Geschrieben 9. März 201214 Jr. comment_131988 Hallo, ihr kennt das ja sicher auch - man meint im Chart etwas ganz sicher zu sehen und ist danach verwundert was einem doch dabei alles entgangen ist. Hier ein schönes Beispiel Illusion der Woche Aber wie kann man den Blick schärfen? Lutz Melden
Geschrieben 9. März 201214 Jr. comment_131989 ihr kennt das ja sicher auch - man meint im Chart etwas ganz sicher zu sehen und ist danach verwundert was einem doch dabei alles entgangen ist.Aber wie kann man den Blick schärfen?Herrliches Thema, da könnte ich als rein diskretionär agierender ein kleines Buch schreiben...Momentan grade nicht möglich, aber später vllt. mehr dazu. btw.Irgendwo hatten wir zu diesem Thema schon mal nen Thread. Melden
Geschrieben 9. März 201214 Jr. comment_131990 @LutzNa herzlichen Dank - nun sehe ich überall im Chart blaue Quadrate.Ist das nun ein Zeichen für long oder für short ? Melden
Geschrieben 9. März 201214 Jr. comment_131991 Na herzlichen Dank - nun sehe ich überall im Chart blaue Quadrate.Ist das nun ein Zeichen für long oder für short ?Mein Therapeut sagt, die Richtung wird durch die Intensivität des Blau Tons und der daraus resultierenden Wahrnehmung bestimmt.(In Verbindung mit dem dann aufkommenden Körpergefühl im unteren Rumpfbereich)Ich hoffe das hilft dir ein wenig weiter ^^ Melden
Geschrieben 9. März 201214 Jr. comment_131993 Aber wie kann man den Blick schärfen? Das kenn ich gut. Hier hilft meiner Meinung nach nur Training. Einfach mal die Charts ausdrucken,wo du dachtest etwas wahrgenommen zu haben und dann mit denen vergleichen auf den tatsächlich oder berechtigt etwas wahrgenommen wurde.Dann Notizen dazu machen, woran unter Umständen doch zu erkennen war, dass es sich hier um eine Täuschung handelt.Zudem ist es hilfreich die Chartdarstellung nicht zu oft zu verändern und eine möglichst gleichbleibende Skalierung zu wählen. Am Ende setzt die Frage aber genau dort an, wo es um das grundsätzliche im Trading geht, wie ich finde.Kurz gesagt,unsere Wahrnehmung filtert Ereignisse während des Lernprozesses in grob 2 Kategorien, vertraut und nicht vertraut. Zu Beginn der Tradingkarriere lernt man unheimlich viel technische Dinge, glaubt man müsse alle Indiklatoren mit allenEinstellungen kennen und versucht nebenbei noch VWl zu studieren. Der Wissenstand wächst und wächst rasend schnell, je nach Ehrgeiz und Ego,und dennoch stellen sich keine Erfolge in der Balance ein. Warum? Weil wir glauben, dass die Börse eine Wissenschaft ist, und in einer Wissenschaft ist man nunmal erfolgreich,wenn man massenhaft Faktenwissen sammelt, ohne sofort ein konkretes Ziel damit verfolgen zu müssen/wollen. Im Trading geht es aber um die korrekte Anwendung und Selektion von Wissen unter der Bedingung der Wahrscheinlichkeit.Trading ist also vielmehr ein Handwerk, und darüberhinaus, und das ist meine ganz eigene Sichtweise, auch eine Kunst.Viele Trader sind enttäuscht, wenn sie mehr wissen als die Profis aber ständig Geld verlieren. Oft haben sie im Leben vieles erreicht und mit dem Kopf schon viele Wände durchbrochen, und fühlen sich herausgefordert von dem schlaffen vorsichtigen Gerede der anderen Trader und möchten ihm mal zeigen wo der Käse quietscht. Diese Menschen haben in ihrem Leben gelernt, dass sie alles erreichen können, wenn sie nur intelligent und hart genug sind und mit dem Charisma ihres Egos alle inneren Zweifel und Regungen überspielen, und wenn sie den gleichen Wissensstand wie alle anderen erfolgreichen Trader erreicht haben. Aber das wäre so, als würde ich ein Klavierhandbuch auswendig lernen und Lang Lang (oder wie der heißt) zum Duell herausfordern.Dem gespeicherten Wissen fehlt eine wesentliche Komponente, nämlich die Verknüpfung mit dem Feedback der praktischen Auseinandersetzung von Wissen und Auswirkung auf angewandtes Wissen. Es fehlt die Erfahrung. Genau das ist es im übrigen auch, das dem Trader auf Dauer die Selbstsicherheit und Gelassenheit verschafft, die er braucht um diesen Job souverän und mit Freude tun zu können. Viele sind aber durch die weiter oben beschriebenen negativen Erlebnisse der wilden verträumten Anfangszeit so traumatisiert, dass sie nicht mehr in der Lage sind ihrer Intuition zu vertrauen, selbst wenn sie es nach Jahren der Erfahrungssammlung könnten. Es bleibt immer das fade Gefühl nicht zu genügen, noch nicht genug zu wissen, erstmal weiter zu schauen, was andere so machen. Es wird nach all den negativen Erfahrungen plötzlich ein übertseigerter Wunsch nach Sicherheit verspürt, der immer größer wird, je länger der Mut fernbleibt, sich und seinen Fähigkeiten zu vertrauen. Durch den Prozess der Wissensanwendung wird gespeichertes Wissen Stück für Stück quasi in einen anderen Speicherbereich überführt. Was relevant ist wird funktional und emotional verknüpft und verstärkt, was nicht in praktische Anwendung überführt werden kann wird nach und nach schwächer und verschwindet irgendwann aus dem Gedächtnis.Plötzlich bleiben nur noch sehr wenige Dinge übrig, aber die sind praktisch bedeutsam. Und durch das Verschwinden dieser Masse an Faktenwissen, ist plötzlich viel mehr Denkkapazität frei, um sich mit den wenigen Wissenelementen tiefer und tiefer zu beschäftigen. Hier beginnen wir unsere Niesche zu defienieren. Hier merken wir, wie wichtig eigentlich die Einschätzung der Marktverfassung und des Marktverhaltens ist und wie unwichtig zum Teil viele der vorher intensiv gebüffelten Fakten. Jetzt geht es also darum Marktkonditionen immer intensiver zu analysieren um herauszufinden, in welchen Situationen und Umgebungen wir unsere Niesche verankern können und wann es besser ist, die Füße still zu halten und vlt. besser ist ein schönes Bild zu malen(oder was auch immer), um den Zugang zu unseren Wünschen, Ängsten und momentanen emotionalen Zuständen zu erhalten, was, wie ich finde, sehr wichtig ist, um psychologisch auch morgen noch "kräftig zubeisen zu können". Nun komme ich zur Anfangsfrage zurück. Entscheident ist, sich immer wieder analytisch und spielerisch mit den Marktzuständen zu befassen, unabhänguig davon, was ich jetzt möchte(z.B.Geld verdienen), was ich jetzt muss(z.B. endlich mal wieder n Trade absetzen), in dem ganz ehrlich und nüchtern festgestellt wird, was da ist und ob ich meine Niesche vorfinde oder nicht.Nur durch diese Niesche kann ich ein Mass an Wahrscheinlichkeit und Berechenbarkeit gewährleisten, wodurch ich langfristig auch wieder das nötige positive Feedback sammeln kann, dass ich brauche, um diesen Weg weiter zu gehen. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass es keinenn Sinn macht an sich zu zweifeln und seine Fähigkeitgen in Frage zu stellen, nur weil wir oft Situationen auf den ersten Blick nicht so einschätzen wie sich sich auf den zweiten darstellen. Oft sehen wir auf den ersten Blick auch, was wir sehen möchten und auf den zweiten Blick was wir nicht sehen wollten.Das ist ganz wichtig, im Gegensatz übrigens zu dem Beispiel auf der verlinkten Seite(Post#1). Im Trading haben wir die Möglichkeit uns auf die Schliche zu kommen; dem was wir sehen wollten und warum, dem was wir nicht sehen wollten und wieder warum. Beim Traden ist die Option der Ent-Täuschung die größte Chance und keine abzuwehrende Bedrohung unserer Träume. Durch das fortwährende Sammeln von Erfahrung im Umgang mit unserem Setup und dem Feedback der 'Price-Aktion-Wirklichkeit', und einer damit verbundenen statischen Wiederholung unserer Vorgehensweise in der Rezeption unserer Trades, ist es durchaus möglich zunehmend ein Gefühl für das 'Massen-Individuum' Markt und dessen Eigenschaften zu entwickeln und unser Gefühl für dieses Empfinden, dem Markt und uns selbst gegenüber, so weit zu schärfen, dass wir auf lange Sicht so virtuos traden, wie Lang Lang(also wenn er denn so heißt) Klavier spielt.Und bis dahin, haltet das Pulver so lange trocken bis die Kanonen korrekt justiert sind. PS: Megasorry für den langen Text! Rechtschreibfehler dürfen behalten werden, ich bin grad in Zeitdruck. Melden
Geschrieben 9. März 201214 Jr. comment_131994 PS: Megasorry für den langen Text! Rechtschreibfehler dürfen behalten werden, ich bin grad in Zeitdruck. Was heisst hier Sorry, ist doch von allererster Güte dein Text und die einzelnen Erklärungen deiner Erfahrungen. Melden
Geschrieben 9. März 201214 Jr. comment_131995 (In Verbindung mit dem dann aufkommenden Körpergefühl im unteren Rumpfbereich)Also die meiste Zeit long ...Danke, der Tipp hat mir sehr geholfen . Melden
Geschrieben 9. März 201214 Jr. Autor comment_131999 PS: Megasorry für den langen Text! Rechtschreibfehler dürfen behalten werden, ich bin grad in Zeitdruck. Hut ab - viel Interessantes. Vielen Dank dafür. Lutz Melden
Geschrieben 9. März 201214 Jr. comment_132002 PS: Megasorry für den langen Text! Rechtschreibfehler dürfen behalten werden, ich bin grad in Zeitdruck. Vielen Dank. Was hättest Du denn geschrieben wenn Du mehr Zeit gehabt hättest? Melden
Geschrieben 9. März 201214 Jr. comment_132003 Vielen Dank. Was hättest Du denn geschrieben wenn Du mehr Zeit gehabt hättest?Das hätte der Internetspeicher dann wohl nicht verkraftet ^^ Melden
Geschrieben 9. März 201214 Jr. comment_132011 Herrliches Thema, da könnte ich als rein diskretionär agierender ein kleines Buch schreiben...Das kleine Buch zu schreiben, hat mir Licens ja schon abgenommen ^^ Zur eigentlichen EingangsfrageMir persönlich hat es sehr geholfen, in einem Short Trade sich vorzumachen Long investiert zu sein und dementsprechend nach Signalbestätigungen zu suchen.Es ist schon erstaunlich, wieviele Long Signale man auf einmal findet ^^ Wenn man diese Übung einige mal mit Livegeld durchgestanden hat, festigt sich der eigene Glaubenssatz an das Setup auch. (Bei Gewinnen)Oder aber man wird bei wiederkehrenden Verlusten noch unsicherer, da man sich ständig hin und her gerissen fühlt und in Wirklichkeit kein wirkliches Setup hat... Ein echtes Setup hat Regeln, so wie, "Ich springe ins Wasser oder ich springe nicht", ein "vielleicht springe ich gleich" bedeutet nichts anderes als das man stehen bleibt und nicht springt, also nichts anderes, als wenn ich keine Entscheidung treffe - was auch eine Entscheidung ist, da in Wirklichkeit abgewartet wird...(Und andere die Entscheidung treffen, beim Traden dann der SL im schlimmsten oder der TP im besten Falle) Wenn man dieses Setup dann für sich gefunden hat, erscheint auch im Laufe der Zeit das nötige Selbstbewußtsein und die Coolheit die Licens schon angesprochen hat.Man ist weniger nervös da man weiß das man seinen Regeln und dem Setup vertrauen kann und das Trading wird "Langweilig" (Diese Langeweile kann man wunderbar durch Positions Erhöhungen bekämpfen^^)Man wechselt ab diesem Punkt des Selbstbewußtseins auch nicht mehr ständig die Zeitrahmen um nach anderen Setups zu suchen (Oder besser gesagt, Unsicherheit entstehen zu lassen), man weiß einfach das die höheren TFs zwar die Richtung angeben, aber sich in den kleineren TFs die Bestätigungen oder aber Umkehrbewegungen entwickeln.(Wobei die Umkehrbewegungen natürlich immer gegen den höheren TFs sprechen und dementsprechend das größte Risiko beinhalten - aber das sind dann oft die größten Winner - bis auf die vielen Ausnahmen dieser Regel^^ Soweit die Theorie, den Chart nach TA so wahrzunehmen wie er ist (Ein Trend ist ein Trend, ist ein Trend) - super simple Aussage, wie "The Trend is your Friend, Greife in kein fallendes Messer u.a." aber es dauert imho ewig bis man die Kernaussage dieser klugen Sprüche wirklich verstanden und vorallem auch anwenden kann... Nochmals zur Eingangsfrage, den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehenDiskretionäres Traden ist auch individuell.Die Menge an Setups die bspw. Aurelius benutzt, würde ich Live niemals gemanaged bekommen.Ist vllt. auch "nur" ein Entwicklungsprozeß (sicher Jahre oder hunderte Trades), aber sicherlich wird es nicht für jeden passen. Ich persönlich würde mittlerweile Geld dafür bezahlen, wenn ich manches TA Wissen um verschiedene Setups einfach aus dem Gehirn löschen könnte Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich über TA 10 mal mehr weiß, als viele Leute die 100 + mal mehr Geld verdienen als ich ^^(Wissen über die Märkte ist in keinster Form der Relation mit Verdienstspanne gleich zusetzen, ich glaube mittlerweile weniger Wissen ist hilfreicher- glaubt eh kein Newbie...) Jedes weitere Setup was man kennen lernt, gibt einem zig weitere Möglichkeiten der TA, irgendetwas passt dann immer Dieses viele Wissen führt dann im Live Trade zu weiterer Unsicherheit, man sieht dort das Setup, dort das andere...Wenn man dann noch die TFs wechselt ist das Chaos der Gefühle perfekt - dann noch eine zu große Posi Größe im Trade und der Minustrade ist fast garantiert.Wird es ein Winner, ist es danach nur eine Frage der Zeit bis der Markt sich das gewonnene zurückholt. Fazit aus meiner Sicht:Ein, max. zwei Setups in einem TF lassen einen den Chart deutlicher und weniger nervös betrachten. Melden
Geschrieben 10. März 201214 Jr. Autor comment_132015 Fazit aus meiner Sicht:Ein, max. zwei Setups in einem TF lassen einen den Chart deutlicher und weniger nervös betrachten. Das sehe ich mittlerweile auch so, weniger ist auch hier mehr. Wenn man das dann nach vielen Trades so perfekt abspult dass es langweilig wird kann man ja versuchen noch andere Instrumente damit zu traden oder, wenn es denn unbedingt sein muss, andere Setups zu finden. Ob damit aber wirklich etwas gewonnen ist? Oft ist ja auch von dem Wunsch die Rede, 'Vollzeit-Trader' zu sein. Nein, das möchte ich nicht werden, denn das halte ich für Schwerstarbeit die auch an der Gesundheit kratzen kann. Gegen ein ordentliches Einkommen aus den Trades habe ich natürlich nichts, aber das wird sich doch später auch mit weniger als 8-10 Stunden Einsatz am Tag erzielen lassen. Lutz Melden
Geschrieben 10. März 201214 Jr. comment_132019 Nein, das möchte ich nicht werden, denn das halte ich für Schwerstarbeit die auch an der Gesundheit kratzen kann. Irgendwo hatte ich die Tage mal einen Post zum Thema Überzeugungen geschrieben, das passt auch hierzu ganz gut.Mit nichts sind wir uns mehr in der Lage zu schaden/nutzen, wie mit unseren eigenen Überzeugungen.Über diesen Satz kann man sehr lange nachdenken. Mir tut sich dabei immer ein ganzes Universum an Zusammenhängen auf.Dazu gehört auch die Überzeugung was Trading ist, wie es es sein wird, was es für mich bedeutet und wie ich es handhabenmöchte und wozu ich es tue. Hätte ich mich für die Überzeugung entschieden, Trading schadet, Fulltime, der Gesundheit, wäre es mir sehr schwer gefallen oder vlt. unmöglich gewesen eine Form der Auseinandersetzung mit dem Trading zu finden, die für mich, über das Geldverdienen hinaus, befriedigend und erfüllend ist. Und die Wahl der Überzeugung liegt ganz bei uns.Es gibt Formen des Tradings, die würde ich keine Woche überleben, und dann gibt es welche, die in mir Freude, Neugier und Hingabehervorrufen. Ich würde dazu raten, den Blick auf die Dinge nicht zu determinieren. Vlt. stattdessen lieber die Augen für die Möglichkeiten offen halten, die es darüber hinaus geben kann. Ich könnte mir sagen, Traden ist ein brutales Geschäft und die militärische Bildsprache verwenden, wie es ja oft in Artikeln vorkommt, um meiner Auffassung Nachdruck zu verleihen, oder ich kann davon überzeugt sein, dass Traden Freude macht und mir viele Freiheiten und Perspektiven eröffnen kann.Für den Erfolg hat das vlt. beides keinen wesentlichen Einfluss. Dort zählt Ausdauer, Hingabe und Glück usw.Aber es ist wesentlich dafür, ob ich mich mit dem was ich tue und wie ich lebe wohl fühle und ob ich mich auf Dauer damit identifizieren kann. Es wäre mir z.B. auch unmöglich zu traden, wenn ich es nur täte um wieder mal Ferrari zu fahren, à la Koko.Ich find es toll, wenn Menschen durch ihren Durst Arbeitsplätze schaffen und habe größten Respekt vor jedem, der sich durch seine Arbeit seinen Wunsch verwirklichen kann. Ich bin da absolut neidfrei.Aber wenn ich nun, durch den N24 Beitrag, zu der Überzeugung kommen würde, dass genau das und nur das z.B. für das Trading stehen würde,wäre Trading für mich vlt. auch sinnlos. Ich habe für mich entdeckt, dass ich über meinen bescheidenen Lebensstil hinaus dadurch auch für andere vielGutes tun kann, und ich somit für mich nach längerer Oreientierungsphase eine Balance gefunden habe. Die setzt sich aus dem Erhalt meiner persönlichen Unabhängigkeit und Gestaltungsfreiheit, der Freude an meiner Arbeit und der Möglichkeit, mich als Person weiterzuentwickeln, sowie meinem gemeinnützigen Engagement und den damit verbundenen Zielen, zusammen. Gut möglich das ich scheitere, und im nachhinein eh schon alle alles besser wussten und lachen.Aber das ist mir egal. Es ist meine Überzeugung von einem gutem Leben und meiner Verantwortung.Und ich stehe jeden Morgen auf und freue mich über den neuen Tag und seine Chancen und Überraschungen, und darüber, dass ich wieder Zeit und Energie habe, um etwas zu tun, um meinem Ziel einen Schritt näher zukommen. Zu pathetisch? So what! Melden
Geschrieben 10. März 201214 Jr. comment_132020 in den letzten Tagen habe ich mir ein Video immer und immer wieder angeschaut. Wenn man sich diese Geschichte anhört, wird einem bewusst, dass Ereignisse ganz verschieden aufgefasst werden können.Es hängt allein von unserer Sichtweise von uns selbst ab. Wie sehe ich mich? Was ist meine Überzeugung über mich und meine Zukunft. Wer oder was sind die bestimmenden Elemente und welche sind es definitiv nicht, auch wenn sie so aussehen. Wie ich die Dinge sehe, welche Überzeugungen ich habe, entscheidet, welche Kraft ich fürs Leben habe. Das ist eine gewaltige erkenntnis für mich in den letzten Tagen. an empowering video enjoy ;) http://www.youtube.com/watch?v=9HKj2uHmaX4&feature=player_embedded Bearbeitet 10. März 201214 Jr. von iso Melden
Geschrieben 10. März 201214 Jr. Autor comment_132021 Hätte ich mich für die Überzeugung entschieden, Trading schadet, Fulltime, der Gesundheit, wäre es mir sehr schwer gefallen oder vlt. unmöglich gewesen eine Form der Auseinandersetzung mit dem Trading zu finden, die für mich, über das Geldverdienen hinaus, befriedigend und erfüllend ist. Und die Wahl der Überzeugung liegt ganz bei uns. Ack, aber vielleicht sollten wir kurz noch die Bedeutung von 'Fulltime' in dem Zusammenhang definieren. Vollzeit in dem Sinne davon leben zu können sehe ich als erstrebenswertes Ziel, Vollzeit in dem Sinne den ganzen Tag damit beschäftigt zu sein nicht. Lutz Melden
Geschrieben 10. März 201214 Jr. Autor comment_132022 Wenn man sich diese Geschichte anhört, wird einem bewusst, dass Ereignisse ganz verschieden aufgefasst werden können.Es hängt allein von unserer Sichtweise von uns selbst ab. Wie sehe ich mich? Was ist meine Überzeugung über mich und meine Zukunft. Wer oder was sind die bestimmenden Elemente und welche sind es definitiv nicht, auch wenn sie so aussehen. Wie ich die Dinge sehe, welche Überzeugungen ich habe, entscheidet, welche Kraft ich fürs Leben habe. Das ist eine gewaltige erkenntnis für mich in den letzten Tagen. Danke dafür, ich empfehle dazu auch das Buch 'So denken Erfolgsmenschen: Die Beziehung zwischen Ihrem Kopf und Ihrer Lebensqualität'. Da ist genau das beschrieben, natürlich muss man wie bei vielen gerade amerikanischen Büchern auch nicht alles wörtlich nehmen sondern es auf die eigene Situation übertragen. Lutz Melden
Geschrieben 10. März 201214 Jr. comment_132024 Danke dafür, ich empfehle dazu auch das Buch 'So denken Erfolgsmenschen: Die Beziehung zwischen Ihrem Kopf und Ihrer Lebensqualität'.Und ich empfehle dann dies hier: http://www.amazon.de/Rich-Dad-Poor-Reichen-beibringen/dp/3442217784/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1331378386&sr=1-1 Ein fantastiches Buch wenn es um Glaubenssätze über Geld geht.Unter anderem werden dort Beispiele veranschaulicht, dass der "Normale" Arbeitnehmer sich mit seinen Kindern darüber unterhält, wie man Telefonkosten einsparen könnte oder die offene Rechnung bezahlt werden soll, am Eßtisch eines Personalchefs oder höherem Status, geht es in Gesprächen dieser Art dann eher darum wie die Kids dazu befragt werden, wie man andere zum mehr Telefonieren animieren kann. Und schon bilden sich unterschiedliche Glaubenssätze und Gedankengänge bei Gleichaltrigen... Melden
Geschrieben 10. März 201214 Jr. Autor comment_132026 Und ich empfehle dann dies hier: http://www.amazon.de/Rich-Dad-Poor-Reichen-beibringen/dp/3442217784/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1331378386&sr=1-1 Ein fantastiches Buch wenn es um Glaubenssätze über Geld geht.Unter anderem werden dort Beispiele veranschaulicht, dass der "Normale" Arbeitnehmer sich mit seinen Kindern darüber unterhält, wie man Telefonkosten einsparen könnte oder die offene Rechnung bezahlt werden soll, am Eßtisch eines Personalchefs oder höherem Status, geht es in Gesprächen dieser Art dann eher darum wie die Kids dazu befragt werden, wie man andere zum mehr Telefonieren animieren kann. Und schon bilden sich unterschiedliche Glaubenssätze und Gedankengänge bei Gleichaltrigen... Das las ich vor einer Weile und fand viel Nachdenkenswertes darin, teilweise auch Bestätigung intuitiv gefasster früherer Entschlüsse. Lutz Melden
Geschrieben 10. März 201214 Jr. comment_132028 Ack, aber vielleicht sollten wir kurz noch die Bedeutung von 'Fulltime' in dem Zusammenhang definieren. Vollzeit in dem Sinne davon leben zu können sehe ich als erstrebenswertes Ziel, Vollzeit in dem Sinne den ganzen Tag damit beschäftigt zu sein nicht. LutzAlles klar. Melden
Hallo,
ihr kennt das ja sicher auch - man meint im Chart etwas ganz sicher zu sehen und ist danach verwundert was einem doch dabei alles entgangen ist.
Hier ein schönes Beispiel
Illusion der Woche
Aber wie kann man den Blick schärfen?
Lutz