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FOREX Anfänger + EA? Bitte um Review / Meinung von Profis ;). Danke.

Geschrieben

Hallo zusammen,

mit dem Rauchen aufzuhören hat ab und zu seltsame Nebenwirkungen - bei mir hat es aus unerfindlichen Gründen dazu geführt, dass ich letzte Woche kurz davor war, mein Geld in den Aktienmarkt zu werfen. Glücklicherweise hat mich aber die Entdeckung eines kleinen Marktes namens FOREX davon abgehalten - ich befürchte das ich einen Suchtersatz entdeckt habe ;).

 

Derzeit bilde ich mir ein, dass es sich bei FOREX um das "aufwandsarme und vollautomatisierten Nebeneinkünfteverfahren" handeln könnte, welches ich schon einige Zeit suche. Nach einem übermütigen Start in dieser Woche (Amazon hat sich gefreut, mein ipad platzt von entsprechenden büchern, diverse FOREX Accounts eröffnet, VPS Server eingerichtet, Research, Research, Research) bin ich mir inzwischen ziemlich sicher, dass es sich nicht nur um eine verrückte Idee handelt.

 

Bevor ich aber mit der Programmierung meines Expert Advisors im Metatrader 5 weitermache (vom Hintergrund bin ich Wirtschaftsinformatiker mit ein paar Jahren Erfahrung in der Beratungsbranche), will ich nochmals einen Schritt zurück gehen und mir von Euch ein paar Ideen entweder bestätigen oder zerpflücken zu lassen. Letztendlich kenne ich FOREX erst seit ner knappen Woche - vielleicht finde ich hier ein paar Sparringspartner, die mich wieder zurück auf den Boden der Tatsachen holen können ;).

 

Ich habe zwar gesehen, dass ihr bei dem Thema EA schon in einem separaten Thread unterwegs seid (Community-EA) - aber ich bin erst seit kurzem hier dabei und mir scheint da noch ein wenig Uneinigkeit in Bezug auf das Vorgehen und die Zielsetzung zu bestehen ;). Deswegen stelle ich einfach mal mein bisheriges Konzept vor, ich bin mir sicher das man auch so voneinander profitieren kann.

 

Grundsätzliches

Meine Gedanken zur Automatisierung des Forex Handels haben mit dem folgenden Artikel angefangen - fast jede einzelne dieser Regeln schreit "Programmiere mich einfach" ;)

 

http://www.wertpapier-forum.de/topic/12934-25-regeln-fur-ein-erfolgreiches-traden-mit-futures-oder-cfds/

Link

 

Ist zwar für Futures und CFDs gedacht, aber ich denke mal, dass ähnliche Ansätze auch für FOREX gelten. Letztendlich fassen diese Regeln auch das zusammen, was ich in einigen Büchern und auf einigen Webseiten gelesen habe. Für mich heisst das allerdings auch, dass ich niemals selber aktiv handeln werde, mir fehlt da einfach die Disziplin. Für mich persönlich ist die Automatisierung sowieso eine schönere Herausforderung ;).

 

Zusätzlich zu den 25 Regeln würde ich die folgenden Anforderungen/Punkte/Grundprinzipien als sehr wichtig einschätzen:

  • es muss der einfache Einsatz verschiedener Strategien (mind. 5-10) unterstützt werden (Swing-Trading, Scalping,..., hier kenn ich mich noch nicht aus)
  • eine Strategie ist eine Kombination von Entry-Kriterien, Exit-Kriterien, Risk-Management und MM
  • bei jeder Strategie wird jeder Trade in Bezug auf Erfolgswahrscheinlichkeit und ROI ausgewertet und gemonitored
  • verlustbringende Strategien werden automatisiert abschaltet, gewinnbringende nach entsprechendem Ranking (ROI oder Risk) priorisiert eingesetzt
  • Strategie Upgrades müssen stattfinden können (wenn bspw. eine Position im Rahmen eine sehr kurzfristigen Scalping Strategie geöffnet wurde und sich vor dem Schliessen die Marksituation ändert, muss die Exit-Strategie angepasst werden)
  • das automatisierte Monitoring von mehreren Märkten wäre sinnvoll (nicht nur EURUSD)
  • es wird permanent getradet (nicht investiertes Kapital bringt nichts) - bspw. bei fehlenden mittelfristigen Signalen muss man z.B. auf kurzfristige Scalping Strategien oder bspw. alternative Währungen ausweichen
  • Risk- und Money-Management Kriteren werden STRIKT eingehalten (z.B. nie mehr als 5% des Kapitals riskieren)
  • Strategien können sehr schnell und einfach erstellt bzw. angepasst werden (ggf. sogar Pflege per Excel)
  • es wird aktives Positionsmanagement betrieben (ein Stop-Loss sollte eigentlich nie erreicht werden)

So....viele schöne Anforderungen, alles noch nichts besonderes. Technisch zwar nicht ganz einfach, aber auf jeden Fall alles mit sehr überschaubaren Aufwand machbar. Das ist aber genau mein Problem, derzeit scheint es zu einfach. Deswegen sind hier mal die ersten Frage:

  1. Fehlt bis hierhin irgendetwas grundsätzliches?
  2. Was sollte man auf jeden Fall noch beachten?
  3. Kennt ihr noch weitere Listen / Webseiten mit guten Ideen, die Euch geholfen haben?

 

Nun zu dem eigentlichen EA. Hier schwirren mir einige Ideen im Kopf herum, aber das Bild formt sich nach und nach. Deswegen werde ich hier erstmal mit einem der wichtigsten (und aus meiner Sicht komplexesten) Themen anfangen und ggf. in weiteren Posts die anderen Module erläutern. Mal schauen, ob hier noch ein bisschen Feedback kommt ;)

 

Marktanalyse - Konzept (Modul 1)

 

Mit der komplexeste Teil ist die Analyse des Marktes, bzw. die Darstellung des Marktes (Charts) in einer automatisch auswertbaren Form. Letztendlich besteht der Chart - die Entscheidungsgrundlage für Investitionen - aus einer Menge aktueller Werte (Kurs, MACD, oberes und unteres Bollinger Band, etc.) und deren historische Entwicklung. Die automatische Analyse und Auswertung dieser Zahlen ist äußerst komplex, e.g. investiere wenn Kurs Bollinger Band durchbricht (und nicht vor kurzem durchbrochen wurde), ein Aufwärtstrend besteht und der RSI unter 30 ist. Um diese Komplexität zu reduzieren und auswertbar zu machen, werden sämtliche Indikatoren (die ja meistens graphisch sind) in "Meta"-Indikatoren mit einer genau einer binären Aussage umgewandelt (=>Indikator x: ja oder nein).

 

Bsp:

Kurs ist über dem oberen Bollinger Band, MACD ist negativ, WPR ist über -20.

Vage Definitionen können ebenfalls erfolgen, z.B. "der Abstand zwischen den beiden Bollinger Bändern ist gross" (wobei gross zu definieren ist).

 

Diese Aussagen über die aktuelle Marktsituation werden bei jedem Tick berechnet und in bestimmten Intervallen historisiert (e.g. letzter Tick, vor 30 Sekunden, vor einer Minute, vor 10 Minuten). Dieses Vorgehen führt zu einer Matrix, welche die aktuelle Markt- bzw. Entscheidungssituation darstellt:

[/td]Aktuell-10s-1m...

Kurs über BBjaneinnein

Trend nach obenjajaja

RSI > 30neinneinja

...

Das genannte Konzept ist bis zu diesem Punkt bereits umgesetzt, ist ja alles recht einfach und logisch. Bisher habe ich 7 wirkliche Indikatoren mit ca. 20 Metaindikatoren. Das hinzufügen von neuen Indikatoren bzw. Metaindikatoren ist in der Umsetzung eine Sache von ein paar Minuten. Ich schätze, dass ich am Ende bei ca. 10-15 Indikatoren und ca. 50-70 Metaindikatoren landen werde. Davor muss/sollte ich mich noch durch "Das große Buch der Marktechnik" durchschlagen oder anderweitig sinnvollen Input bekommen. Ich bin noch ein wenig skeptisch in Bezug auf die Performance. Wenn mann für jeden Markt (e.g. 5 Märkte) bei jedem Tick jeweils 100 Metaindikatoren neu berechnet, könnte es ein wenig schwierig werden. Hier bin ich noch nicht sicher, wie performant der Meta Trader ist - prinzipiell sollte das selbst bei 1000 Metaindikatoren kein Problem darstellen. Andererseits muss man ja auch nicht unbedingt auch Tick-Ebene arbeiten...

 

Investitionsstrategie (Teil 1)

 

Auf Basis der o.g. Matrix können dann Investitionsentscheidungen getroffen werden. Eine Investitionsstrategie besteht somit ebenfalls aus ähnlichen Matrix. In dieser Strategie kann bestimmt werden, welche Punkte erfüllt sein müssen, und welche nicht erfüllt sein dürfen, e.g.

Aktuell-10s-1m...

Kurs über BBmussegalegal

Trend nach obenmussegalegal

RSI > 30egalegaldarf nicht

...

Der große Vorteil ist, dass man im Rahmen einer Entscheidung immer die gesamt Matrix mit abspeichern kann. Dies ermöglicht im Nachgang mit sehr einfachen mitteln eine Analyse der Ausgangssituation und einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Gedanklich bin ich hier bereits in einem Datamining Excel, welches mir ermöglicht, alle nicht erfolgreichen Trades aus dem letzten Backtesting Lauf (oder aus einem Produktivbetrieb) zu selektieren und zu untersuchen, ob durch die Änderung einer Eingangsbedingung ein besseres Ergebnis erzielt werden kann (bspw. weil bei 80% der fehlgeschlagenen Trades der RSI nicht unter 30 und nicht über 70 war). Hmm, hoffentlich ist letzteres noch nachvollziehbar......

 

-to be continued-

 

So, das wären meine bisherigen Gedanken zu der Marktanalyse und Investitionsstrategie. Hier wäre ich jetzt über jeglichen Input sehr dankbar - ein paar Einblicke in die Gedankengänge aktiver Trader wären hier sehr hilfreich ;):

  1. Wie trefft ihr (prinzipiell/konzeptionell) eine Investitionsentscheidung? Ließe es sich mit dem Modell abbilden?
  2. Welche Indikatoren bzw. Metaindikatoren wären aus Euere Sicht unerläßlich?
  3. Was läßt sich hiermit nicht abbilden?
  4. Ist das ganze zu einfach oder zu kompliziert gedacht?
  5. Was übersehe ich? Was müsste noch erweitert werden bzw. kann aus Eurer Sicht nicht funktionieren?

Das wärs dann erstmal, dieser Post ist nun sowieso schon viel länger als geplant geworden. Ich werde dann mal mit meinem Prototyping weitermachen und mir Gedanken zu den anderen Modulen machen (Risk Management / Inventory / Strategy Management / ...).

 

Viel Spass beim Brainstorming, ich freue mich auf Feedback.

 

Liebe Grüße

S

 

P.S.:

Wenn sich das entsprechend entwickeln sollte werde ich ggf. bei dem Automated Trading Championship 2011 teilnehmen. Die Ideen könnt ihr gerne übernehmen - ist eh alles nichts besonderes. Der Source-Code bleibt allerdings erstmal bei mir ;)

 

Eine Sache kann ich allerdings versprechen: Falls ich hier von einzelnen Personen wirklich wertvollen Input/ funktionierende Strategien bzw. Unterstützung bekomme, werde ich mich auf jeden Fall revanchieren. Wenn ich das Ganze so entwickelt, wie ich es erwarte/mir erhoffe, dann wird es sich lohnen. Ehrenwort.

Bearbeitet von Lucky_1

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  • So, nachdem ich mich vom Schock des Excel Sheets erholt habe (u.a. Leverage 1:180,3, mit auch nur ansatzweise ernsthaften Beträgen wird diese Leverage kein Broker/Marketmaker bieten, US Anbieter max.

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Geschrieben
  • Autor

Naja, da nun schon mein Name gefallen ist...

Ich habe nicht vor irgendwem irgendetwas auszureden oder von Unmöglichkeiten zu sprechen. Tue/tat ich auch nicht.

Wenn ich das richtig sehe,K.B. auch nicht.

Mit provokanten Thesen habe ich keine Probleme, mit übermäßiger Unsachlichkeit schon.

Du hast die Leute hier nach ihrer Meinung gefragt, ich und andere haben dir diese mitgeteilt.

Wenn ich "sehr selbstbewußt" schreibe, meine ich auch genau das.

Meinerseits habe ich zur Sache alles geschrieben.

Also bleib am Ball und bleib fair mit den Leuten.

 

:chocala:

 

Mea culpa, ich hab den Absatz grad nochmal gelesen und das kommt völlig falsch rüber. Hat sowohl mit Dir als auch mit KB nichts zu tun - ihr hattet bei ja wirklich sehr nette und vernünftige Beiträge geschrieben. Der erste Satz ist da völlig fehl am Platze....

 

Kann ich das noch irgendwie editieren?

Geschrieben

Der erste Satz ist da völlig fehl am Platze....

Kann ich das noch irgendwie editieren?

Editieren kannst du nur 60 minuten nach Beitragsfreigabe, es sei denn ein Mod macht dir den Beitrag wieder auf.

Dann wäre allerdings Licens sein Beitrag überflüssig.

Da du ja Stellung dazu genommen hast, ist editieren ja dann auch gar nicht mehr wirklich nötig.

Geschrieben
  • Autor

Tja, muss ich wohl durch.:cry:

 

Licens, KleinerBroker - ist nicht so gemeint, das war nicht auf Euch bezogen. Da wollte ich glaub ich erst mit einem anderen Thema anfangen, bitte ignoriert Eure Namensnennung... :badtaste_:

Geschrieben

Da brauch ich hier nur in den nächsten Supermarkt gehen und sehe Leute, die für Ihr Geld ein bisschen härter arbeiten müssen.

 

Und warum tun die das?! Machen die das ehrenamtlich, weil sie zu Hause eh nen Metatrader laufen haben? Warum stehen die um 5 auf um dann ab 6 die Kisten vollzupacken? Weil traden ganz einfach ist? Sie machen es weil traden kein Kinderspiel ist.

 

 

Und Du willst mir bitte nicht erzählen, dass man in irgendeinem anderen Job theoretisch so schnell Geld verdienen kann.....

 

Hab ich jemals was anderes behauptet? Ich glaube nicht. Wobei Poker oder sowas vielleicht noch ähnliches erzielen kann. Im Allgemeinen scheinst du aber das Risiko nicht so zu erkennen. Du darfst nicht vergessen das es keinen Job gibt bei dem du schneller dein Geld los bist. Du argumentierst immer für das ganz-schnell,-ganz-viel-Geld. Du solltest auch darüber nachdenken das du in diesem Job Werte über den Globus schiebst die mehr Wert sind als dein Haus. Und das diese Werte mal ganz schnell weg sein können wenn du zu viel riskierst. Und das tust du, da du ja bereits in der Theorie deine MM-Regeln brichtst - wie soll das in der Praxis aussehen?

 

 

Das mit den Requotes könnte schwierig werden, kann man nicht einfach ne Market Order einstellen?

 

Klar kannst du das. Du darfst dich dann aber nicht wundern wo dein Trade ausgeführt wird. Jedenfalls nicht dort wo du es dir schöngerechnet hast.

Geschrieben
  • Autor

Und warum tun die das?! Machen die das ehrenamtlich, weil sie zu Hause eh nen Metatrader laufen haben? Warum stehen die um 5 auf um dann ab 6 die Kisten vollzupacken? Weil traden ganz einfach ist? Sie machen es weil traden kein Kinderspiel ist.

Langsam, ich habe niemals behauptet das Trading einfach oder anspruchslos ist. Ich glaube, dass ich einfach ein anderes Verständnis von "harter Arbeit" habe. Für mich wäre bspw. an einer Supermarktkasse wirklich harte Arbeit.

 

Das Consulting, was ich die letzten Jahre gemacht habe, ist so ein zwischending zwischen Arbeit und Hobby. Man muss zwar im Büro sein und hat einige Aufgaben, man kann sich die Zeit aber recht gut selber einteilen. Man ist aber täglich mindestens 10 Stunden unterwegs.

 

Das Traden (privat) ist meistens ebenfalls so ein Sache zwischen Arbeit und Hobby. Natürlich muss es erstmal lernen und das ist harte Arbeit, Danach hat man aber unglaubliche Freiheitsgrade - wenn man Sie den will und Geiz und Gier auschalten kann. Wie schon gesagt, dieser John Bartlett (Forex Scalper aus UK) macht das aus meiner Sicht genau richtig. Wenn man es alles mal gelernt hat, dann kann man den Job so was von tiefenentspannt angehen. Der schaltet seinen Rechner an, schaut sich die Charts kurz an und wenns ihm nicht passt, dann erstmal frühstücken. Ein Stündchen später nochmal reinschauen. Wenn er ne gute Konstellation sieht, da macht er den Trade. Davon macht er im Normalfall zwei am vormittag. Wenn er sein 15 PIPs erscalped hat, dann hat sich die Arbeit erledigt.

 

Also nochmal, ja, traden ist anspruchsvoll. Aber ich kenne sehr wenige Jobs, bei denen man (wenn mans kann) in ein bis zwei Stunden sein "Tagespensum" abarbeiten kann. Eine solche Arbeit als "hart" zu bezeichnen erscheint mir allen gegenüber unfair, die von ihren Arbeitgebern gezwungen sind, für weniger Geld über 8 Stunden täglich irgendeine Art von physikalischer Arbeit zu machen. Aber das ist nur meine Einstellung....

 

 

Im Allgemeinen scheinst du aber das Risiko nicht so zu erkennen. Du darfst nicht vergessen das es keinen Job gibt bei dem du schneller dein Geld los bist. Du argumentierst immer für das ganz-schnell,-ganz-viel-Geld. Du solltest auch darüber nachdenken das du in diesem Job Werte über den Globus schiebst die mehr Wert sind als dein Haus. Und das diese Werte mal ganz schnell weg sein können wenn du zu viel riskierst. Und das tust du, da du ja bereits in der Theorie deine MM-Regeln brichtst - wie soll das in der Praxis aussehen?

 

Falsch. Deswegen habe ich Excel Sheets, Formeln für MM usw. Ich werde beim automatisierten Trading nur nicht blind alle Regeln übernehmen, die für das diskretionäre Trading aufgestellt sind Und wenn ich sie denn doch übernehme, stelle ich sie nochmal in Frage und stelle Sie hier zur Diskussion. Und das funktioniert wuinderbar - vor allem in diesem Post mit der Anreicherung durch 500 DAX CTDs. Ich entwickele einfach mein eigenes System. Du reißt die Themen aber leider dem Kontext und verallgemeinerst ungültigerweise. Es geht darum, in einer "theoretisch" sicheren Chance das MM aufzulockern (in der Überschrift steht 99%). Das ist ein Hypothese die zur Diskussion steht. Wenn die Annahme geändert wird (es ist keine 99%ige CHance), dann gilt das ganze nicht mehr. Scheint irgendwie schwierig zu sein.

 

Klar kannst du das. Du darfst dich dann aber nicht wundern wo dein Trade ausgeführt wird. Jedenfalls nicht dort wo du es dir schöngerechnet hast.

 

Wieso sollte ich mir vorher was schönrechnen, versteh ich nicht? Der Einstieg ist ja erstmal egal, das Risiko ist nur, das man zu schnell an fahrt verliert und so früher als erhofft wieder raus muss.

 

Die Diskussion wird wieder ein bisschen kontraproduktiv, ich stürz mich glaub ich mal auf das EA.

Geschrieben

Wie schon gesagt, dieser John Bartlett (Forex Scalper aus UK) macht das aus meiner Sicht genau richtig. Wenn man es alles mal gelernt hat, dann kann man den Job so was von tiefenentspannt angehen. Der schaltet seinen Rechner an, schaut sich die Charts kurz an und wenns ihm nicht passt, dann erstmal frühstücken. Ein Stündchen später nochmal reinschauen. Wenn er ne gute Konstellation sieht, da macht er den Trade. Davon macht er im Normalfall zwei am vormittag. Wenn er sein 15 PIPs erscalped hat, dann hat sich die Arbeit erledigt.

Hört sich sehr schön an. Ausseracht wird dabei leider gelassen was der gute Mann macht, wenn sein Set up 8 mal in Folge versagt

und er sich damit auseinandersetzen muss.

Egal ob mit EA oder ohne, da kommt je nach MM ein Drawdown zustande, der wiederum "verarbeitet" werden muß.

Das ist dann die eigentliche Arbeit, die du in meinen Augen bisher unterschätzt.

 

Aurelius hat das mal sehr schön ausgedrückt, sinngemäß: Traden ist sehr harte Arbeit, nicht im täglich gelebten Alltag, sondern in Form des wegbeschreitens.

Mir persönlich blendest du die Umstände die aufkommen, wenn es nicht läuft zu sehr aus.

Das kann man aber eben auch nicht tranieren oder weitergeben, das muß man wohl selbst erlebt haben um zu wissen wie die anderen das meinen.

 

Zu den 500 Dax Kontrakten:

LOL, als CFD wirst du da sicher deinen Spaß haben und selbst im Futures wird es nicht so einfach sein, diese überhaupt auf einmal unterzubekommen,

wenn nicht grade Hexensabbath ansteht.

Bin jetzt erst mal weg, probiere grade die Margin auszurechnen ^^

Geschrieben

Na , dann wollen wir mal ..... und nochmal in Ergänzung zu #121 zu verstehen .... und weil sich Lucky nun ja auch an die Börse gewagt hat und ihm einer der Hai´s scheinbar schon mal in den glücklichen "Allerwertesten" gebissen zu haben scheint :loungelizard:. Also weiss er schonmal ein wenig besser, wovor hier die meisten warnen .

 

Aber erst kurz zu #122 : Gut geschrieben, sympathisch auch .

 

zu 1) Willkommen im Club . Jeder hat seine eigenen Emotionen, jetzt kennst Du Deine schonmal ein bischen . Anbei : "Selbstsicherheit" zum Beispiel , ist manchmal auch einer meiner Hai´e .Aber nur manchmal , manchmal hab ich dann wieder Angst .

 

zu 2) Du wirst das Buch C®ashkurs von Dirk Müller (Mr.DAX) mögen und es lohnte sich für mich , dies zu lesen . Ich mag Deine Ironie und den Humor in "2.)"

 

zu 3) Mein Nick und mein Avatar sind Programm , stimmt . Vor drei Jahren hatte ich andere Gedanken dabei als heute , ich entwickele mich weiter . Der zentral Gedanke von damals steht aber weiterhin .

 

Sehe ich auch so : "Geht nicht gibt es nicht" ... einig & auch eines meiner Leitmotive und vermutlich von 86,34% aller Mitglieder hier bei TN auch . Du hast tolle Bildung , schön, ganze Abteilungen von Banken übrigens auch . Mit dieser Sorte "Power" bist Du entweder Einstein und brainst die alle vor die Wand ..... oder suchst besser die Lücke für die sich die Großen garnicht erst interessieren ...dann mußt Du aber "Klein..." sein , damit Du durch die Lücke paßt .

 

Na ja ....

 

Bin nun wirklich gespannt, ob Du jetzt anfangen wirst so richtig ein automatisches System zu erarbeiten oder ob Du nun weiter theoretisch überlegen und allierte Coder suchen wirst oder was weiter kommt hier .

 

Und das meine ich positiv : Ich bin tatsächlich gespannt , wie sich dieser Lucky_1 weiter entwickeln wird . Nimm es bitte als Kompliment . Solltest Du "richtig an´s arbeiten kommen" dann werde ich Dir helfen, wenn ich kann .

 

KB

 

PS.: Kennst Du Oscar ? Von Oscar läßt sich viel lernen , er ist seit 29 Jahren an der Börse, steht & stand auf dem Parket . Schnappe Dir doch mal seine beiden letzten Vid´s .Sehe Dir diese genau in der Reihenfolge , wie ich Dir diese poste , an und achte vor allem auf die Charts

 

http://www.youtube.com/watch?v=XJddIl2kfnQ&feature=relmfu

 

http://www.youtube.com/watch?v=lpZ8gH-k_bs&feature=mh_lolz&list=HL1312645432

Geschrieben
  • Autor

Zu den 500 Dax Kontrakten:

LOL, als CFD wirst du da sicher deinen Spaß haben und selbst im Futures wird es nicht so einfach sein, diese überhaupt auf einmal unterzubekommen,

wenn nicht grade Hexensabbath ansteht.

Bin jetzt erst mal weg, probiere grade die Margin auszurechnen ^^

 

 

Ich werd sicher nicht so schnell mit 500 DAX CFDs rummachen, genausowenig wie ich mit 50 LOTs handele. Das werd ich ja nicht mehr los . 500 * 200 war nur so ne schöne Zahl. Und ich wollte eigentlich nur mal schauen, wie goso drauf reagiert. Der liebt sowas ja, z.B. 180er Hebel ;-)

 

 

Die Thematik mit dem "Nichtlaufen" ist irgendwo ein ganzes Stück weiter oben ja schon angedacht, das sind diese Geschichten mit "automatisiert Swappen" und Einsatz erniedrigen, sobald die Gewinnchance sich Richtung 50% bewegt. Konzeptionell (vom Grundgerüst) bin ich recht weit - jetzt muss ich mich nur noch für ne Technik entscheiden. Metatrader 5 scheint noch ewig zu dauern, Metatrader 4 ist mir eigentlich zu umständlich, vielleicht such ich doch noch was anderes...

Bearbeitet von Lucky_1

Geschrieben

Ich werd sicher nicht so schnell mit 500 DAX CFDs rummachen, genausowenig wie ich mit 50 LOTs handele. Das werd ich ja nicht mehr los . 500 * 200 war nur so ne schöne Zahl. Und ich wollte eigentlich nur mal schauen, wie goso drauf reagiert. Der liebt sowas ja, z.B. 180er Hebel ;-)

 

 

Ja, vom 180er Hebel träume ich sogar. :zwinker:

 

Nur kurz zum Thema Newshandel -speziell NFP-, da gibt's Ticksprünge -Differenz von einem Trade zu nächsten Trade- da bleibt mir das Hirn stehen, 1min Charts sind in dem Fall für die Rundablage, das muss man sich mal im Tickbereich anschauen, auf einem timebased Chart sieht man da nur eine lange Kerze, letzten Freitag wars extrem, ich hänge mal eine Tabelle mit den Tickdaten von 14:30:00 an, speziel Zeile 43 auf 44 hat es in sich.

 

Zum Rest werde ich mich morgen äussern, alte Männer wie ich sind am WE sehr schonungsbedürftig. :cleanglasses:

Geschrieben
  • Autor

Hört sich sehr schön an. Ausseracht wird dabei leider gelassen was der gute Mann macht, wenn sein Set up 8 mal in Folge versagt

und er sich damit auseinandersetzen muss.

Egal ob mit EA oder ohne, da kommt je nach MM ein Drawdown zustande, der wiederum "verarbeitet" werden muß.

Das ist dann die eigentliche Arbeit, die du in meinen Augen bisher unterschätzt.

 

Das wäre ja auch noch schöner, wenn das wirklich immer funktionieren würde :biggrin:. Mir gehts eher darum, dass man sich ein eigenes Tagesziel setzen kann. Mit ein bisschen Glück setzt man sich morgens an den Rechner, arbeitet 5 Minuten und das wars. Im Normalfall sollte es aber mit maximal einem Vormittag Arbeit erledigt sein.

 

Und wenn es jetzt ausnahmsweise mal nicht so "gut" läuft, Gott bewahre, dann muss man halt auch mal 8-10 Stunden arbeiten. Das machen andere Menschen immerhin jeden Tag.

 

Ich bin nur der Meinung, das es möglich ist, das Traderleben so zu gestalten (die Geschichte mit den Tageszielen hab ich zumindest auch in einigen Büchern gelesen). Und einen solchen Luxus haben wirklich nur sehr wenige Leute. Das sollte man nur nicht aus den Augen verlieren, ist halt ein typisch deutsches "Jammern auf recht hohem Niveau". Oder liege ich da völlig falsch?

 

 

tolle Bildung , schön, ganze Abteilungen von Banken übrigens auch . Mit dieser Sorte "Power" bist Du entweder Einstein und brainst die alle vor die Wand ..... oder suchst besser die Lücke für die sich die Großen garnicht erst interessieren ...

Hmm, das mit der Schwarmintelligenz und Bildung ist so ne Sache. Mußtest Du etwa vor 2 Jahren zum Staat und Hartz IV beantragen, weil Du dich kaputt gewirtschaftet hast und Dein eigenes Geschäft nicht verstanden hast? Also ich nicht, ich denke mal niemand aus diesem Forum :mocking:.

 

Das können nicht viele Banken von sich behaupten. Deswegen kann ich mir auch nicht vorstellen, dass man Einstein sein muss, um den Jungs ein bisschen Geld abzuknöpfen. Ist auf jeden mal ein Versuch wert ;).

 

Den Oskar kannte ich bisher nicht - den muss ich mir morgen mal in Ruhe anschauen. Ich halte die Energie von dem grad nicht aus ;).

 

 

Nur kurz zum Thema Newshandel -speziell NFP-, da gibt's Ticksprünge -Differenz von einem Trade zu nächsten Trade- da bleibt mir das Hirn stehen, 1min Charts sind in dem Fall für die Rundablage, das muss man sich mal im Tickbereich anschauen, auf einem timebased Chart sieht man da nur eine lange Kerze, letzten Freitag wars extrem, ich hänge mal eine Tabelle mit den Tickdaten von 14:30:00 an, speziel Zeile 43 auf 44 hat es in sich.

 

Sehr seltsam, hast Du ne Erklärung zu der Zeile?

 

Bei wem handelst Du eigentlich (Forex)?

Geschrieben
  • Autor

Wenn ein erfahrerner Bundestrainer das aber nach 20 Jahren Berufspraxix behauptet, sieht die Aussage schon ganz anders aus.

Das hat imho nichts mit überzogenem Selbstbewußtsein zutun, sondern sind einfach Erfahrungswerte auf die man sich dann stützt.

Sicher, dann und wann kommt mal ein Überflieger, der die Erfahrung von altgedienten Leuten, Lügen straft, allerdings ist das dann einer in gefühlt 10 Jahren, leider denken aber jede Woche 1000 Leute in FX und Co das sie derjenige sind ^^

 

Nun muss ich doch hier noch kurz Stellung beziehen, nachdem ich gerade rausgefunden habe, das Rumpel auf die zwanzig zugeht ;-). Ein Bundestrainer mit 20 Jahren Erfahrung in der Forex ist so schwierig zu finden. Aber wir haben ja Goso....

 

@Rumpel:

Ich war schon ziemlich geladen, aber sei Dir verziehen. Aber glaub mir, du kannst noch einiges lernen. Die folgenden Aussagen sind wirklich ziemlich harter Tobak. Vielleicht kannst Du mir noch ein kurzes Feedback geben?

 

- Du brauchst die Verbindung "für-Geld-muss-man-hart-arbeiten" gar nicht aufheben. Wie du selbst gesehen hast ist Trading harte Arbeit. Da du kein Geld verdient hast war der Markt noch härter als du. Du musst also noch härter arbeiten. Zu allererst an dir selbst.

Darf ich fragen, wieviele Jahr Du in Deinem Leben schon gearbeitet hast? Und ich meine so, wie 99% der Arbeitnehmer in Deutschland. Morgens mit einer Anfagszeit und dann mindestens 8 Stunden schaffen? Ich bin so bei 14 Jahren, seit ich 14 bin - Studium abgezogen.

 

Was soll ich an mir arbeiten?

 

Du hast keine Erfahrung vom Livehandel. Das was du da schreibst ist Theorie, bzw. Physik - nicht Börse.

 

Um das mal in deiner Physik zu sprechen: Du kannst in ein Auto das so schnell fährt nicht einsteigen. Du würdest dich dabei verletzen.

Hast Du im Metatrader schonmal die Indikatoren benutzt?

RSI -> Strength -> Physik

Momentum -> Physik

Oscillator -> Physik

Force Index -> Physik

Power -> Physik

 

Das ist da alles nicht unbegründet aufgenommen worden. Deswegen bin ich auch ziemlich sicher, das ich mit meiner Theorie NICHT so falsch liege.

Und man kann sich bei Ausnutzen von physikalischen Tricks sehr wohl an ein mit 200km/h vorbeifahrendes Auto dranhängen (e.g. ein sehr weiches Bungee-Seil). Das umgekehrte Beispiel wäre ein Fangseil auf einem Flugzeugträger, damit bring man Flugzeuge zum stehen.

 

 

Es gab Zeiten da hab ich in vielen Punkten ähnlich gedacht wie du. Heute bin ich da 2 Jahre weiter.

Diese Aussage ist wirklich heftig, wenn man sie interpretiert. Könntest Du in anderen Worten erklären, was Du mir damit sagen willst? Versuchs einfach mal, ich nehms Dir wie gesagt nicht übel.

 

@All: Übertreibe ich hier?

Geschrieben

Mit ein bisschen Glück setzt man sich morgens an den Rechner, arbeitet 5 Minuten und das wars. Im Normalfall sollte es aber mit maximal einem Vormittag Arbeit erledigt sein.

Hmm, sehr optimistisch, allerdings klappt das schon ab und zu mal. Die Frage die sich in diesen Situationen stellt, ist u.a. ob man dann diszipliniert genug ist aufzuhören, oder weil es "so gut läuft" (oder man z.B. Verluste vom Vortag/Woche) wieder gut machen möchte/muß weitertradet.....

 

 

Ich bin nur der Meinung, das es möglich ist, das Traderleben so zu gestalten. Und einen solchen Luxus haben wirklich nur sehr wenige Leute. Das sollte man nur nicht aus den Augen verlieren, ist halt ein typisch deutsches "Jammern auf recht hohem Niveau". Oder liege ich da völlig falsch?

Hast du schon recht, gibt wohl keinen schöneren Job wenn es läuft. Und keinen miseren, wenn man arbeitet und nur einzahlt.

Das mit dem guten, schnellen Verdienst kann aber auch schnell zum zweischneidigen Schwert werden. Ein jeder hat 2 Möglichkeiten wenn er Geld verdient.

Erstens:

Ich nehme den Luxus des schnellen Geldes in wenig Zeit an, bleibe bescheiden und genieße meine viele freie Zeit für andere Dinge.

Dann bedeutet Geld -> Freiheit

Zweitens:

Ich schraube meinen Lebensstandard sehr schnell hoch und mache mich dadurch zum Sklaven des Geldes. Das ist dann die Gier, die schon manchem der schnelles Geld verdient hat, zum Verhängnis geworden ist.

Dann bedeutet Geld -> Sklaverei (Machen sehr viele, grade in der heutigen Gesellschaft...)

Da kommt es sicher sehr drauf an, wie man so gestrickt ist von seiner Einstellung...

 

Hmm, das mit der Schwarmintelligenz und Bildung ist so ne Sache. Mußtest Du etwa vor 2 Jahren zum Staat und Hartz IV beantragen, also ich nicht, ich denke mal niemand aus diesem Forum :mocking:.

Das können nicht viele Banken von sich behaupten. Deswegen kann ich mir auch nicht vorstellen, dass man Einstein sein muss, um den Jungs ein bisschen Geld abzuknöpfen. Ist auf jeden mal ein Versuch wert ;).

Interessante These, allerdings schriebst du ja schon selbst das der Algo Handel ca. 70% ausmacht, daher willst du das Geld ja nicht den Jungs sondern den Maschinen abnehmen.

 

Den Oskar kannte ich bisher nicht - den muss ich mir morgen mal in Ruhe anschauen. Ich halte die Energie von dem grad nicht aus ;).

LOL, der Typ ist krass, kann mir den gut auf dem Paket vorstellen.

 

 

Sehr seltsam, hast Du ne Erklärung zu der Zeile?

Nicht so seltsam,

das ist eben der Unterschied von Demo zu Live, die Antwort dazu ist u.a. im Orderbuch zu finden, goso schreibt da vllt. noch etwas ausführlicher zu.

 

Zu Rumpel seinem Statement

Er meint sicher nicht das du nicht arbeitest o.ä; sondern eher das der harte Teil der Arbeit die an einem selbst ist. Das ist von Aurelius seinem Zitat auch so zu verstehen, bzw. ich würde es so interpretieren.

Genau das ist eben der Punkt der wirklich hart an diesem Job ist, jeder der schon mal versucht hat seinen eigenen Schweinehund zu besiegen weiß was damit gemeint ist.

Du dann sicherlich auch. Es geht also nicht darum "mehr hart zu arbeiten", sondern darum das du an Punkte beim traden kommst, bei denen du eigene Glaubenssätze, Hoffnungen usw. in Frage stellen musst/wirst/kannst. Das geht dann bis zu körperlichen Schmerzen, manch einer bekommt es hin, sehr viele eben nicht.

Das ist der Part der so hart ist.

Geschrieben
Deswegen kann ich mir auch nicht vorstellen, dass man Einstein sein muss, um den Jungs ein bisschen Geld abzuknöpfen
Das ist schlecht . Anregung : Waren es die IT-Abteilungen die die Krise produziert haben ?

 

 

Was soll ich an mir arbeiten?
Kein Mensch greift Dich persönlich an , wirklich ehrlich nicht . :-) Jeder der hier schreibt, will Dir helfen sonst würde er nicht schreiben ! Es geht auch nicht um Recht haben, Lucky_1 , es geht darum, dass wir alle uns wünschen, dass Du in 3 Jahren anderen Tradern helfen sollst , während Goso, Vola ,Rumpel und vielleicht ja auch der KB in Mauritius zusammen Skat spielen und ein frisches Blondes trinken . :yes4:

 

Ich halte die Energie von dem grad nicht aus ;).
Das glaube ich , gute Antwort . Seit drei Jahren sehe ich mir fast jedes Vid von ihm an . Ich bin absoluter Fan von ihm . Er ist ein Lehrer , er verheimlicht nicht sondern er ist mutig , hat 29 Jahren Erfahrung und stellt seine Erfahrung umsonst zur Verfügung .... an diejenigen, die davon partizipieren wollen . Die anderen können weiter klicken . Und er lebt in einem anderen Kulturkreis , darauf muss man eingehen können . Wer dafür offen ist, der kann viel nehmen . :-) . Nebenbei , ich mache nicht alles was er empfiehlt , aber ich bemühe mich alles inhaltlich zu verstehen , was er vermittelt .

 

Schönen Sonntag Dir und allen anderen , fang mal an zu coden . Wo ist doch Wurst, Anfangen ist wichtig jetzt . *schubs* :loungelizard:

 

KB

Geschrieben

Ich weiß ich wiederhol mich schon wieder, aber die Diskussion schweift schon wieder in das ewige "geht" - "geht nicht" ab. Ich dachte wir hätten uns geeinigt das wir da nicht weiterkommen bevor Lucky es nicht probiert hat.

 

Man kann in der Theorie ewig diskutieren ob es funktioniert oder nicht. Es sagt ja auch niemand das es "sicher" nicht funktioniert. Alles was wir sagen ist das es aus unserer Erfahrung nicht so einfach funktioniert wie du (Lucky) es dir vorstellst. Und wir bringen eben Argumente warum wir das glauben. Das du in der jetzigen Phase der Entwicklung 100% von dem Erfolg überzeugt bist, und alle Argumente nur Herausforderungen sind die man natürlich meistern kann, liegt in der Natur der Sache und ist auch notwendig um so ein Projekt überhaupt zu machen.

Und über die gesamte Komponente "schafft das deine Psyche oder nicht", sollte man sowieso nicht diskutieren. Wir kennen dich nicht, du kennst uns nicht. Von daher kann keiner über den anderen ein persönliches Urteil treffen. Alles was man machen kann, ist Erfahrungen austauschen und andere warnen wo man Gefahren sieht. Und das haben wir hier schon zur Genüge getan.

 

Es macht aus meiner Sicht absolut keinen Sinn weiter zu diskutieren ob es geht oder nicht. Das birgt nur die Gefahr in persönliche Bereiche abzudriften.

Also beschränken wir uns doch bitte wieder auf die fachlichen Komponenten. Ob es denn jetzt funktioniert oder nicht sieht man eh am Ende. Ich hoffe einfach mal das Lucky uns dann auch noch am Laufenden hält.

 

Also Lucky: Wo steht das Projekt vom Standpunkt des Status Quo? Du hast am Livekonto ein bissl Geld verbrannt und daraus Erfahrungen gezogen richtig? Das ist gut und wichtig.

Wo steht die Entwicklung des Systems derzeit? Bist du da weitergekommen? Gibts da Fragen, Stolpersteine, wichtige Erkenntnisse?

Geschrieben
So, mein Statement zur Diskussion: Ich schliesse mich Mythos an, alle Argumente sind ausgetauscht, Lucky ist nach wie vor überzeut davon, dass er das wie beschrieben hinkriegen kann, einige andere Leute -mich eingeschlossen- sehen das nicht so aus der "alles kein Problen"-Sicht, nachdem Lucky hier die These aufgestellt hat, das es machbar ist, bleibt nur: Nicht drüber reden/schreiben, sondern machen -oder akademisch ausgedrückt q..e.d.- , vom Reden/Schreiben wirst du kein Geld verdienen und auch keinen Zweifler überzeugen. Wenn du belegbar über einen längeren Zeitraum kontinuierlich damit Geld verdienst werden wir alle davon überzeugt sein, dass wir uns geirrt haben, solange dieser Sachbeweis nicht erbracht ist werde ich nicht ein Jota von meiner Überzeugung -die aus Erfahrung resultiert- abweichen.
Geschrieben
  • Autor

@Rumpel:

Mein letzter Post war ein bisschen gemein, Entschuldigung. Gut das Du nicht darauf geantwortet hast, das wäre wahrscheinlich nach hinten losgegangen. Du kannst nämlich ganz schön provozieren - ich weiss leider nicht, ob Du das bewußt einsetzt. Neben sinnvollen Hinweisen (e.g. Slippage) waren da nämlich eine ganze Menge Unterstellungen und implizite persönliche Angriffe dabei (du kannst das nicht, das nicht, und das sowieso nicht...). Das ist äußerst selten diskussionsfördernd (destruktive Kommunikation) - sei es im Internet oder in Meetings o.ä. Ich habe die meisten davon in den ersten Posts einfach ignoriert. Nach der Aussage mit dem Poker und der bzgl. des Risikos musste ich dann gestern morgen doch mal schauen, was "Youngster" bedeutet. Bei Deinem tatsächlichen Alter ist mir dann der Kragen geplatzt (von wem ich mich z.B. über "harte" Arbeit belehren lasse). Deswegen mußte ich leider zu einem etwas drastischeren Mittel greifen und einfach mal Oberlehrer spielen....

 

Ein Tipp: Du hättest meinen Post ganz einfach mit einem "Sorry, war nicht so gemeint" entkräften können, dann hätte nämlich ich das schlechte Gewissen gehabt (wenn es denn nicht ganz so gemeint war, wie ich es in dem letzten Post dargestellt habe).Licens hat mich berechtigterweise auch dezent(er) zurecht gewiesen ;).

 

Es würde mich freuen, wenn Du Dich hier ab und zu trotzdem noch beteiligst, ich möchte Dir Deine Erfahrung nicht absprechen. Aber bitte auf die Kommunikationsform aufpassen - ich beisse nämlich viel zu gerne zurück (das muss ich mir noch irgendwie abtrainieren) und mir wurden da ein paar unfaire Mittelchen beigebracht ;). Ich achte sehr darauf, dass ich hier niemanden persöhnlich angreife. Gerne Systeme, Berufszweige, Banken, o.ä. Aber nie konkret eine Person (das fällt aus meiner Sicht nicht mehr unbedingt unter freie Meinungsäußerung). Falls mir das doch mal passiert, sagt mir bitte sofort Bescheid.

 

Und das ich mich hier als Physiker darstelle ist übrigens ein wenig abstrus. Ich habe in der 13ten Physik abgewählt und seitdem eigentlich nichts mehr damit zu tun gehabt ;-). Ich bin nur ein kleiner Wirtschafsinformatiker....

 

@Ronner:

Könntest Du - Rompels einverständnis vorrausgesetzt - den Pranger abbauen (Post 137 einfach löschen)? Das ist nicht ganz fair gewesen,die drei Fragen lassen sich kaum beantworten, ohne dass die Schlinge enger wird. Und das trägt nicht unbedingt zu dem von Licens berechtigterweise propagierten fairen Miteinander bei.

 

 

ob man dann diszipliniert genug ist aufzuhören, oder weil es "so gut läuft"...

oder auch einfach weil es Spaß macht ;-). Das würde Dir als Supermarktkassierer nie passieren - einfach nochmal ein bisschen weiterzumachen. Wenn man hier 30 Sekunden nach Ladenschluss in den Netto reinwill, dann wird man unter Garantie von 2 Kassierern gleichzeitig angefaucht. Und wie...

 

Erstens: Geld -> Freiheit

Zweitens: Geld -> Sklaverei (Machen sehr viele, grade in der heutigen Gesellschaft...)

Die genannten Wege halte ich für sehr repräsentativ - genau das hatte ich ja an diesem Bartlett "bewundert", der hat sich eindeutig für den Weg Freiheit entschieden. Das schöne ist doch eigentlich, dass man auch mit Weg 2 anfangen kann, und irgendwann einfach auf Weg 1 wechseln kann. Irgendwann sollte doch auch jeder diesen "Reifesprung" zumindest in Erwägung ziehen. Stress muss auf Dauer nicht sein...

 

Vielleicht muss ich mir das mit dem diskretionären Trading doch noch mal überlegen, wenn es automatisiert nicht klappen sollte ;).

 

 

Interessante These, allerdings schriebst du ja schon selbst das der Algo Handel ca. 70% ausmacht, daher willst du das Geld ja nicht den Jungs sondern den Maschinen abnehmen.

Das ist schlecht . Anregung : Waren es die IT-Abteilungen die die Krise produziert haben ?

 

Ui, da kann ich mich jetzt wieder auslassen (sry, ich hab grad zuviel Zeit ;-). Mein dreistes Hartz IV Statement mit dem "das kann ja nicht so schwer" sein hat mir sicher direkt den "was isn das für eingebildetes A**"- Award eingebracht ;-). Ich versuchs nochmal kurz ein bisschen neutraler zu formulieren.

 

Also, diese Riesensysteme in den Großunternehmen sind oft wirklich ein Chaos. ein paar meiner Kollegen waren bei einem großen deutschen Finanzdienstleister auf diversen Projekten mit mindestens 500-1000 Leuten. Nicht mehr feierlich, wie oft ich von denen gehört habe: "Wenn Du wüßtest, was hier abgeht?", "Also inzwischen bin ich mir ziemlich sicher, wo ich mein Geld nicht anlegen werde" bzw. "Es ist mir ein Rätsel, wie dieses System immer noch funktionieren". Es ist einfach ein Faktum, das diese Riesen-IT Systeme wahnsinnig kompliziert und sogut wie unmöglich zu kontrollieren sind. Dadurch gibt es immer automatisch "Lücken". Sehr prominente Beispiele sind ja im sicherheitsbereich in den letzten Monaten durch die Presse gegangen. Lücken bei Sony, beim Pentagon, beim Militär, bei der Polizei, beim BND, ....... eine schier unendlich lange Liste von Leuten, die das ja eigentlich können müßten. Diese "Probleme" gelten nicht nur für den Sicherheitsbereich. Ich durfte sowas vor ein paar Jahren auch bei einem als unternehmenskritisch Einzustufenden System machen. Und an was für Informationen man da über das Internet rankommen kann und was man durch einen Eingriff in ein transaktionales System anrichten könnte. Angsteinflößend. Und 95% der Probleme kennt man ja noch nichtmal...

 

Diese Situation besteht sicher nicht, weil die Leute, die sowas entwickeln, alle so doof sind (oder die Hacker halt so gut). Das Zeug ist einfach so komplex, entwickelt sich rasend schnell weiter, veraltet in der gleichen Geschwindigkeit und ist allem von der "Evolutionsstufe" wahnsinnig neu, so dass noch keine wirklich vernünftigen Qualitätssicherungsmaßnahmen existieren. Bei Autos gibt es Crash-Tests, TÜV, Pannendienst, usw. Bei IT-Systemen, die inzwischen die halbe Welt betreiben, kocht jeder sein eigenes Süppchen und das wird noch für eine ganze Weile ein Riesenchaos bleiben. Warum sollte das ausgerechnet bei Handelssystemen in Banken anders sein?

 

Und das traurige im Kapitalismus: Es gibt in diesen ganzen Firmen ja jede Menge kompetente und sehr intelligente Leute, die dann auf Optimierungspotential oder Mißstände aufmerksam machen. Dann heisst es aber sofort:

Chef: Wie hoch ist die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos?

Angestellter: Hmm, vielleicht 6 %.

Chef: Ok, und was würde die Risikomaßnahme kosten?

Angestellter: Hmm, 7,5 Mio. Euro...

Chef: Abgelehnt, mit dem Risiko können wir leben..

 

Vor allem bin ich mir ziemlich sicher, das genau so ein scheiss die Finanzkrise ausgelöst hat. Das hochbzahlte Management der Bankinstitute - im folgenden Gelddruckmaschinen genannt (Institut verleiht Geld und bekommt mehr Geld (Geld+Zinsen) zurück) - wurde darauf trainiert, die Maschine über Jahre immer schneller laufen zu lassen. Vor zwei Jahren ist eine von den Gelddruckmaschinen (obwohl jede Menge Warnzeichen da waren) einfach mal explodiert. Kapitales Managementversagen - es ging ja nur um Riesengehälter und mehr und mehr Gier. Und damit hat die Welt plötzlich etwas einmaliges geschaffen. Dafür muss man dem ganzen Management auch wirklich Respekt zollen, dass ist nämlich wirklich eine innovative Leistung und das gab es vorher noch nicht (im letzten Jahrtausend hätte die Äußerung einer solchen Idee in der Irrenstallt geendet):

 

Eine sozialhilfeabhängige Gelddruckmaschine. Wie goldig. Auf der ganzen Welt springen die kleinen Dinger nun rum. Und die zweitgrößte Gelddruckmaschine in Deutschland ist nach zwei Jahren immer noch abhängig.....

 

Einfach nur köstlich. Ich für meinen Teil habe seitdem riesiges Problem, in meinem Kopf eine Assoziation zwischen "Hartz IV abhängige Geldruckmaschine" und Begriffen wie "Kompetenz, Vertrauen, Know How, Intelligenz" herzustellen. Mein Gehirn weigert sich einfach, dafür irgendwelche Synapsen zu bilden - da kann ich mich noch so sehr anstrengen.

 

 

 

1. Ich weiß ich wiederhol mich schon wieder, aber die Diskussion schweift schon wieder in das ewige "geht" - "geht nicht" ab. Ich dachte wir hätten uns geeinigt das wir da nicht weiterkommen bevor Lucky es nicht probiert hat.

2. Und wir bringen eben Argumente warum wir das glauben.

3. Es macht aus meiner Sicht absolut keinen Sinn weiter zu diskutieren ob es geht oder nicht. Das birgt nur die Gefahr in persönliche Bereiche abzudriften.

4. Also beschränken wir uns doch bitte wieder auf die fachlichen Komponenten.

5. Ob es denn jetzt funktioniert oder nicht sieht man eh am Ende. Ich hoffe einfach mal das Lucky uns dann auch noch am Laufenden hält.

1. Menno, Spielverderber, ich find die Diskussion wieder lustig ;-). Und die Nebendiskussionen sind ja auch nicht schlecht....

2. Da fehlen mir noch ein paar Argumente/Infos. Wer von Euch hat denn mit den News am Freitag 14:30 gehandelt? Erfolgreich(Ja/Nein)? Fänd ich mal sehr interessant...

3. Das sollte sich doch vermeiden lassen

4. Ist das ein Diskussionverbot in einem Diskussionforum ;-) ?

5. Jep, ich werd Euch auf jeden Fall auf dem laufenden halten. Aber wie schonmal irgendwo gesagt, ich bin zur Zeit in der sehr luxuriösen Situation, es nicht eilig zu haben..

 

 

Wo steht die Entwicklung des Systems derzeit? Bist du da weitergekommen? Gibts da Fragen, Stolpersteine, wichtige Erkenntnisse?

Ich hab wie gesagt ja die Excelinterpretationsbasis und einige Logik im Metatrader 5. Nachdem ActivTrades das "GoLive" aber nun schon wieder auf unbestimmte Zeit verschoben hat, habe ich grad so meine Zweifel, ob das das richtige Pferd ist. Wenn ich das Grundgerüst habe, möchte ich nämlich wg. Slippage u.ä. das mit niedrigen Beträgen direkt im Live-System ausprobieren. Den Leuten bei ActivTrades konnte ich kein Datum entlocken, deswegen wirds dieses Jahr glaub ich nichts mehr (ich kenn das mit den IT-Projekten irgendwoher...). Mit dem Metatrader 4 möchte ich nicht anfangen, da die Umsetzung durch fehlende Objektorientierte Programmierung unnötig verkompliziert wird und es nicht genug Indicator-Buffer u.ä. gibt. Deswegen sträube ich mich derzeit mit der Weiterentwicklung. Aber recht hast Du, Ihr könnt da ja em ehestens weiterhelfen !!!!

 

Was könntet ihr den als Alternatives Systeme /Broker empfehlen? Ich würde zu einer C# DLL tendieren (oder halt C++ oder Java, bei C# könnt ich halt direkt auf mein schönes Excel zugreifen). Nur mit welchem Broker und auf Basis von welcher Plattform.

 

Gibt es noch vernünftige "All-In-One" Plattformen, die folgendes ermöglichen:

- Anlieferung diverser Signale

- Handel mit allen Währungspaaren

- CFDs für Gold / Silber / Dax / Dow o.ä.

- niedrige Spreads / Slippage

- vernünftige Tickdaten

- schnelle/efiziente Backtesting Möglichkeiten

 

Die Signale könnten natürlich auch gerne zugeliefert werden (t.B. Multichart / ESignal), aber nen gescheiten Broker brauch man ja trotzdem.

 

 

 

@Goso: yep, q.e.d. (du meinst doch sicher "quite easily done", oder ;-) wird angegangen. Bei welchem Broker bist Du den unterwegs? Dann könnte mir wenigstens jemand, denn ich kenne, mein Geld wegnehmen ;-)

Geschrieben

@goso: Bei welchem Broker bist Du den unterwegs? Dann könnte mir wenigstens jemand, denn ich kenne, mein Geld wegnehmen ;-)

:rofl2:

Geschrieben

@Goso: yep, q.e.d. (du meinst doch sicher "quite easily done", oder ;-) wird angegangen. Bei welchem Broker bist Du den unterwegs? Dann könnte mir wenigstens jemand, denn ich kenne, mein Geld wegnehmen ;-)

 

 

Im Moment gar nicht, Sabbatical, und das wird noch bis Ende des Jahres verlängert, dann aber aller Voraussicht nach wieder bei BARX (Da kann man auch FX Optionen handeln) und bei einer Currenex Geschichte (nähere Auswahl aktuell LCG oder Cantor FX ) oder Marex FX Black , muss mir erst anschauen wo ich die besseren Konditionen bekomme.

Geschrieben
Was könntet ihr den als Alternatives Systeme /Broker empfehlen?

 

Nach ausführlicher Suche bin ich bei MT4 gelandet ist um dort mit ECN-Brokern (MBT) und bei AT (InterbankenHandel) zu beginnen . Meine kleine Strategie ist es , dort erst erfolgreich zu werden und wenn ich mir selber bewiesen habe , dass ich ein HS entwickeln kann , dass mich profitabel automatisch handeln läßt , dann vertiefe ich das Werkzeug und bin auch bereit ein teureres WKZ zu bezahlen .

 

Leider habe ich den 3.Schritt vor dem 1.Schritt getan und mir bereits den AmiBroker angeschafft . So ist er halt, der KB. Manchmal meint er , eine tolle Software bringt den Erfolg . Richtig wäre : Eine tolle Software optimiert/maximiert den Erfolg . Aber ich bin davon überzeugt, dass der AB der nächste richtige Schritt ist, denn es ist ein Einmal-Invest . Den AB werde ich mit IAB koppeln.

 

Aber erst wenn ich auf MT4 bewiesen habe ......

 

KB

 

PS.: Wenn Du Dir Zeit nehmen möchtest und etwas KB´s Fährte bei TN folgen willst , dann findest Du dort die Argumentation und die Alternativen . Du kannst am Anfang mit MT4 nicht wirklich etwas verkehrt machen , aber viele Kosten verhindern und hast extrem viel Resource im WWW um Dich schnell und somit effizient einzuarbeiten .

Geschrieben
  • Autor

Hat leider nichts mit der aktuelle Börsensituation zu tun, aber vielleicht ists eine kurze Abwechslung...

 

Nach soviel Offtopic Diskussionen (danke an Ronner/Mythos fürs intervenieren) ist es Zeit für die Rückkehr zu der inhaltlichen Diskussion und dem eigentlichen Thema. Da kamen bisher immer so schön viele Ergebnisse heraus ;-). Und ich versuche die Posts jetzt auch mal kürzer zu halten.

 

Ich möchte konzeptionell bei dem gesamten Thema nochmals zwei Schritte zurück gehen – denn es wird, wie Ihr an vielen Stellen zurecht angemerkt habt, ein bisschen schwierig und Fundament und Grundkonzept müssen wirklich sehr solide sein, sonst bricht es alles irgendwann wie ein Kartenhäuschen zusammen. Deswegen möchte ich auch noch nicht mit der eigentlichen Umsetzung anfangen. Vor allem da wie oben gesagt die Technik noch nicht mal klar ist. Aber fürs Konzept ist die Technik zum Glück aber auch erstmal irrelevant.

 

Die Diskussion bzgl. Autopilot hatten wir zwar schonmal, das möchte ich aber nochmal aufleben lassen. Jetzt hab ich auch ein klein bisschen Live-Erfahrung gesammelt - würde aber trotzdem gerne an dem ursprünglichen Ansatz festhalten. Also, zur Validierung der grundsätzlichen Strategie am besten wieder eine Analogie, diesmal ein Flugzeug. Im ersten Schritt wird das Flugzeug gebaut (Boeing/Airbus) und im zweiten Schritt kann man damit dann vielleicht Geld verdienen (Lufthansa). Ich bin projektmäßig immer noch am Reißbrett der ersten Phase. Und ich möchte keinen Prototypen bauen und mir dann in der Luft überlegen, wie ich jetzt eigentlich wieder landen soll. Oder was ich mache, wenn mir ein Flugzeug entgegenkommt. Oder wie ich eine Schlechtwetterfront erkenne und umfliege. Wie mache ich eine Notlandung auf dem Meer. Oder mit welchem Fallschirm ich notfalls abspringe. Ich möchte das Risiko minimieren. Und zwar soweit, das ich mich gemütlich in das Flugzeug setzen kann, einschlafe, und dann ausgeruht an meinem Ziel angekommt. Natürlich mit einem Autopiloten, ohne sich ständig sorgen machen, ob das jetzt nicht plötzlich abstürzt. Die eigentliche Strategy zum dauerhaften Geldverdienen/verlieren ist in der zweiten Phase mit diesem Flieger dann Passagiere von A-B zu befördern – und das sollte für die primäre Zielsetzung aus dieser ersten Phase irrelevant sein. Natürlich muss es Sitze und sowas wie einen Ein- und Ausgang geben, aber die Anforderungen sind überschaubar. Und ob in dem Flugzeug jetzt alle Sitze oder nur die Hälfte belegt sind ist zweitrangig. Ob die Strecke Berlin-Zürich oder Frankfurt-München lukrativer ist ebenso. Es beinflußt nur die Phase 2.

 

Dieses Bild repräsentiert das von mir angedachte Konzept ziemlich genau und ich würde es gerne stringent verfolgen – das ausführende System (der EA) ist das Flugzeug und die Methodik zum Geldverdienen sind die Flugpläne (in Excel). Ich konzipiere deswegen im ersten Schritt den Flieger und zwar so, dass ich das Flugzeug technisch nicht umbauen muss, nur weil ich eine andere Flugroute wähle. Und das es auch bei einem Triebwerksausfall noch eine ganze Strecke weiterfliegt und nicht direkt abstürzt (=> kein Geld mehr hat).Vielleicht läßt sich mit dem Bild vermeiden, dass Ihr mir sagt: Aber auf der Flugstrecke von Frankfurt nach München kann man kein Geld verdienen, nur weil dort gerade alle dahin rennen (ist für mich grad das passendste Bild in Bezug auf den Herdentrieb und die Situation von Freitag). Die Flugstrecke ist mir derzeit immer noch völlig egal, meine Gedanken drehen sich eher um die o.g. Punkte.

 

Ist dieses Bild/Prinzip aus Eurer Sicht in einem EA abbildbar? Wenn es nicht abbildbar ist, würde mich sehr interessieren, warum?

 

Danke für den Input

 

P.S.: Ist das Flugzeugbeispiel schon zu absurd? Ich möchte nur weg von der Technik. Und bei den Diskussionen in EA Sprache (Money Management, RM, Entry- und Exit-Criteria, ...) hab ich es in der Vergangenheit irgendwie nicht geschafft, mein Konzept (die Trennung zwischen EA und Strategy) sauber zu kommunizieren. Vielleicht ist es so deutlicher...

Bearbeitet von Lucky_1

Geschrieben
  • Autor

PS.: Wenn Du Dir Zeit nehmen möchtest und etwas KB´s Fährte bei TN folgen willst , dann findest Du dort die Argumentation und die Alternativen . Du kannst am Anfang mit MT4 nicht wirklich etwas verkehrt machen , aber viele Kosten verhindern und hast extrem viel Resource im WWW um Dich schnell und somit effizient einzuarbeiten .

Ich werde die Spuren von KB mal verfolgen, da kann man sicher einiges finden. Bei MT4 bin ich wie wie oben geschrieben halt skeptisch, vielleicht ist es in einer Kombination mit einer DLL ok. Das muss ich mir mal anschauen ;).

Geschrieben

Ist dieses Bild/Prinzip aus Eurer Sicht in einem EA abbildbar? Wenn es nicht abbildbar ist, würde mich sehr interessieren, warum?

...

P.S.: Ist das Flugzeugbeispiel schon zu absurd?

Puh, ich versuch mich mal auf deine Analogie einzulassen. Mal sehen, in wiefern, die Abstraktion zielführend sein wird.

 

Wenn ich es richtig verstanden habe, möchtest du wissen, ob die Trennung in "Konstruktion" und "Betrieb" so in Ordnung ist. Der Ansatz klingt richtig. Es sind die richtigen Gedankengänge. Allerdings werden die Erkenntnisse aus dem Betrieb in die Konstruktion rückgekoppelt. Sei es für ein "Facelift" oder für ein neues Modell. Für mich ist klar: an den Schreibtisch setzen und konstruieren ist das eine, aber ob es in der Praxis taugt, wird die Praxis zeigen. Das wird immer so sein. Im Grunde ist es ein Kreislauf - eine Art "Produktlebenszyklus".

 

Um das Bild etwas auszuschmücken, denke über folgende Dinge nach:

  • Der Autopilot startet und landet nicht. Das machen menschliche Piloten, die aufgrund ihrer schnellen Auffassungsgabe und soilden Ausbildung sich schnell auf die möglicherweise komplexen Rahmenbedingungen einstellen können.
  • Die Oberaufsicht haben die Fluglotsen, wenn sie denn nicht streiken.
  • Flugzeuge fliegen nicht willkürlich, sondern in Slots.
  • Die gleichen Strecken werden immer wieder abgeflogen.

 

Aber auf der Flugstrecke von Frankfurt nach München kann man kein Geld verdienen, nur weil dort gerade alle dahin rennen (ist für mich grad das passendste Bild in Bezug auf den Herdentrieb und die Situation von Freitag).

Ich sehe es so, dass gerade weil alle in die gleiche Richtung rennen, damit Geld zu verdienen ist. Dann kannst du die Strecke wenigsten richtig ausbauen und bedienen.

 

Und ich versuche die Posts jetzt auch mal kürzer zu halten.

Nicht gelungen :wink2:

Geschrieben
  • Autor

Wenn ich es richtig verstanden habe, möchtest du wissen, ob die Trennung in "Konstruktion" und "Betrieb" so in Ordnung ist. Der Ansatz klingt richtig. Es sind die richtigen Gedankengänge. Allerdings werden die Erkenntnisse aus dem Betrieb in die Konstruktion rückgekoppelt. Sei es für ein "Facelift" oder für ein neues Modell. Für mich ist klar: an den Schreibtisch setzen und konstruieren ist das eine, aber ob es in der Praxis taugt, wird die Praxis zeigen. Das wird immer so sein. Im Grunde ist es ein Kreislauf - eine Art "Produktlebenszyklus".

 

Um das Bild etwas auszuschmücken, denke über folgende Dinge nach:

  • Der Autopilot startet und landet nicht. Das machen menschliche Piloten, die aufgrund ihrer schnellen Auffassungsgabe und soilden Ausbildung sich schnell auf die möglicherweise komplexen Rahmenbedingungen einstellen können.
  • Die Oberaufsicht haben die Fluglotsen, wenn sie denn nicht streiken.
  • Flugzeuge fliegen nicht willkürlich, sondern in Slots.
  • Die gleichen Strecken werden immer wieder abgeflogen.

Ist es bei einem EA wirklich so komplex ? Natürlich muss es entwickelt und gestestet und noch ein bisschen nachjustiert werden. Aber vom Grundpzinzip soll das EA

- starten (kaufen/Position aufbauen),

- landen (Positon schliessen),

- die Überwachungsfunktion (Fluglotsen) innehaben (MM und RM, also es dürfen nicht zu viele Passagiere an Board, es sollte nicht mit jemand zusammenstossen)

- für den Notfall gerüstet sein (z.B. Infrastrukturausfallwahrscheinlichkeit minimieren durch redundante Betriebsführung in zwei Rechenzentren / ist mit dem Flugzeug jetzt schlecht darstellbar, es müsste eine zweites Flugzeug nebendran fliegen, in das notfalls alle umsteigen können ;).

 

Bei welchem dieser Funktionen ergibt sich eine Rückkopplung (jetzt gerne auch konkret in Börsenwording) ? Und wie? Ich bilde mir gerade ein, das man diese Funktionen komplett entkoppeln kann.

 

Die genannten Funktionen sollten sich doch automatisieren lassen. Und das sollte sich doch eigentlich sehr sauber von einem Einstiegs- und Ausstiegskriterien (Flugstrecke) trennen lassen, oder?

Bearbeitet von Lucky_1

Geschrieben

Ist es bei einem EA wirklich so komplex ? ...

- starten (kaufen/Position aufbauen),

- landen (Positon schliessen),

...

Die genannten Funktionen sollten sich doch automatisieren lassen. Und das sollte sich doch eigentlich sehr sauber von einem Einstiegs- und Ausstiegskriterien (Flugstrecke) trennen lassen, oder?

Äh, jetzt verstehe ich, was du meinst. Aber diese doch sehr sehr grundlegenden Basisfunktionen stellen für mich keinen EA dar. Das sind Befehle, wie sie der MT4, MultiCharts, NinjaTrader oder AmiBroker von Haus aus können (und noch mehr). Wenn das deine Anforderungen an einen EA sind, dann brauchst du nichts konstruieren, das gibt es als Programmiersprache (bspw. EasyLanguage: buy next bar;).

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