Maerl Brontius
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MC bleibt hängen
vielleicht ein Update, dürfte eher in meinem sehr vernachlässigten Mini-Blog von tom-next passen, aber nun ist es hier: nach vielleicht 3-4 Wochen konnte seitens der Entwickler das Verhalten nachgestellt werden. Es kann natürlich nicht garantiert werden, dass es sich um die gleiche Ursache handelt so der Support. "Ganz genau!" dachte ich. Ein Vergleich der Log-Files, die teils sehr detailliert sind, ist immer mit Vorsicht zu geniessen, da diese nicht den richtigen Zeitpunkt (Stichwort kein sofortiges Flushing der Logausgaben) und auch irreführende Ausgaben beinhalten können. Meinerseits ging es mittlerweile darum zu überlegen, ob meine Entscheidung bei der Analyse bei MC den Schwerpunkt zu sehen korrigiert werden sollte oder nicht. Es wäre ärgerlich eine Weile auf das falsche Pferd gesetzt zu haben und den Absprung bzw. richtigen Abzweig verpasst zu haben. Ein wenig vergebene Mühe wäre vor 10 Jahren für mich ein wahres Ärgernis, solch Zeitverschwendung, so ein M*st! Letztlich ist es eine Erfahrung und man lernt daraus, genau wie man an den Märkten aus schlechten Verhaltensweisen lernen sollte. Also wieder ein paar Schritte zurück und MC MC sein lassen und mich in Richtung TradeNavigator orientieren. Mich hat diese Software schon immer gereizt, wenn auch ich keine wirkliche Schlagkraft seitens Support/Development vermute. Andererseits ist für mich die Zeit vorbei ständig auf der Suche nach neuer Software oder Systemen zu sein. Letztlich nährt sich die Suche nach der immer besseren Software, dem Interesse nach einem treffsicheren System, von selbst -- im Endeffekt ist das kontraproduktiv hinsichtlch dem eigentlichen Ziel, das man anstrebt. Ähnliches bei der Fotografie, mein neuester Reiz, die Infrarot-Fotografie. Der Eigenumbau der Kamera ist machbar aber nicht langwierig und lässt sich mit professionellen Mitteln hinsichtlich erreichter Qualitäts und Frequenzerweiterung toppen, preislich dann fast vierstellig aber man will ja auch da mal seine Bälle spielen. Da mir noch ein gewisses Mass an Selbstreflexion geblieben ist, hatte ich deshalb in den letzten 2 Jahren so einige Entscheidungen getroffen, die mich vor solchen Zeit vergeudenden Abwegen bewahren bzw. ich mich einfach für gewisse Dinge entschieden habe. Ein Teil davon ist MC, was für die Analyse und halbautomatisches Handelns hilfreich sein sollte. Um jetzt zum Ausgangspunkt zurückzukommen: In den letzten Monaten sind mir wirklich so einige Punkte in MC aufgestossen, die mich an die Software zweifeln liessen -- das sind teils wirklich rudimentäre Dinge ... Zur Verteidigung muss man sagen, dass man imho von Allen Mitbewerbern in diesem Markt ähnliches schreiben könnte, es ist also kein Alleinstellungsmerkmal von MC. Weiterhin ist es so, dass zu meinem Erstaunen der Support wirklich gut ist. Man interessiert sich wirklich, was der Kunde möchte und das Tracking von Problemen wird teils offen kommuniziert. Um es knapp zu fassen, das ist ein riesiger Pluspunkt von MC und spricht gleichzeitig gegen Software, die lediglich eine kleine Schlagkraft bieten kann (Beispiel dürfte klar sein). ......... Also, um wirklich entscheiden zu können, ob ich meine Entscheidung für MC teilweise revidieren sollte also die Frage, wie komme ich nun weiter bei diesen Punkten in MC, die ein gewisses Problem für mich darstellen? Teils habe ich erfahren, dass man mit Boardmitteln das Problem umschiffen kann (ich sag nur Warten auf Barstatus=2 http://www.tom-next.de/community//public/style_emoticons/default/gossip.gif) oder es wurde in der offiziellen Version behoben, oder ein Patch tat es oder aber man arbeitet noch daran. Im Endeffekt ist die Aussage damit für mich, dass es in die richtige Richtung geht. Meine Hoffnung: Nicht soviel neue Funktionalität, sondern eher an den Feinheiten der Software arbeiten. Weiterhin habe ich natürlich überlegt, ob ich selbst diesem Freeze irgendwie das Handwerk legen kann. Nein das soll kein Hang zum Größenwahn andeuten -- letztlich aber habe ich davon nicht wirklich etwas in dem MC - Forum gelesen, zumindest wäre es mir in Erinnerung geblieben. Woran kann es also liegen??? Um es kurz zu fassen, meine Workspaces habe ich als Kopie aber eben kastriert in Nutzung und zusätzlich noch den Patch, der den Fehler ursprünglich beheben sollte. Damit läuft alles eigentlich wie Butter, in dieser Konstellation kein Freeze mehr! http://www.tom-next.de/community//public/style_emoticons/default/bluelight.gif Nun ist Softwareentwicklung das, wo ich nicht gänzlich blind bin um es vorsichtig auszudrücken ... entsprechend verwundert mich das. Im Prinzip sollte hier keinerlei Relation zu dem benannten Freeze vorhanden sein. Dass ich in meinem Code hinsichtlich Deadlocks/Busywaiting bzw. Loops überhaupt schon geprüft habe, brauche ich hoffentlich nicht zu erwähnen. Das wäre dann aber auch bereits vor dem Schiessen des Workspaces ein Problem. Ich werde sehen, wie sich die Konstellation, mit der ich MC momentan laufen lasse, verhält .... bis jetzt jedenfalls mehr als gut ... vielleicht hat der Patch ja doch ein wenig geholfen. Aber unabhängig der Kritik, die ich hier ausgesprochen habe, will ich noch einmal deutlich betonen, dass IMHO Mitbewerber sicher ähnlche oder wesentlich kritischere Punkte aufzuweisen hätten und mich der Support bei MC schon sehr positiv überrascht hat!! Und genau das findet man nicht wirklich oft. Sollte sich das Rätsel gelöst haben, ggfs. ein Update hier. Auf jeden Fall dürfte sich die nächste öffentliche Version (vermutlich 8.1.) hinsichtlich alles bezüglich Verbindung zu IB gebessert haben. Prost http://www.tom-next.de/community//public/style_emoticons/default/vola.gif PS: Klasse bzw. Lob, wie souverän Tom-Next auf die Attacken von wem auch immer reagiert hat!
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MC bleibt hängen
wenn in den Kernkomponenten Fehler auftreten, hat man da, wo man als MC-Nutzer agieren kann, keinerlei Aktionsmöglichkeiten, hinsichtlich hierfür nutzbarem Logging. Bezüglich 'Disconnect' verzögern, da kann ich nur sagen, dass sich der Support auf dieser Detailebene nicht in die Karten schauen lässt, mehr als meine Hinweise auf diese letzten Logausgaben kann ich da nicht machen. Das kann sich in der Komponente selbst (imho tsIBDataFeed.dll) ganz anders darstellen, dazu weiss ich zuwenig über die interne Architektur. Diese DLL habe ich bereits als gepatchte bekommen bezüglich einem anderen Bugs, diese erneut mit zusätzlichen, kompletten Debug-Informationen zu generieren zzgl. erweitertem Logging oder aber sich auch via RemoteDebug einklinken sind übliche Sachen, nur kann nur TS selbst abwägen, was pragmatischer ist ... Edit: Die TWS-TradingAPI wurde für 8.1. auch aktualisiert, hab die beiden DLLs auch mitbekommen, die dürften an der Stelle aber nicht in Aktion sein.
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MC bleibt hängen
Hallo, mal die Frage an die Leute, die MC nutzen. Seit einigen Monaten gibt es bei meiner Multicharts-Installation das Problem, dass das Beenden von MC oder aber Schliessen eines Workspaces nicht immer aber ab und an dazu führt, dass MC nicht mehr reagiert. Kein Busy-Waiting, d.h. Speicher und CPU sind normal. Üblicherweise benötigt MC auf den Ausgaben von QuoteManager eine Weile, um die Disconnects der einzelnen Kontrakte durchzuführen. Bei Custom-Futures scheint das ja einiges zu sein. Thread-Mässig ist diese Aktion leider nicht von der MC-Oberfläche entkoppelt, womit man die Obhut über die Aktivitäten verliert und gar nichts mehr genutzt werden kann. Mit MC gab es bisher einen sehr regen Informationsaustausch bezüglich Logs, Dumps. Es trat auf einer älteren MC 8.0 32 Bit aber auch einer nagelneuen MC 8.0 64 Bit Version auf. Alle Instrumente sind komplett neu eingelesen, womit Strukturänderungen gegenüber alten Versionen ausgeschlossen werden können. Die letzte Protokollierung im QuoteManager vor dem Einfrieren ist immer das Disconnect von einem ES-Contract (erst ESU2 und seit Rollover bei ESZ2, also beim jeweils aktuellen Contract). Der Support hat sich schon alles mögliche angeschaut, ich habe wegen eines anderen Bugs bereits einen Patch für den Interactive Brokers - Adapter. Letztens hat man mir einen HotFix fuer StoragePack.dll gegeben, der hinsichtlich Byte-Groesse identisch war. Ich weiss, wie sich Änderungen im Quellcode auf die Ziel-Kompilate auswirken, ich habe da leichte Zweifel, was diesen HotFix betrifft. Sofern das Problem auf fehlerhafte Thread-Synchronisation und somit auf eine Race-Condition zurückzuführen ist, lässt sich das natürlich u.U. schwer bis extrem schwer lokalisieren. Ich weiss das, da ich jahrelang mich damit beschäftigt habe. Meiner Meinung nach konnte man beim Support in der Entwicklungsumgebung (.Net-Studio) kein Attach auf den ProzessDump durchführen. Weiterhin trat das Verhalten mit zwei verschiedenen SSD als Systempartition wesentlich häufiger auf, als kurzfristig mit einer langsamen normalen Festplatte als Systempartition (gleiches System, nur 'geklont'). Das deutet üblicherweise definitiv auf eine Race-Condition hin. Irgendwelche externen DLLs habe ich ausser ELCollections.dll nicht. Die globalen Variablen konnte man wohl früher nur via externe DLL nutzen, ist aber seit ... Teil von MC. Soweit ich mich erinnere ist MC vor 8.0 nie eingefroren. Vermutlich wird niemand etwas zu diesem Einfrieren sagen können, falls doch würde mich das sehr freuen.
- Tom-Next wieder Online
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Linda die Top Traderin
Ist doch nett, dass auch mal von den Leuten berichtet wird bzw. diese selbst berichten, die mit links bzw. ohne großen Aufwand das einfach nutzen und sich einen bunten Ast daran verdienen. Natürlich ohne Einarbeitungsaufwand in unwichtige Zusammenhänge -- schliesslich ist alles so einfach gestrickt, dass jeder ungelernte Bankkaufmann das hinbekommt! Wer diese Möglichkeiten für sich nicht zu nutzen weiss ist doch selbst schuld und muss sich dann doch mit den Feinheiten und Härten der Märkte auseinandersetzen. Bei den einschlägigen Forexforen gab es immer wieder Threads, wo es darum ging mit 10 Minuten Aufwand (ok, zusätzlich 30 mins täglich für Erfolgs- und Diskussionspostings im Forexboard). Ich habe das oft nicht lange mitverfolgt, da ich selbst fahren lernen wollte anstatt für 10 Minuten pro Tag die Idee anderer für den eigenen Wohlstand zu missbrauchen. Aber irgendwie klingt das doch ein wenig masochistisch veranlagt, sich im turbulenten und schnellen Markt über Wasser halten zu wollen, anstatt die strukturierten und einfach gehaltenen Möglichkeiten zu nutzen, die z.B. in dem letzten Video dargeboten werden. Ist doch irgendwie komisch, immer wieder suchen die Menschen nach dem heiligen Gral oder dem, was dem nahekommt und wenn er uns vorgesetzt wird, wie eine Schüssel Milch der Katze, dann rennen wir weg oder zerreissen es vorher. Alles sehr merkwürdig.
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Carry Trade
IB ist keine Lösung für alles, man muss schon differenzieren ... ich selbst wickel meine Future-Trades darüber ab aber dort, wo ich bei IB nicht flexibel genug bin bzw. ich eben viele Teiltrades benötige, kommen andere Accounts ins Spiel. Inwieweit CFDs mit IB mittlerweile Sinn ergeben müsste man prüfen, letztlich würde hier aber die Interaktivität mit dem Chart fehlen. Und Carry-Trades mit ETFs oder Futures zusammenbauen, sprengt das Risikomanagement der meisten Privatanleger. Dass bei einem angeblichen Interbankenkonto (IBFX bzw. mittlerweile der dort genutzte Counterpart TradestationFX) weniger Requotes kommen kann ich nicht wirklich feststellen. Und selbst, wenn das bei dem einen oder anderen 'Broker' der Fall sein sollte, die noch vorhandenen Requotes sind Grund genug bestimmte Deals dort eben nicht zu machen. Für bestimmte Zwecke, wie Handelssysteme in kürzeren Zeitrahmen, ist das entsprechend alles andere als geeignet. Ich hatte meine Systeme soweit, dass äusserst flexibel an den Requotes 'herumgeschiffert' wurde, aber letztlich ist das mehr oder weniger für mich ein KO-Kriterium gewesen. Ich selbst habe immer viel Kontra bezüglich Marketmaker gegeben, jedoch sollte man auf dem zweiten Auge dann auch erkennen, dass man diese durchaus für seine Zwecke nutzen kann. Für längerfristige Sachen sind Marketmaker sehr wohl nutzbar. Und an der Stelle muss man sich klar über die Finanzierungskosten sein. Den Rest habe ich in meinem letzten Posting bereits geschrieben.
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Carry Trade
ja, die Sache mit den Carry-Trades. Auf jeden Fall dürfte jetzt deutlich geworden sein, dass die Höhe dieses Swaps oder die positiven / negativen Finanzierungskosten bei anderen Trades, sich sehr schnell ändern kann. Bei MarketIndex mache ich öfters längerfristige Spielchen mit Crude Oil, je nach Jahreszeit und ob gerade Contango oder Backwardation angesagt ist und in Abhänhigkeit von EURUSD kommen schon ein wenig an Zinsen zusammen. Beim zuletzt ausgelaufenen Future knapp 0,0492% positiver Finanzierungskosten pro Tag (abzüglich 2% RBS-Kosten p.a.). Und das ist schon ein schöner Batzen Zinsen und das bei Öl LONG Jetzt nach dem Rollen zwar noch positiv aber nicht mehr der Rede wert. Hatte diesbezüglich kürzlich auch direkt mit den Leuten von RBS gesprochen, irgendwie schien die Facade schon ziemlich dünn zu sein. Ich wollte einfach nur mal schauen, was die Leutchen mir zu den Finanzierungskosten mitteilen können, wie man 'rollt' bzw. wann. "... ach, alle zwei Monate, beim nächsten Future" ... Ich: "Wie, laut RBS-Seite ändern sich die Zinsen jeden Monat." .... "Das kann sein .... jaaaa, da stand etwas falsches in meinem Computer" ... Leise dachte ich mir "Nun verbinde mich schon weiter." Infos zu den Finanzierungskosten http://marketindex.r...tform/Financing die Finanzierungszinsberechnung für die CFDs http://marketindex.r...ncingCalculator .. liest sich schön bunt und macht den Eindruck, dass man sich als Kunde sein Risiko vorher durchrechnen kann. Nur nützen diese Informationen dem Kunden imho herzlich wenig, bis auf die täglichen Finanzierungskosten, die man dort erfährt. Wozu eine wöchentliche, monatliche oder jährliche Berechnung, wenn diese lediglich die täglichen Finanzierungskosten aufs Jahr hochrechnen und nach dem Rollen die Sache gänzlich anders aussehen kann. Es wird nicht offen kommuniziert, welches Underlying genutzt wird, womit man dann wenigstens selbst nach dem nächsten Rolltermin Ausschau halten kann (habe jetzt noch nicht abgeglichen, ob RBS irgendeine Regel beim Rollen nutzt oder einfach nur am Stichtag rollt). Bezüglich Contango bzw. Backwardation kann man sich die Kurse in einer Watchlist ja gegenüberstellen, um sich ein Bild zu machen (würde ich gerne in MC integrieren). Letztlich hatte man mich nach drei Gesprächspartnern mit jemandem verbunden, der imho wirklich Ahnung hatte, vermutlich aber nie von Kunden angerufen wird, da sich diese im Höchstfall die CFD-Finanzierungskosten auf der Seite ausrechnen ... wunder wunder nach dem Rollen .... wo ist denn mein schöner positiver Zinsatz täglich hin??? Hatte ich mir doch jährlich ausgerechnet und nun???? Diese Halbinformationen dem Kunden gegenüber sind eigentlich sehr traurige Verschleierungstaktik. Da nützt auch keine fruchtlose Argumentation, wieviel Wissen über die Finanzierungskosten-Berechnung bei Futures auf der Seite zu finden sind oder das die meisten Kunden sich dafür nicht interessieren. Ich weiss, CFDs, Marketmaker ... böse böse ... Aber letztlich trade ich Öl nur dort und i.d.R. über sehr lange Zeiträume und es macht einen Heidenspass in MarketIndex immer mal wieder reinzuschauen und ein bisschen zu daddeln Deshalb und insbesondere, da die Finanzierungskosten kürzlich mal wieder richtig gut waren, wollte ich mal schauen, wie weit man das für sich transparent machen kann. Gut, das Underlying weiss ich mittlerweile, den Kurs vom EURUSD kann man mit verschiedenen Szenarien in die Berechnung mit einfliessen lassen. Die 2% RBS-Kosten sind laut deren Seite grundsätzlich abzuziehen. Inwieweit der Marketmaker selbst die Kosten für sich noch weiter flexibel gestaltet, kann ich aktuell nicht sagen. Auf jeden Fall ist es mir bereits mehrmals aufgefallen (und das ist eigentlich der Hauptgrund für mich, hier Interesse zu zeigen), dass die Finanzierungskosten teils sehr stark schwanken. Beim ersten Mal (damals noch bei ABN) gab es einen entsprechend fetten Minustrade, da die Öl-Shorts aufgrund der Euro-Bewegung zu hohe Finanzierungskosten in den Folgemonaten nach sich gezogen hätten. Daraus habe ich mittlerweile gelernt und sicherheitshalber vor dem letzten Rollen meine Posis zurückgefahren. Inwieweit für die teils sehr starken Änderungen der Finanzierungskosten wirklich nur die Kurse der nächsten Futures und vom EURUSD auschlaggebend waren oder es weitere Faktoren gab ... das würde mich schon sehr interessieren. Habs aber auch erstmal auf Eis gelegt.
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Der Untergang der alten Welt
dass das Volk ihre Vertreter wählt und diese dann i) die vor der Wahl getätigten Zusagen einhält, ii) die Meinung der Mehrheit der Bevölkerung vertritt und iii) des Volkes Stimme für interessant erachtet ... das ist reines Wunschdenken. Es gibt eben immer wirtschaftliche und persönliche Interessen, ungezügelte Ego, etc. was den Aktionen einen gewissen Rahmen gibt. Und man könnte fast meinen (wer will das schon behaupten ), dass gewählt wird und dann die Puppen im Namen des Volkes tanzen, kriminelle Handlungen in richtig großem Mass passieren, mit heisser Ware gehandelt wird, ... Meine Meinung dazu: sicher alles nicht so, wie es sein sollte ... ich war viel in Asien unterwegs und weiss, dass man sich die sozialen und demokratischen Strukturen aus D nur allzu-sehr wünschen würde. Ich würde meinen, dass ein sehr großer Teil der Bevölkerung sich gar nicht bewusst ist, was aktuell gespielt wird und die persönliche Meinung zu solchen Themen dann eher gesellschaftlich getrieben ist. Natürlich ist es hinterher reden immer einfach aber trotzdem stößt es ja immer wieder auf, wieso man denn Kriterien aufstellt, die man nicht durchsetzen kann/will, obwohl diese Stabilitätskriterien eine mehr als wichtige Grundlage des gemeinsamen Euros darstellen. Die EU hätte für ein bankrottes Land wie Griechenland (es kann kann seine Liquidität selbst nicht mehr sicherstellen und wird nur noch von der EU über Wasser gehalten) die entsprechenden Konsequenzen längst selbst realisieren müssen. DAS genauso wie größere staatliche Unterstützungen für größere Firmen, die ansonsten insolvent gehen sind ein NO-GO! Systemrelevant oder aber tausende Arbeitslose sind nicht wünschenswert, aber so ergibt sich eine gepflasterte Wirtschaft, die sich nicht selbst trägt. Staatliche Überregulierung ist auf lange Sicht nicht wirklich zielführend. Nur leider sind die Zeitrahmen, in denen gedacht und geplant wird heutzutage so kurz, dass langfristiges Handeln und insbesondere das eigene Verantworten nicht mehr gegeben ist. Wenn ein Herr Kohl gefeiert wird, wie wichtig er für den Euro war, dann frage ich mich, wie man das gutheissen kann, wenn doch die notwendigen Rahmenbedingen definiert aber deren Einhaltung nicht realistisch koordiniert und geahndet werden kann oder war der Weitblick doch so kurz? Es versteht sich von selbst, dass das alles notwendig war aber über das wie, da hat man uns ein Süppchen eingebrockt. Nein, ich bin nicht gegen den Euro, im Gegenteil, ich denke wir profitieren wesentlich mehr vom Euro als man sich gemeinhin bewusst ist, aber ein Euro, der systematisch früher oder später vors Schaffott gestellt wird, weil die Regeln nicht wirklich bindend sind und aktuell ein Eiertanz an den Tag gelegt wird, ... Woher soll das Geld kommen, das hier und da fehlt und mit großen Taschen verteilt wird? Es wird immer der Bürger zahlen, egal ob die Inflation angetrieben wird oder die notwendige Währungsreform formuliert und beschlossen wird und damit eine kräftige Abwertung. Niemand sollte damit rechnen, dass DAS mit dem Euro auf dem einen oder anderen Wege vorrüber geht, ohne dass die Mehrheit der Gemeinschaft geschropft wird. Was mir persönlich bei dieser Thematik wichtiger ist, als Pro und Contra der aktuellen Euro-Aktivitäten einzuordnen, nämlich wie man die mühsam erarbeiteten 5,71 Eur am besten vor dem Wertverlust schützen kann bzw. wie man am besten die aktuelle Situation nutzt und davon profitiert. Und ich bin der Meinung, dass die Turbulenzen und sich ändernden Marktgegebenheiten viele viele Chancen bringen!
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Trend: Social Investment Networks ("Social Trading")
bezüglich den Firmen/Adressen, die dir da im Sinn sind, mag das vielleicht zutreffen. Bei C2 damals war es u.a. BulldogFX, mit der sie quasi schon fast eine mafiöse Symbiose eingegangen sind. Ich kann mich noch an den EMail-Verkehr mit denen und Mathew Klein von C2 erinnern. Immer wieder haben die Querschläger (z.B. angebliche regelmässige DB-Maintenance um 1:50 am mit der Folge von mehrfach gesendeten Signalen ) , beim Nutzen der Infrastruktur der Verbindung von C2 mit BulldogFX, quasi schon systematisch dazu geführt, dass gewisse Signal-Informationen letztlich für die Katz waren, ohne jeglichen Nutzen. Mittels der Bestimmungen im Rahmen der LPOA (Quasi Vollmacht) hat man grundsätzlich nicht das geringste Recht dagegen vorzugehen. So ging das grundsätzlich immer zu Lasten des Kunden. Weiterhin war das Geschäftsmodell von C2 so, dass man prozentual an getätigten Abonnements beteiligt war. Und: ein Signalverkäufer musste monatlich dafür bezahlen, dass man überhaupt Signale an den Mann oder die Frau bringen darf. Bei Ayondo hatte ich mir das auch angeschaut, nachdem sie kurz auf dem Markt waren. Demzufolge waren sie doch sehr stark an dem beteiligt, was zwischen Anbieter und Nutzer an finanziellen Mitteln geflossen ist. Das mag sich bei C2 und auch Ayondo mittlerweile gebessert haben. Aber irgendwie liesst man darüber so gut wie nie etwas. Letztlich was das eine ganz andere Qualität als die einfache Vermittlung oder Preferierung bestimmter Broker. Neue Erfahrungsberichte mit C2 oder gerne auch Ayondo würden mich schon interessieren, weshalb ich es auch gut finde, dass das Thema hier Beachtung findet.
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Trend: Social Investment Networks ("Social Trading")
Wer damit begonnen hat, wer kann das schon mit Sicherheit sagen. Aber Collective2 war schon lange unterwegs und hat schon viele Leute vergrault, bevor Ayondo überhaupt in Planung war. Hatte bei C2 sehr sehr intensive Erfahrungen. Als Ayondo anfingen, gab es im Traders auch einen Artikel und hier einen entsprechenden Thread. FB hat das Rad ja auch nicht neu erfunden, sie rollen es nur besser. Aber nun zum Thema: die Bezeichnung Social Trading ist mir ein wenig aufgestossen, wenn man diesen jedoch nachschlägt, passt er wohl irgendwie. Mal abgesehen von Trade-Dokumentations-Portalen, handelt es sich bei Ayondo z.B. doch eher um eine Plattform, die sich dem Vermitteln von Interessenten und Anbieter zu Signalen beschäftigt.Gut, da mögen jetzt Handelssysteme und auch ein Wissenstransfer eine gewisse Relevanz haben, Foren, etc. Letztlich geht es primär um das Vermitteln von Anbieter und Interessenten. Wie da jetzt der Begriff Social Trading passen soll ... wo das mit diesem primären Zweck begrifflich doch eher schwerlich belastbar ... das mag jetzt bei den anderen genannten Seiten im Einzelfall mehr in Richtung Community gehen, letztlich dürfte die Einordnung immer ein wenig eindeutig sein.
- Patrick Hahn - EA Vertriebsportfolio
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Facebook IPO - Eckdaten
das DownGap ist rein charttechnischer Natur und ordnet sich einfach dem mit IPO begonnenen Abwärtstrend aber insbesondere dem negativen Sentiment unter. Zudem Zeitpunkt war es hinsichtlich Nachrichtenlage und bevorstehender erster möglichicher Verkaufswelle schlichtweg ungesund optimistisch das Retracement als Beginn eines wirklichen Reversals zu sehen. Entsprechend gab es bei Facebook eine relativ hohe Quote an verliehenen Aktien. Ab der Markierung rechts unten wurden 271Mio Aktien frei handelbar -- relativ zum bisdato freihandelbarem Volumen sehr hoch - relativ zum ausstehenden Volumen eher angsteinflössend. Wenn das Sentiment nicht kippt, dann Gute Nacht. Gestern abend kam auf einem der TV-Nachrichtensender ein interessanter Bericht über Facebook. Ist schon interessant das so mitzuverfolgen ...
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Programmseitiger Zugriff auf DOM Level 2-Daten mit MultiCharts
draw_DOM_level und der aufrufende Indikator für Market Depth ist aber nicht ausgereift und sehr Ressourcen-Fressend, schreibe selbst gerade an einer besseren Variante. Bei NT gibt es da bessere Beispiele für Market Depth im Chart.
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Facebook IPO - Eckdaten
der Verkauf geht weiter. Wie schon geschrieben muss man eine klare Strategie finden die Kundendaten besser zu vermarkten, insbesondere im Mobilfunkgeschäft. Solange das nicht passiert wird es keine größeren Impulse geben, höchstens Strohfeuer über ein paar Wochen hinweg. Dann denken sicher alle es geht endlich aufwärts, na klaaaaaar!! Doch solange die Impulse nicht da sind und man gar einen Quartalsverlust kommunizieren muss, schwebt der mögliche Verkauf von einem Vielfachen der bei IPO gelieferten Aktien wie ein Damoklesschwert weiter über dem Kurs und diktiert die Stimmung. Schaut man sich verschiedenen Berichte an, wieviel Gewinn die frühen Investoren bei Verkauf bereits hätten, verwundert einem die Entscheidung nicht im geringsten. Gestern die 19er Marke kurzzeitig unterschritten. IPO 421 Mio., obendrauf diese Aktien, die bei fehlendem Kurspotential aktiv werden könnten. 16. August: maximal 271 Mio 15. Oktober: maximal 247 Mio 14. November: maximal 1300 Mio 14. Dezember: maximal 149 Mio 18. Mai 2013: maximal 47 Mio Auch wenn der Kuchen bis Anfang Dezember bereits gebacken sein dürfte, mein Tipp 8 US$ bis zum Frühjahr 2013. Möchte das jemand unterbieten
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Thermo-Thread
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Wohin mit freiem Cash
was bringt es jetzt CHF zu kaufen, nachdem der Kurs gedeckelt ist, von den Banken stetig geprüft u. ggfs. der Kurs korrigiert wird. Mich würde es nicht wundern, wenn man hier über kurz oder lang eine weitere Abwertung vom Franken festlegt. Dann ist das Geld über Nacht um ein paar Prozentpunkte verpufft! Da die Probleme mit dem starken Franken nicht wirklich klein sind, wäre mir jegliche Idee in Richtung CHF zu heiss. Leider ist der Singapore Dollar bereits richtig gut gestiegen ;( Allein die aktuelle Not das Geld sicher unterzubringen treibt die Menschen schon in Anleihen mit negativen Zinsen, selbst der aktuelle Aktienrun ist IMHO zum Teil auch davon getrieben, dass sehr viel Liquidität vorhanden ist und man bei Anleihen momentan einfach nichts mehr holen kann, mal ganz abgesehen vom enorm gestiegenen Risiko.
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Bundeswehr darf jetzt im Inland "schießen" äh eingesetzt werden
du hättest es uns aber auch nicht gesagt, wäre dem so geschehen? (wieso sind denn plötzlich die Smileys deaktiviert? Ist das mittlerweile kontextsensitiv? Immer diese moderne Technik ;) )
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Stoppen Sie das scharfe Vorgehen gegen Wikileaks!
die Briten waren den Waffenlobyisten von weit weg schon immer näher als die eigenen Nachbarn, sowohl gedanklich als auch wirtschaftlich. Das ist automatisch Potential für Interessenskonflikte. Bei Aussagen bezüglich öffentlicher Gedanken, die Botschaft zu stürmen, stellt sich die Frage der Verhältnismässigkeit. Unverhältnismässig starkes Vorgehen könnte den Eindruck erwecken, dass der eigentliche Grund nicht ausschlaggebend ist ... Allerdings finde ich die Kritik an bestimmte staatliche Gebilde schwierig ... wenn von dort getrieben, Dinge geschehen, die via Video weltwelt Schockieren auslösten. Wer bitteschön glaubt dann noch an eine gewisse Rechtsstaatlichkeit oder will diese gar einfordern. Das erscheint mir in Hinblick auf bestimmte fettleibige Staaten doch etwas weit hergeholt.
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Multicharts oder Amibroker
letzlich hast Du Dir ja schon selbst Gedanken gemacht und gewisse Dinge bei Pro und Contra genannt Die Frage ist die letztlich wirkliche Gewichtung der einzelnen Kritikpunkte und ob man über bestimmte nicht vielleicht gänzlich hinwegsehen sollte und zwar weil man mit Sicherheit nicht alles in Einem bekommt, wie gewünscht. Und wenn doch, dann finden sich neue Dinge, die in anderer Software auftauchen und dann wünscht man zu wechseln, ... für Backtests ist MC nicht wirklich schlecht, Henrik hatte diesbezüglich im Forum auch schon einiges geschrieben. Mit der Anbindung an IB bin ich selbst zufrieden, vollautomatische Trades lasse ich da jedoch nicht langlaufen. 'Easylanguage ohne Debugger' ist aus Sicht eines Entwicklers ein großes Manko. Es gibt aber Workarounds wie z.B. ExpertCommentary. Hätte ich sicher auch gerne, aber geht auch ohne. Wenn Amibroker nur eine 'Ein-Mann-Bude' ist, spricht das IMHO klar gegen diese Software. Letztlich ist die Software kein monolithisches Gebilde, was einmal und dann für alle Ewigkeit funktioniert. Bugfixes, Kundensupport, Datenfeed-Angelegenheiten ... viele Dinge, wo man als Kunde auf eine effiziente Lösung hofft. Hinsichtlich verfügbarer Ressourcen gibt es bei kleinen Gruppierungen immer zwangsläufig Probleme. Bei NinjaTrader sieht das möglicherweise anders aus, allerdings habe ich nichts gutes zum Kundensupport gehört. Bei MC dagegen bin ich bis jetzt positiv eingestellt, wass den Kundensupport betrifft. Bei neuen Versionen orientiert man sich durchaus an den Wünschen der Kunden, im 'Livechat' kann man zu den Bürozeiten quasi immer eine Unterstützung finden, die nach ein paar Sätzen immer fragen, ob sie auf deinen Computer dürfen, um die Sachlage zu prüfen. Oft klicken sie zwar eine halbe Ewigkeit blind herum ohne Ergebnis, manche Fragen lassen sich jedoch beantworten. Ab und an wird die Problematik auch als Bug bestätigt. Ich selbst warte diese Woche auf einen Hotfix, der betimmte Probleme löst und laut MC für die bald erscheinende Version 8.1. gedacht ist. Letztlich macht MC bisher auf mich einen Eindruck, der nah am Kunden ist, was für diese Art von Software sehr wichtig ist. Die Kritik gegenüber dem .Net - Ansatz, dass es eigentlich für größere Softwareprojekte gedacht ist und das deshalb im Allgemeinen nachteilig angesehen werden kann, will ich so nicht wirklich im Raum stehen lassen. Du kannst hier wirklich sehr schnell tolle Dinge realisieren (ich beziehe mich jetzt auf die Nutzung von C# bei Ninjatrader). Die Aussage mit 'größere Softwareprojekte' bedeutet nicht, dass es im Kleinen nicht pragmatisch ist, bedeutet jedoch, dass man die eigenen Entwicklungen sehr elegant und skalierbar gestalten kann. Das ist bei EasyLanguage sicher auch gegeben aber bei Weitem nicht so flexibel, wie man es in C# oder VB.Net realisieren könnte. Klar, der Code ist letztlich länger, liegt aber auch in der Natur der Sache und beim wirklichen Arbeiten damit alles andere als ein Nachteil. Wenn ich von MC nach Ninjatrader wechsel, dann mach es immer so viel Spass, wie leicht Dinge umzusetzen sind, bei EL muss man sich teils irgendwie verbiegen, was dann eher in die Zeit geht. Wenn Deine Systeme so rechenintensiv sind könnte es durchaus sein, dass du bei MC da an Grenzen stösst. Mein Rechner hier hat mehr als genug Speicher aber ab und an spuckt mir MC Speichermangel aus, ebenso zuviele Workspaces mag es auch nicht, imho nicht wirklich schnell und die Vermarktung von wegen Verbesserung mit 64Bit ... naja, ich weiss nicht. Wenn Du nicht nur auf alle DAX-Titel zugreifen möchtest sondern auch gerne auf wesentlich mehr, dann ist MC dafür wohl nicht die optimale Wahl. Im Forum bei MC las ich kürzlich, dass es nicht dafür entworfen wurde (es wurde auch ein Symbol-Anzahl genannt, die gewünscht wurde, müsste man aber noch mal austesten oder einfach bei MC anfragen)
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Patrick Hahn - EA Vertriebsportfolio
dann sollte man das vielleicht ein wenig weiter aufschlüsseln. Bei PatrickHahnLive/Patrick Hahn LIVE Trading, was in etwa dem angehängten Bild von Systemtrader entspricht, passt die Aufsummierung irgendwie nicht mit dem genannten Bildanhang. Die größeren Drawdowns sind in Anzahl und Höhe "umfangreicher". Insbesondere die Anzahl der verspielten Pips während eines Drawdowns liegt weit oberhalb 200 (Long/Short-Failures zusammengefasst oft weit oberhalb 600 Pips). Vermutlich liegt das an der täglichen Zusammenfassung ... ändert aber nicht viel und tut auch nicht wirklich etwas zur Sache. Darum geht es nicht. Die Grafik von Systemtrader zeigt grob und leider schockierend wie brutal bestimmte dokumentierte Trades agieren. Was mir am Herzen lag, dass bei einer überschaubaren Anzahl von Trades innerhalb weniger Monate ein extremes Risiko gespielt wurde und hier jegliches RiskManagement abwesend war. 5% Risiko ist schon extrem viel, 10% ist grenzwertig, aber alles über 20% deutet auf absolute Ahnungslosigkeit oder einen ungezügelten Ego hin. Es genügen wenige Trades, um zu sehen, welches Risiko grundsätzlich und bereitwillig eingegangen werden kann. Selbst ein einziger Drawdown von mehr als 10% wäre statistik mittelfristig ein KO für jedes Depot. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich um einen Black Swan gehandelt hat oder das Risiko bewusst toleriert wird. Die Häufigkeit hier deutet allerdings auf ein systematisches Risiko hin. Und genau das ist es, was zählt bzw. den Leuten leider angeboten wird. Unter Advanced Statistik.Summary scheint er mit vier Währungspaaren netto zumindest im Grünen zu sein, bei EURUSD "klumpt" sich das Risiko doch sehr. IMHO versucht er dort stetig auf eine bestimmte Strategie zu setzen, was bis Anfang Juni gut aufging, seitdem aber eine Drawdown-Phase durchlebt, die man durchaus tolerieren und aushalten kann (sofern man dem Tradingansatz vertraut). Das jedoch nicht mit dem CRV der einzelnen Trades, was man schemenhaft erahnen kann. Bei anderen Trackings unter PatrickHahnLive gibt es weitere, teils auch stärkere KO-Tropfen. Vielleicht noch der folgende Link: PatrickHahn VIP / VIP2 / VIP3 bei FxBooks Das sieht auf den ersten Blick schon nach einer wesentlich besseren Performanz aus. Aber im Detail ...
- Patrick Hahn - EA Vertriebsportfolio
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Schufa will Facebook-Nutzer ausforschen
Einen moralischen Gerichtsstand gibt es nicht, lediglich eine Art gesellschaftlichen Konsens und eine nicht zu unterschätzende gesellschaftliche Gruppendynamik, die Medien noch obendrauf, womit dann gerne mal bestimmte Dinge angeprangert werden. Aber ja, Geschäfte werden trotz alledem gemacht, andernfalls würde ein Patrick Hahn auch nicht mehr frei herumlaufen.
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Schufa will Facebook-Nutzer ausforschen
sehr gut gedacht! Bei dem Aufschrei bezüglich der Schufa dürfte es vermutlich in die Richtung gehen, wie von dir geschrieben, also im Grunde keine nicht öffentlichen Daten aber zzgl. aller Optionen, die FB gegenüber dem Nutzer ausspielen kann. Somit könnte sich diese Beschränkung u.U. gänzlich auflösen. IMHO geht es bei dieser FB-Schufa-Sache aber überhaupt nicht darum, was erlaubt ist oder nicht. Sofern wirtschaftliche Interessen realisiert werden können würde sich so oder so ein Weg finden die Grenzen zu überschreiten. Nein, es geht viel mehr darum, dass eine gewisse moralische Grenze überschritten wurde und vielen klar wird, dass die Schufa und ggf. weitere Institutionen mitlesen und Informationen verwerten können. Das ist ziemlich medien-wirksam aber definitiv nur ein Bruchteil vom dem Ungemach, was sich in Wirklichkeit abspielt. Hinsichtich der Geschäftsbedingungen bzw. Gesetze muss sich erstgenanntes den Gesetzen unterordnen (zumindest in D). Dann ist die Frage, welche gesetzlichen Rahmenbedingungen angewendet werden können (US-Amerikanische, deutsche, europäische?) Aber auch hier ist eine entsprechende Klarheit und die letztlchen Möglichkeiten für FB irrelevant, da FB genauso wie Google einfach erstmal macht und macht und für entstandene Probleme beim Datenschutz oder wie z.B. bei Google "aus Versehen" mitgelesene WLAN-Informationen (Mails, ...) entsprechend gerichtliche Abschreibungen bereits einkalkuliert sind. D.h. hier kommen nicht die gesetzlichen Regelungen zuerst, sondern das Geschäftsmodell. Irgendwie erinnere ich mich, dass die Nutzungsbedingungen von FB in der Art waren, dass man private Daten im Zweifel nicht gelöscht bekommt und man bereits im Vorfeld die Nutzungsbedingungen an den eigenen Postings bereits an FB abgetreten hat. Das müsste man nochmal genau aufschlüsseln, wie das im Konkreten aussieht, vermutlich gibt es einige Artikel dazu im Netz.
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Er ist wieder da!
Es ist zwar mitten in der Nacht und ich bin mir nicht sicher, ob dieser Thread nur ein Alb-Traum alter Geister ist oder ... so ganz real kann das doch nicht sein? Ich erinnere mich an einen Thread hier, wo es um die Vähigkeit von PH hinsichtlich der teutschen Schprache ging. Ehrlich gesagt war mir damals wie auch heute nicht wirklich verständlich, wie man so in der Öffentlichkeit für sich und seine Produkte werben kann. Nein, wer so aggressiv wirbt mit so viel Aufwand, der versaubeutelt die ganze Sache nicht auf diese Weise. Und nein, ich verstehe die Thematik PH nicht. Wenn es ihn denn wirklich gibt und er keine Erfindung zum Zwecke einfacher Unterhaltung ist, wie kommt man als solcher mit verschiedenen Brokern ins Geschäft, um sich dann bis zum Rauswurf gegenseitig zu befruchten. Nein Leute, sowas geht nicht Wie kann ein Broker sich nur solch einen bekannten (einschlägigen) Namen wie PH zu Nutze machen, um die eigene Seriösität in fragwürdiges Licht zu stellen. Welch Broker würde das tun? Schliesslich schaut man sich neue Mitarbeiter an, bevor man mit ihnen Geschäfte macht. Aber ja, wer bei seinem CV keine Fragezeichen sieht, wird ihm geschäftlich auch kein Paroli bieten können, nicht bevor sich ein Staatsanwalt, Kunden oder TomNext zu Wort melden. Bei all den Sachen müsste es doch ein Leichtes sein ihn endgültig zu begraben, sofern das nicht alles erfunden ist ... auf der anderen Seite, Förtsch scheint es ja auch noch zu geben
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Facebook IPO - Eckdaten
ich hatte ja schon etwas zu diesem Unding von Facebook geschrieben, wollte es eigentlich dabei belassen aber ja!!!! Völlig richtig!! Genau so ist es und auch der Artikel von Licens (#85) dürfte die Augen ein wenig öffnen. Selbst bin ich nicht bei FB aktiv, insbesondere aber aus dem Grunde heraus, dass ich selbst darüber bestimmen möchte, wem und zu welchen Zweck ich persönliche Daten preisgebe. Berufsbedingt weiss ich, dass unabhängig gängiger Gesetze, Moral und Anstand immer der Grundsatz gilt: Vorhandene Daten, denen ein gewisses Interesse (egal welcher Natur) gegenübergestellt werden kann, werden früher oder später auch verwertet. Und nein Leute, es gibt keine Gesetze oder sonstiges, was einen davor schützen kann. In den technischen Infrastrukturen gibt es allzuoft nicht mal ausreichende Schranken, die das Abzweigen von Daten verhindern. Mir ist sowieso ein Rätsel, wieso der Hype um Facebook in den Medien so sehr falsch dargestellt und leider auch verstanden wird. Es gab vor Facebook bereits soziale Netzwerke und nicht wirklich schlechte, lediglich die Möglichkeit sich international so stark zu etablieren, das kann man bei FB wirklich bewundern, mit dem Rückenwind der großen Marktes der USA sicher einfacher als wenn es aus D gekommen wäre. Selbst habe ich mich kurz nach der Jahrtausendwende intensiv mit sozialen Netzwerken beschäftigt, habe selbst einiges zu dem Thema entwickelt und geschaut, was es so alles gibt. Irgendwie wussten viele, dass es nicht nur bei den einfachen Forum-Seiten bleiben wird, Leute wollten mehr, sie wollen interagieren, sich mitteilen und das in verschiedensten Formaten, einfach ihren ganzen Müll abladen. Ich nenne jetzt keine Beispiele von sozialen Netzwerken, ich denke den meisten hier bei TN sind enstprechende Beispiele vor Facebook bekannt. Um zurück zum Thema zu kommen: Nein, sie suchen immer noch, wie die Kundendaten wirklich verwertet werden können und so lange werden die AGB und Funktionalitäten entsprechend dem primären Geschäftsziel angepasst. Wenn dann ein nicht geringer Teil an Accounts lediglich virtuell ist und keinem Endverbraucher zuzuordnen ist, tja Leute, wieso sollte man diese Informationen den Aktionären bekanntgeben? Letztlich aber ist es bei FB genauso wie bei anderen Aktien auch. Der Wert wird sich einem Kursbereich nähern, den die Leute zu bezahlen bereit sind. Momentan sieht es danach aus, dass der IPO der Beginn vom Ende bei FB ist, aber ich denke nicht, dass FB ähnlich myspace an Beliebtheit verliert und die nicht enden wollenden schlechten Nachrichten seit dem IPO dem ganzen Hype ein baldiges Ende setzen. Die ursprünglichen Investoren haben bereits Kasse gemacht und sind fein raus, weitere 'Insider' dürfen ab dem 12.August (soweit ich mir den Termin richtig gemerkt habe) aktiv mit ihren Aktien handeln (verkaufen?) Irgendwann ist die Untertreibung beim Kurs nach unten zu Ende, niemand weiss wann. Wenn man halbwegs E*er in der Hose hat, wird man das Geschäftsmodell und die AGB sehr straffen müssen und hinsichtlich bisher nicht gegebener Transparenz ordentlich federn lassen. Solange nicht die reale Anzahl der vermarktbaren Profile, deren qualitative Einstufung oder ein sauberes Vermarktungskonzept gefunden wird, werden keine neuen Investoren angelockt, nur Spekulanten und der Kurs geht in die gleiche Richtung wie bisher.