Technix
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Der Forex Millionaer
Das mit den Gebühren ist schon sehr eigenartig, denn es sollte sich da ja um eine wohlgetestete Software handeln, die dort die Abrechnungen erstellt. Wenn die Ursache nicht ein Lapsus beim manuellen Gestalten ist, spricht alles gegen einen Anbieter, der eine so schlecht getestete Software hat. Auch die Ausrede, daß da eine Einstellung in einer Maske der Kunden-Konfiguration falsch gewesen war, wäre schwach, denn eine ordentliche Software macht Plausibilitätskontrollen und hat eine feine Steuerung, welche Optionen mit welchen kombinierbar sind. Die Kombination OTC + Kommissionen wird es so jedenfalls nicht geben und bei einem auch nur einigermaßen etablierten Anbieter wäre es sehr komisch, wenn Kay der erste wäre, bei dem so etwas auftritt. Die Annahme, daß so bis zur Reklamation versucht wird, etwas zusätzliches Geld einzunehmen, ist auch nicht sehr naheliegend, da sich sowas viel zu schnell rumsprechen würde. Wenn man sich die Xing-Profile ansieht, kann man sehen, daß Kay Brendel, Monika Bernhard-Brendel und Klaus Bernhard den Betreiber der zwischengeschalteten Website forexinvest.de, Johanes Lindner, die zu Kays FX-Anbieter FXM Trade weiterführt, nicht nur aus räumlicher Nähe kennen. Die Zusammenarbeit von Web-Dienstleistern, einem offenbar ziemlich erfolgreichen Vertriebs-Profi und Kay, der von beidem etwas hat, deutet erst mal weit eher in Richtung Marketing als in Richtung passionierter Trader. Sowohl bei ProInfa.de als auch bei ForexInvest.de fällt das unzureichende Impressum auf, das nach § 5 Abs. 1 Ziffer 1 TMG eine Adressse erfordert, unter der das Unternehmen niedergelasssen ist, worunter weder eine Postfachadresse noch eine Großkunden-Postleitzahl fällt, wie die geltende Rechtsprechung und eine Klarifizierung durch das Justiz-Ministerium nochmals bestätigen. Da es auch umfangreiche Materialien zum richtigen Impressum (auch für alle Anderen interesssant!) gibt, sollten sie insbesondere IT-Firmen einhalten können, erst recht, wenn sie als Web-Dienstleister für Andere arbeiten. Bei ForexInvest ist die kaum erkennbare Abgrenzung genehmigungspflichtiger Abschluß-Vermittlung und unverbindlicher Information wenig lobenswert. Weiterhin gibt es eine Ungenauigkeit im Umgang mit den Steuernummern in Kays Impressum, die nicht klar erkennen lassen, wer denn nun genau welche Rolle spielt. Egal, was am Ende bei Kay's Darstellung inhaltlich herauskommt, deutet das ganze Umfeld erstmal auf eine zumindest ursprünglich als Marketing-Maßnahme angelegte Aktion hin, selbst wenn Kay jetzt vielleicht echtes Interesse am Forex-Handel als direkter Markt-Teilnehmer gefunden haben sollte, was natürlich toll wäre. Die in TMW geäußerte Vermutung, daß der Broker-Wechsel mit der Unzufriedenheit mit der vermuteten, nun aber unbefriedigend verlaufenen Marketing-Aktion zusammenhängen könnte, ist zwar für Outsider ohne ein (kaum zu erwartendes) bestätigendes Statement einer der Parteien nicht zu belegen und daher reine Spekulation, da es für einen Broker-Wechsel viele gute Gründe geben kann, sie wäre im Gesamtkontext aber auch nicht total abwegig. Die gesamte Präsentation ist nicht gerade übermäßig vertrauenerweckend. Weiterhin wird viel zu wenig vom eigentlichen Trading gezeigt, stattdessen auf der sozialen Schiene gearbeitet, wie das beim Event-Marketing sicherlich der richtige Ansatz ist. Trading ist aber eine Tätigkeit mit höchster Konzentration und extrem ausgeprägter Einzelverantwortung des Traders, der letzlich mit seinen Entscheidungen ganz allein in einem ihm nicht unbedingt freundlich gesonnenen Markt steht. Damit der Artikel nicht nur Unbefriedigendes auflistet, kann ich Kay noch eine Empfehlung für den Dienstleister Interactive Brokers geben, bei dem er keine OTC-typischen Unregelmäßigkeiten erwarten muß, da er dort mit einem ECN arbeitet. Die Mindestgröße von 10.000 $ oder €-Äquivalent müßte er ja in Kürze zusammen haben.
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Der Forex Millionaer
@ DerForexMillionaer Nicht, daß ich jetzt plötzlich an Alles vom Forex-Millionär glaube, aber es ist ein Zeichen von Mut und Ehrlichkeit (hoffentlich nicht erweiterten Marketings), sich Kritiken offen zu stellen. Die Bereitschaft, Meinungs-Differenzen offen, aber einigermaßen fair, auszufechten, ist in der heutigen Zeit ja leider stark in den Hintergrund getreten. Darum auch von mir ein Willkommen in dieser Community. Wenn die Trades nicht wesentlich mit einem Editier-Werkzeug oder Sonder-Techniken in der Abwicklung zustande gekommen sind, gibt es bis zum jetzigen Zeitpunkt ja wenigstens mal eine auf Tagesbasis recht konstante Zielerfüllung, wenngleich intraday erhebliche Risiko-Ausweitungen sichtbar sind. Würdest Du richtig traden lernen, könnten die Marketing-Aktivitäten zurückfahren werden. Der Fairness halber sei gesagt, das viel Marketing in der ganzen Finanz-"Industrie" (ist wirtschaftlich übrigens keine), auch andernorts üblich ist, getreu dem (geliehenen, weiß aber nicht mehr von wem) Motto: Es gibt viel mehr Marketing-Wizards als Market-Wizards. Gut finde ich auch, daß die obige Antwort eine ganz normale Stellungnahme ist und nicht, wie leider bei vielen Leuten üblich, verbal aus dem Rahmen fällt.
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Der Forex Millionaer
Wenn die Informationen aus anderen Foren (TMW, EliteTrading) zusammengefaßt werden, rollen sich einem die Fußnägel auf. rent-a-fan.eu wird von der gleichen Dame betrieben, der auch die Domain der-forex-millionaer.de gehört. So erklärt sich Einiges und daraus kann jeder ableiten, wie glaubwürdig die Show dort ist. Der Kay (wahrscheinlich ihr Sohn) war dort Event-Manager, wobei nach Publikwerden dieser Zusammenhänge durch schnellen Austausch der Fotos einige Spuren zu verwischen versucht wurden. In anderen Foren wurde schon gewettet, wie weit der Junge es schafft. Wo nun alles mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Marketing-Fake ist, wäre die interessantere Wette, ob der im Fake-Fall anzunehmende Sponsor der Aktion ihn wirklich bis zur Million kommen läßt oder für mehr Dramatik und eventuell weitere Mitbewerber a'la Casting-, Quiz- und Spielshows auch mal geplanter Mißerfolg eingebaut wird. Und Alle, die es nicht packen, können beim Sorgenchat, ebenfalls von der gleichen Dame gestaltet, ihre Sorgen los werden. Der absolute Vogel wird aber mit der Involvierung derselben Dame in die Seite genitalhoroskop.de abgeschossen, womit alles in das richtig seriöse Umeld rückt. Daß all das aus dem gleichen lokalen Umfeld kommt, hängt wohl damit zusammen, daß eine weitere dort ansässige Firma, die forexinvest.de von Herren Lindner zu fxmtrade.com vermittelt. Wenn noch beachtet wird, daß FXM gerade einen Signaldienst promoted, in dem aus 1.000 € in 10 Jahren (also etwas langsamer als beim Kay) 1 Mio. € gemacht werden sollen, ist es durchaus möglich, daß sich da die Phantasien aller Beteiligten überschlagen haben und jeder noch eins draufsetzen wollte.
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Datenfeedqualität Pro & Contra
@ Henrik, ronner Ja, dafür braucht man solche Daten wirklich, interessante Antworten. @ Henrik Welchen Broker und welche Software (nur NinjaTrader?) nimmst Du dafür? Würde eine Floor-Collocation dabei noch mehr bringen (mit ZenFire haben ja nur die Floor-Collocation, Du selber bist aber immer noch über diverse Router mit denen verbunden) oder sind die Kosten dafür nicht sinnvoll im Verhältnis zum Nutzen?
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Datenfeedqualität Pro & Contra
Ganz sicher gehören richtige Daten zum erfolgreichen Traden. Nur würde mich mal interessieren, welche genauen Vorteile nun aus einem Tickdaten-Feed im manuellen Handeln gezogen werden und wie man das bei rein netzttechnisch bedingten Transaktionszeiten eher im Sekunden- als im Millisekunden-Bereich praktisch ausnutzen will. Weiterhin würde mich interessieren, welche inhaltlichen Schlüsse für den Handel aus den Mikro-Fluktuationen gezogen werden, die mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit in den seltensten Fällen wirklich eine willentliche Reaktion der Marktteilnehmer wiederspiegeln, sondern eher die zufällige Reihenfolge in welcher auf den letzten übermittelten Kurs reagiert wurde. Für eine echte Reaktion auf marktrelevante Bewegungen wird ein Tickdaten-Feed nicht gebraucht. Mit Limit-Order kann man sich sogar mit qualitativ weniger perfekten Daten gegen eine Übervorteilung schützen und für Orderbuch-Scalping ist ein vollautomatisiertes System mit Collocation auf dem Börsen-Floor das Mittel der Wahl. Beim Glauben an immer genauere Daten und immer schnellere technische Hilfsmittel darf nie vergessen werden, daß das eigentliche Problem das "Pseudo-Scalping" ist, bei dem viele Vorteile aus kleinen, fast sicheren Bewegungen gezogen werden, aber keine vernünftige Handlungsweise vorgeplant ist, wenn die Kurse mal sehr fix aus dem Ruder laufen, wenn wenigstens schon mal die Phase durchgängig undisziplinierten Tradings überwunden wurde. Auch ist es fraglich, wie die Information brauchbar optisch aufbereitet wird, denn die verbreitete Anzeige jeden Ticks auf der einfach nur gespreizten Zeitachse ist ja nicht das Maß aller Dinge, eine sinnvolle Kumulation wollen die Trader aber bei der Wahl der Einzelticks eher nicht haben und kaum eine Software bringt das so auf die Reihe, daß man beim Kumulieren noch Rückschlüsse zu den ursprünglichen Volumina sieht. Dann sollte man noch bedenken, daß die vielen kleinen Bewegungen außerhalb des wahrnehmungs-physiologischen "menschlischen Fensters" liegen, und in der Zeit gar nicht verarbeitet werden können, da die Reaktionszeit eines Menschen bis zur manuellen Order-Auslösung fast eine Sekunde beträgt. Damit nicht geglaubt wird, hier würde die Oma sprechen, die ihre Anlage-Entscheidungen im Jahres-Rhythmus fällt, sage ich mal, daß mir das Handeln nach 6-Sekunden-Charts und Haltedauern unter 15 Sekunden auch im manuellen Handel gut vertraut sind. Darüber hinaus sollte sich vor Augen geführt werden, daß die meisten Märtkte selbst bei bester Auflösung gar nicht so viele Ticks erzeugen. Selbst im Bund-Future, einem der meistgehandeltsten Kontrakte der Welt, kommen auch zur Haupthandelszeit oft viele Sekunden gar keine Trades (und oft auch nicht mal Änderungen der Bid- und Ask-Size) zustande. Auch ist das Argument der Datenqualität möglicherweise stärker ein Marketing-Instrument als technische Realität. Die Daten werden von den Börsen geliefert und weitergegeben, wobei bei einem solchen Trivialvorgang, wenn nicht gerade zeitweilig größere technische Störungen vorliegen, eher wenig Außergewöhnliches passieren kann. Bisher hat mich keiner der Datenanbieter, die auf den diversen Messen ihre hochpreisigen Produkte anbieten, wirklich überzeugen können. Ich habe übrigens 1998 und 1999 US-Futures sogar mit Erfolg mit den damals noch frei verfügbaren Internet-Applets gehandelt, die bestimmt keine Super-"Profi"-Software waren, und glaube nicht an die Wunderwirkung toller Daten im Verhältnis zu den Skills des Traders. Diese Skills bstehen übrigens zu großen Teilen aus der Geduld sehr lange zu warten und nicht darin, mit Lichtgeschwindigkeit Tasten zu drücken.
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Finanztransaktionssteuer
So eine Steuer ist extrem schädlich. Dadurch sinkt die Qualität der Preisbildung und die Liquidität, womit sie schon ohne die im Weiteren beschriebenen Zusatzwirkungen zu ernsthaften Störungen des gesamten Wirtschaftsystems führt. Funktionieren die Sekundärmarkte nicht, wird letztlich auch kein Geld in den Primärmarkt (die Emission von Wertpapieren) gesteckt und die Finanzmärkte erfüllen neben ihrer Rolle als Umverteilungsort für die Spekulation auch ihre Rolle als Ressourcen-Allokations-Instrument nicht mehr. Man soll Einkommen besteuern, aber nicht Transaktionen erschweren. Solche großväterlichen Rezepte hat es doch schon viele Jahrzehnte gegeben mit der früheren Umsatzsteuer, wobei für jede Transaktion, sei sie auch noch so klein in der Wertschöpfung bei einem nominellen Eigentümerwechsel Kosten anfielen. Neben dem o. g. Liquiditäts-Effekt ist solch eine Festlegung auch ökonomisch schädlich, weil sie bestimmte Betriebsabläufe aus steuerlichen Gründen festlegt, die arbeitsorganisatorisch viel besser anders zu erledigen wären. Sie kann außerdem damit umgangen werden, indem gerade große Organisationen sich so zusammenschließen, daß kein juristischer Eigentumswechsel stattfindet, z. B. in Liquiditätspools in denen Unterkonten innerhalb der gleichen Organisation geführt werden und der Eigentumsübergang erst bei Entnahme stafffindet. Damit werden Großorganisationen, die locker die Möglichkeiten haben, die dafür notwendigen Overhead-Strukturen zu schaffen, bevorzugt. Bevor das Volk nach irgendwelchen Keulen gegen die "bösen Banken" ruft, sollte es mal genau überdenken, wem diese Welt gehört, in wessen Interesse Gesetze gemacht werden und wer im Fall eines doch mal den eigenen Interessen widersprechenden Gesetzes die besten Möglichkeiten hat, darauf zu reagieren. Wer staatliche Regulierungen fordert, fördert in Wahrheit die Konzentration der Wirtschaftsmacht in immer weniger, immer größeren Einheiten. Gut gemeint ist fast nie gut gemacht. Aber hier ist nicht mal gut gemeint, sondern es ist eine wilde Hatz auf die "bösen Banken". Daß die Banken nicht nur selber Geld abgezockt haben, sondern an den Krediten auch nun insolvente Kreditnehmer partizipiert haben und an den Vergütungen der Banker auch ihre Dienstleister (bis zur Putzfrau und dann alle folgenden Teilnehmer des Wirtschaftskreislaufes) mitverdient haben, wird allzu oft ausgeblendet. Weiterhin wird ausgeblendet, daß der Staat mit seiner unverantwortlichen Haushaltspolitik, bei der jeder wild gewordene Politiker, um sich bei seinen "Wählern" anzuschmieren, alles Mögliche verspricht, gerade die wichtigste Ursache der Schwemme billigen Geldes ist, welches nur durch Inflation teilweise zurückgezahlt werden kann und das Zinseszins-System prinzipiell nicht funktionieren kann und nur in Abhängigkeit vom Zinssatz entweder früher oder später Resets braucht, die dem dummen Volk immer als unvorhersehbares Sonder-Event, am besten mit einem Krieg, erklärt werden müssen, in Wahrheit aber fester Grundbestandteil des Systems sind. Es gibt übrigens ganz absonderliche Koalitionen beim Gewinn durch Geld-Zerstörung. So partiziert im Prinzip jede Lobby, die den Staat mit der massiven Durchsetzung ihrer Einzelinteressen so unter Druck setzt, daß er ihr eine Zahlung zuschanzt, von diesem System, unter anderem auch die Gewerkschaften. Schulden sollen und können überhaupt NIEMALS zurückgezahlt werden. Gerade das ist der fundmentalste Bestandteil eines jeden Zinssystems, egal was die Politiker dem Volk für ein Kasperle-Theater vorspielen. Die schädliche Rolle des Staates wird besonders klar, wenn man bedenkt, daß er mit seiner Hoheit für ökonomisch völlig sinnlose Großkredite einsteht, die ein nichtstaatlicher Kreditnehmer wegen fehlender kalkulatorischer Nützlichkeit niemals bekommen würde. Der Staat dient dabei als quasi unendlich potenter Kreditnehmer, damit die Kreditgeber Zinsen kassieren können. Diese Kreditgeber sind auch in letzter Instanz nicht die Banken, sondern die wenigen (< 10 % der Bevölkerung) Haushalte, die durch ihren Besitz an den Assets vom System profitieren. Teilt man die Gesellschaft in 10 Dezile auf, besitzen die unteren 3 bis auf ihren minimalen Lebensstandard zum Überleben bis zum Monatsende (und manchmal nicht mal das) gar nichts (wenn man von ein wenig Billigst-Möbler-Sperrmüll und einem chinesischem Fernseher etc. mal absieht). Das vierte bis achte Dezil haben zwar kleine Ersparnisse, verlieren aber durch indirekte Zinsen (schließlich werden mit jeder Warenlieferung implizite Zinsen beim Vorlieferanten bezahlt, durch alle Stufen des Systems immer wieder und wieder), das neunte Dezil (ab etwa 500.000 EUR Vermögensanlage) ist durch seine Einahmen etwa pari gestellt mit der impliziten Ausplünderung durch das System. Nur das oberste Dezil profitiert und in diesem das oberste Prozent am meisten. Alleine für die etwas mehr als 100 deutschen Milliardäre müssen fast 2 Mio. Menschen am Tag arbeiten, um ihren Vergütungs-Anteil sicherzustellen. Damit will ich keine Neid-Diskussion über Milliardäre lostreten, denn ihr Anteil wird ja zu den größten Teilen nicht verpraßt, sondern auch wieder in nützliche Dinge investiert. Die Frage ist aber schon, warum gerade diese Leute, oft erst infolge von Erbschaften, dazu berufen sein sollen, über eine ganze Volkswirtschaft letztendlich zu bestimmen. Denkt man ein wenig über das System nach, können viele Maßnahmen gar nicht funktionieren, weil der Staat nur nominell und auf dem Papier am längeren Hebel sitzt, in Wahrheit ist seine wichtigste Aufgabe, den bisher Begünstigten in Zukunft mindestens die heutigen Privilegien zu erhalten, am Besten noch auszubauen. Das Volk spielt auch eine wichtige Rolle - die der möglichst billigen und weitgehend willfährigen Arbeitskraft, von Zeit zu Zeit durch ein Schein-Legitimations-Ritual ohne jede reale Bedeutung als "Souverän" beruhigt. Und zu guter Letzt wird mit solcher Forderung jeder gesamtvolkswirtschaftliche Sachverstand ausgeblendet. Für die Teilnahme an all den Derivate-Türmchen-Spielchen müssen diverse spezielle Spekulationskassen unterhalten werden (z. B. Broker-Konten). Würde die Spekulation behindert, würden diese nunmehr unützen Kassen schlagartig den Weg in die Realwirtschaft finden, wobei die bisher in der Finanzsphäre weitgehend isolierten Phänomene schlagartig in die Realwirtschaft überschwappen würden. Mit dieser Maßnahme würde aber gerade der Super-GAU ausgelöst, der dadurch zu verhindern vorgegeben wird. Im Gegensatz zum Masse des Volkes ist dieser Umstand wenigstens in den Finanzministerien bekannt und darum ist alles was dazu mit viel Getöse und warmer Luft in "Wahl"kampfzeiten abgelassen wird, mehr oder weniger irrelevant. Auch die ursprünglich von Tobin angedachte Idee der Entschleunigung der Finanzmarkt-Prozesse funktioniert nicht. Heute an den Märkten stattfindende Exzesse können innerhalb des Marktes korrigiert werden und jeder Teilnehmer ist selber daran schuld, wenn er unverantwortlich hohe Einzel- oder Cluster-Risiken eingeht. Daher sollten sehr wohl Banker schwerstens bestraft werden, die fremdes Geld ohne die Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes verzocken. Der von Tobin angedachte Bremseffekt führt letztendlich zum Wachsen der inhärenten Spannungen im Verborgenen und Korrekturen finden dann regelmäßig eruptionsartig statt. Heute tragen die Marktteilnehmer selber die Verantwortung dafür, Exzesse zu erkennen und haben die Möglichkeit auch mal zu einem Preis nicht zu handeln. In einer Wirtschaft, die von einer Eruption verborgener Spannungen zur nächsten hüpft, können die Exzesse regelmäßig erst dann erkannt werden, wenn es zu spät ist, da sie ja vorher durch die Entschleunigunssteuer verborgen waren und statt an einer realen Kursbewegung beobachtbar höchstenfalls nur eingeweihten Insidern und Bürokraten bekannt waren.
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Limit oder Stopp Buy
@ ibelieve Wenn man solche Sachen ohne programmierbare Handelssoftware machen will, kann das gewünschte Resultat mit OCA-Groups gelöst werden, wobei eine über dem Stop-Buy-Kurs liegende Stop-Sell-Order die Stop-Buy-Order cancelt, wobei die zusätzliche Order einen um einige Minuten früheren Gültigkeitsbereich hat. Für diese Order kannst Du Dir aussuchen, ob sie dann eine gewünschte Position in Gegenrichtung bleiben soll oder ob sie beim BE nach Kosten geschlossen wird. Ansonsten möchte ich noch auf MIT-Orders hinweisen, die von der Kurs-Anlaufrichtung und der dann gewünschten Handelsrichtung eine dritte Möglichkeit zu Stop- und Limit-Orders bieten. Für raffinierte Order-Möglichkeiten empfiehlt es sich, das gesamte Kapitel über die möglichen Order-Arten mit dem Paper-Trading-Account durchzuarbeiten, wobei es, je nach Börsenplatz und ob die Order dort original oder durch IB simuliert wird, einige Feinheiten zu beachten gibt. Wenn man ohnehin eine programmierbare Plattform hat, ist es auch einfach, für seine Standard-Orderaufgaben ganz kleine Programme zu schreiben. Diese brauchen kaum Raffinesse, da sie ja nur Orders zu festen Bedingungen absetzen sollen.
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Limit oder Stopp Buy
@ siscop Du kannst Dich mit Trading / BookTrader oder Information / Market Depth davon überzeugen, daß alles so passiert, wie man es erwartet.
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Buttontrader
Der ButtonTrader sah früher ganz gut aus, als der TWS-eigene BookTrader nur eine Spalte kannte. Seitdem der BookTrader ebenfalls für jeden Trade eine eigene Spalte aufmacht, ist nur noch die optische Aufteilung und die Möglichkeit nutzerdefinierter Algorithmen im ButtonTrader besser als im BookTrader. Es spricht ja nichts dageben, das Tool mal einen Monat zu testen. Der Preis für einen Anwender, der so ein Tool wirklich benötigt, ist bezahlbar, obwohl auch erfolgreiche Trader unabhängig vom Nutzen für sie selber immer noch die Frage nach der Angemesseneheit des Preises zur Programmierleistung der Anbieter stellen dürfen, wo der ButtonTrader eher ganz schlecht abschneidet. Wer schon eine programmierbare Trading-Software besitzt, wird auch beim manuellen Trading mit einer teilautomatisierten Lösung, die Ähnliches kann, mit weniger Aufwand als einige Jahrespreise der ButtonTrader-Lizenz zu einer Lösung kommen, die nahtlos in seine Umgebung paßt.
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CFD Broker vs. Amiboker+IB
Lynx ist nur ein Introducing Broker für IB. Wie bei allen Introducing Brokern bekommt man da das gleiche Produkt für einen deutlich schlechteren Preis mit eher marginalen, oft gar keinen Vorteilen. Heavy-Trader nehmen niemals Introducing Broker, wenn sie das Original ebenfalls bekommen können, da die wenigen eventuell wirklich vorhandenen Vorteile (z. B. im Service, in der Kontakt-Sprache o. ä.) die erheblichen Preis-Nachteile ganz selten aufwiegen.
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Limit oder Stopp Buy
@ siscop Beim Limit kann Dein Preis nie schlechter sein, beim Stop erfolgt der Handel zum nächsten ausführbaren Preis, wobei Deine Order je nach Börsen-Algorithmus irgendwo in einer Queue landet und dort weit hinten stehen kann, so daß die Ausführung erheblich vom Stop-Preis abweichen kann. Wenn es auf Preisgenauigkeit und nicht auf Ausführungsgeschwindigkeit ankommt, ist dann Stop Buy/Sell Limit besser, wo zwar die Order-Auslösung am Stop erfolgt, die Ausführung aber nur innerhalb des tolerierten zusätzlichen Limits. Bei den meisten Börsen-Algorithmen kann bei Limit-Orders ein Preis-Improvement vorkommen, welches damit zusammenhängt, wie die Market-Orders und die zu Market-Orders gewordenen Stop-Orders eingereiht werden. Bei manchen Algorithmen gibt es auch keine reine Preis-/Kurs-Priorität, sondern weitere Umgruppierungen, damit Groß-Orders nicht alle kleinen Orders völlig im Preis verderben (z. B. bei den EUREX-Renten-Futures). Die Order-Arten bei IB sind der gewünschten Intention und den üblichen Begriffen so nahe, daß man sie im Gegensatz zu vielen merkwürdigen Auffassungen bei einigen OTC-Buden fast wie die Referenzbegriffe nehmen kann.
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IB Anzahl der maximalen Connections erhöhen (API)
Wie Tommyknocker richtig schrieb, ist das alles kein Problem, wenn nicht die Ticks von Hunderten Werten gleichzeitig gebraucht werden. Wie das geht, ist den den API-Demos inkl. Quellcode beschrieben. Strategien, die über vielen Hundert Werten was in Echtzeit rausfinden wollen, leisten ohnehin meist viel weniger als die Meisten erstmal glauben und dann sollte man bedenken, daß IB sowieso nur wenige Snapshots pro Sekunde liefert und bei einer Anbindung über Internet mit diversen Routern dazwischen noch eine weitere Verzögerung dazukommt, so daß ohnehin ein Time-Lag vorliegt, welches kein Reagieren mehr auf Tick-Basis in hochvolatilen Märkten ermöglicht. Für solche Zwecke gibt es Collocation direkt an den Börsen, wo die eigenen Rechner mit den Handels-Systemen direkt im Börsen-LAN hängen. Da hat man dann meist auch die Kurse von dort und sollte am Besten auch direkt als Non-Clearing-Member ohne zwischengeschalteten Broker handeln, der nochmal eine Verzögerung über seine Remote-Connection und diverse Sicherheits-Checks (insbesondere Abgleich mit dem vorhandenen Kapital und den Margin-Regeln) hinzufügt. Die institutionellen Voraussetzungen dazu sind bei ausreichender Kapitalhöhe nicht übermäßig hoch. Wenn man eine Strategie ausprobieren will, kann man sich auch an die bisherigen Non Clearing Members wenden und fragen, ob man für sie tätig werden kann. So die Stratgie was taugt, werden sie nicht abgeneigt sein. Die Frage ist, ob man 100 % von wenig will oder einige 10 % von viel. Da spricht gar nicht so viel für das heimliche Programmieren zu Hause und einiges für die Nutzung hochprofessioneller Ressourcen - war ja (zumindest von den Ressourcen-Anforderungen) auch ein eher professioneller System-Ansatz.
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IB Anzahl der maximalen Connections erhöhen (API)
Für komplexe Handelssysteme kann die Beschränkung umgangen werden, indem man nicht alle Werte gleichzeitig über dauerhaft offene Connections laufen läßt, sondern sie nacheinander einzeln abruft.
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Forexone "vereinfacht" ab sofort den Forex-Handel
Die Actforex-Plattform ist recht ordentlich und bei einer ganzen Reihe von FX-Retail-Market-Makern im Einsatz. Die Programmierung lehnt sich mehr an Pascal an als an C wie beim MetaTrader. Wer nicht programmieren will und seine ganze Sammlung an MT4-Programmen nutzlos machen würde, sollte mit der Actforex-Plattform gut zurechtkommen. Die Frage wird dann eher sein, wie die sonstigen Konditionen des Anbieters sind - und da würde ich Forexone nicht gerade als Top-Adresse empfehlen.
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Wach bleiben
Alarme nutzen für einen oder mehrere wichtige Teil-Indikatoren des gesamten Setups (oder einer Kombination davon). Bei den meisten Systemen müssen absolute Kurszonen erreicht werden oder bestimmte quantitative Indikatorwerte (z. B. Momentum). Da kann jede besser Trading-Software drauf Alarme geben.
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marketindex: keine boxoptions mehr
Die Beliebtheit von Box-Optionen sollte eher kein Zeichen von Professionalität sein. Die Preismodelle für die eingehenden Intraday-Volatilitäten sind weder theoretisch vollständig zu einer einheitlichen Sichtweise aufgearbeitet noch allgemein gut bekannt. Ohne allgemein akzeptierte Preismodelle kann von einem sehr großen Vorteil für das Haus ausgegangen werden, der wegen der OTC-Arbeitsweise auch nicht wegarbitriert wird. Die vollkommen irrsinnigen Spreads taten ein Übriges. Außerdem ist man in einem OTC-Markt bei einem Knock-Out-Produkt auch noch von mutwillig durch den Anbieter erzeugten Spikes abhängig. Dieses Produkt war für seriöses Trading schwer brauchbar, was auch für die anderen Buden mit hausgemachten Intraday-Knockout-Produkten gilt, die sich zwar erstmal gut anhören, bei einer Nachrechnung aber fast alle schwerste Nachteil für den Kunden zeigen. Egal, wie oft man a-priori richtig zu liegen glaubt, kann mit einem Produkt mit eingearbeitetem massivem kaufmännischem Nachtei auf lange Sicht in den allermeisten Einsatzszenarien kein Gewinn erzielt werden.
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Der Forex Millionaer
Den Equity-Graphen von der-forex-millionaer.de gibt's jetzt auch online mit Kennzahlen für die einzelnen Tage (bei Mausklick auf die Markierungen). EOD sieht das alles gut aus. Wer mal lange Weile hat, kann sich das ja intraday ansehen, ob auch da das Risiko vernünftig gemanagt wird oder ob die Werte nur zustande kommen, weil bei eigentlich unzulässig schwankender Equity irgendwo im Plus aufgehört wird. Aber eigentlich ist der Kay recht vernünftig im Verhältnis zu den selbst ernannten (Near-)100 %-TQ-Tradern (und das nicht nur im sehr kurzfristigen Scalpen), die wegen ihrer doch eher ziemlich hohen Unglaubwürdigkeit je nach persönlicher Einstellung belustigen oder nur nerven. Am Irrsten sind da die Typen, die ihre vermeintlichen Super-Trades in allen möglichen Foren posten und dann schmollen, weil ihnen nicht so recht geglaubt wird, wobei ein Trader mit echten Super-Profiten doch eher auch ohne Publikum zufrieden mit seinen Erfolgen sein sollte. Und wenn er Publikum braucht, dann sollten es kapitalstarke Institutionen sein, wo er vorstellig wird, um an deren Kapital-, Know-How- und Infrastruktur-Vorteilen teilhaben zu können. Für einen wirklich langzeitig stabil operierenden Trader mit einer nachvollziehbaren Methode ist es einfach eine Frage der Einkommenshöhe, ob er mit einem 5- oder 6-stelligen Hobby-Kapital mit großen Anstrengungen riesige prozentuale Gewinne einfahren muß, oder ob er mit einem 7- oder mehrstelligem Kapital geruhsamer zu Werke geht.
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Forex robot world cup
Die Regeln, insbesondere B(13) ff., sind sowas von haarsträubend, daß man am Verstand der Veranstalter und noch mehr an dem der Leute, die sich auf sowas einlassen, zweifeln muß. Da wird doch wirklich eine vollständige Enteignung der Urheber ohne Gegenleistung versucht.
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FX SWAP - merkwürdige Berechnung
Geht man einen Trade im Pair Basiswährung/Preiswährung Long/Short, ist man in der Basiswährung Long/Short und in der Preiswährung Short/Long. Long bedeutet ein Guthaben in der Währung mit empfangenen Zinsen, Short eine Verbindlichkeit mit zu zahlenden Zinsen. Der Summenzins-Betrag für die ganze Position hängt davon ab, welcher der beiden Tagesgeld-Zinssätze für die jeweiligen Währungen (nach Auf-/Abschlag des Anbieter-Zuschlages) überwiegt und stellt den Swap-Zinssatz dar. Bei der Wertstellung (Spot = Trade-Tag + 2 Werktage) ist das Wochenende für die taggenaue Verzinsung zu berücksichtigen. Beim Rollen Mittwoch nacht ist die Wertstellung erst Montag. Manche Anbieter (u. a. oanda, RBS MI) berechnen Zinsen auch untertägig anteilig sekundengenau.
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Der Forex Millionaer
Normalerweise halte ich von solchen Publikums-Aktionen wenig, aber bisher zeigt zumindest die Equity-Kurve auf EOD-Basis keine gravierenden Fehler. Wie groß die Disziplin intraday ist, müßte man an Hand der Trade-Records nachsehen, die aber für die ersten Tage seines Experimentes nicht mehr online erreichbar sind. Die am Ende steigenden Risiken könnten durch einen Trader, der mit seiner Positionsgröße gewachsen ist, beherrscht werden. Knackpunkt ist da nur der OTC-Dienstleister, der ihn bei höheren Reinsätzen wahrscheinlich ausbremsen wird. Dauerhaft 2,7 % / Tag sind aber schon ein hoch-ambitioniertes Ziel. Gestern hatte er 850 € vom Trading-Konto abgehoben, da er nicht sehr liquide ist. Sein vorheriges Tätigkeits-Profil ließt sich ein wenig wie Glücksritter.
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Drucksignal per Kabel an Computer zum verarbeiten
@ Rumpel In meinem Hauptberuf beschäftige ich mich wirklich mit heterogenen IT-Systemen in Unternehmen, bei denen alles Mögliche zur hard- und software-technischen Zusammenarbeit zusammengebracht werden muß. Irgendwomit mußte ja das Stammkapital verdient werden. Unterschiedliche Systeme zur Zusammenarbeit zu bringen, ist dabei nicht mal die undankbarste Aufgabe in der IT, da die meisten Beteiligten schlichtweg nicht die Lust haben, sich in mehrere (meist alleine schon recht komplexe) Systeme (jeweils mit diversen Eigenarten und Macken) einzuarbeiten und dann auch noch Wege für die technisch praktikable und semantisch korrekte Anpassung dazwischen zu suchen und neben den vielen rein technischen Fragen in den damit verbundenen diversen Fragen zur Anpassung der Unternehmensabläufe und den daraus folgenden unternehmenspolitischen Auseinandersetzungen mitzumischen. Im industriellen Umfeld hat das den Vorteil, daß mit nur minimalem Wissensvorsprung in einigen technischen Fragen und ein wenig social skills in vielen Fällen die konzeptuelle Führungsrolle in einem Projekt über den beteiligten Einzel-Anbietern übernommen werden kann, die Komponenten-Zulieferer aber die Hauptlast der eigentlichen Implementierungs-Aufwände tragen müssen. Das nennt man dann System-Integration, die sehr weit reicht, von der Ansteuerung eines Einzelsensors/-aktors, über industrielle Steuerungen (die in den Schaltschränken drin sind), über übergeordnete Steurungen für ganze Produktions-Abschnitte, die wiederum übergeordnete Steuerung durch ERP-Systeme, wie z. B. SAP, sowie die Anbindung der Office-Bereiche und von Kunden- und Lieferanten-Systemen. Zusätzlich zu den Hauptfunktionen zur Unterstützung eines Geschäftsablaufes kommen noch diverse Unterstützungs-Funktionen hinzu, wie z. B. Sicherheits-Features, die durchaus bis zum Realtime-Monitoring allen Daten-Transfers und automatischer Video-/Audio-Auswertung gehen können. Je nach Eignung und Kundenwunsch kommt dabei auch recht exotisches Equipment zum Einsatz. Grundsätzlich kann man alles mit allem zusammenschalten und die Deutschen sind darin auch ziemlich gut, es ist immer nur eine Frage des Aufwandes. Daß dabei immense Datenmengen und deren Verarbeitungs-Protokolle in unterschiedlichsten Modell-Ebenen recht abstrakt behandelt werden müssen, versteht sich von selbst. Ein sehr datenzentriert-statistischer Ansatz prägt übrigens auch mein Trading.
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Drucksignal per Kabel an Computer zum verarbeiten
Wenn das Instrument keinen speziellen exotischen Drucker mit aufwendiger bidrektionaler Steuerung verlangt, sollte eine geeignete Parallel-Port-Monitoring-Software (sollte es Unmengen von geben), nach der Du mal suchen müßtest, die Daten aufzeichnen können. Wenn das Instrument einen simplen ASCII-Drucker annimmt, sollte es einfach sein, die paar Steuerzeichen zu entfernen. Wenn es eine Ausgabe in einer Drucker-Sprache wie PCL oder PS erzeugt, kann man das mitgeschnittene File mit einem sicher auch im Netzt zu findenden PS2txt- bzw. PCL2txt-Converter in Text konvertieren. Wenn die Stecker nicht passen sollten, muß man den richtigen Konverter (m/w, Polzahl und gegebenenfalls danach noch auf USB) kaufen. Da hat reichelt.de meist das Richtige zum guten Preis zu bieten.
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First in First Out
Der einfachste Weg ist, beim Sachbearbeiter auf dem Finanzamt nachzufragen, was nur ein Telefonat kostet. Vernünftige Beamte akzeptieren eine summarische Zusammenstellung. Es gibt aber auch Finanzämter, die aus unerfindlichen Gründen meinen, Unmengen von Belegen einzufordern zu müssen. Massen-Belege werden in der Regel auch als Files in gängigen Formaten akzeptiert. Mit der Einreichung von Belegen gibt man übrigens kein bißchen von seiner eigenen Verantwortung für die richtigen Summen in der Steuererklärung ab, denn man unterschreibt für die Richtigkeit der Erklärung und das Finanzamt KANN die Belege prüfen - oder auch nicht. Wenn man gar keine Belege einreicht, kann man ohne weiteres darauf warten, bis das Finanzamt mehr verlangt - ohne jeden Nachteil. Ansonsten sind Finanzbeamte in der Regel relativ normale und verständige Menschen, die man nicht als Feind betrachten muß, denn sie setzen ein unsinnig überbürokratisiertes Steuersystem nur um, machen es aber nicht.
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Verbindungszustand MT4 - Broker
Das Datacenter ist eigentlich ein volltransparenter Proxy (der nur durch die Anzeige beim Verbindungstatus überhaupt sichtbar ist) und zum rein netztechnischen Lastausgleich für Broker mit vielen Kundenverbindungen für die für alle Kunden gleichen Daten vorgesehen. Welche Daten dort vorgehalten werden, legt der Broker fest, und es werden in der Regel nicht mehr sein, als er auch direkt vom MT-Server liefern würde. Für die Speicherung nur kurzer Histories gibt es nicht nur technische Gründe, denn solange dort kein intensiver Wettbewerb um den besten Service herrscht, da die Masse der Kunden schnell ihr Geld verlierende Zocker sind, müssen die Anbieter dem Kunden nicht mehr Informationen bereitstellen als für die Masse nötig. Warum sollte der Anbieter seine Kunden ohne Not klüger machen? Die scheinbare Nutzung programmierbarer Teil-Profi-Technologie gekoppelt mit vorsätzlich hervorgerufenen subtilen Fallen ist doch die beste Gewinn-Garantie für den Anbieter. Den interessiert nur, daß automatische Trader viel handeln und sich in ihrem Tun sehr sicher fühlen, nicht daß sie wirklich gut werden. Echte Profis haben meist sowieso weitere Systeme zur Kursversorgung, so daß sie beim System-Test nicht unbedingt auf irgendwelche OTC-Fragwürdigkeiten mit schlechter Datenqualität (sowohl technisch als auch kaufmännisch) zurückgreifen müssen.
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EA mit Teilausstieg
Den Dank für's letzte Post habe ich beim ungewollten Nicht-Drücken der Reply-Taste vergeben, aber macht nichts. Bei ActiveTrades kann auf dem Interbanken-Account eine Position nicht geteilt werden, bei den anderen Account-Typen geht es.