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Elektroautos & Co.

Geschrieben
Benzin DM 3,30 // also auf den guten Weg zur 5,-

 

ich glaube nicht, das wir viel höhere Preise bekommen werden als jetzt. Vielleicht 1,65€ maximum.

 

Alles was darüber ist, würde den Jahresverbrauch an Mineralölprodukten drastisch weiter sinken lassen, er fällt ja sowieso schon seit den 90ern.

Es gibt irgendwo einen Wert zwischen maximalem Profit für die Öl-Firmen und einem Abwürgen des Verbrauchs bei zu hohem Preis.

 

Die Alternativen zu Öl sind zudem bereits klar erkennbar, man würde sich also selbst schaden wenn man das noch forciert. Erdgas, Autogas, Elektro wird sehr bald dazu führen, das vielleicht der Preis gesenkt werden muß um noch möglichst lange Erdölprodukte abzusetzen.

 

In nächster Zeit werden zudem Autos auf den Markt bekommen die sich am Opel Ampera orientieren. Eine kleine Batterie für die alltäglichen Fahrten, die man selbst aufladen kann und bei längerem Fahrtweg durch einen Benzinmotor aufgeladen wird. Die nächste Golfgeneration wird wohl alle Antriebsarten haben die möglich sind und wenn der Preis nicht drastisch hoch ist, wird sich das bald durchsetzen.

Featured Replies

Geschrieben

ich glaube nicht, das wir viel höhere Preise bekommen werden als jetzt. Vielleicht 1,65€ maximum.

 

 

 

Die Alternativen zu Öl sind zudem bereits klar erkennbar, man würde sich also selbst schaden wenn man das noch forciert. Erdgas, Autogas, Elektro wird sehr bald dazu führen, das vielleicht der Preis gesenkt werden muß um noch möglichst lange Erdölprodukte abzusetzen.

 

In nächster Zeit werden zudem Autos auf den Markt bekommen die sich am Opel Ampera orientieren. Eine kleine Batterie für die alltäglichen Fahrten, die man selbst aufladen kann und bei längerem Fahrtweg durch einen Benzinmotor aufgeladen wird. Die nächste Golfgeneration wird wohl alle Antriebsarten haben die möglich sind und wenn der Preis nicht drastisch hoch ist, wird sich das bald durchsetzen.

Stimmt genau, ich kann mich noch Dunkel an meine Autoanfangserfahrungen in den 80 igern erinnern. Dort begann ja der Katwahnsinn und auch damals schon wurde an einem höheren Benzinpreis gebastelt.

 

Damals schrieben unabhänige Studien das etwa ab einem Preis von 3 DM der Liter Benzin alternative Antriebe interessant würden. Das haben wir jetzt erreicht. Höher wird der Benzinpreis nicht mehr.

 

Man sieht ja auch wie aufeinmal die Stromautos kommen, obwohl ja angeblich die Speicherkapazitäten der Batterien immer nicht ausreichen. Da mußte erst ein Telsa kommen.

Geschrieben

Man sieht ja auch wie aufeinmal die Stromautos kommen, obwohl ja angeblich die Speicherkapazitäten der Batterien immer nicht ausreichen. Da mußte erst ein Telsa kommen.

 

Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen geht mit den Stromer-Verkaufszahlen hart ins Gericht. "Die bisherige Bilanz sieht ernüchternd aus", urteilt Dudenhöffer in einer kürzlich veröffentlichten Studie. Zumal ein Großteil der Stromer-Zulassungen an der Masse der Autokäufer vorbeigeht. Ganze 101 Elektroautos wurden in elf Monaten von Privatkunden gekauft, weist Dudenhöffer nach.

 

Über 90 Prozent der wenigen Stromer in Deutschland sind auf Autohersteller, Händler und Unternehmen zugelassen. Nur 3 Prozent aller in diesem Jahr verkauften Elektroautos gingen an Vermieter. Damit sind Elektroautos in Deutschland außer in Werbespots "unsichtbar", kritisiert Dudenhöffer.

Manager Magazin

Geschrieben

Man sieht ja auch wie aufeinmal die Stromautos kommen, obwohl ja angeblich die Speicherkapazitäten der Batterien immer nicht ausreichen. Da mußte erst ein Telsa kommen.

Abschaffung der AKW -> steigende Stromkosten werden Stromautos schon zu verhindern wissen. Ich selbst hatte vor ca.10 Jahren ein Elektromobil und seit dem weiß ich was ich habe wenn es um Wärme im Winter oder das Radio geht - vom Fahrspaß bei Benzinern ganz zu schweigen.

Geschrieben

Ja, sicher. Ich hatte bisher noch kein Geld mir ein Stromauto zu kaufen.Die breite Masse wird natürlich bis zum Schluß mit den Benzinern rumrasen.Ich kaufe nur gebrauchte Autos und da sieht der Markt an Elektroautos auch nicht so gut aus. Aber nur Geduld die Elektroautos zumindest die mit Hybrid werden kommen bzw. sind schon da. Deutschland hängt ja wieder hintendran bei der Entwicklung von E- Autos. wenn man mal vom Ampera absieht. Außerdem wollen ja auch alte Pfründe verteidigt werden. Die Mineralöl und Kraftfahrzeugindustrie arbeiten Hand in Hand . Da passt ein Stromauto nicht rein.

 

Hier nur ein link von vielen zu diesem Thema Link

 

Ich hatte noch andere Seite wo auch Preise für eine Nachrüstung beschrieben waren, ging so bei ca.8000 Euro los. Zugegeben für mich noch zu teuer. Aber ich bin ein Fan! :blush:

Geschrieben

Abschaffung der AKW -> steigende Stromkosten werden Stromautos schon zu verhindern wissen. Ich selbst hatte vor ca.10 Jahren ein Elektromobil und seit dem weiß ich was ich habe wenn es um Wärme im Winter oder das Radio geht - vom Fahrspaß bei Benzinern ganz zu schweigen.

Ja, gut wo denn der ganze Strom wiederherkommen soll kann ich natürlich auch nicht sagen wenn Kohle , Öl, Kernkraft und einige Leute sind ja auch gegen Windkraft abgeschafft werden soll. Wahrscheinlich muß ich denn doch unser Dach mit Solarzellen aufrüsten! :biggrin:

Geschrieben
  • Autor
Ganze 101 Elektroautos wurden in elf Monaten von Privatkunden gekauft, weist Dudenhöffer nach.[/url]

 

jep, reine Elektroautos wird es auch recht wenig geben in Zukunft. Wobei auch da 2012 der Wendepunkt sein könnte, da dann der Elektro-Smart startet und einige andere in größeren Stückzahlen.

Für Unternehmen sicher interessant, z.B. die viel Lieferfahrten im Stadtverkehr haben.

 

Aber das was sich meiner Meinung nach sehr schnell in Massen durchsetzen wird, ist ein normaler PKW nur eben mit RangeExtender. Eine kleine Batterie für 100 Km, was für die meisten ausreichen dürfte und den Preis nicht stark steigen läßt. Damit können dann 70-90% aller Fahrten elektrisch erfolgen während es aber kein Problem ist, längere Strecken mit dem Benzinhilfsmotor zurückzulegen.

 

Der Ampera kostet als eigenständige Vollentwicklung knapp über 40.000 €, ist aber ein relativ großes Auto. Das ganze in Volumen-Stückzahlen bei Astra, Golf etc. wird den Preis sicher deutlich unter 30.000 drücken und da wirds für viele interessant.

Geschrieben
Und wenn dann die Range Extender und Stromer breit im Einsatz sind, wird auch der Spritpreis wieder steigen können. :happy:
Geschrieben

Elekroautos, egal in welcher Form, scheitern einfach am Speichermedium. So lange Laptop- und Handyakkus nach 3 Jahren den Geist aufgeben bzw. spürbar in ihrer Kapazität nachgelassen hat, wird sich niemand ein Elektronauto (meinetwegen auch mit Akku) kaufen. Das Kostenrisiko ist einfach zu groß. Selbst die ausgereiften Bleiakkus in den Autos geben nach 5-7 Jahren den Geist auf. Es bringt mir auch nichts, wenn ich im Winter nicht einmal mehr halb so weit komme. Niemand gibt 10-20.000 € nur für die Akkus aus die dann nur ein paar Jahre überleben. Selbst die geleasten Batterien, womit gerade geworben wird, kosten 100 € im Monat.

Mir hilft auch die Solaranlage auf dem Dach nichts, wenn ich tagsüber unterwegs bin und nachts, wenn das Auto aufgeladen werden könnte, kein Strom fließt mangels Sonne. Wenn die Subventionen wegfallen (und das würden die im Fall der Fälle), rentiert sich Solarenergie auch überhaupt nicht. Also nichtmal ein bisschen. Es ist eigentlich eine Sauerei, dass so ein Murks so extrem hoch auf Kosten derjenigen, die keine Solaranlage haben, gefördert wird. Da die Akkus nichts taugen langfristig, kann man nichtmal den Solarstrom tagsüber für die Nacht speichern. Autos mit Akkus sind einfach der falsche Weg teschnisch gesehen. Die einzige Variante wäre, wenn die Straßen einen stromführenden Leiter bekommen - aber das müsste weltweit passieren auf fast allen Straßen.

Es gibt einfach keinen effizienten Energieträger für Strom momentan.

Geschrieben
  • Autor
Autos mit Akkus sind einfach der falsche Weg teschnisch gesehen.

 

ich sehe es eigentlich genau andersherum - durch das billige Öl wurde die Entwicklung 100 Jahre lang vernachlässigt. Die Probleme wird man mit jedem Modellwechsel mehr in den Griff bekommen, wobei die Erfahrungen der Beta-Tester die mit Smart und Mini testen durften alle bereits jetzt hoch positiv waren.

 

Die Technik ist einfach besser - wartungsärmer, reparaturunanfälliger etc. Und die Reichweite ist wie gesagt mit dem RangeExtender kein Problem. Er springt ja sofort an wenn der Akku leer ist. Ob die Batterien halten oder nicht, muß natürlich abgewartet werden. Wobei die Batteriepreise bereits jetzt sinken:

 

Als vor ein paar Jahren die ersten Vorserienfahrzeuge mit den Lithium-Speichern vorgestellt wurden, wurden die Kosten für den Energiespeicher mit rund 1.000 Euro pro kWh beziffert.
Experten schätzen, dass die Kosten inzwischen, nach dem Start der ersten Großserien-Elektrofahrzeuge, um ein Viertel oder mehr gesunken sind.

 

http://www.zeit.de/auto/2011-11/elektroauto-batterien-preis

Geschrieben
  • Autor
Ja was bringen mir billige Batterienpreise wenn ich trotzdem im Winter nicht vorankomme und ich die alle 5 Jahre tauschen muss?

 

naja, für die meisten Menschen wird auch die Hälfte von 100km Reichweite ausreichend sein im Winter.

 

Und alle 5 Jahre tauschen - muß man sehen, man kann die Akkus denke ich nicht mit denen von Handy, Laptop etc. vergleichen. Einfach mal sehen was sich da entwickelt, mußt ja noch keins kaufen :laugh:

Geschrieben

@ronner & Henrik

 

Im Grunde habt ihr ja beide recht. Die Technik hat sich deutlich verbessert und wird es auch weiterhin tun.

Nur im Moment und kurzfristig gesehn, taugt die Technologie nicht ernsthaft als Ersatz für Ölprodukte .

 

Was ich auch spannend finde, wie wird sich die steigende Nachfrage nach "Mobilitätsstrom" auf die Strompreise zu hause auswirken!?

Es entsteht ja eine ganz neue Konkurrenzsituation, die vielen Menschen mit niedrigem Einkommen das Leben mit stromabhängigen Fortschritt

deutlich erschwehren wird. Viele werden schon in den kommenden 2 Jahren mit den Strompreisen in arge Bedrängnis gebracht werden.

Dafür müssen rechtzeitig Lösungen gefunden werden. Nur leider habe ich nicht den Eindruck, als wenn das in der politischen Debatte momentan eine

ernstzunehmende Rolle spielt.

Geschrieben

naja, für die meisten Menschen wird auch die Hälfte von 100km Reichweite ausreichend sein im Winter.

 

Und alle 5 Jahre tauschen - muß man sehen, man kann die Akkus denke ich nicht mit denen von Handy, Laptop etc. vergleichen. Einfach mal sehen was sich da entwickelt, mußt ja noch keins kaufen :laugh:

vor Kurzem hatte ich einen Artikel vor Augen, in denen beschrieben wurde, dass Produkte (insbesondere Handy-Akkus) bewußt nur für eine gewisse Lebensdauer produziert werden, um den Umsatz zu erhalten :spank: bzw. sogar neue Produkte (Handys) kaufen zu müssen. Dieser Aspekt ist hier noch nicht in der Diskussion aufgetaucht. :punishR:

Suboptimale Produkte

Wenn der iPod nur anderthalb Jahre funktionierte...

... dann wegen einer bewussten Obsoleszenz-Strategie, sagt Verbraucherschützer Klaus Müller

googled man nach "Obsoleszenz-Strategie" findet man einige interessante Artikel.

Ein Gesichtspunkt wird auch verschwiegen: die Werbung :noidea:

Auch da habe ich eine Abhandlung gelesen, bei der argumentiert wird, dass die Lohnkosten in Deutschland dann nicht mehr ins Gewicht fallen würden, wenn die (toten/nutzlosen) Kosten der Werbung in die Löhne investiert würden. Ein Produkt wird nicht dadurch besser, dass darüber mehr Werbung gemacht wird. :declare:

Und dann sollte man auch bedenken, dass die Akkus aus Materialien bestehen, die es nicht in Unmengen auf der Erde gibt. Wenn da nicht eine andere Recycling-Ideologie aufkommt, sind wir bald am Ende mit den Rohstoffen und der eMobilität. :laie70b:

 

 

Ein andere Aspekt der Mobilität ist das Internet. Ich kenne Kollegen, die mit dem Argument der Benzinkosten auf Telearbeit und Heimarbeit umgestiegen sind.

Das ist dann wiederum kein technischer Aspekt, sonder ein organisatorischer.

Ich meine auch, dass die Mobilität abnehmen könnte je mehr die Menschen (Arbeitnehmer) in das Internet oder Web2.0/Web3.0 aufgenommen werden.

Es wird interessant, schaun wir mal. :ungeduldig:

Geschrieben

Elekroautos, egal in welcher Form, scheitern einfach am Speichermedium.

Es gibt einfach keinen effizienten Energieträger für Strom momentan.

 

Tja, das die Frage will die Industrie das überhaupt.Ich habe immer den Eindruch gewisse Leute wollen das Eisen schmieden bis es solange es heißt ist.

Bevor die Eigenkonstruktion des Teslas kam war ja auch die Rede davon, das Elektoautos nicht so schmell fahren können, die Reichweite ist so gering usw.

 

Dann noch das Auto mit Lekkerstromwerbung, was plötzlich in Flammen aufging.Der Entwickler war aber auch in Verdacht!

 

Fakt ist ,das erste Auto das mit Strom fuhr stammt aus dem vorletzten Jahrhundert und dann kommt man immer noch vorran.

 

Das glaube ich nicht. Man will einfach nicht vorrankommen. Da sind wir aber gleich wieder im Berreich der Verschwörungstheorien.

 

Es gibt Konzerne und Persönlichkeiten auf dieser Welt die davon leben das wir alle abhängig von den derzeitigen Energiequellen sind.

 

Das werden sie nicht so schnell aufgeben.

 

 

 

 

Link

Geschrieben

Also ich denke, dass die Akku-E-Autos auch nur ne Übergangslösung sein werden. Wo soll man denn die ganzen Rohstoffe für die Akkus herbekommen?

Ne Chance hätte man schnell so Nano-Akkus aus Kohlenstoff entwickeln könnte (hab da mal letztens nen Bericht zu gelesen).

 

Ich denke wir werden auch in Zukunft etwas tanken (keinen Strom). Das wird vermutlich Wasserstoff oder Methanol sein. Ich weiss jetzt nicht wie hoch der Wirkungsgrad zur Herstellung von Methan(ol) ist aber vermutlich besser als der zur Herstellung von Wasserstoff. Man hat halt die Vorteile dass wir schon eine Gas Infrastruktur in Deutschland haben und zustäzlich könnte man so den Strom den Windräder nachts erzeugen zumindestens zum Teil speichern (wieder die Sache mit dem Wirkungsgrad). Ist aber besser als die Energie so rumliegen zu lassen :)

Geschrieben

Ach ja...

 

Lang, lang ist's her. Vor über 20 Jahren im Jahre 1990 wagte ich mal die Voraussage, daß wir in spätestens 10 Jahren (von damals gerechnet also im Jahr 2000) das Auto mit Verbrennungsmotor über Bord geworfen haben und statt dessen Elektroautos unterwegs seien. Weitere 10 Jahre später ist noch immer keins zu sehen...

 

Meine Begründung war damals (zur Zeit des ersten Golfkriegs mit einem Push der Rohölpreise): die Ölpreise werden wegen des rasant zunehmenden Weltverbrauchs irgendwann zu teuer sein. Nun haben wir einen knackigen Ölpreisanstieg, viermal so extrem wie damals zum ersten Golfkrieg, und das Benzinauto regiert noch immer die Welt...und die Weltwirtschaft brummt nach wie vor, auch mit Ölpreisen von 100 Dollar pro Barrel und mehr.

 

Das Problem mit den Akkus hatte ich natürlich auch damals schon erkannt, wohlgemerkt zu einer Zeit, wo diese noch lange nicht so leistungsfähig waren wie heute, und die Lösung schon parat: Wechselakkus. Ich dachte mir, es müßte ein sehr dichtes Netz an Akkustationen installiert werden, wo man genormte Standardakkus, die in alle Fahrzeugtypen passen, mit entsprechenden Vorrichtungen im Handumdrehen austauschen kann.

 

Nette Idee, herausgekommen ist dabei bekanntlich gar nichts. Seither bin ich sehr zurückhaltend mit Voraussagen in Sachen Elektroauto. Was da seit einigen Jahren abgeht ist nichts weiter als ein Hype ohne irgendwelche ökonomische Bedeutung. Schön, daß Herr Dudenhöffer das jetzt mal auf den Punkt gebracht hat.

 

Nach meiner Pleite mit meiner ersten Voraussage wage ich mal eine zweite: in 10 Jahren haben wir noch immer keine Elektroautos auf den Straßen...

Geschrieben

ADAC Zeitschriftenleser wissen seit Mai dass eine TH und eine TU an Elektroauto unter 10.000 (ohne AKKU) arbeiten.

Mehr dazu

http://luxoprime.de/Newsblog/2011/06/01/elektroautos-fur-unter-10-000-euro/

http://adacemobility.wordpress.com/2011/05/27/wenn-forscher-traumen-das-bezahlbare-elektroauto/

 

Homepage

http://www.streetscooter.eu/

http://www.mute-automobile.de/home.html

 

Der Streetscooter der RWTH Aachen in Zahlen

 

 

Fahrzeugklasse: Kleinwagen

Karosserie: Rahmen aus Stahlprofilen mit Kunststoffbeplankung

Abmessungen: 3,00 x 1,68 x 1,40 m (L x B x H)

Leergewicht ohne Batterie: 750 kg

Leergewicht mit Batterie: 830 – 1000 kg

E-Motor: Zentralmaschine mit 30 kW an der Vorderachse

Batterie: Lithium-Ionen

drei Batteriekapazitäten/-größen möglich: 5/10/15 kWh

Reichweite: 45/90/130 km

Höchstgeschwindigkeit: 105 km/h

Sitzplätze: 3+1

Kofferraum: k. A.

 

Etwas teurer aber mit leichterer Karosserie (Aluminium-Leichtbaurahmen)

Der Mute der TU München in Zahlen

 

 

Fahrzeugklasse: L7E (vierrädriges Kfz,

Karosserie: Aluminiumrahmen, faserverstärkter Kunststoff

Abmessungen: 3,55 x 1,55 x 1,31 m (L x B x H)

Leergewicht ohne Batterie: 400 kg

Leergewicht mit Batterie: 500 kg

E-Motor: Zentralmaschine mit 15 kW an der Hinterachse

Batterie: Lithium-Ionen (Zink-Luft-Batterie als Range Extender)

Batteriekapazität: 10 kWh

Reichweite: 100 km

Höchstgeschwindigkeit 120 km/h

Sitzplätze: 2

Kofferraum: 510 Liter

Geschrieben

ADAC Zeitschriftenleser wissen seit Mai dass eine TH und eine TU an Elektroauto unter 10.000 (ohne AKKU) arbeiten.

 

 

So ein Leichtgewicht lässt sich aber auch mit Benzin sehr sparsam betreiben.

 

Ich halte es für einen Irrweg schwere Akkus herumzufahren, ausserdem stören die Ladezeiten oder der Aufwand beim Wechsel.

 

Deshalb denke ich auch dass wir bei einer Flüssigkeit oder Gas bleiben werden, das Netz dafür ist da. Woraus die generiert wird ist eine andere Frage.

 

Wenn wirklich Wille zum sparen an der Stelle da ist würden viele Fahrten einfach unterlassen (Möglichkeiten gibt es), davon sehe ich aber nichts.

 

Lutz

Geschrieben

Nach meiner Pleite mit meiner ersten Voraussage wage ich mal eine zweite: in 10 Jahren haben wir noch immer keine Elektroautos auf den Straßen...

Sehe ich leider auch so kommen.

 

Vielleicht bißchen :ot: aber eigentlich passt es auch zur Sache, nur nicht aus technischer Betrachtungsweise begründend.

 

Sicherlich werden es in 10 Jahren schon mehr E-Autos sein als heute, allerdings hat das dann immer noch nichts mit dem Verhalten der Masse zu tun, es ist ein sehr geringer Prozentsatz von "vernünftigen und sparsamen" Leuten (In Anführungszeichen, da Vernunft und Sparsamkeit auch viele Motivationsfaktoren haben können, diese machen dann zwar einen vernünftigen Eindruck, haben aber ihre Ursachen ganz woanders)

 

Der Mensch als solches ist nun mal dumm, bequem und braucht grade in der Massenmotivation ewig bis er Veränderungen zulässt. (Diejenigen die sich jetzt für "anders" halten müssen sich dann hierbei nicht angesprochen fühlen)

Siehe Klimawandel, Ausrottung von Tierarten, Rohstoffen und, und und..

Siehe ebenfalls rauchen, Wasserverschwendung usw. etc..., nicht zur Krebsvorsorgentersuchung gehen, selbst der Gang zum Zahnarzt wird von vielen erst wahrgenommen wenn es richtig weh tut.

 

Daher stellt sich für mich in allererster Linie die Frage, wann tut es der Masse so weh (oder kann es sich nicht mehr leisten) bis eine wirkliche Veränderung stattfinden tut..

Grade hier in Deutschland und auch in anderen Industrienationen geht es den Leuten immer noch so gut, das man auf vieles eben nicht achten muß.

Oder eben erst aufwacht, wenn der Arzt sagt, tja, wären sie mal schon vor 5 Jahren gekommen, jetzt ist zu spät... oder, oder, oder

 

Geht imho alles nur über echten Schmerz (oder Zwang), die Menschen in Regionen mit knappen Wasser z.B. brauchen keine Motivation oder Anreize Wasser zu sparen, sie machen es einfach, da sie um die Kostbarkeit wissen...

 

Aber bringe das mal jemanden bei, der nur den Wasserhahn aufdrehen muß, nur zur Tankstelle fahren muß, nur den Heizungsregler drehen muß, nur ne Krankschreibung abgeben muß, nur den Kühlschrank aufmachen muß usw...

Geht in den Industriestaaten alles problemlos (wenn du das Kleingeld hast), aber kauf mal Wasser in der Wüste, oder Wärme in Grönland...

 

my 2cents

Geschrieben

Vola ich musste eben schmunzeln wo ich deinen Beitrag gelesen habe. Als ob du mich direkt ansprechen würdest. In dir steckt doch ein kleiner Prediger.

 

auch viele Motivationsfaktoren haben können, diese machen dann zwar einen vernünftigen Eindruck, haben aber ihre Ursachen ganz woanders

Damals war es die Begeisterung der Technik die mich zum Kauf veranlasste. Es aber als Umweltbewusstsein zu verkaufen brachte mir einen Parkplatz mit Steckdose beim Arbeitgeber wobei die Firma die Stromkosten übernahm.

 

Oder eben erst aufwacht, wenn der Arzt sagt, tja, wären sie mal schon vor 5 Jahren gekommen, jetzt ist zu spät...

Und schon wieder musste ich schmunzeln…

Volleyballunfall… Ich ging nach 5 Jahren zum Arzt und er meinte nach dem Röntgen dass so eine Verletzung innerhalb von 24h behandelt werden muss und nicht innerhalb von 5 Jahren. Wenn ich Pianist wäre könnte ich operiert werden aber so müsse ich einfach damit leben.

 

Vola unser :pope:

Geschrieben

Vola ich musste eben schmunzeln wo ich deinen Beitrag gelesen habe. Als ob du mich direkt ansprechen würdest.

Schön das sich einer in der Aussage wiedererkennt. Ich bin mir ganz sicher das es vielen so ergeht, wenn sie realistisch über ihr eigenes Verhalten nachdenken. (Ich schließe mich da zu 100% mit ein)

 

In dir steckt doch ein kleiner Prediger.

Lol, ja kann schon sein, es sind halt alles eigene Erfahrungen die ich so im Laufe der Zeit gemacht habe, wenn man dann mal in Ruhe in sich hineinhört, wird einem oftmals vieles deutlicher.

Genau das ist der Punkt, der mich annehmen lässt, dass Veränderungsprozesse der Masse ewig dauern, wer hat denn schon die Zeit, die Muße und Motivation überwiegend/immer vernünftig sein zu wollen...

(Mal ganz unabhängig vom Technischen Fortschritt/Studienprojekten, bereits umsetzbaren Alternativen usw.)

Geschrieben

Der Mensch als solches ist nun mal dumm, bequem und braucht grade in der Massenmotivation ewig bis er Veränderungen zulässt.

Hinzu kommt noch, daß praktisch unsere gesamte Energieversorgung auf fossilen Energieträgern beruht und auch massive wirtschaftliche Interessen dahinterstehen, die das so beibehalten wollen. Eine Bohrinsel, ein Kohlekraftwerk, eine Tankerflotte, Piplines, Raffinerien usw., all das sind Milliardeninvestitionen, die nicht innerhalb eines einzigen Jahres abgeschrieben sind. Damit sie sich rechnen, braucht es schon ein bißchen Zeit.

 

Bleibt nur noch die Möglichkeit, daß dank Peak Oil die Preise dann so astronomisch teuer werden, also vielleicht 300 oder 400 Dollar pro Barrel, daß Alternativantriebe deutlich wirtschaftlicher sind. Doch das mit dem Peak Oil kann ja wegen immer neuer Großfunde auch noch ein wenig dauern. Und dank Klimaerwärmung und schmelzenden arktischen Meereises kommt man jetzt auch an Regionen ran, die vorher weitgehend unzugänglich waren. Russen, Amerikaner, Kanadier und Norweger sind schon in Lauerstellung und wollen sich so viele Explorationsrechte wie möglich sichern, weil in der Arktis große Mengen unterirdischen Rohöls vermutet werden. Und wenn in weiteren Jahrzehnten die Arktis weitgehend leergepumpt sein sollte, ist vielleicht schon genügend Eis auf Grönland und der Antarktis weggeschmolzen, so daß man da dann auch noch drangehen kann.

 

Und wenn das Elektroauto jemals kommen wird, dann wird das wohl kaum zu meinen Lebzeiten sein.

Geschrieben
  • Autor
Und wenn das Elektroauto jemals kommen wird, dann wird das wohl kaum zu meinen Lebzeiten sein.

 

naja, es kommt ja schon :yessir:

 

Es gibt ja bereits zig Modelle zu kaufen und ab nächstem Jahr noch mehr. Diese sind aber i.d.R. nichts für Privatnutzer da viel zu teuer.

Ich schätze, das sich die Elektrifizierung für den Massenmarkt in kleineren Schritten durchsetzen wird. Ähnlich wie der Klimaanlage, die am Anfang auch sehr teuer war und jetzt in jedem PKW drin ist.

 

Vermutlich wird es so aussehen, das erst kleine Batterien zusätzlich in die Benziner verbaut werden, die eine Reichweite von 20km bis 100km haben werden und per Ladekabel aufgeladen werden können. Es gibt ja auch schon viele Hybridmodelle ohne Kabel, aber die Ersparnis ist nicht so prall. Mit Kabel kann man dann rein elektrisch fahren.

 

Auch erhöht eine kleine Batterie den Preis nicht so sehr, sonst würden nicht so viele den Prius kaufen.

Mit jeder neuen Generation wird sich die Reichweite dann erhöhen.

Geschrieben

Ich hab da grad ne Erfindung gemacht.

Wie wäre es, wenn wir einfach hinten am PKW eine Kabeltrommel anbringen.

Jeder könnte dann bequem von seiner heimatlichen Steckdose aus durch die Welt fahren. Die Reichweite ist nur noch

durch die Kabellänge der Trommel begrenzt. Genial oder!? :poud:

Geschrieben

naja, es kommt ja schon :yessir:

 

Es gibt ja bereits zig Modelle zu kaufen und ab nächstem Jahr noch mehr. Diese sind aber i.d.R. nichts für Privatnutzer da viel zu teuer.

Ich schätze, das sich die Elektrifizierung für den Massenmarkt in kleineren Schritten durchsetzen wird. Ähnlich wie der Klimaanlage, die am Anfang auch sehr teuer war und jetzt in jedem PKW drin ist.

 

 

 

Auf jeden Fall haben sie sich schon im Fahrrädermarkt durchgesetzt.Ein Nachbar von mir, fährt gerade auf Lanzarote mit seinem nachgerüsteten Moutainbike duch die Serpentinen!War zwar auch nicht billig,

 

aber er ist ganz zufrieden. Bin mal gespannt war er zu berichten weiß wenn er im Februar wiederkommt! :palomitas:

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