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Licens

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Alle Inhalte von Licens

  1. Fand ich ja irgendwie süß! http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1387642/Thailand-Minister-fordert-Boeing-zurueck#/beitrag/video/1387642/Thailand-Minister-fordert-Boeing-zurueck
  2. Meine persönliche Meinung: Ohne Euro sind wir global nicht konkurenzfähig. Wollen wir den Euro, müssen langfristig ein Zusammenwachsne der EU auf allen Ebenen akzeptieren. Aus diesem Grunde sehe ich bis zu diesem Punkt keine Alternative. Für uns deutsche Europäer stellt sich die Frage, inwiefern überwiegt langfristig der ökonomische Nutzen die Kosten der Transferpolitiik. Und damit meine ich nicht einfach den Unternehmerischen Nutzen, sondern den volkswirtschaftlichen Gesamtnutzen, eben auch für den größtenteils national begrenzt aktiven Steuerzahler. Und um auf diese Balance Einfluss zu nehmen heißt die Frage, inwiefern gelingt es uns die Nettotransferempfänger in ihrer Ausgabenpolitik zu disziplinieren. Was wiederum auch eine Frage der Stimmenverteilung in der EU ist. Bleibt unser Einfluss hierin begrenzt, macht Europa für Deutschland keinen Sinn. Wie schwierig das Thema insgesamt ist, können wir in Deutschland sehr gut sehen, da wir selbst unter uns nicht fähig waren, sinnvolle Regeln für Kapitaltransfers zwischen den einzelnen Bundesländern zu finden, die hinsichtlich ihrer Anreize für die Leistungsbereitschaft, wie auch für die gesamtgesellschaftliche Verantwortung, eine gewisse Ausgewogenheit und einen Rechts- wie auch einen Gerechtigkeitsfrieden hätten stiften können. Wir können gerade aus diesem Beispiel doch sehr viel lernen und Fehler vermeiden, die wir national bisher als guten Ton akzeptieren mussten. Unabhängig bin ich aber der Überzeugung das dieser Härtetest für Europa nicht nur negative Auswirkungen haben muss. Gerade solche schweren Zeiten können auch im Blick in den Rückspiegel auch Gemeinsinn schaffen und zusammenschweißen. Meine provokante These: Vlt. hat es der EU ja gerade an einer solchen Probe gefehlt. Was konnten wir schon übereinander lernen, solange eine Fasade unsere Wirklichkeit voreinander verborgen hat!? Jetzt wird mal reiner Tisch gemacht. Wenn wir uns an diesem Punkt entschliessen sollten weiter zu gehen, kann später keiner mehr sagen, er hätte nicht gewusst worauf er sich einlässt. Vlt. haben wir durch diese Kriese endlich mal eine Basis bekommen, da wirklich alle die Hosen unten haben.
  3. Tja, Vola bewegt die Märkte. Ich habe das Gespräch zwischen den beiden belauscht: Erst war es so: ,dann doch auch so: und am Ende, wenig überraschend, so: Nein, mal im Ernst. Ich vermute, er hat projektbezogen bei CMC gejobbt und nun, mit der Einführung der neuen Plattform, seine Schludrigkeit Schuldigkeit getan. Ob das wirklich etwas mit dem Zustand von CMC zu tun hat? Ich denke nicht. Aber das CMC sowieso nicht den besten Weg eingeschlagen hat wird sich noch bemerkbar machen. Wie lange kann ein Geschäftsmodell funktionieren, welches, mehr oder weniger offensichtlich, gegen diejenigen arbeitet, denen es dienlich sein soll und die das ganze finanzieren. Mich würde mal brennend ineteressieren, aus welchen Anleger-/Trader-schichten sich der Kundenstamm momentan zusammensetzt. Sind die noch so erfolgreich bei den Neuen wie vor Jahren?
  4. So wie ich das sehe, kannst ist die Hardwaregeschichte zu vernachlässigen. Es handelt sich weder um besonders altmodische noch um besonders langsame Technk. Eine Veränderung an dieser Stelle(im für Private sinvollen Investitionsbereich) würde dir kaum Vorteile verschaffen. Ich würde mich hier ganz auf die Softwareseite konzentrieren, und vlt. noch aufs Partitions- und Datenmanagement. Insgesamt ist diese Geschwindigkeitsgeschichte etwas, was sich per Ferndiagnose aber kaum befriedigend verbessern lassen wird. (Auf MT4 wirst du ja nicht verzichten wollen/können.)
  5. Vielen Dank für diesen post. Der Filmbeitrag ist einfach köstlich. Kann man doch direkt so stehen lassen. (Kleiner Einspruch: In der Ausbildung von Volkswirten(Uni) hat sich schon etwas geändert.)
  6. Unter Berücksichtigung des Durschnittsverbrauch eines Leoparden befürchte ich, dass die Saudies beim Betrieb von 200 Leo's gar kein Öl mehr exportieren können.
  7. Also für meinen Geschmack wird der Damenfussball in der Öffentlichkeit ja mehr als unkritisch gesehen. Im Gegenteil, es wird mit Millionen eine Hyperakete gezimmert, dass bloß keiner auf die Idee kommt sich ein eigenes, von Genderpolotik unabhängiges Bild zu machen. Das finde ich schade. Ich lasse mich lieber überzeugen als missionieren. Davon völlig unabhängig finde ich persönlich grätschende und burschikos über den Platz hetzende Damen sehr unästhetisch, weshalb ich nach 5 Minuten ausgeschaltet habe. Das Auge spielt ja auch mit. Zugrunde liegt kein Chauvinismus, sondern mein persönlicher Geschmack. Und über den lässt sich natürlich trefflich streiten. Wenn Damen übrigens Männerdomänen erobern wollen und dem Ideal des maskulienen Gestus nacheifern, müssen sie zwangsläufig mit Vergleichen rechnen, auch wenn diese selbstverständlich hinken müssen. (Also nich die Damen, sondern die Vergleiche.) Ich bedanke mich schon mal im Vorraus für die Toleranz, welche meinem sehr unpopulären, aber mit schmuntzeln geschrieben Beitrag entgegengebracht wird. Alle Reaktion mit Darstellungen gewaltverherrlichender Smylies werde ich mir nicht zu Herzen, ja nicht einmal zur Brust nehmen.
  8. Ich habe den Begriff Demut leider etwas abstrakt gelassen. Also konkret: Ich persönlich bin der Überzeugung, dass Demut gegenüber den Herausforderungen des Tradings wichtig ist. Schon der psychischen Gesundheit wegen. Mit Demut meine ich nicht Kleinmut und nicht Furcht oder Unterwürfigkeit in irgendeiner Form, sondern ehr das richtige Maß in der Selbsteinschätzung, eine Balance zwischen den Extremen (Kleinmut-Hochmut), welche Goso auch in seinem Beitrag schön beschrieben hat. Schönes WE @ all
  9. Eigentlich wollte ich zu diesem Thema nix schreiben, da eigentlich schon alles wichtige gesagt wurde und ich kein sonderlich starken Bezug zum Systemhandel habe. Nun kann ich es mir aber nicht verkneifen, da, und da hat Mythos voll recht, wir hier sonst stark anneinander vorbeireden. Ich hoffe, ich klinge dabei aber nicht zu lehrerhaft oder von oben herab, da ich vor allem der Auffassung bin, dass ich hier von jedem noch ne große Portion lernen kann. Wenn ich das richtig verstanden habe, möchtest du über die einzelnen Komponenten zum Gesamtsystem!? Ich glaube das funktioniert so nicht, da ja jede Teilkomponente die Bedingung der anderen Komponenten beeinflusst. Das würde eine never ending story werden. Ich würde mal sagen, da wird Trading zur Kunst. Am Anfang steht eine Vorstellung von dem was du von deinem System erwartest, dann was du finanziell investieren und psychologisch aushalten kannst. Und dazu braucht es in der Tat Erfahrung in genau diesen Bereichen. Wenn deine Vorstellung von diesem Gesamtbild Gestalt annimmt, kannst du anfangen dir die notwendigen Komponenten zusammenzusuchen, welche jeweils in ihrer Ausgestaltung dein Gesamtkonzept stützen. Aber ohne Gesamtkonzept ist alles richtig oder falsch, weil dir der Bezugsrahmen fehlt. Geh also besser vom Ganzen zum Speziellen, wie ein Künstler sein Werk gestaltet. Die Thanks Button Verteilung ist im übrigen kein Instrument um jemanden auszugrenzen. Wenn jemand einen Beitrag wichtig oder angemessen findet und sich dafür bedanken möchte hat er hier eine Möglichkeit dazu. Ich gebe aber zu, dass dein sehr selbstsicheres Auftreten zum Widerspruch reizt, ohne das ich das an Inhalten festmachen möchte. Das liegt wohl daran, dass ich mich sehr an meine eigenen Anfänge erinnert fühle. Dein Auftritt löst vlt. einfach beim ein oder anderen Abwehrmechanismen/Vermeidungsstrategien aus, die sich der einzelne angelegt hat um sich selbst vor diesen Anwandlungen( zu viel Sicherheit gegenüber einer Sache kann blind für alles andere machen) zu schützen, da er gelernt hat, dass sie dem Erfolg entgegenstehen. Es handelt sich bei vielen Beiträgen ehr um Fürsorge als um Feindseligkeit. Es ist mehr ein Kampf mit sich selbst als gegen einen anderen. Als ich anfing war es für mich eine besondere Herausforderung, wenn mir Profis sagten, dass etwas nicht ginge. Ich dachte dann, das werden wir doch mal sehen. Im Leben ausserhalb der Börse kann das gut funktionieren. An der Börse wird für diese Einstellung ein hoher Preis verlangt. Hierbei sind die zentralen Fragen: Will ich recht haben oder will ich gewinnen? Will ich mir und anderen etwas beweisen oder möchte ich etwas lernen und Erfolg haben? An der Börse steht die Demut vor dem Erfolg. Und auch das ist ein Erfahrungswert. Niemand wird dir hier im Forumbereich ein Handelssystem zusammenbauen, welches du nur noch Schlüsselfertig zum Einsatz bringen musst. Aber wenn du konkrete Fragen zu einzelnen Problem hast, wird dir in diesem Forum mit unglaublicher Kompetenz und Geschwindigkeit weitergeholfen. Nur, nimm dir die Zeit einfach mal in Ruhe über einzelne Beiträge und Einwände nachzudenken und sieh es dem einzelnen nach, dass ihm, durch seine Erfahrung bedingt, hier und da auch Emotionen mit einfliessen. Auch das können übrigens wichtige Indikatoren sein. Versuche dein Potenzial und das der Gruppe zielführend zu nutzen. EDIT: ronner war schneller!
  10. Geraden in diesen Zeiten gäbe es so viele Themen für eine FDP. Aber die wollen nur noch mit ihren Steuern im Kopf durch die Wand, egal wie sich diese Veränderung in der Realität auswirken würde, aus Prinzip. Ich glaube, die FDP hat mehr als die anderen Parteien den Bezug zur Wirklichkeit(die echten Herausforderung in der Gesellschaft betreffend)verloren und ist dabei, eine Entwicklung nach der anderen zu verschnarchen. Was für eine Verschwendung.
  11. Licens antwortete auf ronner's Thema in Wirtschaft & Politik
    ZDF.de: 155 zu 138
  12. Oh moment, Ureinwohner sind durchaus geschäftsfähig, insofern sie nicht geschäftsunfähig im Sinne des §104 BGB sind und, obligatorisch um deutsches Recht in Anspruche nehmen zu können, deutsche Staatsbürger sind oder aus anderen Gründen deutsches Recht für sich in Anspruche nehmen dürfen. Warum auch nicht!? Sonst stimm ich dir da voll und ganz zu. Ok, den Rest besprechen wir bei TEFEx. Bist ja echt ne starke Marke! @ ronner: Ach menno, du bist doch heut so short in Buchstaben, dass wir da mal ne größere Position long aufbauen mussten.
  13. Ja, ich wollte ich ja sagen, dass es Dinge und Zeitvertreibe gibt, für die der Markt oder irgendein Markt kein Maßstab mehr ist, welche sich so nicht mehr erfassen und konventionell bewerten lassen. Mit "dem Markt" habe ich mich vlt. tatsächlich ungünstig ausgedrückt. Also ich setzte schon vorraus, dass es mehrere Märkte gibt. Wenn der Hund wüsste, wie man seine Bedürfnisse damit befriedigt.... Das Bsp. ist etwas schief. Marktteilnehmer sind für mich also schon Menschen, und zwar Geschäftsfähige im Sinne des BGB. Naja, ich versuch möglichst nur gut über meine Kollegen zu reden. In der Tat bin ich da aber wohl etwas ins schwärmen geraten. Ich füge ein 'Sollte danach streben.' hinzu. Aber wie stehts denn dann eigentlich um dein Menschenbild?? Und zum Thema Menschenbild, hast du mich schon bei TEFEx bedacht? Bitte im Verwendungszweck angeben: "Griechischer Wein" oder "Weiße Rosen aus Athen". Nur das ich bescheid weiß von wem was kommt, da ich noch andere Anfragen laufen hab. Danke!
  14. Ja, das denk ich eben auch. Es muss sich durch die Aufklärung etwas in der Wahrnehmung verändern. Die alten Denk- und Bewertungsmuster stehen uns heute im Weg. Da sind wir Trader aber eh recht gut drin, Dinge ständig neu denken zu können. Das berührt auch diesen Absatz von dir. Das wird sich zwangsläufig ändern müssen. Im Augenblick hat nur die Politik noch die Angst, dass dann ja doch keiner mehr was schafft. Das alte Menschenbild ist ihnen dann doch noch sicherer. Der nächste Schritt noch zu groß. Das führt nur dazu, dass ihm mehr gezahlt werden müsst, wovon er sich aber auch wieder weniger kaufen könnte. Diese Dienstleistungen und Produkte würden sich verteuern, so dass ich für 1000 € Grundeinkommen nichts mehr bekomme. Das Problem ist, wir verändern damit das Verhältnis der Bezahlungen unterschiedlicher Berufe nicht. Wir schaffen nur eine Inflationsspirale. Wenn der Zahnarzt der Klofrau 100 € geben soll, repariert er ihr die Zähne nur noch für 500.000 €, um es mal etwas übertrieben zu formulieren. Ich weiß natürlich auch nicht was genau passieren wird, aber ich habe da so meine Sorgen. Vlt. hab ich das n bissel ungünstig formuliert. Also ich meine, der Markt kann nur Dinge berücksichtigen für die es Angebot und Nachfrage gibt. Die Volkswirtschaft geht ja seit einigen Jahren auch neue Wege und berücksichtigt zunehmend auch psychologische Faktoren. Das war ja mal ganz anders, richtig lebensfremd. Aber Solange ich damit keinen handelbaren Mehrwert erzeuge, sondern nur einen ganz persönlichen, kann es vom Markt nicht berücksichtigt werden. Es kann doch nur dann in mArkt eingepreist werden, wenn wir uns den Verzicht auf diese nicht verkehrsfähigen seelischen 'Güter' zugunsten einer angemessen bezahlten Tätigkeit mit einem Aufschlag versilbern lassen, oder? Ich meinte, der Markt verliert seine Funktion nicht durch das Grundeinkommen, sondern dann wenn er auch die Aspekte der Arbeit bewerten soll, die nicht materieller sondern musischer , regenerativer Natur sind, dem persönlichen Ausdrucksbedürfniss geschuldet sind. Also z.B. mal ich mal ein Bild. Niemand hat Lust für ein Bild von mir viel Geld auszugeben, aber mir persönlich verschafft es ein Mass an Befriedigung und seelischen Ausgleichs, welcher vom Markt so nicht erfasst werden kann. Wenn er das tun sollte, versagt er. Das meinte ich. Kann sein, dass wir da evtl. aneinander vorbeigesprochen haben oder hab ich da grad n Denkfehler!? Ich glaube die Gegenwehr liegt hier deshalb vor, weil die Produktionsmittel nicht vergesellschaftet sind und aus Sicht der Politik und Unternehmer auch nicht werden sollten. Würden die Roboter uns gehören und die damit hergestellten Produkte, bräuchten wir uns da auch nicht sorgen, weil wir ganz natürlich auch einen Anspruch auf die Erlöse stellen könnten und die Gewerkschaften nicht mehr nötig wären. Nur so stellt der Unternehmer her, streicht die Gewinne ein und der Staat hat sich um die Kolleteralschäden dieser Entwicklung zu mühen. Und das Obwohl sich das Feld der Steuerpflichtigen verringert. -Der Staat müsste sein Steueraufkommen vergrößern. Die kleinen haben nix mehr, die mittleren, so sie noch existieren, auch nicht mehr und and die Unternehmer traun sie sich nicht ran, da sich jeder staat im Wettbewerb mit einem anderen befindet. Einen Wettbewerb um Steueraufkommen.- Aber dann müsste er an die Unternehmer ran und darüber die Umverteilung finanzieren. Und genau aus diesem Grunde singen die Sozialisten bewußt die "Internationale". Denn das ginge am Ende nur über eine Art Weltregierung, vor der ich wirklich Angst habe.(Wie vor allen Denk-Monopolen.) Aber bis dahin leben wir in einer Mischwirtschaft, in der wir uns anders arrangieren müssen. Also ich glaube hier wirklich an die Vorbedingung: Kein globaler Wettbewerb um Produktionsstandorte mehr. Auf diese lange Sicht gesehn hast du vollkommen recht wenn du sagst, dass an dieser Entwicklung kein Weg vorbeiführt.
  15. Ok, aber die Gesellschaft sind wir, also ich, du, er, sie, es. Ich glaube, das ist dann vlt. ein Punkt der sozialen Prägung. Oder kann man das auch durch ein anderes Steuerrecht ändern? Ich weiß nich. Da wirds wirklich sozialwissenschaftlich. Wie bestimmt man ohne Markt den Wert einer Arbeit!? Sehr interessant. Durch das Grundeinkommen würde der Markt vlt. seiner Funktion als Gradmesser beraubt. Zumindest gibts hier viele interessante Fragen. Wenn ich wirklich nur für Geld arbeite, dann ja. Das ist ja meiner Meinung nach das Interessante an Werners These. Arbeit kann aber doch auch einen seelischen, persönlichen, individuellen Mehrwert haben. Der wird vom Markt nicht erfasst. Das wäre quasi mein Privatvergnügen, eine Hoffnung, Vision, wie auch immer. Das ist der Wesenzug von Arbeit den Werner in den Vordergrund stellen möchte. Nur mal ganz ehrlich, hier in Deutschland muss ja im Prinzip keiner mehr arbeiten, wenn er sich beim Amt Mühe gibt, und kann trotzdem ein, wie ich finde, ein menschenwürdiges Leben führen. Klar, der materielle Wohlsdtand hängt von der Ausgangsposition ab. Aber nicht vergessen, auch ein Millionär könnte dann noch unzufrieden auf einen Milliardär zeigen. Was nicht heißt, dass sich diese Grundversorgung nicht verbessern liesse! Das unterschreib ich doch sofort. Seh ich ganz genauso. Aber in der Phase der Globalisiserung in der wir uns befinden sind Lohnerhöhungen richtig schwierig geworden. Dafür müssen andere Lösungen gefunden werden. Die Unternehmer stehen gegenüber dem Kunden im Wettbewerb des besten und billigsten Produktes und seit einigen Jahren steht der Konsument gegenüber den Unternehmen/Arbeitgebern im Wettbewerb um würdig bezahlte Arbeitsplätze. Wobei die Unternehmer den Angestellten naturgemäß einen großen Schritt vorraus sind. Also paukt man nun zunehmend den Arbeitnehmern ein, sie müssten ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Dies geht in einem Hochlohn und Hochtechnologieland nur über die Bildung. Ein Wettkampf um die bsten Köpfe(incl. Inflation der Bildungsgrade). Denn alles andere können auch die ärmeren Länder oder gar Maschienen. Im Zuge dieser Entwicklungen aber zerreisst es die Gesellschaft in die Hälfte, welche mit den Anforderungen einer modernen Gesellschaft Schritt halten können, und die andere, welche früher einfache Jobs ausführen konnte, die es heute nicht oder nur (Wettbewerb) unterbezahlt und staatlich bezuschusst gibt. Aber wie können wir den anderen das Gefühl nehmen nur durchgezogen zu werden und eigentlich nicht notwendig, ja irgendwann vlt. sogar lästig zu sein!? Sehr schwierig. Und das ist wohl Werners Ansatz über eine Neudefintion von Arbeit und Wert. Wir schaffen es zumindest nicht, indem wir die schwächen, die den Karren ziehen. Jeder sollte im Grunde ein vitales Ineresse am Wohlergehen des anderen. Allerdings könnte der Arme in dieser Rechnung nur durch soziale Unruhen von der Notwendigkeit seines Wohlergehens überzeugen. Das würde aber heißen die Reichen könnten auf die Idee kommen....ups...so in 100 Jahren....science fiction. Gibts da zufällig schon n Film zu? Irgendwas mit soylant green!? Angeblich sollte es ja dazu sogar Berechnungen geben, die Beweisen, dass die Erhebung der Steuer kaum die Kosten der Erhebung decken würde. Hab leider keine Quelle mehr dazu. Jemand anderes vlt.? Ausserdem ist hier Vorsicht geboten. Man kann zwar Vermögen vererben, aber keine Erfahrungshorizonte. Auch deshalb möchte ich mit den Glücklichen Erben persönlich nicht tauschen wollen. Ich hätte dann ja auch deren Denke (oder Nicht-Denke). Dazu kann ich die das Buch von Robert T. Kiyosaki " Reichtum kann man lernen" empfehlen. Lass dich nicht von dem Image abschrecken und versuch die alte Übersetzung. Es ist in jedem Falle lesenwert. z.B. versucht die politische Klasse nach R.T.K. die ärmeren Schichten immer damit für neue Steuern zu begeistern, da sie die Reichen belasten und den Armen zu gute kämen. Am Ende zahlen die kleineren und mittelständischen Einkommen die Steuer und die Reichen entziehen sich und lassen sich davon aber die Mitarbeiter und die Infrastruktur finanzieren, von denen ihre Unternehmen profitieren. Der Robin Hood Ursprung ,mit dem in den USA mal Steuern eingeführt worden hat sich gegen Die gewendet, welche die Einführung ermöglicht hatten, weil sie dachten die Reichen bekommen mal auf n Sack. Also sehr interessante Sachen dabei.Mein Gesellschaftsbild wurde deutlich hinterfragt. Wie schon gesagt, man kann mit der staatlichen Grundversorgung durchaus ein würdevolles Überleben gewährleisten. Und dabei möchte ich daran erinnern, dass jeder irgendetwas kann was er zusätzlich beisteuern kann. Da müsste man aber sicher rechtlich noch optimieren, was die Verbindung der Ebenen (Fremd/Eigenleistung) angeht. Das find ich gut. Ich möchte dann hiermit Transferempfänglichkeit signalisieren. So auf die griechische, weißte.... Es wäre echt für nen guten Zweck. Mein Nickname ist der gleiche wie hier. Sorry wegen dem Text,ich verspreche in Zukunft nur noch mit Ja und Nein zu antworten....aber das warten auf Griechenland schafft Zeit...
  16. Ich denke, diese Frage beantwortet der Markt und seine Konsumenten mit ihren zahlreichen unterschiedlich gewichteten Bedürfnissen. Und das find ich prinzipiell auch ganz gut so. Auch Erfindungsreichtum ist immer gepaart mit der Hoffnung auf damit zu erwirtschaftende Vermögen. Grundsätzlich muss ich Mythos recht geben, dass es ein großer Vorteil wäre, wenn wir es schaffen könnten die vielen brach liegenden Vermögen in einen Kreislauf einzubinden. Aber das geht in einer freien Gesellschaft am Ende doch eh nur über steuerliche Anreize. Bei den Anreizstrukturen lässt sich sicher einiges verbessern. Zum Beispiel in dem die Investitionsfreudigkeit gesteigert wird. Aber die Vermögenssteuer führt nur, und das muss ich einfach mitschreiben, zur Flucht ins Ausland. Gerade in einer globalisierten Welt in der das Kapital schon längst die Welt-Union feiert, während wir politisch fast an einer Europäischen Union scheitern. Problematisch finde ich auch die Erfassung der ganzen Grauzone. Es gibt ja nicht nur den "armen Arbeiter", der im übrigen auch Verantwortung für sein Dasein und die Form seiner Existenz trägt(Da hab ich geringfüg Distanz zu Brecht.)oder den geerbten oder mit einer Cable- Spekulation zu Weltruhm und Reichtum gekommenen. Das wären wirklich die polarisierenden Gegensätze, die wohl nur einen minimalen Prozentsatz in unserer Gesellschaft ausmachen.
  17. Licens antwortete auf ronner's Thema in Wirtschaft & Politik
    achsoooo, jetzt versteh ich so einiges...
  18. Ich habe bei der Sache nur so meine Befürchtungen, dass sich die Preise so entwickeln werden, dass die 1000 Euro nicht mehr reichen werden um die Grundbedürfnisse tatsächlich nur in Ansätzen bestreiten zu können. Aus meiner Sicht ist einfach die Preisentwicklung der größte Haken. Insbesondere die Auswirkungen unter Berücksichtigung vernetzter, globaler Märkte. Vermutlich entwickelt sich ein Rattenschwanz an finanziellen Fehlanreizen. Aber trotzdem ist es wichtig einfach mal frei nachzudenken und ganz andere Wege durchzuspielen. Und selbst wenn Werner noch nicht den Schlüssel zu einer besseren Gesellschafts- und Wirtschaftsform gefunden hat, so hat er doch zumindest etwas dazu beigetragen und mit seiner Vision vlt. ein stückweit auch schon die Zukunft umschrieben. Sein Motiv überzeugt mich jedenfalls und seine Gedanken zum Thema Menschenbild. Ein großes Danke auch von mir für dieses Video!
  19. Licens antwortete auf ronner's Thema in Watchdog
    Na los doch, mach es. Aber bitte die Erfahrungen hier in regelmäßigen Abständen dokumentieren. Denn dann gibts nur Gewinner.
  20. @ronner Danke für den Hinweis und das nachträgliche Editieren!
  21. Licens antwortete auf ronner's Thema in Watchdog
    Sorry, ich meinte die Gewinnbeteiligung.
  22. Licens antwortete auf ronner's Thema in Watchdog
    Ja, also wirklich unseriös das Ganze. Aber die Bafin braucht man wohl nicht zu informieren. In der AGB distanziert sich der Anbieter ganz deutlich davon, Anlageempfehlungen zu erteilen und weißt darauf hin, dass der Kunde eigene Analysen erstellen und sich von einem Berater diesbezüglich betreuen lassen solle. usw. usw. (§8) Auf der anderen Seite entsteht auf den ersten Blick durchaus der Eindruck, dass hier eine Dienstleistung in Form einer Anlageberatung erbracht werden soll. Wofür sonst auch Gebühren verlangen!? Das macht die Sache grenzwertig. Besonders stümperhaft wirkt auf mich die Salvatorische Klausel (§14). Dieser Verweiß wirkt unseriös und hinterlässt den Eindruck, dass die Herrschaften selbst nicht besonders viel Vertrauen in ihre AGB haben, bzw. selbst davon ausgehen, dass sie in Teilen von schlechtem Geschmack zeugt und für den Verbraucher wenig Bindendes beinhaltet. Kann mir vlt. jemand erklären was "Versandkosten per E-Mail" sind?
  23. Erleben Prof. Kirchhofs Steuervorschläge ein Comeback? Was haltet ihr von dem Thema?
  24. Licens antwortete auf whipsaw's Thema in Chit Chat
    Jetzt sind wir aber so dick Short in 'Niveau' das ich fürchte unser 'Niveau' könnte ein Pink Sheet werden und bald unter Chapter 11 fallen. Wir sollten einen guten Moment nicht verpassen und rechtzeitig wieder long gehen. So könnte unser 'Niveau' noch korrigieren, und am Ende war vlt. alles nur eine ABC....

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