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  1. Themen: - Bilanzierung: Neue Modelle für Wertberichtigungen - Kontenabruf: 150 Millionen Euro sicher gestellt - Bericht: Russische Aufsicht besucht BaFin View the full article
  2. Wie lange wollen Regierung, Sparkassen und Steuerzahler eigentlich noch zusehen, dass unser knappes – und zusehends knapperes – Geld in ein Fass ohne Boden, genannt Landesbanken, gekippt wird? Wo ist das Konzept, das dies rechtfertigen würde? Bei jeder Krise sind die Landesbanken mit verspielten Milliarden dabei, werden mit Steuermilliarden gerettet, derweil das Bildungssystem und die Infrastruktur den Bach runter gehen. Wir sollten was für die Zukunft unserer Gesellschaft, ihre Wettbewerbsfähigkeit und für die Umwelt tun, statt unfähige oder, besser gesagt, orientierungslose, mit Politikern eng verbandelte Banker unseren Überschuss in der Kapitalbilanz in wertlose US-Immobilien und obskure “Wertpapiere” stecken zu lassen. Unsere alternde Gesellschaft braucht ausländisches Vermögen, nicht ausländischen Schrott. Wenn der deutsche Bankensektor, vorneweg die Landesbanken, gefolgt von der Hypo Real Estate und der Commerzbank/Dresdner Bank, gerettet werden muss, was leider unumgänglich ist, weil wir ja nicht in die Tauschwirtschaft zurückfallen wollen, fehlt das Geld für die unbedingt erforderliche Stimulierung der Nachfrage. Mein Kollege Lucas Zeise hat in seiner FT Deutschland-Kolumne gerade darauf hingewiesen. Die Output-Lücke, die Differenz zwischen dem, was tatsächlich produziert wird, und dem, was bei Normalauslastung produziert werden könnte, dürfte sich gegen Jahresende 2009 auf 9,4% belaufen. Das entspricht, auf das BIP eines vollen Jahres bezogen, einem Ausfall von rund 230 Mrd. Euro (Die Annahmen dabei sind, dass die Normalauslastung zuletzt im ersten Quartal 2008 erreicht wurde, das mittelfristiges Wachstum des realen BIP bei 1,5% p.a. liegt und der Rückgang des realen BIP vom ersten Quartal 2008 bis zum vierten Quartal 2009 insgesamt 7,0% beträgt). Dass sich das noch nicht in einer rasant steigenden Arbeitslosenzahl niedergeschlagen hat, ist dem bislang soliden sozialen Netz sowie der Tatsache zu verdanken, dass sich Krisen erst mit zeitlicher Verzögerung am Arbeitsmarkt bemerkbar machen. Das ist die Größenordnung, über die wir reden müssen, wenn wir ein Desaster verhindern wollen, über die wir aber wegen der teuren Rettungsaktionen für die Banken nicht reden können, auch nicht ansatzweise. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Staat die Outputlücke gar nicht komplett füllen kann, auch wenn er wollte, weil sich die Struktur seiner Nachfrage und seiner Einnahmen stark von der des privaten Sektors unterscheidet (sorry, wenn ich langweile: habe das in diesem Blog schon ein paar mal gesagt). Er müsste also noch mehr als jene 230 Mrd. Euro pro Jahr in Bewegung setzen, wenn die Konjunktur stabilisiert werden soll. Die Bankensanierung muss daher so rasch, so gründlich und so kostengünstig wie möglich über die Bühne gebracht werden. Dazu gehört, dass die Landesbanken endlich fusionieren und dann abgewickelt oder stark eingedampft werden, vielleicht auf ein Zehntel ihrer jetzigen Größe. Wann, wenn nicht jetzt, soll denn dieser marode Sektor saniert werden? Der Bund sollte nur noch Geld herausrücken, wenn sie sich dazu bereit finden. Alle faulen Aktiva müssen zu realistischen, also marktnahen Preisen auf eine Bad Bank übertragen werden. Das ist eine Zweckgesellschaft, deren Aufgabe es ist, im Laufe der Jahre an Werten zu realisieren, was sich realisieren lässt. In Schweden hatte sich das in den neunziger Jahren als profitabel herausgestellt – weil Notverkäufe vermieden wurden und sich der Markt nach einiger Zeit erholte. Die aus den fusionierten Landesbanken entstandene Rumpfbank, nennen wir sie Deutsche Länderbank, deren neuer Großaktionär der Bund wäre, neben den Ländern und (vorübergehend) den Sparkassen, müsste in Höhe der Verluste (von 100 Mrd. Euro oder mehr) rekapitalisiert werden, was die Schulden des Bundes, der Länder oder Sparkassen stark in die Höhe treiben wird. Aber das ist ohnehin unvermeidlich. Der Bund muss das neue Management bestimmen, ihm einen klaren Förderauftrag geben (die Bank zudem in einem Aufwasch mit der KfW fusionieren) und dafür sorgen, dass im Aufsichtsrat nur ausgewiesene Fachleute sitzen, also keine Politiker, einschließlich Staatssekretären, auch wenn sie Diplome in Wirtschaftswissenschaft besitzen. No jobs for the boys! Die Hypo Real Estate wird bereits verstaatlicht – die Commerzbank sollte in Kürze folgen, und zwar spätestens dann, wenn sie beim nächsten Mal um Geld bittet. Die Verstaatlichung darf selbstverständlich nur vorübergehend sein. Nach der Bereinigung ihrer Bilanz und ihres Geschäftsmodells – was leider mit Entlassungen größeren Stils einhergehen wird – wäre sie zu veräußern, am besten an einen ausländischen Käufer, der bei der nächsten Krise keinen Anspruch auf Hilfe des deutschen Staates erhebt. Die Commerzbank ist kein national asset, und der Finanzsektor ist so oder so überdimensioniert, zerstört also aus volkswirtschaftlicher Sicht Ressourcen, die an anderer Stelle besser, das heißt wohlstandsmehrend, eingesetzt werden könnten. Was ist eigentlich die optimale Größe für eine Bank? Je größer heißt nicht desto besser. Übrigens ist das ein fundamentaler Fehlschluss, der im letztjährigen Finanzmarktgutachten der Fünf “Weisen” gezogen wurde. Ein Thema, über das zu diskutieren sein wird, ist übrigens, warum nur die Steuerzahler, die Mitarbeiter und die Aktionäre bei diesen Bankensanierungen Opfer bringen müssen, nicht aber die Eigentümer der Bankschuldverschreibungen, beispielsweise die Versicherungen. Bei General Motors und Chrysler dürfte es sogenannte debt-equity-swaps geben – dabei werden Verbindlichkeiten eines Unternehmens in Eigenkapital umgewandelt -, was nichts anderes bedeutet, dass auch die Bondholders bei den Rettungsaktionen mitwirken. Warum soll es nicht auch bei unseren Banken auf der Passivseite der Bilanzen “haircuts” geben? Nicht alle Passiva der betroffenen Banken bestehen aus (sakrosankten) Pfandbriefen. Insgesamt ist politischer Mut gefordert. Allerdings nicht besonders viel, denn ich denke, dass sich die Öffentlichkeit augenblicklich dermaßen über die Banken ärgert, dass der Widerstand gegen die Sanierung und nachhaltige Schrumpfung des Sektors geringer sein dürfte, als die Regierung befürchtet. Nutzen wir die Chance und schaffen Raum für das, auf was es vor allem ankommt: zukunftssichere Arbeitsplätze. View the full article
  3. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 1. Dezember 2008 Herrn Marc Skawran, Ludwigshafen, das weitere Betreiben des Einlagengeschäfts untersagt. Ferner hat sie die unverzügliche Abwicklung der von ihm unter dem Namen ?Future World Business Limited? betriebenen Geschäfte angeordnet. Am 2. Januar 2009 hat die BaFin auch gegenüber Herrn Peter Körner, Steinau, die unverzügliche Abwicklung der von ihm unter dem Namen ?Future World Business Limited? betriebenen Geschäfte angeordnet. View the full article
  4. RSS erstellte Thema in Archiv
    Topics:Moratorium ? when supervisors pull the ripcordGerman insurance industry well prepared for Solvency IIInterview with Dr. Thomas Steffen, Chief Executive Director of Insurance Supervision View the full article
  5. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 17. Februar 2009 der Catering Trade Marketing Ltd. (CTM Ltd.), einer Gesellschaft englischen Rechts, sowie Herrn Uwe Misterek, Leipzig, das Einlagengeschäft untersagt und die Abwicklung der unerlaubt betriebenen Bankgeschäfte angeordnet. View the full article
  6. Am 27. Februar 2009 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) der WM Transfer Ltd., Belize City, Belize, das weitere Betreiben des E-Geld-Geschäfts untersagt. Ferner hat sie die unverzügliche Abwicklung der unter der Bezeichnung ?WebMoney? betriebenen Geschäfte der WM Transfer Ltd. angeordnet. View the full article
  7. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Herrn Gerd Seefried, Wemding, am 30. Dezember 2008 aufgegeben, das von ihm unerlaubt betriebene Einlagengeschäft abzuwickeln. View the full article
  8. Am 17. März 2009 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) der Payment Solutions Inc., Panama City, Panama, das weitere Betreiben des Einlagengeschäfts und des E-Geld-Geschäfts untersagt. Ferner hat sie die unverzügliche Abwicklung der unerlaubt betriebenen Geschäfte angeordnet. View the full article
  9. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat ihr Verbot von bestimmten Leerverkäufen bis zum 31. Mai 2009 verlängert. View the full article
  10. Themen: - De-Larosière-Gruppe will Aufsicht in Europa neu strukturieren - Fair-Value-Ermittlung in der Finanzkrise - OLG Frankfurt klärt im "Fall Schrempp" Kriterien für Offenlegungspflichten View the full article
  11. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Herrn Ralf Arnold, München, am 23. März 2009 aufgegeben, das von ihm unerlaubt betriebene Einlagengeschäft abzuwickeln View the full article
  12. RSS erstellte Thema in Archiv
    Topics: - De Larosière Group proposes a restructuring of supervision in Europe - Measuring fair value in the financial crisis View the full article
  13. Die BaFin hat am Freitag, dem 24. April 2009, die Staatsanwaltschaft München gebeten, strafrechtliche Ermittlungen gegen Unbekannt aufzunehmen. Eine streng vertrauliche Aufstellung der BaFin über Vermögenswerte einzelner Banken sei an die Öffentlichkeit gelangt. Das stelle möglicherweise einen Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflicht nach § 9 des Kreditwesengesetzes dar, teilte die BaFin zur Begründung mit. View the full article
  14. Die BaFin hat am Freitag, dem 24. April 2009, die Staatsanwaltschaft München gebeten, strafrechtliche Ermittlungen gegen Unbekannt aufzunehmen. Eine streng vertrauliche Aufstellung der BaFin über Vermögenswerte einzelner Banken war an die Öffentlichkeit gelangt. Das stellt möglicherweise einen Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflicht nach § 9 des Kreditwesengesetzes dar. View the full article
  15. After yesterday?s update from BP (BP.), fans of the oil & gas sector were given more to chew this morning as Royal Dutch Shell (RDSB) issued a Q1 trading update. As usual, their report attempted to balance conflicting factors such as the already hefty share price falls, falling demand, the recession, and the prospect of economic recovery over the past year. View the full article
  16. The over-hyped build up to the US version of the bank stress test game smacked of a cross between a foregone conclusion and a whitewash. But rather alarmingly this is anything but the case. After the well publicised internal memo that revealed a ?great start to the year?, according to the Fed, Citigroup may now have to raise more cash, and fellow failure Bank of America also finds itself in the same doghouse. Of course, bad news for US banks will invariably hit their opposite numbers in the UK. Thus far, leading shares such as Barclays (BARC), Lloyds Banking (LLOY) and RBS (RBS) are off a few percentage points, but perhaps rather tellingly, nothing of the big sell off that might have been expected. View the full article
  17. The stock market is not known for it?s sympathy or compassion, so the initial fall and bounce back from early lows probably means the market is trying to decide whether swine flu is yet another bird flu, or something more serious. While investors collectively decide we have seen shares in the most obvious sectors marked up or down as appropriate. Not unexpectedly, winners have been the drugs groups, with GlaxoSmithkline (GSK) in demand as its Relenza anti-viral treatment is a hot commodity. Fellow drugs giants Astrazeneca (AZN) and Shire Pharma (SHP) were also ahead, although Glaxo?s 3% share price gain led the way. View the full article
  18. Wenn die Märkte lange Zeit gefallen sind, kann es schnell zu einem Kursfeuerwerk kommen. Das gilt nicht nur für Aktien, sondern auch für Öl und andere Rohstoffe. Selbst in Japan, wo die wirtschaftliche Lage geradezu katastrophal ist, haben sich die Kurse in den letzten Monaten um mehr als 20% erholt. Dennoch sieht es bislang nicht nach einer echten Wende aus, vielmehr nach einer weiteren von mehreren Bear Market Rallies, die wir seit Ausbruch der Krise im August 2007 erlebt haben. Die Fundamentaldaten sind einfach noch zu schlecht. Der Internationale Währungsfonds erwartet, dass das globale BIP 2009 im Durchschnitt um 1,3% unter seinem Vorjahreswert liegen wird. Das ist auf der Basis von Kaufkraftparitäten gerechnet – nimmt man aktuelle Wechselkurse, dürften eher knapp -3% herauskommen. Die Unternehmensgewinne werden sich für’s erste nicht erholen können, wenn diese Vorhersagen stimmen. Und wenn bei den Gewinnen nichts läuft, läuft auch nichts bei den Kursen. Das Preisniveau wird in den reicheren Ländern in diesem Jahr sinken. Auch durch Gesundbeten kommt man nicht um die Feststellung herum, dass sich das wie eine Deflation anfühlt. Angesichts der immer noch zunehmenden Outputlücken wird es zu immer intensiveren Preiskämpfen kommen; auch die Arbeitnehmer haben einen schweren Stand. So oder so, das Deflationsrisiko ist bis auf weiteres größer als das Inflationsrisiko. Daher sind die Rentenmärkte relativ fest. Sie profitieren zudem von niedrigen Notenbankzinsen und dem immer verzweifelteren Bemühen von Lebensversicherungen und Pensionskassen, ihre Renditeversprechen angesichts schwacher Aktienmärkte einzuhalten. Eine nachhaltige Wende zum Besseren wird es dann geben, wenn der Lagerabbau beendet und der Ersatzbedarf immer dringender geworden ist, wenn die Einstiegskurse bei Aktien und Immobilien noch attraktiver sind als heute und wenn die Finanzpolitik trotz hoher staatlicher Defizite die Konjunktur so lange stimuliert, bis die private Nachfrage wieder anspringt. Das wird noch dauern. Ausführliches zur Lage der Weltwirtschaft und den Aussichten für Aktien, Bonds, Rohstoffe und Wechselkurse in meinem neusten Investment Outlook: Wermuth’s Investment Outlook – April 2009*) (pdf, 215 KB) *) Den Investment Outlook von Dieter Wermuth in englischer Sprache gibt es einmal im Monat und er wird zunächst kostenlos auf Herdentrieb zum Herunterladen bereitgestellt. (ur) View the full article
  19. The stock market paused before the Budget and has remained a little edgy since. Nonetheless, leading stocks are looking hale and hearty, with banks and retailers the main focus of recovery. These two sectors also seem to be the areas traders are betting on for an economic recovery. Not that the timing of such an event is necessarily a done deal, as there is quite a battle of wills between the Chancellor and his Budget statement and the IMF on the degree of UK growth, or otherwise over the next couple of years. We shall see View the full article
  20. A diary of major economic announcements, company reporting announcements and financial markets events scheduled for the week starting 20 April 2009 View the full article
  21. Our beloved Chancellor may have referred to visible green shoots of recovery in the Budget on Wednesday, but the outcome depends of course on whether his forecasts are to be believed. For the time being though, we are enjoying the sweet smell of recession. The latest economic figures to be released today show that the UK economy contracted at its fastest rate since the 1970?s. The only positives that one can draw from this is that as of yet we have not had any data comparing us to the 1930?s. But there?s always next week? View the full article
  22. With the Chancellor?s budget coming in for a universal slating from press and opposition alike, the wealthy high earners are probably booking their business class exits from the UK as you read this column. But there were some happier stories emerging this morning in the wake of the Chancellor?s debt and tax fest. For instance, broadcaster ITV (ITV) has decided against a rights issue, seemingly a rather odd decision given the group are seeking a new CEO and are rather short of cash. This could explain the near 10% slump in the shares this morning, after they ironically rallied on news of a potential cash call. View the full article
  23. While our battered markets have doubtless come to terms with the debt issues that our beloved Chancellor has thrown at us in today?s Budget, there is still a degree of caution nonetheless. Luckily, for the bull argument, UK banks have once received a double fillip, first in assurances from the US Government that US banks are well capitalised, and perhaps even more encouraging here that house sales in March were up 40% on the previous month. Given that the market has been dead for so long, this may not be a great leap forward, but the message is loud and clear. Housebuilder Barratt Developments (BDEV) sported a 7% gain, while shares in Barclays (BARC) and RBS (RBS) were both up 5%. View the full article
  24. While the stock market may have changed significantly over the past couple of years, supermarket giant Tesco (TSCO) let us know loud and clear that from a trading and investing perspective it can still be relied on. That Tesco made £3bn during one of the worst recessions in living memory is quite an achievement; it was better than the market expected, and goes a long way to proving that the price war in the sector may not be quite as damaging to those involved, or quite as attractive to the consumer as we may have previously believed. Understandably, shares in Tesco have shot up 5% after a recent slow climb. View the full article
  25. Der Monatsbericht April 2009 enthält u. a. einen Beitrag zum Lohnsetzungsverhalten in Deutschland und beschreibt Verfahren der Kurzfristprognose zur Konjunkturanalyse. View the full article

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