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Mako

*_skilled
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Alle Inhalte von Mako

  1. Mako antwortete auf lutzs's Thema in Psychologie
    Bei mir ist das definitiv ungeeignet, da kontraproduktiv. Musik vernebelt mir meinen Verstand und läßt die Emotionen tanzen. Das kann ich beim Traden aber nicht gebrauchen. Da muß ich konzentriert bei der Sache sein. Emotionen verleiten mich immer nur zu Fehlentscheidungen - entweder zu viel Angst oder zu viel Übermut. Beides Emotionen, beides schlecht.
  2. Mako antwortete auf Henrik's Thema in Archiv
    5055
  3. Mit dem steuerfreien Spekulieren ist es allerdings jetzt vorbei, zumindest bei Wertpapieren. Bei Grundstücken geht es ja noch, aber anders als im Film nicht mehr nach 2 Jahren, sondern nach 10 Jahren. Ansonsten ist es seit langem ebenso bekannt wie skandalös, daß Aufwendungen, die eindeutig der privaten Lebensführung zuzuordnen sind, von Selbständigen und Unternehmern von der Einkommensteuer abgesetzt werden können. Ein Beispiel nur ist die Absetzbarkeit von so genannten "Bewirtungskosten". Essen und Trinken ist per se immer der privaten Lebensführung zuzuordnen. Ob ich nun mein Essen selber bezahle oder es von jemandem anderes bezahlen lasse, macht aus meiner Sicht absolut keinen Unterschied. Warum muß sowas beim Unternehmer steuerfrei sein, beim Arbeitnehmer aber nicht? Naja, wie heißt es doch in Gerhard Schröders Steuersong: "Steuern sparen ist ganz einfach. Ich zum Beispiel hab' 'nen Chauffeur, da kann ich mir das Steuern sparen." ( ) Und: "Oder die Arbeitslosen - können doch auch mal was abdrücken. Gibt doch sooo viele von denen...."
  4. Mako antwortete auf schnitt's Thema in Welcome @ tom-next
    Hatte ich urlaubsmäßig zum ersten Mal im Jahre 1980 besucht, in den folgenden Jahren dann mehr die Nördliche Weinstraße. Ein Weingut in Kallstadt ist seit dieser Zeit (schon über 25 Jahre) mein "Hoflieferant" für deutschen Weißwein. Heute bin ich nur noch Weinstraßen-Durchreisender - als Wochenendpendler.
  5. Mako antwortete auf Henrik's Thema in Archiv
    4655 Wobei wegen der Quartalsberichtssaison ich die nächste Woche eigentlich überhaupt nicht einschätzen kann. Insofern nur drauflos geraten.
  6. Mako antwortete auf Henrik's Thema in Archiv
    Herzlichen Glückwunsch auch von mir. Ist ja fast eine Punktlandung gewesen. Allerdings: wer immer nur bärisch ist, KANN auf Dauer nicht gewinnen. Meine Empfehlung deshalb: rechtzeitig ins Bullenlager wechseln.
  7. Ah ja - jetzt habe ich es auch gesehen. Steht leider nur im Kleingedruckten da, sollten sie vielleicht etwas größer schreiben, denn das ist ja wirklich interessant.
  8. Wie ich gesehen habe, ist bei Activetrade die Minimum-Lotsize für einen DAX allerdings bei 25 €. Also nix große Innovation! Da kann ich auch gleich den Future selber handeln, aber mit besserem Spread. Damit hat es für mich allerdings Futures-Charakter mit Laufzeitbegrenzung. Denn ob ich nun selber auf den Roll-Over-Knopf drücke oder der Broker das für mich macht, ist mir ehrlich gesagt wumpe. Es fallen ja auf jeden Fall die Roll-Over-Kosten an, was bei einem Underlying ohne Laufzeitbegrenzung nicht der Fall wäre.
  9. Mako antwortete auf Henrik's Thema in Archiv
    Von mir auch: Gratulation DarthTrader! Diese Runde ging an die Bären. Bis Mittwoch hatte ich ja noch fast punktgenau richtig gelegen, aber mit den blöden Arbeitsmarktzahlen wurde alles zunichte gemacht. Doch damit ist jetzt Schluß! Nächste Woche werden wieder die Bullen gewinnen. Deshalb mein Tip: 4910
  10. So im Schnitt in Zeiträumen von zwei Wochen bis zwei Monaten, wobei es eine Anlageposition gibt, die bis zum Erreichen des gewünschten Kursziels bzw. des Stopps durchgehalten wird, und dazu eine Tradingposition, mit der ich in wesentlich kürzeren Abständen versuche, an Unterstützungslinien (z.B. untere Trendlinie eines Aufwärtstrends) die Gesamtposition zu vergrößern und an Widerständen sie abzubauen, und das durchaus mehrfach, so lange die Anlageposition bestehen bleibt. Also wie soll man das nennen, eine "aktive Betreuung" der mittelfristigen Position vielleicht.
  11. Nein, seit etwa anderthalb Jahren nicht mehr. Aber ich überlege, in nächster Zukunft eventuell vorsichtig wieder einzusteigen - jedoch wirklich sehr zurückhaltend, vielleicht ein Trade im Monat oder so.
  12. Welcome! Welcome to Tom-Next, to Overnight and Intraday! Ich hatte doch ganz vergessen, mich vorzustellen. Also sowas! Dann hole ich das jetzt allerschnellstens nach. Erster Abschnitt: Mein Weg zur und an der Börse .... begann in den Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts am Aktienmarkt zu Zeiten, als die Kurse an einigen Regionalbörsen noch per Hand an die Tafel bzw. auf den Tageslichtprojektor geschrieben wurden. Nur die größeren Präsenzbörsen wie Frankfurt, Hamburg oder Düsseldorf hatten mechanische Kurstafeln. Das Unglück nahm dann im Jahre 1984 seinen Lauf, als ich mich entschloß, mit dem gerade neu geschaffenen deutschen Aktienoptionsmarkt Bekanntschaft zu schließen. Unglück deshalb, weil mein erster Trade mir einen Gewinn von für damalige Verhältnisse sensationellen 90 Prozent meines Einsatzes innerhalb von sechs Wochen bescherte. Nun hatte ich Blut geleckt! Dieser nette Profit war nämlich gar nichts zu dem Resultat in den folgenden anderthalb Jahren mit einem Plus von 1600 Prozent auf das gesamte Depot. Ich hatte mein erstes kleines Vermögen gemacht. Und ich dachte, daß es bald ein großes werden müßte. Doch daraus wurde nichts. Denn schlau, wie ich damals zu sein glaubte, war der Bullmarkt der frühen Achtziger Jahre für mich Ende 1986 vorbei, und ich begann, mich mehr und mehr in Verkaufsoptionen (die Bezeichnung Puts und Calls gab es damals in Deutschland noch nicht) zu engagieren. Doch sind mir diese alle verreckt, bis ich es schließlich wissen wollte und den größten Teil meines noch vorhandenen Restgeldes in Verkaufsoptionen mit Laufzeit Oktober 1987 investierte. Am Donnerstag, den 15. Oktober 1987 liefen meine Optionen aus, größtenteils wertlos. Am Freitag, den 16. Oktober begann es bereits zu rappeln. Und am Montag, den 19. Oktober kam der Crash. Am deutschen Markt dann vor allem am Dienstag. Und meine Optionen hatten sich zwei Handelstage zuvor in Luft aufgelöst. Es waren schöne Sachen dabei. Meine größte Position war eine 700-er BMW Verkaufsoption, im Schnitt für einen Stückpreis von 5 DM erstanden, der – bei drei Tagen längerer Laufzeit – auf 200 DM emporgeschossen wäre..... Aber es lief nicht alles so unglücklich. Beim "Gorbatschow-Crash" im August 1991 und vor allem beim "Buba-Crash" von 1992 war ich auf der richtigen Seite dabei. Kleine Trostpreise. Ab dem Jahre 1993 begann ich dann auch Futures zu handeln, auf Aktienindizes, Währungen und Rohstoffe. Und dann folgte etwas, mit dem ein Dinosaurier wie ich überhaupt nicht zurechtkam, nämlich die größte Übertreibungsphase, die der Aktienmarkt jemals gesehen hat. Wo alles, was Sinn und Verstand hatte, über Bord geworfen und eingetauscht wurde gegen Schwachsinn. Der Schwachsinn hieß in Deutschland Neuer Markt. Der Schwachsinn – oder die "Phantasie" (es war letztlich dasselbe) – des Neuen Marktes riss allerdings auch den "Alten Markt" mit nach oben, in dem ich auf der Shortseite engagiert war. Nachdem ich allmählich begriff, daß ich mit meinen Analysemethoden, die in der Vergangenheit gut funktionierten, nicht mehr weiterkam, verlegte ich mich auf's Daytrading. Doch vom Regen in die Traufe! Als ich schließlich innerhalb von drei Jahren viel Geld verloren hatte, wirklich richtig viel Geld, war es Zeit für eine zweijährige Handelspause. Soll sich die Welt erstmal wieder normal weiterdrehen, dachte ich mir, und nicht rückwärts und im Kreis. Und wenn die Neuer-Markt-Enthusiasten am Ende das Schicksal erleiden würden, was Ihnen nach meiner Einschätzung zustünde, nämlich den Totalverlust, und sie endlich anfangen würden, vor ihrer Investition das Gehirn einzuschalten und der Markt wieder nach vernünftigen Regeln weiterliefe, würde ich auch gerne wieder einsteigen. So geschehen dann im Jahre 2003. Ab 2004 entdeckte ich das neue Instrument Binäre Option und war auf mehreren Handelsplattformen in diesem Segment sehr aktiv. Seit 2005 habe ich auch mal den einen oder anderen CFD probeweise angelangt, ohne jedoch bislang mit viel Geld dort unterwegs zu sein. Zweiter Abschnitt: Meine Grundhaltung .... wandelte sich vom Haussier zum Baissier und wieder zum Haussier und damit genau so, wie ich es Mitte der Siebziger Jahre bei André Kostolany's eigener Börsenbiographie gelesen hatte, ohne es seinerzeit jedoch wirklich zu verstehen. Aus heutiger Sicht scheint mir diese Entwicklung eine Altersfrage zu sein. Man fängt an mit der unbekümmerten Sicht des Einsteigers, der die großen Chancen des Aktienmarktes sieht und ist Haussier, lernt dann, wie viele Idioten doch am Markt unterwegs sind und daß die eigentlich wegen ihrer kollektiven Dummheit gar nicht Recht bekommen können und wird zum Baissier, bis man schließlich seine eigene Dummheit begreift und von seinem hohen Roß wieder hinabsteigt und sieht, daß es doch schöner ist, sich mit allen zu freuen. Heutzutage sind langfristige mehrjährige Aufwärtstrends ohne zu hektische Ausschläge in beide Richtungen meine am meisten geliebten Markttrends, in denen ich auch stets am besten abschneide. Dritter Abschnitt: Mein Handelsansatz .... startete sehr fundamental, mit Unternehmensbilanzen, Marktanalysen, Kurs-Gewinn-Verhältnissen und dergleichen mehr. Im Laufe der Jahre begann dann die Chartanalyse eine mehr und mehr dominierende Rolle einzunehmen bis schließlich Handelsentscheidungen nur noch nach markttechnischen Indikatoren getroffen wurden, die Bestandteil von umfangreichen Regelwerken selbst zusammengebastelter Handelssysteme waren. Seit nunmehr rund fünf Jahren ist mein Handelsansatz rein diskretionär. In gewisser Hinsicht bin ich wieder zu meinen Ursprüngen zurückgekehrt. Nur daß ich meine Grundentscheidungen für Kauf oder Verkauf nach meiner allgemeinen Börsenerfahrung treffe. Der konkrete Ein- und Ausstiegszeitpunkt wird anhand des Charts gefällt. Dabei zählen für mich Trendlinien, Unterstützungen und Widerstände, obere und untere Umkehrformationen und Dreiecke und Keile. Das war's. Sämtliche Indikatoren sind in den großen Müllcontainer gewandert, und dort bleiben sie auch für den Rest meines Börsendaseins. So, nun habt Ihr reichlich Informationen über mein Börsenleben erhalten. Alles andere ist Privatsache.
  13. Ist denn das Angebot der Binaries von IG Markets identisch mit den Financials von Extrabet?
  14. Also ich finde die Extrabet-Seite nicht so schlecht. Es gibt (endlich) eine schöne Ladder-Wette mit 25 Punkten Abstand und nicht nur diese komischen Rangebets mit nur 15 Punkten Range und ihren aberwitzigen Spreads, die allesamt völlig unbrauchbar sind. Das hier hat mir allerdings einen Schrecken eigejagt: Was genau ist denn da vorgefallen? Gibt es hier eventuell schon einen Bericht, den ich bislang übersehen habe?
  15. Ja, hier muß man aber auch berücksichtigen, daß die Aussagen zu unterschiedlichen Zeitpunkten gemacht wurden. Der erste Beitrag stammt vom 06. Novermber 2008, der zweite vom 29. Juni 2009. In diesem Zeitraum gestehe ich es sogar einem Herrn Riße zu, seine Meinung zu ändern. Unabhängig davon ist es aber auch sehr zweckmäßig, zwei Aussagen abzugeben, die sich diametral widersprechen. Das erinnert mich an einen Börsenkommentator, der zur Zeit des großen Crashs 1987 auf dem Fernsehender ITN wöchentlich zu sehen war. Er traf stets Aussagen wie: "kurzfristig wird es noch weiter abwärts gehen, mittelfristig allerdings bestehen gute Chancen für einen Anstieg." Sind die Kurse nun in der folgenden Woche gestiegen, sagte er: "Letzte Woche erzählte ich Ihnen, daß es gute Chancen für einen Anstieg geben würde." Daß die Kurse gestiegen waren und er Recht hatte, mußte er jetzt nicht mehr extra erwähnen. Wenn sie gefallen waren, sagte er: "Letzte Woche erzählte ich Ihnen, daß es kurzfristig noch weiter abwärts gehen würde." Und siehe da - er hatte immer Recht. Und so klug ist Stefan Riße natürlich allemal, schließlich möchte er bestimmt noch viele Bücher in Zukunft verkaufen.
  16. Also diese Variante, nämlich ein CFD auf den DAX-Future mit begrenzter Laufzeit, war mir bislang auch noch nicht untergekommen. Üblicherweise unterscheiden sich CFDs von Futures ja gerade darin, daß sie keine Laufzeitbegrenzung haben. Aber das ist eine interessante Innovation. Wenn bei dieser Gelegenheit auch die Finanzierungskosten gleich Null sein sollten, um so mehr. Das bedeutet allerdings auch im Umkehrschluß, daß alle DAX-CFDs mit Finanzierungskosten im Prinzip nicht mehr wettbewerbsfähig wären. Wer zahlt schon freiwillig gerne 2,5 % Zinsen auf seine Kapitalanlage, wohlgemerkt auf den Kontraktwert und nicht nur auf die Margin.
  17. Mako antwortete auf Henrik's Thema in Archiv
    Schade, daß das Spiel noch eine ganze Woche dauert. Für heute hätte ich vermutlich gewonnen, oder zumindest gute Aussichten auf den 2. Platz gehabt: Erfahrungsgemäß hält das Glück aber nicht 5 Tage hintereinander an. Sollten wir vielleicht besser das Spiel: "Tipp den Montag" machen? http://www.world-of-smilies.com/wos_teufel/teu17.gif
  18. Ja also der CFD als solcher ist natürlich ein ganz hervorragendes Instrument für Trader, nur wird er gegenwärtig durch die Gier der CFD-Broker "verhunzt", wenn ich das mal so sagen darf. Der "Anlegertraum" bestünde in einer Lösung, die etwa so aussähe: - DMA (Direct Market Access) ohne Market Making und eigene Spreads durch den Broker. Die Liquidität des zugrundeliegenden Kassamarktes wird 1:1 abgebildet. - Marktübliche Zinsen bei den Finanzierungskosten ohne die Phantasieaufschläge der Broker - Der Broker verdient nur über Komissionen. Die Größenordnungen, die wir momentan haben, halte ich für OK. Ob der Wettbewerb eines Tages die oben beschriebenen Konditionen zum Standard werden läßt, werden wir sehen. Augenblicklich sind wir davon jedoch noch meilenweit entfernt.
  19. Bei Short-Positionen müßte man theoretisch Zinsen bekommen, die streicht jedoch der Broker selber ein, so daß die Rechnung wie folgt aussieht: Verkauf von 25 DAX-CFDs und Kauf bei Erreichen des Kursziels. Kosten: Kommission: keine Slippage: 2 Punkte = 50 Euro Wertverlust des CFDs in 3 Wochen: keiner Finanzierungskosten für 3 Wochen (4 % p.a.): keine Gesamtkosten: ca. 50 Euro Im Vergleich dazu DAX-Future: Verkauf von 1 Kontrakt DAX-Future und Kauf bei Erreichen des Kursziels. Kosten: Kommission: 4 Euro Roundturn Slippage: 1 Punkt = 25 Euro Gewinn des Futures in 3 Wochen: 2 Punkte = 50 Euro Gesamtkosten: keine Gesamtgewinn: ca. 20 Euro Damit wäre man beim Future ca. 70 Euro besser gestellt.
  20. Als Ergänzung noch einmal ein kleines Rechenbeispiel, das den Hintergrund zur aktuellen Goldgräberstimmung erklärt. Ich gehe mal davon aus, daß die Mehrzahl der Trader den DAX handeln möchte. Und da machen wir ein richtig schön gängiges Nullacht-Fünfzehn-Beispiel: Der DAX hat nach meiner Überzeugung erstmal sein Korrekturtief gesehen und sollte in den nächsten Wochen wieder an die alten Hochs bei 5150 heranlaufen. Ich gehe also jetzt bei 4800 long und steige mit etwas Sicherheitspuffer bei 5100 wieder aus. Zeithorizont: etwa 3 Wochen. Es gibt drei gängige Möglichkeiten, diese Markteinschätzung praktisch umzusetzen: 1. Kauf von 1 Kontrakt DAX-Future und Verkauf bei Erreichen des Kursziels. Kosten: Kommission: 4 Euro Roundturn Slippage: 1 Punkt = 25 Euro Wertverlust des Futures in 3 Wochen: 2 Punkte (Zinsen und damit Aufgeld sind momentan sehr niedrig) = 50 Euro Gesamtkosten: ca. 80 Euro 2. Kauf von 2.500 KO-Call-Scheinen auf den DAX und Verkauf bei Erreichen des Kursziels. Kosten: Kommission: 12 Euro Slippage: 2 Punkte = 50 Euro Wertverlust des Scheins in 3 Wochen: 2 Punkte = 50 Euro Gesamtkosten: ca. 112 Euro 3. Kauf von 25 DAX-CFDs und Verkauf bei Erreichen des Kursziels. Kosten: Kommission: keine Slippage: 2 Punkte = 50 Euro Wertverlust des CFDs in 3 Wochen: keiner Finanzierungskosten für 3 Wochen (4 % p.a.): ca. 290 Euro Gesamtkosten: ca. 340 Euro Der CFD-Spaß kostet mich also drei- bis viermal soviel wie der Handel über den Future oder die KO-Scheine. Klar, daß das für die Broker eine Goldgrube ist, die sie gerne ausschöpfen möchten. Und daher sind die Goldgräber jetzt auch unterwegs. Für den Anleger stellt sich die Situation natürlich genau andersherum dar. Wer nichts weiter als Daytrading macht, für den ist das egal. Doch wer mehr machen will, für den ist der CFD als Instrument praktisch gestorben.
  21. Das müßtest Du mal einem großen interessierten Anlegerpublikum erzählen, zum Beispiel als Gastredner auf einer Roadshow von CMC Markets. Ich bin sicher, ein erheblicher Teil der Leute würde Dich nicht verstehen. Und CMC Markets würde dich nie wieder einladen.
  22. Um es noch mal klar auf den Punkt zu bringen: Daytrading ist das Instrument, das das Geld der Anleger in großem Stil auf die Konten der Broker und Emittenten spült, und wer anderes sagt, der möge sich bitte mit den Insidern der Branche unterhalten und dabei nicht das beachten, was sie offiziell vor großem Publikum erzählen, sondern auf Nachfrage unter vier Augen hinter vorgehaltener Hand sagen. Ich habe es mehrfach getan und immer die gleichen Bekundungen erhalten. Dabei geht es jetzt nicht um Kleinigkeiten, ob nun 100 % aller Daytrader verlieren oder "nur" 90 %, aber irgendwie in dieser Kante wird es sich bewegen. Beispielhaft dafür ist das Schicksal eines meiner Bekannten. Von ihm kommen so Sprüche wie: "monatliches Einkommen generieren", "aktiv getradetes Konto", "immer im Markt sein" usw. Macht 1 bis ca. 6 Trades pro Tag. Auf's Jahr gesehen immer mit Verlust, noch nie mit Gewinn. Verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Börsenerfahrung. Hat hervorragende Langfrist-Einschätzungen. Hat mir schon vor 5 Jahren vom kommenden Bullmarkt im Gold erzählt, als es noch bei 300-400 Dollar war und ich diese Voraussage nur mit Verständnislosigkeit quittierte. Hat vor 3-4 Jahren auch glasklar eine schwere Rezession in den USA vorausgesagt, weil die Schere zwischen Ausgaben und Einkommen der privaten Haushalte auf Dauer gar keine andere Entwicklung zuließen, von Subprime ganz abgesehen. Hat auch, als der DAX im März kurzzeitig unter 4000 Punkte fiel, gesagt: "Das war es jetzt, keine neuen Tiefs mehr, hier wurden nur die allerletzten 4000-er Stopps gerissen." Aber macht selbst nur Daytrading, weil er langfristiges Investment angeblich "nicht kann". Und hat sich damit inzwischen ruiniert, nachdem er über ein Jahrzehnt jedes Jahr immer nur draufgezahlt hat. Irgendwann ist das Geld dann mal alle. Und bitte sage mir jetzt niemand, das sei ein "bedauerlicher Einzelfall". Nein, es ist der bedauerliche Regelfall. Und bitte auch nicht die Internetforen durchstöbern und die dort erzählten Geschichten als repräsentativ betrachten. Das sind sie nicht. Sie sind nur die ganz keine Spitze eines großen Eisbergs von Leuten, die sich nicht äußern. Mein Bekannter hat noch nie jemals im Internet irgendetwas geschrieben. Was hätte er auch schreiben sollen? Etwa: "Daytrading ist Mist, ich mache jedes Jahr nur Verlust?" Zum einen hätte er damit öffentlich seiner eigenen Überzeugung widersprochen. Und zum anderen hätte er sich öffentlich als Dauer-Loser geoutet. Und sowas macht niemand.
  23. Absolut zutreffend! Würde ich ebenso sehen. Diese Frage hat eigentlich schon philosophischen Charakter und würde den Rahmen dieses Threads sicher sprengen. Ich könnte darauf eine Antwort geben und bei dieser Gelegenheit gleich den Rekord für die längste Forenantwort aller Zeiten brechen (dürfen Forenbeiträge eigentlich beliebig lang sein, oder gibt die Software da Limite vor?) Ganz superkurz gefaßt: Sie tun es nicht aus psychologischen Gründen. Weil sie sich nicht eingestehen wollen, daß sie unrecht haben. Weil sie ihre Strategie grundsätzlich für überlegen halten, aber einfach nur mal "Pech" hatten. Weil sie bereits zu viel Geld investiert haben, das sie sich wieder "zurückholen" wollen. Weil sie permanent von anderen Daytradern lesen, die ihre Gewinnergeschichten in Druckwerken einem breiten Publikum zur Verfügung stellen und der Meinung sind, sie seien nicht unintelligenter oder unerfahrener als die "Winners". Weil sie sich über ihre trostlose Vergangenheit bewußt sind, aber meinen: "Jetzt ist alles anders! Was früher galt, gilt nicht mehr!" Weil sie sich langweilen und einen kleinen Kick brauchen. Weil sie ständig irregeführt werden. Sie gewinnen einen Monat. Zwei Monate. Drei Monate. Sechs Monate. Jetzt sagen sie sich: "Ich hab's geschafft! Ich weiß, wie man's macht!" Dann verlieren sie. Einen Monat. "Das ist geplant." Zwei Monate. "Kann ausnahmsweise mal vorkommen, aber ich weiß ja, wie es geht, deshalb nächsten Monat wieder Gewinn". Drei Monate. "Die totale Ausnahme, ich MUSS jetzt einfach gewinnen!" Vier Monate, das Konto ist platt. "OK, dumm gelaufen, aber ich bin ja Profi. Ich stelle mich und meine Strategie auf neue Füße, zahle nochmal 10.000 Euro auf's Zockerkonto ein und dann geht die Post ab!" ...... (to be continued)
  24. ...was auf's selbe rauskommt. Der kleine David, ganz hinten in der Informationskette und ohne jegliche Power am Markt, macht die großen Goliaths fertig. Na denn mann tau!

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