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Linux & Co.

Geschrieben

Yep, ich wußte doch das einer dabei ist - ich hatte eher mit Rumpel gerechnet :laugh:

 

Linux braucht ja Verständnis in der Anwendung - bin ja nur Mausschieber de Luxe für Doofe

... oft werden Programme auch nur für Windows entwickelt und dann stehe ich mit Ubuntu/Linux draußen :door:

So geht es mir mit CombineZP, Citavi, FairBot und noch einigen guten Programmen.

Inzwischen ist Ubuntu auch für MausSchubser einfach und pflegeleicht, allerdings laufen eben solche Highlights nicht damit

 

Also meine Daten liegen auf einer externen Festplatte und da kann ich im Notfall auch auf Ubuntu "umstöpseln". :kaffee:

 

Ansonsten versuche ich neuerdings vieles in der "Cloud" (Google-Docs u.a.) zu erledigen, da bin ich unabhängig von der Plattform und kann auch von jedem PC/Mac/... zugreifen. Da steht aber inzwischen auch das Problem der Datenmenge und wo ist die Übersicht :white_flag:

Ich überlege auch sorgfältig, welche Daten, Bilder, Dokumente ich in die Cloud schicken kann :poc:

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  • Nicht nur In Bezug auf Sicherheit sitzt das größte Problem vor der Tastatur.   Meinen ersten (IBM-kompatiblen !!) PC gab es 1985 - zu Zeiten als eine 10 MB Festplatte 5000 DM kostete. Spätestens seit

  • Gibt es dafür nicht den Win7 Loader. Das ist das gute an Windows und er ist kostenlos.   Was haben Ubuntu und Windows gemeinsam? Ich löse es mal auf: Marketing und das C. Windows lebt von Lizenzen und

  • LOL ich finde es lustig dass Leute Linux immer mit Kommandozeilen in Verbindung setzen. Mittlerweile bin ich faul geworden und finde das Mausschieben angenehmer jedoch sind manche Kommandozeilenbefehl

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Geschrieben

Wer so was in der Form mal erlebt hat versteht bestimmt das ich bei Linux bleibe ...

Seit Win3.11 bis Vista hatte ich auch alle möglichen Windows-Versionen (außer Win 7) im Einsatz.

 

Vor ca. einem Jahr habe ich auf einem zweiten Notebook Ubuntu installiert und dort nach und nach alle Anwendungen und Daten rübergezogen.

 

Auf dem Windows-XP-Notebook habe ich seitdem nur noch mit den Anwendungen gearbeitet, die sich partout nicht auf Linux portieren liessen.

 

Im März dieses Jahres habe ich mir auf dem Windows-XP-Notebook trotz aktualisiertem Windows, aktuellem Avast!FreeAntivir, aktivierter Firewall, aktivierter Firefox-Plugins (noScript, Adblock plus, Ghostery, avast WebRep) irgendwie und irgendwo einen Trojaner eingefangen.

 

Habe daraufhin die alte Festplatte rausgenommen, eine neue Festplatte komplett neu mit Vista aufgesetzt und nur die folgenden Anwendungen installiert:

Avast!Antivr, Metatrader4, Maran, Firefox mit TradesignalOnline-Plugin, LibreOffice, Druckersoftware. Surfen tu ich darauf sogut wie nie.

 

Mein Fazit:

Da ich beide Notebooks parallel im Einsatz habe, ist es immer wieder faszinierend zu sehen, wie schnell Ubuntu hochfährt und einsatzbereit ist, während bei Vista - obwohl da kaum was drauf läuft - noch minutenlang der Initialisierungsdienst rattert, die Avast-Software irgendwelche Virendatenbanken updatet und auf Mausklicks oder Tastatur extrem verzögert reagiert wird.

 

Vielleicht habe ich ja da noch irgendeine Vista-Einstellung übersehen, aber ich habe nach ca. zwanzig Jahren mit Windows-Versionen und Registry einfach keine Lust mehr damit noch weiter herumzufummeln, mir neue Viren einzufangen bzw. mir zukünftige Windowsversionen (Win7, 8 ...) anzutun.

 

Sicher, Ubuntu verlangt gerade am Anfang einiges an Einarbeitungszeit, angefangen von der richtigen Formatierung der Festplatte, Einstellung von Zeichensätzen, Installation von WLAN, Java-jre und anderen Widrigkeiten.

Wenn man dann mal einige Erfahrung damit gesammelt hat, möchte ich Ubuntu (und Clonezilla für den kompletten Festplatten-Backup) nicht mehr missen.

Und das ganze kostet nicht einmal etwas !

 

Achja, für Banküberweisungen wird BANKIX von der CD gestartet, da haben Trojaner keine Chance.

 

Auf Windows könnte ich gerne verzichten, wenn es da nicht noch einige Applikationen gäbe wie Metatrader 4 usw. die halt unbedingt diese Plattform benötigen.

Wine oder irgendeine Virtualisierungssoftware sehe ich auch nur als eine Krücke an, da arbeite ich lieber mit zwei unterschiedlichen Rechnern.

Geschrieben

Vista ist aber nun wirklich die langsamste und anfälligste Version von allen.

Linux updatet man doch auch, warum updatest du nicht auf Windows 7? So lange du das nicht tust, kannst du es nicht mit Linux vergleichen. Installierst du Win7, wird das schneller booten als eine übliche Linuxversion, insbesondere mit einer SSD.

Und mit "rumfummeln" an Windows: eigentlich fummelt man gerade an Windows nicht herum. Win7 ist auch extrem anwenderfreundlich, leicht zu warten und da muss nichts gefummelt werden.

Ja es kostet, aber Win7 ist auch kein OpenSource, sondern kommerziell. Windows Home Server 2011 ist eine sehr gute Alternative übrigens, und kostet nur 40 €.

Geschrieben

Vista ist aber nun wirklich die langsamste und anfälligste Version von allen.

Linux updatet man doch auch, warum updatest du nicht auf Windows 7?

Ich wollte halt noch so lange wie möglich mit XP arbeiten, weil da auch alle meine Altanwendungen funktioniert haben. Vista war beim Kauf des letzten Notebooks mit dabei und für Windows wollte ich nachdem ich bei Ubuntu "auf den Geschmack" gekommen bin, einfach überhaupt kein Geld mehr ausgeben.

 

btw.

bei Win 7 soll ja laut Google auch noch immer der Initialisierungsdienst mitrattern und bei minutenlangen Festplattenaktivitäten habe ich so ein mulmiges Gefühl.

 

Ja es kostet, aber Win7 ist auch kein OpenSource, sondern kommerziell. Windows Home Server 2011 ist eine sehr gute Alternative übrigens, und kostet nur 40 €.

Eben kommerziell und von Windows:

mich hat zuletzt (zugegebener Massen noch unter XP) das Registrygefummel genervt, das notwendig war, um eine legale Windowsversion vor der "Windows Genuine Advantage" Abfrage zu bewahren.

siehe: http://de.wikipedia....nuine_Advantage

 

Daher finde ich mich bei Linux/Ubuntu gut aufgehoben, da eben nicht kommerziell und dennoch gut.

 

@Henrik

Danke für den Tip zu Windows Home Server 2011 !

Da werde ich dennoch mal über den Tellerrand blicken und mir das mal näher anschauen.

Geschrieben
Win7 ist bei Ebay mittlerweile für ~45 € und bei Amazon ab 50 € zu haben als sogenannte Re-Installations-DVD.

Gibt es dafür nicht den Win7 Loader. Das ist das gute an Windows und er ist kostenlos.

 

Was haben Ubuntu und Windows gemeinsam?

Ich löse es mal auf: Marketing und das C. Windows lebt von Lizenzen und Büchern und Ubuntu lebt halt nur von Büchern. Die Seminare und das

ganze drum herum habe ich mal aus zeitlichen Gründen weggelassen.

 

Linux/Unix ist ja nicht immer nur Ubuntu. Ich denke und meine auch, dass es egal

ist. Man sollte immer einen Mittelweg für sich finden. Ich nutze nun ja auch Windows und Linux und sie funktionieren

auch gut in ihrer Co-Existenz. Wer sich mit Linux mal ein wenig tiefer auseinandersetzen möchte, sollte hier mal schauen: http://www.howtoforge.com.

Die meisten Windows Nutzer und auch Linuxer haben keine Ahnung von den Systemen und können die Funktionalitäten nicht ausschöpfen.

Ich kann beispielsweise mit Linux Sachen machen, die ich nicht mit Windows machen kann und genauso verhält es sich anders herum.

 

Wer meint, mit der Kommandozeile besser arbeiten zu können, statt mit Intellisense und Plausibilitätsprüfungen oder Refactoring-Tools, überschätzt sich m.E.in der Mehrzahl der Fälle (warum wohl erarbeitet sich Zentrader seine Software mit VS ?)

 

Vielleicht macht der Zentrader ja auch nur einfache Win32 dlls, dafür brauche ich aber auch keine VS ...

Da hat wohl einer nur oberflächlich Ahnung. Ähnliche Geschichten kann man auch im Linux / Unix Umfeld machen. Vielleicht vorher mal Google fragen.

 

Beispielsweise kann man mit Eclipse auch C/C++ machen. Wenn ich natürlich nur für die Runtime von Windows programmiere gibt es wohl nichts besseres. Ich mag ja auch VS, sehe aber auch nicht ein tausende Euros zu zahlen für Sachen die es auch frei gibt. IBM treibt ja (wohl aus Eigennutzen) Open Source Produkte voran, damit sie dafür die Hardware zu Schweinepreisen verkaufen können.

 

Immer schön in der Mitte bleiben, wollen alle nur Geld verdienen.

 

Die Sicherheit, ja das ist so eine Sache. Rootkit, Viren, Malware und Würmer und weiß ich wie man das alles so nennt, gibt es auch für Linux/Unix. Wenn man aber ein wenig von Systemsicherheit versteht sollte es auf beiden Systemen (Nix und Windows) keine Probleme geben. Die Probleme liegen da doch eher vor dem Bildschirm. "... denn sie wissen nicht, was sie tun." Zum einen müssen die Sachen programmiert werden, damit die Industrie verdient und zum anderen würde es keine Probleme mehr geben. So kann man wohl kein Geld verdienen.

 

Ich bin ja auch Hardcore Debian und RHEL auf Kommando und da gibt es nichts besseres. Man kann sich beispielsweise auch über vi streiten. Wenn man es kann, will man es nicht mehr missen.

 

Welches System ist denn nun besser? Ich kann es leider nicht sagen, da ich gerade von meinem Win7 Rechner schreiben.

 

Mfg

Geschrieben

LOL ich finde es lustig dass Leute Linux immer mit Kommandozeilen in Verbindung setzen.

Mittlerweile bin ich faul geworden und finde das Mausschieben angenehmer jedoch sind manche Kommandozeilenbefehle doch schneller und da spielt es keine Rolle ob Win oder Linux.

 

Win7 ist ein tolles Produkt – keine Frage – ich nutze es und es ist schnell. Man schraubt hier und dreht dort bissl, deaktiviert dies und zum Schluss hat man ein noch schnelleres System was noch mehr Features hat als bei der Defaultausführung.

Was anderes macht man mit Linux auch nicht. Man schraubt hier bissl und dreht dort bissl rum um es seinen Bedürfnissen anzupassen.

 

Puppy Linux – auf USB stick um mal schnell in ein fremdes System zu gehen/reparieren. Intuitiv nutzerfreundlich. Da man nur den root user hat ist es nix für dem Homerechner. Bisher aber mein Lieblingsspielzeug. IMHO kann man es aber nicht als das Typische Linux ansehen. Es wurde zwar vom UrCode kompiliert aber die anderen Dispros haben sich seit dem davon getrennt. Die Entwickelten sich unterschiedlich.

 

Win7 – Heimrechner um die Tradingprogramme auszuführen. Leider sind die Userverwaltung sehr schlecht.

 

WinXP – kommt sehr gut mit alter HW zurecht - viel besser als LXDE (bei mir zumindest). Viele Programme benötigen root Rechte und man endet dabei nur noch mit dem AdminAcc zu arbeiten. Ich erwähne es hier nur mal da einige User hier meinten dass man mit root Rechte im Internet nix verloren hat.

 

Suse – ich gewöhnte mich recht schnell an YaST jedoch hat mich die YaST 2 Version bissl aufgeregt wie HW hungrig es für damalige Verhältnisse war.. Habt ihr mal ein Kernelmodul versucht zu installieren wenn man Suse geschädigt ist? Ähnlich aufgeregt hat mich Ubuntu mit seinem Unity

 

Ubuntu – das neue Unity regt mich bissl auf. Hardwarefreundlich ist es nicht gerade. Ansonsten ein zu einfaches System. Suse ist ja schon einfach aber bei Ubuntu verblödet man ja total. Nicht das die Einfachheit schlecht wäre – es hat mich nur überrascht.

 

Slax – ich finde die Idee sein Paket Modular aufzubauen genial. Bei vielen Paketen stimmen die Abhängigkeiten zwar nicht und die Modulüberprüfung scheint zu stocken aber ich denke es hat Zukunft.

 

freeBSD – hat einen anderen Aufbau als Linux. Streng genommen ist es kein Linux da das Linux gefiltert nur den Kernel darstellt. UserInterface mit dem Kernel gehören aber bei BSD zusammen was bei Linux getrennt zu betrachten und austauschbar ist.

 

Da wir hier ein Tradingforum sind und die besten Tradingsoftware nunmal auf Win laufen und nur durch Krücken (was man nicht machen sollte) unter Linux zum Laufen bringt ist Win klar zu bevorzugen.

Man muss halt wissen wozu man es braucht und welche HW man hat.

Heimrechner neue HW: Win7 und Ubuntu oder Suse (die tun sich nicht viel und man gewöhnt sich an beide sehr schnell)

Heimrechner alte HW: WinXP (Sorry aber IMHO können Xfce und LXDE da nicht mithalten)

Ganz alte HW: Slax

USB-Stick: Puppy (habe ich schon erwähnt dass ich Puppy mag kb-smile.gif )

Geschrieben
Wirklich toller Beitrag siscop hast eigentlich Recht in allen Punkten. Der Mangel an Börsensoftware unter Linux stört mich ehrlich gesagt auch etwas und bediene mich der Krücke per Wine bei Läuft es jedenfalls Recht gut mit MT4. Schade das die Open Source Trading Plattformen eigentlich alle nicht weiterentwickelt werden es gab da schon sehr gute Ansätze aber alle eingeschlafen oder noch zu Jung. Ich finde es wirklich schade, das es so ist.
Geschrieben

bediene mich der Krücke per Wine bei Läuft es jedenfalls Recht gut mit MT4.

 

Nutzt du es dann nur zum Charting (mache ich auch, aber über XP / Win7) oder nutzt du diese Lösung auch zum Live Trading über MT Broker ?

Geschrieben

Nutzt du es dann nur zum Charting (mache ich auch, aber über XP / Win7) oder nutzt du diese Lösung auch zum Live Trading über MT Broker ?

 

Ich Handel auch per Linux, EA wie auch von Hand geht jedenfalls, hab deswegen noch keine Probleme gehabt. Ich nutze kein Windows von daher bleibt mir da auch nicht viel anderes übrig ;-)

Bearbeitet von systemtrader

Geschrieben

Ich habe immer wieder mal Linux getestet und diese aber sehr schnell wieder gelöscht. Grund: Keine Lust alles langwierig zu konfigurieren, Grafikkartentreiberprobleme, Druckerprobleme etc.

 

Letzte Woche habe ich Linux Mint getestet. Ich war verdammt positiv überraschend. Installation total easy. Alle Treiber automatisch installiert. Alles funktionierte von Haus ohne jegliche Probleme. Viele Programme, die ich unter Win7 verwende, sind schon vom Board aus dabei (LibreOffice, VLC, Pidgin, Firefox, Thunderbird, Gimp...). Alles mindestens genauso so easy und stabil wie Win7. Linux Mint wird dass erste Linuxderivat sein, dass ich richtig verwende (->Laptop). Updatefunktion ist besser als Windows, da alle Programme zentral verwaltet werden.

 

Was das Trading betrifft: Da werde ich noch auf Windows angewiesen sein, da ich Multicharts verwende.

Geschrieben

Ich war verdammt positiv überraschend. Installation total easy. Alle Treiber automatisch installiert. Alles funktionierte von Haus ohne jegliche Probleme. Viele Programme, die ich unter Win7 verwende, sind schon vom Board aus dabei (LibreOffice, VLC, Pidgin, Firefox, Thunderbird, Gimp...). Alles mindestens genauso so easy und stabil wie Win7. Linux Mint wird dass erste Linuxderivat sein, dass ich richtig verwende (->Laptop). Updatefunktion ist besser als Windows, da alle Programme zentral verwaltet werden.

top.gif

Ja da hat sich was getan !

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