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Mythos

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Alle Inhalte von Mythos

  1. Hier gehts aber ab heute ;) Der Reihe nach: @goso: Kann mich den anderen nur anschließen. Es is immer wieder schön solchen Content zu lesen wo man weiß das echt Erfahrung dahinter steht. Großen Dank dafür. @Lucky: Nochmal, ich finde (wie eh alle hier) deine Herangehensweise optimal in der Situation. Du bist überzeugt das du ein solches System hinkriegst, aber anstatt wie andere gleich mal im schnellschuss verfahren ein paar Konten zu verbrennen, ziehst du das ganze gleich recht professionell auf. Der einzige Schwachpunkt bei dem ganzen System (und das ist immer der "einzige" Schwachpunkt bei fast jedem EA) ist das fehlen der passenden Strategie. Du machst dir jetzt noch keine Gedanken darüber und kümmerst dich erstmal um das rundherum. Ist auch gut so, aber wenn du dann keine Strategie findest die dauerhaft die gewünschten TQ etc. liefert, ist alles andere für die Tonne. @all Um Lucky (und uns) ein bissl Ruhe zu verschaffen, und weil eigentlich alle Argumente bereits gebracht wurden, würde ich vorschlagen wir belassen es vorerst dabei und warten bis Lucky seine ersten Strategien einbaut (oder dazwischen Hilfe braucht). Mit den theoretischen Argumenten kann derzeit niemand mehr den anderen überzeugen und wir reden uns nur in Rage und aneinander vorbei. Also vielen Dank für den ausgezeichneten Content an alle, und jetzt geben wir Lucky ein bissl Zeit um uns allen zu beweisen das er es doch schafft. (@Lucky: heißt natürlich nicht das du dich nicht mit Fragen weiterhin melden darfst, ich denk nur die aktuelle Diskussion führt nicht mehr weiter)
  2. Hast du dich da vertippt oder bin ich nur zu blöd? Verlusttrades enden normalerweise im SL ja. Bei Gaps etc. auch darunter. Aber wieso laufen Gewinner nie weiter als der SL?
  3. Ich würds viel einfacher und wirkungsvoller angehen. Jeder Neuankömmling brüllt einfach bei Betreten des Gastgartens ein schallendes "TOM" in die Runde. Etwaige bereits Anwesende antworten entsprechend mit einem gemeinsamen "NEXT", sollte der entsprechende tisch dann noch nicht direkt zu lokalisieren sein, geht er einfach ein paar Schritte in die vermutete Richtung und wiederholt das Ganze. Erspart jegliches Handyaufstellen und das Sektenimage ist auch sofort vorhanden ;) *SCNR*
  4. lol, gegen 0 divergieren wär aber auch mal spannend... bzgl. dem ganzen hin und her wegen Risiko etc.: Ich denke du hast verstanden was wir dir sagen wollen. Aber die Erfahrungen das wir möglicherweise mehr Recht haben als du jetzt denkst, musst du selber machen. Hmm das klingt jetzt wieder zu negativ. Ich denke du solltest es einfach versuchen. Wir freuen uns wenn du ein bissl berichtest wies dir geht und noch mehr natürlich wenn du es wirklich schaffst. Falls es auf dem Weg Probleme gibt, einfach Fragen, wie du siehst ist das Feedback hier sehr ausgiebig ;) Also konzentrier dich erstmal auf die Entwicklung, sobald du die erste Version mal auf einem Demokonto live laufen hast, kann man viel besser über Wahrscheinlichkeiten und Erwartungswerte diskutieren.
  5. Damit MT nicht ganz so schlecht wegkommt: Es kann auch "3D", auch wenns nicht so fancy aussieht. Im Tester kann man die Ergebnisse als Heatmap nach 2 freiwählbaren Parametern anzeigen lassen. Bis auf das custom-criteria also genau das gleiche. (Ja, das custom-criteria fehlt bei MT extrem).
  6. Mythos antwortete auf Henrik's Thema in Notruf
    Ähm soweit ich das verstanden hab, gehts nicht darum am PC etwas statt am LPT auszugeben (drucken) in eine Datei zu schreiben, sondern von einem Gerät das nur ein LPT und COM Anschluss hat, dessen signal am PC zu empfangen und in Datei zu schreiben oder Henrik?
  7. Thx für die Werte! Ehrlich gesagt bin ich fast überrascht das es soviele sind. Es geistert ja überall die 90% herum. Die muss man scheinbar auf 75% reduzieren.
  8. Sorry wenns falsch rübergekommen ist, war definitiv kein "geht nicht". Kurze Zusatzinfo warum ich teils ein bissl negativer formuliere: Man sieht hier (und allgemein im Bereich Trading) regelmäßig neue vollmotivierte Menschen, die gerade etwas von "börse" und "reich ohne arbeit durch trading" gehört haben, und denken/hoffen in ein paar Monaten so einen Zauberea zu basteln. Um diese Vorstellungen an die Realität anzupassen muss man dann leider teils ein bissl deutlicher die Stolpersteine herausheben. Zu deinem Post: Die instituionellen haben aus meiner Sicht 2 große Vorteile: 1. langjährige Erfahrung. Theoretisches Wissen über die börse etc. ist das eine, aber screentime und das Entwickeln eines "Gefühls" für den Markt ist was ganz anderes und viel wichtiger. 2. Geld. Es ist vermutlich unmöglich ein System zu bauen das mit einer Strategie auf einem Symbol kontinuierlich gewinnt (ich sag bewusst "vermutlich", ich schließ es nicht aus ;). Das Zauberwort heißt Diversifikation und dafür braucht man Geld. Um 20 Strategien auf je 50 verschiedenen Symbolen sinnvoll handeln zu lassen muss die Kontogröße entsprechend sein. Und damit sind wir bei dem was ich mit meinem Post sagen wollte. Aus heutiger Sicht kann man nicht sagen "es geht nicht" oder eben "die Strategien verbrennen nur Geld". Deswegen sag ich ja auch das du es versuchen sollst. Es ist nur realistisch gesehen die Wahrscheinlichkeit das du es schaffst deutlich unter 50%, und ich finde es ist wichtig das einerseits im Hinterkopf zu behalten, und eben auch darauf vorbereitet zu sein. Man kann das Systementwickeln sehen wie das traden einer Position selbst. Irgendwo braucht man den Stoploss um die Verluste zu begrenzen wenn es doch nicht funktioniert. Zu den Strategien: Nochmal, das klingt so "logisch" wenn man sagt aus 1000 Systemen sind vermutlich 10 dabei (weil 1% is eh pessimistisch geschätzt) die die hohen Qualitätssicherungen schaffen, die alle verteilt eingesetzt werden dann wohl funktionieren. Es reicht ja wenn 1 gut läuft, denn die zeitweiligen Verluste der anderen werden eh begrenzt etc. Ich wollt dir nur sagen das solche Schätzungen ziemlich wertfrei sind. Es kann in 1000000 "logischen" Systemen kein einziges profitables sein. Es kann dir leicht passieren das du 10 "gute" hast die 1 Monat wunderbare Gewinne machen und dann im nächsten Monat das gesamte Konto leer räumen. Es kann aber natürlich auch sein das du 10 hast die in Kombination sich perfekt ergänzen und wunderbar laufen (für eine gewisse Zeit bis deine Sicherheitsmerkmale anschlagen und du sie durch neue Systeme ersetzt die wieder gut laufen), das sag ich nur meist nicht dazu, weil das denkt sich der motivierte neue Trader sowieso selber und hört sonst die mahnenden Worte nicht ;) Wie Rainworm schon sehr schön gesagt hat: Backtest sagt fast nix aus. Damit kann man testen ob das System richtig implementiert ist, und merkt wenns absoluter schrott ist. Obs was kann zeigt sich dann im livetest. Und damit sind wir beim "wie verbrennen Strategien die die hohen Qualitätsmerkmale haben Geld?". Indem sie in der Zukunft sich ganz anders verhalten als im Backtest. Und bzgl. Zeitgeist und "freiheit durch traden": Es klingt zwar schön, aber wenn du Systeme am laufen hast wirst du viel Zeit und Energie in die Erhaltung und Verbesserung stecken (müssen/wollen). Es macht also nur Sinn sowas zu starten wenn du es wirklich gern tust und voll dahinter stehst (klingt so als würdest du, ich sags nur). Wenn du "Probleme" damit hast, Geld zu verdienen indem du es anderen "wegnimmst" (brutal gesagt ist das alles was beim Daytrading passiert), solltest du dir ein lustigeres Hobby suchen. Man muss nicht reich sein um das Leben zu genießen, und man muss nicht traden um erfolgreich zu sein. (Ich sag das auch extra dazu weil ich mit der gleichen Einstellung und Motivation gestartet bin wie du ;)
  9. Mythos antwortete auf Henrik's Thema in Notruf
    Ob das Hyperterminal das kann weiß i nit. Müsstest testen. Für reine ASCII Daten gibt es sicher irgendwo ein Tool zum automatischen lesen und speichern. Muss es automatisch speichern? da wär i mir nit sicher obs da was gibt, weil er weiß ja nit wann er speichern soll (also so ein "standardtool"). Aber einen Versuch is es sicher wert.
  10. Mythos antwortete auf Henrik's Thema in Notruf
    Ok, du sagst man kann auch ein COM anschließen? Wenns echt ASCII ist, könntest mal mit dem Windows HyperTerminal (sofern du noch ein altes Windows hast) auslesen. Wenn die Daten damit lesbar sind, wärs ein leichtes was automatisches schreiben das dir die Daten automatisch liest und zB in ein txt schreibt falls das hilft.
  11. Mythos antwortete auf Henrik's Thema in Notruf
    und was steht auf der Seite? ;)
  12. Mythos antwortete auf Henrik's Thema in Notruf
    Naja, folgendes Problem: Das Gerät schickt eigentlich nur eine lange Liste von Bytes. Welche das sind ist die große Frage. Ich vermute mal man muss einen speziellen Drucker dranhängen? Mit LPT kenn ich mich nit aus, aber ich vermute mal das jeder Drucker sein eigenes Protokoll hat wie die Daten daherkommen müssen. Deswegen gibts ja soviele Treiber. Obs schon Software zum auslesen von LPT/COM Port gibt weiß ich nit, vermute aber schon. Das COM/LPT programmiertechnisch ansprechen und die Bytes die kommen auslesen is kein Problem. Problem ist dann wie gesagt nur das "was mit den bytes machen". Welche Daten schickt denn das Gerät? Sind das nur ein paar Zahlen? Hardcore könnte man das Ding natürlich einfach mal am Port anhängen und sich die gesendeten Bytes anschauen. Wenns nit zuviele sind, könnte man vermutlich relativ schnell das Protokoll extrahieren (vor allem wenn man weiß welche Daten es sein sollten). Und dann kann man sich überlegen was man mit den Daten macht. Also die Frage aller Fragen: Welche Daten kommen, in welcher Form willst du sie haben und wie verwendest du sie? EDIT: zum mitschneiden der Daten hilft google mit zB "COM Sniffer" // sinnfreie klugscheißer Antwort ENDE ;)
  13. Mythos antwortete auf Henrik's Thema in Watchdog
    Also diese unmotivierten Pausen mittendrin wirken sehr suspekt. Kann natürlich auch leicht sein das er sich seine Antworten schon vorgeschrieben hat weil er extremes Lampenfieber hat...
  14. Ich weiß am Anfang hört man das nicht gern bzw. glaubt es einfach nicht. "Man braucht immer nur eine funktionierende Strategie, der Rest rundherum ist schon geregelt, und einen passenden Ansatz findet man schon, gibt ja soviele". Das Problem ist, das es alles andere als einfach ist einen halbwegs funktionierenden Ansatz zu finden. Es gibt Millionen falsche Ansätze. Prinzipiell hast du ein schlüssiges Konzept, aber ohne erfolgreiche Strategie wird das gesamte komplexe Konstrukt einfach nach der Reihe neue Strategien versuchen, Geld verbrennen bis die Strategie verworfen wird und die nächste Strategie nehmen. Ich will dich jetzt nicht entmutigen, vor allem weil ich das vermutlich/hoffentlich eh nicht kann, aber nur weil es "einfach klingt" eine passende Strategie zu finden, ist es nicht so. Und zu dem "nicht das erfolgreichste". Es gibt im wesentlichen nur 2 Arten von Systemen: Erfolgreich oder nicht. Entweder es läuft und schlägt die von goso perfekt beschriebenen 50% oder nicht. Alles andere ist wie "ein bissl schwanger" - das gibts nicht. Aber wie gesagt, lass dich nicht entmutigen. Es ist spannend und sehr lehrreich es zu versuchen. Aber nimm dir die Ratschläge zu Herzen (vor allem den von goso, der weiß wirklich wovon er redet ;) und hab immer einen "Plan B" mit dem du emotional und finanziell gut aussteigst auch wenn es nicht funktioniert. Wäre schade wenn du nach ein paar Jahren Entwicklung vor ein paar verbrannten Konten sitzt und dich fragst warum zum Geier du soviel Zeit mit dieser Idee "vergeudet" hast. Das Problem kenn ich. Ist auch mit ein Grund warum ich mich aus dem aktiven Systementwickeln zurückgezogen hab, aber das ist ein anderes Thema ;)
  15. Mythos antwortete auf Kleinerbroker's Thema in Notruf
    Falls der EA profitabel ist: Windows, sonst Linux. MT läuft nämlich nur unter Windows, also wenn der EA laufen soll, muss es wohl Windows sein ;) Standardmäßig wird für Server aber von WIN abgeraten weil Linux einfach dauerhaft stabiler und sicherer läuft als WIN.
  16. Als Idee find ich es nett, aber in der Praxis würde dann eben jeder halbwegs gewiefte Reiche, sein Vermögen zu Lebzeiten an Kinder übertragen etc. Ich denke da findet man schnell "Schlupflöcher" und Möglichkeiten. An sich geb ich dir aber voll Recht. Eigentlich sollte jeder Mensch mit zumindest ähnlichen Bedingungen "starten". Auf der anderen Seite müsste man dann aber auch dafür sorgen das die Schulden nur begrenzt an die Erben übertragen werden können.
  17. Da sich niemand traut was zu schreiben, nehm ich das als "passt scho". Damit bleibt die Menge der Userspezifischen Daten wie es ist. TEFEx ist ja auch eine Börsensimulation und kein Social Network ;)
  18. Hmm ich hab jetzt in erste Linie nicht an deutsche Staatsbürger gedacht. Aber is auch nit so wichtig, die könntest mit einem 500er halt auch nit beeindrucken. Gib einfach vorher Bescheid, ich bin derzeit nit immer on, muss ja auch gelegentlich was für meinen Lohn tun ;)
  19. Dann zählen Ureinwohner auch nicht oder? Wie gesagt das System "Geld" ist so universell einsetzbar, das wir inzwischen versuchen alles damit zu bewerten, selbst wenn man es nicht mit Geld bewerten können sollte. Das mit dem Hund war auch nur als Beispiel für einen komplett anderen "Markt" gedacht. Beispiel mit echten Menschen: Wenn ich mit meiner Freundin einen entspannden Abend verbringen will und ihr dafür einen 500€ Schein hinhalte, was wird passieren? Erreich ich damit was ich bezwecken will? Oder ist eine entspannte Nackenmassage in dem Fall mehr Wert? Aber wir reden eh vom gleichen ich bring nur ein paar Beispiele um die silent reader auch zum denken anzuregen. ich auch, is nur leider teils schwer zu kombinieren mit meinem Versuch meist die Wahrheit zu sagen... und i bin ja kein trader ;) Um meinem Ruf gerecht zu werden: "Definiere Menschenbild". Mein Bild vom generischen Mensch allgemein, dem "zivilisierten" Menschen, vor gesellschaftlicher Prägung oder danach, oder inkl. seinem Einfluss auf die Gesellschaft ...? Ich glaub damit schweifen wir zu weit vom Thema ab ;) Noch nicht, wieviel brauchst denn? Direkt Kapital verschieben mag die Aufsicht nit so sehr. Aber es kann ja passieren das ich zufällig eine größere Position handle und das mal in der Shoutbox ankündige ;) So als marktbelebende Maßnahme ;) Sag einfach vorher Bescheid wann du mal on bist.
  20. Ich würd nicht sagen Denkfehler. Maximal das "der Markt" irreführend ist. Sowas wie "den Markt" gibt es nicht. Es gibt viele Märkte für viele Dinge. Ein Markt bewertet nur was am Markt "gehandelt" wird. Da du für eine Stunde glücklichsein (also du selber glücklich, nicht du jemand anderen glücklich machen) am "normalen" Arbeitsmarkt von niemandem anderen etwas bekommst, hat es auf dem Markt auch "keinen Wert" bzw. jeden Wert gleichzeitig. Wenn du mit der einen Stunde malen am Tag den restlichen Tag in der Firma produktiver bist, könnte der Chef das erkennen und sagen er zahlt dir die Stunde malen als Arbeitszeit. In dem Moment wird gibt es auf dem Markt Angebot und Nachfrage und somit auch einen Preis. Wenn man jetzt also versucht etwas in markttechnischen Einheiten zu messen, was mit dem Markt gar nichts zu tun hat, wird das nie funktionieren. blödes Beispiel: Wenn ich den Holygrail als Handelssystem entwickle und als Sourcecode ausdrucke. Welchen Wert hat dieses Blatt Papier (nehmen wir an es is 1 Blatt)? Geh ich damit zu den verschiedenen Handelshäusern/Banken etc. (und kann sie davon überzeugen das es wirklich der Holygrail is), hat das Papier einen unglaublich großen Wert. Geh ich damit auf den lokalen Bauernmarkt und will meinem Kartoffelbauer das Papier verkaufen, hat es defakto keinen Wert weil er damit maximal die Kartoffeln einwickeln kann. Hat sich dadurch der "Wert" des Papiers irgendwie verändert? Ich glaub das Problem ist, das der monetäre Markt inzwischen so allesumfassend ist, das wir uns daran gewöhnt haben alles mit seinen Maßstäben zu messen. Aber der Wert einer Sache ist nicht nur von der Sache abhängig sondern eigentlich vom Markt der es bewertet. Weils mir grad einfällt und so schön passt: Schonmal versucht mit einem 500Euro Schein deinen Hund zum Gassigehen zu bewegen? Ist auch eine Art Markt, nur werden Dinge hier nicht in Geld bemessen. und weil ichs mir nit verkneifen kann: Da hab ich scheinbar andere Trader kennengelernt als du. Es mag für manche stimmen, und es mag für alle stimmen das sie das von sich denken (großes Ego gehört ja zum Berufsbild), aber mMn ist die Mehrheit sehr in ihren Denkmustern und dem "ich habe recht" drin. Wenn man täglich neue Wege findet wie man sein Schnitzel aufschneidet, heißt das leider noch nicht das man auch über den Tellerrand schauen kann.
  21. Ich wage mal die These das nur ein anderes Steuerrecht gar nix ändert. Denk ich nicht. Es gäbe nur eine deutliche Verschiebung (aus meiner Sicht). Heute werden Jobs gut bezahlt die nur wenige können weil sie eben rar sind. Jobs die jeder machen kann (ganz provokant: Kloputzer, Straßenkehrer) werden schlecht bezahlt weil bei uns das Bild vorherrscht das jeder einen Job braucht und es eben genug gibt die sich über jeden Job "freuen". Schlichtes Angebot/Nachfrage. Aber was passiert wenn die Leute nicht mehr unbedingt einen Job brauchen? Wer macht noch den Kloputzerjob wenn er miserabel bezahlt wird? Wenn er entsprechend entlohnt wird würde es dann sicher anders aussehen. Also ich denk das der Markt nicht die Funktion als Gradmesser verliert. Es ändert sich vermutlich nur die Berechnungsgrundlage. Hier sind wir aus meiner Sicht bei einem weiteren Punkt wo unser System/Prägung/Gesellschaft Probleme hat. Es herrscht die Einstellung das man nur für Geld arbeitet, weil wenn man genug Geld hätte würde man ja nur Urlaub machen, denn Arbeit ist böse, langweilig und doof. (Genauso wie die Schule etc.) Dank Technologiefortschritt brauchen wir regelmäßig weniger Arbeitskräfte, auf der anderen Seite kämpfen die Politiker im um das Prinzip "Arbeitsplätze schaffen". Als kleinen Denkanstoß und Bsp. dafür: Wenn ich heute einen Roboter erfinde, der 90% der Fabrikarbeiter überflüssig macht weil er deren Handgriffe genausogut/besser macht. Und ein so ein Robot kostet vielleicht 1000 Euro in der Herrstellung ohne nennenswerte Wartungskosten. Was würde das für das System/Gesellschaft bedeuten? An sich könnte man sagen wäre es extrem positiv, weil jede Menge Menschen ihre Zeit nicht mehr mit eintöniger Fabrikarbeit verbringen müssen sondern viel Zeit für anderes haben. Und das bei gleichbleibender Menge an Waren etc. Realistisch würden aber alle Gewerkschaften auf die Barrikaden gehen weil dadurch ja Massenentlassungen drohen, die Politik müsste kostspielige Auffangprogramme starten, und ich wär der böse Wissenschaftler der soviele Arbeitsplätze gekostet hat. zum Thema es muss keiner Arbeiten wenn er sich nur richtig beim Amt bemüht: Du meist wegen Sozialhilfe etc? Geb ich dir in gewisser Weise recht. Problem ist nur das soziale Stigma. Konkret meine Freundin: Nimmt sich ein Jahr Auszeit von der Arbeit, hat reserven und bekommt im Prinzip mehr Arbeitslosengeld als so mancher Arbeiter. Erzählt sie das sie arbeitslos ist, wird sie meist mit einer Mischung aus Mitleid und teils auch Vorwurf angeschaut. Ich will nicht wissen wie es da Langzeitarbeitslosen geht.
  22. Natürlich, an sich geb ich dir Recht. Aber die Gesellschaft als ganzes scheinbar nicht. Das Prinzip des Marktes ist es doch, das über den Wert in Geld der Wert eines Gutes bestimmt wird (korrigiert mich wenn ich mich täusche). Aber bevor das zusehr philosophisch wird oder in einen Glaubenskrieg ausartet formulier ichs besser um: "Wieviel kann die Arbeitskraft eines Menschen Wert sein?" Weil genau das bewertet der Lohn/Reichtum im Endeffekt oder täusch ich mich? Nicht falsch verstehen, ich bin auch der Meinung das nicht jede gearbeitete Stunde gleich viel Wert ist. Aber manchmal hab ich das Gefühl das es ein bissl zu stark auseinander driftet. Zur Vermögenssteuer: Wie gesagt, in der Praxis vermutlich nicht umsetzbar wegen Abwanderung in Steuerparadise etc. ich wollts nur mal in die Runde werfen ;) Zum kleinen Prozentsatz: AFAIR sind wir hier in Ö unter den Topländern was die Millionärsquote angeht. Die sind also nicht so selten. Auf der anderen Seite kenn ich selber genug (zuviele) von der unteren Mittelstandsschicht die die Steuer schon richtig merken. Der ganz kleine arme Arbeiter der sowieso fast nix kriegt, zahlt bei uns gott sei dank eh fast keine Steuer. In der Mittelschicht hast dafür dann oft Fälle das man nach der Lohnerhöhung bangen muss das man nicht netto weniger rauskriegt weil man in die nächste Klasse "aufsteigt". Aber solange die Mittelschicht die das ganze zahlt eine "dumme", anonyme Masse ist wo sich keiner was sagen traut, und die "Reichen" die davon profitieren ihren Einfluss entsprechend nutzen, wirds wohl so bleiben. Sag ich auch nicht ;) Er kann sich nur mehr leisten. In die andere Richtung stimmts meist leider, wenn du dir kein gutes Essen, gute Wohnung etc. leisten kannst und trotzdem 40 Stunden schwerarbeit leistest, wirkt sich das auf die Dauer negativ aus. Jup , und ich hätt kein Problem mit einer Vermögenssteuer bei der TEFEx , dafür gibts ja auch keine Gebühren oder Steuern auf Gewinne ;)
  23. Nunja, die erste Frage ist natürlich wo ein Vermögen beginnt. Abgesehen von Freibeträgen sollte es natürlich Ausnahmen für bewohnte Immobilie etc. geben. Mir gehts hier aber auch mehr um die Millionen die irgendwo geparkt sind und weder den Sinn des Geldes noch sonst einen Zweck erfüllen. Wenn so ein Geld nicht existiert, perfekt ;) Warum es "wahnsinn" ist: Brutal gegen gefragt: Was ist fairer? Denen die hart arbeiten ihren erarbeiteten Lohn kürzen zum Wohle "aller" und denen die es sich leisten können ihr Geld nicht anrühren, oder dem Arbeiter mehr vom Lohn lassen und dafür auch bei den Reichen zugreifen? Natürlich klingt es heftig wenn man plötzlich den "armen" Reichen ihr hart erarbeitetes Geld (tun wir mal so als hätten die alle wirklich dafür so hart gearbeitet), das schon beim erarbeiten so böse besteuert wurde, auch noch "wegnehmen" will. Aber ist es fairer dem kleinen Arbeiter, der schaun muss wie er über die Runden kommt, noch tiefer in die Tasche greift? Oder wäre es nicht gerechter die Steuer auf beide zu verteilen? Ich sag ja nicht das die Arbeit überhaupt nicht, und jeder Euro am Konto sofort voll besteuert werden soll. Aber im Prinzip kann man es wie eine abstraktere Einkommenssteuer sehen. Wenn ich vermögen habe, und damit meinen Lebensunterhalt bestreite, ersetzt das im Prinzip mein Einkommen. Einkommen wird besteuert, vorhandenes Vermögen nicht... Bevors jetzt großes Geschreie gibt das die Reichen es sich sehr wohl hart erarbeitet haben: Ja manche sicher, aber selbst dann (also wenn es wirklich ein hart arbeitender Mensch ist und kleine glücklicher Erbe oder blöder Gockel) stell ich mal die Frage wieviel ein Mensch Wert sein kann. Ich meine was kann ein Mensch allein so toll machen, das er dadurch Milliarden anhäuft, während andere mit einem Mindestlohn leben und 40 Stunden in der Woche schuften? Da stimmt einfach die gesamte Relation nicht mehr.
  24. Hier vielleicht das falsche Publikum, aber ich würde da noch eine Vermögenssteuer dazunehmen. Ich will jetzt gar keine Diskussion über "bringt nix, dann ziehen halt alle reichen das Geld aus D ab" starten. Es ist in unserem System nur derzeit so wahnsinnig, das jemand der hart arbeitet es extrem schwer hat "reich" zu werden, jemand der schon Geld hat wird aber defakto nicht besteuert. Wird nichtmehr die Arbeit sondern nur der Konsum besteuert hilft das in gewisser Weise, aber das Problem das ungenutzes Geld einfach vor sich hin modert, bleibt. Geld ist ja nicht gedacht um auf der Bank zu liegen, sondern um im Umlauf zu sein. Was Werner aus meiner Sicht richtig sagt, ist das eigentlich die Unternehmen sowieso keine Steuern zahlen, Unternehmen leiten das Geld nur von den Kunden weiter. Denn im Endeffekt fließen die Steuern wie alles andere in die Kalkulation mit ein. Das wir derzeit auf ein gewisses Preisniveau konditioniert sind und somit ein großes Risiko besteht das die Unternehmen die Preisvorteile nicht an den Kunden weitergeben würden, stimmt schon. Hier bleibt einem nur auf das Prinzip des freien Marktes zu hoffen bzw. auf entsprechende Regulierungen von oben (wobei die eigentlich leider meist daneben gehen).
  25. Auf den ersten Blick wirkt es für mich eher unprofessionell. Ein klassischer "Du musst nix können, wir machen dich reich"-Trick. Was man sich bei solchen Seiten immer fragen muss: Wenn es so einfach ist und du mit 15 Minuten täglich 30.000 im Monat verdienst, oder so wie sie werben "klick-100$", wieso machen die es nicht einfach selber und sparen sich den Aufwand der Page etc.? Außerdem: Statt 280$ jetzt nur 5$ ?!? Zeig mir eine Kalkulation die nicht nur aus "Wir wollen den Kunden glauben machen das wir was können, is aber nur Fassade" besteht, bei der solche Preisnachlässe möglich sind. Was anderes, was steht denn bitte bei euch in der Section bei "successful members from all over the world - also from ..."? Klingt als würden die das an den Seitenaufrufer anpassen. Für 5$ kauf ich mir lieber eine Schnitzelsemmel, hat für mich deutlich mehr Mehrwert . EDIT: seh gerade das nur die Registrationfee von 280 auf 5 gesenkt ist, damit hast genau 3 Tage Probephase. Danach 100$ pro Monat. Das das in der kleinen Zeile gaaanz am Ende steht, spricht wieder nicht für die Seriösität der Anbieter.

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