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Wie ich das Chart lesen von Ross, Dathe, (Voigt) und Co deute

Geschrieben

1)
Ich habe nach diesen Ansätzen noch nie gehandelt,
das heist ich kann auch keinerlei Auskunft darüber machen ob sie gehen oder nicht.


2)
Obwohl es für die meisten Sachen feste Regeln gibt wird Sie nachher jeder etwas anders auslegen.
Hier zeige ich wie ich Sie verstehe oder auslege was sicherlich nicht Richtig sein muss.

3)
Von Ross habe ich einige Bücher gelesen.
Jedes mal lesen brachte mir eigentlich eine neue Sichtweise.
Ich glaube auch jetzt nach dem 5 mal lesen habe ich nur 50% von dem verstanden was er meint.
http://www.ross-trading.de/

Voigt habe ich auch gelesen.
Steht aber in Klammern da ich sein Buch zwar gut finde, aber seine Technik so wie er Sie da beschreibt nicht für handelbar halte.

Dathe kenne ich nur aus seinen Beispielen von seiner Seite.
http://www.tradingcoaching.business.t-onli...d/news/news.htm

4)
Der Thread wird von Euren Meinungen und Fragen leben.

Mein geben liegt im schreiben hier,
mein nehmen liegt in Euren Fragen von daher sind Sie für mich wichtig.

Bei Fragen gibt es 3 Möglichkeiten,

a)
Ich schreibe so Wirr das es keiner versteht, was Wahrscheinlich ist.
Aber vielleicht lerne ich so noch in meinem Alter mal eine gescheite Ausdrucksweise.

b)
Ich habe etwas vergessen zu erwähnen, was hier eigentlich zumindest am Anfang nicht vorkommen sollte.

c)
sehr Wahrscheinlich.
Ihr zeigt mir eine Sichtweise die mir bisher noch nie so aufgefallen ist weil ich es noch nie gesehen habe und daher selber noch nie hinter Fragt habe. Es wird die Lösung dafür das ich bisher immer Erfolglos war und wir haben alle was davon.


Also von daher bitte immer Fragen wenn was unklar ist.

Ich könnte die Reihe noch Endlos fortsetzen, aber das ist ja nicht Sinn und Zweck der Sache.

  • Antworten 169
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Geschrieben
Ich sehe hier einen Widerspruch in Deiner aussage.

Das eine mal willst Du ein Signal was genau auf diesen Wert passt und auch in der Vergangenheit ging,

das andere mal sagst Du der Gegner ist egal, ich brauche seine Muster aus der Vergangenheit nicht weil ich weiss das ich mich mit meiner Erfahrung schon irgend wie gerettet bekomme.

Habe ich von meinem Gegener ein Video aus seinen letzten Kämpfen, so kann ich diese noch zusätzlich studieren und kann schauen ob es Muster in seinen Bewegungen gibt, die ihn verraten - hier hätte ich also das Pendant zur Reproduzierbarkeit.

Letzteres beschreibt die faire Wettkampfsituation - werde ich überfallen habe ich keine Zeit den Gegener zu studieren und mein Überleben hängt mehr von Intuition und Übung ab.

Mathematisch ausgedrückt ist Übung die notwendige Bedingung und das Studieren die hinreichende (wer's nicht kennt siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Notwendige_un...ende_Bedingung). Oder ähnlich ausgedrückt: ohne Übung geht gar nichts und viel Übung und weitere Mittel erhöhen meine Chancen.

 

... einigen wir uns darauf das ich meinen Gegner nicht kennen muss um zu überleben,

aber es mir das Leben einfacher macht wenn ich meinen Gegner kenne?

Exakt, was ich meine - sorry, falls ich mich zu unverständlich ausgedrückt hatte - verenne mich gerne mal :)

 

Was bei mir wieder die Frage auf ruft,

"Ist die Börse so einfach gestrickt das jeder mit ein paar einfachen Grundregeln überleben kann oder muss ich nicht vielleicht doch dafür geboren sein um am Ende zu gewinnen?"

Die Muster die Ross und Voigt beschreibt kann ein 4 jähriger lesen,

aber trotzdem scheitern die meisten dran.

Ich denke es gibt sicher Menschen, die werden es nie lernen - schalte den Fernseher ein und RTL, PRO7 und Sat1 zeigen Dir unzählige Menschen, die es nie schaffen würden :). Für alle anderen gilt "Disziplin, Üben und stetes Verbessern der eigenen Leistung" nicht als Hürde zu verstehen - und "Aufgeben" aus dem Wortschatz zu eliminieren. Ein Vorteil haben diejenigen, die die technischen Dinge (Pos.Mngt., MM/ RM, etc.) schnell verinnerlichen, aber um die psychologischen Erfahrungsschritte kommt niemand herum.

 

Das ist natürlich absolut IMHO; denn diese Frage kommt ja immer wieder auf und etliche versuchen sich daran zu erklären, ob Trading lernbar ist oder nicht - meine Einstellung dazu ist, dass ich es schlicht nicht weiss und auch nicht glaube, dass irgendeiner auf der Welt einen pauschalen Beweis oder Gegenbeweis dieser Ausage erbringen kann.

 

Das ist das größte Risiko in dem Spiel, denn der Einsatz ist die eigene Lebenszeit :)

Geschrieben

Ich denke das viele Leute es zugenau mit den 123-Formationen nehmen. Ich glaube es wird mehr die Grundlage vermittelt. Gerade bei Voigt glaube ich es geht ihm Hauptsächlich um den Marktaufbau wie funktioniert und nicht vorallem der Einstieg. Die Kenntnisse die Voigt mir vermittelt hat, hat mir beim Traden sehr geholfen. Ich handle gerne Ausbrüche nach ihm, aber sonst handle ich vorallem Pullbacks. Mit dem was ich von ihm gelernt habe funktioniert es für mich sehr gut.

Bei TeamTrading handeln wir FX nach vorallem nach Pattern, welches sehr gut funktioniert. Aber ohne das verstehen der Markttechnik, würde ich nicht viel verstehen von dem was und wie ich trade.

Geschrieben
  • Autor
Aber ohne das verstehen der Markttechnik, würde ich nicht viel verstehen von dem was und wie ich trade.

 

Es wäre schön wenn mir einer mal das was man unter Markttechnik nach Voigt versteht mit einfachen Worten erklärt.

(wirklich ernst gemeinte Frage)

 

Ich halte es hier eher wie Ross,

wenn ich Dir den Pegelstand des Rheins als Chart zeige wirst Du keinen Unterschied zu einer Aktien finden und auch genauso gut oder schlecht Dein System anwenden können.

 

Wo sind da die Einflüsse der anderen Händler?

oder was ist in dem Chart Markttechnik?

Geschrieben

Für mich ist es das Versuchen zuverstehen was gerade im Mark passiert. Was es bedeutet wenn der Kurs steigt und was passiert wenn andere ihre Positionen drehen.

Alles was in den großen Zeiteinheiten passiert ist ein zusammen gefasster Tickchart oder Orderbuch. Ich finde es gut Breakouts mit dem zusammen geschobenen Tickchart zu traden und dadurch wesentlich besser sehe wann ich aus dem Markt gehen muß.

 

@ibelieve

wenn ich Dich falsch verstanden habe sag es damit ich es anders erklären kann.

Geschrieben
  • Autor

Das Stopp nachziehen bleibt wohl zumindest am Anfang eine Gefühlssache.

 

Neue Werte gibt es im Moment nicht,

für Long habe ich gar keinen auf der Watchliste,

die Short Werte sind eigentlich alle sehr stark und müssten erst mal ein 123 bauen.

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Geschrieben
Was bei mir wieder die Frage auf ruft,

"Ist die Börse so einfach gestrickt das jeder mit ein paar einfachen Grundregeln überleben kann oder muss ich nicht vielleicht doch dafür geboren sein um am Ende zu gewinnen?"

 

Ja/Nein.

 

Die Muster die Ross und Voigt beschreibt kann ein 4 jähriger lesen,

aber trotzdem scheitern die meisten dran.

 

Die Muster treten häufig auf, da ist noch einiges zu filtern.

 

Und dann die Sache mit der Disziplin ...

 

Lutz

 

Das Stopp nachziehen bleibt wohl zumindest am Anfang eine Gefühlssache.

 

Wenn du z.B. nach der Markttechnik von Voigt vorgehst eigentlich nicht, da sind recht klare Regeln gegeben, wenn dein Ziel des Trades feststeht.

 

Lutz

Bearbeitet von ronner
Aufeinanderfolgende Beiträge zusammengeführt

Geschrieben
  • Autor
Ja/Nein.

 

 

 

Wenn du z.B. nach der Markttechnik von Voigt vorgehst eigentlich nicht, da sind recht klare Regeln gegeben, wenn dein Ziel des Trades feststeht.

 

Lutz

 

Interessant, kannst Du das begründen?

Eigene Erfahrung?

 

Mir widerstrebt es feste Regeln in einem sich verändernden Markt zu benutzen.

Die Innenstab Regel mit dem zurück setzen des Stopps brachte bei meinen Tests meist das schlechteste Ergebnis,

einfach immer auf das letzte Tief/Hoch nachziehen ohne Beachtung des jetzigen Marktstandes halte ich aber auch für Falsch.

 

Aber mal schauen was die Zeit so bringt.

Geschrieben
Interessant, kannst Du das begründen?

 

Er unterscheidet klar ob man einen Ausbruch, eine Bewegung oder einen Trend traden will (der setzt sich dann aus mehreren Bewegungen und den zugehörigen Korrekturen zusammen)

 

Beim Handel des Ausbruch wird der Stop immer nachgezogen auf das Tief (Hoch bei Short) des letzten Bar.

 

Beim Handel der Bewegung (und nur dort) kommen die Innenstäbe ins Spiel die dich auch bei Korrekturen im Trade lassen.

 

Bei Handel des Trends wird der Stop immer auf den letzen Punkt 3 nachgezogen, das kann also mitunter recht lange dauern.

 

Ohne dir klar zu sein was du handeln willst weisst du nicht wo dein Stop liegt und damit weisst du auch nicht wie gross deine Position ist die du eingehst (gleiches Risiko bei jedem Trade wird ja angestrebt)

 

Eigene Erfahrung?

 

Ja, das funktioniert und ist auch logisch nachzuvollziehen.

 

Mir widerstrebt es feste Regeln in einem sich verändernden Markt zu benutzen.

Die Innenstab Regel mit dem zurück setzen des Stopps brachte bei meinen Tests meist das schlechteste Ergebnis,

einfach immer auf das letzte Tief/Hoch nachziehen ohne Beachtung des jetzigen Marktstandes halte ich aber auch für Falsch.

 

Aber mal schauen was die Zeit so bringt.

 

Ohne feste Regeln hast du eigentlich keine Chance systematisch etwas am Traden (nämlich die Regeln) zu verbessern.

 

Ich würde das Buch empfehlen, mit 39 Euro nicht wirklich teuer für den Inhalt.

 

Hier noch ein Link zur Ausbruch, Bewegung ,Trend

Markttechnik Voigt

 

Lutz

Geschrieben
  • Autor
Ja/Nein.

 

Interessant, kannst Du das begründen?

Eigene Erfahrung?

 

das bezog sich auf das Ja/Nein

 

Edit,

 

Ich habe das Buch und weiss auch ziemlich genau was drin steht.

Bin aber halt mit einigen Sachen nicht gleicher Meinung.

Geschrieben
Interessant, kannst Du das begründen?

Eigene Erfahrung?

 

das bezog sich auf das Ja/Nein

 

 

Das bezog sich ja auf die Frage:

 

'Was bei mir wieder die Frage auf ruft,

"Ist die Börse so einfach gestrickt das jeder mit ein paar einfachen Grundregeln überleben kann oder muss ich nicht vielleicht doch dafür geboren sein um am Ende zu gewinnen?"'

 

Kompliziertere Regeln machen das Ergebnis nicht besser liest man überall. Ich habe es auch nicht anders erfahren. Wichtiger sind IMHO Beständigkeit, so dass man auf der Basis nachvollziehbarer Trades etwas verbessern kann und Disziplin sich an die Reglen zu halten bis man sie aus gutem Grund mal ändert. MM und RM natürlich auch, die sind aber auch nicht kompliziert.

 

Der einzelne Trade ist es IMHO nicht auf den es ankommt sondern eine Serie gleicher Trades aus denen man Folgerungen ziehen kann.

 

Und dafür geboren sein muss man nicht, das kann man lernen bzw. muss es regelrecht trainieren.

 

Edit,

 

Ich habe das Buch und weiss auch ziemlich genau was drin steht.

Bin aber halt mit einigen Sachen nicht gleicher Meinung.

 

Das wäre auch etwas merkwürdig. Aber überlegst du dir nicht vorher was du nun traden willst, Ausbruch, Bewegung oder längeren Trend? Das halte ich für wichtig, schon wegen des initialen Stops.

 

Lutz

Geschrieben
  • Autor
Aber überlegst du dir nicht vorher was du nun traden willst, Ausbruch, Bewegung oder längeren Trend? Das halte ich für wichtig, schon wegen des initialen Stops.

 

Lutz

 

Doch ich weis was ich will.

Mit einem Teil den TP erreichen und den Rest Trend folgend handeln.

 

Aber selbst wenn ich nur Trend folgend handeln will gibt es viele Gründe beim Einstieg den Bewegungsstopp zu nehmen.

 

Mir ist die 3 zu weit weg.

Ich kann mir keinen Stopp auf der 3 wegen meinem kleinen Konto erlauben.

Ich erwarte nach meinem Kauf eine Bewegung, geht sie nicht in meine Richtung ist mein Einstiegs-Setup eh hin.

Da ich ein Mix handele nehme ich den näheren Stopp.

 

Genauso sinnvoll kann es dann nach einem längeren Trend sein, seinen Stopp enger zu setzen und vom Trendhandel auf den Bewegungshandel um zu schwenken.

Grade nach Langen Bars ist eine Korrektur wahrscheinlich und ein neu Einstieg mit viel kleinerem Risiko möglich.

Geschrieben
Doch ich weis was ich will.

Mit einem Teil den TP erreichen und den Rest Trend folgend handeln.

 

Aber selbst wenn ich nur Trend folgend handeln will gibt es viele Gründe beim Einstieg den Bewegungsstopp zu nehmen.

 

Mir ist die 3 zu weit weg.

Ich kann mir keinen Stopp auf der 3 wegen meinem kleinen Konto erlauben.

Ich erwarte nach meinem Kauf eine Bewegung, geht sie nicht in meine Richtung ist mein Einstiegs-Setup eh hin.

Da ich ein Mix handele nehme ich den näheren Stopp.

 

Genauso sinnvoll kann es dann nach einem längeren Trend sein, seinen Stopp enger zu setzen und vom Trendhandel auf den Bewegungshandel um zu schwenken.

Grade nach Langen Bars ist eine Korrektur wahrscheinlich und ein neu Einstieg mit viel kleinerem Risiko möglich.

 

Alles richtig, aber das würde ich schon als die höhere Schule ansehen wenn die einfachen Trades nach System erst mal stabil und profitabel laufen. Dann kann man an das Feintuning gehen um das System insgesamt im Ertrag zu optimieren.

 

Und dabei hat fast jede Massnahme an anderen Stellen auch wieder unerwünschte Effekte, da hilft wohl nur systematisches Testen mit einer signifikanten Anzahl Trades. Also auch hier wieder: Geduld.

 

Lutz

 

Aber selbst wenn ich nur Trend folgend handeln will gibt es viele Gründe beim Einstieg den Bewegungsstopp zu nehmen.

 

Mir ist die 3 zu weit weg.

Ich kann mir keinen Stopp auf der 3 wegen meinem kleinen Konto erlauben.

 

Mir fiel gerade noch ein: nach den Trades die ich so analysiert habe steigen viele Erfolgreiche in der Nähe des Punkt 3 ein, warten also nicht auf den Durchbruch durch Punkt 2.

 

Die Bewegung von Punkt 3 zum neuen Punkt 2 ist die sauberste, also warum nicht möglichst viel davon mitnehmen.

 

Lutz

Bearbeitet von ronner
Aufeinanderfolgende Beiträge verbunden

Geschrieben
  • Autor
Mir fiel gerade noch ein: nach den Trades die ich so analysiert habe steigen viele Erfolgreiche in der Nähe des Punkt 3 ein, warten also nicht auf den Durchbruch durch Punkt 2.

 

Die Bewegung von Punkt 3 zum neuen Punkt 2 ist die sauberste, also warum nicht möglichst viel davon mitnehmen.

 

Lutz

 

Noch keinen erlebt der mit dem Handel von Punkt 2 zufrieden war,

vielleicht wenn man hier nur den Ausbruch handelt.

 

Ich versuche den Punkt 2 zu handeln.

Nach Voigt müsste ich dann aber beim Handel des Trends den Stopp auf die "Alte 2" machen und das ist mir zu weit.

Die "Neue 2" muss sich ja erst bestätigen.

 

Von daher nehme ich am Anfang den Stopp der Bewegung und wenn sich dann die 2 Bestätigt hat mit dem Rest den Handel des Trends.

 

Was aber halt ein großer Unterschied ist,

ist das ich mehr Ross wie Voigt bin.

 

Voigt achtet eigentlich nicht auf das Einzelne Bar,

Ross ja.

 

Von daher zieht Voigt beim Handel der Bewegung einfach den Stopp immer nach,

(ausser Innen Bar Regel)

Ross schaut sich das Allgemein Bild an.

 

Ich muss mal meine Regeln zusammen packen,

und dann werde ich Sie hier bei jedem Einzelnen Trade genau verfolgen.

Geschrieben
Ich muss mal meine Regeln zusammen packen,

und dann werde ich Sie hier bei jedem Einzelnen Trade genau verfolgen.

 

Das ist eine gute Idee, dann kann man auch systematisch verbessern.

 

Lutz

Geschrieben
Ich muss mal meine Regeln zusammen packen,

und dann werde ich Sie hier bei jedem Einzelnen Trade genau verfolgen.

 

Das ist der Kern, denke ich - ich hoffe natürlich für Dich, dass Du alle Regeln schon mal schriftlich niedergelegt hast und das nicht jetzt zum ersten mal machen musst :)

 

Du schreibst, dass Du weisst was Du willst auf der einen Seite und auf der anderen, dass Du keine festen Regeln für sich verändernde Märkte möchtest. Ich frage mich natürlich, ob alles was Du willst dann überhaupt einem bisherigen Regelwerk genügt - meiner Erfahrung nach ist das ein dynamischer Prozess und einer der Hauptgründe warum man ein Tagebuch führen sollte.

 

Natürlich sind starre Regeln ein Nachteil, man sollte daher unterschieden auf was sich die Regeln beziehen:

- Ohne absolut feste Regeln im RM ist man schnell weg,

- im MM kann ich da schon flexibler sein und darf variieren.

- Im Einstieg, Ausstieg und Trademanagement hat man die meisten Freiheiten - man kann unter Berücksichtigung von RM/ MM beliebig anpassen und verbessern.

 

Wichtig ist dabei nur, dass es reproduzierbar bleibt, damit ein nachvollziehbarer und messbarer Handelsansatz besteht.

So reicht es natürlich nicht zu sagen, man will einen Teil des Profits mitnehmen und den Rest als Trend laufen lassen - man muss hier vielmehr genaue Regeln aufstellen, wann mitgenommen und wie weit und wie lange laufen gelassen wird; dabei kann man dann auch berücksichtigen ab wann man einen Trade des Trends in einen Trade der Bewegung umwandelt.

 

Bin sehr gespannt (auch auf das nächste Setup) ...

Geschrieben
  • Autor
Das ist der Kern, denke ich - ich hoffe natürlich für Dich, dass Du alle Regeln schon mal schriftlich niedergelegt hast und das nicht jetzt zum ersten mal machen musst :)

http://www.tom-next.com/community/Wie-ich-...4546#entry94546

1)

Ich habe nach diesen Ansätzen noch nie gehandelt,

das heist ich kann auch keinerlei Auskunft darüber machen ob sie gehen oder nicht.

 

 

 

Ich weiss nicht mehr wie hier in loser Reihenfolge im Thread steht da ich alles frühere vergessen habe und bei Null anfange.

 

Werde die Sachen jetzt zusammen fassen und schauen was ich dann habe.

 

warum man ein Tagebuch führen sollte.

 

nichts anderes versuche ich hier.

 

Vom Anfang der Idee,

bis zum bitteren Ende.

Geschrieben

 

Das habe ich natürlich gelesen!

Aber das ist aus meiner Sicht nur ein Ansatz, ich sehe dort keinerlei detaillierten Anweisungen zum RM/ MM, Teilverkäufen, etc. - das meinte ich mehr damit. Es fehlt auch noch einiges zu Rahmenbedingungen oder Notfall-Scenarien, etc.

 

Aber ich warte jetzt erst einmal, vielleicht können wir ja hier gemeinsam Ergänzungen machen.

 

LG Aurelius

Geschrieben
  • Autor
- ich hoffe natürlich für Dich, dass Du alle Regeln schon mal schriftlich niedergelegt hast und das nicht jetzt zum ersten mal machen musst :)

 

Das meine Schreibweise nie verstanden wird :news:

 

Nein, ich habe die Punkte noch nicht Dokumentiert,

sonst Ständen Sie ja schon irgend wo hier.

 

Beim Vorposting war es nur der Hinweis das ich ja am Anfang schon schrieb das ich nicht weiss was ich hier machen werde.

(wo bei das eigentlich ein Dauerzustand von mir ist)

 

Und auch jetzt habe ich eigentlich erst grobe Anhaltspunkte,

die auch wohl noch etwas anders aussehen wie ich gerne hätte,

aber bedingt dadurch das ich mit sehr kleinem Risiko anfangen will um möglichst schnell Real an zu fangen geht es wohl ohne Kompromisse nicht.

 

Aber ich warte jetzt erst einmal, vielleicht können wir ja hier gemeinsam Ergänzungen machen.

 

Will ich hoffen :news:

Geschrieben
  • Autor

Warum ich im Tageschart auch beim Handel der Bewegung nicht immer das Letzte Hoch/Tief nehme.

 

Im Wochen- Monatschart oder im kleinen Fenster von 1- 3- oder 5 Min sehe ich die Sache anders und würde in 99% der Fälle schon das Letzte Hoch/Tief nehmen.

Da dann aber sicherlich nicht die Innenstab Regel von Voigt weil sie mich Grade nach langen Bars sehr weit vom Aktuellen Kurs weg bringt und ein Verkauf und neu Einstieg im Allgemeinen Risiko ärmer ist.

 

Eigentlich habe ich früher den Tageschart gehasst,

es gibt durch die Zeit während die Börse geschlossen hat so viel Zeit für neue Gedanken,

die Allgemeine Stimmungslage schlägt mehr oder weniger auf jeden Wert durch.

 

An schlechten Tagen wird auch ein starker Wert nachgeben,

an starken Tagen steigt auch ein schwacher Wert.

 

Im kurzen Zeitfenster habe ich das nicht weil nur das jetzt und hier gehandelt wird,

bis neue Überlegungen kommen sollte ich mein Geld verdient haben.

 

Im Wochen- Monatschart gehen die kleineren Einflüsse durch gute oder schlechte Tage durch den Grundtrend des Wertes unter.

 

Ich hoffe man versteht auch nur annähernd was ich sagen will.

 

Als Beispiel mein Short.

 

Im Wochenchart ist eigentlich ein Abwärtstrend klar ersichtlich,

wir haben fallende Hochs und fallende Tiefs und auch die GDs zeigen nach unten.

Der Stochastic ist Über kauft und ich suchte einen Einstieg.

 

Im Tageschart kam dann der Einstieg nach einer ABCD Formation,

bestätigt durch den MACD.

 

Das Bar was mich rein brachte war ein Umkehrbar und schloss am Hoch.

Ich lies den Stopp beim Einstiegsbar weil die Gefahr viel zu groß war das nach dem Schluss am Hoch nicht zumindest noch etwas oben drauf gelegt wird.

 

Das nächste Bar ging in meine Richtung und ich nehme es als Stopp.

 

Dann kommt ein Doji und ich halte die Hochs/Tiefs wieder nicht gut genug für einen Stopp.

Lasse Ihn also da wo er war.

 

Heute gab es zwar einen Durchbruch durch Punkt D, der aber schnell wieder abgekauft wurde.

 

Schliesst das Bar heute hoch kann ich nichts machen,

der Trend ist zwar eigentlich durch die fallenden Tief in Ordnung, aber wie weit die Korrektur zurück geht weiss ich nicht.

Wird es ein Schwarzes Bar kann ich den Stopp nachziehen.

 

Das wir uns in Innenstäben bewegen habe ich erst jetzt gesehen,

es lässt mich jetzt zwar nicht an meiner Stoppsetzung rütteln,

wirft aber die Frage auf ob ich da vor Kauf nicht besser drauf achte und solche Werte erst gar nicht handele.

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Geschrieben
Das wir uns in Innenstäben bewegen habe ich erst jetzt gesehen,

es lässt mich jetzt zwar nicht an meiner Stoppsetzung rütteln,

wirft aber die Frage auf ob ich da vor Kauf nicht besser drauf achte und solche Werte erst gar nicht handele.

 

Ja, Einstieg bei Innenstäben ist eigentlich nicht vorteilhaft. Die Spanne des Aussenstabes wurde durchgehandelt, alle Stops in dem Bereich sind ausgelöst.

 

Hier müssen erst wieder neue Potentiale aufgebaut werden, bis die Seitwärtsbewegung, die sich in den nun folgenden Innenstäben darstellt dann aufgelöst wird. Gekennzeichnet ist sie durch Unentschlossenheit, immer wieder kurze Spikes über den Aussenstab ohne rechte Kraft. Eigentlich ist da kein Blumentopf zu gewinnen.

 

Warum tradest du eigentlich Einzelaktien? Ist der Kursverlauf bei Indizes oder gar bei Devisen nicht sauberer?

 

Lutz

Geschrieben

Ich klinke mich hier mal einfach wieder ein, ich hatte einerseits in der Vergangenheit nicht viel Zeit und dann konnte ich eine Woche nicht posten da es Probleme in meinem User account mit dem antworten auf Beiträgen gab, daher hier ein sehr verspäteter Chart den ich schon mal vorbereitet hatte, das posten dann aus besagten Gründen jedoch nicht möglich war.

Der Chart soll jetzt eigentlich auch nur noch als Anregung für eigene Ideen dienen, er ist ja schon ein paar Tage älter

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Geschrieben
  • Autor
Warum tradest du eigentlich Einzelaktien? Ist der Kursverlauf bei Indizes oder gar bei Devisen nicht sauberer?

 

Lutz

 

Wegen der größeren Auswahl.

 

Indexe müsste ich über einen ETF handeln und da sind die Charts meist auch nicht sauber.

 

Devisen mag ich nicht und habe mir auch noch keine Gedanken drüber gemacht wo mit ich sie Langfristig handeln könnte.

Geschrieben
  • Autor

Der Short ist raus,

 

Bei den nächsten 2 mache ich nichts und warte ab,

(Edit, ich sehe Grade das sich die Reihenfolge nicht ans Hochladen hält)

 

der 4 läuft.

 

Mit dem ersten TP bin ich mir noch nicht Ganz im klaren,

entweder nehme ich 2R und verkaufe 50%

oder vielleicht 1R und verkaufe 70-80%

 

Bei den 2R habe ich das Problem das ich schon wirklich einen Trend erwischen muss damit mein Ziel erreicht wird,

wenn ich drauf achte bei kleinen Bars Einzusteigen sollten die 1R oft nach 1-2 Bars erreicht sein.

 

Ich werde das jetzt nach halten und mit in die Auswertung nehmen,

bei der 1R Sache brauche ich natürlich eine TQ > 70%, sonst Lohnt es auch nicht.

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Geschrieben
  • Autor

Viel passiert.

 

Warum ich was machte,

und die Frage ob ich was besser hätte machen können.

 

ENOC

 

Eigentlich war ich hier ja mit meinem Stopp in einer wartenden Position,

dann habe ich mir die letzten 4 Werte von mir angeschaut.

Der Short wurde mit ca 1/2 R aus gestoppt,

2 Werte erreichten die 2R und wurden Teil verkauft,

hier gab es den leichten Anschein einer Bewegung in meine Richtung.

Da die Kurse aber im Allgemeinen schon die letzten Tage gut stiegen war ich Vorsichtig und setzte den Stopp unter das Tief vom dem Doji was mich zumindest so weit in den Gewinn brachte das ich die Kosten gedeckt hatte.

Sollte es weiter Hoch gehen war ich noch dabei, sollten die Kurse drehen war ich ohne Verlust raus und hatte ja noch die anderen 2 Werte (mit dem Teilgewinn) wo ich weitere Stopps habe um weiter dabei zu sein wenn es nur eine kleine Korrektur wird.

Wurde dann auch aus gestoppt

 

BOH

 

Der Stopp liegt unter dem Bar was meiner Meinung nach den Ausbruch brachte.

Es ist eigentlich nur ein Notfall Stopp, sollte sich das Bild andern ohne das er Erreicht wird hoffe ich das ich Ihn nachgezogen bekomme und enger aus gestoppt werde.

 

KTEC

 

Jeden Cent den ich als Marktrauschen beim Einstieg oben drauf packe und beim Stopp unten drunter packe verschlechtert natürlich mein R Verhältnis.

Von daher bleibt es wohl immer eine Geschmackssache.

Im Allgemeinen fahre ich da sehr eng so das ich Cent genau rechne was mir aber vielleicht auch einige Fehlsignale liefert.

 

Bei der Stopp Überlegung ging ich schon davon aus das es wahrscheinlich eine Gap Schließung gibt,

aber wie weit wird Sie gehen?

 

Ich nahm das Tief von dem Bar vor dem Ausbruch bei 13.05. Sollte der Stopp also bei 13.03 -13.04 gelegen haben.

Das tiefste Tief der Bars im Innenstab war 13.00

Das Kurs tief 13.02 was mich also raus schmiss.

 

Die Überlegung der Gap schliessung war also Richtig,

der Stopp Falsch gewählt?

Hätte ich das Tiefer Tief nehmen sollen?

Oder hätte ich den Stopp auf das Tief des Gap Bars setzen sollen um die Gap schliessung gar nicht mit zu machen?

 

Oder ist es eh egal weil ich genau weiss das mein Stopp geholt wird und dann der Kurs dreht?

 

Bei dem Short RBCAA muss ich mein reden ändern,

ich sagte ja an schlechten Tagen fallen auch starke Werte,

es gibt aber auch schlechte Werte die an schwachen Tagen steigen.

Ich würde den Short wohl immer wieder nach dem Chart eingehen,

aber man sieht wie wichtig die Stoppsetzung ist.

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