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Der Untergang der alten Welt

Geschrieben

Ich bin sprachlos. Fassungslos.

Draghi hat es geschafft, die alte Welt dem Untergang zu weihen. zumindest den europäischen Teil der alten Welt.

Ich will nicht, dass noch mehr Kompetenzen an die EU abgegeben werden. Ich hoffe, das BVerG entscheidet noch zu unseren Gunsten, ansonsten hat Deutschland ein echtes Problem.

 

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/europaeische-zentralbank-ezb-belohnt-missmanagement-1.1461110

 

http://www.welt.de/finanzen/article109060047/Finanzmaerkte-bejubeln-den-Tod-der-Bundesbank.html

 

 

"Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat seine vielfach erläuterte kritische Haltung zu Staatsanleihekäufen durch das Eurosystem auch in den jüngsten Diskussionen bekräftigt."
(Erklärung der Bundesbank von heute)

 

Dafür möchte ich Herrn Dr. Weidmann herzlich danken!

Featured Replies

Geschrieben

Mir ist auch absolut schleierhaft, wie man, in Anbetracht der Geschichte, ernsthaft einen europäischen Zentralstaat herbeizaubern möchte.

Die Distanz der Regierung zum Souverän ist in unserer Bundesrepublik schon erheblich und demokratiefeindlich.

Gekrönt wird das Ganze dann durch die Installation von Finanzausgleichsystemen, die schon zwischen unseren Bundesländern, zwischen den italienischen Nord/Süd - Zonen, zwischen Katalonien und Restspanien usw. ausser Fehlanreizen nichts im ursprünglichen Sinne bewirkt haben.

Geschrieben

Draghi hat es geschafft, die alte Welt dem Untergang zu weihen. zumindest den europäischen Teil der alten Welt.

Nachdem ich letztens diese Dokumentation gesehen habe, verwundert mich das nicht. Und ja, Draghi kommt auch drin vor :wink:.

Link: http://videos.arte.tv/de/videos/goldman-sachs-eine-bank-lenkt-die-welt--6894428.html

Geschrieben

Nun wir können es nicht ändern nur daraus Lernen das erste und wichtigste überhaupt wir leben Definitiv nicht in einer echten Demokratie, in der schule hat man uns beigebracht das Demokratie bedeutet das das Volk ihre Vertreter wählt die den Willen des Volkes vertretenen sollen!!!! Das Volk Lehnt diese Art von Hilfen zu 3/4 ab eine absolute Mehrheit hat Angst um die Auswirkungen für Deutschland ist das Demokratisch nein sicher nicht.

 

 

Wir Leben doch er in einer Demokratischen artigen Diktatur die Partein Lügen uns zur Wahl Rotzfrech ins Gesicht versprechen das Blaue vom Himmel und am ende machen sie alles anders. Aber dann auch noch die Frechheit besitzen so weitreichende Dinge wie heute geschehen zuzulassen obwohl fast das ganze Volk dies nicht will und Angst davor hat, ist meiner Meinung ganz klar Volksverrat, das hat auch nichts mehr mit Demokratie zu tun in kleinster weise, das ist nur noch Deutschland abwracken nichts anderes.

 

Mein Opa hat mal gesagt wenn es Deitschland ganz dreckig geht dann ............................................................................................................................................................. nimm deine Frau und Kinder und hau ab.

 

.

Geschrieben

Ja, auch ich bin erschrocken . Und zu der Art und Weise wie wir Demokratie leben, da kann man wirklich gespaltener Meinung sein . Auch wenn wir da mit unserer Kritik auf verflucht hohem Niveau kritisieren . Denn woho wollen wir denn mit unseren Familien flüchten, wo ist es denn konkret wirklich und dauerhaft besser als bei uns ? Aber nichts desto trotz: auch ich bin erschrocken .

 

So, und nun ist der Dow auf dem höchsten Stand seit 5 Jahren . Klasse .

 

KB

Geschrieben

Aktienkurs:

Es gibt noch viel zu viele Probleme bezüglich Schulden und bevorstehende Kriege. Der Kurs wird so abstürzen nach den US-Wahlen.

 

Geld drucken:

Gabriel will das ja. Wir übernehmen ja so die Schulden anderer Nationen. Jeder regt sich darüber auf und was nu????? Schau ich mir die Umfragen an so hat die SPD nichts aber auch gar nichts verloren. Es tut mir leid aber die SPD sagt ja ganz offen wie sie uns f... wollen (sorry für die Wortwahl aber...) und sie werden trotzdem gewählt.

SPD sagt dass sie die Benzinpreise anheben werden und die Leute regen sich darüber auf dass die Benzinpreise steigen nach der Wahl der SPD Anfang des Jahrtausend.

Ich kann keine Partei/Person verurteilen die ganz offen darüber redet was sie machen und das auch noch einhalten. Ich muss mich aber über die Leute auslassen die sich darüber aufregen was eine Partei macht -nachdem sie es vorher angekündigt hat- und diese Partei trotzdem wählt.

Was Draghi macht ist schlimm - keine Frage - sogar sehr schlimm.

Ich muss aber dann auch bereit sein mal darüber nachzudenken bevor ich meine eine Stimme abgebe da dass ja erstmal meine einzige Handhabe ist. Wähle ich den falschen so ist es meine eigene Schuld mit allen Konsequenzen.

 

Sorry aber aus mir spricht die Frustration.

Geschrieben

Schon der Begriff "Eurorettung" ist die Ironie schlechthin. So macht man den Euro kaputt. Meine Theorie wäre, sollte Griechenland aus dem Euro aussteigen würde der Euro mittelfristig oder sogar kurzfristig steigen - und Griechenland gesunden - wir betreiben seit neuestem Kommunismus, dass Marx seine Freude hätte - das hat mit sozialer Marktwirtschaft nichts mehr zu tun. Der sog. "Kapitalismus" funktioniert nur, wenn man nach Übertreibungen auch Korrekturen zulässt - diese notwendigen Korrekturen werden mit aller Gewalt gerade vermieden. Ich bin mal gespannt auf das dicke Ende... Momentan wird eine Blase nach der anderen generiert, die irgendwann alle Platzen werden...

 

Warum kommt mir eigentlich alles aus diesem Artikel hier sooooo bekannt vor?

http://www.ftd.de/finanzen/immobilien/:wohnimmobilien-mit-dem-eigenheim-ins-verderben/70086656.html

 

Inzwischen braucht man auch keine 20 Jahre Börsenerfahrung mehr um erfolgreich zu sein. Es reichen 3!

Geschrieben

dass das Volk ihre Vertreter wählt und diese dann i) die vor der Wahl getätigten Zusagen einhält, ii) die Meinung der Mehrheit der Bevölkerung vertritt und iii) des Volkes Stimme für interessant erachtet ... das ist reines Wunschdenken. Es gibt eben immer wirtschaftliche und persönliche Interessen, ungezügelte Ego, etc. was den Aktionen einen gewissen Rahmen gibt. Und man könnte fast meinen (wer will das schon behaupten shades.gif ), dass gewählt wird und dann die Puppen im Namen des Volkes tanzen, kriminelle Handlungen in richtig großem Mass passieren, mit heisser Ware gehandelt wird, ... Meine Meinung dazu: sicher alles nicht so, wie es sein sollte ... ich war viel in Asien unterwegs und weiss, dass man sich die sozialen und demokratischen Strukturen aus D nur allzu-sehr wünschen würde.

 

Ich würde meinen, dass ein sehr großer Teil der Bevölkerung sich gar nicht bewusst ist, was aktuell gespielt wird und die persönliche Meinung zu solchen Themen dann eher gesellschaftlich getrieben ist.

 

Natürlich ist es hinterher reden immer einfach aber trotzdem stößt es ja immer wieder auf, wieso man denn Kriterien aufstellt, die man nicht durchsetzen kann/will, obwohl diese Stabilitätskriterien eine mehr als wichtige Grundlage des gemeinsamen Euros darstellen. Die EU hätte für ein bankrottes Land wie Griechenland (es kann kann seine Liquidität selbst nicht mehr sicherstellen und wird nur noch von der EU über Wasser gehalten) die entsprechenden Konsequenzen längst selbst realisieren müssen. DAS genauso wie größere staatliche Unterstützungen für größere Firmen, die ansonsten insolvent gehen sind ein NO-GO! Systemrelevant oder aber tausende Arbeitslose sind nicht wünschenswert, aber so ergibt sich eine gepflasterte Wirtschaft, die sich nicht selbst trägt. Staatliche Überregulierung ist auf lange Sicht nicht wirklich zielführend. Nur leider sind die Zeitrahmen, in denen gedacht und geplant wird heutzutage so kurz, dass langfristiges Handeln und insbesondere das eigene Verantworten nicht mehr gegeben ist. Wenn ein Herr Kohl gefeiert wird, wie wichtig er für den Euro war, dann frage ich mich, wie man das gutheissen kann, wenn doch die notwendigen Rahmenbedingen definiert aber deren Einhaltung nicht realistisch koordiniert und geahndet werden kann oder war der Weitblick doch so kurz? Es versteht sich von selbst, dass das alles notwendig war aber über das wie, da hat man uns ein Süppchen eingebrockt. Nein, ich bin nicht gegen den Euro, im Gegenteil, ich denke wir profitieren wesentlich mehr vom Euro als man sich gemeinhin bewusst ist, aber ein Euro, der systematisch früher oder später vors Schaffott gestellt wird, weil die Regeln nicht wirklich bindend sind und aktuell ein Eiertanz an den Tag gelegt wird, ...

 

Woher soll das Geld kommen, das hier und da fehlt und mit großen Taschen verteilt wird? Es wird immer der Bürger zahlen, egal ob die Inflation angetrieben wird oder die notwendige Währungsreform formuliert und beschlossen wird und damit eine kräftige Abwertung. Niemand sollte damit rechnen, dass DAS mit dem Euro auf dem einen oder anderen Wege vorrüber geht, ohne dass die Mehrheit der Gemeinschaft geschropft wird.

 

Was mir persönlich bei dieser Thematik wichtiger ist, als Pro und Contra der aktuellen Euro-Aktivitäten einzuordnen, nämlich wie man die mühsam erarbeiteten 5,71 Eur am besten vor dem Wertverlust schützen kann bzw. wie man am besten die aktuelle Situation nutzt und davon profitiert. Und ich bin der Meinung, dass die Turbulenzen und sich ändernden Marktgegebenheiten viele viele Chancen bringen!

Geschrieben

Kurze eigene Meinung zu dieser ganzen Shayze:

Futschland wird noch weiter kaputtgehen und die EU wird es in jetziger Form 2020 nicht mehr geben. Vola im Sep. 2012

Geschrieben

Also ich denke auch, dass die EU in der jetzigen Form kaputt geht. Das muss aber erstmal ja nicht heißen das Europa kaputt geht. Die junge Generation kennt doch nur ein friedliches Europa. Denke schon dass zumindestens das Schengener Abkommen bestehen bleibt.

 

Was ganz interessant ist, dass Deutschland sich derzeit ja stark im Ausland verschuldet. Könnte mir auch einen Eurozonenaustritt inklusive Staatspleitenerklärung von Deutschland vorstellen (da uns ja wohl die Target-2 Salden um die Ohren Fliegen). Würde dann halt für die Rentnergeneration hart. Die Frage ist wie lange sich das noch hinzieht und ob man danach den neuen Staatshaushalt mal auf ein gesünderes Fundament stellt (die ganzen Keynes-Sachen scheinen ja nicht zu funktionieren).

Geschrieben

 

Futschland wird noch weiter kaputtgehen und die EU wird es in jetziger Form 2020 nicht mehr geben. Vola im Sep. 2012

 

Du bist aber optimistisch! mocking.gif

Geschrieben
  • Autor

Eigentlich ist es JEDEM sonnenklar gewesen:

 

Griechenland verpasst Einigung über Sparpaket

http://www.spiegel.d...t-a-854830.html

 

 

Ich würde auch nicht einen einzigen Cent sparen wenn ich wüsste, dass der Schuldenstand "nur eine bedeutungslose Zahl" ist. Danke Super Mario! Welchen Druck hat man denn jetzt noch auf Kriesenländer? Per Definition wird doch sowieso alles um jeden Preis gerettet.

 

Ich hoffe auf den Eilantrag zur Verfassungsklage von Peter Gauweiler.

Geschrieben

Ich würde auch nicht einen einzigen Cent sparen wenn ich wüsste, dass der Schuldenstand "nur eine bedeutungslose Zahl" ist. Danke Super Mario! Welchen Druck hat man denn jetzt noch auf Kriesenländer? Per Definition wird doch sowieso alles um jeden Preis gerettet.

Wieviel Geld ist im Feuer http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise-targetsaldo-steigt-auf-rekordwert-11885398.html#comments

und was wird draus http://www.marketwatch.com/story/soros-germanys-heading-into-depression-2012-09-10?link=MW_home_latest_news

-

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/09/09/lagarde-italien-und-spanien-haben-genug-reformen-umgesetzt/

 

Wo soll ich leben, wenn ich älter bin?

Geschrieben

Soviel ich weiss ist doch noch Montag der 10.09.2012 (nicht 11.09.2012). Bringt etwa neues-deutschland.de bereits heute die Nachrichten von morgen?

Hehe, ja. Das nennt man wohl Future-News. Hätten die noch ein wenig gewartet, hätten die auch schreiben können, dass der Eilantrag abgelehnt wurde.

Geschrieben

Attraktiv und billig (=> subventioniert) wirds anscheinend dann in Spanien oder Italien :D

 

Ein Bekannter hat sein Rückzugsgebietsplanungen über Perth/Australien, Uruguay und Thailand jetzt nach Österreich verlegt ...

Vielleicht nehm ich mal Südtirol in Augenschein ... zumindest erinnere ich mich in Meran an ein reichhaltiges Angebot an Brotsorten.

 

Hier noch was zum Schumsen und Behumsen http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/12/34434/

Geschrieben

Na, ja so schlimm wird es auch nicht werden.Ist doch sowieso nur Geld.Was sind denn ca. 200 Milliarden für die wir haften! lines.gif

 

Sind doch nur ca. 30 % der Haftungssumme für Europa insgesamt. DDDas... geht doch noch, wenn man bedenkt wieviele Mitglieder wir haben.Howdy.gif

 

Deutschland rettet die Welt, wie immer, oder auch nicht.

 

Das Bundesverfassungsgericht muß natürlich im Rahmen des GG entscheiden( eigentlich im Sinne des deutschen Volkes).

 

Das wäre eindeutig eine Ablehnung des ESM-Vertrages.Sie müssen Schäden vom deutschen Volk abwenden.(ist zumindest Ihr Verfassungsauftrag laut GG).

 

Wenn natürlich mehr auf dem Spiel steht ,als nur "unsere Interessen" wird wohl etwas anderes herauskommen?wacko.png

 

Zusammengefaßt heißt das, das BVG sich niemals gegen die Bundesregierung stellen wird, wenn deren Existenz bedroht wird.kb-smile.gif

 

Aber vielleicht haben dort noch einige Richter ,noch E....... in der H......?cool.png

 

Mal sehen was kommt?

 

Wieder was zum Geldverdienen.

Geschrieben
  • Autor
Heute ist wirds entschieden..dürfte einer der wichtigstens Termine der letzten und nächsten Monate sein. Und nein, ich meine nicht die iPhone 5 - Vorstellung, sondern um 10 Uhr die Verkündung des BVerfG.
Geschrieben
  • Autor

War klar. ESM wird gebilligt, aber immerhin mit der Auflage, dass DL nicht mehr als 190 Mrd. zahlen muss.

Also wieder eine neue "rote Linie", die dann mal eben irgendwie durch ein neues Konstrukt überschritten wird. Schade.

Geschrieben

ich hatte mich bisher rausgehalten (war glaub auch gut so),

 

die Frage ist ja immer - was wäre die Alternative ? Das BvG soll Schäden vom deutschen Volk abwenden, vielleicht wäre der Schaden der nach einer Verweigerung des ESM gekommen wäre höher gewesen als eine großzügige Kreditlinie Deutschlands für den Rest Süd-Europas.

 

Was wäre z.B. gewesen wäre Griechenland nicht 2010 unterstützt worden ? Möglicherweise wäre die EU daran zerbrochen, bis jetzt existiert sie noch und wirklich schlechter geht es uns (Deutschen) bis heute auch nicht.

Das heißt, bis jetzt hat die Krisenpolitik schon funktioniert, das will man nur nicht direkt so sehen.

 

Bestimmte Fehler müssen korrigiert werden, Druck auf Mitgliedssstaaten ausgeübt werden und sicher einiges anderes mehr. Das ist aber kein Grund, vollkommen schwarz zu sehen für die Zukunft.

 

Vielleicht kann hier ein Zitat weiterhelfen, das über das Halten der Schweizer Devisenuntergrenze ausgesprochen wurde:

 

"Die SNB hat keine andere Option als an ihrer Politik festzuhalten, ganz gleich wie teuer das kommt", sagte Janwillem Acket, Chefökonom der Bank Julius Bär. "Es wäre noch teurer, nichts zu tun."

 

Auf Deutschland übertragen hieße das: es würde schlimmer werden, wenn wir die Mitgliedsstaaten nicht unterstützen würden. Und das denke ich auch.

Geschrieben
Ob es besser wird, wenn es anders wird, weiß ich nicht, aber ich weiß, dass es anders werden muß, damit es besser wird.

Zitat unbekannter Herkunft.

 

Eigentlich kann man mit dem Spruch schon in die höchsten Ränge der Politik aufsteigen.....

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