whipsaw Posted June 14, 2009 Report Posted June 14, 2009 (edited) EDIT by Krümel: Ausgelagerte Diskussion, die bei . Edited July 6, 2009 by Krümel Thema geteilt
Metagon Posted June 14, 2009 Report Posted June 14, 2009 Das ist ja eine wirklich freundliche Aufnahme in diesem Forum, Danke an alle! Statt einen account bei forexone zu eröffnen wie ich lange überlegt habe, habe ich einen kleineren bei brocoinvestor und weiteren bei thecollectivefx eröffnet auch um das Risiko tragbar zu gestalten. Ich handele nur die forex Majors und das mit Minilots, meine Targets sind z.B. 10 pip, 15 pip, 20 pip haupsächlich auf M5.Vom Grundgedanken her brauche ich keinen Broker, der mir Trading Tips gibt, die Formel 1 unterstützt oder sinnlose Wettbewerbe veranstaltet bei denen in erster Linie der Broker gewinnt. Insofern gefallen mir die Grundgedanken von thecollectivefx (Kollectiv von tradern) schon recht gut . Es stört mich auch nicht, wenn die Website etwas stümperhaft daher kommt. Auch wenn ich keine Experts einsetze ist ein Broker, der Robot freundlich ist, immer das beste was einem Trader passieren kann. Die Überweisung hat ca. 8 Tage gedauert, die Gebühren für die Geldüberweisung in die USA zu Wells Fargo war günstiger als ich befürchtete (7.50 EUR) und die Umrechnung in USD fair.- die Spreads sind viel viel besser als bei jedem anderen Broker auf den ich live Zugriff habe- die niedrigen Spreads sind handelbar- die Ausführung ist schnell- brocoinvestor ist O.K. und glaube ich fairer als meine Dealdesk broker ODL und activetrades. aber collectivefx ist in allem besser (schnellere Ausführung, geringere Spreads) und der Data feed ist sehr ähnlich.- brocoinvestor berechnet 0.50 USD Komission roundturn pro Mini, thecollectivefx berechnet Gebühren pauschal abhängig von dem monatlichem Volumen worauf ich gleich noch eingehe: Mitte April 2009 als ich bei collectivefx eröffnete gab es noch den Deal 47$ für 20 full Lots d.h. für 2 Mio USD Umsatz pro Monat. Da ich zur Zeit ausschließlich Minis handele, passt dies für mich sehr gut. Diese monatlichen Komissionen werden nicht dem Trading Konto belastet sondern mit Kreditkarte bezahlt. Wenn ich mehrere Monate nicht traden würde, wäre es also kein guter Deal, da ich diese Gebühren jeden Monat bezahlen muss. thecollectivefx eignet sich also nicht für Gelegenheitstrader und Anfänger sondern für solche die viele Trades machen, regelmäßig traden und gerade auch für solche, die sehr auf die Kosten achten müssen (z.B. Scalper) egal ob sie manuell oder per Robot handeln. Auf den einzelnen Trade umgerechnet sind das bei Auschöpfen des jeweiligen Kontingents ca. 0.30 USD bis 0.33 USD pro Komissionen (für mein Einstiegsangebot sogar noch etwas weniger) wohlgemerkt für den Roundturn. Das ist doch ein fairer Preis für eine Tradingumgebung wo der Broker nicht gegen mich tradet oder mich mit Trading Restriktionen traktiert. Wenn mein Account wächst und ich grössere Positionen handele dann passt es auch wieder und ich kann die höheren monatlichen Gebühren auch verkraften. Aus Sicht von thecollectivefx machen große professionelle Trader, die viel Volumen handeln, natürlich mehr Sinn als eine grössere Anzahl von kleinen Tradern. Insofern ist es etwas schade aber auch verständlich, dass sie den "Kleinen" nicht hinterherlaufen und jetzt erst bei 45 round turns monatlich anfangen. Ist mir etwas Negatives beim Traden mit thecollectivefx aufgefallen? Ich habe 2 völlig unabhängige Internetverbindungen und habe festgestellt, dass die thecollectivefx metatrader Platform ca. 1 mal pro Sitzung kurz aussetzt. Metatrader ist disconnected und ich muss "Servers erneut scannen" dann geht es sofort wieder. Ob das daran liegt, dass ich nicht in USA bin, keine Ahnung.Bei einigen trades (Stoploss) gab es slippage aber immer viel weniger als ein pip. Mit beidem kann ich leben. In bewegten Marktsituationen ist es sicher empfehlenswert, billiger und eleganter mit Limit-order in den Markt zu gehen und wiegesagt ich kann diese auch ganz nah am Markt platzieren. Zusammengefasst würde ich sagen, dass thecollectivefx alle Versprechen bis jetzt gehalten hat und ich habe momentan keinen Anlass für die Annahme, dass sie es in Zukunft nicht tun würden. Trotzdem würde ich anderen empfehlen selbst alles genau zu recherchieren, da es ganz neuer Broker mit einem neuen Geschäftsmodell ist. Hier liegen klar die Vorteile der regulierten und etablierten Broker mbtrading oder pfgbest. Mein Account mit thecollectivefx ist im Gewinn, ich möchte aber auf jeden Fall spätestens in zwei Monaten Gewinne abziehen.
ronner Posted June 14, 2009 Report Posted June 14, 2009 vielen Dank Metagon für die wirklich ausführlichen Statements zu den eher (weitgehend) unbekannten Brokern Für solche Berichte muß man sonst das Internet i.d.R. tief umgraben ohne Gewißheit was zu finden.
whipsaw Posted June 14, 2009 Author Report Posted June 14, 2009 Zusammengefasst würde ich sagen, dass thecollectivefx alle Versprechen bis jetzt gehalten hat und ich habe momentan keinen Anlass für die Annahme, dass sie es in Zukunft nicht tun würden. Trotzdem würde ich anderen empfehlen selbst alles genau zu recherchieren, da es ganz neuer Broker mit einem neuen Geschäftsmodell ist. Hier liegen klar die Vorteile der regulierten und etablierten Broker mbtrading oder pfgbest. Danke für den Review Metagon, besonders auch die Zusammenfassung! Mal eine indiskrete Frage : Wo treibt sich ein Trader wie Du normalerweise im Netz herum? Bei dem Know How und Erfahrungen kannst Du uns doch nur durch einen dummen glücklichen Zufall gefunden haben.
libero Posted July 4, 2009 Report Posted July 4, 2009 MT4-Broker-Clubkonzept - erste Kurzanalyse Interessantes Konzept gefunden bei: thecollectiveFX.com, ein MT4-ClubBroker mit minimalsten Spreads - von Tradern für Trader. Besonders Scalper und Autotrader sind willkommen, die sonst bei kommerziellen Brokern zumeist benachteiligt werden. Bleibt wieder die FX-Gretchenfrage: Vertrauenswürdig oder nur eine neue Masche? Nach erster Durchsicht stimme ich auf ersteres. Der Sitz befindet sich aber im Rückzugsland Florida (bestimmt auch für entlassene Banker, die hier wieder dahinterstecken könnten). Das eigene Handelsvermögen kann jedoch den Angaben nach in sicheren, europäischen Banken gelagert werden. Vorerst einziger sichtbarer Vermutstropfen: die günstigsten "Clubbeiträge" sind bereits vergeben und die Preisstaffelung für die monatlich über 30-Lot-Trader erscheint mir dazu etwas unausgewogen. Über den näheren Mitgliederstand und Mitgliederbedarf wird leider auch nichts gesagt. Sollte das ein Strohfeuer-Konzept sein, wären die nun zu entrichtenden höheren Beiträge anschließend futsch. Jemand zufällig hier, der schon dabei ist, ein ähnliches oder besseres Angebot kennt? Danke im Voraus
libero Posted July 5, 2009 Report Posted July 5, 2009 Ja, unser User Metagon. Ich habe da (noch) andere Bedenken, weil die beiden Fälle nicht 1:1 übertragbar sind - dort Broker hier "Verein" oder Club. Vergleichbar ist aber sicherlich, die bereits stark verbreitete Pseudotransparenz. Wieviele Broker arbeiten aber seinen Kunden gegenüber mit vollkommen offenen Karten? Nur eine Club-/Vereinsstruktur hätte wirklich Interesse daran. Welche Trader könnten dann sowas verwirklichen ? - wahrscheinlich nur welche mit spez. Bankenmangementerfahrung und spätestens da stellt sich dann wieder die Frage: Ist die ganze Sache dann noch koscher? Ausnahme vielleicht jemand kommt aus einer Richtung wie dem Raiffeisenkassenverband ... aber dann hätte er vermutlich kaum Interesse daran.
libero Posted July 5, 2009 Report Posted July 5, 2009 Zusammengefasst würde ich sagen, dass thecollectivefx alle Versprechen bis jetzt gehalten hat und ich habe momentan keinen Anlass für die Annahme, dass sie es in Zukunft nicht tun würden. Trotzdem würde ich anderen empfehlen selbst alles genau zu recherchieren, da es ganz neuer Broker mit einem neuen Geschäftsmodell ist. Hier liegen klar die Vorteile der regulierten und etablierten Broker mbtrading oder pfgbest. Mein Account mit thecollectivefx ist im Gewinn, ich möchte aber auf jeden Fall spätestens in zwei Monaten Gewinne abziehen. Das sieht zwar nach einem günstigeren Broker aus, - tun aber so, als ob man nach einer "Gründerzahlung" gleich Club-Mitglied ist. In Wirklichkeit müsste aber die monatliche Zahlung nach Handelsverkehr bereits als (versteckte) Kommission eingestuft werden. Es heißt da aber vorerst ganz eindeutig Commission: $0 - und nach näherer Durchsicht wird's schon komplizierter:Da fällt mir dann beim Pricing beispielsweise auf, dass in den Tiers 1-7 das teure, schwarze Pricing durchgestrichen ist, in den anderen Stufen sowohl das schwarze u. das günstigere blaue Founder Pricing gilt, so als ob beides zu bezahlen wäre (?). Außerdem fehlt beim blauen Pricing der Querstrich für pro, was vermutlich bei schneller Durchsicht einen noch günstigeren Eindruck schinden sollte - vielleicht als Gründer-Einmalzahlung, schließlich soll ja Commission $0 gelten.Und wenn das Kundenvermögen etwa in Banken wie der Deutschen Bank gehalten wird, warum soll ich dieses in die USA transferieren... etc. pp. Für (US-)Scalper, die ihre Trademengen wie ein Uhrwerk einstellen können oder bei entsprechender Verfügbarkeit von vorzüglichen Scalping-EAs mag dieses Angebot und diese Vorgangsweise noch akzeptabel sein, - wenn sonst alles stimmen würde.Vielleicht gibt’s bald von Metagon eine Zwischenbilanz dazu. Ich suche vorerst mal lieber weiter ....
TraderFox Posted July 5, 2009 Report Posted July 5, 2009 Ich habe da (noch) andere Bedenken, weil die beiden Fälle nicht 1:1 übertragbar sind - dort Broker hier "Verein" oder Club. Vergleichbar ist aber sicherlich, die bereits stark verbreitete Pseudotransparenz. Wieviele Broker arbeiten aber seinen Kunden gegenüber mit vollkommen offenen Karten? Nur eine Club-/Vereinsstruktur hätte wirklich Interesse daran. Welche Trader könnten dann sowas verwirklichen ? - wahrscheinlich nur welche mit spez. Bankenmangementerfahrung und spätestens da stellt sich dann wieder die Frage: Ist die ganze Sache dann noch koscher? Das ist doch alles Käse!Der Clubgedanke herrscht bei uns auf tf1 auch, aber die Clubmitglieder müssen sich einfach darüber im Klaren sein, dass sich im Endeffekt immer der Initiator (also ein paar wenige Mitglieder) zunächst einmal um das ganze Konzept, die Infrastruktur und dann auch nocht um das laufende "operative Geschäft" zu kümmern haben. Und für diesen zusätzliche Aufwand wollen diese Mitglieder natürlich auch eine Entschädigung - sprich Vorteil. Wer ist denn schon so doof und macht dies umsonst? Ergo: Wird der Income logischer Weise NIE zu 100% alle Mitglieder erreichen! Wir haben uns dazu einfach einen Partner gesucht, der dieses Modell, auch aufsichtsrechtlich zulässig, unterstützt. Im MT4-Bereich wird es sich dabei zukünftig um ODL Securities handeln. Genaues dazu gibt es in 1-2 Wochen und wird derzeit noch in den Content eingebaut. Den fixen Spread von ODL wollen wir dabei unangetastet lassen, aber am Monatsende bekommt jedes Mitglied einen Teil dieses Spreads zurück erstattet... nach Handelsvolumen gestaffelt. Deises Modell verursacht am wenigsten Aufwand, ist fair und transparent.
libero Posted July 5, 2009 Report Posted July 5, 2009 (edited) Das ist doch alles Käse!Der Clubgedanke herrscht bei uns auf tf1 auch, aber die Clubmitglieder müssen sich einfach darüber im Klaren sein, dass sich im Endeffekt immer der Initiator (also ein paar wenige Mitglieder) zunächst einmal um das ganze Konzept, die Infrastruktur und dann auch nocht um das laufende "operative Geschäft" zu kümmern haben. Und für diesen zusätzliche Aufwand wollen diese Mitglieder natürlich auch eine Entschädigung - sprich Vorteil. Wer ist denn schon so doof und macht dies umsonst? Ergo: Wird der Income logischer Weise NIE zu 100% alle Mitglieder erreichen! Könnten dann bitte diese "Clubkonzepte" nicht transparenter vermittelt werden? z.B.: Normale Broker setzen bei den Majors auf den Interbankenspread noch ein saftiges Spreadeinkommen von 1-2 Pip drauf, während wir den Tradern nur den fairen Kostenspread von 0,2-0,3 Pip weitergeben, abhängig nach Mitgliedsstatus. Edited July 6, 2009 by Krümel Zitat gekürzt
4x Posted July 5, 2009 Report Posted July 5, 2009 @Traderfox - ich war gerade auf eurer Seite. Scheint so, als würdet ihr euch ziemlich stark von tom-next "inspirieren" lassen.Ihr könntet wenigstens einen Backlink setzen, wenn ihr schon keine eigenen Ideen oder News habt. Jetzt noch schnell auf den fahrenden Zug Metatrader aufspringen, um ja nix zu verpassen.
libero Posted July 5, 2009 Report Posted July 5, 2009 Könnten dann bitte diese "Clubkonzepte" nicht transparenter vermittelt werden? z.B.: Normale Broker setzen bei den Majors auf den Interbankenspread noch ein saftiges Spreadeinkommen von 1-2 Pip drauf, während wir den Tradern nur den fairen Kostenspread von 0,2-0,3 Pip weitergeben, abhängig nach Mitgliedsstatus.Und noch besser: Mindest- bzw. Interbankenspread u. die Kostenspreads für die jeweiligen Mitglieder (u. eventuelle Brokerprofitspreads, so noch vorhanden ;-) werden klar ersichtlich getrennt und laufend veröffentlicht. Dann gäbe es nicht diese ewigen und leidigen Brokerdiskussionen über versteckte Broker profitable Aufschläge etc... Mal schauen, wer da endlich den Anfang macht.
Metagon Posted July 5, 2009 Report Posted July 5, 2009 Sicher bin ich mir dass ein klassischer Dealdesk Broker für kurzfristiges Traden auf Dauer nicht sinnvoll ist! Weil mein Geld für Dukaskopy oder ähnliche Broker nicht reicht, bin ich froh dass es mittlerweile verschiedene konkurrierende Ansätze mit Interbankenspreads auch für kleinere Trader gibt. Ein Stück weit ist es sicher auch immer Geschmacksache und inividuelle Riskoabschätzungen mit wem man es wagt.. Für mich macht das Geschäftmodell des collectivefx Brokers Sinn gerade auch von der Kostenseite her. Ich habe Tier11 (2 Mio Round Turn) das sind 200 Minilots und 47 USD Gebühren monatlich. Da es Tage gibt an denen ich aus verschiedenen Gründen nicht handeln kann oder will und ich nur Minilot handele ist das bisher ausreichend. Natürlich hoffe ich dass der Account bald so gewachsen ist, dass die höheren membership fees fällig werden. mbtrading würde für mich auch Sinn machen, die Microlots wären mir sogar noch lieber. Aber abgesehen dass es für den metatrader immer zu wenig Testplätze gibt, kommt an Komissionen pro trade bei mbtrading auch ein richtiger Batzen zu stande. Rein rechnerisch ist das schon klar. Mir wurde das nochmals deutlich als ich mir ein mt4stats statement eines Testtraders des mbtrading live feeds angeschaut habe (beim test sind die Kommissionen ja sogar noch reduziert). Wie ist es aber mit dem Support bei thecollectivefx? In der vorletzten Woche hatte ich ein Problem in einer sehr volatilen Zeit an einem möglichen Wendepunkt des EURUSD. Ich wollte den SL bzw. TP einer Position ändern bzw. eine andere ganz schließen und die Metatrader Plattform ging in einen unbestimmten Zustand über, in dem keine Eingaben möglich waren und auch nicht klar war ob meine Änderungen bereits ausgeführt waren oder eben noch nicht. Ich wendete mich an einen der Gründer und bekam schnellen, excellenten technisch fundierten Support.Jedenfalls ist für mich sicher dass sie die Versprechungen auf der Website absolut ernst meinen! Wir haben die Übertragungszeiten näher untersucht. Es scheint für zuverlässige Funktion sehr wichtig zu sen, dass die Übertragungszeit zwischen Metatraderplatform und Broker möglichst klein ist. Bei mir war sie zu groß um sicher die kleinen Zeiteinheiten auch unter volatilen Bedingungen zu handeln (ping > 130ms).Deshalb habe ich mich letzte Woche in das Thema VPS/dedicated server und die Anbieter eingearbeitet und einige VPS Anbieter an der USA Ostküste näher untersucht. Jetzt habe ich einen dedicated VPS Server in New Jersey mit ping Am Ende habe ich nicht den Anbieter von dem Link gewählt aber er zeigt eine schöne Übersicht und auch, dass umgekehrt amerikanische Trader einen langen Weg bis zu europäischen Brokern haben.http://helpdesk.commercialnetworkservices....kbarticleid=174 Mein Zwischenresumee: Da es bei thecollectivefx keine "sales Leute" gibt gibt es auch kein "sales-Geschwätz" und kein herumreden sondern man versucht ehrlich und im Detail den Dingen auf den Grund zu gehen.Ich werde demnächst wieder berichten, ob sich der dieser zusätzliche Aufwand "dedicated VPS in USA" gelohnt hat.
siscop Posted July 5, 2009 Report Posted July 5, 2009 Was mich ein wenig an collectivefx stört ist dass die günstigeren „Tiers“ belegt sind. Was bringt es eine Höchstgrenze dort einzufügen? Klar wollen sie ehr „Heavytrader“ haben aber gleich ein höheres Tiers nehmen zu müssen schreckt schon ein wenig ab. Von meinem zur zeitigen Durchschnitt an Trades pro Tag rechtfertigt es allemal die höherwertigen Tiers.Zum Testen nehme ich gerne live Konten mit erstmal wenigen Trades bzw. niedrigen Lots. Diese Testphase brauche ich aber auch für meine persönliche Psyche. Nach und nach erweitere ich es dann. Genau diese Möglichkeit steht durch die belegten Höchstgrenzen der niedrigeren Tiers für mich nicht mehr zur Verfügung.Ich habe dessen Demo mal angesehen und muss sagen dass deren Spread für die Trenddevisen von xxx/JPY und xxx/USD schon sehr gut sind. Für Tunneldevisen sind sie Spread auf ehr ->Normal einzuordnen wobei dort ja noch die Grundgebühr dazuberechnet werden müssen. Deren Vola ist im Vergleich zu anderen Broker auch i.O. Diese Beiträge sind ja eigentlich off topic. Wäre nett wenn ein „el bosso“ dies mal verschieben könnte ins zugehörige topic.
Krümel Posted July 6, 2009 Report Posted July 6, 2009 Diese Beiträge sind ja eigentlich off topic. Wäre nett wenn ein „el bosso“ dies mal verschieben könnte ins zugehörige topic.*done* Ich habe die Beiträge mit dem MT-Clubkonzept-Thread von libero zusammengeführt; damit sind jetzt alle Beiträge zu theCollectiveFX in einem Topic gebündelt.
Metagon Posted July 6, 2009 Report Posted July 6, 2009 Aufgrund diverser meistens eher negativer Erfahrungen versuche ich bezüglich der Broker immer sehr genau zu recherieren um eine Idee zu haben, wie es um Risiken und Chancen bestellt ist. Was andere stört braucht mich nicht zu stören und umgekehrt. Bezüglich thecollectivefx war für mich eine sehr interessante Fundstelle das Interview mit Gary Slingo (4of7), einem der Gründer von thecollecivefx. http://forexmagnates.com/thecollectivefx-t...ading-brokerage
libero Posted July 11, 2009 Report Posted July 11, 2009 Ein weiteres Clubkonzept gefunden: Zulutrade bietet automatische Handelssignale von zum Teil relativ guten Tradern und EAs an. Pro Trade werden 0.5 Pip verrechnet, die an den Trader weitergeleitet werden. Jeder könnte sich daran beteiligen. Im Vergleich zu FXCM ist dieses Preisleistungsverhältnis hervorragend. Dazu stehen derzeit Kooperationen zu neun bekannten (dealing) Brokern zur Auswahl (FXCM, AVA FX, FXDD, GAIN Capital, IKON Royal, InvestTech FX, Prime 4x, Alpari, ODL). Das Angebot wurde von einem griechischen Internetpionier 2006 gegründet, der auch selber Trader war/ist. Im Chat habe ich kürzlich nachgefragt, für wann auch ein deutscher Support geplant wäre. Daraufhin ging der Dienst quasi nahtlos in deutscher Sprache über, wenn auch nicht perfekt. Ich lobte das Angebot einerseits, kritisierte anderseits, dass man sich dabei nur mit größeren Forexbrokern zusammengetan hat, die einen überdurchschnittlichen Spread aufweisen, während es noch andere gibt (Beispiel: thecollectivefx), mit einem Bruchteil an Spreadkosten über den Interbankenspread. Antwort: Man wird eine Kooperation überprüfen.
Metagon Posted July 16, 2009 Report Posted July 16, 2009 Das "Collectiv" hat eine neue Website, die nicht so amateurhaft wie die alte aussieht. In der FAQ sind auch viele Themen aufgenommen, die Trader in den diversen forex Foren angesprochen haben. www.thecollectivefx.com
whipsaw Posted July 16, 2009 Author Report Posted July 16, 2009 Das (für mich) interessanteste Statement auf der Startseite Since TheCollectiveFX is not a counterparty to your trades, we are not required by the NFA to change our trading platform to adhere to the new NFA Hedging and FIFO regulation Die Erklärung in der Zusammensetzung ist nicht ganz 'stimmig' , jedenfalls nicht nachdem wie ich die NFA Regelungen interpretiere.@Metagon - kennst Du die Hintergründe für den proklamierten Sonderstatus?
Metagon Posted July 16, 2009 Report Posted July 16, 2009 Nur der Versuch einer Antwort: Ehrlich gesagt kenne ich mich mit den NFA Regelungen nicht richtig aus. Bisher war die NFA Mitgliedschaft m. E. eine freiwillige und es gab Broker die in den USA operiert haben, die keine Lizenz hatten aber eine anstrebten (wie FXDD) aber auch viele kleine, die sowieso kein NFA Mitglied waren. Natürlich kann die NFA bei Rechtsverstößen auch gegen Nichtmitglieder vorgehen. Ich denke, dass es nach wie vor so ist, dass man als Broker in den USA nicht NFA Mitglied sein muss dass es aber durch den großen Publicitydruck der Megabroker sehr schwierig für die kleinen ohne Lizenz wird. Durch die hohen Kapitalanforderungen an Dealdesk Broker haben sich einige z.B. ODL aus den USA zurückgezogen. Wenn sie auf die FSA Lizensierung verzichtet hätten, hätten sie aber auch weiter machen können ohne massive Kapitalerhöhungen. Der Liquidity Provider von thecollectivefx ist NFA reguliert. thecollectivefx halten keine Kundengelder. thecollectivefx könnte ja auch nie die Kapitalanforderungen an eine NFA Lizenz erfüllen. Es besteht aber auch kein Risiko da sie zu keinem Zeitpunkt Positionen gegen den Kunden eingehen und die trades vollständig über STP beim Liquidity Provider ausgeführt werden. Bei komischer Ausführung der Order durch den Liquidity Provider hätte ich sicher auch keinen Anspruch gegen thecollectivefx. Rechtlich ist es wahrscheinlich komlizierter aber im Prinzip vermitteln sie mir gegen monatliche Gebühr einen instiutionellen Preisfeed auf dem ich handeln kann. Konkrete Konsequenz für die metatrader Plattform: - mbtrading sagt "hedge prohiited" beim Versuch gegensätzliche Positionen im selben Währungspaar aufzubauen- thecollectivefx erlaubt gegensätzlcihe Positionen im selben Währungspaar aufzubauen und das wird auch so bleiben. Aber beim aktuellen build 225 der metatrader Plattform gibt es eine neue Optionen: Gegensätzliche Positionen gleichzeitig zu schließen.
whipsaw Posted July 17, 2009 Author Report Posted July 17, 2009 Nur der Versuch einer Antwort: Vielen Dank metagon, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, dahingehend zu recherchieren. Ehrlich gesagt kenne ich mich mit den NFA Regelungen nicht richtig aus. Ich würde nicht behaupten wollen, dass ich mich 1a damit auskenne, ich urteile nur nach den Richtlinien, die auf der NFA resp. CFTC Seiten veröffentlicht wurden und wie die einzelnen US Broker dazu Stellung bezogen haben. In Bezug auf TheCollectiveFX.com versuche ich die mir zur Verfügung stehenden Informationen zu einem Bild zusammenzusetzen.Da mir allerdings ein paar Puzzlesteine fehlen, komme ich bei der Bewertung der rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen nicht wirklich weiter.Die auf der Webseite publizierten FAQs geben eine Indikation, aber schlüssig sind sie nicht. Was ist TheCollectiveFX.com wenn sie keine Kundengelder verwalten (dürfen?). Normalerweise operiert ein (US) Unternehmen dann als Introducing Broker (siehe auch)Eine wichtige Information ist diese All registered IBs must be Members of NFA in order to conduct futures business with the public Sitz und Gerichtsstand des Unternehmens sind laut eigenen Angaben The Collective FX LLC is a Delaware Limited Liability Company, whose principal office is based out of Cape Coral, Florida, United States. ...was wiederum bedeuten würde, dass ihr Geschäftsmodell von den Aufsichtsbehörden autorisiert werden muss. Konkrete Konsequenz für die metatrader Plattform: - mbtrading sagt "hedge prohiited" beim Versuch gegensätzliche Positionen im selben Währungspaar aufzubauen- thecollectivefx erlaubt gegensätzlcihe Positionen im selben Währungspaar aufzubauen und das wird auch so bleiben. Diese Möglichkeit bietet keiner der derzeit am Markt operierenden FCMs an, da es per Gesetz nicht länger erlaubt ist.
Metagon Posted July 17, 2009 Report Posted July 17, 2009 Ich denke dass ein wichtige Detail im Puzzle ist: Sitz und Gerichtsstand Delawarewie Du richtig festgestellt hast. Jedenfalls kann ich (immerhin) nach THE COLLECTIVE FX LLC auf der Seite des Staates Delaware rechierenhttps://delecorp.delaware.gov/tin/GINameSearch.jspServices ==>entity search Die File-Number scheint 4658763 zu sein Ich vermute, dass in Delaware einige Bundesgesetze auch bezüglich der Regulierung anders oder gar nicht greifen.
whipsaw Posted July 17, 2009 Author Report Posted July 17, 2009 Bezüglich thecollectivefx war für mich eine sehr interessante Fundstelle das Interview mit Gary Slingo (4of7), einem der Gründer von thecollecivefx. http://forexmagnates.com/thecollectivefx-t...ading-brokerage In diesem Interview erklärt er, weshalb Collective nicht den üblichen Bewertungsmaßstäben für Finanzdienstleister unterworfen ist. Michael: So if I wanted to start trading with you tomorrow, how would I do that?4of7: Open an account, deposit some money (With us and we immediately forward it to our LP, we are not legally able to be counterparty EVER, so we can’t hold the trading funds) and away you go. Michael: What about regulation?4of7: Obviously NFA or equivalent regulation is very important in this business when it comes to allaying fears and as a massive marketing tool.Yet on the basis that we don’t really ‘need’ extra traders, as we don’t earn our living this way, then it certainly wasn’t a major issue for us. Judging by other reactions we’ve had from new members then it would appear that regulation is important to those less experienced traders whilst the old hands recognize that regulation is really nothing significant.What’s important is that the funds are with SEC, NFA and FSA registered LP’s and as we never hold funds we are never a counterparty therefore we don’t need membership to the NFA. @Metagon - RE: "deposit some money...With us and we immediately forward it to our LP" Ist Dir bekannt, bei welchem "Liquidity Provider" sich Deine Einlagen befinden? Nach europäischen Recht müsste ein Unternehmen, welches Gelder Dritter entgegennimmt, eine Lizenz dafür besitzen - und wäre just in dem Moment den Richtlinien der zuständigen Finanzaufsicht unterworfen. Ich meine, in den USA wäre das nicht anders - gerade auch im Hinblick auf den Patriot Act sowie die verschärften Money Laudering Rules (AML).
Metagon Posted July 17, 2009 Report Posted July 17, 2009 Ist Dir bekannt, bei welchem "Liquidity Provider" sich Deine Einlagen befinden?Leider nein! Ich habe damals den Eröffnungsantrag gefaxt und das Geld auf die Wellsfargo Bank überwiesen.Jetzt gibt es eine elegante PDF-Applikation: gleiche Bank, gleicher Kontoinhaber, andere Kontonummerhttps://secure.echosign.com/public/hostedFo...mid=MLY3PXG2774Wenn ich Geld abziehe, denke ich wird es auch wieder von der Wellsfargo Bank kommen. Wer aber der Liquidity Provider ist, ich habe keine Ahnung. Zu dem Thema Liquidity Provider hat sich Gary Slingo (4of7) in einem Forex Forum wie folgt geäußert: We won't disclose the name of any of the Liquidity Providers that we are dealing with. This is part of our confidential business model. We did indeed tell a couple of people who enquired only to have the LP's give us a hard time afterwards. Its a sad situation but unfortunately there are people already trying to spoil our party. One thing that you can quote me on though is that ANY LP that we deal with now or in the future will be fully registered in the US. Our personal trading capital is in the same place that our members trading capital is and thus we'll never use anyone that doesn't fully meet our own personal standards. We'll certainly never ever go to an LP who isn't in the US. ...We don't have a margined arrangement where we trade on a letter of credit or the like. The funds are actually deposited in FULL at the LP. As to how the other LP's will access the funds. It will be exactly the same for each and every LP. We'll move from one to another, never using two simultaneously. Therefore EVERYTHING moves from LP1 to LP2 when we move. Therefore only one LP ever needs access to the trading funds at any time.
Ecart Posted July 17, 2009 Report Posted July 17, 2009 Wenn ich Geld abziehe, denke ich wird es auch wieder von der Wellsfargo Bank kommen. Wells Fargo Die Wachovia Corporation mit Sitz in Charlotte, North Carolina, ist eine der größten Bankenketten der Vereinigten Staaten. Ende 2008 wurde Wachovia komplett durch Wells Fargo übernommen.
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