Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

#T/N/X/T

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

Licens

*_skilled
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle Inhalte von Licens

  1. Ich habe so am Rande gehört, dass angeblich der Wohnsitz des Handelnden und nicht der Handelsplatz berücksichtigt werden soll. Das ginge ja nur über die Broker/Clearer mit erheblichem Verwaltungsaufwand und Extrakosten, die umgeschlagen werden müssten. Vermutlich würden in einem solchen Fall die EU Kunden, für die die Gesetzgebung gilt, künftig von US Brokern ehr abgelehnt werden. Bleibt also abzuwarten, wie das Gesetz im Detail ausgestaltet werden wird, besonders die Frage des Erhebungsortes.
  2. Licens antwortete auf Licens's Thema in IP.Board
    Ja, dieser 'Hebel' scheint die Welt ein Stück weit besser zu machen.
  3. Ein aktueller interessanter Artikel zur Regulierung des 'HFT' auf 'Börse.ARD'. Zum Artikel
  4. Licens erstellte Thema in IP.Board
    Noch mal kurz zum BBCode 'News'. In meinem eben erstellten Thread hab ich wieder mal das Problem, dass das Newsfenster leer bleibt. Das sieht dann foldermaßen aus: Kennt das Problem noch jemand, und gibt es Lösungsmöglichkeiten? EDIT: Das Problem lässt sich vorerst wie folgt beheben: Den Beitrag entweder vor dem Speichern oder im Modus Bearbeiten mit diesem Hebel auf Quelltext umschalten und dann speichern.
  5. Der Euro wurde heute mal kräftig durchgeschüttelt. Im Newsticker war zu lesen, dass das Gerücht umgeht, Jens Weidmann (Bundesbank Präsident) plane den Rückzug. Die Notenbank wies die Gerüchte zurück. Und wer das letzte Interview von Weidmann in der F.A.S. gelesen hat, konnte dem auch nicht recht Glauben schenken. Dort beizeichnete Weidmann einen Rückzug noch als die schlechteste Form der Einflussnahme und als unvorstellbares Mittel der Gestaltung. Nun ermittelt die BAFIN. Der Verdacht der Marktmanipulation steht im Raum. Bafin ermittelt wegen Gerüchten um Weidmann-Rücktritt FRANKFURT (dpa-AFX) - Gerüchte über einen angeblichen Rücktritt von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann rufen die Finanzaufsicht Bafin auf den Plan. 'Wir schauen uns das an vor dem Hintergrund der Marktmanipulation', sagte eine Sprecherin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) am Dienstag. Das sei in solchen Fällen Routine. Ein Notenbank-Sprecher hatte umgehend dementiert: An den Gerüchten sei 'nichts dran'. Der Sprecher erklärte aber zugleich: 'Die Bundesbank kann Marktmanipulationen nicht ausschließen.' Die Spekulationen über einen Rücktritt Weidmanns hatten am Dienstag den Euro absacken lassen. Die Gemeinschaftswährung fiel zeitweise unter die Marke von 1,33 US-Dollar auf ein Tagestief von 1,3266 Dollar. Auch am Aktienmarkt sorgten die Gerüchte kurzzeitig für Verunsicherung. Die Kurse erholten sich zwar rasch wieder. Spekulanten könnten Kurssprünge jedoch genutzt haben, um Papiere gewinnbringend zu kaufen oder zu verkaufen. Wegen seines Widerstandes gegen die Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) war bereits im vergangenen Sommer über einen Rücktritt Weidmanns spekuliert worden. Der ehemalige Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte einen solchen Schritt auch öffentlich immer wieder ausgeschlossen und betont, er sei im EZB-Rat keineswegs isoliert. In einem 'Spiegel'-Interview im August stellte Weidmann klar: 'Ich kann meiner Aufgabe am besten gerecht werden, wenn ich im Amt bleibe. Ich will dafür arbeiten, dass der Euro genauso hart bleibt, wie die Mark es war.'/ben/jsl/DP/stk Quelle: dpa-AFX Quellen Link
  6. Licens antwortete auf Licens's Thema in IP.Board
    Hab das Problem auch weiterhin, und nur hier bei TN. Es scheint wohl wirklich noch irgendwo ein Kabel lose zu sein.
  7. Super Story! Sowas gehört ins TV. Dann schalt ich meine verstaubte Röhre auch mal wieder an.
  8. Licens antwortete auf Licens's Thema in IP.Board
    Ich hatte das 2-3 Tage so, dass es mal ganz schnell ging und dann wieder für ne halbe Stunde unheimlich lang zum laden brauchte. Kann natürlich nicht ausschließn, dass es an meiner Technik liegt. Ich beobachte und berichte.
  9. Licens antwortete auf Licens's Thema in IP.Board
    Ich schau mir nie wieder Bilder von dir an!
  10. Licens antwortete auf Licens's Thema in Chit Chat
    Durch dich und deine Katze bekommt der Begriff "Raubtierkapitalismus" eine völlig neue Bedeutung.
  11. Licens antwortete auf Vola's Thema in Speaker's Corner
    Du musst die Comfortzone verlassen. Alles andere wäre verschenktes Geld. Ne, mal ohne Jux, mir macht die quasi fehlende Kostenkontrolle wirklich sorgen. Aus welchem Grund sollten die sparen und sich um ein gutes Programm mühen? Sie bekommen ihr Geld ja sowieso. Mir ist den öffentlichen Bekenntnissen der Verantwortlichen auch noch nie so etwas wie "Effizienz" oder "Grenznutzen" im Bezug auf die Leitung aufgefallen. Da möchte ich meine eigene Signatur und Marianne Gronemeyer zitieren: " Nichts von dem zu begehren, was die Macht verwaltet, ist gesetzeswidrig. " Und wie Forex1+ schon sagte, es ist nun nicht so, dass sie das Hammer Quali-Programm abliefern würden. Ich habe das Gefühl, dass nach der Tagesschau immer Nonnen vor irgendeiner Berghütte rumlaufen.
  12. Licens erstellte Thema in IP.Board
    Die Website braucht bei mir gerade ultra lang zum laden. Wem hat der Chief denn diesmal den Seitenspiegel abgefahren!?
  13. Licens antwortete auf Licens's Thema in Chit Chat
    Selten einen so schlecht geschnittenen Film gesehn.
  14. Mein Diskussionsstil und meine Inhalte sind definitiv kritisierbar, und mit es etwas Distanz und Wissen um die Folgewirkung heute, würde ich vieles anders schreiben. Ich finde es auch extrem hilfreich, wenn mir jemand im Forum aufzeigt, wo ich Denkfehler habe oder in der Form meiner Mitteilung persönliche Empfindlichkeiten berührt habe. Das tut der Eine oder Andere ja gelegntlich auch und alles ist fein. Allerdings habe ich schon einige Male den Eindruck gehabt, als wenn du(Mythos) Beiträge von mir als persönliche Angriffe oder Nickeligkeit wertest, und dann auch so reagierst. Das kann natürlich auch an meiner Wahrnehmung liegen, diesbezüglich bin ich als Trader sehr selbstkritisch. Wenn eine Kritik sachlich und fundiert ist habe ich überhaupt kein Problem mit damit, aber das war deine Kritik in Teilen nicht. Und ich möchte dann zum Abschluss auch ganz klar meine persönliche Rote Linie damit definieren. Ich finde es in keinster Weise akzeptabel, wenn eine Kritik in den persönlichen Bereich ziehlt, zumal wenn diese von einem Moderator dieses Forums ausgeht, dessen Aufgabe es eigentlich gewesen wäre, eine solche Schieflage in der Diskussion zu erkennen und entsprechend zu moderieren, wohl wissend, dass seine besonderen Rechte auch mit besonderen Pflichten und Massstäben verbunden sind. Ich habe da leider auch nichts Selbstkritisches erkennen können. Zum Moderieren gehört m.M. in einem gewissen Maß auch die Eigenschaft sein Ego der Sache unterzuordnen. How ever. In einem Diskussionsklima jenseits der Roten Linie bin ich für meinen Teil jedenfalls nicht bereit mich weiter einzubringen, weil mir das dann einfach zu stressig und unnötig wird, zumal mein Beruf Trader und nicht Torero ist. Ich hoffe also, dass wir emotionale Komponenten und Fragen künftig vlt. getrennt vom Sachthema, aber aufrichtig, in 'Mekka' diskutieren und bereinigen können. Für sowas bin ich jederzeit offen, nicht aber für subtile Unterstellungen. my(last)2Cent & Sorry Rumpel, für meine Threadfledderei.
  15. Ich fände es doch schön, wenn wir auf einer sachlichen Ebene blieben. Diese Überheblichkeit, dessen Grund ich eigentlich nicht nachvollziehen kann, ist nicht gerade Ausdruck "erwachsener" Verhaltensweisen. Sowas war ich bisher hier im Forum eigentlich auch nicht gewohnt.
  16. Nein, würde ich nicht sagen. Durch seine unbefriedigte Nachfrage werden die Kartoffelproduzenten dazu animiert zu einem besseren Preis beim nächsten mal mehr anzubauen. Damit wird der Markt seiner Steuerungsfunktion gerecht. Ich kann ja darauf setzen, dass die Ernte doch besser ausfällt, dass mein Konkurent doch keine kaufen will, obwohl er es vor hatte. Märkte spiegeln nicht die Realität wieder, sondern die Erwartungen in der Zukunft. Sonst wäre es ja auch arg platt. Wenn er aber die Kartoffeln anbietet, ohne dann liefern zu können, dann macht der Händler das genau ein mal und nie wieder und jeder der einmal im Leben zu ein paar Dollar gekommen ist, wird daraus gelernt haben. Die Börse wird bestimmt von Gier, Hoffnung, Angst usw. Wir können die Welt verändern, aber nicht diese menschlichen Eigenschaften. Realistisch ist die Liquidität die ich im Orderbuch sehe. Ob sie der Produktionsmenge entspricht, wissen noch nicht mal die Bauern selbst. Denn die verkaufen auch Kartoffeln, die sie noch gar nicht haben. Das Problem betrifft also alle Marktteilnehmer und spiegelt sich dann im Preis wieder, auch in dem des terminlich nachfolgenden Kontraktes. Also die Börse wäre sinnlos, wenn sie nur wiederspiegeln würde, was wir ohnehin wissen. Aber dieses unsichere Zuklunft, diese Prognose auf die künftige Ernte ist ein unperfekter aber auch unersetzlicher Indikator und Anreizschaffer, weil er sich nicht blenden lässt, wenn er möglichst viele Marktteilnehmer, zu möglichst gleichen Bedingungen handeln lässt. Ich hatte die Tage mal von einer Studie gelesen, die belegt hat, dass eine unvollkommen Prognose tausend mal besser auf die ökonimschen Anreizsystem zur Produktion, Lagerung und Vertrieb, sowie Verarbeitung, wirkt, als keine zu haben. Zumal, die Alternative, wie gesagt, Planwirtschaft wäre, denn da gäbe es diese Vorschriften für Preise und Produktionsmengen mit denen dann gesteuert wird. Dann haben gefälligst 100 Tonnen Kartoffeln auf dem Acker zu liegen und keine weniger. Und wenn es dann nicht passt, hat jemand eben nix zu essen, egal, wir ändern daran trotzdem nichts. Also eben DDR- like.
  17. Du meinst es gibt eine Art Times &Sales mit Händlernamen für sämtliche Futureaktivitäten einer gewissen zurückliegenden Periode? Ich kenn mich da mit dem Future nicht so gut aus. Aber vlt. findest du den Link ja mal wieder.
  18. Warum sind zu viele Spekulanten schlecht für den Markt? Wenn in einem Futuremarkt nur wenige Hände die Liqui halten, müssen diese natürlich entsprechend groß sein, da sie dn Markt abdecken müssen. Damit können es keine kleinen Händler sein, und auch niemand der jemandem hinterherrennen kann. Und das wäre, wenn überhaupt, die Planwirtschaft. Das sind Dinge, die sich nicht kontrollieren lassen. Ich wüsste auch nicht, worin darin der Vorteil bestehen sollte? Das hab ich nicht ganz verstanden. Was ist realistische Liquidität? Woran bemisst sich das? Und warum sollte die Börse den realen Markt wiederspiegeln? Die Börse bringt Angebot und Nachfrage zusammen und tut das doch auch. Was ist der reale Markt? Ich habe der Aussage nur widersprechen wollen: Ich emfinde das halt nicht so. Ich habe den Eindruck, das das seit eh und je so war und in der menschlichen Natur begründet ist. Stichwort HFT und Algos. Da fallen mir durchaus 3Punkte ein, wo ich Marktbedingungen unfair finde. Unfair in dem Sinne finde ich ungleiche Bedingungen was z.B. den Marktzugang betrifft. 1. Finde ich es unfair, dass ein Broker miunter die Handlungsprofile seiner Nutzer an HFT weiterreicht, zu meinem Nachteil. 2. Das HFT Server direkt neben die Quoter setzen darf. 3. Wenn, wie im Fall Frankreich, ein Gesetz für die Besteuerung von Finanztransaktionen erlassen wird und Hedgefonds im Kleingedruckten Ausnahmeregeln erhalten. Und das ausgerechnet durch den Sozialisten Hollande.
  19. Das sollte keine Kritik an dir sein, sondern war lediglich ein Vorschlag meinerseits.
  20. Wenn 100 andere kaufen, müssen vorher 100 andere verkauft haben. Ich weiß auch nicht ob das wirklich der Grund ist, warum die "meisten " kaufen, wenn sie es so täten, würden sie es nicht lange so aushalten. So funktioniert doch Trading nicht. Und Handelsstrategien gibt es viele, viele divergierende. Andernfalls sterben die Trader aus. EDIT: btw. Die Krisenverschärfung hat dadurch an Dynamik gewonnen, weil sich die Liquidität an den Märkten verknappt hatte, deswegen hat die Notenbank ja künstlich Liquidität zur Verfügung gestellt, um die Situation zu beruhigen. Dazu hatte ich auch mal unterschiedliche Studien gesehn, die dies klar belegt haben und die auch mit Anlass für die EZB waren.
  21. Achso, hatte ich noch vergessen. Ja es gibt persönliche Ansichten des Marktes, teils mit viel Moral und Vorprägung durch eigene biografische Elemente. Aber wenn allgemein von Markttheorie gesprochen wird, denke ich eben die so bezeichnete ökonomische Lehre von den Funktionsweisen des Marktes, von Samuelson und Nordhaus, wie sie auch in den Universitäten gelehrt wird. Also meine individuelle Sicht ist da auch nicht ganz deckungsgleich, aber die wollte ich hier auch bewusst raushalten, denn meinen Geschmack wollte ich nicht zur Diskussion stellen. ;) Ich hatte die auch schon mal gepostet, also bitte nachsehen, wenn ich da nicht alles noch mal abtippen möchte, das war viiiiel Text.
  22. Zu deinem Bsp. unten. Das ist doch am Ende konstruiert und nicht der Wirklichkeit entnommen. Es wäre methaphysische Spielerei, wenn wir uns unsere Wirklichkeit konstruieren. Damit ließe sich alles begründen und widerlegen. Ich kenne die Motive nicht, aber sie sind vielfältig, so viel steht fest. Wert, vor allem fairer Wert, ist kein moralischer Begriff. Der faire Wert ergibt sich durch den Ausgleich von Interessen. Und in deinem Bsp. vermisse ich die ganzen anderen Händler dazwischen, die auch bereit wären, zu anderen Preisen zu kaufen und zu verkaufen, um den Konkurenten den Deal zu stehlen. Deinem Beispiel fehlt das Blut, die ganze Psychologie, die Handel in der Wirklichkeit prägt. Alles andere wäre kommunistische Utopie. Die Bedingungen und der Marktzugang, das muss fair sein, also für jeden möglich. Ich kann ja auch Tomaten auf dem Markt verkaufen und bin kein Bauer. Zumal man auch nicht davon ausgehen darf, das der Gemüsebauer und der Verarbeiter nicht das absolut maximale rausholen wollen. Das sind ja keine "guten" selbstlosen Menschen, die nur ihrer Scholle dienen und nicht mehr nehmen würden als sie glauben, dass es ihre Ware wert sei. Es sind Menschen, wie du und ich, und wenn ich den nen 1000 für seine Kartoffel auf den Tisch lege, nimmt er sie. Das ist etwas woran ich glaube. Hier kommt auch mein Menschenbild zum tragen. Ein Mangel an Liquidität bedeutet auch höhere Spreads, bedeutet höhere Lebensmittelpreise, bedeutet höherer Faktoreneinsatz zur Generierung von mehr Zahlungsmittel ohne Kaufkraftverlust, bedeutet Ineffizienz, bedeutet Verschwendung auf Kosten anderer Produktionsgüter und der Umwelt. Wer legt wie fest was ein Genug an Marktteilnehmern ist? Planwirtschaft? Wer kennt die Motive der Teilnehmer? Wer kennt die Strategien ihrer Eigenhandelsabteilungen? Früher waren weder die Handelsmotive noch die Methoden so grundlegend anders, zumindet was das Spekulieren betrifft, nicht den technischen Schnickschnack. Denn auch damals haben Menschen gehandelt. Kennst du Jesse Livermore's Beschreibungen von Leben eines Spekulanten vor knapp hundert Jahren? Crashs und heftige Schwünge hat es übrigens auch schon zu früheren Zeiten gegeben, man darf hierbei nicht die immensen globalen politischen und ökologischen Veränderungen vergessen. Sind aber eben alles Dinge die nicht geeignet sind mehr über das Wesen der Spekulation preiszugeben, nicht mehr als es nicht schon Livingston konnte. In einem Punkt muss ich dir ganz wehement widersprechen. Liquidität steigert nicht die Volatilität! Im Gegenteil. Das ist doch der Punkt. Ausser, wie von mir oben beschrieben, wenn die Menge an Liquidität in zu wenigen Händen liegt und damit zu viel Wucht mit einer Strategie entfalten kann, was ja meine Argumentation stärkt, dass wir viele unterschiedliche Motivlagen am Markt brauchen. Übrigens finde ich den Threadtitel etwas ungünstig, wegen der Wertung mit dem "gut". Ich fände es etwas forsch, wenn wir uns eine Wertung anmaßen würden oder die Frage nach der tieferen Funktion auf ein "gut oder schlecht" reduzieren würden. Es würde der Differenziertheit der Wirklichkeit nicht gerecht und würde nur feste verkrustete Meinungen fördern, wo Flexibilität und Offenheit zu wünschen sind. btw. Ich schlage mal einfach: "Wirkungen des Tradings auf ökonomisch oder gesellschaftliche Bereiche" Aber vlt. hätte jemand noch was besseres. *g*
  23. Ja aber nicht indiduell zu entschlüsseln. Man kann keine Zuordnungen konkret vornehmen. Dadurch sind die Interessen und Unternehmen anonym.
  24. @Mythos Nein, die Theorie vom Markt geht nicht von der Tatsache aus, dass die handelnden Individuen am Produkt interessiert sind. Und das ist auch nichts, was sich in jüngster Ziet erst so entwickelt hätte. Ich wäre auch insgesamt vorsichtig mit Anlehnungen an ideologische Argumentationsstrukturen, wie sie im Zuge der Krise wieder in Mode gekommen sind. Klingt zwar oft toll und befriedigend, aber nur zum Preis der Ausblendung einer urteilsfreien Betrachtungsweise. Die Theorie vom Markt geht davon aus, dass das Streben nach Gewinn und Eigenutz als Motiv reicht. (Motivvielfalt ist geradezu Vorrausetzung für funktionierende Märkte) Und in der Tat kann ich es nicht nachvollziehen, wozu es wichtig ist, mit welchem Motiv die Tat vollzogen wird, solange sie vollzogen wird. Es sei denn man braucht eine Argumentation um sich dabei gut zu fühlen. Darauf bezogen auch mein Faust Zitat. Die Volatilität, die du beschrieben hast, kommt meiner Meinung nach nicht durch viel Liquidität zu stande, sondern durch zu wenig, oder besser durch zu viel aus zu wenigen Händen. Es gibt zu wenig divergierende Handelsmotive, was den Schwung verstärkt, und das bewirken ganz gewiss nicht die kleinen Händler, welche die Charttechnik nutzen. Die Großen haben übrigens doch ehr andere Handelsindikatoren, sonst würde sich die Katze ja auch in den Schwanz beißen. Was die Menge der Markteilnehmer angeht bin ich auch anderer Auffassung. Denn wie oben schon erwähnt begünstigt geringe Teilnehmerzahl Preisabsprachen und Monopolbildung zu ungunsten von Erzeugern und Verbrauchern. (btw. auch die Lebensmittelverarbeiter spekulieren und verdienen daran,so wie auch viele Exporteure im Devisenmarkt) Als Beispiel hier vlt. die Kartellverfahren gegen Thyssen Krupp im Stahlkartell, oder davor das Kaffeekartell usw. usw. Hier haben leider keine Spekulanten mit Eigennutz und ohne Kartellzugang mitmischen können, sonst wäre das so nicht möglich gewesen. Zudem benutzen nicht alle Händler die gleichen Strategien. Der eine folgt dem Trend, der andere stellt sich dagegen usw. Selbst wenn sie die Buying Power hätten, würden sie extrem unterschiedlich handeln, schon allein deshalb, weil sie sonst schnell Pleite wären. Man kann nichts verdienen, wenn man tut was alle tun. Aber ich schließe mich an, dass man da wirklich zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen kann. Ich finde es wichtig, dass man sich überhaupt damit beschäftigt, denn es betrifft uns so oder so alle. Und auf dem Weg zu meiner jetzigen Meinung, habe ich auch schon andere vertreten. War aber immer bereit mich in meiner Sicht fern vom commom sense weiterzuentwickeln und mich der Wahrheit zu verpflichten, auch wenn sie nicht schmeckt. Und meine Position ist gewiss auch jetzt nur eine Stufe vor der nächsten. Somit auf jeden Fall danke für den Input hier.
  25. Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht, aber bezweifele den großen Anteil der Lebensmittelverarbeiter an den Gegenpositionen. Da die Handelspartner anonym sind, lässt sich darüber aber gut streiten. Davon abgesehen davon, ist aber auch die Liquidität, die durch zunehmende Anzahl an Markteilnehmern steigt,und die Begrenzung von Handelsmonopolen zu nennen, welche enstehen und die Preise manipulieren könnten, wenn man sie "unter sich" ließe. Ein Gedanke, der auch den Lebensmittelerzeugern nicht gefallen dürfte. Je mehr mitmischen, desto fairer der Preis, solange die einzelne Interessengemeinschaft kein zu starkes Gewicht bekommt. Also je bunter desto besser, nehm ich mal an.

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.