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Finanztransaktionssteuer von 0,1 %

Geschrieben

Na mensch die Finanztransaktionssteuer kommt ja immer mehr ins gerede, die wollen doch tatsächlich 0,1 % auf alle Transaktionen erheben Rohstoffe Devisen etc.

 

Da kann man ja nur hoffen das dass nicht wirklich durchgesetzt wird, bei einen Lot (100.000,00) wären ja das 100,00 Doller

die Frage ist ob das beim Ankauf sowie beim Verkauf fällig ist.

 

Wär nett wenn Ihr einen Rechenfehler entdecken würdet, oder eine sichere Quelle habt die sagt das solch eine Steuer keine Chance hat am Kapitalmarkt.

 

Da kann man das Trading ja vergessen :hmmmm: :rofl: :wub:

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  • Da ich tagsüber arbeite und abends hier rum hänge, nebenbei diverse Projekte programmiere, das Wochenende im Büro verbringe und nebenher noch meine Partnerin bespaße: ich habe keine Freunde, die ich v

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Geschrieben
  • Autor
Irgendwie versteh ich das grade nicht so ganz. Sind denn ungedeckte Leerverkäufe nicht generell verboten? Oder habe ich da nur einen Denkfehler in der Definition "ungedeckt"?

 

Viele Grüße,

Rumpel

 

Die gleiche Frage hab ich auch, wenn ich einen Leerverkauf tätige dann muss doch mein Konto mit der Summe X gedeckt sein damit fals die Position gegen mich läuft ich dafür grade stehe quasie.

 

ungedeckt...? Es kann doch nicht möglich sein das Personen, Investoren etc. ohne ausreichend Kapital auf fallende Märkte spequlieren können. ODER DOCH....?

 

Weiss einer auf was das Verbot genau zugreift....? Sind Devisen und Indizes auch betroffen.... :hmmmm:

Geschrieben
  • Autor
Die gleiche Frage hab ich auch, wenn ich einen Leerverkauf tätige dann muss doch mein Konto mit der Summe X gedeckt sein damit fals die Position gegen mich läuft ich dafür grade stehe quasie.

 

Der kleine Unterschied..... :hmmmm:

 

Nur bei "gedeckten Leerverkäufen" leihen sich Investoren die betreffenden Titel am Markt vor der Verkaufsaktion aus. Bei "ungedeckten Leerverkäufen" gehen die Investoren ungeschützt an den Terminmarkt und verkaufen Aktien, ohne sie jemals gehalten zu haben, was Risiken und Profitchancen noch einmal drastisch erhöht. Wenn sich der Kurs des Wertpapier dann in eine andere als die erwartete Richtung bewegt, kann der Investor in erhebliche Schwierigkeiten geraten. Wenn das Geschäft in einer bestimmten Größenordnung stattfindet, kann der plötzliche "Zukaufzwang" zu einem scheinbar irrationalen Kaufpreis erhebliche Irritationen auslösen und sogar den Kurs des betreffenden Wertpapiers verzerren. Diese Geschäfte können damit die Kursausschläge einer Aktie drastisch beschleunigen.

 

Also nehme ich mal an das wir erstmal weiterhin ganz normal short gehen können.

Geschrieben

@ Schelli: Hast du das Bafin Dokument unter den Link, den Whipsaw gepostet hat, gelesen? Eher wohl nicht, weil dann könntest du dir Fragen a la "Weiss einer auf was das Verbot genau zugreift....? Sind Devisen und Indizes auch betroffen." selbst beantworten.

 

Wie soll die BaFin in den Devisenhandel eingreifen? Und selbst das Verbot der ungedeckten Leerverkäufe von Anleihen ist bestenfalls amüsant, die umsatzstärksten Anleihenhandelsplattformen sind nicht in DE, somit sind Verbote der BaFin dort bestenfalls ein Grund für einen Joke.

Geschrieben
  • Autor
@ Schelli: Hast du das Bafin Dokument unter den Link, den Whipsaw gepostet hat, gelesen?

 

 

sorry muss ich übersehen haben.... Danke für den Hinweis...........

Geschrieben
Ungedeckte Leerverkäufe in Aktien der folgenden Unternehmen der Finanzbranche sind verboten:

 

- AAREAL BANK AG

- ALLIANZ SE

- GENERALI DEUTSCHLAND HOLDING AG

- COMMERZBANK AG

- DEUTSCHE BANK AG

- DEUTSCHE BÖRSE AG

- DEUTSCHE POSTBANK AG

- HANNOVER RÜCKVERSICHERUNG AG

- MLP MLP AGAG

- MÜNCHENER RÜCKVERSICHERUNGS-GESELLSCHAFT AG

 

Ein ungedeckter Leerverkauf liegt vor, wenn der Verkäufer der Wertpapiere zum Zeitpunkt des Abschlusses des jeweiligen Geschäftes

 

a) nicht deren Eigentümer ist,

 

b) keinen schuldrechtlich oder sachenrechtlich unbedingt durchsetzbaren Anspruch auf Übereignung einer entsprechenden Anzahl von Wertpapieren gleicher Gattung hat.

Schauen wir uns doch mal diese Aktien an.

Interactivebrokers Shortable Stocks for Germany:

AAREAL

Symbol: ARL

Availability: 25'000

Exchanges: TIQSSWB, FWB, MIBSX, BATEDE, NURODE, TRQXDE, CHIXDE, SWB, TMBRDEU, IBIS, XETRAQ

ALLIANZ
Symbol: ALV

Availability: 2'100'000

Exchanges: TIQSSWB, FWB, XXX, MIBSX, BATEDE, NURODE, TRQXDE, CHIXDE, SBF, TMBRGBR, SWB, TMBRDEU, XETRAQ, IBIS

...

Deutsche Bank

Symbol: DBK

Availability: 1'700'000

Exchanges: TIQSSWB, FWB, MIBSX, BATEDE, NURODE, TRQXDE, CHIXDE, TMBRGBR, SWB, TMBRDEU, IBIS, XETRAQ

Ich wollte jetzt nicht jede Aktie durchgehen jedoch scheint man bei IAB auf XETRA Leerverkäufe ausführen zu dürfen.
Geschrieben

Gerade hat Frau Merkel im Bundestag gesprochen und man konnte sich mal wieder von dem erschreckend niedrigen Bildungsstand bzgl. der finanzwirtschaftlichen Vorgänge überzeugen.

Wenn gestern noch von 0,01% gesprochen wurde, so wurde heute nur noch der Steuersatz von 0,05% erwähnt wurde; die Finanzminister Europas haben sich anscheinend alle dafür ausgesprochen, auch in England will man versuchen Wege zu ebnen.

 

Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass solch eine Steuer weltweit eingeführt wird, regt sich in mir ein ungutes Gefühl, da in den letzten Jahren häufig mal umstrittenen Entscheidungen plötzlich und spontan getroffen werden konnten, nachdem diese zum Hauptthema in Bundestagsreden wurden. Jetzt wird es vermutlich doch sehr interessant, wie die Amis und die Asiaten, insbesondere Singapur, stimmen und ob es nicht schon geheime Absprechen zwischen den hiesigen Regierungen gibt.

 

Danke Europa!

Geschrieben

@ siscop: Das sind dann auch keine ungedeckten Leerverkäufe, denn IAB leiht dir die Aktien zum Verkauf, d.h. du hast sie!

 

@ aurelius: Gestern war von 0,1% die Rede und nicht von 0,01%, da sind die 0.05 schon "besser", allerdings ist mit 0,05% das kurzfristige Handeln speziell von Derivaten gestorben, wenn die FTS beim FGBL EUR 50,-- ausmacht -und das vermutlich für Entry und Exit- dann macht das mal flotte 10 Ticks nur für die FTS, da kann man dann bestenfalls auf Basis Wochenchart handeln!

 

ad US Foren: Vermutlich auf elitetrader.com, bei den GBlern auf Trade2Win

Geschrieben

Hallo,

 

ja hier mal ein link zur englischen Foren:

http://www.traderji.com/current-affairs/43...ct-oct-1-a.html

 

allerdings ist das nicht mehr aktuell. Die Community Site www.traderji.com bietet zwar aktuellere threads an, man muss um die sich ansehen zu können allerdings angemeldet sein.

 

Nun, ich halte die Diskussion über diese Steuer sowieso für überbewertet, da es, wie du schon erwähnt hast, immer Länder geben wird die sich dieser Steuer entziehen werden.

 

Die Schädigung des Finanzmarktes im Europäischen Raum wäre so groß, das selbst ein solch links-populistisch gerichtetes Land wie Deutschland einsehen muss ,dass dieses Steuer ihnen mehr schaden als sie ihnen nutzt.

 

Der Finanzmarkt ist doch wie Wasser: Es sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstandes.

 

Was uns Europäer ärgert freut die Chinesen, weil Shanghai an Bedeutung als Finanzmarkt gewinnt.

 

Es wird deshalb einige halbherzige Versuche geben, wie gestern zum Beispiel, die jedoch sobald es an die Ausführung geht immer in ferne Zukunft geschoben werden.

 

Zum Thema:

 

http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE64H0AW20100518

 

http://www.n-tv.de/politik/pressestimmen/E...icle878671.html

 

Grüße,

 

Archer

Geschrieben
Nun, ich halte die Diskussion über diese Steuer sowieso für überbewertet,

 

Man kann aber durch die Ganze Griechenland Debatte schön von den wirklichen Problemen abschwenken.

 

Ist doch wirklich ein schönes Thema um Innerpolitische Probleme nach hinten zu schieben,

um Sachen zu beschliessen die man sonst nicht rechtfertigen könnte,

(so zwar vor Leuten die selber denken auch nicht, aber halt vor dem Großteil des Volk)

um sich wichtig zu machen,

um eine Erklärung zu haben warum die Fehler von gestern nicht an einem selber lagen sondern nur die Anderen Schuld sind,

............................

.......................

..............

Geschrieben

Ich denke das so eine Steuer sich verheerend auf die Deutschen bzw. Europäischen Finanzmärkte auswirken würde. Ausserdem würden nicht nur Banken beteiligt sondern jeder der sich beteiligen will um alleine seine Rente aufzubessern. Ich denke es wird eine Flucht geben und am Ende wird noch weniger eingenommen an Steuern als im Moment. Viele Firmen werden Tochtergesellschaften gründen und alles Offshore laufen lassen.

 

Wie sieht es eigentlich mit der Schweiz aus? Will die mitziehen?

Geschrieben

Tja, da es eine solche Steuer ja noch nie gegeben hat, ist alles, was jetzt im Umlauf ist, reine Spekulation. Die ganzen zig oder sogar hunterte von Milliarden, die diese Steuer jährlich bringen soll, sind reine Spekulation, weil kein Mensch die Auswirkungen auf das Transaktionsvolumen kennt. Letzteres ist auch wieder abhängig von der Höhe der Sätze, und die sind auch noch nicht klar.

 

Dann kann niemand die Ausweichreaktionen beurteilen, weil keiner im Moment weiss, wer mitmacht und wer nicht.

 

Und schliesslich herrscht auch noch Unklarheit über den Zweck der Finanztransaktionssteuer. Einige wollen nur die Staatskasse füllen, andere wollen "die Spekulation" eindämmen, was immer das heisst.

 

Klar ist aber eines: es gibt in der Bevölkerung einen erheblichen Druck, dass "die Finanzbranche" zur Kasse gebeten werden soll. Und eine Finanz-Umsatzsteuer ist da verwaltungstechnisch eine sehr einfache Lösung, so wie auch die Mehrwertsteuer.

Geschrieben

Technisch ist die FTS gar nicht so einfach umzusetzen, an den Börsen ist es kein Problem, aber wenn zB an der Wiener Börse die FTS eingeführt wird, dann werden Wiener Aktien eben über ChiX oder Turquise gehandelt, und wenn es sein muss stehen deren Server in Togo-Togo Land, denn Togo Togo Land war clever, sie haben ebenfalls eine FTS eingeführt, aber mit geringeren Sätzen, dann kommt aber Bogo Bogo Land auf die Idee die ganzen Spekulanten in ihr Land zu holen, setzt die FTS niederer als Togo Togo Land an und schon wandert die Karawane. Bei den ganzen grundsätzlichen OTC Geschäften sieht es noch schlechter mit der Einhebung auf, was spricht gegen einen Currenex Server auf Trinidad Tobago, den Caymans, BVI etc.? Ausserdem würden sich sehr schnell Dark Pools bilden, neue Finanzinstrumente geschaffen -warum gibt es CFD? Die wurden nämlich nur geschaffen um die Britische Steuer zu umgehen- usw. usf.

 

Da steckt eine ganze Industrie dahinter, die milliardenschwere Gewinne zu verteidigen hat.

 

Ausserdem wird sich die EU nicht einmal beim Naked Short Selling einig, FR und GB verbieten es nicht, und wenn dem Finanzplatz London wegen einer FTS der grosse Aderlass droht, dann ist das letzte Wort auch noch nicht gesprochen, denn + 50.000 Spitzenverdiener, die ihr Einkommen in GB versteuern und meist auch recht grosszügig ausgeben -ich möchte gar nicht öffentlich breittreten wie da "gelebt" wird- und mit ihrem Konsumverhalten die nächsten 50k Arbeitsplätze finanzieren würden dann schlagartig wegfallen.

 

Und selbst Angie redet im Moment zwar dem Volk nach dem Mund -jede andere Haltung ist aktuell politischer Suizid- spricht aber auch immer wieder davon, dass sie sich für eine internationale FTS einsetzen wird, tja, einsetzen kann ich mich auch gegen Atomwaffen, gegen den Hunger in Afrika etc., nur wird sich deswegen nichts ändern.

 

Abwarten, Tee trinken, so schnell passiert da gar nichts

Geschrieben
Klar ist aber auch eines: wenn es nur bei Gerede bleibt und keiner was tut so wie bisher, dann werden die poltischen Gruppierungen gewählt, die was tun, von SPD bis Linkspartei. Die aktuellen Wahltrends und die neuesten Umfragen sprechen eine klare Sprache.
Geschrieben

Kann durchaus so sein, ich denke, dass das auch der Grund ist warum es im Moment selbst aus konservativen Kreisen erstaunlich "linke" Wortmeldungen gibt, allerdings wird es immer wieder Länder geben, die von den Finanzmärkten profitieren -aktuell sicher GB und USA- und es gibt auch Länder, die es mit dem Volkswillen = Wahlen nicht so handhaben wie wir in Westeuropa, denk an RUS, UAE oder auch VRChina, gerade bei den beiden erstgenannten wäre ich mir nicht so sicher ob sich diese Länder an einer globalen FTS beteiligen, der HF, für den ich arbeite, hat schon lange Büros in Moskau und Dubai, selbst die CH könnte da anders als der Rest von Westeuropa sein, selbstverständlich hat mein Arbeitgeber auch in Zürich ein Büro.

 

Wenn ein paar Mio keine Rolle spielen -und das tun sie in der Branche im Worst Case sicher nicht, da werden selbst 100e Mios sofort zur Verfügung stehen- dann ist die entsprechende Infrastruktur in sehr kurzer Zeit vorhanden.

 

Moskau wäre eher aufregend, die Einkommenssteuer hält sich in Grenzen (13%), dafür sind die Lebenshaltungskosten eher noch höher als in London, ausserdem kämen sicher recht hohe sicherheitsrelevante Kosten auf die Leute zu, Dubai ist eher unspannend, es gibt zwar jeden erdenklichen Luxus, keine EKST, aber es ist ein moslemisches Land, das sollte man nicht vergessen.

Geschrieben

Soweit ich weiß bezahlen doch auch hier in BRD 20% der besserverdienenden 80% der EKS, oder? Da freut sich so manches Inselparadies wenn die FTS eingeführt werden sollte.

 

@ GOSO ich teile voll und ganz deine ansicht diesbezüglich.

Geschrieben
Völlig unbestätigten Gerüchten zufolge hat unsere Regierung sich nun entschlossen, etwas gegen das schlechte Wetter zu unternehmen. Dabei wird jetzt das Übel an der Wurzel gepackt. Es soll in den nächsten Stunden ein neues Eil-Gesetz verabschiedet werden, das hochspekulative Wetten auf schlechtes Pfingstwetter verbietet. Wetten auf schönes Wetter hingegen sind natürlich weiterhin erlaubt und werden mit günstigen Krediten von der KfW gefördert. Aber das ist nur der Anfang. Es soll ein sogenannter Wetter-Schutzschirm aufgespannt werden. Es wird über Pläne beraten, negative Wettervorhersagen zu verbieten und bei den Wettermeldungen müssen die gemeldeten Temperaturen stets über denen des Vortages liegen. Der daraus sich ergebende Imageverlust der Meteorologen wird mit großzügigen Geldzahlungen ausgeglichen, die aus günstigen Krediten der KfW stammen und den Bundeshaushalt nicht belasten. Sollte das alles nicht zum vollen Erfolg führen, wird einfach das Gerede über das schlechte Wetter verboten. Das Vertrauen in unser Wetter werde durch öffentlich geäußerte Bedenken untergraben und das müsse aufhören, sickerte aus einschlägigen Kreisen durch. Die Opposition steht den Plänen skeptisch gegenüber, sie möchte diejenigen, die an dem schlechten Wetter verdienen, mehr zur Kasse bitten. In der Regenschirm- und Pulloverindustrie regt sich dagegen aber schon heftiger Widerstand. Auch die Kanzlerin wiegelte ab. Es dürften keine Schritte unternommen werden, die der Industrie oder den Banken schaden zufügen könnten. Und tatsächlich zeigen all diese geplanten Maßnahmen bereits jetzt Wirkung: Die Prognosen für Pfingsten sagen nun alle erfreulich schönes Wetter voraus.

 

http://forum.baadermarkets.de/showpost.php...mp;postcount=24

Geschrieben
Technisch ist die FTS gar nicht so einfach umzusetzen, an den Börsen ist es kein Problem, aber wenn zB an der Wiener Börse die FTS eingeführt wird, dann werden Wiener Aktien eben über ChiX oder Turquise gehandelt, und wenn es sein muss stehen deren Server in Togo-Togo Land,

 

Bei den ganzen grundsätzlichen OTC Geschäften sieht es noch schlechter mit der Einhebung auf, was spricht gegen einen Currenex Server auf Trinidad Tobago, den Caymans, BVI etc.?

Mit diesen und ähnlichen Fragen dürfen sich dann gerne die EU-Finanzminister und deren Ministerialbürokraten beschäftigen, mal sehen, was ihnen dazu einfällt. :hmmmm:

 

Vielleicht so eine Art "Kartell der FTS-Länder"? Freier Kapitalverkehr nur unter denjenigen Staaten, die dem Kartell angehören und eine bestimmte Minimum-FTS erheben...ansonsten auf alle Kapitaltransfers von "Drittstaaten" ins FTS-Gebiet eine Kaptialverkehrssteuer von 0,1 %, vergleichbar der Einfuhrumsatzsteuer.....?

 

Freier Welthandel und Kapitalverkehr ist bekanntlich ja immer nur gerade so gut, wie er den eigenen Interessen nützt, ansonsten halt Protektionismus.

Geschrieben

Hi,

 

die Verwirrung entsteht m.E. weil die Medien stumpf berichten ungedeckte Leerverkäufe seien ab sofort generell verboten. Ein Blick auf die BaFin Seite hätte genügt - soviel zum Thema Qualitätssicherung in den Medien.

Whipsaw (ich glaub Du warst das) Du bist naiv :hmmmm:

Auch ich bin fast darauf reingefallen und dachte schon, ich könnte nichtmehr shorten und müsse meine Strategie überdenken.

Am besten gleich alle Leerverkäufe verbieten, die Staatsverschuldungen würden schlagartig sinken, der Euro steigen und die Finanzkrise wäre beendet.

Sorry, aber wenn die weiter so rumwurschteln, dann befürchte ich wir haben bald noch grössere Probleme.

Geschrieben

Erstaunlich das so ein Artikel in der FTD zu finden ist.In der letzten Zeit waren die auch sehr linkslastig für ein Wirtschaftsjournal. :hmmmm:

 

Aber jetzt werde ich auch mal wieder mal öfter reinschauen! Vielleicht gibs noch Hoffnung.

Geschrieben

Guter Artikel Goso ... so siehts leider aus. :hmmmm:

 

Um ein Zeichen ihres unbedingten Handlungswillens im Kampf gegen Spekulanten zu zeigen, hätte die Koalition genauso gut den Handel mit Terminkontrakten auf gesalzene griechische Schweinebäuche zwischen 17 und 18 Uhr in Celle verbieten können.

Der ist geil. :rofl:

 

Hab eben zufällig Birger Schäfermeisters Blog und seine Meinung dazu gelesen

Der Mann hat recht.

 

Solange nichts gegen die CDS Spielchen grosser Banken mit vorsätzlichem Betrug (Rating Agenturen) unternommen wird, halte ich die Maßnahmen als puren Aktionismus bzw. willkommenen Vorwand abzukassieren.

Die Märkte werden duch die jetzigen Massnahmen keinen Deut stabiler, eher das Gegenteil wird der Fall sein, leider.

Geschrieben
Du sprichst grosse Worte gelassen aus, denn es waren weder private Spekulanten noch die vielgescholtenen Hedgefunds, die immer wieder gerettet werden mussten, es sind die Banken, die sich immer wieder weit über jedes ansatzweise seriöse Mass ins Risiko mit "Schrottpapieren" stürzen, ein weitere heikler Punkt sind die grossen Pensionsfonds, die sitzen teilweise auf abartigen Bergen Gov Bonds, und eben die Banken, Versicherungen und Pensionsfonds sind es, die den Ratings der Agenturen blind vertrauen, und das resultiert u.a. daraus, dass die Manager dieser Einrichtungen teils nach politischen Gesichtspunkten bestellt wurden und nicht wegen ihrer Fähigkeiten!

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