aussage : " Ich habe KEINE Ahnung, wohin der nächste Tick geht und das ist mir auch ab sofort egal . Alle Indi´s und Theorien der Charttechnik kloppe ich hiermit in die runde Ablage . Stattdessen lege ich im Abstand X vom aktuellen Preis eine LimitBuy über und eine LimitSell unter den Kurs und warte dann ab wie ein Angler was der Markt macht , welcher Trade aufgenommen wird "

 

Sobald ein Trade dann - rein zufällig aus meiner Sicht - aufgenommen wird, lösche ich den Anderen und konzentriere meinen EA nun ganz auf das RMMM dieses einen kleinen Trades .

 

Nicht schlecht. Vielleicht lässt sich das Ergebnis noch steigern wenn du mit darauf schaust wo deinen potentiellen Trades Widerstände aus früheren Aktivitäten im Wege stehen. Möglicherweise ist das statistische Mittel der Ergebnisse besser wenn du auf diese Trades mit geringem Potential dann verzichtest.

 

Lutz

Geschrieben

@kleinbroker:

 

Random entries and exits.

 

http://www.bigmiketrading.com/traders-hideout/9440-totally-random-trading-system-graphs.html

 

Vielleicht ist da etwas dabei für dich.

 

http://www.automated-trading-system.com/further-musings-on-randomness/

 

http://www.evidencebasedta.com/MonteDoc12.15.06.pdf

 

THESE:

 

KB sucht etwas, was er nicht finden kann, da er es nicht weiß.

Geschrieben
  • Autor

Und wie weit möchtest Du dann runter gehen? Bis in den Tickchart? Ab wann beginnt dann Deiner Meinung nach ein Trend? 2 Pips in eine Richtung oder doch eher 10 oder 20?

Wenn eine Seitwärtsphase z.B. im M15 vorhanden ist, ist diese Phase im M1 sehr sehr sicher eine Anhäufung diverser Einzeltrends in beide Richtungen

Besteht die Seitwärtsphase im M1, ist es sehr sicher eine Anhäufung diverser Einzeltrends im sagen wir mal 8 Sek. Chart usw.

Range Charts habe ich jetzt dabei noch gar nicht erwähnt, da ist eine "Seitwärtsphase" auch als Trend per Definition zu erkennen.

 

Die Pip Anzahl des Trends ist dabei erstmal zweitrangig, ein Trend ist ein Trend, ist ein Trend...

Ich behaupte auch nicht, dass mit jedem Trend Geld zu verdienen ist, das schließen die Gebühren grade bei Microtrends sofort aus, ich will nur sagen das es keine wirklichen "Seitwärtsphasen" gibt.

Wie ein jeder seine Trends dann filtert,(verschiedene Zeitrahmen/Rangebars/Renko whatever bleibt jedem selbst überlassen.

 

Um ein Beispiel etwas näher zu beleuchten, müssten wir, glaube ich erst mal die Definition Trend festlegen.

Wenn ich Aurelius sein Post richtig interpretiere also ein Delta bestimmen ? (Siehe Seitwärtsphase)

Trend

Um das Beispiel so einfach wie möglich zu halten, würde ich z.B. einen Abwärtstrend mit Tief -> Hoch -> Tieferes Tief -> Tieferes Hoch bestimmen.

Ein anschließender Break des Tieferen Tiefs wäre dann ein bestätigter Abwärtstrend.

 

Führt man das weiter aus, reichen für eine Trendbestimmung bereits 2 Kerzen (T/H/TT/TH)

Für einen bestätigten Trend bedarf es dann einer dritten Kerze, nämlich die, die das Tiefere Tief breakt.

Seitwärtsphase

Eine "Seitwärtsphase" (In einem bestimmten Zeitrahmen) besteht meiner Definition nach, aus einer Bewegung die sich innerhalb einer Range (Range = Ein bereits bestehendes Hoch und ein bereits bestehendes Tief)

zwischen diesen beiden Extremas hin und her bewegt, ohne ein Tieferes Tief oder ein Höheres Hoch als die bereits bestehenden zu machen.

 

Ich habe versucht das zu skizzieren, ich hoffe es ist einigermaßen verständlich geworden.

Noch mehr hoffe ich, dass die Bilder in der Forenansicht gut erkennbar sind,sollte das nicht der Fall sein, und Interesse daran bestehen, bitte melden, ich packe sie dann in eine Zip Datei.

 

1a.png -> 1c.png -> 1d.png

 

 

Stimmt schon, die kleineren TFs richten sich fast immer nach den größeren, allerdings kommen in den kleineren grade bei Fehlausbrüchen in den Größeren TFs die besten Sugnale zusstande.

Allerdings wird dabei das Geheimnis sein, diese Fehlsignale, der größeren TFs in den kleineren gut zu filtern.

 

FALSCH!! die Basis jeder/s Candel/Bars ist und bleibt die T/S-Liste. Das ist wie Wurst in Därme abfüllen: wenn ich eine kleine Wurst haben will, lass ich den Schalter nur kurz auf, wenn ich eine größere haben will, muß ich den Schalter länger offen lassen.

Ich meinte das z.B. so:

 

1e.png -> 1f.png

 

Edit

Ein Bild hatte nen Fehler, ist korrigiert.

Geschrieben
Vielleicht ist da etwas dabei für dich.

 

Da ist doch sogar ein Foto von mir dabei (zumindest was meine KB-EA-Gemütslage betrifft :kb-smile: ) :laugh:

 

kb.png

 

 

Es gibt wirklich NICHTS Neues mehr !

 

Vielen Dank @wh , werde mit großem Interesse lesen , was andere da schon lange vor mir gedacht haben . :nictation:

 

KB

Geschrieben

mir persönlich ist es egal, ob sich Märkte ändern bzw. gleich bleiben, "Seitwärtsphasen" haben etc,

wichtig für mich ist nur, dass die Märkte sich bewegen, egal in welche Richtung und auf welchem Zeitausschnitt und das tun die Märkte immer!!

 

Um Geld zu verdienen, muss ich ja für mich erstmal definieren was "Geld verdienen" für mich persönlich heißt, ist das 1% netto nach Steuern im Jahr oder am Tag oder etwas zwischendrin.

 

Für mich im Endeffekt ist es klar:

Ich kann Scalpem, Breakouts traden, Reversals etc.

ich finde doch in jedem Zeitrahmen, ob 1 Minuten oder 1 Woche immer nen Chart, wo ich einsteigen kann und versuchen "Geld zu verdienen", ist nur eine Frage der Definition!

Geschrieben
  • Autor

Also den Zeithorizont mußt Du schon konstant lassen. Wenn es im Wochenchart ein Seitwärtstrend ist, kannst Du nicht sagen, intraday war es aber ein Aufwärtstrend und dann wieder Abwärtstrend. Da werden Äpfel mit Birnen verglichen. Dein System hat doch auch einen konstanten Zeithorizont bzw. sollte es haben.

So betrachtet hast du natürlich vollkommen recht, dann gibt es auch "echte" Seitwärtsphasen, da bei Beobachtung nur eines Zeitrahmen ja oft genug keine neuen Hochs oder Tiefs erreicht werden.

Allerdings stellt sich mir dabei die Frage, ob es Intraday wirklich so sinnvoll ist, immer nur einen Zeitrahmen zu beobachten.

Das wird sicher jeder für sich selbst am besten entscheiden können.

 

Meiner Beobachtung nach, ist es aber grade beim Breakout Trading so, dass wenn z.B. ein Hoch gebreakt wird und anschließend keine neuen Hochs mehr erreicht werden, dass sich dann in den unteren Zeitrahmen sehr oft ein Gegentrend bildet, der wiederum die Trendwende im höheren Zeitrahmen einleitet.

Wenn man das nicht weiß und verinnerlicht hat, wundert man sich oft beim Breakout Trading, warum die Position sofort oder etwas später gegen einen läuft.

 

Habe das auch mal skizziert, hoffe ihr könnt mir folgen...

 

H1 2a.png -> M15 2.png -> nochmal H1 3.png

 

Daher interessieren mich die kleineren Zeitrahmen zur (Gegen) Trendbestimmung auch

Geschrieben

Allerdings stellt sich mir dabei die Frage, ob es Intraday wirklich so sinnvoll ist, immer nur einen Zeitrahmen zu beobachten.

 

Das sollte dabei nicht herauskommen. Für die Betrachtung ob Trend oder nicht ist es wichtig in einem Zeitrahmen zu bleiben.

Unterstützungen und Widerstände für die Kursentwicklung sucht man dann auch in den darüberliegenden Zeitrahmen (Mehrzahl beachten!), günstige Ein- und Ausstiegspunkte in dem darunter liegendem Zeitrahmen (Einzahl!).

 

Das findet sich bei einer Menge Autoren unter Multi-Timeframe Analysis und anderen Bezeichnungen.

 

Lutz

Dein Kommentar

Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Konto hast, melde Dich jetzt an, um unter Deinem Benutzernamen zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.