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Xmas Down Under
Merry Xmas everyone! Auch wenn nicht viel passiert ist muss ich die Gelegenheit des Gratisinternet nochmal fuer einen Blogeintrag nutzen. Wer weiss wann ich das naechste mal so entspannt tippen kann ;) Weihnachten in Australien ist eine sehr lustige und spannende Erfahrung! Wie ihr inzwischen vermutlich mitbekommen habt faellt Weihnnachten in Australien in den Sommer und als wenn das nicht genug waere liegt Oz (und vor allem Darwin) auch noch wesentlich naeher beim Aequator als Europe wodurch es sowieso viel waermer ist. Bei den resultierenden Temperaturen ueber 30 Grad rueckt das Bild von weissen Weihnachten in den Bereich des Surrealen (obwohl es ein paar heftige Hagelschauer gab, die die Strassen kurzfristig weiss gefaerbt haben) und Lieder wie "Let it Snow" machen nicht unbedingt Sinn. Aber um "Sinn" geht es sowieso nicht so wirklich ;) Ein Host hat uns erzaehlt das er total verwirrt war das seine Verwandten in England zu Weihnachten zuhause vor dem Fernseher sitzen. Wir haben ihm dann erklaert das es draussen einfach zu kalt is um lang draussen zu bleiben und auch noch sehr frueh finster wird... das hat er irgendwie witzig gefunden. Hier besteht ein "traditioneller" Weihnachtstag aus BBQ am Strand am besten mit selbstgefangenem Fisch, viel Bier, viel Freunde und Kirschen ;) Also im wesentlichen wie ein entspannter Sommergrillabend bei uns. Nur das die Aussies unter BBQ nicht das "gstandene" Grillen verstehen wie bei uns. Hier is es ein unsportlicher Gasgriller und man schmeisst einfach alles drauf was normal in die Bratpfanne kommt. Naja das Land is halt noch jung und hat noch nicht so wirklich eigene Kochtraditionen, da muss man scheinbar von den unkreativen, faulen Amis abschauen ... Zu Weihnachten zeigt sich auch das Australien ein Car-Country ist: Man sieht regelmaessig Autos mit einer roten Stoffnase und Rentiergeweihen an den Fenstern :D Der Weihnachtsmann kommt hier traditionell in Shorts (waer auch ein bissl unmenschlich bei der Hitze mit dem dicken Gewand) und singt dann auch teils die australischen Varianten der Weihnachtslieder. Als Beispiel hier ein Auszug aus dem australischen Jingle Bells: Wir werden unser Weihnachten hier ganz traditionell australisch verbringen. Mit Wuerstl (leider geschmacklich deutlich entfernt von der guten Europaeischen Wurst) und Kangaroosteak vom Barbie (Aussie Slang fuer BBQ) und danach mit einem Cocktail in der Hand und Kirschen in den Pool ;) In diesem Sinne frohe Weihnachten ins verschneite Europa Mythos @Fotos: Der Weihnachtsbaum ist 100% kuenstlich und schwarz... ohne Schmuck merkt man den Unterschied, aber wenn er voll beladen ist muss man wirklich zweimal hinschauen.
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100 Tage und noch kein bissl muede... ok ein bissl vielleicht ;)
@Eve: Sorry ganz vergessen auf die Frage zu antworten: "Habschie" is oest. Slang. Im wesentlichen einfach ein anderes Wort fuer "Typ", meist leicht negativ behaftet, muss aber nicht ;) Hilft das? Im konkreten Fall haett ich auch schreiben koennen "die Kasperln" waer aehnlich von der wertigkeit...
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Unterstützende Datenausgabe
Hallo zusammen, zur Warnung: es kann sein das das mein einziger Post in dem Thread fuer laengere Zeit is (wegen Internet und so hier in AUS). zu den Log files: Die zwei Logfiles entstehen aus unterschiedlichen Quellen. Im "Livetrading" siehst du unten die verscheidenen Reiter: deine offenen Trades, History etc. Dort ist auch das "Journal" und "Experts" (oder so, hab grad keinen MT zur hand). Der Inhalt von Journal kommt ins allgemeine Logfile, der Inhalt von Experts in das Logfile im "experts" Ordner. Wenn du einen Backtest machst, werden die Logs nicht mit den offiziellen Live-Logs vermischt, waer ja auch bloed wenn du reale Trades auswertest und nicht weisst was BT und was real war. Ich kanns jetzt nit garantieren aber schau mal im Backtestordner nach ob du Logs findest. Da ich grad keinen MT hab kann i dir leider nit sagen wie der Ordner heisst, ist aber ein Unterordner im MT-Verzeichnis (so wie experts) und wenn du Parameterkonfigurationen im Backtest speicherst kommen sie in einen Unterordner davon, vielleicht hilft das. Der Backtestordner sollte im Prinzip gleich aufgebaut sein wie der reale Experts ordner (nur ohne die Experts), oder ich bin schon zu lange in den Tropen und red nur mehr quark ;) Falls es dort keine Logs gibt: ich glaub ich erinnern zu koennen das man die Logs im Backtest per Klick mit der rechten Maustaste speichern kann. Einen Versuch is es Wert ;) hth Mythos EDIT: Dank deines Screenshots kann ich dir doch sagen wie der Backtestordner heisst: "tester"
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100 Tage und noch kein bissl muede... ok ein bissl vielleicht ;)
Genaugenommen gibts eh on/off Schalter fuer alle Features, deswegen gehts jetzt ja auch wieder ;) Das Problem war eher das ich im IE6 nicht zu den On/Off Schaltern gekommen bin;) Aber genaugenommen wuerd ich als Entwickler da sagen: Verwend einen gscheiten Browser! Das einzige was man machen koennt ist eine "no gimmik version" aehnlich wie die mobile version, nur halt mit voller Funktionalitaet. Ist aber die Frage ob sich der Entwicklungsaufwand lohnt. Aus meiner Sicht: Nein ;) Also mach dir keinen Kopf, ich komm klar. Ich sollt eh nit soviel im Internet haengen sondern mehr das Land geniessen ;)
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100 Tage und noch kein bissl muede... ok ein bissl vielleicht ;)
Die Details sind nach wie vor offen, aber da wir weniger WWOOFen und ich immer mehr Lust auf arbeiten krieg, wird es ziemlich sicher kein ganzes Jahr werden. Im Moment rechnen wir mit weiteren 2-3 Monaten, vielleicht auch weniger. Je nachdem wie interessant die Ostkueste wird (vor allem in Relation zum Wunsch nach dem eigenen Bett und PC ;)
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100 Tage und noch kein bissl muede... ok ein bissl vielleicht ;)
na super, scheinbar hat sich das Problem mit der Kommentaranzahl durch meinen Kommentar "behoben". Also jetzt stimmts, bevor ich den Kommentar geschrieben hab wars falsch... kann auch am IE 6 liegen, glaub ich aber eher nit...
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100 Tage und noch kein bissl muede... ok ein bissl vielleicht ;)
Hi there, habs dank Internet am Handy (das Ding is weit weg davon dafuer gemacht zu sein, aber dank yahoo-adapted for mobile zumindest moeglich) endlich geschafft die Quotes (und alle anderen Gimmiks die ich gefunden hab) abzudrehen, weil die scheinen der Grund zu sein das es in IE 6 einfriert. Langer Rede kurzer Sinn: ich kann wieder Kommentare schreiben ;) Die Seite schaut in IE 6 zwar ein bissl sch*** aus, aber darum gehts ja nit. bzgl. Probleme behoben: sieht an sich gut aus, einziges Problem was ich gerade seh: in der Uebersicht heissts der Eintrag hat 2 Kommentare, es gibt aber schon 4... @ronner: gute Frage. Ein paar schon, aber ich glaub das ist in Europa nit anders ;) Fu*** True Blue Aussies haben halt von "Natur aus" eine etwas deftigere Sprache wodurchs gleich nochmal haerter wirkt. Was hier aber wirklich ein grosses Problem ist ist die Aboriginifrage. Australien hat ja eine nicht so schoene Vergangenheit was den Umgang mit den Ureinwohnern angeht. Inzwischen sind sie zwar offiziell gleichgestellt und viele religioese Staetten etc. wurden ihnen zurueckgegeben (zB Ayers Rock) und es gibt viele Programme zur Eingliederung. Es scheint aber immer noch vielen von Ihnen schwer zu fallen sich in der "westlichen" (ich nenns jetzt mal so, urspruenglich europaeisch gepraegt inzwischen mit sehr viel USA Einfluss) Gesellschaft zurechtzufinden, wodurch viele von Sozialhilfe leben. Vor allem im Norden sieht man sehr viele "black fellas" (Einheimischer Begriff fuer die Aboriginies) in Parks, Strassenrand etc. herumsitzen/lungern die scheinbar nicht wissen was sie tun sollen. Leider sehr oft auch deutlich angetrunken und nicht gerade wohlriechend. Im Fernsehen sieht man jede Menge Werbung fuer ein gutes Miteinander, Eingliederung und die "Generation One" (Die Generation der Aboriginies die von den Europaeren damals von den Eltern getrennt wurden und in christlichen Umerziehungslagern "europaeisiert" werden sollten, also die damalige Form der Eingliederung, wird oft als "Stolen Generation" bezeichnet). In der Realitaet ist das Problem leider immer noch deutlich spuerbar. Aber noch was schoenes bzgl. Weltbild: Gestern hat mich einer gefragt wo ich herkomme.. "Austria" - "Ah Schwarzenegger".. *g* das sind schon eher die Vergleiche die man hoeren will ;) Und keine Angst, da wir bis Weihnachten hier in Darwin sind, gibts sicher noch ein Lebenszeichen vor x-mas ;) (manno was isn das fuer ein langer Kommentar?)
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Was gehört im Winter ins Auto ? Katzenstreu.
Hey there, ja ich sitz gerade in der Bibliothek und mir is fad (deswegen geb ich auch mal meinen Senf zu einem Topic ;) und da ich es endlich via Handy geschafft hab die Quotes auszuschalten (sorgen dafuer das Tom Next auf IE 6 nach ein paar Sekunden einfriert) werdet ihr mich nicht so schnell los (ok, um 5 macht die Bibliothek zu ;). zum Thema: Wenn man die Frage global stellt, wuerd ich auf alle Faelle empfehlen Reservesprit, Wasser, Essen, Sat-Telefon etc. ins Auto zu packen (Gruende siehe Blog ;). Der Winter is hier in den Tropen naemlich die Trockenzeit und da is es scheiss heiss. Da gehen nach der Reihe die Autos wegen Kuehlproblemen ein... Katzenstreu is ne lustige Idee, seh hier aber gerade nit soviele Anwendungsmoeglichkeiten (ausser den Schweiss aufzusaugen, der im auto ohne Aircon unvermeidbar is...). Ne warte doch: Im restlichen Australien (also bis auf NT und den Sueden von WA) hams derzeit grosse Probleme mit Ueberflutungen, vielleicht hilft da Katzenstreu... nur die Frage wieviel Streu man braucht um die 2m Wasser von der Strasse aufzusaugen (Aber andererseits is bei uns auch gerade Sommer und nit Winter... ) soda, genug sinnloser Post von Mythos, den Rest an Geschwafel gibts im Blog ;)
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100 Tage und noch kein bissl muede... ok ein bissl vielleicht ;)
Hi Leute, ihr werdet es nicht glauben aber wir sind heute offiziell 100 Tage in Australien. Wir sind immer noch in Darwin (wir bleiben vermutlich bis Weihnachten hier um endlich mal Weihnachten in der tropischen Regenzeit zu erleben ;). Die Stadt ist schoen, das Wetter ist heiss und in der Library im Parlamentsgebaeude gibts gratis Internet! *yeehaa* Es gibt eigentlich nicht viel zu berichten ausser das es immer wieder interessant ist mal die ganze Kriegsgeschichte von "der anderen Seite" zu sehen. Australien war ja in ziemlich allen Kriegen irgendwie beteiligt, aber hatte eigentlich nie Krieg auf eigenem Land, also nur ein paar Bombenangriffe auf Darwin (war aber ne ziemlich heftige Geschichte, zumindest lt. den Schautafeln. Ich geh mal davon aus das es "nix" im Vergleich zur europaeischen Kriegsgeschichte is). Was mich da immer ein bissl "stoert" oder zumindest traurig stimmt is die tatsache das die eigenen Gefallenen als Helden gelobt werden, waehrend die Gegner natuerlich immer die Boesen waren die es verdient haben. krasses Bsp ist die Gedenktafel fuer die HMAS Sydney (ich hoff es war die Sydney, sonst Asche auf mein Haupt...): Zuerst eine Aufzaehlung wie tapfer die Crew war und wie sie erfolgreich einige gegnerische Schiffe (auch grosse Zerstoerer) versenkt hat, und dann wie tragisch und unerwartet es doch is das sie im Endeffekt bei einem Gefecht selber gesunken is (wobei sie selbst bei dem Gefecht noch so "toll" war und das gegnerische Schiff auch versenkt hat). Ich glaub wenn man nur gewinnt und die Schrecken des Krieges nie wirklich im eigenen Land erfaehrt scheint es schwer zu sein wirklich zu begreifen das beim Krieg eigentlich alle verlieren. Nicht falsch verstehen, ich hab nix gegen das Gedenken und Ehren von Helden, aber man sollte halt immer das grosse Bild sehen. Ich wuerd mich ja freuen wenn bei so Gedenktafeln auch mal die Opfer der anderen Seite stehen (zB bei so einem Kampf wie die HMAS Sydney wo ein konkretes gegnerisches Schiff mit gesunken is), schlieszlich haben die genauso tapfer gekaempft wie die eigenen... Nochwas: manche Aussies haben schon ein seltsames Bild von uns. Mutter von unserem letzten Couchhost hat gemeint "Ihr seht gar nicht aus wie typische Oesterreicher." "Wie sehen Oesterreicher denn typischerweise aus?" "Naja, so wie sie Hitler wollte. Die... wie heissens nochmal?... Arierrasse"... Tjo, es gibt Momente da weisst nicht genau was sagen, aber gut zu wissen. Vor allem weil sie vor uns genau 1 Oesterreicher gesehen hat... Da werd ich doch noch lieber mit Sound of Music verglichen... (Nein ich kann nicht singen). Nochwas (warum ich eigentlich schreib): Hier in der Bibliothek haben die vollmodernen Habschies nur IE 6.0.2900 bei dem die Plattform in der normalen Version im eingeloggten Modus nach ein paar Sekunden einfriert... schreib grad in der mobile Version, aber da gibts keine Kommentare. Kann Kommentare also (ausgeloggt) lesen, aber nicht antworten. soweit wiedermal kurz von mir, Bibliothek macht in 1 Minute zu, i muss weg ;) Mythos
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tropische Hitze statt Schneechaos
hmmm ganz perfekt scheints noch nicht zu laufen: Fatal error: Call to undefined method comments_blog_entries::akismetLog() in /www/htdocs/w007bb59/community/admin/applications_addon/ips/blog/extensions/comments/entries.php on line 271 Diesmal FireFox 3.6.12 @ Artikel raten: muss zugeben, eine wunderschoene Deutsch-Englisch Mischung die man nur richtig versteht wenn man sie hoert ;) Also Leute nicht rumraten (deutsch) sondern meinen Blog raten (englisch) ;)
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tropische Hitze statt Schneechaos
Auch Test, irgendwie schluckt er mir den Kommentar...
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tropische Hitze statt Schneechaos
nochwas, ich krieg hier regelmaessig php errors und bei "letzte kommentare" werden nicht die letzten angezeigt (also die neuesten sind einfach nit da). Windows Vista (ja ich weiss, habs meinem Host auch schon erklaert das das Schrott is ;) IE 8.0.6001.18975
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tropische Hitze statt Schneechaos
naja so harmlos is sie auch wieder nit. Is eine Olive Python, nicht giftig und fuer den Menschen glaub ich nur gefaehrlich wenn du klein und sie gross is ;) kann aber trotzdem zubeissen. Das grosse Krokodil halt ich dann lieber doch nicht (zumindest kein Saltie) weil da laesst sogar der Guide die Tuer zur Fuetterungsbox offen (also seine Fluchtmoeglichkeit) falls das Croc sich auf den huefthohen Zwischenzaun stemmt und ihm das Essen direkt aus der Hand (bzw. inkl Hand) fressen will. Aber bei den Freshies bzw. amerik. Alligatoren schauts schon anders aus, die kannst mit der Hand fuettern (wenn sie sich zu dir hintrauen), kuscheln wuerd ich aber nit mit ihnen, die haben so ein kleines Hirn das sie bei allem was sich in der Naehe ihres Kopfes bewegt einfach mal reflexartig zuschnappen (meistens zumindest)... nicht das top Haustier. btw. hab ich schon erwaehnt das es hier 33 Grad hat (10:45 am ;) ? lg ins kalte Europa :D
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tropische Hitze statt Schneechaos
Hi Leute, hab endlich wieder anstaendiges (und zeitlich unbegrenztes, also fuer heute) Internet! Was ist seit dem letzten Eintrag passiert, tjoa jede Menge ;) Also wir sind wie gesagt nach Broome wo wir uns mal eine Woche Pause in der 5 Sterne Jugendherberge gegoennt haben (also normale Jugendherberge halt mit toller Kueche und so). Also fuer alle Backpacker: der Kimberley Klub in Broome is absolut empfehlenswert. Broome als Stadt ist auch aeuszerst interessant. Grosz geworden durch die Perlindustrie. Urspruenglich war der grosze Perlboom etwas weiter suedlich aber als dann ein Schiff mit Perlentauchern in Broome Zwischenstopp gemacht hat und beim Ablegen ploetzlich eine Riesenmuschel gefunden hat, haben sie sich gedacht "Wozu weiterfahren wenns hier solche Dinger gibt?" und von da an gings steil aufwaerts. Leider war der Beruf des Perlentauchers sehr gefaehrlich (primitive Ausruestung, wenig wissen ueber richtiges Tauchverhalten etc.) und da sich die Europaer damals zu schade dafuer waren (die haben lieber das Geld eingestreift als sich den Risiken auszusetzen), haben sie kurzerhand Japaner fuer den Job motiviert. Interessanterweise waren die nicht schwer zu ueberreden da dort die Maenner geradezu danach schreien ihren Mut und Tapferkeit zu beweisen und da ist so ein lebensgefaehrlicher Job natuerlich genau das richtige. Dadurch ist in Broome der asiatische Anteil massiv gestiegen (vor allem der japanische) was waehrend dem 2. Weltkrieg leider nimmer so optimal war. Die Japaner wurden als Kiregsgegner gefangen genommen und in Camps gesteckt (koennten ja Spione dabei sein), wobei das aufgrund der guten Integration so gelaufen ist, das die Japaner freiwillig in die Camps marschiert sind und halt dort gut versorgt wurden (man musste die Befehle von oben zwar befolgen, aber einfach so die Freunde einsperren und wie Straeflinge behandeln tut man einfach nit). Problem war nur das die Camps nach Perth verlagert wurden und Broome im wesentlichen alle guten Perlentaucher verloren hat (zusaetzlich zu den Perltaucherschiffen die im Krieg versenkt wurden). Die meisten sind auch nicht mehr zurueckgekommen wodurch sie Broome von der Perlenindustrie staerker auf den Tourismus konzentriert hat. Als dann die Europaer mit der sichereren Tauchmethode mit Sauerstoffflasche etc. aufgetaucht sind und die alten Harthelmtaucher in Effizienz ueberboten haben, sind endgueltig die letzten Japaner aus Broome abgezogen (lieber heimgehen als die "verweichlichte" neue Methode anwenden... ein Hoch auf Stolz und Eitelkeit). Weiters gibts in Broome einen tollen Wildlifepark wo einem anschaulich demonstriert wird wie gefaehrlich und aggressiv Salties (Salzwasserkrokodile) wirklich sind. Und seither gibts auch ein Foto von mir mit einem kleinen Saltie in der Hand (so jung sind sie richtig suess;) Noch ein "Highlight" aus Broome: bei tiefem Wasserstand (die Gezeiten machen hier bis zu 10 m in der Hoehe) kann man Dinosaurierfussabdruecke sehen... hab sie gesehen, hab sie nit soooo toll gefunden ;) Wie dem auch sei, nach Broome gings weiter Nordwaerts richtung Darwin. Auf dem Weg sind wir kurz in Kununura (oder so) stehen geblieben (also das kurz dachte ich zumindest zu Beginn). Meine Freundin wollte dann gerne eine 3 taegige Paddeltour machen (3 Tage kosten gleich viel wie 1 Tag also Kosten-Nutzen-Rechnung) also haben wir das Auto stehen lassen und sind alleine (selfguided tour, und da wet season ist war auch sonst keiner unterwegs) im Kanu 55 km den Fluss entlang gepaddelt. Unterwegs gibts 2 Camps mit Feuerstellen, Essen und Ausruestung schleppt man alles im Kanu mit. Ich muss sagen es war schoen, 3 Tage weg von jeglicher Zivilisation, abends romantisch am Lagerfeuer Marshmallows grillen und morgens in der Dusche die Spinnen zaehlen ;) Das Flusswasser ist sogar trinkbar und mit etwas Glueck sieht man ein paar Freshies (Suesswasserkrokodile, die fressen dich nur wenn du sie erschreckst ;). Eine wunderschoene Erfahrung, aber wer schon mal 3 Tage hintereinander 5 Stunden in der Rudermaschine gesessen ist, weiss wie sich meine Arme am 3. Tag angefuehlt haben... Ich hatte sogar Probleme den Zuendschluessel zu drehen ;) Nichtsdestrotz gings mit dem Auto weiter (beim Fahren braucht man die Hand zum Glueck nur ans Lenkrad haengen) und am naechsten Tag ueberquerten wir zum ersten mal mit dem Auto eine Bundesstaatengrenze (mit dazugehoerigen Quarantaenevorschriften nach dem Motto "wennst Fruechte oder so dabei hast, schmeiss bitte da vorne weg"). Und wir sind aus dem Staunen fast nit rausgekommen wie nach dem "max Speedlimit 110 unless signed otherwise" gleich eine 130 Beschraenkung gekommen ist. Wir sind aus Spritspargruenden trotzdem bei den 110 geblieben (ich hab davor schon mal getestet wie sich der Verbrauch bei hoeheren Geschwindigkeiten aendert ;). Als wir den "Schock" verdaut haben ist uns dann aufgefallen das hier im Northern Territory das Gras wirklich gruener wirkt (liegt angeblich an den starken Regenfaellen im November). Schlieszlich sind wir dann hier ca. 30 km vor Darwin bei unserem aktuellen WWOOF Host angekommen. Das Wetter ist ein bisschen warm (zw. 33 und 36 konstant) aber dafuer feucht (meist ueber 80%) und wenn man die Berichte ueber Schneechaos in Europa hoert muss man fast ein bisschen grinsen. Dafuer muss man hier fast alles im Kuehlschrank lagern, drauszen ist es einfach zu warm. Und noch ein Erlebniss von heute: der tapfere Mythos ist ausgezogen um eine Schlange im Entenkaefig zu fangen (die uns eine kleine Ente gefressen hat) und ihr dezent beizubringen das sie da nicht reinsoll. Von wegen gefaehrliche Tiere und so ;) Solange niemand das Gegenteil behauptet, sag ich das die Schlange hochgiftig und extrem gefaehrlich ist (Kommentarphishing ;). Soda, ich glaub das reicht wiedermal an Information (es kommen immer weniger Kommentare, ich glaub ich werd langweilig :( ) so long euer Mythos PS Was ist da in Europa eigentlich gerade mit der Schuldenkrise am brodeln? Koenntet ihr bitte dafuer sorgen das der Euro (im Vergleich zum AUD) wieder steigt/ueberlebt ich will damit hier Urlaub machen!;)
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On the road in WA
du lachst, aber das ist auch eine empfehlung. es gibt so ne art "dringend empfohlen", "empfohlen" und "wer auf nummer sicher gehen will". Bei dringend empfohlen ist Reservekanister (wir haben 10 Liter im Kofferraum), Reservewasser (detto 10 Liter), vorher ueber Strassenzustand informieren und jemandem Bescheid sagen wo man faehrt. empfohlen ist dann dazu ein Satellitentelefon, ein zweiter Reservereifen den man im Notfall anzuenden kann um auf sich aufmerksam zu machen etc. und "nummer sicher" kommen dann schon empfehlungen das man defakto einen kleinen Mechanikerkurs fuer sein Auto macht und die "wichtigsten" Ersatzteile immer dabei hat... noch fragen? ;) achja nochwas zu den wilden Tieren: hatte heute das vergnuegen meine erste Schlange zu fangen (hat uns eine kleine Ente weggefuttert das freche Ding) aber dazu mehr im naechsten Blog.
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Up the West Coast
:blush: Keine Sorge, ich komm sicher wieder (wobei es ja eigentlich nur darum geht das ich wo dauerhaft und guenstig Internet habe ;) Aber wir sind gerade mal die Westkueste rauf und haben so die ersten 6000 von gesamt vermutlich ca. 20000 km hinter uns. Und im Osten ist auch noch viel mehr los...
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On the road in WA
Das gleiche wie alle anderen: Ihn von der Strasse schieben und warten bis wer vorbeikommt ;) Ne ernsthaft: 1. Schauen wir ja auf unseren Flitzer damit er keine Probleme macht und 2. kommen auf den Strassen wo wir fahren eh regelmaessig Leute vorbei die man dann anhalten kann. Wenn man abseits der Hwys unterwegs is wo alle paar Tage mal wer faehrt empfehlen die Behoerden das man jemandem Bescheid sagt wo man genau faehrt der einen dann suchen geht wenn man nicht ankommt/sich meldet... Welcome to the Outback ;)
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On the road in WA
sorry, der eintrag is laenger als geplant...
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On the road in WA
Howudoin mates? Es wird Zeit das ich mich mal ein bissl ueber die Strassen in West Australien (WA) bzw. das cruisen darauf auslasse ;) Wer meinen Blog regelmaessig liest hat ja schon ein bissl was mitgekriegt, aber hier nochmal fuer alle die "Sonntagsleser" ;) Das erste das einem auffaellt wenn man sich als "Europaer" (also mal ausgenommen von den Briten oder "poms" wie die Aussies sagen) in den australischen Strassenverkehr stuerzt ist natuerlich der Linksverkehr. Der Blinker, Ganghebel, die Tuer... alles ist auf der falschen Seite. Spannenderweise gilt trotzdem die "Rechts vor Links" Regel... die spinnen die Aussies. Aber an den Linksverkehr gewoehnt man sich recht schnell, vor allem weil eh alle anderen "richtig" fahren man muss nur aufpassen wenn man versucht das "unintuitive" zu tun (also links statt rechts etc.) weil nach ca. 2 Wochen ist ploetzlich das andere gleich intuitiv und man ist ueber beide Ohren verwirrt. Hat man es dann endlich heil auf die Strasse geschafft und legt die ersten paar 100 km zurueck faellt einem eine weitere "Spezialitaet" der Aussies auf. Australien ist das Land der Sicherheitsvorschriften und Schilder. Unter anderem warnen sie (vermutlich seit der Finanzkrise) auf der Strasse regelmaeszig vor Barcharts und/oder deren Verwendung (siehe Bild). Oder so wunderbar hilfreiche Schilder wie "Ueberholen verboten, ausser wenns geht"... nona oder? Das regelmaeszig vor Kanagaroos, Schildkroeten, Enten, Kuehen und jeder anderen Art von Tieren gewarnt wird ist swieso klar. Wo wir in Europa Autobahnen mit meterhohen Zaeunen bauen damit keine Tiere auf die Strasse laufen, geht hier in Oz der Hwy einfach quer durch die Rinderfarm und von den Kangaroos gibts scheinbar echt Unmengen. Das ganze wird erst richtig gefaehrlich in der Daemmerung (da sind die red-fellas richtig aktiv) oder Nacht wo man sie nit sieht. Daher auch der erste Rat von jedem Autoverkaeufer "don't drive at nighttime", das sollte man auch wirklich ernst nehmen. Gibt leider scheinbar genug (zuviele) die nicht dran denken oder denen es egal ist und dafuer sorgen das man (vor allem hier im Westen) mehr Kangaroo- und Kuhleichen auf und neben der Strasze findet als andere Autos. Ja das ist auch ein Zeichen dafuer wie wenig Verkehr es hier gibt. Ich hab inzwischen auch schon angefangen jeden zu grueszen, wenn man alle 20 Minuten mal ein anderes auto sieht freut man sich richtig ;) Ca. genauso selten wie Gegenverkehr sind die Kurven. Also wem am Great Northern Highway beim Autofahren schlecht wird dem kann man echt nimmer helfen... es gibt vielleicht alle 30 km mal eine Kurve, dazwischen gehts einfach gerade aus... (ok, nicht 100% so flach und gleichmaeszig wie unsere Straszen aber im wesentlichen: Gas konstant, Lenkeinschlag konstant und mal 10 Minuten warten bis wieder was passiert). Alles in allem also aeusserst entspannt. Und dann kommt der roadtrain... Also fuer alle die noch nie was von einem Roadtrain gehoert haben: Bei uns in Europa sind 90% der LKW Sattelschlepper bestehend aus der Zugmaschine (2-5 Achsen) und dem Sattelaufleger (1-3 Achsen). Das sind die groessten und schwersten Trucks die ohne Sondergenehmigung fahren duerfen. Hier wuerde man sowas gar nicht wirklich als "truck" bezeichnen... Die normalen Trucks die man so auf den Landstrassen sieht haben Zugmaschine (3-5 Achsen) + Sattelaufleger (2-3 Achsen) + Anhaenger (4-6 Achsen). Manchmal steht hinten "Long Vehicle" drauf, aber nit immer. Kommt man dann auf die grossen Truckrouten (grossteil der Versorgung passiert hier ueber trucks) wie zB den Great Northern Highway (im wesentlichen von Perth rauf nach Darwin) dann kommen die Roadtrains. Im Reisefuehrer steht dazu "wenn man sie sieht am besten links ranfahren und warten bis sich der Staub verzogen hat", aber die uebertreiben ;)... dachte ich zumindest. Roadtrains bestehen meist aus Zugmaschine (3-5 Achsen) + Aufleger (3 Achsen) + Anhaenger + Anhaenger und teils noch ein 3. Anhaenger (mit je 4 - 6 Achsen) also wenns ein groszer ist bis zu 25 Achsen und Laenge AFAIK bis zu 50 Meter (hab bis jetzt erst ein Warnschilder vor Roadtrains mit ueber 36.5 Meter gesehen). Und die sind gar nicht so selten. Auf dem weg vom Karijini NP nach Broome hab ich ca. 4 ueberholt und unzaehlige im Gegenverkehr. Mit unserem kleinen Aussiporsche sollte man aber doch ein paar Dinge beachten wenn einem so ein Ding entgegenkommt. Also wenn die Strasze eng ist und der Train teils ueber den Rand faehrt... Fenster zu und runter mit der Geschwindigkeit, weil der zieht dann wirklich eine Wolke aus Schotter hinter sich her. Wenn die Strasze breit genug asphaltiert ist, sollte man trotzdem so weit wie moeglich links fahren, der Sog von dem Ding bremst einen bei knapper Vorbeifahrt naemlich drastisch runter... Umgekehrt ist es beim ueberholen ein sehr praktisches Feature... Im Windschatten beschleunigt der kleine Flitzer fast von allein, und wenn man beim ueberholen eng am train bleibt zieht einen der Sog richtig schoen nach vorne... Nur nicht vergessen das man an dem Ding auch vorbei muss. Wenn der Sog vorbei ist sollte man unbedingt das Lenkrad fest in der Hand haben und Gas geben weil dann ist man ploetzlich wieder schutzlos dem staendigen Wind und vor allem Gegenwind ausgesetzt, aber man ist an dem Koloss vorbei ;) Das Geruecht das man sich vom Sog ziehen lassen kann und dabei den eigenen Motor ausschalten kann kann ich uebrigens nicht bestaetigen. 1. muesste man dafuer wahrscheinlich so nah dazu das man bei der naechsten Bodenwelle hinten drin haengt und 2. fahren die Dinger selten ueber 100 und wenn man 400 - 600 km am Tag machen will faehrt man doch lieber 110 (+ Toleranz ;) Das bringt mich zu einem anderen schoenen Aspekt der australischen Straszen: Unendliche Weiten. Es veraendert definitiv die Relationen. Alles unter 100 km Entfernung ist fuer uns inzwischen ein entspannter Tagesausflug bzw "down the road". Wenn man nicht mindestens einen Tank am Tag leer faehrt war man definitiv nicht lang unterwegs und muss vermutlich auf einem Parkplatz schlafen weil mans nicht bis zur naechsten Unterkunft/Ort geschafft hat. Wobei man das so oder so oefter muss. Manchmal sind die Staedte einfach 600 - 700 km auseinander. Zum Glueck gibts dazwischen die Roadhouses, also im Prinzip eine Tankstelle am Highway die meist ein kleines Restaurant mit ein paar Zimmer oder Campingplatz dabei hat. Aber nicht falsch verstehen, das ist echt alles was es da fuer die naechsten 100-200 km gibt. Und dann kommt auch nur das naechste Roadhouse. Dazwischen gibts riesige Rinderherden, Schotterwuesten oder abgebrannte Wald/Buschflaechen. Wenn man Pech hat sieht man am Strassenrand ein Warnschild vor Rauch und es brennt die naechsten 10 km direkt neben der Strasze (haben wir erlebt, aber war ein bewusst gelegter Brand um die Strasze zu verbreitern, also nix gefaehrlich, nur heisz). Bevor ichs vergess: Es gibt noch eine Gefahr die wir in Europa auch nit immer haben: Ueberflutungen. Wir sind derzeit in einer sehr trockenen Phase unterwegs. Aber es gibt auf der Strasse regelmaessig Warnschilder vor "floodway" und kurz danach Pfeiler am Strassenrand wo man im Fall des Falles sieht wie hoch die Strasse gerade ueberflutet ist. Und das ganze passiert natuerlich am Highway... also freut man sich ueber die Warnschilder, ich will naemlich nit mit 110 in einen Teich rasen (vor allem nicht mit unserm Aussieporsche ;). Jetzt haett ich glatt die Gravel roads vergessen... Also wenn man den Eindruck erhaelt ich mag die asphaltierten Strassen hier nicht liegt man falsch, ich liebe sie! Sobald man das erste mal auf so einem Alptraum von Schotterstrasse unterwegs war, wo sich das Auto bei 70 in eine Steinschleuder verwandelt, liebt man festen Untergrund! Aber mit ein bissl Offroaderfahrung geht alles, man muss nur aufpassen das der Freundin daneben nicht zu schlecht wird weils so wackelt ;) Das einzige mal richtig kritisch wars vorgestern als wir die Perlenfarm in Broome besucht haben. 38 km ausserhalb und nur ueber Gravel erreichbar... schoen waers, das war eine reine Sandpiste. Jeder der schon mal versucht hat mit einem 2WD ohne jede Differentialsperre entspannt ueber eine staubtrockene extrem lose Sandpiste zu fahren (also im wesentlichen wie durch die Wueste) weisz was ich meine... ist fast wie schneefahrbahn mit darunter spiegelglattem eis... nur das man hier auch noch den Reifen im Sand versenken kann... aber keine Angst wir sind heil zurueck gekommen ;) soda, ich glaub das ist genug Info ueber die irren Straszen hier anbei noch ein paar Fotos wie immer liebe Gruesse no worries mythos
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Up the West Coast
nicht ganz, Coral Bay is uebervoll mit denen, die kann man gar nicht uebersehen ;)
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Surf den Waverock bis zum Ponyhof
zum Hut: ja ist im Prinzip typisch (zumindest von der Australian Hat Company ;). Die Australier haben nur teurere Varianten aus Hasenleder... (ich hab auch noch eine Stoffvariante von Coles(Supermarkt) fuer 5 AUD ;) Temperaturen sind inzwischen bei 37 - 42 Grad (und wir viel weiter noerdlich). bzgl Bilder etc. siehe naechster Blog. und nein, das ist nicht das Kaerntner Hinterland (wir haben daheim kein tropisches Klima ;)
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Wir haben ein Autooo!
Muss ich inzwischen relativieren. In Perth 1 Liter 114 AUD Cent, im Norden (wo wir gerade sind) 1 Liter bis zu 170 Aussiecents... noch fragen? btw. Roadtrain ueberholen ist mit dem Aussieporsche kein Problem, der Windschatten gibt einem Schwung, und wenn man geschaetzte 100 km weit sieht (also gerade Strasze bis zum Horizont) ist alles kein Problem ;)
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Up the West Coast
Hi Leute, Da wir ja ein bissl Pause vom WWOOFen brauchen, haben wir in den letzten Tagen einiges an km gemacht (ca. 3000 oder so). Zuerst gings zu den Pinnacles noerdlich von Perth. Im wesentlichen eine Unmenge von kleinen Felsen die in der Wueste herumstehen. Wobei die Wueste nit wirklich grosz ist und im bewachsenen Gebiet rundherum auch “Pinnacles” stehen, man sieht sie nur nit, weil halt Baeume rundherum sind, aber es ist schoen anzuschauen (und man kann sogar mit dem Auto durchfahren, ein Hoch auf das Autoland Westaustralien). Dann gings weiter noerdlich ueber Denham/Monkey Mia wo sie taeglich Delphine fuettern (nur ein kleiner Snack, aber interessant anzuschauen). Also fuer alle die gefaehrliche Tiere sehen wollen: anbei ein Bild von den Delphinen ;) Ernsthaft, die Maennchen sind in der Paarungszeit angeblich nicht gerade zimperlich mit den weibchen, schmeiszen sie durch die Luft etc. Und wie der Ranger so schoen gesagt hat: Wenn du schwimmst und ein Delphin schwimmt sehr schnell in deiner Naehe durchs Wasser gewinn besser Abstand. Denn er duerfte Jagen und interessiert sich mehr fuer die Fische als fuers gemeinsam plantschen. Die Fische wissen das sie sich hinter dir verstecken koennen, aber der Delphin hat kein Problem dich effektiv auf die Seite zu “schubsen”. Bzgl. Gefaehrliches Tier hab ich auch noch das Foto von einer schwarzen Schlange angefuegt die ich in Orleans Bay gefunden hab. War Gott sei Dank am Gipfel eines felsigen Huegels wos windig und dadurch scheisz kalt war. Sonst waer sie vermutlich nit so ruhig. Nach den Delphinen gings weiter rauf nach Coral Bay wo meine Freundin mit Mantas geschnorchelt ist. Bilder gibts leider keine weil unsere Cam nit unterwassertauglich ist. Zweiten Schnorchelgang gabs leider auch nit, weil in der Naehe 2 grosze Tigerhaie aufgetaucht sind… von wegen gefaehrlich und so ;). Sonst hat Coral Bay leider nit viel zu bieten (also auszer Strand, Mantas, Schildkroeten, Haien, sexy BackpackerInnen am Strand etc…) also sind wir weitergezogen. Nach einer Nacht am 24h Parkplatz erreichten wir den Karijini Nationalpark und der ist wirklich sehenswert! Das Klima ist offiziell tropische Halbwueste, die Gegend erinnert an das Monument Valley und die Straszen sind schlimmer als alles bisher dagewesene, aber langsam von anfang an ;) Wir sind natuerlich nicht in der Hauptsaison hier (fuer normale Touristen ist es derzeit viel zu heisz) wodurch der Campingplatz fast leer war und man nur selten auf andere Touristen trifft. Das schoene am Park sind die Gorges (zu deutsch glaub ich Schluchten oder so). Also dort wo das Wasser ueber Jahrmillionen tiefe Schluchten in die Erde geschnitten hat. Man kann durch die Gorges klettern/schwimmen/wandern je nachdem wie fit man ist (die einzelnen Strecken sind in “Gefahrenstufen” eingeteilt). Man muss nur bedenken das man die Gorge sofort verlaesst sobald in der Gegend irgendwo Regen faellt (was derzeit eigentlich nie passiert) weil dann die Gefahr von Flutwellen besteht die dich einfach aus der Gorge schwemmen (und wenn deine Angehoerigen Glueck haben finden sie dich in einem Stueck, ist in Wahrheit gar nicht so lustig, ein Helfer ist 2004 bei einer Rettungsaktion von so einer Welle getoetet worden). Belohnt wird man fuer die Anstrengungen mit wirklich atemberaubenden Bildern und der Chance in einem Pool zwischen Felswaenden zu schwimmen (und wenn sonst keiner da ist fuehlt es sich an wie der private riesige Outdoorpool ;). Man darf natuerlich nicht vergessen das man im Australischen Busch ist. Im Schatten hats kuehle 37 Grad, im Auto und der Sonne viel mehr (haben einmal das Duschgel auf der Hutablage vergessen… nicht gut… das Zeug war fluessig wie Wasser und die Plastikflasche aufgeblaeht wie wahnsinnig), es gibt natuerlich wilde Tiere (einen Dragon haben wir sogar persoenlich getroffen, siehe Foto) wie Schlangen und Spinnen, aber die gibts ja hier ueberall, also nit wirklich beunruhigend. Die Tatsache das e shier bis zu 5 Stunden dauern kann bis Hilfe aus dem naechsten Ort da ist macht das Ganze nit wirklich besser, aber schockiert uns auch nimmer wirklich ;). Tja, nach 2 Naechten im Park und jeder Menge unwirtlicher Gravelroad gings dann weiter nach Port Hedland und in Kuerze gehts wiederum weiter nach Broome. Entfernung wie 400 km am Tag sind derzeit echt schon alltag und so Schilder wie “naechste Tankstelle in 260 km” sind weit weg von ungewoehnlich ;) Fast vergessen: Unterwegs waren wir auch noch auf Staatsbesuch im Hutt River Principale. Dort hat ein Farmer nach einem Streit mit der Regierung 1970 seinen eigenen Staat ausgerufen, sowas gibts auch nur in Westaustralien ;) Soda, ich glaub ich hab euch genug zugequatscht, in Broome werden wir ein paar Tage Pause machen, da hab ich hoffentlich wieder mal Internet um euch ein bissl was ueber die Australischen Straszen zu erzaehlen (die sind definitiv einen eigenen Eintrag wert). So long, no worries Mythos hmmm ok, moeglischerweise geht mir hier die Zeit zum raufladen aus, dann kommt der Rest spaeter (bzw. groessere Versionen).
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Surf den Waverock bis zum Ponyhof
Hi Leute, wiedermal ein Lebenszeichen von mir. Als erstes: Hab ein paar Bilder zu den alten Blogeintraegen hinzugefuegt. Irgendwie hatte ich das Gefuehl es waren mehr, also wenn wer angekuendigte Bilder vermisst, einfach schreien (ich hoers hier in Australien eh nit ;) Was ist seit Orleans Bay passiert? Wir sind den Hwy zurueck und dann rauf nach Hyden zum Waverock (ein Fels der aussieht wie eine Welle). Nit so extrem spannend aber nett. Interessantes Detail: Er wurde erst national bekannt nachdem ein Foto davon bei einem Wettbewerb in New York oder so gewonnen hat... Dann gings weiter wieder in die Naehe von Perth wo wir seither auf einer Reitschule wwoofen. Und ich muss sagen: Das Leben ist kein Ponyhof, erst recht nicht in der Reitschule. Die Pferde produzieren mehr Mist als man wegschaufeln kann, aber es ist nett. Wir merken auch wie wir uns immer mehr an das Australien gewoehnen. Trucks mit mehr als 9 Achsen und mindestens 5 Achsgruppen sind schon normal, wenn man bei einem kleinen Tagesausflug eine grosze Rauchwolke sieht denkt man sich nur "schau, i glaub da brennts" und hoert in den nachrichten das ziemlich in der Naehe 100 Hektar Busch abgebrannt sind... alles ganz "normal" ;) Und nochwas fuer die Boersenwelt: es gibt schwarze Schwaene! sogar jede Menge ;) und ich hab sie angelockt (nicht mit echtem Futter sondern hab sie mit ein paar trockenen Blaettern vom Boden reingelegt ;) Wie man merkt bin ich heut leider nit so ganz in Schreiblaune, vielleicht kommt das naechste mal ein detailierterer Bericht ;) Also sonnige Gruesze ins kalte Europa (bei uns hats auch gerade kuehle 26 Grad nach den 36 am Mittwoch) lg Mythos Edit: ganz vergessen die weiteren Plaene zur erwaehnen: Wir verlassen Montag Perth und ziehen weiter in den Norden. Also die Westkueste entlang nach oben ueber Geraldton nach Exmouth wo wir mit etwas Glueck mit Mantarochen tauchen koennen. Dann gehts weiter entlang der Nordkueste durch die Regenzeit bis Darwin wo wir endlich mal Weihnachten in der tropischen Regenzeit erleben koennen (soweit zumindest der aktuelle Plan). Also viel Spass im Winter, bei uns hats dann vermutlich konstant ~33 Grad ;)
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Chill out in Orleans Bay
Nein, genau das ist der Punkt, dort ist niemand am Strand. Voll genial! aber wartet kurz ich bin gerade dabei die bilder hochzuladen.