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Roy Awesome

*_skilled
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Alle Inhalte von Roy Awesome

  1. Kommt mir auch so vor dass die meisten mit "normalem Wasser" kochen, und einige ziehmlich schlecht. Manchesmal hab ich den Eindruck, der Kreislauf im typschen systematischen HF sieht so aus: Buzzword -> Backtesten -> Traden -> 20/2 -> Geld verbrennen -> neues Buzzword Abgesehen von den Halbgöttern halt, Millenium, Renaissance, Citadel, DE Shaw, Getco usw. - die kochen sicher auf einer anderen Ebene. Im reinen FX-Bereich ist Automat angeblich beeindruckend gut, obwohl ich von denen noch nie Zahlen gesehen habe (allerdings kursieren Gerüchte über die Firma.. die wahrscheinlich wie immer völlig aus der Luft gegriffen sind).
  2. Wenn Qualität, modernes feature-set und guter Support die einzigen Kriterien wären, wäre eine Sch..-Firma wie reuters schon 10x den Bach runtergegangen. Da gibts einige Dinosaurier, die sehr sehr viel Geld mit sehr bescheidener Leistung verdienen. Wenn man von Ansätzen mit hohem Ausführungsrisiko absieht (marketmaking, HFT, arb usw.) glaube ich nicht, dass ein Privatanwender gravierende Nachteile in Punkto Software gegenüber Institutionellen hat (sowohl Analytik wie auch OMS). Das war vor 10 Jahren sicher noch anders. Eventuell besteht sogar ein Vorteil, da es keine bastard-admins-from-hell, keine IT-Politik und firmen-immanente Trägheit gibt. Natürlich haben Institutionen viele Vorteile gegenüber einem Privattrader (Kapital, Ressourcen, Marktzugang, Ausbildung der Mitarbeiter, tw. Informationsvorsprung usw.), aber die Software würde ich da nicht umbedingt nennen. Wenn man zB Redi+ oder KnightDirect hernimmt, Platformen über die täglich substantielle Summen abgewickelt werden, können aber in Wahrheit von der Funktionalität mit einem interactive brokers Konto nie mithalten.
  3. Und was ist jetzt der Produktivitäts-Vorteil gegenüber c#? Das man mit qt relativ einfach GUIs erstellen kann ändert nichts daran das direkte Speicherverwaltung/kein Garbage Collector mühsam und fehleranfällig ist (= längere Entwicklungszeit). Ich versteh nicht ganz, warum man sich das antun sollte, wenn man nicht einen wirklich guten Grund dafür hat. Ich persönlich hab in meinem Leben schon genug leaks und nicht reproduzierbare bugs gesucht. Ich will dich nicht bekehren und glaub dir schon dass du mit c++/qt gut zurecht kommst. Nur einem Anfänger mit Trading-Bezug würde ich das nicht raten, da es schmerzfreiere Wege gibt.
  4. Ich will hier keinen Jihad anzettlen (ausserdem ist es etwas offtopic), deshalb nur ganz kurz: Gegen MQL habe ich nichts einzuwenden, aber einem Anfänger im systematischen Trading würde ich c++ nie empfehlen, hauptsächlich wegen der Produktivität und Wartungsfrundlichkeit. Ein guter C# Programmierer wird immer produktiver sein, als ein guter c++ Programmierer. Und das ist als Einzelkämpfer exrem wichtig, dass man etwas schnell und stabil auf die Reihe kriegt. Mit C# (oder Java) ist man einfach schneller, das Leben ist einfacher und man hat weniger Kopfschmerzen. Natürlich ist c++ eine flexible und 'mächtige' Sprache. Und man braucht auch realtiv lang, um darin etwas *anständig* umzusetzen. Es gibt auch mMn noch gute Gründe, um die Sprache einzusetzen, wie z.B.: ererbte Code-Basis und Personal, wenn man präzise Kontrolle über das Speichermanangement und komplett deterministischen Code benötigt, wenn man viel mit nativen APIs (unmanaged) arbeitet, Portabilität (mit Einschränkungen) usw. Wenn man das Alles nicht benötigt, erkauft man sich diese vermeintlichen Vorteile für einen vermeintlichen Geschwindigkeitsvorteil und verschwendet in Wahrheit viel Zeit, und davon hat man als Trader wenig zur Verfügung. Man findet die Sprache auch immer weniger vor, ich kenne 2 Shops in denen c++ zu Gunsten von C# komplett gekillt wurde. Man könnte noch viele Seiten über den Ge- und Missbrauch von c++ füllen, ist aber wohl das falsche Forum dafür und hat mit mql nichts zu tun.
  5. http://blogs.fxstreet.com/francesc/2010/03...t-manipulation/
  6. Wie soll die FX-Spezialisierung aussehen? Versteh ich nicht ganz..
  7. Weiss nicht was du mit unabhängig meinst, aber Neoticker hat einen recht guten dabei. Die Scan-Kriterien sind frei formulierbar und man kann die Scans auch verketten (sinnvoll für sehr rechenintensive scans oder bei einer grossen Anzahl von Symbolen). Es ist auch möglich, damit Scans auf historischer Basis für Research durchzuführen. Hier sind ein paar Links wie das ungefähr funktioniert: http://newsletter.neoticker.com/2010/02/03...ttern-scanners/ http://newsletter.neoticker.com/2010/02/05...ttern-scanners/ http://newsletter.neoticker.com/2010/02/15...eloping-a-scan/
  8. Ich bezog mich auf c++ (nicht MQL).
  9. Welche Programmiersprache, welcher Broker, welche Software usw. - diese Fragen sind alle nicht pauschal beantwortbar. Ohne weitere Informationen, was der OP genau machen will, erübrigt sich meiner Meinung nach jegliche Diskussion. Was er über sein Vorhaben verlauten hat lassen, ist, dass er es auf verschiedenen Instrumente gleichzeitig anwenden will, und mit Portfolio-Tests siehts bei MT4 schon mal zappenduster aus. Das einzige, was ich einem Anfänger empfehlen würde, ist eine möglichst offene und unabhängige Analyseplatform zu wählen. Nachdem er wahrscheinlich draufkommt, das sein erstes System in der Form nicht funktioniert und er was anderes machen will (was genau ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unbekannt), wäre zumindest die investierte Lern-Arbeit nicht umsonst. P.S.: c++ halte ich heutzutage (abgesehen vom HFT Bereich) in einer Trading-Umgebung für relativ obsolet..
  10. Angeblich wird NT7 den MBTrading-Datenfeed unterstützen (auch historische Daten die derzeit leider nicht unterstützt werden). Wäre eine weitere gratis-Lösung. eSignal nur für fx find ich zu teuer, die billigste Variante ist $50 (data only subscription) + $50 für realtime fx + MwSt. - zuviel, dafür das man das auch gratis bekommt.
  11. Wegen welchem Delikt sollte der Staatsanwalt ermitteln? Seine Kunden sind - wie ich annehme - im juristischen Sinn geschäftsfähig und können selber beurteilen ob sie mit dem Hahn Geschäfte eingehen wollen oder nicht. Seine Opfer sind mMn zu 90% selbst schuld. Wenns nicht der Hahn ist, dann halt der nächste Bauernfänger. Wenns nicht so viele naive Kunden gäbe, würde diesen Leuten auch die Geschäftsgrundlage fehen.
  12. Roy Awesome antwortete auf whipsaw's Thema in Scrutiny
    Dazu kommt, dass sie ja schon bei den veröffentlichten Gebühren leicht wahnsinnig sind. Zum Beispiel "Superfund C EUR SICAV": Performance-Fee 35%, Ausgabeaufschlag 4.5% und Management-Fee 0.5% pro Monat (!!). http://www.superfund.at/HP07/download/SICA...sheet_AT_DE.pdf Bei der Mindest-Haltedauer von 5 Jahren und Mindest-Investment von 100K sind schon mal minimum 30K Fixkosten weg (Mgmt-Fee + Ausgabeaufschlag), selbst wenn sich die Notierung nicht von der Stelle bewegt. Wenn neue Equity-Highs erreicht werden, 35% Perf.fee + anteilig mehr Mgmnt-Fee (was allerdings bei diesem Produkt äusserst selten der Fall zu sein scheint). Das ist 3x soviel wie bei der bei Hedgefunds branchen-üblichen 20/2 Vergütung (im Vergleich mit obigem Beispiel käme das auf ca. 9,6K Mgmt-Fee über 5 Jahre, und Redemption-Fee ist auch nicht wirklich üblich). Wenn die dann noch bei der Brokerage mitschneiden, ist das nur mehr lächerlich, vor allem wenn man sich die Equity-Kurve ansieht, sieht man, dass da nicht unbedingt Superstars am Werk sind, und die Fussballclubs und F1-Teams sind wahrscheinlich nicht von Performance-Fees bezahlt worden. P.S.: Zitat aus dem Prospekt: Die Teilfonds bezahlen den Clearing Brokern eine Maklergrundgebühr von normalerweise USD 25,00 pro vollständigem Kontrakt für alle an USBörsen abgerechneten Transaktionen. Maklergebühren an Börsen außerhalb der USA können wesentlich höher als USD 25,00 sein. Ebenso $25 pro 100K fx-spot Transaktion.
  13. Roy Awesome antwortete auf whipsaw's Thema in Scrutiny
    Und warum haben sie einen IB registriert und bezahlen weiterhin die Vorhaltekosten der Konstruktion? Kennst du einen anderen Fonds/CTA/CPO mit eigenem Introducing Broker?
  14. Roy Awesome antwortete auf whipsaw's Thema in Scrutiny
    Such auf der NFA Seite nach 'QUADRIGA ASSET MANAGEMENT' - das ist ihr IB.
  15. Roy Awesome antwortete auf whipsaw's Thema in Scrutiny
    Churning bedeutet eigentlich Overtrading von einem Kunden-Konto - der Vermögensverwalter tradet möglichst oft und möglichst viel, nicht umbedingt zum Vorteil des Anlegers. Ziel ist es nur möglichst viel umzusetzen und Gebühren zu kassieren (z.B. Kickbacks vom Broker). Das funktioniert in jeder Asset-Klasse, egal ob Optionscheine oder etwas anderes. Solche Interessenskonflikte im Zusammenhang mit Gebühren gibt es sehr oft, es ist eigentlich ein strukturelles Problem in der Vermögensverwaltung.Wird in unterschiedlichem Mass ausgenutzt, die Bandbreite reicht von kriminell bis zu ein bischen Körberlgeld kassieren. In dem Zusammenhang könnte man z.B. Superfund nennen, ein Fonds der seinen eigenen Introducing Broker in den USA betreibt. Hochgradig unseriös, so eine Konstruktion ist ein wandelnder Interessenskonflikt.
  16. Das ist kein Interview, das ist eine XTB-Marketing Einschaltung. Ich bin eher vom journalistischen Niveu entäuscht als von dem guten Herrn, der natürlich seinen sales-pitch vom Stapel lässt, tatkräftig unterstützt vom unterwürfigen Interviewer. Keine einzige kritische Frage, kein einziges mal nachgehakt, obwohl es meherere Gelegenheiten gegeben hätte. Fügt sich nahtlos ein ins Bild der Trading-Presse im Allgemeinen, dem Wurmfortsatz der Ausrüster, Broker, Seminar-Gurus und Zertifikate-Schreiber. Die Hand, die einen füttert (Annoncen schaltet), beist man nun mal nicht. Und bitte welche Banken haben ihm für "seine" Software - sieht nach MT4 aus - Millionen bezahlt? Es fehlt natürlich auch eine Biographie, oder zumindest weitergehende Informationen über den Hahn. Aber das will man wahrscheinlich eh nicht so genau wissen.
  17. Geht hier nach wie vor nicht (Geteilte IP-Adresse).
  18. Roy Awesome antwortete auf DarthTrader's Thema in Black Box
    Das ist für Institutionen konzipiert, ohne eigene IT Abteilung brauchst da gar nicht erst anfangen. Bei dieser Art von Software ist es nicht so, dass du die CD einlegst, und das Teil einfach installierst. Jede Installation ist eigens abgestimmt auf den Kunden. Dabei sind die Software Lizenz-Kosten nicht mal der grösste Brocken. Apama Mitbewerber wären Flextrade, GL/Sunguard, Orc, RTS usw. - ist aber alles nichts für den Privat-Anwender.
  19. "30/mio/HT " bedeutet $30 kommission pro $1 Million Handelsvolumen pro Half-Turn. Wenn du 100K eur/usd handelst, handelst du ca. 150K USD (bei derzeitigem Kurs). Also bezahlst du $3 * 1.5 = $4.50 - also ca. 3 EUR. Und ja, das bezahlst du sowohl für Einstieg als auch Ausstieg. Diese Kommissionen entsprächen bei derzeitigem eur/usd Kurs einem Spread von 0.9 Pips (zusätzlich zum 'natürlichen' Spread).
  20. CMC hat dieses Jahr ziehmlich radikal gespart. Es wurden einige Niederlassungen geschlossen und Mitarbeiter abgebaut. Seit der IPO Ende 2006 überrachend abgeblasen wurde, schwirren Gerüchte herum, warum sie das nicht durchgezogen haben. Damals wäre es eigentlich das perfekte Umfeld gewesen, und Mr. Cruddas hätte sich sein Anfangsinvestment vergolden lassen können (Cruddas ist der CEO, der das Unternehmen 1996 mit GBP 10K gegründet hat). Analysten haben im Vorfeld CMC auf GBP ~700 mio. Market-Cap geschätzt. Entweder war ihnen das zu wenig oder sie haben irgend welche Leichen im Keller entdeckt und scheuten die Offenlegungspflichten als börsen-notiertes Unternehmen.

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