Alle Inhalte von Mako
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Wilfried Schmickler
Hier ist übrigens die Fortsetzung der Kampagne des Wirtschaftsministeriums: Danke, Deutschland - Die Fortsetzung
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Die Märkte ändern sich niemals
Falsch, meiner These nach Aber richtig meiner 30-jährigen Erfahrung nach. Oh doch, aber eben in den kleineren TFs Also den Zeithorizont mußt Du schon konstant lassen. Wenn es im Wochenchart ein Seitwärtstrend ist, kannst Du nicht sagen, intraday war es aber ein Aufwärtstrend und dann wieder Abwärtstrend. Da werden Äpfel mit Birnen verglichen. Dein System hat doch auch einen konstanten Zeithorizont bzw. sollte es haben.
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Die Märkte ändern sich niemals
Ich stelle folgende Gegenthesen auf: Märkte ändern sich permanent bzw. haben sich auch schon erheblich geändert. Charts funktionieren vor allem deshalb so gut, weil eine große Anzahl an Marktteilnehmern sich an ihnen orientiert. Indikatoren funktionieren vor allem deshalb so gut, weil eine große Anzahl an Marktteilnehmern sich an ihnen orientiert. Es gibt kein Geheimrezept, das in allen Marktlagen immer gut funktioniert, auch nicht das Setzen enger Stopps. Mal ist es gut, mal genau verkehrt. Seitwärtstrends sind eigenständige Marktphasen und haben mit Auf- und Abwärtstrends nichts zu tun. Es entspricht lediglich einem menschlichen Bedürfnis, alles unter "aufwärts" und "abwärts" subsumieren zu wollen, was aber sachlich nicht korrekt ist. Gut so?
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Elektroautos & Co.
Hinzu kommt noch, daß praktisch unsere gesamte Energieversorgung auf fossilen Energieträgern beruht und auch massive wirtschaftliche Interessen dahinterstehen, die das so beibehalten wollen. Eine Bohrinsel, ein Kohlekraftwerk, eine Tankerflotte, Piplines, Raffinerien usw., all das sind Milliardeninvestitionen, die nicht innerhalb eines einzigen Jahres abgeschrieben sind. Damit sie sich rechnen, braucht es schon ein bißchen Zeit. Bleibt nur noch die Möglichkeit, daß dank Peak Oil die Preise dann so astronomisch teuer werden, also vielleicht 300 oder 400 Dollar pro Barrel, daß Alternativantriebe deutlich wirtschaftlicher sind. Doch das mit dem Peak Oil kann ja wegen immer neuer Großfunde auch noch ein wenig dauern. Und dank Klimaerwärmung und schmelzenden arktischen Meereises kommt man jetzt auch an Regionen ran, die vorher weitgehend unzugänglich waren. Russen, Amerikaner, Kanadier und Norweger sind schon in Lauerstellung und wollen sich so viele Explorationsrechte wie möglich sichern, weil in der Arktis große Mengen unterirdischen Rohöls vermutet werden. Und wenn in weiteren Jahrzehnten die Arktis weitgehend leergepumpt sein sollte, ist vielleicht schon genügend Eis auf Grönland und der Antarktis weggeschmolzen, so daß man da dann auch noch drangehen kann. Und wenn das Elektroauto jemals kommen wird, dann wird das wohl kaum zu meinen Lebzeiten sein.
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Elektroautos & Co.
Ach ja... Lang, lang ist's her. Vor über 20 Jahren im Jahre 1990 wagte ich mal die Voraussage, daß wir in spätestens 10 Jahren (von damals gerechnet also im Jahr 2000) das Auto mit Verbrennungsmotor über Bord geworfen haben und statt dessen Elektroautos unterwegs seien. Weitere 10 Jahre später ist noch immer keins zu sehen... Meine Begründung war damals (zur Zeit des ersten Golfkriegs mit einem Push der Rohölpreise): die Ölpreise werden wegen des rasant zunehmenden Weltverbrauchs irgendwann zu teuer sein. Nun haben wir einen knackigen Ölpreisanstieg, viermal so extrem wie damals zum ersten Golfkrieg, und das Benzinauto regiert noch immer die Welt...und die Weltwirtschaft brummt nach wie vor, auch mit Ölpreisen von 100 Dollar pro Barrel und mehr. Das Problem mit den Akkus hatte ich natürlich auch damals schon erkannt, wohlgemerkt zu einer Zeit, wo diese noch lange nicht so leistungsfähig waren wie heute, und die Lösung schon parat: Wechselakkus. Ich dachte mir, es müßte ein sehr dichtes Netz an Akkustationen installiert werden, wo man genormte Standardakkus, die in alle Fahrzeugtypen passen, mit entsprechenden Vorrichtungen im Handumdrehen austauschen kann. Nette Idee, herausgekommen ist dabei bekanntlich gar nichts. Seither bin ich sehr zurückhaltend mit Voraussagen in Sachen Elektroauto. Was da seit einigen Jahren abgeht ist nichts weiter als ein Hype ohne irgendwelche ökonomische Bedeutung. Schön, daß Herr Dudenhöffer das jetzt mal auf den Punkt gebracht hat. Nach meiner Pleite mit meiner ersten Voraussage wage ich mal eine zweite: in 10 Jahren haben wir noch immer keine Elektroautos auf den Straßen...
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Finger wech von.....IG Markets
Das habe ich mich auch gefragt, insbesondere im Angesicht des Geldbetrages, der hier zur Debatte steht. Nicht mal ein Vergleichsvorschlag ist gekommen. Den habe ich Ihnen statt dessen heute unterbreitet. Gehen sie nicht drauf ein, macht sie das beim Richter nicht unbedingt beliebter.
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Finger wech von.....IG Markets
Also liebe Leute, ich habe den Eindruck, daß hier noch nicht alle verstanden haben, worum es wirklich geht, obwohl ich das jetzt schon mehrfach dargelegt habe. Aus diesem Grunde noch einmal: Es geht mir nicht ums Geld. Es geht mir auch nicht darum, Recht zu bekommen oder nicht. Es geht mir vielmehr darum, eine Grundsatzfrage, die jederzeit auftauchen kann und jeden betreffen kann, verbindlich durch ein rechtskräfiges Urteil in letzter Instanz zu klären. Jedenfalls dann, wenn sich IG Markets auf die Hinterbeine stellt und komplett uneinsichtig ist. Im Grunde genommen wäre es sogar gar nicht so schlecht, wenn am Ende gerichtlich festgestellt werden würde, daß alle AGB-Klauseln wirksam sind und der Kunde sich alles gefallen lassen muß. Denn was hieße das in der Praxis? Das hieße, daß der Kunde jeglicher Willkür und jeglichem Gutdünken des CFD-Brokers schutzlos ausgeliefert wäre. Es gibt einen großen Move im DAX? Der Broker schaltet einfach seine Plattform für ein paar Minuten ab und gibt dann den Kunden die Kurse, wie er lustig ist, auf alle Fälle immer zu seinem Vorteil und immer zum Nachteil des Kunden, versieht es dann noch mit dem Etikett "fair" und fertig. Jetzt mal eine ganz ehrliche Frage, die ich bereits schon gestellt hatte: Welcher Kunde würde unter solchen Umständen bei einem CFD-Broker noch ein Konto eröffnen wollen? Es geht am Ende also nur noch darum, entsprechende Publicity zu bekommen, damit möglichst viele Interessenten und Kunden aufgeklärt werden und wissen, was ihnen jederzeit blühen kann. Und was gibt es da Besseres als ein eventuell über Jahre sich hinziehendes Gerichtsverfahren, über das permanent live in allen wichtigen Tradingforen und am Ende auch in der Presse berichtet wird? Das Geschäftsmodell CFD mit eigener Handelsplattform und selbstgestrickten Kursen dürfte sich damit ein für allemal erledigt haben. Schönen Gruß an die Branche! Und nun noch ein paar Antworten auf einzelne Beiträge: Der Punkt war hier nicht die Kursstellung, denn Kurse wurden von IG Markets ja gestellt. Nur mit der Ausführung haben sie sich Zeit gelassen. Wer hat Dir denn das erzählt? Die Konten werden in England geführt. Mein Konto bei IG Markets taucht bei der Schufa gar nicht auf. Negativer Eintrag? Rechne ich nicht damit. Und selbst wenn... Bucht mein Handyprovider mal "versehentlich" 500 € zuviel von meinem Konto ab, widerspreche ich der Lastschrift dann nicht mit anschließender Rückbuchung, sondern zahle immer alle Rechnungen schön brav im voraus, egal, ob sie rechtmäßig sind oder nicht, denn es könnte ja einen negativen Schufa-Eintrag geben? Klar ist das auch eine Vorgehensweise, wie man mit ungerechtfertigten Forderungen umgehen kann, aber zweckmäßig ist sie nicht. Der total verängstigte Verbraucher, der zu allem Ja und Amen sagt. Da hilft dann auch kein Bruce Willis mit seinen beiden Kanonen im Anschlag.
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Finger wech von.....IG Markets
Ömm...Du bist nicht zufällig von IG Markets oder arbeitest in deren Auftrag? Wenn nicht, wie habe ich Dein Zitat der AGB dann zu verstehen? Der Broker übernimmt keine Garantie für gar nichts? Er kann somit jede Stopp-Order beliebig lange verzögern und zu jedem Kurs ausführen, der ihm recht ist? Exactement. Stimmt genau, und zu mehr taugt diese Sache auch nicht. Denn ums Geld geht es - wie ich ja schon sagte - glücklicherweise nicht, dazu sind die Beträge zu klein.
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Servus mitanand
Hallo Daro, Deiner Begrüßungsformel entnehme ich, daß Du im bayerischen Lande beheimatet bist, also Grias Di! Radio Eriwan antwortet: im Prinzip ja, sofern Sie die notwendige Portion Glück haben. Will heißen, es gibt hier keine festehenden Regeln wie in der Mathematik oder Physik, auf die man sich immer verlassen kann. Anders formuliert: es gibt Marktphasen, in denen gilt 2+2=4. Dann gibt es welche, in denen gilt 2+2=5-1. Und dann noch welche, in denen gilt: 2+2=100-(88:4-23+3)x2. Und schließlich welche, in denen gilt: 2+2=22. Es ist Deine Aufgabe herauszufinden, in welcher Phase sich der Markt gerade befindet, sprich mit welcher Regel Du Geld verdienen kannst. Und dann gibt es noch Marktphasen, in denen gar keine Regel gilt. Und wann diese Marktphasen gelten, mußt Du auch noch herausfinden, und zwar zweckmäßigerweise im Vorhinein, bevor Du Dein ganzes Tradingvermögen verzockt hast. Wie Du das anstellst, ob mit automatisiertem Handeln oder mit einem diskretionären Ansatz, ist Dir überlassen. Ob man vom Trading leben kann? Ich sage mal so: früher war es einfacher als heute. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur schon zu alt. Ja, macht durchaus Sinn, aber nur eine Stunde, das ist nach meiner Erfahrung zu wenig. Du solltest eigentlich während der gesamten Handelszeit am Markt sein und nur dann nicht mehr, wenn Du keine offene Position mehr hast und keine mehr aufmachen willst. Es läßt sich ja nicht vorhersagen, um welche Uhrzeit welche Marktbewegung kommt. Und wenn Du zum Beispiel Momentum-Trader bist oder trendfolgend handelst, mußt Du letztlich so lange warten, bis die gewünschte Marktbewegung kommt. Und das kann z.B. im DAX von 8:00 bis 22:00 Uhr sein. Es gibt Handelszeiten, in denen große Bewegungen tendenziell öfter vorkommen und solche, in denen es weniger passiert. Aber nichts ist Garantie für irgend etwas.
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Finger wech von.....IG Markets
Also die Beträge, um die es hier geht, sind sehr überschaubar, das hatte ich ja weiter oben bereits angesprochen. Und es ist ja noch gar nicht sicher, daß es überhaupt zu einem Gerichtsverfahren kommt. Wenn es allerdings dazu kommen sollte, würde ich schon gerne mal rechtsverbindlich, sprich durch ein rechtskräftiges Urteil, geklärt haben wollen, was sich ein CFD-Broker mit eigener Handelsplattform erlauben darf und was nicht. Unabhängig davon, was am Ende entschieden wird: wenn es tatsächlich rechtlich einwandfrei sein sollte, was IG Markets da veranstaltet hat...wer möchte denn unter solchen Bedingungen noch wirklich bei denen traden, wenn man im Prinzip bei jeder stärkeren Marktbewegung mit seinen Stopp-Orders der - ich sage mal Willkür - des Brokers ausgesetzt ist? 20 Punkte, 30 Punkte, 40 Punkte, 50, 60, 100 Punkte schlechtere Ausführungen? Wieviel darf's denn sein? Wohlgemerkt alles im fortlaufenden Handel ohne Gaps.
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Finger wech von.....IG Markets
Kleiner Nachtrag: Heute (zum Sonntag!), nur zwei Tage nach Ihrer Rückantwort auf meine Beschwerde erhielt ich per E-Mail einen Drohbrief mit Inkassobüro und Anwalt, wenn ich den durch ihre eigenen fragwürdigen Buchungen entstandenen Sollsaldo nicht unverzüglich ausgleiche. Wirklich freundliche Zeitgenossen.
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Finger wech von.....IG Markets
Ich habe soeben meine Replik auf das unbefriedigende Antwortschreiben auf meine Beschwerde abgeschickt. Mal sehen, wie es jetzt weitergeht. An eine gütliche Einigung glaube ich trotz Weihnachten nicht.
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Finger wech von.....IG Markets
Hallo, vor zwei Wochen habe ich einen Brief an die Compliance Abteilung von IG Markets geschickt, in dem ich den Sachverhalt anhand der Tickdaten noch einmal dargelegt habe und auf eine zeitnahe Ausführung meiner Stopp-Order bestanden habe. Heute erhielt ich die Antwort, die wie erwartet im gleichen Sinne ausfiel, wie auch schon die Antwort der Kundenbetreuung. Ohne auf die Einzelheiten wie Times & Sales einzugehen vertritt IG Markets die Meinung, daß ihre Ausführung "fair" sei und weigert sich, die um 39 Punkte schlechtere Ausführung zurückzunehmen. Somit halten wir zusammenfassend fest: 1. Wer eine Stopp-Order gesetzt hat, muß damit rechnen, daß diese von IG Markets mit einer Verzögerung von bis zu 3 Minuten ausgeführt wird zu einem Kurs, den IG Markets für "fair" hält, ohne daß IG Markets bereit ist, die Verzögerung bzw. den Ausführungskurs im einzelnen zu begründen. Also im Prinzip reine Willkür, denn nachvollziehbar ist da nichts. 2. Als Ausweg wird von IG Markets eine garantierte Stopp-Order vorgeschlagen. Diese ist jedoch mit Kosten verbunden. Die Kosten betragen 0,3 % vom Kontraktwert, beim aktuellen DAX also ca. 17 Punkte. Für das Daytrading dürfte eine Gebühr im Gegenwert von 17 DAX-Punkten verhältnismäßig unattraktiv sein, um nicht zu sagen, das kann man total vergessen. Fazit: IG Marktes ist für den Daytrader definitv kein geeigneter Handelspartner. Wie geht's nun weiter? Wie es das Glück wollte, ist durch die miserable Ausführung von IG Marktes auf meinem Konto ein kleiner Sollsaldo entstanden. Normalerweise hätte bei zeitnaher Ausführung das Konto noch im Haben sein müssen, aber anyway, ich bin froh, daß es so ist. Denn nun darf IG Markets auf mich zukommen und den Fehlbetrag einklagen. Dem werde ich selbstverständlich widersprechen, und dann streiten wir uns bis zum Bundesgerichtshof, sofern die Revision wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Falles zugelassen wird. Ich berichte weiter.
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Finger wech von.....IG Markets
@whipsaw Ich gehe nicht davon aus, daß IG Markets hier zum eigenen Vorteil bewußt die Kunden "verarschen" wollte, das können sie sich auch gar nicht leisten. Ich denke vielmehr, daß es sich um irgendeine "Systemschwäche" gehandelt hat und man nun versucht, eben dieses Systemversagen auf den Kunden abzuwälzen. Letztlich kann mir das aber egal sein. Ich kenne es so, daß in Fällen technischen oder menschlichen Versagens die Order des Kunden im Nachhinein so ausgeführt wird, wie sie ausführungsberechtigt gewesen wäre. Auf keinen Fall aber kann man - wie hier offenbar geschehen - nach eigenem Gutdünken einen Zeitpunkt und auch noch einen Kurs festsetzen (den es übrigens zur besagten Ausführungszeit gar nicht gab) und das alles zu Lasten des Kunden. Auch wenn diese Sache im Nachhinein und im Hinblick auf ein mögliches Gerichtsverfahren doch noch zufriedenstellend reguliert werden würde, ist mein Vertrauen auf zuverlässige Orderausführung bei IG Markets in der Zukunft dahin. Schnelle Moves gibt es im DAX immer wieder, und wenn ich da zukünftig jedes Mal mit dem Damoklesschwert handeln soll, erst nach drei Minuten meinen Stopp ausgeführt zu bekommen...na schönen Dank!
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Finger wech von.....IG Markets
Henrik, ich glaube, Du hast meine Intention nicht verstanden. Es geht mir hier nicht ums Geld, sondern ums Prinzip. Ich handle bereits Futures. Doch hin- und wieder probiere ich neue Strategien aus, und dafür sind mir Futures zu teuer. Deshalb greife ich gerne auf CFDs zurück, vornehmlich für den DAX, weil die Eurex keinen Mini-DAX anbietet und auch nicht beabsichtigt, dies in absehbarer Zukunft zu tun.
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Finger wech von.....IG Markets
Zunächst einmal: Klage einreichen kann jeder. Und es wird auch zu einer Verhandlung und zu einem Urteil kommen, und dieses kann auch von der nächsten Instanz überprüft werden. Das sind glücklicherweise die Errungenschaften des Rechtsstaats, auf die jeder vertrauen kann. Und selbstverständlich hat IG Markets hier eine Vertragsverletzung begangen, wenn sie eine Market-Order nicht ausführen, obwohl sie selber quotieren, sondern sich mit der Ausführung bis zu drei Minuten Zeit lassen. Auch Kunden eines CFD-Brokers sind nicht völlig rechtlos. Und wenn als Ergebnis tatsächlich herauskommen sollte, daß die Kunden zwar nicht völlig rechtlos, aber nahezu rechtlos sind, dann wäre das auch ein Gewinn. Denn Du kannst davon ausgehen, daß ich dafür sorgen werde, daß das Verfahren in der Öffentlichkeit breitgetreten wird und auch nicht mit einem erstinstanzlichen Urteil zu Ende ist. Wenn auf diese Weise ein großer Personenkreis erfahren sollte, daß ein Handel über CFD-Broker ein Vabanquespiel sein sollte, jederzeit jeder beliebigen Willkür des Brokers ausgesetzt (was nicht so ist, aber nur mal theoretisch), wer würde dann in Zukunft noch bei einem solchen Broker ein Konto eröffnen? Es ist also eine Win-win-Situation. Und 250 Euro in der Stunde kostet der Rechtsanwalt auch nicht, jedenfalls nicht meiner.
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Finger wech von.....IG Markets
Mache ich!
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Finger wech von.....IG Markets
Ich muss dazu sagen, dass mir das bei IG Markets zum ersten Mal passiert. Wer weiss, was dahinter steckt...ein neues Management, eine neue "execution policy" bei volatilen Märkten etc., aber das kann mir letztlich egal sein. Ich habe kein Problem damit, wenn jemand mal einen Fehler macht und dieser dann im Nachhinein korrigiert wird, doch das ist hier wohl nicht der Punkt. IG Markets steht auch nach wiederholter Reklamation auf dem Standpunkt, alles richtig gemacht zu haben, und wenn ich keinen garantierten Stopp setze (der extra kostet), sei ich eben selber schuld. Nun wird es dabei allerdings nicht sein Bewenden haben, auch wenn es - zum Glück - nur um wenig Geld geht. Ich werde einen Schriftsatz aufsetzen und an die Geschäftsleitung schicken. Wenn sie bei ihrer Meinung bleiben, werde ich Klage einreichen, definitiv. Dabei geht es mir nicht ums Geld, sondern darum, was sich CFD-Broker leisten können und was nicht, und das rechtsverbindlich.
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Finger wech von.....IG Markets
Hallo, ich habe ja mit CFD-Brokern nur noch wenig zu tun, zum Glück, muß man sagen, denn was ich vorgestern bei IG Markets erleben durfte, bestätigte erneut meine großen Vorbehalte gegen diese Firmen, vor allem, wenn sie in UK ansässig sind. Ich hatte eine Limit-Order zum Short für den DAX bei 5925 mit Stopp bei 5955 gegeben und kam in den Run nach oben rein, als der DAX innerhalb von ca. einer Minute von rund 5900 auf 5980 emporschoß. Das Limit wurde zu 5925 ausgeführt, doch mit dem Stopp ließ man sich bei IG Markets Zeit und führte diesen mit dreiminütiger Verspätung nicht etwa bei 5955, sondern bei 5994 aus. Meiner Reklamation dagegen wurde nicht stattgegeben, vielmehr hätte ich solche "Slippagen" bei schnellen Marktbewegungen zu akzeptieren. Habe ich das? Wohlgemerkt: es gab keine Gaps, schon gar nicht von 40 Punkten, auch nicht im FDAX, dessen Entwicklung ich live mitverfolgt habe. Es ist ja nun nicht so, daß ich auf einem Stoppkurs von exakt 5955 bestehen würde, aber drei Minuten Verspätung und eine 40 Punkte schlechtere Ausführung...tut mir leid. Die hypothetische Frage, was wohl passiert wäre, wenn es nach Erreichen der 5955 einen scharfen Move nach unten gegeben hätte und ob IG Markets dann auch eine "Slippage" mit einem Rückkauf bei 5916 gebucht hätte, wird wohl nie beantwortet werden, aber ausrechnen kann man sich die Antwort ja selbst. Fazit: auch der vermeintliche "Marktführer" bei CFDs ist wegen unseriöser Geschäftspraktiken gestorben. Nur gut, daß ich da niemals viel Geld hintransferiert habe, weil mein Mißtrauen aus oben erwähnten Gründen doch nie ganz weg war. Ich ahnte wohl schon, warum.
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Die Kritik am Kapitalismus
Der Artikel ist sachlich zumindest teilweise zutreffend, beschreibt allerdings die Vergangenheit. Trifft er auch heute noch uneingeschränkt zu, oder stehen wir vor einem "Paradigmenwechsel", um diese hochtrabende Vokabel zu gebrauchen? Wenn die Regeln der Vergangenheit noch gelten würden, dann müßte ja die FDP mit ihren Steuergeschenken in den Umfragen von 14 auf 28 Prozent gestiegen sein. Tatsächlich aber ist sie auf 2 Prozent abgestürzt. Sogar 60 % der FDP-Anhänger sind laut Umfragen heute der Meinung, daß Steuergeschenke verteilen eine schlechte Idee ist. Oder anders ausgedrückt: Wer heute "seine Macht wahren und mehren will", erreicht das nicht mehr mit immer neuen kreditfinanzierten Wahlgeschenken à la FDP, sondern mit solider Politik. In Italiens neuem Kabinett unter Mario Monti ist kein einziger Politiker mehr vertreten, sondern nur noch Fachleute. Ein Vorbild für die Zukunft, für den nicht mehr "gierigen Staat"? Wir werden sehen.
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Bald Spekulationen auf Öl, Metalle und Agrarprodukte reguliert?
Ich gehe davon aus, daß Josef Ackermann das absolut ernst meint, schon allein deswegen, da mir nicht bekannt ist, daß Rohstoffspekulationen einen maßgeblichen Beitrag zum Ergebnis der Deutschen Bank beisteuern würden. Wer andere Informationen hat: Herzlich willkommen, diese hier darzustellen.
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Bald Spekulationen auf Öl, Metalle und Agrarprodukte reguliert?
Ich bin für ein "back to the roots". Der Handel mit Rohstoffen sollte denjenigen vorbehalten bleiben, die auch in der Realwirtschaft damit handeln. Das hatten wir früher ja schon mal. Alle anderen Finanzinvestoren haben genügend andere Spielwiesen zum Rumzocken. Die Preisentwicklung an den Rohstoffmärkten muss deswegen in Zukunft keineswegs weniger volatil verlaufen. Aber sie würde sich wieder stärker an den realen Gegebenheiten - sprich Angebot und Nachfrage - ausrichten und nicht z.B. danach, ob grosse Finanzinvestoren wegen der Schuldenkrise aus dem Bondmarkt aussteigen und ein neues Betätigungsfeld brauchen und deshalb die Rohstoffpreise in die Höhe treiben. Ist aus meiner Sicht ein volkswirtschaftlich unerwünschter Effekt.
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Margin Call
Vielleicht kann man dem Film etwas mehr abgewinnen, wenn man selber "in der Mühle" drinsteckt oder dringesteckt hat und die ganzen hierarchischen Entscheidungsstrukturen inklusive ihrer Irrtümer live miterlebt hat. Da kommt einem doch vieles sehr vertraut vor. Vielleicht lag's aber auch daran, daß ich Kevin-Spacey-Fan bin. Die Kündigungsszene mit dem Prospekt "Looking Ahead" am Schluß war aber doch wirklich gut.
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Steve Jobs ist tot
Tja, also meine Meinung zu Steve Jobs ist gespalten. Seine Fähigkeiten, im Computerbereich die Bedürfnisse der Leute richtig zu erkennen und ein entsprechendes Produkt auf den Markt zu bringen, dass seiner Zeit weit voraus ist, sind unbestritten. Aus diesem Grunde hat er ja auch seinen Guru-Status erhalten. In menschlicher Hinsicht muss er allerdings eine Katastrophe gewesen sein. Beispielhaft dafür ist nur die Geschichte, als er in den 70er Jahren von Atari einen Betrag von 5.000 USD erhielt für die Programmierung eines Computerspiels, dass sein damaliger Kumpel und Mitgründer von Apple, Steven Wozniak, programmiert hatte, diesem aber erzählte, er habe nur 700 USD erhalten und ihn mit 350 USD abspeiste. Wie nennt man so etwas wenn nicht Betrug? Und das mit seinem Kumpel? Naja...
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Dax 8000+ ?
Also für mich ist hier eher der Wunsch der Vater des Gedankens. Wenn man sich das Gesamtbild so ansieht, so kommt nach dem Brutalabsturz ein moderater Abwärtstrend, aus dem er jetzt in einen Seitwärtstrend übergegangen ist, vorausgesetzt, das Tief von knapp 5.000 im aktuellen Downmove hält.