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goso

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Alle Inhalte von goso

  1. Hm, der Link führt nicht dorthin wo ich dachte, es gab vor ein paar Tagen einen Thread, in dem genau ein solcher Indikator vorgestellt wurde, wenn ich bloss noch wüsste wo der geblieben ist.
  2. http://www.tom-next.com/community/topic/56858-korrelation-zwischen-instrumenten/page__p__94087__hl__crosspair__fromsearch__1#entry94087
  3. Da wäre ich auch dabei, die diversen Aufsichtsbehörden sind nämlich eine zahnlose Geschichte, da müsste man ein bisschen "nachdrücklicher"* agieren. * Ich meine selbstverständlich ausschliesslich verbal und juristisch, keinesfalls irgendwelche 2m grossen und gleich breiten Typen die Sache klären lassen, das wäre ja illegal.
  4. Wirtschaftswachstum Frankreich Q2: Exakt NULL, nach 0,9% in Q1, der Privatkonsum sank in Q2 um 0,7%, und schon gehen die Gerüchte um AAA weiter!
  5. Back to topic: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/franzoesische-grossbank-schaltet-boersenaufsicht-ein/4486624.html
  6. Ja, es gibt Staaten, die mit wesentlich höheren Staatsschulden als den erwähtnen 60% klar kommen, ob es allerdings ökonomisch sinnvoll ist permanent mehr Geld auszugeben als einzunehmen sei dahingestellt, denn die Zinslast steigt dadurch Jahr für Jahr. Und ja, viel der ganzen Misere hat den Ursprung in den USA und die Yankees sollten meines Erachtens nicht mit erhobenem Zeigefinger dastehen, sondern vor der eigenen Tür kehren. Nachdem wir jetzt unsere jeweils persönliche Sicht der Dinge ausgetauscht haben sehe ich keinen Sinn in einer Fortführung der Diskussion, denn wir beide werden hier die Probleme der Welt nicht lösen und mir persönlich sind endlose Grundsatzdiskussionen zuwider, es gibt kein einfach kein Ziel, das man dabei erreichen kann.
  7. Die ganze Meldung ist ungefähr so wichtig
  8. Das Problem bei einem Haircut ist einfach, wenn man den konsequent durchzieht müsste man so weit gehen, dass man bei allen Staaten, die mehr als 60% des BIPs Schulden haben (das ist die Zahl, die Ökonomen noch für vertretbar halten), durchzieht, dann wird das ein Blutbad, die weltweiten Staatsschulden belaufen sich in der Zwischenzeit auf 40.000 Mrd USD, grob geschätzt müsste der HC bei 2/3 dieser Summe angesetzt werden (alleine die USA haben 40% der weltweiten Staatsschulden, mit Japan, Canada und den europäischen Staaten mit +60% Verschuldung wird man auf geschätzt 30.000 Mrd USD der "Problemstaaten" kommen), da einen HC mit sagen wir mal 40% durchzuziehen würde in Summe 12.000 Mrd USD als Wertberichtigung kosten, was sich da abspielt stelle ich mir lieber nicht vor. Mit einigen Jahren mit relativ moderat hoher Inflation (10-15%) würden die BIPs natürlich steigen, die Staaten hätten durch das höhere Lohn- und Preisniveau mehr Steuereinnahmen, die Altschulden wären wesentlich leichter zahlbar, das Problem heisst nur "Neuverschuldung", denn bei neuen Staatsanleihen müssten höhrere Zinsen bezahlt werden, allerdings lässt sich das mit Geld drucken u/o über die jeweiligen Notenbanken leichter in den Griff bekommen als die extremen Wertberichtigungen bei einem HC.
  9. Da schlottern jetzt den Hedge Funds die Knie
  10. Das ist wohl der Grund warum Sino plötzlich eine Niederlassung in Österreich hat, deutsche Kunden handeln dann über Sino AT und wenn in AT die Abgeltungssteuer kommt (voraussichtlich April 2012) österreichische Kunden über Sino DE.
  11. Meine ganzen Ausführungen bezogen sich auf eine Lösung ohne Haircut, mit schaut's anders aus, das ist keine Frage, das Problem bei Haircut werden diverse Großbanken und Versicherungen (und da rede ich noch gar nicht von der EZB) werden, denn wenn die massive Wertberichtigungen vornehmen müssen, kracht es möglicherweise heftig. Mit HC hat sich die Schuldenproblematik für die Staaten zwar erledigt, aber möglicherweise wird das Problem nur vom staatlichen Sektor in die Finanzwirtschaft verlegt, ob das die Krise löst, prolongiert oder sogar verstärkt kann ich nicht beurteilen. Zu deiner Definition der "starken" Staaten: Streich bitte Österreich von dieser Liste, die Staatsschulden in AT sind massiv geschönt, wenn man alle ausgelagerten Schulden mitberücksichtigt, dann ist der Verschuldungsgrad wesentlich höher als er angegeben wird, und noch mehr Abgaben sind kaum noch machbar, die Abgabenquote beträgt in AT jetzt schon 42,4% des BIP -zum Vergleich DE 38,2%, IRL 28,1%, GR 31,6%- und die wahren Probleme kommen -nicht nur in AT- erst auf uns zu, nämlich dann, wenn die Baby-Boomer-Generation (Jg. 55-68) in Rente geht.In AT -hier ist das faktische Rentenantrittsalter extrem nieder, es liegt bei knapp 59 Jahren- geht das -bedingt durch div. Sonderregelungen- schon los.
  12. Es ist meines Erachtens NICHT davon auszugehen, dass die "schwachen" Staaten aus dem Euro austreten werden, den ihre neue(n) Währung(en) würden gegenüber dem Euro massiv abgewertet werden, die Staatsschulden lauten aber auf Euro, das heisst sie wären noch unbezahlbarer als sie es heute schon sind. Richtig wäre, wenn die "starken" Staaten aus dem Euro austreten würden und eine neue gemeinsame Währung einführen würden, allerdings wäre das für DE -und auch für AT- problematisch, denn diese neue Währung würde gegen den alten Euro massiv aufgewertet werden, womit die exportorientierte Realwirtschaft in grosse Schwierigkeiten käme. Ausserdem sieht es auch bei den Staatsfinanzen der "starken" Euro-Staaten nicht so rosig aus, die 60% Grenze des BIP ist weit weg und ist auch nicht von heute auf morgen wieder erreichbar, dazu müssten viele Dinge infrage gestellt werden, einerseits müsste gespart werden (und das auch im Sozial- und Gesundheitswesen) und andererseits Abgaben erhöht werden, das Problem in dem Fall ist die Demokratie, denn die Regierung, die diese notwendigen Schritte umsetzt, braucht bei der nächsten Wahl gar nicht mehr anzutreten.
  13. So, das Ergebnis des Anzapfens der Londoner Quellen (ohne Gewähr für die Richtigkeit): Ausgangspunkt der ganzen Aktion sind Vermutungen, dass FRA den AAA Status verlieren könnte, FRA ist unter den wenigen noch verbliebenen AAA Schuldnern das Land mit der höchsten Verschuldung. Zu dieser Annahme gibt es verschiedene Aussagen, eine Quelle sprach davon, dass das grundsätzlich nicht an den Haaren herbeigezogen sei, denn FRA bekomme das Budgetdefizit nicht in den Griff -für dieses Jahr sind 5,7% prognostiziert- und Sarko sei nicht der Mann, dem es gelingen würde den Turnaround bei den französischen Staatsfinanzen zu schaffen. Sarko hat gestern seinen Urlaub unterbrochen um sich mit seinem Obernotenbanker zu einer Krisensitzung zu treffen, das war natürlich Wasser auf den Mühlen dieses Gerüchts. Wenn es aber zu einem Downrating von FRA kommt, dann würde FRA noch mehr Probleme haben, da die Refinazierungskosten steigen würden, man kennt das schon von GR, wenn sich die Zinsspirale zu drehen beginnt schaut's schnell recht düster aus. Nachdem die SG aber auch viele andere europäische Großbanken auf tonnenweise FR gov bonds sitzen hat sich bei den Bankwerten die Abwärtsdynamik ergeben. Eine andere Quelle meinte allerdings, dass das Ganze ein gezielt aufgebrachtes Gerücht sei, es war schon am WE klar, dass die EZB bei spanischen und italienischen gov bonds als Aufkäufer auftreten wird -sieht man auch auf den entsprechenden Charts, die Renditen sind zurückgegangen, 10y SPGB von 6,2% auf knapp 5%, 10y BTPS von 6,2% auf 5,1% - und daher eine neue Sau durchs gov bonds Dorf getrieben wurde. Was nun wahr ist werden wir sehen, grundsätzlich gehe ich aber ohnehin von einem heissen Herbst aus, das Problem der exorbitanten Staatsverschuldung ist nach wie vor ungelöst und mir persönlich ist nicht klar wie die Lösung aussehen könnte, meines Erachtens -Achtung, Meinung, keine Fakten- wird man dauerhaft so nicht weitermachen können, entweder es kommt zu einem massiven Haircut -wobei die Auswirkungen unabsehbar sind- oder man wird die Schulden weginflationieren, eher wohl nicht mit einer Hyperinflation, sondern relativ hohe Inflation -Bereich so um die 10%- über einige Jahre. Helikopter Ben hat sich schon zur hohen Inflation bekannt, die EZB fasselt zwar nach wie vor von Preisstabilität, nur hat die EZB bis jetzt all ihre Regeln bei Bedarf gebrochen, also verlasse ich mich da nicht drauf. Der ganz große Knall a la Währungsreform wäre vermutlich die beste Lösung, allerdings bezweilfe ich, dass die Politik den Mut dazu hat.
  14. Also stimmt's
  15. Die Gerüchte basieren auf einem Artikel in der Onlineausgabe der Daily Mail (ist allerdings schon wieder offline und aus dem goog Cache gelöscht), angeblich sind die SG und die UniCredit angeschlagen, FR und IT sollen einspringen müssen, ich habe die Gerüchte auch gehört, mehr weiss ich dazu aber nicht. http://www.mmnews.de...t-socgen-pleite Ich würde mich aber nicht wetten trauen, dass das keine gezielt gestreute Falschinformation ist, denn wenn FR und IT die Banken retten müssen kämen ihre Anleihen wieder mehr unter Druck.
  16. Grafik der Schulden im Verhältnis zum BIP http://www.spiegel.de/flash/flash-26720.html
  17. Ich habe mir gerade die Seite angesehen, sensationell: Best of: Maximum aufeinanderfolgende Gewinne: 2490 TQ: 98,02% Gaaaaanz sicher im Realhandel erzielte Ergebnisse, keinesfalls ein überoptimierter Backtest!!!!!!
  18. Apple ist im Kampf mit Samsung 1:0 in Führung gegangen, der Vertrieb des Galaxy Tab in Europa wurde untersagt (ist meines Wissens in Australien auch der Fall) http://samsung-blog....rden/2011/08/09 Ist mir persönlich egal, ich habe ein Galaxy Tab und seit ich es habe weiss ich, dass ich kein Tab brauche. Ausserdem: a doctor a day keeps the apple away
  19. Das nächste Crosspair, das einen Extremmove hinlegt, GBPCHF, heute 970 Pips!
  20. goso antwortete auf whipsaw's Thema in Tablet-PCs
    Wie jetzt? EiPad wegeworfen? SCNR
  21. Warum fällt mir jetzt bloss: "If it looks like a duck, swims like a duck, and quacks like a duck, then it probably is a duck" ein?
  22. goso antwortete auf Licens's Thema in Trader's Talk
    Die Mineralölsteuer spielt sehr wohl eine grosse Rolle, denn sie macht bei Ottotreibstoff in DE annähernd 50% des Benzinpreises aus! Da sie aber fix ist machen 5% niedrigere Rohstoffpreise nur 2,5% geringer Endpreise aus, die Mineralölsteuer MUSS aus diesem Vergleich rausgerechnet werden. MÖST DE: Benzin: 65,45 Cent/Liter Diesel: 47,04 Cent/Liter Das Ganze dann noch +19% MWST MÖST AT: Benzin: 48,2 Cent/Liter Diesel: 37,7 Cent/Liter Darauf werden noch 20% MWST eingehoben
  23. goso antwortete auf Licens's Thema in Trader's Talk
    Von Gasöl (Rohstoff zur Heizöl- und Dieselherstellung) habe ich Charts der Rotterdamer Spotpreise gefunden, siehe: http://www.esyoil.com/gasoil_3_chart.php
  24. goso antwortete auf Licens's Thema in Trader's Talk
    Das Problem an solchen Vergleichen ist einfach, der Treibstoffpreis an der Tanke ist nur zu einem Teil vom reinen Produktpreis abhängig, grundsätzlich sind es drei Komponenten: 1. Produktpreis 2. Marge 3. Steuern und Abgaben Um einen auch nur ansatzweise aussagekräftigen Vergleich zu ziehen müsste man den Preis ohne Steuern betrachten, denn manche Abgaben sinken und steigen mit dem Endpreis (Mehrwertsteuer) andere dagegen sind fix (Mineralölsteuer). Ausserdem müsste man den Ölpreis noch in EUR umrechnen, ausser man bekommt die Spotpreise aus Rotterdam, die sind meines Wissens aber kaum frei verfügbar, da müsste man dann von EUR/Tonne in EUR/Liter umrechnen.
  25. WTI ist für den europäischen Markt nicht besonders wichtig, Brent ist da eher die Benchmark.

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