Nachdem ich mir die Begrüßungsmail sorgfältig durchgelesen habe und das tue ich sonst nie, habe ich beschlossen, mich hier vorzustellen.
Was gibt´s da zu erzählen. Nun, ich habe mittlerweile das stolze Alter von 32 Jahren erreicht, habe eine Frau davon überzeugen können, mich zu heiraten und Kinder mit mir zu zeugen (bisher eine 18-monatige Tochter) und habe das Trading als Leidenschaft, wobei die ersten Jahre durchaus aus Leiden bestanden. Ach ja, hätt ich fast vergessen - ich wohne, lebe und arbeite in München und das seit mittlerweile 9 1/2 Jahren.
Was treibt mich her? Nun, da mein Trading schon fortgeschritten ist, laufe ich nicht mehr allem hinterher, in der Hoffnung den heiligen Gral zu finden. Wenn ich aber auf Webseiten eine Empfehlung lese und die von Schreibern kommt, deren Kompetenz ich schätze, dann riskiere ich dann und wann doch mal einen Blick. In dem Fall war es ein Beitrag von aurelius auf daytradingteam.de. Dort wurde dieses Forum in den höchsten Tönen gelobt, zumindest wenn man zwischen den Zeilen lesen kann und den gegenseitigen Umgang aus diversen Foren selbst kennt bzw. als Moderator eines Forums selbst darum kämpft, dass Mitglieder sich mit gebührendem Respekt begegnen.
Ich hab´s schon erwähnt, in bin in diversen Foren unterwegs, wenn auch nicht mehr so aktiv, wie noch vor Jahren, dafür aber hoffentlich in einer höheren Qualität ;). Diese hoffentlich hohe Qualität führte auch dazu, dass ich zum Moderator in einem deutschsprachigen Forex-Forum wurde. Einige bekannte "Gesichter" bzw. Usernamen hab ich auch hier schon entdecken können. Ich hoffe daher, auch hier ein bisserl was produktiv beitragen zu können und freue mich auf die ein oder andere philosophische Diskussion zum Thema Trading und damit meine ich nicht, welche Parameter ich bei welchem Indikator einstellen muss. Wie gesagt - über den Punkt bin ich hinaus - soll heißen, ich habe für mich entdeckt, dass mich Indikatoren nicht weiterbringen, ich bewundere aber die Trader, die damit umgehen können. Deshalb überlasse ich gern den jeweiligen Usern das Diskussionfeld in den jeweiligen Sparten und bringe meinen Senf dort ein, wo ich der Meinung bin, dass er etwas zur Würze beitragen kann, ohne dass das Gericht ungenießbar wird.
Das bringt mich zum letzten Punkt - meinem Tradingstil und meiner Tradinghistorie. Nun, als gelernter Bankkaufmann ist Trading zumindest unter den jungen Bankern der Zunft sowas wie eine Berufskrankheit und da auch ich mal jung war.......naja, den Rest könnt Ihr Euch denken. Eigentlich bedenklich, wenn man betrachtet, wie wenig Ahnung wir doch alle vom Trading eigentlich haben. Aber die Faszination Börse hat mich während der Ausbildung gepackt und seitdem nicht mehr losgelassen. Es begann mit meinem ersten Aktienkauf. Es muss 1999 gewesen sein, als ich mir eine Medion-Aktie ins Depot legte. zu 160€ gekauft, um sie kurze Zeit später (ca. 6 Tage) bei 240€ wieder zu verkaufen. Im Rückblick frage ich mich, ob es bei Medion Stock-Splits gegeben hat oder ob mich mein Hirn einfach nur trügt, wenn es um die Kauf- bzw. Verkaufskurse geht. Egal - die Performance war für einen Azubi ganz ordentlich und schon sah ich meinen Stern am Trading-Himmel aufgehen. Aus "soliden" Unternehmen wurden Pennystocks wie z.B. Adelong - wer kennt sie nicht. Stay Long with Adelong. Naja, hab ich gemacht, bis der Handel für ein Jahr ausgesetzt wurde. Aber solche Rückschläge sind nunmal normal.
Irgendwann kamen Optionsscheine und zum Schluß CFDs bzw. Forex. Da bin ich irgendwann hängengeblieben und handle seitdem hauptsächlich Forex im Schwerpunkt den EURUSD und manchmal auch den Dax. Der Handel als solches (wie sollte es ohne Indikatoren anders sein) ist vollständig diskretionär. In meiner Trading-Suppe köcheln Teile der Markttechnik, der Elliott-Wellen-Theorie, Widerstands- und Unterstützungszonen und auch die ein oder andere diagonale Trendlinie nebst Parallelverschiebung zum Trendkanal. Kurse bilden sich bei mir durch Angebot und Nachfrage und nicht durch News, wenn ich auch einräume, dass News die Marktteilnehmer zu Käufen bzw. Verkäufen verleiten können. Hier kann man sich vorzüglich "streiten", wo wir beim Thema "philosophisch" sind.
Wenn ich anderer User Beiträge lese, interessieren mich weniger die Tools, die sie zur Analyse benutzen (wie gesagt interessieren mich Indikatoreneinstellungen nicht, weil sie mir nicht weiterhelfen) sondern vielmehr der Blick auf die Märkte als solches. Faktisch interessiert mich auch das Ergebnis der Analyse nicht, weiß ich doch, dass ich unterbewußt meine eigene Sichtweise (bias) habe und Analysen, die mit meiner Meinung übereinstimmen, als Bestätigung betrachte und Analysen für die Gegenrichtung eher unterbewerte. So sind wir Menschen nunmal und auch wenn der erfolgreichste Handel emotionslos ist, hoffe ich, dass mir das was uns Menschen zu Menschen macht, die Emotionen, noch nicht völlig abhanden gekommen sind und ich deshalb auch noch menschlich reagiere, auch wenn ich einige der typisch menschlichen Verhaltensweisen, die das Trading zur großen Hürde werden lassen, glaube bereits überwunden zu haben.
Was erhoffe ich mir also von diesem Forum? Ich weiß es noch nicht. Die Messlatte liegt ziemlich hoch, weil die Qualität und Kompetenz entsprechend hoch gelobt wurde. Wenn sich dieses Bild bestätigt, hoffe ich, eine ebensolche Qualität liefern zu können und freue mich auf einen konstruktiven Austausch unter Gleichgesinnten.
In dem Sinne werd ich mich in den nächsten Tagen mal ein bisserl durchs Forum wühlen und mir selbst ein Bild machen und eventuell auch meine eigenen Spuren hier hinterlassen.
So, jetzt habe ich Euch mächtig was auf die Augen gegeben. Ich hoffe, Ihr habt´s auch gelesen (so wie ich die Willkommensmail, wobei mir auffiel, dass der Link zu net funzt denn ich kam hier raus: http://www.tom-next.com/community/index.php?autocom=pages&do=show&id=35) und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit
Nachdem ich mir die Begrüßungsmail sorgfältig durchgelesen habe und das tue ich sonst nie, habe ich beschlossen, mich hier vorzustellen.
Was gibt´s da zu erzählen. Nun, ich habe mittlerweile das stolze Alter von 32 Jahren erreicht, habe eine Frau davon überzeugen können, mich zu heiraten und Kinder mit mir zu zeugen (bisher eine 18-monatige Tochter) und habe das Trading als Leidenschaft, wobei die ersten Jahre durchaus aus Leiden bestanden. Ach ja, hätt ich fast vergessen - ich wohne, lebe und arbeite in München und das seit mittlerweile 9 1/2 Jahren.
Was treibt mich her? Nun, da mein Trading schon fortgeschritten ist, laufe ich nicht mehr allem hinterher, in der Hoffnung den heiligen Gral zu finden. Wenn ich aber auf Webseiten eine Empfehlung lese und die von Schreibern kommt, deren Kompetenz ich schätze, dann riskiere ich dann und wann doch mal einen Blick. In dem Fall war es ein Beitrag von aurelius auf daytradingteam.de. Dort wurde dieses Forum in den höchsten Tönen gelobt, zumindest wenn man zwischen den Zeilen lesen kann und den gegenseitigen Umgang aus diversen Foren selbst kennt bzw. als Moderator eines Forums selbst darum kämpft, dass Mitglieder sich mit gebührendem Respekt begegnen.
Ich hab´s schon erwähnt, in bin in diversen Foren unterwegs, wenn auch nicht mehr so aktiv, wie noch vor Jahren, dafür aber hoffentlich in einer höheren Qualität ;). Diese hoffentlich hohe Qualität führte auch dazu, dass ich zum Moderator in einem deutschsprachigen Forex-Forum wurde. Einige bekannte "Gesichter" bzw. Usernamen hab ich auch hier schon entdecken können. Ich hoffe daher, auch hier ein bisserl was produktiv beitragen zu können und freue mich auf die ein oder andere philosophische Diskussion zum Thema Trading und damit meine ich nicht, welche Parameter ich bei welchem Indikator einstellen muss. Wie gesagt - über den Punkt bin ich hinaus - soll heißen, ich habe für mich entdeckt, dass mich Indikatoren nicht weiterbringen, ich bewundere aber die Trader, die damit umgehen können. Deshalb überlasse ich gern den jeweiligen Usern das Diskussionfeld in den jeweiligen Sparten und bringe meinen Senf dort ein, wo ich der Meinung bin, dass er etwas zur Würze beitragen kann, ohne dass das Gericht ungenießbar wird.
Das bringt mich zum letzten Punkt - meinem Tradingstil und meiner Tradinghistorie. Nun, als gelernter Bankkaufmann ist Trading zumindest unter den jungen Bankern der Zunft sowas wie eine Berufskrankheit und da auch ich mal jung war.......naja, den Rest könnt Ihr Euch denken. Eigentlich bedenklich, wenn man betrachtet, wie wenig Ahnung wir doch alle vom Trading eigentlich haben. Aber die Faszination Börse hat mich während der Ausbildung gepackt und seitdem nicht mehr losgelassen. Es begann mit meinem ersten Aktienkauf. Es muss 1999 gewesen sein, als ich mir eine Medion-Aktie ins Depot legte. zu 160€ gekauft, um sie kurze Zeit später (ca. 6 Tage) bei 240€ wieder zu verkaufen. Im Rückblick frage ich mich, ob es bei Medion Stock-Splits gegeben hat oder ob mich mein Hirn einfach nur trügt, wenn es um die Kauf- bzw. Verkaufskurse geht. Egal - die Performance war für einen Azubi ganz ordentlich und schon sah ich meinen Stern am Trading-Himmel aufgehen. Aus "soliden" Unternehmen wurden Pennystocks wie z.B. Adelong - wer kennt sie nicht. Stay Long with Adelong. Naja, hab ich gemacht, bis der Handel für ein Jahr ausgesetzt wurde. Aber solche Rückschläge sind nunmal normal.
Irgendwann kamen Optionsscheine und zum Schluß CFDs bzw. Forex. Da bin ich irgendwann hängengeblieben und handle seitdem hauptsächlich Forex im Schwerpunkt den EURUSD und manchmal auch den Dax. Der Handel als solches (wie sollte es ohne Indikatoren anders sein) ist vollständig diskretionär. In meiner Trading-Suppe köcheln Teile der Markttechnik, der Elliott-Wellen-Theorie, Widerstands- und Unterstützungszonen und auch die ein oder andere diagonale Trendlinie nebst Parallelverschiebung zum Trendkanal. Kurse bilden sich bei mir durch Angebot und Nachfrage und nicht durch News, wenn ich auch einräume, dass News die Marktteilnehmer zu Käufen bzw. Verkäufen verleiten können. Hier kann man sich vorzüglich "streiten", wo wir beim Thema "philosophisch" sind.
Wenn ich anderer User Beiträge lese, interessieren mich weniger die Tools, die sie zur Analyse benutzen (wie gesagt interessieren mich Indikatoreneinstellungen nicht, weil sie mir nicht weiterhelfen) sondern vielmehr der Blick auf die Märkte als solches. Faktisch interessiert mich auch das Ergebnis der Analyse nicht, weiß ich doch, dass ich unterbewußt meine eigene Sichtweise (bias) habe und Analysen, die mit meiner Meinung übereinstimmen, als Bestätigung betrachte und Analysen für die Gegenrichtung eher unterbewerte. So sind wir Menschen nunmal und auch wenn der erfolgreichste Handel emotionslos ist, hoffe ich, dass mir das was uns Menschen zu Menschen macht, die Emotionen, noch nicht völlig abhanden gekommen sind und ich deshalb auch noch menschlich reagiere, auch wenn ich einige der typisch menschlichen Verhaltensweisen, die das Trading zur großen Hürde werden lassen, glaube bereits überwunden zu haben.
Was erhoffe ich mir also von diesem Forum? Ich weiß es noch nicht. Die Messlatte liegt ziemlich hoch, weil die Qualität und Kompetenz entsprechend hoch gelobt wurde. Wenn sich dieses Bild bestätigt, hoffe ich, eine ebensolche Qualität liefern zu können und freue mich auf einen konstruktiven Austausch unter Gleichgesinnten.
In dem Sinne werd ich mich in den nächsten Tagen mal ein bisserl durchs Forum wühlen und mir selbst ein Bild machen und eventuell auch meine eigenen Spuren hier hinterlassen.
So, jetzt habe ich Euch mächtig was auf die Augen gegeben. Ich hoffe, Ihr habt´s auch gelesen (so wie ich die Willkommensmail, wobei mir auffiel, dass der Link zu net funzt denn ich kam hier raus: http://www.tom-next.com/community/index.php?autocom=pages&do=show&id=35) und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit
Viele Grüße aus München
DaBuschi