Alle Inhalte von Mythos
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Kursanomalien auf der Spur - der Wer wird Millionär Broker 'FXD24' im Brokervergleich
1.) Ich hab nie gesagt beliebig. 2.) Ich rechne zwar schon mit einem Seitenlangen Post mit gut klingenden Argumenten, aber: Ist das das einzige Gegenargument? "Das kann nicht sein weil sonst könnte jemand davon profitieren"? Demnach gibt es dann ja aber auch kein automatisches Handelssystem das Profite macht, nicht mal kurzfristig, schließlich ist es das Tagesgeschäft der Broker und die haben viel fähigere Mitarbeiter, die eine solche Gewinnmöglichkeit bereits erkannt und eliminiert hätten. Mir ist schon klar das dieses "Projekt" mehr theoretischen Charakter hat, aber ich steh nicht so auf Argumente ala "Das kann nicht gehen, weil unsere (empirisch aufgestellte, ansonsten auch zweifelhafte aber leider einzige) Theorie dazu sagt was anderes" Zum Thema Arbitrage allgemein: Es gibt sehr wohl Arbitrageure. Das ist auch der einzige Grund warum das No-Free-Lunch "Gesetz" in der Praxis stimmt. Nur das richtige Arbitrageure halt nicht bei so Würstlbuden aus Panama arbeiten, sondern mit ein paar Nullen mehr bei den gehandelten Beträgen. @pic-Vergleich: schöne Arbeit, mMn etwas übertriebener Aufwand, aber schön gemacht. ich seh irgendwie nicht ganz wie solche Abweichungen vom Referenzkurs für normale Kunden einen Vorteil darstellen sollen?
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Kursanomalien auf der Spur - der Wer wird Millionär Broker 'FXD24' im Brokervergleich
inzwischen glaub ich das fast alle Broker in der Demo (fast) die gleichen Quotes stellen wie real, außer möglw. FXD. Der Unterschied liegt teils nur im Sekundenbereich wann der nächste Tick kommt, bzw. hat man im Realen schneller einen Requote. Wer meldet sich freiwillig dort ein Konto zu eröffnen? Man muss ja nix traden, es geht ja nur darum den Live-feed zu haben. womöglich muss man dafür noch nichtmal Geld hinüberweisen, sondern nur das Formular ausfüllen...
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Kursanomalien auf der Spur - der Wer wird Millionär Broker 'FXD24' im Brokervergleich
als kleines Schmankerl: es sind gerade seit bald 10 Minuten durchgehend 10-14 Pips zwischen dem Ask von FXD und dem Bid von MF...
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Kursanomalien auf der Spur - der Wer wird Millionär Broker 'FXD24' im Brokervergleich
Ja das hab ich mir auch schon gedacht, aber das seltsame ist, das FXD Kurse quotet, die es bei den anderen Feeds vorher noch nicht gab. Der gesamte Kursverlauf ist auch sehr ähnlich, nur teils "verschoben". Nicht übereinandergelegt, aber ich hab jetzt mal von MF und FXD screenshots der letzen 8 Stunden im M1 gemacht und bei beiden die gleichen Kursniveaus und eine Zeitmarke markiert (zum leichteren Vergleich). Zu beachten ist nur das MF und FXD in unterschiedlichen Zeitzonen sind (also 1 Stunde Unterschied) Man sieht das FXD in dem Fall deutlich niedrigere Kurse liefert (teils 10 Pips) wobei der Kursverlauf fast "parallel" zu MasterForex ist. bzgl. Demo von MF: es sind auf jeden Fall die Quotes beim realen Cent-Konto und die der Demo ident. Nochmal bzgl. Demoquotes vs. Realquotes: Da beim Kay im "realen" Webinar scheinbar auch solche Differenzen auftraten gibts derzeit für mich 2 Varianten: Entweder der Kay handelt auf Demo, oder FXD hat diese Kurse auch real. EDIT: nur mal so als "Gedankenspiel": Theoretisch könnten abweichende Quotes bei OTC doch "Sinn" machen oder? Da sich meist die Kunden der Broker intern sowieso ausgleichen und der Broker sich nur geringfügig gegenhedgen muss (böse Zungen behaupten ja das macht er nie ;), kann man den Broker ja fast als eigenen Börsenplatz betrachten, der halt ähnlich zum realen Kurs quotiert (sprich wo der reale Kurs ein "Börsenteilnehmer" ist). Von daher könnte es doch für einen OTC intern durchaus Sinn machen abweichende Kurse zu stellen, je nachdem wie die "interne" Marktlage gerade ist. (Ob er jetzt wirklich Börse spielt, oder die Kurse bewusst so stellt das die Mehrheit der Kunden noch mehr verliert ist eine andere Frage). Nur mal so als "Frage fürs Verständniss dahinter"
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Kursanomalien auf der Spur - der Wer wird Millionär Broker 'FXD24' im Brokervergleich
Also bei den bisherigen Tests (also vor dem Kay) war FXOpen, MasterForex, LiteForex und Alpari dabei. Hier waren nur selten größere Differenzen vorhanden (teils 4 - 6 pips, aber nicht für lange), wobei LiteForex die stärksten Abweichungen hatte. MasterForex und FxOpen quotieren beinahe identisch (immer in der Demo (auch wenn diese Ergebnisse angeblich irrelevant sind)). Zusätzlich war zu beobachten das immer ein Feed (zb der von LiteForex) leicht über den anderen lag (aber meist innerhalb des Spread) und nur selten nach unten ausschlug. Aber diese Abweichungen konnte man mit "gerade schnelle Bewegung, die einzelnen Server reagieren teils unterschiedlich, scheinbar im Hintergrund leicht unterschiedliche Feeds" (oder so ähnlich) erklären. Sind also in keinster Weise zu vergleichen mit den Differenzen von FXD. @technix: Ich verstehe deine Bedenken, und du kannst mir glauben das ich nicht vor habe was unüberlegtes zu tun, aber mein Forscherdrang sorgt dafür das ich manchmal auch (mglw.) unsinnige und aussichtslose Projekte angehe und teste. Wenn du konstruktiv mitarbeiten willst freu ich mich, aber du wirst mich sicher nicht davon abhalten.
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Wer kontrolliert die Kurse bei FX?
Also bei den bisherigen Tests (also vor dem Kay) war FXOpen, MasterForex, LiteForex und Alpari dabei. Hier waren nur selten größere Differenzen vorhanden (teils 4 - 6 pips, aber nicht für lange), wobei LiteForex die stärksten Abweichungen hatte. MasterForex und FxOpen quotieren beinahe identisch (immer in der Demo (auch wenn diese Ergebnisse angeblich irrelevant sind)). Zusätzlich war zu beobachten das immer ein Feed (zb der von LiteForex) leicht über den anderen lag (aber meist innerhalb des Spread) und nur selten nach unten ausschlug. Aber diese Abweichungen konnte man mit "gerade schnelle Bewegung, die einzelnen Server reagieren teils unterschiedlich, scheinbar im Hintergrund leicht unterschiedliche Feeds" (oder so ähnlich) erklären. Sind also in keinster Weise zu vergleichen mit den Differenzen von FXD. @technix: Ich verstehe deine Bedenken, und du kannst mir glauben das ich nicht vor habe was unüberlegtes zu tun, aber mein Forscherdrang sorgt dafür das ich manchmal auch (mglw.) unsinnige und aussichtslose Projekte angehe und teste. Wenn du konstruktiv mitarbeiten willst freu ich mich, aber du wirst mich sicher nicht davon abhalten.
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Kursanomalien auf der Spur - der Wer wird Millionär Broker 'FXD24' im Brokervergleich
pro Broker 50 Positionen. jein. man kann nicht vorhersagen was passiert. Bsp: EURUSD 16:02 hat FXD Bid 1.4799 MasterForex Ask: 1.4795 also ne (für FXD "normale") Differenz. Position wird eröffnet FXD Short, MasterForex Long. 16:19: Fxd Ask: 1.4823 MasterForex Bid: 1.4827 also Diff genau in die andere richtung-> Position wird geschlossen. (das sind jetzt jeweils die Kurs die ich dann in der Demo wirklich gekriegt hab) Die Pos bei FXD macht jetzt 24 Pip minus, die bei MF 32 plus. Die Frage ist: ist das jetzt ein Gewinn für FXD und Verlust für MF? Konkret hab ich gerade am Demokonto bei MF 1015 Pips plus bei FXD 420 Pips minus. so gesehen also einen Gewinn für FXD und Verlust für MF. Wäre der Kurs in der Zeit aber mehr gefallen (heute ist EURUSD ja eher gestiegen), dann wär mein Konto bei FXD im Plus und bei MF im Minus... Grund für meinen Gewinn ist auf alle Fälle die Differenz zwischen den Brokern, aber welcher der Broker jetzt auf lange Sicht dabei gewinnt und welcher verliert, oder ob beide ein bissl verlieren entscheided sich rein durch die Bewegung des Marktes... (ich würd ja tippen das sich die Konten auf lange sicht die Waage halten und somit beide Broker ein bissl verlieren)
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Wer kontrolliert die Kurse bei FX?
pro Broker 50 Positionen. jein. man kann nicht vorhersagen was passiert. Bsp: EURUSD 16:02 hat FXD Bid 1.4799 MasterForex Ask: 1.4795 also ne (für FXD "normale") Differenz. Position wird eröffnet FXD Short, MasterForex Long. 16:19: Fxd Ask: 1.4823 MasterForex Bid: 1.4827 also Diff genau in die andere richtung-> Position wird geschlossen. (das sind jetzt jeweils die Kurs die ich dann in der Demo wirklich gekriegt hab) Die Pos bei FXD macht jetzt 24 Pip minus, die bei MF 32 plus. Die Frage ist: ist das jetzt ein Gewinn für FXD und Verlust für MF? Konkret hab ich gerade am Demokonto bei MF 1015 Pips plus bei FXD 420 Pips minus. so gesehen also einen Gewinn für FXD und Verlust für MF. Wäre der Kurs in der Zeit aber mehr gefallen (heute ist EURUSD ja eher gestiegen), dann wär mein Konto bei FXD im Plus und bei MF im Minus... Grund für meinen Gewinn ist auf alle Fälle die Differenz zwischen den Brokern, aber welcher der Broker jetzt auf lange Sicht dabei gewinnt und welcher verliert, oder ob beide ein bissl verlieren entscheided sich rein durch die Bewegung des Marktes... (ich würd ja tippen das sich die Konten auf lange sicht die Waage halten und somit beide Broker ein bissl verlieren)
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Kursanomalien auf der Spur - der Wer wird Millionär Broker 'FXD24' im Brokervergleich
Aus aktuellem Anlass entstaub ich den Thread hier mal. Der liebe Kay hat uns ja auf die extremen Kursdifferenzen bei FXD aufmerksam gemacht, da hab ich mir gleich gedacht: Testen wir mal wies wirklich aussieht. Und die Ergebnisse sind selbst für ein Demokonto abartig! Heute Demokonto eröffnet und um 10:00 das System gestartet. Beteiligte: FXD vs. MasterForex (weil MasterForex in der Realität wenig Requotes zeigte). Auf 4 Währungspaaren EURUSD, GBPUSD, USDJPY und EURGBP. EURGBP und USDJPY haben nur vormittag mal eine Position gemacht, und seither ruhig, aber die anderen zwei gehen gewaltig ab. Bis jetzt sage und schreibe in summe 556 Pips bei 50 Aktionen (also 100 Positionen) . Und spannenderweise positionen in beide Richtungen. Also nicht wie gewohnt, das ein Broker immer über dem anderen quotiert, man also schnell einen gap zum einstieg findet, aber selten runter kommt und man somit schwer wieder rauskommt. Sondern wirklich beide richtungen, es gibt also immer wieder große Gaps in beide Richtungen... Schade das FXD kein Centkonto anbietet, sonst würd mich echt interessieren wie stark hier in Realität die Requotes sind...
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Wer kontrolliert die Kurse bei FX?
Aus aktuellem Anlass entstaub ich den Thread hier mal. Der liebe Kay hat uns ja auf die extremen Kursdifferenzen bei FXD aufmerksam gemacht, da hab ich mir gleich gedacht: Testen wir mal wies wirklich aussieht. Und die Ergebnisse sind selbst für ein Demokonto abartig! Heute Demokonto eröffnet und um 10:00 das System gestartet. Beteiligte: FXD vs. MasterForex (weil MasterForex in der Realität wenig Requotes zeigte). Auf 4 Währungspaaren EURUSD, GBPUSD, USDJPY und EURGBP. EURGBP und USDJPY haben nur vormittag mal eine Position gemacht, und seither ruhig, aber die anderen zwei gehen gewaltig ab. Bis jetzt sage und schreibe in summe 556 Pips bei 50 Aktionen (also 100 Positionen) . Und spannenderweise positionen in beide Richtungen. Also nicht wie gewohnt, das ein Broker immer über dem anderen quotiert, man also schnell einen gap zum einstieg findet, aber selten runter kommt und man somit schwer wieder rauskommt. Sondern wirklich beide richtungen, es gibt also immer wieder große Gaps in beide Richtungen... Schade das FXD kein Centkonto anbietet, sonst würd mich echt interessieren wie stark hier in Realität die Requotes sind...
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Der Forex Millionaer
Also die Kursdifferenzen sind bei FXD scheinbar dauerhaft, zumindest im Demo ist er auch jetzt teils 15-20 pips daneben. Teils auch in beide richtungen. Ich beobacht jetzt einfach mal die Paare EURUSD, GBPUSD, USDJPY und EURGBP im Vergleich Masterforex vs. FXD (zugegeben beides OTC Buden aber spannend is es alle mal ;) Mal sehen wie oft FXD "die Seite wechselt". Ich will jetzt weder den Kay verteidigen, noch sagen das er wirklich traded, aber die Kursdiff scheinen wirklich nichts mit dem webinar oder ihm zu tun zu haben, sondern sind bei FXD scheinbar dauerhaft. (es gäbe ja auch ohne "verschwörungstheorie" gute Gründe dafür)
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Der Forex Millionaer
Bleibt nur die Frage wieviele Requotes FXD liefert bzw. ob er immer über/unter den anderen Kursen ist oder um den wahren Wert "pendelt"...
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GMail gehackt?
login funkt bei mir einwandfrei...
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Frage DLL
Also "müssen" sicher nicht. Wie wingman schon sagt ist es teils für die Faulheit (wiederverwendung), oft für die "Schönheit" des Codes aber hauptsächlich wenn es nicht anders geht, das man DLLs verwendet. Es ist natürlich auch zu unterscheiden ob man mql-libraries (also in MQL geschriebene (oft verwendete Funktionen) einbindet (hier geht es eigentlich nur um Wiederverwendbarkeit, Schönheit und einfachere Wartung) oder "wirklich externe" dlls verwendet. zweiteres passiert idR nur wenn man eine Funktionalität benötigt die in MQL nicht oder nur sehr kompliziert lösbar wäre (bsp. aufwändigere Statistikberechnungen, mglw. Optimierungs-solver, Zugriff auf externe Dateien, neuronale Netze etc...) Ob ein "guter" EA jetzt solche Zusatzfeatures braucht, oder ob ein guter EA mit 3 Indikatoren und viel richtiger Logik auskommt, ist eher eine Glaubensfrage ;) natürlich: #import "DataFiles.dll" int readData(double& data[],string filename); int writeData(int tstamp,double& data[],string filename); (direkt in den Header zu "#property..." etc. Die Funktionen readData und writeData können jetzt ganz normal verwendet werden, als wären sie mql funktionen. dlls nicht, die verwendest du auch nur wenn du Funktionen verwenden willst die es in MQL nicht gibt ;) es gibt aber libraries in MQL, hier werden einfach häufig verwendete Funktionen in ein mqlfile gepackt und dann " #property library" versehen. eingebunden gleich wie dlls nur das es eine "*.ex4" datei ist. (Bsp für eine MQL-Lib ist die TradeBox) #include ladet den inhalt der mqh Datei direkt beim kompilieren in das File. d.h. es ist das gleiche ob du die datei includierst oder den inhalt an der entsprechenden Stelle reinkopierst. (oft wird eine dll eingebunden indem der #import... -Block in eine mqh geschrieben wird, und dann die mqh includiert... das versteckt aber mMn welche Funktionen jetzt aus der dll verwendbar sind und macht das programmieren umständlich weil man ständig hin und her switchen muss) Willst du jetzt eine Funktion in der mqh ändern, musst alle damit kompilierten EAs neukompilieren. eine Dll/ex4-lib wird zur laufzeit (und da nur bei bedarf) geladen. d.h. wenn du heute einen EA mit einer lib versiehst und kompilierst, und in 3 Wochen entdeckst du einen Bug in der lib, brauchst du nur die lib neu kompilieren, der EA lädt dann die aktuelle Version (sofern die Namen gleich bleiben). HTH
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Wie war das mit den 100.000 DM, Frau Merkel?
Das mag sein, aber ich denke einerseits nicht das es so strikte Grenzen gibt. Und andererseits gibt es beim Kapitalismus ja auch noch sehr viele Unterscheidungen. (Wie gesagt, bin kein Experte, aber ich weiß das sich die Realität nicht nach strikt getrennten Kategorien aus dem Lehrbuch richtet) Wir haben bei uns ja auch keinen reinen Kapitalismus oder? Versteht mich nicht falsch, ich sag nicht das wir den Kapitalismus total abschaffen sollten (bei guten Alternativen bin ich aber auch nicht dagegen ;), aber ich bin mir ziemlich sicher das die aktuelle Ausprägung nicht passt. Natürlich, und das sind ja auch die Vorteile des freien Marktes. Das jeder Mensch *seine* Nachfrage auf den Markt bringt und somit die Chance hat, das dadurch ein entsprechendes Angebot entsteht. Ein Problem hab ich, wenn die Nachfrage so stark von Medien, Werbung etc. manipuliert wird wie heutzutage. Und ich finde das durch den übertriebenen Preiskampf das "interne (also bei jedem Menschen persönlich empfundene) Preislevel" (also die grobe Vorstellung die man vor dem Einkauf hat, was so ein Ding ca. kosten sollte) extrem unrealistisch gedrückt wurde. Und es läuft einfach sehr vieles bei uns über Erwartungshaltung:Wenn du ins Geschäft gehst und mit einem Preis von 10€ rechnest und das Ding kostet 50 überlegst dus dir vielleicht nochmal. Denkst du vorher das Ding wird 60 kosten, kaufst du es ziemlich sicher. (Ich hoff irgendwer versteht was ich mein, weil meine Formulierungskünste sind scheinbar noch nicht munter... ) Nein, das ist schon klar. Noch einen Schritt höher. Das "Problem" ist das es in unserem System ein Problem ist wenn nicht jeder arbeiten muss. (also wenn man dank hochtechnologischer autonomer Produktionsprozesse, gleiche oder mehr Produktivität hat mit deutlicher Einsparung an notwendigen Arbeitern) Und ich frage mich, warum die Menschen ein System so stark verteidigen (persönlich und emotional) das direkt (auch wenns die meisten nicht sehen) für dieses Problem verantwortlich ist. (Ok das war jetzt in keinster Weise schöner formuliert als vorher, nochmal:) Ich frag mich warum die Menschen, trotz dieser massiven Probleme (Arbeitsverlust, möglicher Arbeitsverlust, Angst vorm Arbeitsverlust) das System welches direkt dafür verantwortlich ist, verteidigen und unterstützen. Bin kein Statistiker, aber ich sag definitiv zuwenige. Ich kenn den Status Quo (ich glaub zumindest gut genug), aber nur weil es jetzt so ist, heißt das doch nicht das es für immer so bleiben muss und wir nichts anderes tun können als die Symptome bekämpfen. Wir sind derzeit technologisch endlich an einem Standpunkt angelangt wo wir viele unserer Probleme lösen können ohne andere Auszubeuten oder uns den Schädel einzuschlagen... aber dafür müssen wir halt auch das alte System hinterfragen und anpassen/verändern.
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Wie war das mit den 100.000 DM, Frau Merkel?
angesichts deiner beschriebenen Situation ignorier ich den Zynismus einfach mal. Du solltest meine Posts bitte schon als ganzes und im Kontext verstehen. Mir ist durchaus klar, das in diesem monetären System "Nur wer Geld verdient ist was wert", in dem Dorf2 Probleme entstehen. Aber was ich meinte: Wenn du dir gesamte Situation anschaust (und nicht sofor wenn jemand nix zu tun hat denkst "der arme arbeitslose, was macht er jetzt bloß?"), dann sind in dem Dorf mehr Resourcen vorhanden als vorher (wo vorher schon alle genug zu essen hatten). An sich also kein Nachteil für das Dorf, da vielleicht die Fische aus Dorf1 sogar eine gute Nahrungsergänzung sind etc. Erst wenn der Effekt vom "ich MUSS Geld verdienen" auftaucht, ist der plötzliche Zuwachs an Resourcen von außen plötzlich katastrophal für die lokale Bevölkerung. Deswegen auch meine Frage (die glaub ich noch keiner beantwortet hat): Was läuft an diesem System schief, das solche Effekte entstehen? Bzw.: Wieso verteidigen die Menschen ein solches System so vehement? Sehr gute Frage! Ich denke (und das ist echt nur eine Mutmaßung), das es an dem kurzen Horizont (no offense;) des MEnschen liegt. Wenn man die Entscheidung hat zwischen Produkt A (mit diversen Prüfberichten, Gütesiegeln und Garantien) und Produkt B (gleiche Funktionalität und die Werbung sagt auch das es voll toll ist) zum halben Preis von Produkt A, dann wird der Durchschnittsmensch vermutlich B kaufen, weil er jetzt einen Vorteil dadurch hat, und der (sehr wahrscheinliche) Nachteil in der Zukunft (weil man bald ein neues kaufen muss etc,wodurch eigentlich A auf Dauer besser wäre) wird nicht bewusst wahrgenommen. Zusätzlich spielt sicher die Beeinflussung durch die Werbung und die übliche Profitgier eine große Rolle. mMn wäre ein Schwerpunkt auf qualitative Produkte und auch die Bereitschaft dafür den entsprechenden Preis zu zahlen, ein großer Fortschritt!
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Wie war das mit den 100.000 DM, Frau Merkel?
Du scheinst eine sehr konkrete Vorstellung zu haben, vielleicht könntest du zuerst deine Vorstellung präsentieren bevor du unsere zerpflückst ;) Mal eine generelle Frage: Wie definierst du Wohlstand? Zum abfließen von Wohlstand: ist das in dem Fall schlecht? In deinem Bsp herrscht dann ja der "Wohlstand" in D aufkosten von Polen, somit ist es nur gerechtfertigt das er abfließt oder?
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Wie war das mit den 100.000 DM, Frau Merkel?
Inwiefern genereller? Ausbeutung der Arbeitszeit der Mitarbeiter etc? Da bleibt meine Antwort aber gleich . mMn ist Fortschritt und gesunder Wettbewerb auch ohne Ausbeutung in welcher Form auch immer möglich. Mit Betonung auf gesunder Wettbewerb. Nicht profitgieriger Kampf bis ein Unternehmen stirbt. Möglicherweise geht der Fortschritt dann nicht so extrem schnell wie er derzeit passiert, bzw. werden hochqualitative Produkte nicht sofort zu Schleuderpreisen angeboten, aber wenn schon monetär, dann zumindest fair und halbwegs moralisch. Diese Ökonomisierung wie du sie beschreibst ist definitiv ein gravierender Punkt. Vermutlich muss (müsste) hier wirklich der Staat eingreifen, aber leider gibt es scheinbar größere Lobbys für die Konzerene und Profite als für den kleinen Mann am Fließband... bzgl. Aldi Kassierer(in): Das war nur ein zufälliges Bsp für eine Arbeitskraft ohne extreme Ausbildung, aber wenn Aldi sich so um seine Mitarbeiter kümmert, wars vermutlich ein glücklicher Zufall, es sollten sich schließlich alle Unternehmen um ihre Mitarbeiter kümmern.
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Wie war das mit den 100.000 DM, Frau Merkel?
Gute Frage, hab ich ehrlich gesagt zu wenig Ahnung um echt eine Meinung zu haben, aber was ich mir dazu denke: Ein Segen wäre es auf alle Fälle gute Arbeitsbedingungen zu schaffen (also den höheren Lohn vielleicht nicht voll auszahlen sondern eben in die Fabriken, Arbeitszeiten, Sozialleistungen etc investieren). Die Frage ist was man unter "angemessenen" Lohn versteht. Angemessen an das dortige Wirtschaftssystem, sodass eine Näherin dort soviel verdient (verhältnismäßig) wie eine Kassiererin bei Aldi hier (nur ein Hausnummernbsp) denk ich wäre sinnvoll. Dürfte aber derzeit vermutlich, wie Henrik schon gesagt hat, nicht zu sprunghaft und nur bei einer Firma passieren, sondern müsste entsprechend sorgsam angepasst werden um nicht zu starke "Unruhen" zu erzeugen (Veränderung sorgt halt leider immer für Veränderungen, und bei Veränderungen gibt es immer Reibungspunkte...)
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Wie war das mit den 100.000 DM, Frau Merkel?
Da halte ich aber dagegen ;) Die Uni macht schon auch Grundlagenforschung (vor allem in Form der Lehre), aber die wirkliche Forschung hat nix mehr mit Grundlagen zu tun! Ich geb dir schon Recht, in der Privatwirtschaft steht oft (viel) mehr Geld dahinter, wodurch mehr möglich ist (aktuell ist die Unisituation in Österreich ja brandheiß -> "Die Uni brennt"). Deswegen kooperiert die Uni ja auch oft mit der Wirtschaft um Drittmittel für die Forschung aufzutreiben. Allgemein: Ich stimm dir voll zu das die meiste Entwicklung durch Wettbewerb entsteht. Der (generische) Mensch ist träge, wenn also eine aktuelle Entwicklung gut genug ist, werden (leider) nur wenige hochmotiviert an einer Verbesserung arbeiten. Aber ich seh nicht warum man für Wettbewerb auch Ausbeutung braucht. Wenn Firma A ein gutes Produkt hat, und Firma B entwickelt ein besseres sodass das Produkt von Firma A nicht mehr gebraucht wird (man kann es ja fast natürliche Auslese nennen ;) , so muss Firma A auf was anderes umsatteln oder das eigene Produkt verbessern. Aber hier wird noch niemand ausgebeutet. Wenn jetzt natürlich Firma A auf die Idee kommt "Wenn wir in China Kinder ausbeuten, sind wir zwar qualitativ immer noch schlechter, aber halb so teuer und wieder vorne" geht die Ausbeutungsspirale los. Bis nicht niemand mehr noch weiter ausgebeutet werden kann, die Firmen anfangen immer höhere Risiken einzugehen nur um ein bissl mehr Gewinn rauszuschlagen, dadurch geht dann möglicherweise die Qualität runter, bis die ausgebeuteten anfangen auf eigenen Füßen zu stehen und das System endgültig ko-schlagen (Ich steh auf übertriebene Darstellungen ;) Also Wettbewerb mMn gut und notwendig, aber "Maximierung der Profite koste es was es wolle": negativ ohne Ende. Was hier zusätzlich noch mitspielt: In der Praxis wären ja jetzt viele Mitarbeit von Firma A von Kündigung bedroht etc. also große Krise für die Arbeitsmarktsituation etc. (Das allein ist ja schon abartig: Eine extreme Verbesserung der Technologie bzw. Steigerung der Produktionseffizienz führt in unserem System zu Problemen für die Menschen (Käufer zahlen gleich viel, Arbeiter werden arbeitslos...)) Und das obwohl Gesellschaftlich gesehen: immer noch gleichviel (teils sogar bessere) Resourcen vorhanden sind, und eigentlich alle froh sein sollten, weil jetzt einige Arbeiter freie Zeit haben in der sie andere Tätigkeiten für die Gesellschaft machen können.
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Wie war das mit den 100.000 DM, Frau Merkel?
Seh ich nicht so, ich finde Nicht-Ausbeutung und Fortschritt schließt sich nicht aus. Fortschritt aufgrund von Ausbeutung anderer führt auf lange Sicht mMn nur zu Problemen da die ausgebeuteten Gruppen klarerweise nicht auf Dauer mitspielen, das System dann aber auf Leistung ohne Gegenwert beruht. Und somit bei Revolution der Ausgebeuteten einen derben Rückschlag erleidet. Zusätzlich bin ich moralisch eher gegen Sklavenarbeit eingestellt... Wieso nicht? Es ist zwar in der aktuellen Wirtschaft mMn gerade groß in Mode statt absoluter Qualität und Entwicklung die relative anzugeben, wodurch man nur mehr besser sein muss als der schlechteste. Aber im Bereich Forschung (vor allem universitär) gibt es Entwicklung unabhängig vom Vergleich mit anderen. Auch wenn man die beste Technologie etc. hat kann (und wird) man weiter forschen und entwickeln da immer noch Verbesserungen möglich sind. Mir fällt auch gerade keine Technologie ein, die man als perfekt bezeichnen könnte, wo es keine Weiterentwicklungsmöglichkeiten gibt... Frei nach dem Motto "Wir vergleichen nicht, wir setzen Maßstäbe" (Motto vom ZID der TU Graz ;)
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Indikator in verschiedenen Zeitebenen
beides ja. Das "Symbol" das du handelst. EURUSD ist zB ein Symbol. Symbol() liefert das aktuelle "Symbol" vom Chart (Also welches Währungspaar bzw. sonstiges Asset du gerade handelst)
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Frage DLL
Meinst du allgemein das einbinden einer DLL? Wenn du eine gewisse Funktion/Funktionalität in MQL nutzen willst, die MQL aber so eigentlich nicht zur Verfügung stellt (zB das lesen und schreiben von Dateien in beliebigen Ordnern) dann kannst du dir eine DLL schreiben die diese Funktion erfüllt, und über die Einbindung der DLL in MQL diese dann nutzen. Beim einbinden selber braucht MQL aber nur den Namen der dll, und die deklaration welche Funktionen du daraus verwenden willst...
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Wie war das mit den 100.000 DM, Frau Merkel?
Nur zur Sicherheit: Ich bin kein Wirtschaftler, meine Aussagen und Einstellungen sind eigentlich nur aufgrund von Beobachtung und naivem Nachdenken entstanden, können also sicher Fehler und Falschannahmen enthalten (also bitte nix zu persönlich nehmen), aber ich bin ja hier um zu lernen ;) Das stimmt schon. (sorry war übertrieben formuliert) Was ich meinte war eher die Grunddevise in der aktuellen Zeit das jeder versucht, sich möglichst viel vom Kuchen abzuschneiden. Ich rede ja nicht nur von Firmen. Wenn die Firma ständig reinvestiert ist das gut, aber wenn der Chef Boni kassiert die er nicht ausgeben kann (oder will) wird das Geld genauso wieder aus dem System genommen. Sobald irgendwo, irgendwer Kapital am Konto anhäuft, nimmt er es aus dem System raus. Und die Krise hat zwar viel angehäuftes Geld von diversen Konten abgezogen, aber zum Großteil eher auf andere Konten verteilt (bzw. konzentriert), und dank Krise wollen jetzt noch weniger Leute ihr Kapital ausgeben. Sorry, ich glaub wir meinen unterschiedliche Dinge mit "Luxusgütern". Ich meinte die Art Luxus die ibelieve angesprochen hat (in jedem Haus ein Fernseher, 3 mal im Jahr urlaub). Von denen haben wir genug. Klar manche Luxusgüter sind definitiv knapp (Diamanten etc.), ich meinte eher die "Wohlstandsgüter" die heute unseren Lebensstandard ausmachen. Zur Entwicklungshilfe: Ich geb dir 100% Recht wenns darum geht das ein überschwemmen von Entwicklungsländern mit unserer Technologie und Waren, denen nicht hilft. Funktioniert genausowenig wie dem Iraq die Demokratie zu "bringen" . Entwicklung muss von den Menschen selber kommen, man kann ihnen nur helfen (zB Trinkwasser verbessern etc. ). Ich sag auch nicht das wir Afrika mit Milche fluten sollten (obwohls lustig klingt ;), aber es ist doch so (korrigiert mich wenn ich falsch liege) das wir (möglicherweise indirekt durch div. Großkonzerne) derzeit schon extrem negativ in die Entwicklungsländer eingreifen. (Die Leute arbeiten auf dem Land das früher ihnen gehörte, um Bananen für den "Westen" zu produzieren, nur damit sie selber eine Banane kriegen oder so...) Frag mich jetzt nicht was man da am besten tun sollte. Mir fällt auch keine Lösung der aktuellen Situation ein, bei der nicht irgendeine Gruppe (global gesehen) revoltiert und kurzfristig ein Großteil zusammenbricht. Aber wenn wir das aktuelle System so weitertreiben wird das glaub ich sowieso passieren (ob jetzt die Afrikaner Europa niederrennen, oder das Volk die Banken niederrennt ist glaub ich nur die Frage was vorher passiert...) Warum es in unserem derzeitigen System schlecht ist wenn der Milchpreis fällt ist mir aus Sicht des aktuellen Systems schon klar. Mein Problem ist nur, das dieses System Schuld daran ist, das wir von "allem" (zumindest allem notwendigen) zuviel haben, es sich aber ein Großteil nicht leisten kann wodurch viele doch wieder zuwenig haben Ich sag jetzt nicht das ich einen direkten Lösungsvorschlag parat habe, zumindest keinen der direkt umsetzbar wäre. Ich frag mich nur warum "alle" ein System so wehemend verteidigen, das solche extremen Widersprüche erzeugt. Liegt möglicherweise an der "Trägheit" des Menschen... Solang das System irgendwie läuft, bekämpft man die Symptome (meist durch Erzeugung neuer Probleme) damit man sich nicht Gedanken um ein neues System machen muss... Falls ich einfach zu blöd bin um zu begreifen das es gut ist wenn die Mehrheit keinen Zugang zur Überproduktion hat, freu ich mich falls mich jemand erleuchten kann. Ansonsten will ich eigentlich nur mal zum Denken anregen, weil das tun leider viel zu wenige... Es ist schon seltsam, manche Menschen betrachten das Wirtschaftssystem als wärs ihre ganz persönliche Überzeugung, und sobald jemand was dagegen sagt wirds gehandhabt wie Ehrenbeleidigung der schlimmsten Sorte... und auf der anderen Seite schimpfen sie über die "bösen Banken" und das der kleine Mann ja nur ausgenutzt wird etc... EDIT: manno, wenn man einfach schreibt was man sich denkt kommt echt kein schönes Deutsch raus, sorry EDIT 2: ganz vergessen: Darf ich fragen warum du es als das Sozialste empfindest? praktische Erfahrung mit anderen Systemen? (sorry, sollte nicht so zynisch klingen) Und ich glaube sehr wohl das viele bei uns hungern (und nochmehr nur von Reis aus dem Sozialmarkt leben, weil sie sich sonst nix mehr leisten können) und erfrieren tun viele auch nur deswegen nicht, weils in den Großstädten auch im Winter im Ubahnsystem noch warm genug ist. Wir sind eine demokratischer, sozialer Rechtsstaat... ja auf dem Papier sicher. (zugegeben die Fragen sind jetzt sehr provokant, aber ich übertreibs jetzt mal absichtlich:) Wie hoch war die Wahlbeteiligung bei der letzten Wahl? Fließt deren Meinung irgendwie in die aktuelle Politik ein? Tun die Politiker wirklich das beste fürs Volk oder das, was im Moment beim Volk die meiste Symphatie hat, damit sie wiedergewählt werden? zum Rechtsstaat: Wie ist "Rechtsstaat" eigentlich genau definiert? Es gibt ein "Recht" ok, aber wie weiter? Jeder ist vor dem Recht gleich? Genau... Abgesehen von den ganzen Justizskandalen, Polizeiskandalen etc. (und das ist nur das was an die Öffentlichkeit kommt) Und wenn man genug Geld hat, und nicht gerade das Pech das die Medien mit einem die Lücken füllen wollen, setzt man sich halt ab und ist vor dem "Recht" plötzlich gar nicht mehr da... Versteh mich nicht falsch, in der Theorie ist unser Staatssystem wunderbar, und ich genieß auch die Vorteile... aber ich hab nicht das Gefühl das die Theorie auch nur in der Nähe der Praxis ist.
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Wie war das mit den 100.000 DM, Frau Merkel?
Gehst du davon aus das es nur eine fixe Menge an "Luxus" gibt, die nicht vermehrt werden kann? Was verstehst du unter "Luxus", Luxusgüter? Aber Luxusgüter sind zwar in ihrer Anzahl irgendwann (aufgrund der derzeitigen Resourcen der Erde) beschränkt, aber den Punkt haben wir noch lange nicht erreicht. Was aber beschränkt ist, ist das Geld, und fast jeder versucht Geld aus dem Kreislauf rauszunehmen (nennt man bei uns halt "sparen"). Es werden also Güter mehr, aber Geld bleibt konstant (bzw. real weniger). Rein logisch müssten damit die Güter immer billiger werden (gestern 1 Gut für konstant Geld, heute 2 Güter für gleichviel Geld -> 1 Gut entspricht 1/2 Geldmenge) damit das Geldsystem "Sinn" macht und den realen Ablauf widerspiegelt... In der Realität ist seltsamerweise das Gegenteil der Fall (Inflation und so...). Sprich in der Praxis seh ich das so: Jeder hat "konstant" Geld zur Verfügung (der konstante Lohn, der aber Dank einsparungen etc. gekürzt wird), da dieses Geld aber immer weniger Wert wird, kann er sich immer weniger leisten. Auf der anderen Seite werden die zur Verfügung stehenden Güter ständig mehr (und werden dann teils zur "Markterhaltung" wieder zerstört ). Wir verhungern also vor einem Riesenhaufen Essen... Wenn ich mir dein Bsp anschaue fällt mir eines auf: Die gesamte Gesellschaft bekommt konstant mehr Mittel/Güter (im Bsp nur Fisch, aber wenn man davon ausgeht das aufgrund des Überschuss an Fisch im anderen Dorf manche Handwerker nicht mehr nebenbei fischen müssen sondern sich voll aufs produzieren konzentrieren bzw. manche Fischer eben was anderes lernen, werden auch die anderen Güter mehr) zur Verfügung. Das heisst es ist (immer noch) genug zu Essen für alle da (sogar mit Überschuss) und zusätzlich gibt es immer mehr an "Wohlstandsgütern". Aber das soll schlecht für die Gesellschaft sein? Und genau das finde ich an diesem System so krank: Die Menge an verfügbaren Gütern (inkl mancher "Luxusgütern") nimmt pro Kopf drastisch zu bis hin zum Überschuss, aber für die Mehrheit der Bevölkerung ist das negativ?!?! Und wenn die "Experten" anfangen "erklären" warum dieses System gut ist, glauben die meisten Leute noch dran und schaufeln weiter essen auf den Berg vor dem sie dann verhungern... (ja ich weiß, übertrieben dargestellt ;) Ich würd echt gern mal hören wie ein Wirtschafts"experte" erklärt warum wir vor dem Berg von Essen verhungern... Ohne so tolle Sätze wie "Weil wir sonst den Markt zerstören" (Der aktuelle "Markt" ist doch genau das Problem oder?) (Sorry für die extreme Darstellung, aber ich hab bis jetzt noch keine zufriedenstellende Antwort auf das Problem gekriegt (mein jetzt nich hier, sondern allgemein) und langsam hab ich das Gefühl es will einfach keiner darüber nachdenken.... nach dem Motto: "Mag schon stimmen, aber wenn ich nicht weiter Essen schaufle, darf ich mir nit mal die kleine Semmel behalten"...WTF?)