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Finger wech von.....IG Markets

Geschrieben

Hallo,

 

ich habe ja mit CFD-Brokern nur noch wenig zu tun, zum Glück, muß man sagen, denn was ich vorgestern bei IG Markets erleben durfte, bestätigte erneut meine großen Vorbehalte gegen diese Firmen, vor allem, wenn sie in UK ansässig sind.

 

Ich hatte eine Limit-Order zum Short für den DAX bei 5925 mit Stopp bei 5955 gegeben und kam in den Run nach oben rein, als der DAX innerhalb von ca. einer Minute von rund 5900 auf 5980 emporschoß. Das Limit wurde zu 5925 ausgeführt, doch mit dem Stopp ließ man sich bei IG Markets Zeit und führte diesen mit dreiminütiger Verspätung nicht etwa bei 5955, sondern bei 5994 aus.

 

Meiner Reklamation dagegen wurde nicht stattgegeben, vielmehr hätte ich solche "Slippagen" bei schnellen Marktbewegungen zu akzeptieren. Habe ich das? Wohlgemerkt: es gab keine Gaps, schon gar nicht von 40 Punkten, auch nicht im FDAX, dessen Entwicklung ich live mitverfolgt habe.

 

Es ist ja nun nicht so, daß ich auf einem Stoppkurs von exakt 5955 bestehen würde, aber drei Minuten Verspätung und eine 40 Punkte schlechtere Ausführung...tut mir leid. Die hypothetische Frage, was wohl passiert wäre, wenn es nach Erreichen der 5955 einen scharfen Move nach unten gegeben hätte und ob IG Markets dann auch eine "Slippage" mit einem Rückkauf bei 5916 gebucht hätte, wird wohl nie beantwortet werden, aber ausrechnen kann man sich die Antwort ja selbst.

 

Fazit: auch der vermeintliche "Marktführer" bei CFDs ist wegen unseriöser Geschäftspraktiken gestorben. Nur gut, daß ich da niemals viel Geld hintransferiert habe, weil mein Mißtrauen aus oben erwähnten Gründen doch nie ganz weg war. Ich ahnte wohl schon, warum.

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  • Hallo,   vor zwei Wochen habe ich einen Brief an die Compliance Abteilung von IG Markets geschickt, in dem ich den Sachverhalt anhand der Tickdaten noch einmal dargelegt habe und auf eine zeitnahe Aus

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Geschrieben

2008 WHSelf Invest. Die Geschichte kommt mir bekannt vor.

Ich vermute mal das ein wenig "optimiert" wird bzw. wurde gerade in so volatilen Zeiten.

Geschrieben

Mein LinkWallstreet-Online, Unterforum CFD-Handel

 

Meiner Reklamation dagegen wurde nicht stattgegeben, vielmehr hätte ich solche "Slippagen" bei schnellen Marktbewegungen zu akzeptieren. Habe ich das? Wohlgemerkt: es gab keine Gaps, schon gar nicht von 40 Punkten, auch nicht im FDAX, dessen Entwicklung ich live mitverfolgt habe.

 

Fazit: auch der vermeintliche "Marktführer" bei CFDs ist wegen unseriöser Geschäftspraktiken gestorben. Nur gut, daß ich da niemals viel Geld hintransferiert habe, weil mein Mißtrauen aus oben erwähnten Gründen doch nie ganz weg war. Ich ahnte wohl schon, warum.

 

 

Hallo zusammen,

 

habe ich irgendwo bei facebook auch gelesen das IG bei dem plötzlichen großen Dax-Anstieg in dieser Woche "Probleme" mit der Slippage hatte, kopiere mal den Text hier rein was ich zum Thema in einem anderen Forum gepostet habe:

 

...
"ohne Streiten zu wollen aber ich hatte – wie schon mal erwähnt – Anfang 2009 ca. 30 bis 40 mails mit Verbesserungen und Mängeln bezüglich IG und ProChart sowie Orderhandling gesendet, scheinbar haben andere auch gewisse Erfahrungen gemacht (siehe unten) …

 

Ich empfehle jeden wenn es geht in den richtigen Börsenhandel via Orderbuch oder bei Forex, Spot via ECN oder zumindest STP/NDD umzustellen, es hat nur Vorteile ;)

 

OTC-Handel ist halt immer mit gewissen Risiken verbunden, auch wenn IG Markets bei Aktien (DMA-CFD) eine sehr gute Adresse ist kommen bei anderen Segmenten durchaus Unterschiede zum echten Markt auf da jeder CFD-Anbieter „seine berechneten und somit gestellten Kurse“ dem Kuden "gibt" und gezielt auch Handelsunterbrechnungen und andere Dinge machen kann.

 

Ich behaupte nicht das IG Markets dies tut, jedoch die Kursstellung im OTC unterliegt immer dem Anbieter egal was gehandelt wird (Forex, Indices, Zinsen, Rohstoffe, Metalle, etc. etc.), also eine bilateralen Handelsvereinbarung zwischen Trader und Marketmaker ausserhalb einer Börse, nicht vergessen."

 

und ein bekannter CFD-Trader mit eigener Website schreibt folgendes:

 

Guerkan (Inhaber erfolgs-weg.ch) schrieb am 05.09.11:

Ich war mehrere Jahre bei IG. Ich muss sagen, im Grunde ist IG ok, aber wenn man Trading professioneller betreiben will, sollte man sich schnell einen anderen Broker aufsuchen. Schlechte Ausführungen, grosse Slippages, bei Aktienhandel zu teuer. Handelsplattform ist ok und reicht für den Anfang.

 

Also ich kann leider keinen CFD Broker mehr wirklich empfehlen.

 

Quelle: http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1167469-1-10/passender-cfd-broker-handelsplatform-gesucht

 

Daher bin ich bei "selbsternannten Marktführern" immer sehr sehr vorsichtig !!

 

Viel Erfolg.

Bearbeitet von whipsaw
Zitat kenntlich gemacht - Quote Tags gesetzt

Geschrieben

 

Guerkan (Inhaber erfolgs-weg.ch) schrieb am 05.09.11:

Ich war mehrere Jahre bei IG. Ich muss sagen, im Grunde ist IG ok, aber wenn man Trading professioneller betreiben will, sollte man sich schnell einen anderen Broker aufsuchen. Schlechte Ausführungen, grosse Slippages, bei Aktienhandel zu teuer. Handelsplattform ist ok und reicht für den Anfang.

 

 

Oh, Guerkan. Na den kennen wir doch schon. Das ist leider ein weniger gelungenes Bsp., sorry.

Das Guerkan nur vom CDF Handel abraten kann, haben wir schon erfahren dürfen.

Er bringt sogar immer gleich seine eigene Lösung mit.

Ich will niemanden zu nahe treten, aber sein Auftritt hier war gelinde gesagt suspekt. :lipsrsealed:

 

Edit: siehe Hier

Geschrieben

Oh, Guerkan. Na den kennen wir doch schon. Das ist leider ein weniger gelungenes Bsp., sorry.

Gut aufgepasst (Ohne Smiley, sehe meine momentan nicht)

 

@Mako

Also 40 Punkte Slippage und 3 Minuten Verzögerung würden mich auch jeden Broker wechseln lassen.

Hast du gefragt, ob sie die Kurse noch von Hand eintippen, aber alle ne Sehnenscheidentzündung für dem Zeitraum der Kursstellung nachweisen können.... ?

Geschrieben

Oh, Guerkan. Na den kennen wir doch schon. Das ist leider ein weniger gelungenes Bsp., sorry.

 

Hallo Licens,

 

sorry das mit Guerkan wußte ich nicht, so oft bin ich im Forum nicht unterwegs. Dennoch bleibe ich beim Thema IG kritisch und rate jedem genau zu prüfen ob dies ein geeigneter Anbieter ist, gleiches gilt auch für CMC!

 

Leider finde ich es schade das WHS mit GFT als Liquiditätsprovider auch schon "schlecht" aufgefallen ist, dies "schmerzt" mich mehr als mein "Fehltritt" mit dem Verweis auf Guerkan.

 

Viel Erfolg.

Bearbeitet von Roti

Geschrieben

@Roti

 

In Sachen IG Markets bin ich auch sehr skeptisch. Zum Glück konnte ich aber noch keine schlechten Erfahrungen mit denen sammeln.

Die schafften es selbst nach dem dritten P.Ident Verfahren nicht mein Konto zu eröffnen und baten mich stattdessen

doch nochmal ein P.Ident durchzuführen. :birdie:

 

Und das Thema Guerkan kann man eigentlich nur kennen, wenn man den verlinkten Thread dazu gelesen hat. (quasi Insider)

Deswegen sollte das auch auf keinen Fall ein Vorwurf an dich sein. :beers:

Geschrieben

@Mako

@Roti

@Licens

Danke für die Mitteilung Eurer Erfahrungen mit IG-Markets,

 

Ich habe mit diesem Broker bisher keine Erfahrungen gemacht, hatte mir den aber insbesondere wegen dessen Optionsangebot (FX-Optionen aber auch als Alternative zu EUREX-Optionen) für die Zukunft vorgemerkt.

 

http://www.igmarkets.de/cfd/options.html

 

Nach Euren gemachten Erfahrungen werde ich das wohl überdenken bzw. vergessen.

Geschrieben

ich bin mir nicht sicher, was ich von dem Vorfall halten soll.

 

Persönlich bin ich schon seit Jahren bei diesem Broker und immer zufrieden, auch wenn man manchmal erst mit Nachdruck eine Kulanzregelung bekommt. Dafür fallen aber im Vergleich zu anderen Spreadbet- bzw. CFD-Brokern weit weniger Probleme überhaupt an.

 

Wichtig wäre jetzt zu wissen, wie oft kommt sowas vor - also wieviele Orderprobleme gibt es. Im Grunde gibt es doch immer bei allen Brokern Vorkommnisse, perfekt ist keiner da das ganze System auf sehr viel voneinander abhängiger Technik aufgebaut ist. Die Frage ist eben nur - kommt es regelmäßig vor oder sind es eher seltene Aussetzer.

Geschrieben

ich bin mir nicht sicher, was ich von dem Vorfall halten soll.

 

Persönlich bin ich schon seit Jahren bei diesem Broker und immer zufrieden, auch wenn man manchmal erst mit Nachdruck eine Kulanzregelung bekommt.

Ist halt ne harte Nummer - 40iger Slippage mit 3 Minuten Verzögerung.

 

Ich würde da einen Riesenalarm, je nach Posi Size machen.

Jeder Mitarbeiter mit vielen Federn auf dem Kopf, würde beim reinem Telefonklingeln ne Woche lang zusammenzucken...

(Bitte nicht - Vielleicht der Irre schon wieder)

Geschrieben
  • Autor
Wichtig wäre jetzt zu wissen, wie oft kommt sowas vor - also wieviele Orderprobleme gibt es. Im Grunde gibt es doch immer bei allen Brokern Vorkommnisse, perfekt ist keiner da das ganze System auf sehr viel voneinander abhängiger Technik aufgebaut ist. Die Frage ist eben nur - kommt es regelmäßig vor oder sind es eher seltene Aussetzer.

Ich muss dazu sagen, dass mir das bei IG Markets zum ersten Mal passiert. Wer weiss, was dahinter steckt...ein neues Management, eine neue "execution policy" bei volatilen Märkten etc., aber das kann mir letztlich egal sein.

 

Ich habe kein Problem damit, wenn jemand mal einen Fehler macht und dieser dann im Nachhinein korrigiert wird, doch das ist hier wohl nicht der Punkt. IG Markets steht auch nach wiederholter Reklamation auf dem Standpunkt, alles richtig gemacht zu haben, und wenn ich keinen garantierten Stopp setze (der extra kostet), sei ich eben selber schuld.

 

Nun wird es dabei allerdings nicht sein Bewenden haben, auch wenn es - zum Glück - nur um wenig Geld geht. Ich werde einen Schriftsatz aufsetzen und an die Geschäftsleitung schicken. Wenn sie bei ihrer Meinung bleiben, werde ich Klage einreichen, definitiv. Dabei geht es mir nicht ums Geld, sondern darum, was sich CFD-Broker leisten können und was nicht, und das rechtsverbindlich.

Geschrieben

Nun wird es dabei allerdings nicht sein Bewenden haben, auch wenn es - zum Glück - nur um wenig Geld geht. Ich werde einen Schriftsatz aufsetzen und an die Geschäftsleitung schicken. Wenn sie bei ihrer Meinung bleiben, werde ich Klage einreichen, definitiv. Dabei geht es mir nicht ums Geld, sondern darum, was sich CFD-Broker leisten können und was nicht, und das rechtsverbindlich.

Würde ich ganz genauso machen, auch wenn es nervt.

Aber letztendlich, machen andere immer nur das mit dir, was Du/Mann/Frau zulässt das sie machen.

Passt natürlich nicht auf jede Situation im Leben, aber wenn 1000 Kunden sich das klanglos gefallen lassen, fühlt sich jedes Unternehmen natürlich im Recht.

Kann man auch "Grenzen austesten" nennen.

 

Daher finde ich es extrem wichtig, dann auch mal auf den Putz zu hauen, zu verlieren hast du ja eh "nichts" (Ausser deine Zeit, schlimm genug)

Wäre schön, wenn du uns auf dem laufendem hälst.

Geschrieben
  • Autor
Wäre schön, wenn du uns auf dem laufendem hälst.

Mache ich!

Geschrieben

Nun wird es dabei allerdings nicht sein Bewenden haben, auch wenn es - zum Glück - nur um wenig Geld geht. Ich werde einen Schriftsatz aufsetzen und an die Geschäftsleitung schicken. Wenn sie bei ihrer Meinung bleiben, werde ich Klage einreichen, definitiv.

Bevor du das tust, solltest Du Dir - oder dann für 250 EUR/h netto Dein RA - in Ruhe den Vertrag durchlesen, den du mit IG abgeschlossen hast. Nicht falsch verstehen: deine Motivation in allen Ehren, aber ich bin mir, ohne den Vertrag zu kennen, absolut sicher, dass dir keinerlei Rechtsmittel zur Verfügung stehen, weil Du selbst darauf verzichtet hast. Eine Klage würde nur dann überhaupt bis zu einem Richter durchdringen, wenn IG sich nicht an den Vertrag gehalten hätte.

Isf. kann ich Dir nur als Tip geben, was hier ungefähr 2x am Tag geschrieben wird: handel den Future, statt den CFD...

Geschrieben
  • Autor

Zunächst einmal: Klage einreichen kann jeder. Und es wird auch zu einer Verhandlung und zu einem Urteil kommen, und dieses kann auch von der nächsten Instanz überprüft werden. Das sind glücklicherweise die Errungenschaften des Rechtsstaats, auf die jeder vertrauen kann.

 

Und selbstverständlich hat IG Markets hier eine Vertragsverletzung begangen, wenn sie eine Market-Order nicht ausführen, obwohl sie selber quotieren, sondern sich mit der Ausführung bis zu drei Minuten Zeit lassen. Auch Kunden eines CFD-Brokers sind nicht völlig rechtlos. Und wenn als Ergebnis tatsächlich herauskommen sollte, daß die Kunden zwar nicht völlig rechtlos, aber nahezu rechtlos sind, dann wäre das auch ein Gewinn. Denn Du kannst davon ausgehen, daß ich dafür sorgen werde, daß das Verfahren in der Öffentlichkeit breitgetreten wird und auch nicht mit einem erstinstanzlichen Urteil zu Ende ist. Wenn auf diese Weise ein großer Personenkreis erfahren sollte, daß ein Handel über CFD-Broker ein Vabanquespiel sein sollte, jederzeit jeder beliebigen Willkür des Brokers ausgesetzt (was nicht so ist, aber nur mal theoretisch), wer würde dann in Zukunft noch bei einem solchen Broker ein Konto eröffnen? Es ist also eine Win-win-Situation.

 

Und 250 Euro in der Stunde kostet der Rechtsanwalt auch nicht, jedenfalls nicht meiner.

Geschrieben

...

Auch Kunden eines CFD-Brokers sind nicht völlig rechtlos. Und wenn als Ergebnis tatsächlich herauskommen sollte, daß die Kunden zwar nicht völlig rechtlos, aber nahezu rechtlos sind, dann wäre das auch ein Gewinn. Denn Du kannst davon ausgehen, daß ich dafür sorgen werde, daß das Verfahren in der Öffentlichkeit breitgetreten wird 10points.gif und auch nicht mit einem erstinstanzlichen Urteil zu Ende ist.

 

Sehr gute Einstellung. doubleup.gif

Geschrieben

Also ich persönlich würde mir die Klage auch sparen. Es ist allgemein bekannt dass CFDs im Zweifel nicht den wirklichen Markt wiederspiegeln, sondern sich nur an dem zugrunde liegenden Instrument orientieren.

Und objektiv betrachtet: 3 Minuten Verzögerung bei kostenlosen Stopp wäre ja noch angemessen, wenn die alternativ einen garantierten Stopp gegen Entgelt bieten. Nicht umsonst gibt es dort diese zwei Varianten.

Aus dem Vorhandensein dieser Varianten schließt ein normaler Mensch ja schon, dass die kostenlosen Stopps Glückssache sind und der Anbieter diese nur fillen wird, wenn andere Kunden kaufen. Nicht vergessen: CFDs sind eigene, künstliche Pools.

 

Die Anwaltskosten werden auch ein vielfaches Höher als die Streitwertskosten sein - einfach draus lernen und den Anbieter wechseln bzw. auf Futures wechseln.

Geschrieben
  • Autor
Henrik, ich glaube, Du hast meine Intention nicht verstanden. Es geht mir hier nicht ums Geld, sondern ums Prinzip. Ich handle bereits Futures. Doch hin- und wieder probiere ich neue Strategien aus, und dafür sind mir Futures zu teuer. Deshalb greife ich gerne auf CFDs zurück, vornehmlich für den DAX, weil die Eurex keinen Mini-DAX anbietet und auch nicht beabsichtigt, dies in absehbarer Zukunft zu tun.
Geschrieben

@Mako - ich an Deiner Stelle würde dem Kundenservice den Sachverhalt darlegen und auf Kompensationsanspruch drängen.

Auch wenn es nervt, hole Dir erst einmal ein paar schriftliche Statements dazu ein. Ein Erklärung, wieso/warum müssen Sie Dir geben.

 

Im Allgemeinen ist es so, dass der Life cycle einer Order in den Order-/ Transaktionsmanagementsystemen vorgehalten wird (Order Trail).

Auch wenn Du als "Normalsterblicher" nicht in die Datenbank schauen kannst, sind es genau diese Audit logs, die sich am Ende der Ombudsmann einfordern kann.

Einen Anwalt würde ich an der Stelle (noch) nicht zu Rate ziehen.

Mit etwas Energie schaffst Du es sicher, an einen Verantwortlichen mit Kompetenzrahmen zu gelangen. Dem erklärst Du die Situation und wenn man sich dann immer noch nicht kulant zeigt, dann gehst Du den nächsten Schritt.

 

Frage in die Runde und alle die klug daherreden: Habt Ihr mal überlegt, die 250 € für eine Camtasia Lizenz auszugeben und die beim Trading mitlaufen zu lassen?

 

Übrigens: Den Top 5 Brokern würde ich nie ohne Beweise irgendeine Art von Vorsatz vorwerfen. Die IT Systeme sind hochmodern aber auch so fragile, dass da immer mal was :pleasantry: daneben gehen kann.

Um so was zu adressieren gibt es den Kundenservice und Forendiskussionen wie diese.

Geschrieben

und ein bekannter CFD-Trader mit eigener Website schreibt folgendes: [...]

 

Bitte zukünftig etwas genauer recherchieren.

Jeder zweite hat inzwischen eine Webseite und redet schlau daher.

 

9 von 10 Brokervergleichen sehen etoro, Plus500, iForex ...auf den vorderne Plätzen, wohlwissentlich, dass sie mit deren Affiliateprogrammen am meisten abcashen können.

Das Netz ist voll von Halbwissen und wird dann über solche Statements noch aufgewertet.

 

Sowas dürfte jemandem wie Dir, der Du schon so lange in der Finanzcommunity unterwegs bist, nicht so leichtfertig über die Lippen gehen.

 

Ich will mich nicht zum Robin Hood der CFD-Broker machen.

Alles was ich will, ist Objektivität.

Geschrieben
  • Autor

@whipsaw

 

Ich gehe nicht davon aus, daß IG Markets hier zum eigenen Vorteil bewußt die Kunden "verarschen" wollte, das können sie sich auch gar nicht leisten. Ich denke vielmehr, daß es sich um irgendeine "Systemschwäche" gehandelt hat und man nun versucht, eben dieses Systemversagen auf den Kunden abzuwälzen. Letztlich kann mir das aber egal sein. Ich kenne es so, daß in Fällen technischen oder menschlichen Versagens die Order des Kunden im Nachhinein so ausgeführt wird, wie sie ausführungsberechtigt gewesen wäre. Auf keinen Fall aber kann man - wie hier offenbar geschehen - nach eigenem Gutdünken einen Zeitpunkt und auch noch einen Kurs festsetzen (den es übrigens zur besagten Ausführungszeit gar nicht gab) und das alles zu Lasten des Kunden.

 

Auch wenn diese Sache im Nachhinein und im Hinblick auf ein mögliches Gerichtsverfahren doch noch zufriedenstellend reguliert werden würde, ist mein Vertrauen auf zuverlässige Orderausführung bei IG Markets in der Zukunft dahin. Schnelle Moves gibt es im DAX immer wieder, und wenn ich da zukünftig jedes Mal mit dem Damoklesschwert handeln soll, erst nach drei Minuten meinen Stopp ausgeführt zu bekommen...na schönen Dank!

Geschrieben
Ich gehe nicht davon aus, daß IG Markets hier zum eigenen Vorteil bewußt die Kunden "verarschen" wollte, das können sie sich auch gar nicht leisten.

 

 

Hallo zusammen,

 

als Hinweis und ohne das Bashing gegen IG betrieben werden soll haben sich in anderen Foren auch User in der Vergangenheit gemeldet und in "normalen" Zeiten gab es mit der Orderausführung Probleme, bin mir nicht mehr sicher ob hier die Technik bzw. der Liquiditätsprovider funktioniert??

 

Zitat:

Zitat 1
...dann schildere doch mal bitte etwas ausführlicher die qualität deiner ausfürhrungen.

es kann doch nicht sein das ich laufend slippage habe, gerade gestern wieder 3 pip am verluststop dax cfd.

und bei dir alles ohne probleme klappt.

vielleicht fällt dir die slippage gar nicht auf?

wenn man sich nicht alle orders notiert merkt man es nämlich gar nicht.

was bei metatrader vorbildlich in der historie nachvollziehbar ist wird bei ig markets wohl bewußt verschleiert.

es erscheint nur der ausgeführte kurs in der historie und nicht mehr das level der eingestellten order.

desweiteren sind diese proficharts technisch nicht ausgereift.

ich wollte gestern eine shortposition über den chart glattstellen als ich sah das der kurs den daily pivot angelaufen hatte.

nach mehrmaligen erfolglosen versuchen mußte ich mir das handelsticket über die hauptplattform zurechtfummeln und dann war es schon zu spät weil der rebound an pivot sehr schnell war.

 

Quelle: http://www.sr-trading.eu/forum/index.php - Unterforum Broker, Market-Maker, Banken, Handelsplattformen

 

und

 

Zitat 2
short und kurz nach open long wurden eingestopt, es mußte also ein verlustausgleich der 47 punkte offenen verlust erzielt werden.

da zum zeitpunkt des erreichens der 1. akz long dow > 50 notierte wurde hier der long glattgestellt und unterstellt das der short den verlust ausgleichen kann.

hinweis zu IG Markets: es ist mir jetzt schon öfters aufgefallen, das stop orders, ob zur eröffnung oder schließung einer position mit einer markanten slippage ausgeführt werden die ich im normalfall nicht hinnehmen würde, von rbs marketindex ist mir sowas fremd.

limit ordes hingegen z.b. zur gewinnmitnahme werden auf den zehntel punkt genau ausgeführt.

da fragt man sich ernsthaft wie so etwas möglich ist, sofern man davon ausgeht das keine absicht dahintersteckt und ig markets nicht einen zufallsgenerator benutzt um künstlich slippage zu erzeugen die generell immer zum nachteil des kunden ist.

wer jemals fdax an der eurex gehandelt hat, weiß das slippage zustande kommt indem die orders der brief und geldseite nicht immer zum angestrebten preis ausgeführt werden können, häufig dann, wenn dünnes volumen vorherrscht.

dieser umstand führt aber auch dazu das die slippage sich nicht auf die stop orders beschränkt sondern diese auch bei gewinnlimits auftritt zum vorteil des traders.

der einzige grund weshalb ich diese spielchen noch toleriere ist die tatsache das für den handel dieser strategie eine 24 h indikation notwendig ist.

 

Quelle: http://st-trader.de/phpBB3/viewtopic.php?f=19&t=92&p=3121#p3121 und andere Foren

 

Vielleicht sollten sich die Leute zusammentun und gemeinsam eine Korrektur bzw. Richtigstellung einfordern?? Bin kein Rechtsexperte und dies ist keine Rechtsberatung. Alle Beiträge zu IG, Prure-Deal und Profi-Charts sind öffentlich in verschiedenen Foren so geäußert worden!

 

Viel Erfolg.

Bearbeitet von whipsaw
Zitate in Tags gesetzt, zwecks besserer Kenntlichmachung/ Lesbarkeit

Geschrieben

Hallo,

ich habe bisher keine Erfahrungen mit IG-Markets gemacht, daher kann und möchte die auch nicht irgendwie schlecht reden, ich war evtl. nur zukünftig an denen interessiert.

 

Daher habe ich nach Erfahrungsberichten zu IG-Markets recherchiert und bin auf ein anderes Forum (www.day-trading-live.de) gestoßen, in dem in diesem Jahr ziemlich ausführliche Broker-Vergleiche durchgeführt worden sind.

Thema: "Rangliste und Zusammenfassung des Broker-Test für kleine Konten (ständig aktualisiert)"

http://www.day-trading-live.de/de/forumthema_330_1_RanglisteundZusammenfassungdesBroker-Testf%C3%BCrkleineKonten%28st%C3%A4ndigaktualisiert%29.html?idUser=&uin=

 

@Mods

Ich weiss, das gehört ja eigentlich in das Subforum "Cfd-Broker".

 

Aber einige Postings im gleichen Forum, nur in einem anderen Thread mit dem Thema "Interessante Broker für Kleinstkonten" betreffen IG-Markets und ich gehe mal davon aus, das diese auch in den Brokervergleich eingeflossen sind.

Aus diesen Grunde füge ich drei Zitate aus diesem Thread an, die wohl unkommentiert für sich sprechen.

 

http://www.day-trading-live.de/de/forumthema_276_1_InteressanteBrokerf%C3%BCrKleinstkonten.html?idUser=&uin=

18.08.2011 22:22

IG Markets Fazit dauert noch etwas...heute Handelsaussetzer bei hoher Vola im DAX...ich warte noch auf ne vernünftige Stellungnahme dazu...das gabs weder bei activtrades, noch bei admiral...

 

19.08.2011 22:25

IG Markets...ich tue mich immer schwerer mit denen...Online-Plattformen mag ich eh nicht...aber da ist das echt das Beste, was ich gesehen habe...also wenn schon ne online-Plattform.

Aber die Abart, dass bei hoher Vola der Stecker gezogen wird. Gut, der DAX future hatte den Absturz und wurde kurz gestoppt...aber IG ist ja ein MarketMaker...da muss es doch Wege geben dass über den Kassa als Hilfe zu kompensieren, so wie das Activtrades gemacht hat, welche auch den future anbieten. Mir wurde erklärt, anders ginge ich nicht...da habe ich die mal gebeten bei Ihren Nachbarn in London nachzufragen (Activtrades), da die das schon anders können...na ja.

...

 

21.08.2011 23:23

Wegen IG-Markets...nun ja, gebe Dir Recht...auf den ersten Blick alles toll...aber je mehr man sich damit befasst, desto zweifelhafter wird der Laden. Handelsaussetzer...Requotes eines Dealing Desks...teilweise seltsame Kurssprünge...unterschiedliche DAX-Kurse für verschiedene Handelsgrößen...also so langsam...nun ja...ein paar Tage noch...

 

Eine Anmerkung noch zu vielen Erfahrungsberichten bezüglich Requotes bei irgendwelchen Brokern:

in den seltensten Fällen werden technische Angaben gemacht, auf welcher Leitungsqualität gehandelt wurde, ob auf dem Rechner ausschliesslich das Handelsprogramm lief oder ob vielleicht noch nebenbei Officeprogramme, Virenscanner usw. gelaufen sind.

Objektiverweise müsste man derartige technische Details ebenfalls berücksichtigen.

Geschrieben

Ich würde mich auch an den Compliance Officer wenden, der sollte eigentlich auch dort vorhanden sein.

 

Für solchen Fälle gibt es auch immer wieder Schlichtungsstellen bei den Aufsichtsbehörden. Jedenfalls würde ich mir auch noch die offiziellen FDAX Ticks dieses Tages besorgen und sichern.

 

Tut mir fast weh wenn ich von einer solchen Slippage höre. Ich gehe in meinem Risikomanagement immer von einem ganz grossen Verlust aus um zu verhindern, dass das Konto platt gemacht wird.

 

Alles Gute,

Tom

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