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Forex1+

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Alle Inhalte von Forex1+

  1. Forex1+ antwortete auf Mako's Thema in Chit Chat
    Ja massenpsychologisch ist es echt so, paradox ist es eher für wissenschaftlich arbeitende Nerds wie mich ;-)
  2. Forex1+ antwortete auf Mako's Thema in Chit Chat
    Schweden 1.937 Tote Dänemark 384 Tote Norwegen 185 Tote Finnland 149 Tote Selbst wenn man es auf die Bevölkerungszahl rechnet ist das Verhältnis klar und kann jedes Kind raten lassen welches Land den Sonderweg geht und welchen Preis es dafür zahlt. Alleine schon wegen der Bevölkerungsdichte würde es sich sowieso nicht auf DE übertragen lassen, was im Wald funktionieren könnte, funktioniert deshalb nicht woanders, DE müsste man mit anderen Ländern vergleichen, man sieht doch in USA und GB wie toll es läuft wenn die Bevölkerungsdichte höher ist. Die Politik handelt doch bei dieser Sache vielleicht das erste mal überhaupt eher auf Basis der Wissenschaft und eben nicht auf Basis von Lobby+Machterhalt. Daher ist es doch eigentlich paradox, dass genau jetzt so viele Leute durchdrehen, wo die Handlungen doch indirekt durch objektive Wissenschaft gesteuert wird. Die kritischen Leute konzentrieren sich meiner Meinung nach auf die völlig falschen Dinge und fallen auf Thesen irgendwelcher Wichtigtuer rein, hätte mir bei anderen Dingen in den letzten Jahre mal so ein kritischen Diskurs in der Gesellschaft gewünscht. Man sollte doch einfach froh sein, dass wir hier in DE das Glück haben die führenden Spezialisten zu haben und durch dessen Vorgaben, wie man ja im Gegensatz zu anderen Ländern sieht, hier unglaublich viele Leben gerettet werden.
  3. Forex1+ antwortete auf whipsaw's Thema in Trader's Talk
    BNTX geht jetzt ab https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/pharmaindustrie-corona-impfstoff-biontech-erhaelt-erste-zulassung-fuer-klinische-studie-in-deutschland/25762406.html Ansonsten spannend auch GILD und MRNA(aber schon weit gelaufen)
  4. Forex1+ antwortete auf whipsaw's Thema in Trader's Talk
    Kann mir vorstellen, dass es an den Aktienmärkten schon bald richtig los geht, die Bären werden den naiven Bullen mal zeigen was eine Rezession ist. Was jetzt mit den Airlines aktuell passiert ist erst der Anfang. Die Basisreproduktionszahl ist hier wieder auf 0,9 gestiegen, um es menschenwürdig unter 1 zu halten wird es so schnell keine Lockerungen in dem Ausmaß geben welche den overleveraged Firmen noch helfen würden, die wird es jetzt der Reihe nach in die Insolvenz treiben. Wenn noch die Hotels/Immos kommen kann es interessanter Weise sogar zu einem Beef mit den USA kommen, denn wer ist der größte Gläubiger von Trumps Familiengeschäften -> Die Deutsche Bank. Interessant auch was da noch passiert.
  5. Forex1+ antwortete auf Mako's Thema in Chit Chat
    Wenn neben Scholz jetzt noch Gabriel anfängt auf kreative Ideen zu kommen, steht sogar im Volksblatt: https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/lastenausgleich-nach-corona-krise-gabriel-fordert-vermoegens-umverteilung-70104176.bild.html https://www.welt.de/geschichte/article206942969/Wiederaufbau-Was-die-Idee-vom-Lastenausgleich-taugte.html Nach der Schlussfolgerung müssten also Beamte und Staatsbedienstete zum Lastenausgleich herangezogen werden, wetten wir das sie es nicht werden Warum sagt man überhaupt Lastenausgleich zu Enteignung, wohl aus dem selben Grund warum man Verteidigungsausgaben statt Rüstungsausgaben sagt. Wenn die CDU zum Machterhalt inzwischen alle Ideen der SPD durchwinkt dann wird es bald weitere interessante Überraschungen geben. Vielleicht wird man in Zukunft hier besser einfach Hippie oder Schnorrer oder gammelt einfach vor Netflix oder am ortsgelegenen Brunnen und genießt sein Bier. Denn als Macher wird man sich dann irgendwann fragen... wofür? Das durch Macher Arbeitsplätze erschaffen werden, gemeinnützige Organisationen getragen werden, Kultur gefördert wird etc, spielt wohl keine Rolle. Irgendwie wächst das merkwürdige Gefühl, dass nach Corona in der Welt unumkehrbar eine neue Ära anbricht. Bisher lief es eher "unspürbar" in Sachen Privatsphäreverlust/Massenüberwachung/Datenhandel/DataMinig/Prescriptive Analytics und wechselt jetzt auf die physische Ebene wo es auch an die materiellen Dinge geht. Irgendwie wird jetzt auch entgültig klar wieso der anonyme Goldkauf im Januar quasi abgeschafft wurde. So nackt wie jetzt, war die Gesellschaft noch nie.
  6. Ich habe mal gedanklich das Thema reiner Intraday Aktienhandel 1:1 durchgespielt. Ich stelle mal die These auf: Je höher die durchschnittliche prozentuale Änderung der gehandelten Aktien desto kleiner kann das Handelskonto sein. Wenn man sich also nur auf solche Aktien konzentriert ist das wie den Hebel zu erhöhen. Beispiel heute Adobe >4%, Boeing > 8% Ich schätze das Konto sollte dennoch minimal 10k haben damit man auch was "spürt" was Gewinne/Verluste angeht. Ist daher schon etwas anderes, als wie aktuell noch möglich, in Australien ein kleines 200€ Konto in kürzester Zeit hoch handeln zu können. Aber Aktien sind zumindest schon mal eine Möglichkeit, wenn auch mit einer anderen Hinterlegungssumme. ps: würde mich natürlich trotzdem interessieren was Ihr noch so für kreative Ideen für "nicht-Termingeschäft"-Assets habt
  7. Es gibt im Grunde zwei Möglichkeiten, entweder man gründet eine Kapitalgesellschaft und ist nicht betroffen oder man handelt Assets die einfach nicht von diesem Steuerskandal betroffen sind. Ersteres ist einfach mit gewissen Hürden verbunden die man sich ggf ersparen kann, daher finde ich es spannend was es sonst noch für Möglichkeiten gibt über eine Anpassung der gehandelten Assets. Ich bin zB auf für mich neue Dinge/Alternativen gestossen wie: - es gibt Leute die behaupten es gibt echten Aktienhandel als Marginhandel also Aktien bis zum 5-fachen des Eigenkapitals intraday handelbar. Dann gibt es Gegenmeinung, dass sich Marginhandel sich immer auf Derivate bezieht... Würde mich sehr interessieren was hier korrekt ist? - Kryptos? Könnte man Kryptos intraday handeln? - Prop Trading: man tradet wohl über eine Firma, muss sich qualifizieren, tradet dann große Konten, bekommt ein Anteil der Gewinne. - was noch??? Es ist am Ende bei der Überlegung auch immer eine Frage der Hinterlegungssumme. Es ist doch schon nett wenn man nicht so riesige Summen hinterlegen muss. 1:1 ist eben nicht mit einem 1000€ Konto möglich. Wenn man Strategien diversifiziert sowie Underlyings dann kommt man auf eine ordentliche Anzahl gleichzeitig aktiver Trades da ist 1:1 einfach nicht mehr mit einem solchen Konto möglich. Im ESMA Style 1:20 wäre ja noch ok aber 1:1 ist echt nicht mehr so schön. Bei der Aufstellung stelle ich mir im Grunde alle am Computer handelbaren Assets/Produkte vor, die nicht von dem Steuerskandal betroffen sind.
  8. Forex1+ antwortete auf Mako's Thema in Chit Chat
    In diesen wirtschaftlich schweren Zeiten kann man ruhig mal die Rüstung hochfahren, die paar Milliarden kann sonst jetzt sicher keiner gebrauchen, Prioritäten muss man eben setzen. https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/nato-verteidigungsausgaben-werden-2020-wohl-auf-50-milliarden-euro-steigen/25120876.html
  9. Nochmal eine Frage in die Runde, der normale Aktienhandel sollten nicht betroffen sein (da kein Termingeschäft) richtig? Vielleicht kann man hier mal eine vorläufige Liste anfangen welche Assets aller Voraussicht nicht betroffen sind?
  10. Forex1+ antwortete auf Mako's Thema in Chit Chat
    https://www.dkv.global/safety-ranking Laut der Deep Knowledge Group managt nur Israel die Krise noch besser als DE, man kann sich wohl nicht beschweren. GB+USA sind nicht mal in der Top 40 Liste, ok wen wunderts. „Deutschland hat im Vergleich zu den anderen Ländern derzeit das beste Sicherheits- und Stabilitätsranking in Europa und gehört auch weltweit zu den führenden Nationen in Sachen Krisenmanagement“, sagte DKG-Gründer Dimitry Kaminsky dem „Spiegel“. „Deutschland war angesichts seiner anfangs hohen Infektionszahlen äußerst effizient und hat eine weitere Ausbreitung der Krankheit erfolgreich gestoppt ohne das Niveau anderer Staaten zu erreichen — dadurch wird Deutschland nach der Pandemie erhebliche wirtschaftliche Vorteile haben.“ https://www.businessinsider.de/politik/deutschland/corona-ranking-von-londoner-thinktank-nur-ein-land-managt-die-krise-besser-als-deutschland/ https://www.focus.de/gesundheit/news/das-beste-stabilitaetsranking-in-europa-weltweites-sicherheitsranking-nur-israel-managt-corona-krise-besser-als-deutschland_id_11880227.html
  11. Forex1+ antwortete auf whipsaw's Thema in Trader's Talk
    Mit Wasser ist eher Wasserversorgung/Aufbereitung gemeint da Wassertechnologie nicht nur wegen Klimawandel sondern auch wegen steigendem Wohlstand immer mehr an Bedeutung gewinnt. Wassertechnologie gehört ins Depot völlig unabhängig von Corona. Sauberes Wasser ist eines der ganz großen Zukunftsthemen. Nestle hat das zB schon vor etlichen Jahren gewusst und kauft Wasserrechte von staatlichen Wasserbehörden was eben zu den ganzen Skandalen geführt hat zB Afrika... zu 3.). es lässt sich schwer voraussagen wie im Detail genau die Märkte auf die kommenden Dinge reagieren, sicher ist nur, dass es eine Rezession weltweit gibt die sich negativ auf die prozyklischen Märkte auswirkt und dies zum Gelddrucken führt, was sich wiederum positiv auf diese Märkte auswirken kann. Welche Kraft dann zu welchem Zeitpunkt größer ist oder überhaupt wirkt wird man dann sehen und es wird regional in der Welt auch unterschiedlich sein. Es wird dann immer Assetklassen geben die sich antizyklisch zum Rest verhalten wie zB aktuell physisches Gold. Gar nicht leicht aktuell noch Gold zu bekommen (kein Briefgold). Oder Impfstoffhersteller könnten kurzfristig profitieren, ist aber eher Spielerei finde ich, ich bin aber auch nicht der Maßstab. Diverse Wege sind möglich, das wir den Tiefpunkt bereits hatten oder das er noch kommt oder es kann auch wie in Japan laufen, dann funktioniert buy+hold sowieso nicht mehr. Interessant ist, gedanklich sehen die meisten Dax, S&P, DJ, ETFs etc als unendlich steigende Linie die ab und zu von Crashs unterbrochen wird und solang es eben funktioniert ein Crash zu recht als guter Einstieg gilt. Aber jetzt schaut man sich mal den Nikkei die letzten 30 Jahre an. Wenn Europa jetzt diesen Weg einschlägt ist nichts mehr mit Aktien-Performance, Spareinlagen etc... Wollen wir mal nicht hoffen aber sollte man im Hinterkopf haben. Bei mir geht daher der Trend schon länger in die Richtung nur Assets zu traden die möglichst unabhängig von jeglichen Indizes laufen.
  12. Forex1+ antwortete auf Mako's Thema in Chit Chat
    Wir Trader lieben predictions --> lets go
  13. Forex1+ antwortete auf whipsaw's Thema in Trader's Talk
    Bin noch vorsichtig mit Einstiegen da kann noch einiges kommen. Es kommt natürlich immer auf den geplanten Zeitrahmen an aber ich denke 24-36 Monate werden die meisten Assetklassen noch gut und gerne betroffen sein. Würde nur mit der Kneifzange und engem TS was machen aber kann natürlich gute Chancen bieten falls das Zinsspiel noch etwas funktioniert. Arbeitslosenzahlen vor allem in USA werden nicht schön enden, Italien und andere sind mit und ohne weitere Spritzen komplett im Eimer, Eurobonds nein oder ja, ggf dann Eurokrise, Euro als Währung dann in Gefahr?, man weiß eben nicht wie weit man mit Gelddrucken wirklich kommt. Dann zieht es jetzt hoch und knallt eben >2023 nochmal so richtig. Der Begriff Lastenausgleich ist in der Politik auch schon unterwegs. Vielleicht gehen wir auch den japanischen Weg und dümpeln 30 Jahre irgendwo unten herum.
  14. Forex1+ antwortete auf Mako's Thema in Chit Chat
    Die Regierung steht nun massiv unter Druck da wenn die Beschränkungen nicht bald intelligenter laufen dann ist eine wirtschaftliche Kernschmelze ziemlich sicher. Ich bin überzeugt, dass es daher in den nächsten 2-4 Woche eine intelligentere Anpassung der Beschränkungen gibt, welche der Wirtschaft wieder Luft gibt aber dabei möglichst das Gesundheitssystem nicht überlastet. Was wirklich hier im Land ein Vorteil ist: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Grafiken/Gesundheit/2020/_Statisch/20200402-intensivbetten.png;jsessionid=C9489464E2000FB9783454F8093564FD.internet8741?__blob=poster Hätte nicht gedacht, dass wir echt doppelt soviele Plätze wie FR haben. Und dazu kommt, dass sich hier im Schnitt die Alten nur wenig angesteckt haben, im Gegensatz zu den anderen Ländern, was als weiterer Faktor die geringen Todeszahlen erklärt. Also aus gesundheitlicher Sicht sehr gute Situation hier in DE, aus wirtschaftlicher Sicht wird es sich noch zeigen...
  15. Forex1+ antwortete auf Mako's Thema in Chit Chat
    Und das Szenario Modi-SARS wäre sogar noch viel schlimmer (10% Todesrate) als es jetzt der Fall ist und trotzdem gab es keine so gute Vorbereitung. Es ist in DE immer das blöde, es gibt fantastische Spezialisten in fast allen Bereichen aber die Erkenntnisse werden einfach nicht genutzt da die Entscheidungsträger eben diese Kompetenzen nicht nutzen und dabei selbst keine haben. DE hat auch einfach Glück gehabt, dass die Sache hier so spät skaliert und man noch diese Vorbereitungszeit hatte, das Virus hätte auch bei uns direkt mit/nach China durchstarten können dann sähe es nochmal anders aus.
  16. Forex1+ antwortete auf Mako's Thema in Chit Chat
    Wenn dir auch Provinzen reichen könntest du das immer aktuelle Dataset der Johns Hopkins University anschauen: https://github.com/CSSEGISandData/COVID-19/tree/master/csse_covid_19_data In der Zeitreihe dieser Datei findet man es aufgeschlüsselt nach Provinzen (Zeile 51-83) https://github.com/CSSEGISandData/COVID-19/blob/master/csse_covid_19_data/csse_covid_19_time_series/time_series_covid19_confirmed_global.csv zB Shenzhen ist in Guangdong -> confirmed 1475 (3/29/20) Das Datenthema wird sicher Wissenschaftler noch viele Monate/Jahre ausreichend beschäftigen, diese ganzen Werte die aktuell zur Verfügung stehen, sind schwer vergleichbar da die Dunkelziffern in jedem Land mit einem komplett anderen Faktor anzusetzen sind. Auch die Datenerhebung ist von sehr unterschiedlicher Qualität. Man geht auch inzwischen davon aus, dass in diversen Ländern das Virus schon unerkannt früher unterwegs war wo Daten komplett fehlen da es als klassische Grippe klassifiziert wurde. Aber wie gesagt ich denke was China angeht entsprechen die Zahlen wenig der Realität. China hat im Weltherrschaftsbattle mit den USA sicher großes Interesse die Wirtschaft möglichst wenig und kurz einzuschränken, da wird geschönt ohne Ende und Menschenleben sind da nicht unbedingt die erste Prio.
  17. Forex1+ antwortete auf Mako's Thema in Chit Chat
    Daten aus China sind wohl komplett nutzlos weil die bewusst geschönt werden. "die Anzahl der Urnen, die allein in den vergangenen Tagen mit Lastwagen angeliefert wurden, auf weit mehr als das Doppelte der offiziellen Corona-Opfer der gesamten Stadt." https://www.n-tv.de/politik/Verschleiert-Peking-das-Corona-Ausmass-article21676318.html
  18. Forex1+ antwortete auf Mako's Thema in Chit Chat
    Hier nochmal was zum verstehen und spielen zum Thema "Überlastung des Gesundheitsystem": https://app.coronasimulator.online/ Wenn ein exponentieller Prozess (Virus R0=3) eine lineare Schwelle (Gesundheitsystem) übersteigt, sterben Menschen die normal nicht sterben würden, so einfach ist das.
  19. Forex1+ antwortete auf Mako's Thema in Chit Chat
    Ganz ehrlich, wer jetzt wirklich noch denkt das Virus ist nicht so ernst und die Maßnahmen seien übertrieben, sollte mal ganz dringend seine Quellen überdenken. Woher die ganzen Leichen in Italien und Spanien, in Frankreich werden Patienten ü80 schon erst nicht mehr beatmet, stattdessen erfolgt Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln. Ganz normale Grippewelle... schon klar. Warten wir mal ab auf England, Indien, USA... Bin mir sicher, ende des Jahres werden sich noch einige schämen. Es ist doch auch alles ganz seriös wissenschaftlich bekannt, R0 die Basisreproduktionszahl des Virus ist ca 3 und daraus folgt das logische Vorgehen was wir jetzt sehen. Und irgendeine Art von laborbasiertem Szenario ist ebenso weniger plausibel. Was moralisch im übrigen auch völlig egal wäre bei der Entscheidung der jetzigen Maßnahmen. https://www.nature.com/articles/s41591-020-0820-9
  20. Forex1+ antwortete auf Mako's Thema in Chit Chat
    Wie auch immer die tatsächliche Mortalitätsrate am Ende ist und welche Maßnahmen angemessen wäre, werden wir vielleicht erst in einem Jahr wissen aber es lässt sich nicht verleugnen, dass es eine deutliche Nummer ernster ist als eine normale Grippewelle, dadurch erwiesen dass die normalen Ressourcen der Gesundheitssysteme eben nicht mehr reichen. In Italien sind es heute 800 Tote, die grenznahen französischen Krankenhäuser sind am Limit ihrer Behandlungskapazitäten für beatmungspflichtige Patienten. Uniklinik Heidelberg, Ulm, Mannheim, Villingen-Schwenningen haben alle französische Patienten aufgenommen die beatmet werden müssen weil die Franzosen nicht mehr hinterher kommen. Sobald Deutschland selbst diese Ressourcen benötigt und dazu kann es in den nächsten Wochen sehr gut kommen, wird es eng. Diese Dinge passieren nicht bei einer normalen Grippewelle. Ich bin sicher nicht der unkritischste Mensch aber man muss bei diesen ganzen kontroversen Quellen wirklich aufpassen nicht in die ein oder andere Richtung zu driften, gibt schon genug Spinner da draußen die sich jetzt in ihrem Weltbild bestätigt sehen. Und so plausibel sind diese Meinungen auch meist nicht wenn man mal die Basis der Aussagen prüft. Die Wirtschaftskrise und der Crash wären sowieso gekommen, die fetten Jahren waren ohnehin gezählt und das hat ganz andere Gründe. Der Virus lenkt da ein bisschen zu viel von den eigentlichen Dingen ab und dennoch ist er jetzt ernst zu nehmen. Nur danach muss einem klar sein, dass der Virus vielleicht ein Beschleuniger aber trotzdem nur ein temporärer Begleiter des wirtschaftlichen Abstiegs war, welcher meiner Meinung nach jetzt erst beginnt.
  21. Forex1+ antwortete auf Mako's Thema in Chit Chat
    Es gibt aber durchaus auch die Meinung, dass die aktuellen Maßnahmen noch viel zu gering und gar fahrlässig sind. Gestern hatte ich mit alter Freundin, Ärztin im KH telefoniert und sie meint, wenn es hier wie in Italien wird (aktuell >600 Tote in 24h) werden die Risikopatienten sterben wie die Fliegen weil die Krankenhäuser nicht alle versorgen können. Bei den jüngeren Intensivfällen gibt es wohl auch sehr unberechenbare Verläufe, dass Ärzte innerhalb von 45min plötzlich die Patienten verlieren wo es vorher noch stabil aussah. Das Problem ist, im Schnitt müssen die schweren Verläufe 2 Wochen durchgehend beatmet werden und belegen so recht lange die Maschinen und Intensivbetten. Wenn in Italien aktuell ein 73 jähriger am Beatmungsgerät hängt und es kommt ein 63 jähriger dann bekommt der 73 jährige das Beatmungsgerät weggenommen und verstirbt. Ich will nicht der 73 jährige sein aber auch nicht der Arzt mit dem grausamen Dilemma überhaupt in die Situation zu kommen Prioritäten setzen zu müssen. Es gibt einfach nicht genug Intensivbetten mit Beatmungsmaschinen, dass wir uns erlauben dürfen alle zusammen krank zu werden, daher ist das Abflachen der Kurve und das Ausdehnen dieses Zeitraums entscheidend für das überleben der Risikopatienten. ps: so Sachen wie Zugriff auf Handydaten für Gesundheitsbehörden halte ich wiederum für totalen Unsinn und Grenzüberschreitung, mal abgesehen davon dass nicht jeder sein Handy dabei haben wird. Man muss natürlich aufpassen was jetzt so erlassen wird, was wiederum über die Zeit und Situation hinaus Bestand hat.
  22. Forex1+ antwortete auf Mako's Thema in Chit Chat
    Das sich 70% infizieren dafür kann ja kein Virologe was, es geht ja darum das Gesundheitssystem nicht zu überlasten darum ist die Verlangsamung mit entsprechenden Maßnahmen gewollt, dies wird nichts daran ändern, dass sich die meisten infizieren, die Frage ist eben wann. Wenn alle schweren Verläufe in einer Woche in Krankenhaus müssen oder verteilt über viele Monate macht das einen erheblichen Unterschied für das Gesundheitssystem und dessen Leistungsfähigkeit die Leute durchzubringen. ps: was ist eigentlich nur mit den Deutschen los, in Frankreich sind Kondome und Rotwein ausverkauft, in Deutschland Klopapier
  23. Forex1+ antwortete auf Mako's Thema in Chit Chat
    Es ist sogar aktuell schon eine Grundgesetzänderung im Gespräch, da wird noch einiges kommen, wie übrigens schon einiges kam. Das Virus kam genau zum Zeitpunkt wo sowieso klar war dass es in eine Rezession geht, welch ein perfektes Timing. Iran oder Streit mit China hätten als Trigger andere Gründe sein können aber ein Virus ist interessant, ein schwammiges Feindbild was nicht regional definiert ist. Spannend ist jetzt, dass die Menschen folgendes verankern: Ursache am Börsencrash+Rezession ist der Virus. Solch ein Trugschluss, es wäre so oder so bald passiert. Ich gehe davon aus, dass die Rezession (welche ggf noch die Zombifimen und Banken kippt) und Teildeflation, dann durch eine von offenen Geldschleusen ausgelöste (Hyper)Inflation abgelöst wird, in jedem Fall werden viele Vorsorge- und Rententöpfe entleert. Die Bargeldabschaffung würde dann ungemein der Zwangsenteignung helfen sobald wir die massiven Zinssenkungen sehen. Mit dem Virus hat man den perfekten Schuldigen für viele neue Freiheiten der Politik. Alternative Assets werden und wurden schon beschränkt siehe Gesetzesänderung zum anonymen Goldkauf, staatliche Rente je nach Jahrgang -> nein, für Rente selbst vorsorgen -> immer schwieriger. Anlegerkultur entgültig zerstören -> ja. Ansonsten sollte man sich auch unbedingt mal das 2015 verabschiedete Sanierungs- und Abwicklungsgesetz (SAG) + Abwicklungsmechanismusgesetz (AbwMechG) anschauen, da wird spätestens klar wer in einer Bankenkrise für die Sanierung aufkommt. Das ist eine einmalige Zeit, in den kommenden Monaten/Jahren werden die Vermögen lokal aber auch global umverteilt.
  24. Die haben bei CFDs nur einen einzigen Liquiditätsprovider!? Ist eigentlich verrückt. Bei FX haben Broker in der Regel 10-50 Liquiditätsprovider, wenn da einer off ist, wäre es völlig egal.
  25. Hoffentlich wird das Gesetz gekippt bevor es greift ansonsten sehe ich nur sehr komplizierte Auswege. Selbst wenn eine Assetklasse übrig bleibt, wird es doch sehr aufwändig bestehende Infrastrukturen (Software, Datenlieferung+Verarbeitung, Orderausführung) darauf umzustellen, mal davon abgesehen, dass eine gesunde Diversifikation massiv erschwert wird. Ansonsten was will man dann noch für skalierbare Ansätze fahren?, selbst für Immobilien ist bei den Preisen der Zug mehr oder weniger abgefahren, ist wirklich schwer sich noch etwas aufzubauen, die fetten Jahre werden in diesem Jahrzehnt vorbei gehen und mit einer Rente sollte man je nach Jahrgang nicht ernsthaft rechnen.

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