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Mako

*_skilled
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Alle Inhalte von Mako

  1. Mako antwortete auf Ecart's Thema in FX Talk
    Tja, nachdem "die" 1,2335 nicht gehalten hat und ich auch mal wieder ausgestoppt worden bin ( ), steht uns jetzt wohl wirklich die 1,1650 bevor. Motto: Zurück zum Ausgangspunkt (der großen Euro-Rallye von 2005 bis 2008). Doch dann...das könnte der neue Short des Jahrhunderts werden. Naja, vielleicht nur des Jahrzehnts, aber immerhin. Während momentan alle Welt von EURUSD 1:1 redet, sind wir in zwei Jahren vielleicht schon näher an der 1:2 als an der 1:1. Auf alle Fälle dürften sich langfristig neue Rekordtiefs im Dollar ergeben, wenn das so weitergeht, wie es sich jetzt herauskristallisiert. Während Europa bestrebt ist, sein Schuldenproblem mit Haushaltskonsoliderung zu lösen, machen es die USA durch Gelddrucken. Letzteres ist langfristig auch keine Lösung im echten Sinne, man schiebt es nur weiter und länger vor sich her unter Inkaufnahme immer höherer Zinsen und einer immer schwächeren Währung. Sparen, Haushalt konsolidieren...das paßt eigentlich gar nicht zu Amerika. Der kurzzeitige Haushaltsüberschuß in der Clinton-Ära erscheint da eher als fiskalpolitischer Betriebsunfall. Amerika ist und bleibt das Schuldenparadies Nr. 1 in der Welt. Die Frage ist für mich nicht, ob die Märkte das realisieren, sondern lediglich wann. Momentan wird noch das alte Zins- und Konjunkturlied gespielt: Amerika kommt schneller aus der Rezession heraus, hat wieder schneller mehr Wachstum und muß die Zinsen anheben, um den Aufschwung zu bremsen. Und das ist gut für den Dollar. Doch die Story vom "selbsttragenden Aufschwung", der dann so viele Steuern in die Staatskasse fließen läßt, daß die Verschuldung "von alleine" zurückgeht, funktioniert nicht mehr. Dafür sind die Verschuldungsdimensionen mittlerweile zu groß. Sobald die Märkte das begreifen - vielleicht in 6 bis 12 Monaten - sind die Tage des Dollar gezählt. Ich gehe jedenfalls jetzt bei 1,17 langfristig Dollar short. Da ist es mir auch egal, ob er noch ein paar Punkte unter diese Marke gezockt wird, um die allerletzten Stopps abzuräumen. Die Position wird eiskalt durchgehalten.
  2. Oder sowas war vielleicht der wahre Hintergrund: Wird Köhler als zukünftiger Regierungsberater in Washington und Peking tätig? Mal sehen, wo wir "unseren" Präsidenten demnächst wiedersehen werden.
  3. In der Schule wurde uns damals beigebracht zu unterscheiden zwischen Anlass und Grund. Den Anlass kennen wir jetzt, über die Gründe werden wir vielleicht in den nächsten Tagen mehr erfahren.
  4. *Sarkasmus an* 1. Hurra, der Ölpreis steigt. Jetzt schnell Crude Oil long. 2. Hurra, die BP-Aktie fällt. Jetzt schnell BP short (Party ist allerdings schon vorbei) *Sarkasmus aus* Wie es mir geht? Ich weiss, es ist ein wenig garstig, aber irgendwie habe ich das Gefühl, es trifft hier die Richtigen. Hatte Obama nicht gerade vor zwei Monaten eine energiepolitische Kehrtwende vollzogen und Ölbohrungen im Antlantik und Golf von Mexico genehmeigt? Wollten die Republikaner nicht in Alaskas Naturschutzgebieten die Ölforderung erlauben? Von mir aus darf das Öl noch die nächsten Monate kräftig weiter sprudeln und hoffentlich die gesamte amerikanische Golfküste auf Jahre hinaus verseuchen. Schaden bitte nicht unter 20 Milliarden Dollar. Anders ist den ölverliebten Amerikanern keine Lektion beizubringen.
  5. Mako antwortete auf Bull68's Thema in Trader's Talk
    Kampf den Spekulanten - dieses Mal von ungewohnter Seite: der Industrie! Hintergrund: Quelle
  6. Das ist ja schon eine Ewigkeit her, dass ich die Kapitalismus/Kommunismus Debatten führen musste. War so Ende der 70er Jahre. Damals war es gerade unter jüngeren Leuten hip, links zu sein und die bösen Kapitalisten zu verteufeln. Ich hatte seinerzeit den Gegenstandpunkt eingenommen. Und als angehender Börsenjobber hatte ich es natürlich gleich doppelt schwer, denn schliesslich galt damals: "Der grösste Lump im ganzen Land, das ist und bleibt - nicht der Denunziant - sondern der Spekulant, weil er nichts zur volkswirtschaftlichen Wertschöpfung beiträgt und trotzdem Werte auf seine Seite schafft, die ausschliesslich andere geschaffen haben. Dem entgegnete ich, dass der Spekulant ja keineswegs immer auf der Gewinnerseite steht im Gegensatz zum klassischen Ausbeuter. Vielmehr trägt er das volle Verlustrisiko und muss dafür auch im Gegenzug mit der Gewinnchance belohnt werden. Ich verglich seine Position eher mit der eines Spielers. Obwohl diese Argumentation aus meiner Sicht einigermassen plausibel ist und heutzutage eigentlich auch von niemandem mehr ernsthaft bestritten wird, hatte ich damals echte Schwierigkeiten, damit Anerkennung zu finden und wurde irgendwie schief angesehen. Sogar gegen mein eigenes Elternhaus musste ich argumentieren! Hach, waren dass noch Zeiten.... Dem Kapitalismus insgesamt gab ich auch den Vorzug. Die Güterverteilung unter den Wirtschaftssubjekten ist zwar weder gleichmässig noch gerecht, aber da das kapitalistische Wirtschaftssystem bei weitem effizienter ist als das kommunistische, haben am Ende auch die in der Güterverteilungskette eher unten Stehenden immer noch einen höheren Wohlstand als in den sozialistischen/kommunistischen Gesellschaftsformen. Da ging es den Leuten insgesamt zwar gleicher, aber auch gleich schlecht, zumindest tendenziell. Von Konsummöglichkeiten, Reise-, Rede- und sonstigen politischen Freiheiten erst gar nicht zu reden. War bzw. ist ein kommunistisches Gesellschaftssystem ohne erhebliche Regulierungen und damit verbunden auch Repressionen überhaupt machbar? Zweifel sind zumindest angebracht. Da es in der Praxis aber nie ernsthaft versucht wurde, haben wir auch keine Erfahrungswerte. Zu berücksichtigen ist aber auch, dass der Wohlstand der Arbeiter und Angestellten im Kapitalismus nicht wie Manna vom Himmel gefallen ist, sondern im Arbeitskämpfen durchgesetzt werden musste. Der Kapitalismus allein schafft so etwas erst einmal nicht. Doch in der damaligen Welt, in der es reichlich Bedarf an Arbeitskräften und noch keine Globalisierung gab, war das auch nicht so schwer zu machen. Inzwischen ist die Wirtschaftsgeschichte aber ein bisschen weitergelaufen. Dinge, über die man damals nicht diskutieren musste, weil es sie nicht gab, stellen heute ein erhebliches Problem dar. Zwei Fehlentwicklungen möchte ich herausgreifen: 1. Der so genannte Managerkapitalismus. Die Managerkaste betrachtet die Unternehmen, die sie leiten, zunehmend als Selbstbedienungsladen, und es gibt bislang keinen wirksamen Mechanismus, der das unterbindet. Man genehmigt sich schon bis zu dreistellige Millionenbeträge ohne dass dem irgendein Haftungsrisiko gegenübersteht, quasi mit Netz und doppeltem Boden. Schlimmer noch, sogar für schlechtes Management gibt es im Falle des Rauswurfs noch einen goldenen Handschlag in Millionenhöhe. Oder den "Signing Bonus" einfach nur dafür, dass jemand ein Arbeitsverhältnis eingeht, ohne bislang einen einzigen Handschlag für das Unternehmen getan zu haben. Total pervers. 2. Die Globalisierung brachte es mit sich, dass die Arbeitnehmer verschiedener Standorte gegeneinander ausgespielt werden. Die Unternehmen arbeiten international, die Arbeitnehmervertretungen sind jedoch nur national organisiert. Ein Streik, weil ein Standort in ein Billiglohnland verlegt werden soll? Na, dann streikt doch! Je schneller, desto schneller die Verlagerung. Und das Billiglohnland freut sich über jeden neuen Arbeitsplatz. Lösung? Bislang keine. So wird beständig an der Lohnspirale nach unten geschraubt. Vorbei die schönen Zeiten, als der Kapitalismus Wohlstand für alle brachte. Vorbei die alte Wohlstandsrepublik Ludwig Erhards. Man muss deswegen nun nicht gleich das ganze kapitalistische System abschaffen, aber eine Lösung muss her, und zwar schnell. Sonst schwindet die Zustimmung im Volk für das kapitalistische System insgesamt, und zwar nicht zu Unrecht.
  7. Nach meiner Kenntnis waren es bei VW damals gedeckte Leerverkäufe. Somit würde ein Verbot von nur ungedeckten Leerverkäufen auch nicht wirklich weiterhelfen.
  8. Mako antwortete auf Bull68's Thema in Trader's Talk
    Da ist Dein Wissen leider nicht zutreffend. Leerverkäufe in Aktien waren zumindest in Deutschland bis in die 90er Jahre hinein noch verboten. Der Markt hat trotzdem hervorragend funktioniert und Geld konnte man auch verdienen.
  9. Mako antwortete auf Bull68's Thema in Trader's Talk
    Die Spekulation als solche wird natürlich nicht vorbei sein, aber die im Grunde genommen sinnlose Intraday-Zockerei. Andererseits...weniger Umsatz, weniger Steuereinnahmen. Letztlich ist es doch auch für die Staatskasse gut, wenn möglichst viel gezockt wird, jedenfalls dann, wenn darauf Transaktionssteuern zu entrichten wären.
  10. Aus dem Schweden-Beispiel lernen wir - bzw. hoffentlich die Politiker - eines: 1. Nationale Alleingänge bringen hier überhaupt nichts (das haben sie wohl begriffen, bis evtl. auf die Linken) 2. Vorsicht, Vorsicht mit den Steuersätzen. Es ist immer verlockend, sich im Vorhinein reich zu rechnen. Doch auf diesen Leim sollte niemand gehen. Viel besser ist es, die Steuersätze schön niedrig zu machen, so dass sie wirklich niemandem weh tun. Auch wenn in der Anfangsphase nur wenige Milliarden eingespielt werden. Das ist besser als gar nichts wie in Schweden.
  11. Mit diesen und ähnlichen Fragen dürfen sich dann gerne die EU-Finanzminister und deren Ministerialbürokraten beschäftigen, mal sehen, was ihnen dazu einfällt. Vielleicht so eine Art "Kartell der FTS-Länder"? Freier Kapitalverkehr nur unter denjenigen Staaten, die dem Kartell angehören und eine bestimmte Minimum-FTS erheben...ansonsten auf alle Kapitaltransfers von "Drittstaaten" ins FTS-Gebiet eine Kaptialverkehrssteuer von 0,1 %, vergleichbar der Einfuhrumsatzsteuer.....? Freier Welthandel und Kapitalverkehr ist bekanntlich ja immer nur gerade so gut, wie er den eigenen Interessen nützt, ansonsten halt Protektionismus.
  12. Klar ist aber auch eines: wenn es nur bei Gerede bleibt und keiner was tut so wie bisher, dann werden die poltischen Gruppierungen gewählt, die was tun, von SPD bis Linkspartei. Die aktuellen Wahltrends und die neuesten Umfragen sprechen eine klare Sprache.
  13. Tja, da es eine solche Steuer ja noch nie gegeben hat, ist alles, was jetzt im Umlauf ist, reine Spekulation. Die ganzen zig oder sogar hunterte von Milliarden, die diese Steuer jährlich bringen soll, sind reine Spekulation, weil kein Mensch die Auswirkungen auf das Transaktionsvolumen kennt. Letzteres ist auch wieder abhängig von der Höhe der Sätze, und die sind auch noch nicht klar. Dann kann niemand die Ausweichreaktionen beurteilen, weil keiner im Moment weiss, wer mitmacht und wer nicht. Und schliesslich herrscht auch noch Unklarheit über den Zweck der Finanztransaktionssteuer. Einige wollen nur die Staatskasse füllen, andere wollen "die Spekulation" eindämmen, was immer das heisst. Klar ist aber eines: es gibt in der Bevölkerung einen erheblichen Druck, dass "die Finanzbranche" zur Kasse gebeten werden soll. Und eine Finanz-Umsatzsteuer ist da verwaltungstechnisch eine sehr einfache Lösung, so wie auch die Mehrwertsteuer.
  14. Also was bisher an Steuersätzen in der Diskussion ist, sind: 0,1 % auf Kassageschäfte (also Aktien, Anleihen etc.) 0,01 % auf Derivate, Berechnungsgrundlage wäre der Kontraktwert. Das würde bedeuten, dass ein Derivat mit 10 % Margin und somit 10-fachem Hebel steuerlich dem Kassageschäft gleichgestellt wäre. Derivate mit höherem Hebel stünden dann steuerlich schlechter da. Für FX-Geschäfte habe ich einen Satz von 0,01 % gehört. Ein Satz von 0,1 % erscheint mir unrealistisch hoch.
  15. Ja, das scheint neu zu sein. Zumindest in der Zeit, als ich dort noch ein Konto hatte, wurden einem bei Short-Positionen keine Zinsen belastet, auch wenn der Wert negativ war. IG Markets läßt grüßen. Warum sich nicht das Geld einverleiben, wenn es der größte Wettbewerber auch so macht? Jedenfalls wissen wir jetzt, wie Peter Cruddas zu seinen Milliarden gekommen ist. Sicheres Geld, ohne Risiko. Aber alle anderen machen es auch so. CFDs sind unter Kostengesichtspunkten so was von uninteressant - man kann nur jedem abraten, sich mit diesem Zeug zu beschäftigen. Eine Geldvernichtung sondersgleichen. Ich kann nur empfehlen, auf Futuresmärkte auszuweichen. Sogar KO-Scheine sind günstiger.
  16. @ Henrik: Es wäre auch heute noch möglich, wenn jemand wieder eine reine P2P-Handelspalttform zur Verfügung stellte, bei der jeder User seine Orders per Hand einstellen müsste. Aber so etwas macht niemand mehr, nach den Erfahrungen der Vergangenheit inklusive der Pleiten bzw. Schließungen schon gar nicht. @ronner: CMC wollte gar nichts daraus machen, schon allein deswegen, weil sie das Knowhow für Binäroptionen gar nicht mitbringen und auch nicht gewillt sind, es sich anzueignen. Der einzige Zweck der Übernahme von Redmonitor lag darin, neue Kunden für die CMC-CFDs zu generieren, die dann möglichst schnell alle ihr Konto verzocken und Peter Cruddas noch um einige hunderttausend Euro reicher machen. Man stelle nur mal die beiden Personen gegeneinander: Herr Hofkirchner, der Wissenschaftler und ehemalige Geschäftsführer von Redmonitor und Herr Cruddas, der Vertriebsprofi und Chef von CMC. Da treffen zwei Welten aufeinander.
  17. Kann ich bestätigen zumindest für Freitag abend nach 22:00 Uhr. Weder IG Markets noch Extrabet waren erreichbar.
  18. Tradesports war im April 2007 also auch erledigt, und eine neue vergleichbare Plattform erst einmal nicht zu finden. Ein kleines bisschen betätigte ich mich in den folgenden Monaten bei Binarybet (heute Extrabet bzw. IG Markets). Ein adäquater Ersatz war das jedoch nicht. Denn zum einen stellten hier nicht die User die Kurse, sondern ein professioneller Broker, der natürlich auch sein Geld verdienen möchte, und zum anderen taugte das Angebot seinerzeit nichts. Es gab Rangebets mit 15-Punkte-Ranges für den DAX zu völlig aberwitzigen Spreads. Die waren schon mal uninteressant. Und sonst gab es nur noch Up/Down und 50er und 75er Targets. Ein bisschen habe ich dort rumgezockt mit einem Ergebnis etwa um die Nulllinie herum und ich verlor schnell das Interesse. Rettung sollte erst im Herbst 2007 nahen. Im September 2007 startete Redmonitor einen Handel mit Digitaloptionen. Dieser war glücklicherweise wieder als Peer-to-Peer Lösung implementiert, wo alle User gleichberechtigt ihre Quotes einstellen konnten und Redmonitor nur die Plattform zur Verfügung stellte. Um dem Handel etwas Schwung zu verleihen, hatte sich Redmonitor etwas Besonderes einfallen lassen: Bei den standardisierten Fifty/Fifty-Digitaloptionen, also denjenigen, bei denen man im Gewinnfall immer das Doppelte seines Einsatzes erhielt bzw. im Verlustfall immer einen Totalverlust machte, gab es Prämien für das Market Making. Wer die besten Quotes stellte und die größte Size anbot, konnte nach einem ausgeklügelten Berechnungssystem Bonuspunkte sammeln, die am Monatsende dann in harte Euros umgerechnet und ausgezahlt wurden. Jeden Monat wurden insgesamt 10.000 Euro an Prämien ausgelobt, verteilt auf die Märkte DAX, ATX und SMI, später kam auch noch der Dow hinzu. Da die Plattform noch in der Entwicklung war, gab es anfangs keine API-Schnittstelle, so daß alle Quotes per Hand eingestellt und geändert werden mussten. Nun, da ich ja die überwiegende Zeit ohnehin vor dem Bildschirm verbrachte, dachte ich, dann doch mal ein wenig Market Maker spielen zu können. Puhh, war das ein Stress! Vor allem auch deswegen, weil es rund um die Uhr Bonuspunkte für das Quotieren gab, also auch nachts. So musste ich dann in der Nacht ca. alle zwei Stunden schauen, was sich an den asiatischen Märkten so tat und gegebenenfalls die Quotes anpassen. Mit Durchschlafen war da nicht mehr viel. Finanziell hat sich das jedoch gelohnt. Allein für's Market Making konnte ich um die 2.000 Euro im Monat kassieren, insgesamt etwa 6.000 Euro, und dazu kamen noch Tradinggewinne, so daß ich bis Ende Januar 2008 knapp 10.000 Euro verdient hatte. Dann war es vorbei mit der Herrlichkeit. Das Market-Making-Bonusprogramm wurde eingestellt, einige Monate später dann auch der gesamte Handel im Zuge des Aufkaufs der Plattform durch CMC Markets. Etwa 1.000 Euro habe ich wieder verzockt, so daß mir am Ende rund 9.000 Euro geblieben waren für dreieinhalb Monate intensiven Tuns. Dann war auch diese Party vorüber. Fazit meiner Binärwetten-Parties: 1. Die schönsten Parties sind immer am schnellsten vorbei. 2. Mindestens die Hälfte meines Erfolges beruhten auf Faktoren, die mit reiner Markteinschätzung nichts zu tun hatten. Sei es das Ausnutzen von Fehlquotierungen (die es auch bei Redmonitor gab) bzw. der Unerfahrenheit von Neulingen oder die Zahlung von Boni. So simpel kann Börsenerfolg manchmal sein. Hiermit endet der Exkurs in meine kleine Welt der binären Optionen und Handelsplattformen. Ab jetzt wird schön chronologisch erzählt. Nur wird das nicht so schnell gehen. Ich hoffe, im Wochenrhythmus ein Kapitel fertig stellen zu können, eventuell wird es aber auch ein wenig länger dauern. Also bitte etwas Geduld und bis bald.
  19. Mako antwortete auf Ecart's Thema in FX Talk
    ...sagt zumindest der "Investment-Biker"
  20. Mako antwortete auf Ecart's Thema in FX Talk
    Am Rande möchte dann auch noch anmerken, daß ein EUR/USD Kurs im Bereich von 1,15 bis 1,30 der Kaufkraftparität entspricht. Die Kurse von über 1,30 bis zu 1,62, die wir in der Vergangenheit erlebt haben, waren letztlich nur Euro-Überbewertungen, und die aktuellen Kurse entsprechen dem Normalniveau. Man sollte nicht den Fehler machen, einen EUR/USD von 1,60 als "Normalität" zu betrachten und alles, was darunter ist, als "Euro-Schwäche" zu interpretieren, nur weil der Dollar in den letzten drei Jahren zur Schwäche tendierte. Aber wie es halt so ist - man gewöhnt sich schnell an vieles, und eben auch an den schwachen Dollar. Steht der Euro in den nächsten 12 Monaten im Bereich von 1,20 bis 1,35 USD, wird niemand mehr in Panik geraten und vom "Ende des Euro" sprechen.
  21. Durch Herumsuchen in allen möglichen Tradingforen. In welchem genau ich über Tradesports gelesen habe, weiß ich nicht mehr. Als Bluevex pleite ging, wollte ich natürlich wie alle anderen auch aktuellste Informationen zum Fortgang des Insolvenzverfahrens und möglicher Handlungsalternativen haben. Besonders letzteres war wichtig, denn es stellte sich doch sehr schnell heraus, daß bei Bluevex Hopfen und Malz verloren waren.
  22. Mako antwortete auf Ecart's Thema in FX Talk
    Es gibt eine horizontale Unterstützung im Bereich 1,2335 - das ist das Korrekturtief von 2009. Diese Marke sollte erst einmal halten. Da die Panik im Euro augenblicklich doch recht groß ist, könnte man mal eine Euro Longposition in Betracht ziehen. Die jüngsten Meldungen sind ja für den Euro gar nicht so schlecht: 1. Sparbeschlüsse in Spanien und Portugal 2. Zusicherung von Trichet, den Ankauf "maroder" Staatsanleihen nicht als Beginn eines quantitative easing zu sehen, da man die Liquidität am Geldmarkt wieder einsammeln wolle. Also ich bin heute mal Euro long gegangen bei 1,2490.
  23. Totgesagte leben länger. Jetzt kommt sie vielleicht doch noch, zusätzlich zur Bankenabgabe: Quelle Und wenn sie nicht kommen sollte, wird uns das Thema auf alle Fälle in der politischen Diskussion erhalten bleiben.
  24. Hallo whipsaw, das passende Bild ist hier zu finden: http://img150.imageshack.us/img150/6817/testphasewu5.png aus dem Thread http://www.tom-next.com/community/Trading-...html&st=400 Das war die Geschichte Anfang Januar. Allerdings glaube ich nicht, daß das noch irgend jemandem etwas sagt, weil niemand mehr weiß, wie die Kurse an diesem Tag waren.

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