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Wie ich das Chart lesen von Ross, Dathe, (Voigt) und Co deute

Geschrieben

1)
Ich habe nach diesen Ansätzen noch nie gehandelt,
das heist ich kann auch keinerlei Auskunft darüber machen ob sie gehen oder nicht.


2)
Obwohl es für die meisten Sachen feste Regeln gibt wird Sie nachher jeder etwas anders auslegen.
Hier zeige ich wie ich Sie verstehe oder auslege was sicherlich nicht Richtig sein muss.

3)
Von Ross habe ich einige Bücher gelesen.
Jedes mal lesen brachte mir eigentlich eine neue Sichtweise.
Ich glaube auch jetzt nach dem 5 mal lesen habe ich nur 50% von dem verstanden was er meint.
http://www.ross-trading.de/

Voigt habe ich auch gelesen.
Steht aber in Klammern da ich sein Buch zwar gut finde, aber seine Technik so wie er Sie da beschreibt nicht für handelbar halte.

Dathe kenne ich nur aus seinen Beispielen von seiner Seite.
http://www.tradingcoaching.business.t-onli...d/news/news.htm

4)
Der Thread wird von Euren Meinungen und Fragen leben.

Mein geben liegt im schreiben hier,
mein nehmen liegt in Euren Fragen von daher sind Sie für mich wichtig.

Bei Fragen gibt es 3 Möglichkeiten,

a)
Ich schreibe so Wirr das es keiner versteht, was Wahrscheinlich ist.
Aber vielleicht lerne ich so noch in meinem Alter mal eine gescheite Ausdrucksweise.

b)
Ich habe etwas vergessen zu erwähnen, was hier eigentlich zumindest am Anfang nicht vorkommen sollte.

c)
sehr Wahrscheinlich.
Ihr zeigt mir eine Sichtweise die mir bisher noch nie so aufgefallen ist weil ich es noch nie gesehen habe und daher selber noch nie hinter Fragt habe. Es wird die Lösung dafür das ich bisher immer Erfolglos war und wir haben alle was davon.


Also von daher bitte immer Fragen wenn was unklar ist.

Ich könnte die Reihe noch Endlos fortsetzen, aber das ist ja nicht Sinn und Zweck der Sache.

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Geschrieben
  • Autor

Ich muss jetzt dann mal schauen ob ich schon so viele feste Regeln habe das ich damit Anfangen kann die Werte in einem MD zu führen.

Nur die einfachen Charts bringen ja auf Dauer nichts.

 

Der erste ist ein Wert den ich eigentlich nicht haben will,

er Eröffnet mit einem Gap und läuft dann in meinen Stopp Buy,

da ich aber die Orders vor Eröffnung setze und nicht weis ob ich Sie danach kontrollieren kann muss ich mit solchen Sachen leben.

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Geschrieben
  • Autor
Das CRV ist besser mit engerm SL, klar.

 

Aber die Wahrscheinlichkeit das der Trade ausgestoppt wird steigt auch, das ewige Spiel zwischen CRV und Trefferquote eben, den Vorteil den du siehst sehe ich nicht.

 

Ob es ein guter Trade wird, was ist denn in guter Trade? Maximale R?

 

Ein guter Trade ist wenn er nach meinen Regeln läuft und ich in Summe aller Trades mehr Gewinne wie Verliere.

Da bei kommt es nicht auf den "einen Trade" drauf an.

 

Ändert sich die Trefferquote wenn ich immer ein CRV von 1 nehme und nur den Stopp und das Ziel versetze?Ist Sie bei einem Stopp unter meinem Einstiegsbar und einem engen Ziel kleiner als wenn ich die letzte 2 nehme und dementsprechend ein weitere Ziel habe?

 

Arbeite ich mit TP abhängig auf meinen Stopp hat der SL keinen Einfluss auf das CRV.

 

Angenommen ich will ein CRV von 2,

handele eine Seitwärtsbewegung,

mein Einstieg ist über dem Bar am unteren Rand und der Stopp liegt unter dem Bar,

am oberen Rand dann Umgekehrt.

 

Wo mit werde ich wahrscheinlich mehr Erfolg haben?

Wenn meine 2 R innerhalb der Seitwärtsbewegung liegen oder wenn das Ziel ausserhalb der Seitwärtsbewegung liegt?

 

Ansonsten kommt die Sache nicht von mir,

Dathe schreibt es so,

Wir haben also das Niveau, wo wir kaufen und wo das Stop platziert ist. Diese Kursspanne ist mein kalkuliertes Risiko.

In dem Beispiel mit der Daimler Chrysler Aktie waren das 60 Cent.

Wenn nun Ihre Verlustpositionen größer sind, als die Gewinne, fangen Sie hier an zu arbeiten.

Sie suchen sich Aktien aus, wo der Kursstab am Punkt c eine geringe Volatilität aufweist, wo die Kursspanne also gering ist. Damit wird Ihr kalkuliertes Risiko kleiner.

Sie sehen die geringe Kursspanne an Punkt c. Damit haben Sie Ihr kalkuliertes Risiko verkleinert. Das ist Ihr Job. Hier müssen Sie daran arbeiten, wenn Sie in den Markt einsteigen und beständig Gewinne erzielen wollen.

 

Ross schreibt das man eigentlich vor Punkt 2 schon seine Kosten decken soll,

kann ich auch nur wenn der Weg bis dahin gemessen in Gewonnene Taler so groß ist das es sich lohnt.

Desto kleiner mein anfänglicher Stopp in Strecke ist,

desto kleiner ist der Weg den ich brauche um einen kleinen Gewinn zu haben.

Geschrieben

Wollt Dir auch mal sagen, dass Du vor lauter rumbasteln nicht zum traden kommst. Wie währe es mit dem Motto, es gibt kein perfektes System da jedes Muster das auftritt für sich genommen einzigartig ist und so in der Form (mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit) nie wieder auftritt. Im Durchschnitt der Muster kann man höchstens eine gewisse Ähnlichkeit der Muster untereinander ableiten. Also Ziel sollte es sein ein robustes System zu schaffen das sich um Standartbereich der gausschen Normalverteilungskurve kümmert.

 

Dann ist mir noch ne Idee gekommen. Die Sache arbeitet ganz ohne Zielprojektion. Zielprojektionen haben aber einen Vorteil. Man kann daran- wenn sie gut mit der Strategie harmonieren - abschätzen, ob es sich um ein gutes oder weniger gutes Signal handelt. Ob in diesem Trade Potential steckt oder nicht. Trade laufen lassen ist zwar ein guter Tipp setzt aber immer einen starken Trend voraus (und auch eine starke Psyche und Zielsetzung des Traders der diesen Trend mit einkalkuliert). Dann darf man sich aber auch nicht über eine Trefferquote von 40% und weniger wundern....

 

Ich für mein Teil habe mein Trading so ausgerichtet, das ich nicht auf Trends angewiesen bin. Ein paar Taktiken lassen mich aber auch von Trends profitieren. Da ist schon manchmal sehr geil, wenn man eigentlich sonst die Trades nach 8-12 Pips mit nimmt, in einem UpMove aber nochmal 10 Pips geschenkt bekommt.

Geschrieben
  • Autor
Wollt Dir auch mal sagen, dass Du vor lauter rumbasteln nicht zum traden kommst. Wie währe es mit dem Motto, es gibt kein perfektes System da jedes Muster das auftritt für sich genommen einzigartig ist und so in der Form (mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit) nie wieder auftritt. Im Durchschnitt der Muster kann man höchstens eine gewisse Ähnlichkeit der Muster untereinander ableiten. Also Ziel sollte es sein ein robustes System zu schaffen das sich um Standartbereich der gausschen Normalverteilungskurve kümmert.

 

Vollkommen Richtig was Du sagst.

 

Als erstes steht die Idee wie will ich handeln,

dann kommt die Überlegung was muss ich alles beachten,

wie bekomme ich es auf meine Strategie umgesetzt.

 

Habe ich das kann ich damit ein Grundgerüst bauen wo mit ich anfangen kann zu handeln.

So weit bin ich hoffentlich jetzt.

 

Wenn dann jetzt die ersten Werte laufen kann ich anfangen zu schauen ob es so geht oder halt der eine oder andere Punkt noch angepasst werden muss.

 

PS,

ich werde mit TP und Trend folgend handeln,

 

Wie und warum erkläre ich dann,

auch die Probleme die sich da für mich ergeben was dann auch aufzeigt das ich vom System her schon einen engen Stopp fahren muss.

Geschrieben

Habe jetzt auch mal den ganzen Thread gelesen und bin beeindruckt :) Eine Menge Arbeit!

 

Ich finde das Thema "Chart lesen" sehr interessant, wobei meine Methodik sicherlich eine andere ist, obwohl ich mir die marktechnischen und Ross-Ansätze sicherlich zu Nutze mache.

 

Mir fehlt ein wenig das Prinzip "den Trade auf sich zukommen zu lassen". Mir drängt sich der Eindruck auf, dass nach Einstiegen "gesucht" wird und ich glaube, dass das unterbewusst zu Fehlsignalen führen kann. Wenn man den Chart interpretiert und ein einziges festes Regelwerk heranzieht wird man meiner Meinung nach sehr subjektiv, weil man ja nach genau dem definierten Regelwerk sucht.

 

Ich finde die Beurteilung aus einem Chartausschnitt - von wenigen Balken und nur einer Zeitebene heraus - sehr schwer. Ich würde jeden einzelnen Chart vorher auf die Reproduzierbarkeit des Signals überprüfen (d.h. natürlich auch auf die Menge vorkommenden Fehlsignale). Das ganze wird umso komplizierter wenn man als Filter noch Indikatoren hinzunimmt; es gibt Märkte, da funktionieren diese Filter sehr gut, in anderen weniger.

 

Ich würde nie behaupten, dass irgendetwas nicht funktioniert, da die Methodik immer eng mit dem jeweiligen Anwender verknüpft ist - aber um das ein bisschen besser nachvollziehen zu können wäre es nett, wenn mir jemand mal einen Link von einem Trader oder Autor schicken könnte, der das mal live in kleinen Kompressionen vormacht (live, nicht irgendwelche Tradebeispiele im Nachgang).

Ich kann eine Methodik am besten verstehen oder erlernen, wenn mir das jemand praktisch zeigt - natürlich signifikant erfolgreich. Ich habe früher eine Weile Voigt und Ross versucht und bin letzten Endes immer daran gescheitert, das ich mich verzählt habe oder die falsche Kompression wählte etc. - ich habe es nie so hinbekommen wie die Meister :).

 

LG Aurelius

Geschrieben
  • Autor
- aber um das ein bisschen besser nachvollziehen zu können wäre es nett, wenn mir jemand mal einen Link von einem Trader oder Autor schicken könnte, der das mal live in kleinen Kompressionen vormacht (live, nicht irgendwelche Tradebeispiele im Nachgang).

 

Nimmst einfach bei Dahte ein Seminar,

er macht auch Online Seminare.

da siehste direkt ob es geht oder nicht.

Geschrieben
  • Autor
Mir fehlt ein wenig das Prinzip "den Trade auf sich zukommen zu lassen". Mir drängt sich der Eindruck auf, dass nach Einstiegen "gesucht" wird

 

Ich habe ja nur mal 1 Video von Dir gesehen,

da hast Du glaube ich im Verlust nachgekauft.

Das wird hier nach den Mustern eigentlich nicht gemacht,

ist im allgemeinen ja auch der Stopp zu eng,

und ich gehe davon aus das nach meinem Einstieg eine Bewegung kommt.

Ob in meine Richtung oder die Andere ist jetzt erst mal egal,

kommt sie nicht war es eigentlich nicht "mein Trade".

 

Was meinst Du hier mit genau?

"den Trade auf sich zukommen zu lassen"

 

Ja, es werden Muster gesucht wo mit ich in der Vergangenheit Gewinn machte,

in der Annahme das ich in der Mehrheit der Fälle auch jetzt damit Gewinn mache.

Geschrieben
  • Autor
Ich würde jeden einzelnen Chart vorher auf die Reproduzierbarkeit des Signals überprüfen (d.h. natürlich auch auf die Menge vorkommenden Fehlsignale). Das ganze wird umso komplizierter wenn man als Filter noch Indikatoren hinzunimmt; es gibt Märkte, da funktionieren diese Filter sehr gut, in anderen weniger.

 

Ich behaupte jetzt mal ohne es wirklich zu wissen das es weniger Werte abhängig ist sondern mehr Zeitabhängig.

 

Es gibt Wochen da klappt das 123 auf 90% der Aktien und es wird Wochen geben da wird es in 90% verlieren.

 

Aber da sollte das sonstige Regelwerk greifen und die Verluste klein halten so das Du dann auch noch im Markt sein kannst wenn wieder Gute Zeiten kommen.

Aber diese Sachen Interessieren wohl kaum,

die Leute hier drängen auf Trades.

 

Was macht der Indikator hier als Filter?

 

Im Wochenchart zeigt der Stochastic mir doch nur an ob die Bewegung gegen den Haupttrend(WMA45) so groß war das ich davon ausgehen kann das der Trend wieder aufgenommen wird bzw. die Spanne groß genug ist das ich ohne neue Hoch schon was verdienen kann.

Wenn ich das jetzt von AmiBroker machen lasse erspart es mir die Arbeit jeden Tag 3000 Charts durch zu schauen.

 

Es ist hier eigentlich nur eine Optische Hilfe bzw. eine Einfache Bedingung die auch ein blöder PC versteht.

Geschrieben
  • Autor
Habe jetzt auch mal den ganzen Thread gelesen und bin beeindruckt :) Eine Menge Arbeit!

 

Ich finde das Thema "Chart lesen" sehr interessant, wobei meine Methodik sicherlich eine andere ist, obwohl ich mir die marktechnischen und Ross-Ansätze sicherlich zu Nutze mache.

 

Mir geht es eigentlich weniger um das eigentliche Einstiegssignal,

sondern mehr darum wie kann ich aus einer Idee ein Fertiges System bauen.

Was sollte/muss ich alles beachten,

wo kann ich Einstellungen vornehmen,

was ist mir durch meine Eigenart oder meine Kontogröße oder sonstige Voraussetzungen vorgegeben.

 

Hier würde mich auch Input von anderen Interessieren,

der kommt aber leide nicht.

 

Was für mich mein Ganzes tun natürlich wieder in Frage stellt da ich ja wohl auf dem Falschen Weg bin.

 

Es gibt ja viele "große Jungs" die behaupten das das Einstiegssignal egal bzw. zweit Rangieg ist,

ein gutes RM und MM entscheidet ob ich am Ende Gewinne oder Verliere.

 

Von daher hoffe ich immer noch auf Post die uns Alle den Schüssel zum Erfolg bringen. :full:

Geschrieben
Was meinst Du hier mit genau?

"den Trade auf sich zukommen zu lassen"

 

Ja, das ist schwer zu beschreiben, aber ich versuche es mal ...

 

Erst mal was ich unter "Suchen" verstehe:

Ich sehe bei diesen Mustern und Formationen die Gefahr, dass sie nur in einer Kompression auftreten, d.h. ich sehe z.B. ein 1-2-3 im 5-Minuten-Chart und kann dabei mittels des gleichen Ansatzes überhaupt kein bestätigendes Signal in der Charteinheit darüber oder darunter erkennen. Wenn ich kein Signal in diesem Chart finde suche ich halt eine Zeitebene darüber, etc. Ich kann persönlich keine signifikante Relevanz für das Signal in der von mir gehandelten Zeitebene belegen - ich suche quasi nach einem Signal, was das Verhalten der Trader beschreibt, die in der Nähe meiner Zeiteinheit traden - und das ist sicherlich nicht die Mehrheit der Markakteure. Ich glaube man hat viele Fehlsignale, wenn man sich auf eine signalgebende Zeiteinheit verlässt. Um die Signifikanz des Signals zu belegen muss ich gewiss sein, dass das jeweilige Instrument in der Vergangenheit absolut für dieses Signal geeignet war - und das ist ein ziemlich schlimmer Aufwand gemessen an Anzahl der möglichen Instrumente und Kompressionen ;).

 

Nun eine Erklärungsversuch für das "auf sich zukommen lassen":

Ich persönliche würde es bevorzugen, wenn ich durch die Charts schalte (z.B. immer 4 Kompressionen gleichzeitig offen) und dort auf den ersten Blick ein Signal erkenne, ohne dass ich Zahlen oder Buchstaben einzeichnen bzw. irgendetwas abzählen muss. Ich handle also ein Signal, was auf mehreren Zeitebenen Gültigkeit hat, dieses Signal ist dabei so klar, dass es viele sehen - als Beispiel könnte man einen Trade anführen, der am 200er Tages Ema nach oben abprallt und in allen Kompressionen darunter die typischen Ema's positive Steigungen haben, oder ein Trade, dessen Hochs und Tiefs im MACD oder Stoch in allen Kompressionen Divergenzen aufzeigen, etc - es kann natürlich auch eine in allen Kompressionen vorhandenes 1-2-3 sein (wie gesagt nur Beispiele).

Ich kann diese Signale quasi nicht ignorieren und musste sie nicht suchen sondern sie "springen mir förmlich in Auge". Jeder, der schon mal das Ausprägen eines "Hammers" in mehreren Timeframes gleichzeitig gesehen hat, kennt dieses Gefühl sicherlich. Man kann es quasi nicht übersehen.

 

Hoffe, das ist zu verstehen :)

Geschrieben
  • Autor
ohne dass ich Zahlen oder Buchstaben einzeichnen bzw. irgendetwas abzählen muss.

 

Sollte Ross oder Dahte auch nicht mehr brauchen,

und wenn ich die Sachen verinnerlicht habe jeder andere auch nicht mehr.

 

Wie währe es mit dem Motto, es gibt kein perfektes System da jedes Muster das auftritt für sich genommen einzigartig ist und so in der Form (mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit) nie wieder auftritt. Im Durchschnitt der Muster kann man höchstens eine gewisse Ähnlichkeit der Muster untereinander ableiten. Also Ziel sollte es sein ein robustes System zu schaffen das sich um Standartbereich der gausschen Normalverteilungskurve kümmert.

 

 

Ich glaube man hat viele Fehlsignale, wenn man sich auf eine signalgebende Zeiteinheit verlässt. Um die Signifikanz des Signals zu belegen muss ich gewiss sein, dass das jeweilige Instrument in der Vergangenheit absolut für dieses Signal geeignet war - und das ist ein ziemlich schlimmer Aufwand gemessen an Anzahl der möglichen Instrumente und Kompressionen ;).

 

Von jedem eine Antwort auf das andere Posting.

Geschrieben
Hier würde mich auch Input von anderen Interessieren,

der kommt aber leide nicht.

Geduld - ist doch auch ein kompliziertes Thema.

 

ohne dass ich Zahlen oder Buchstaben einzeichnen bzw. irgendetwas abzählen muss

War auch mehr als Metapher zu verstehen.

 

Aber diese Sachen Interessieren wohl kaum,

die Leute hier drängen auf Trades.

Na ja ein Regelwerk oder ein Gesamtsystem zu konstruieren ist auch kein Pappenstiel - wenn das mit einem Thread und hundert Kommentaren ginge, würde ich mich fragen, warum ich etliche Jahre meine Zeit verschwendet habe.

Selbst zu schreiben und seinen Ideen zu dokumentieren ist ein Schlüssel - egal wie viel Input von anderen kommt. Unter Umständen ist massiver Input sogar kontraproduktiv.

 

Ich versuche mich nun gerade reinzudenken, was nicht einfach ist, da ich nicht soviel von Ross und Voigt halte - von Dathe kenne ich leider auch einen Schüler persönlich (warst/ bist Du einer?).

Ich will damit nicht sagen, das ich die Personen an sich nicht mag oder ihre Systeme ablehne, ich habe leider nur noch keinen Trader kennengelernt, der mir stich- und vor allem nachhaltig aufzeigen und erklären konnte, wie das Ganze für den Lebenserhalt funktioniert. Ich empfinde den persönlichen variablen Anteil bei diesen Handelsansätzen als sehr groß, was natürlich auch dazu führt, dass man zu dem Thema unendlich viel oder besonders wenig beitragen kann - je nachdem wie groß eben dieser Anteil ist.

 

Stell bitte noch mal einen aktuellen Chart rein, den Du handeln möchtest mit Deinen entsprechenden Vorgaben - ich würde mir das gerne noch mal anschauen und kommentieren.

 

LG Aurelius

Geschrieben
  • Autor
von Dathe kenne ich leider auch einen Schüler persönlich (warst/ bist Du einer?).

 

Nein, so ernst nehme ich die Sache nicht.

 

Warum leider?

 

ich habe leider nur noch keinen Trader kennengelernt, der mir stich- und vor allem nachhaltig aufzeigen und erklären konnte, wie das Ganze für den Lebenserhalt funktioniert.

 

Bei welcher Sache hast Du schon einen Trader kennen gelernt der dir stich- und vor allem nachhaltig gezeigt hat das sein System Funktioniert und für jeden Aussenstehend leicht nachvollziehbar ist?

Geschrieben
Warum leider?

Weil ich so nicht annähernd eine Aussage treffen kann, ob das, was er macht funktioniert und dabei übertragbar ist.

 

Bei welcher Sache hast Du schon einen Trader kennen gelernt der dir stich- und vor allem nachhaltig gezeigt hat das sein System Funktioniert und für jeden Aussenstehend leicht nachvollziehbar ist?

Was soll ich dazu sagen? Stimmt wohl ... die, die ich kenne, schreiben weder Blogs noch unternehmen sie irgendwelche versuche es der Öffentlichkeit zu zeigen.

Aber wenn man nicht an die Öffentlichkeit geht und den Erfolg einer Methode nicht verspricht ist man auch niemandem einen Beweis schuldig - im Gegensatz zu Personen, die behaupten mit ihrer Methode könne man den Markt schlagen, wenn man nur das Geld ausgibt um bei ihnen zu lernen :).

Geschrieben
Was soll ich dazu sagen? Stimmt wohl ... die, die ich kenne, schreiben weder Blogs noch unternehmen sie irgendwelche versuche es der Öffentlichkeit zu zeigen. Aber wenn man nicht an die Öffentlichkeit geht und den Erfolg einer Methode nicht verspricht ist man auch niemandem einen Beweis schuldig

Wie lernt man solche Leute kennen? Währe irgend wie schade wenn Sie das Wissen irgend wann mit ins Grab nehmen ohne zu versuchen anderen daran Teil haben zu lassen. Nur mal so ein Gedanke von mir....

Geschrieben
Wie lernt man solche Leute kennen?

Auf Messen oder durch Zufall, wenn man sich in deren Umfeld bewegt. Habe mich jedenfalls nicht auf die Suche gemacht :)

 

Währe irgend wie schade wenn Sie das Wissen irgend wann mit ins Grab nehmen ohne zu versuchen anderen daran Teil haben zu lassen. Nur mal so ein Gedanke von mir....

Der, den ich gut kenne, will es seinen Kindern beibringen, wenn sie alt genug sind - das Wissen geht also nicht wirklich verloren. Der andere referiert bei Banken und Brokern, also einfach nur nicht in unserer Welt :)

 

Naja, ... und um den Gedanken weiterzuführen :) wenn jemand daraus ein Geheimnis macht und es hütet wie den heiligen Gral, den kümmert es ihn vermutlich auch nicht, wenn er uns auf dieser Welt ohne sein Wissen zurücklässt. Erfolg und Sozialverhalten korrelieren ja häufig negativ :)

Geschrieben

Also meine Erfahrung hat gezeigt dass die Leute die soetwas über mehrere Jahr(zehnte)e erfolgreicht tun einfach irgendwann nicht mehr den Bedarf haben sich dazu Lautsark zu äussern.

 

Sicherlich ist es manchmal schade um das Wissen, aber ich verate euch ja auch nicht meinen Lottotip wenn ich bereits 2 Mal im Lotto 10 Mio. Euro gewonnen habe. Warum sollte ich? Wer oder was sollte mich dazu bewegen?

 

Auf der anderen Seite liegt es vieleicht am Medium. Ich denke diese Leute sind nicht arrogant. Aurelius sagt es bereits, Erfolg ist oft vom Sozialverhalten abhängig, so denke ich auch. Wenn man einen Trader trifft und ihm erzählt das man sich auch für das Thema sehr interessiert dann erzählt auch er gerne darüber. Und er wird einige Dinge nennen die er für sehr wichtig hält und die man sich selbst evt. auch mal anschauen sollte. Aber er ist eben nicht daran interessiert einen Blog zu schreiben, weil es warscheinlich zu unpersönlich ist. Und eben weil es für einen Blog den jeder Depp schreiben kann, doch ein wenig Schade für das jahrelang gesammelte Wissen ist.

 

 

Dann gibt es ja aber noch die andere Sorte von Tradern die sich eben laut dazu äussern. Ich denke solche Leute verdienen mit ihrem Signalservice mehr als mit dem tatsächlichen Trading.

 

 

Viele Grüße,

Rumpel

Geschrieben
  • Autor
- von Dathe kenne ich leider auch einen Schüler persönlich

 

Weil ich so nicht annähernd eine Aussage treffen kann, ob das, was er macht funktioniert und dabei übertragbar ist.

 

reicht das Urteil von einem Schüler nicht?

Was sagt dieser Schüler?

Geht es bei Ihm?

Geschrieben
  • Autor
Ja, das ist schwer zu beschreiben, aber ich versuche es mal ...

 

Erst mal was ich unter "Suchen" verstehe:

 

 

Nun eine Erklärungsversuch für das "auf sich zukommen lassen":

 

 

Hoffe, das ist zu verstehen :)

 

Nöö, verstehe ich jetzt nicht den Unterschied.

 

Für mich liest es sich so das Du beides mal ein bestimmtes Ereignis suchst.

 

Ansonsten musste ich lange Grübeln um die Stelle zu finden die mir nicht passt,

jetzt habe ich Sie aber gefunden.

 

Man muss das Wort "suchen" durch "warten" ersetzen.

 

Ich suche nicht in 1000 Charts oder 10 verschiedenen Zeiteinheiten nach einem wohl möglichen passenden Einstieg,

sondern ich warte in "meinen" Charts darauf das mir ein Handelbares Muster ins Auge springt.

 

Die Werte die ich morgens schaue von 5 bis 8 beobachte ich im 15Min und 3 Min Chart,

kleiner geht nicht weil dann der Chart keine schönen Muster mehr aufweist.

 

Nachmittags den YM oder NQ schaue ich im 5Min und 1Min Chart,

eine größere Zeiteinheit kann ich mir wegen dem Risiko nicht leisten und ich habe auch da schon einen sauberen Chart.

 

Ich gehe jetzt aber nicht hin und Wechsel die Zeiteinheiten wahllos nur um einen Einstieg zu finden.

Sehe ich in "meiner Zeiteinheit" nichts klares ist es nicht mein Markt.

 

Da finde ich jetzt auch meine bisherigen Ergebnisse im kleinen Zeitfenster Interessant,

 

Morgens sitze ich vor dem PC und schaue mir die Charts an und warte das ich endlich was handeln kann,

es kommt dann oft vor das ich Signale handele die ich nachher nicht mehr wirklich erklären kann oder halt nicht vom Muster her sauber sind.

 

Die beiden Trades die ich zum Kaffee machte waren da anders,

ich machte den PC an,

sah ein Muster was mir passte und handelte genau so wie ich es eigentlich will,

und auch das Ergebnis war so wie es sein sollte.

Schaue ich mir andere Tage an, war "mein Signal" schon vor bei oder kam erst eine Stunde später oder gar nicht.

 

Wenn ich dann nicht die Kraft habe zu "warten" und ein Signal "suche" gebe ich Dir recht das ich wahrscheinlich oft daneben greife.

 

Das liegt aber jetzt nicht an meinem Signal sondern einfach an meiner Ungeduld.

 

Stell bitte noch mal einen aktuellen Chart rein,

Es werden hoffentlich noch viele folgen,

aber ich mache es jetzt nicht direkt sondern so bald ich wieder einen habe.

Geschrieben
  • Autor
Geduld - ist doch auch ein kompliziertes Thema.

 

 

Das liegt aber jetzt nicht an meinem Signal sondern einfach an meiner Ungeduld.

 

Hier hatte ich auch zu wenig Geduld

http://www.tom-next.com/community/Wie-ich-...5270#entry95270

 

bzw. war kein klares Bild da.

 

Als Insider "Witz" nehmen wir Aikido,

ich studiere geduldig meinen Gegner,

versuche dann frühzeitig seine Aktion voraus zu sehen,

und setze dann seine Kraft für mich ein.

 

Desto stärker er mich angreift,

desto weiter rutsch er nachher über die Matte.

Es kommt nicht auf meine Kraft drauf an, sondern auf seine Stärke.

Bricht er einen Angriff frühzeitig ab, kann ich all meine Kraft einsetzen und bekomme trotzdem keine saubere Technik mehr hin.

 

Genauso wie beim Trading,

wie weit ein Kurs läuft liegt nicht an mir,

sondern an meinen Gegnern.

 

Brechen Sie eine Bewegung frühzeitig ab, kann ich all mein Kapital einsetzen und bekomme den Kurs trotzdem nicht in meine Richtung bewegt.

Geschrieben
reicht das Urteil von einem Schüler nicht?

Was sagt dieser Schüler?

Geht es bei Ihm?

Ich kann mit ihm nicht mehr; aus verschiedenen Gründen - er ist für mich nicht glaubwürdig, sonst wäre sein Urteil wertvoller und vielleicht auch ausreichend.

 

Morgens sitze ich vor dem PC und schaue mir die Charts an und warte das ich endlich was handeln kann,

es kommt dann oft vor das ich Signale handele die ich nachher nicht mehr wirklich erklären kann oder halt nicht vom Muster her sauber sind.

"endlich" ... Das ist genau das, was ich mit "Suchen" meine :)

 

... sah ein Muster was mir passte und handelte genau so wie ich es eigentlich will,

und auch das Ergebnis war so wie es sein sollte.

Und das ist genau das, was ich mit "auf sich zukommen lassen" meine.

 

Als Insider "Witz" nehmen wir Aikido,

ich studiere geduldig meinen Gegner,

versuche dann frühzeitig seine Aktion voraus zu sehen,

und setze dann seine Kraft für mich ein.

Das Beispiel ist sehr schön - und da wären wir wir jetzt in der Näher meiner Art den Chart zu lesen.

Es gibt gerade im Kampfsport eine große Äquivalenz - es ist nicht das Studieren des Gegners, sondern das unzählige Üben mit etlichen unterschiedlichen Partnern. Ich muss keinen Gegner studieren, sonndern wenn er mich berührt oder sich auf ich zubewegt, reagieren unmittelbar alle jahrelang trainierten Reflexe und führen die (unzählige male) geübten Bewegungen als Reaktion darauf aus. Gerade im Leistungssport ist das Konditionieren des Körpers auf diverse Bewegungsmuster essentieller Trainingsbestandteil und im schon im Kindertraining ist dies von Anfang an das zentrale Element.

 

wie weit ein Kurs läuft liegt nicht an mir,

sondern an meinen Gegnern.

Absolut meine Meinung; ich bezeichne das gerne für mich immer als "Glücksanteil" meines Trades.

 

Aber Fazit ist, dass wir Ähnliches meinen; das was ich "mit Suchen" und "auf sich zukommen lassen" meine, siehst Du als ein Ergebnis der Ungeduld. Ich finde dazu gibt es eine gute Übung: Wenn ich mich selber beim "Overtrading" oder ungeduldigem Trading ertappe, stelle ich mir für den nächsten Tag die Regel auf, nur einen Trade durchführen zu dürfen (ist eine harte Regel bei 20 bis 40 Trades am Tag). Dies zwingt mich zum Warten, um wirklich nur die beste Chance wahrzunehmen und nachzudenken, welches ein Top-Setup ist und welches minderwertig - den Zeitraum und die Anzahl muss natürlich jeder für sich selbst, passend zum Stil, festlegen. Man stellt dann nicht selten fest, dass die richtige Chance plötzlich auftaucht und nicht gesucht werden musst.

Geschrieben
  • Autor
Ich kann mit ihm nicht mehr; aus verschiedenen Gründen - er ist für mich nicht glaubwürdig, sonst wäre sein Urteil wertvoller und vielleicht auch ausreichend.

 

Schade,

 

aber was mich an der Sache mit den "Gurus" und deren Ganzen Seminarteilnehmern mehr wundert ist das man so gut wie nichts von Ihnen hört.

 

Ich habe noch keinen gelesen der ein Seminar bei Ross oder CO belegt hat und danach wirklich geschrieben hat was sich für Ihn geändert hat oder das er danach viel erfolgreicher ist.

 

Genauso wenig aber habe ich Stimmen gehört die ein Seminar belegt haben und danach geschrieben haben es geht so nicht.

 

Wird den Leuten eine Schweigepflicht auferlegt?

Geschrieben
  • Autor
Ich finde die Beurteilung aus einem Chartausschnitt - von wenigen Balken und nur einer Zeitebene heraus - sehr schwer. Ich würde jeden einzelnen Chart vorher auf die Reproduzierbarkeit des Signals überprüfen (d.h. natürlich auch auf die Menge vorkommenden Fehlsignale). Das ganze wird umso komplizierter wenn man als Filter noch Indikatoren hinzunimmt; es gibt Märkte, da funktionieren diese Filter sehr gut, in anderen weniger.

 

 

Es gibt gerade im Kampfsport eine große Äquivalenz - es ist nicht das Studieren des Gegners, sondern das unzählige Üben mit etlichen unterschiedlichen Partnern. Ich muss keinen Gegner studieren, sonndern wenn er mich berührt oder sich auf ich zubewegt, reagieren unmittelbar alle jahrelang trainierten Reflexe und führen die (unzählige male) geübten Bewegungen als Reaktion darauf aus.

 

Ich sehe hier einen Widerspruch in Deiner aussage.

 

Das eine mal willst Du ein Signal was genau auf diesen Wert passt und auch in der Vergangenheit ging,

das andere mal sagst Du der Gegner ist egal, ich brauche seine Muster aus der Vergangenheit nicht weil ich weiss das ich mich mit meiner Erfahrung schon irgend wie gerettet bekomme.

 

Edit,

 

einigen wir uns darauf das ich meinen Gegner nicht kennen muss um zu überleben,

aber es mir das Leben einfacher macht wenn ich meinen Gegner kenne?

Geschrieben

Ich denke das liegt gerade daran, das Leute wie Ross, Voigt, etc. viel nützlichen theoretischen Background vermitteln. Man kann viel mit dem Wissen anfangen und es auch gut nutzen; dass es bei jedem anders und nicht so gut wie bei den "Meistern" funktioniert ist jedem klar.

So kann keiner groß etwas Schlechtes berichten, aber eben auch nichts besonders Gutes.

 

Anders ist es bei zwielichten Gurus wie Frick, etc.; die werden recht schnell entlarvt und auch hart kritisiert.

Man kann also von zwei Typen Gurus sprechen :)

Geschrieben
  • Autor
Ich denke das liegt gerade daran, das Leute wie Ross, Voigt, etc. viel nützlichen theoretischen Background vermitteln.

 

Was bei mir wieder die Frage auf ruft,

"Ist die Börse so einfach gestrickt das jeder mit ein paar einfachen Grundregeln überleben kann oder muss ich nicht vielleicht doch dafür geboren sein um am Ende zu gewinnen?"

 

Die Muster die Ross und Voigt beschreibt kann ein 4 jähriger lesen,

aber trotzdem scheitern die meisten dran.

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